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		<title>TableTopTreff Hannover e. V.: Tagebücher</title>
		<description>Die Tagebucheinträge sind nach der Gesamtzahl der Sitzungen beider Gruppen strukturiert. Jedes Buch erzählt eine durchgehende Geschichte aus der jeweiligen Sichtweise des Charakters, der es geschrieben hat.
Gemeinsam ergeben diese Bücher die Zusammenfassung aller Ereignisse der Kampagne.</description>
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		<language>EN-EN</language>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 06:03:54 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 138</title>
			<description><![CDATA[Mit dem Blick auf die Zerstörung ging gleichzeitig dennoch das Gefühl eines Erfolgs einher. Wir hatten immerhin etwas schier unmögliches geschafft und uns einer der Entitäten entledigt, die sich zu einem Gott aufschwingen und diese Lande dominieren wollte. Grund genug für viele in Feierstimmung zu verfallen. Obgleich nicht zuletzt die Intervention Posetine’s auch einen Anteil daran trug. Garret schlug vor das Lurkers aufzusuchen, aufräumen konnten wir auch später noch. Mehr konnten wir heute sowieso nicht mehr schaffen. Auf dem Weg zum Lurkers fiel mir Fin’s Ausdruck auf. Er wirkte abwesend und in Gedanken versunken. Scheinbar machte ihm die ganze Situation zu schaffen, denn wo waren die Elfen nun wirklich geblieben? Mit dem Erscheinen von Rhungold verschwanden diese. Sie waren am Ende nur Illusionen gewesen, um uns an der Nase rumzuführen. Diesen Umstand hatte ich in meiner Freude über den Sieg zunächst ganz verdrängt gehabt. Die Ungewissheit über den Verbleib seiner Familie musste schwer auf ihm lasten. Mehr als für ihn da zu sein konnte ich leider nicht tun. Die Stimmung im Lurkers war gedrückt. Es war eine Mischung aus Feierwütigen und jenen, die ähnlich wie Fin, bedrückt waren ob der Verluste. Unsere Gespräche waren daher eher einsilbig. Dann jedoch kontaktierte uns jemand völlig unerwartet. In unseren Köpfen hörten wir eine Stimme, die uns über die Situation in Sylvanar berichtete. Er selbst bezeichnete sich als „Fehler“. Seinen Ausführungen nach trieben sich hier über ein Dutzend Druiden herum, auch zwei Drachen hatte er gesehen und offenbar auch Ralkarion. Inmitten von Sylvanar stünde ein neues Gebäude, eine Art quaderartiger Tempel, welcher ein Portal beherbergte. Leute gingen hinein und traten einige Zeit später völlig fertig und ausgelaugt wieder hinaus. Wirre Lichter deuteten in der Dunkelheit den Weg zu diesem Ort. Auch Informationen über das Innere konnte uns die Person benennen. Scheinbar gab es verschiedene Flure oder Ebenen, die Sternenkonstellationen beinhalteten. Was es genau damit auf sich hatte wusste er aber nicht zu sagen. Aber er benannte die Sternzeichen. Es handelte sich um: The Twisted Serpent The Shattered Mirror The Distorted Maiden The Fractured Crown The Broken Dragon The Mangled Warrior Irgendwas ging da drin vor und er mahnte zur Eile. Danach brach die Verbindung ab. Wir überlegten direkt loszuziehen, aber wir waren ziemlich angeschlagen gewesen nach dem Kampf mit Rhungold. Ohne uns gebührend auszuruhen sahen unsere Chancen in Sylvanar irgendetwas erfolgreich bewegen zu können schlecht aus. Auch überlegten wir, ob es nicht klug war ein wenig getarnter vorzugehen. Und auch an unseren magischen Ressourcen zu sparen. Dies führte uns dazu Melody um einen Teleport nach Sylvanar und Angstrum um eine illusionäre Tarnung bitten zu wollen. Dann war es Zeit unsere Schlafgemächer aufzusuchen. Ich saß eine Weile auf meinem Bett und wusste nichts mit mir anzufangen. Morgen würden wir ins Herz des Feindes vordringen und womöglich unser Leben verlieren. Das hatte ich nun davon die Welt sehen zu wollen und auf Abenteuer zu gehen. Für eine Halbelfe war ich noch jung und ich hatte kein begehren schon zu sterben. Aber es war für eine gute Sache, redete ich mir ein. Schließlich würde diese Region dem Untergang geweiht sein, wenn Loganar und Posetine erfolgreich ihren Plan umsetzen konnten. Und wie immer ich dazu stand … hier war meine Heimat. Ich musste sie schützen. Der Gedanke meine Freunde zu verlieren – und im Besonderen eine Person – war dagegen schlimmer zu ertragen, als den eigenen Tod vor Augen zu haben. Wieso war der nun aufkeimende Gedanke mit so viel Hadern verbunden? War es wirklich leichter sich auf das Ende vorzubereiten, als sich seine Gefühle einzugestehen und entsprechend zu handeln? Verwundert über meinen Zwiespalt schüttelte ich mich und biss die Zähne zusammen, stand auf, ging zur Tür des angrenzenden Raumes und klopfte. Fin öffnete die Tür. Seinem Gesicht nach zu urteilen war auch bei ihm zunächst noch nicht an Schlaf zu denken. Ich druckste eine Weile herum, bis ich zum Kern kam. Es war schließlich unsere potentiell letzte Nacht und wenn es jetzt nicht gesagt würde, geschah es nie. So gestand ich ihm meine Liebe. Auf das erwiderte „Danke“ seinerseits war ich jedoch nicht gefasst … wie … „Danke“!? Es brauchte einen kurzen Moment. Ich war wie erstarrt, schon zweifelnd ob es das Richtige gewesen war hier zu sein. Offenbar waren seine Gedanken so abschweifend gewesen, dass sich das Formen seiner Worte verzögerte. Bis er schließlich seine Gefühle gestand und damit meine erwiderte. So wurde es dann doch noch eine erholsame Nacht. Früh am Morgen bereiteten wir uns auf unsere Exkursion ins Herz des Übels vor und trafen Melody. Sie war bereit für den Teleport, aber schon beim Ansetzen des Zaubers haderte sie. Irgendetwas stimmte nicht, sie hatte den Eindruck, dass wir sterben würden, wenn wir jetzt loszogen. Wir überlegten, ob es noch etwas gab, dass wir vergessen hatten, oder wir ein anderes Vorgehen bräuchten. Bis uns bewusst wurde, dass keiner von uns über die Sternbilder genauer informiert war. Es schien sich nicht um die regulär verwendeten zu handeln und jeder dachte der andere wüsste bescheid. Eine kurze Unterrichtsstunde in antiken Sternzeichen später hatte auch Melody das Gefühl, dass es nun eine Chance gäbe. Angstrum setzte seine Illusion auf und Melody teleportiert uns. Mit einem Mal waren wir in Sylvanar, Fin’s Heimat. Es war still wie auf einem Friedhof und nirgends waren Tiere zu bemerken. Leblose Ruhe herrschte vor. Aber es war eindeutig, dass hier gekämpft worden war. Allerdings hielt sich die Zerstörung sehr im Rahmen, kaum ein Gebäude hatte gelitten. Und es gab nur wenige tote Körper von Wachposten. Beim Durchstreifen der Stadt stießen wir schnell auf ein Fin unbekanntes Gebäude. Einen Steinblock mitten auf einem Platz. Wir gingen näher und entdeckten ein Portal in der Wand des Gebäudes. Dieses waberte voll magischer Energie und man konnte Bewegung auf der anderen Seite ausmachen. Wir traten davor und erkannten einen Druiden, der uns anblickte. Er fragte uns ob wir bereit seien. Calas war forsch wortgetreten und hatte direkt bejaht, woraufhin er und Garret reingingen, ich huschte schleunigst hinterher. Fin war etwas vorsichtiger gewesen und hatte sich zunächst abseits gehalten. Aber auch er folgte kurze Zeit später. Obgleich uns dieser Druide durch das Portal ansah und mit uns sprach, so war er auf dieser Seite nicht zu sehen. Offenbar war er eine Art Projektion in das Portal, oder etwas anderes ging hier vor sich. Jetzt aber standen wir in einer recht großen Höhle. Es machte den Eindruck unterirdisch zu sein, Feuchtigkeit hing in der Luft. Und kreisförmig angeordnet empfingen uns sechs weitere Portale. Führten diese zu den sechs genannten Sternzeichen? Calas war nicht aufzuhalten, er wanderte von Portal zu Portal und sprach mit den Erscheinungen von weiteren Druiden, um zu erfahren wo ein jedes hinführte. Dabei fiel auch auf, dass es zwei Gesichter in den Portalen gab, die uns bekannt waren. Garret fiel Hoshana auf und mir Ayrthwil. Der Kataklysmus war hier stark am Werk, aber was genau hatten sie mit alledem eigentlich zu tun? Förderten sie Loganar’s Plan? Wir konnten uns aber nicht ewig Gedanken machen. Was immer hier geschah, es war offenbar wichtig, dass wir diese Portale aufsuchten und die Zeit lief gegen uns. Also betraten wir das erste Portal zur Distorted Maiden. Plötzlich standen wir in einer Eiswüste. So weit das Auge reichte nur Schnee und Eis, der Wind pfiff in bitterer Kälte. Doch trotz allem wirkte der ganze Ort, als sei er von seinen Maßen limitiert. Fast wie die Höhle, aus der wir kamen. So richtig wussten wir nicht, was es zu tun galt. Es deutete darauf hin, als habe es mal rudimentär Markierungen im Eis gegeben, welche aber durch die Eigenheiten dieses Ortes schnell zu verschwinden drohten. Wir sondierten den Ort weiter und sahen im Eis unter uns Gestalten. Ein Riese war hier eingefroren worden. Dies war keinesfalls ein gutes Zeichen, wir durften nicht ewig hierbleiben, oder wir würden ähnlich enden. Fin versuchte das Eis zu bearbeiten und eine Markierung hineinzuschlagen, damit wir das Sternzeichen eingravieren konnten. Das klang erst einmal sinnvoll, löste aber auch das Aufwachen des Riesen aus, welcher sich brachial aus dem Eis befreite und uns angriff. Im gleichen Zuge folgten geisterhafte Kreaturen, die uns von allen Seiten zusetzten, während wir verzweifelt versuchten die Markierungen zu setzen. Der unerwartete Kampf in Kombination mit der Unsicherheit was wir zu tun hatten zehrte an uns. Schließlich aber vermochten wir die Markierung zu vervollständigen, woraufhin sich ein Portal öffnete, welches uns wieder zurück in die Höhle brachte. Hier stellten wir nun fest, dass eine große Rune unter dem besuchten Portal erschienen war. Ganz offenbar war dies unsere Aufgabe. Doch hatte wir ob des unvorbereiteten Kampfes bereits einiges einstecken müssen und wer weiß, was uns in den anderen fünf Portalen erwartete. Konnten wir diese Prüfung wirklich bestehen und was würde an ihrem Ende geschehen? Wozu diente das alles? Wie half es uns den Plan der Drachen zu vereiteln und was war, wenn sie hier auftauchten?]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-138.html</link>
			<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 137</title>
			<description><![CDATA[Wir konnten uns zunächst erfolgreich absetzen. Fin erläuterte dann, dass auch er ungewöhnliches wahrgenommen hatte. Es ging eine nicht greifbare magische Präsenz von allem aus, was mit den Elfen zu tun hatte. Auch hatte er nebenher Calas gerufen, welcher seit unseres Teleportdesaster nach Scourgefaust in der Stadt verblieben war, um weitere Vorbereitungen zu treffen. Auf halbem Wege zum Compound trafen wir somit auf ihn, eine Schar Soldaten und unsere Wächter. Wir entschieden, dass es nicht klug wäre einen Kampf in der Stadt zu führen und wollten daher den „Arbor“ vor die Stadt locken. Also suchte wir ihn erneut auf, stellten aber fest, dass er nicht länger im Lager der Elfen war. Scheinbar war er unlängst selber zum Compound unterwegs gewesen. Dort angekommen stießen wir auf ein verschlossenes Tor, doch Calas konnte es zügig dank seiner magischen Fähigkeiten öffnen. Der Anblick in den Innenhof war verstörend. Es verdorrte alles auf dem Platz und diejenigen, die sich im Bereich dessen aufhielten fühlten ein eigenartiges Kribbeln in ihren Körpern. War es ein Anzeichen, dass ihnen das gleiche widerfuhr wie dem Grund? Calas entschied den Arbor im Inneren des Compounds zu suchen und ihn rauszulocken. Keiner von uns war von diesem Vorhaben so wirklich überzeugt, aber uns lief auch die Zeit davon, also stimmten wir zu. Und so unglaublich es auch erschien, kam er kurze Zeit später mit dem scheinbaren Branchwraith wieder hinaus, der in der Tat Richtung des östlichen Ausganges der Stadt wanderte. Wir folgten ihm. Calas berichtete, dass er den Koch tot aufgefunden hatte, sic Haber nichts anmerken ließ. Dann erhielten aber schon kurz darauf eine Mitteilung, dass es Probleme an der Akademie gab. Darauf musste wir reagieren. Wir wollten einfach nachkommen, sobald wir ermittelt hatten, was bei der Akademie geschah. Was wir aber hier vorfanden war keineswegs erwartet gewesen. Ein riesiges Ungetüm kämpfte gegen die Studenten der Akademie und hinterließ dabei ein Trümmerfeld in der Stadt. Es war ein flügelloser Drache. So begann unser Kampf gegen Rhungold, den Trickster. Die Panik war unlängst in mir hochgeschossen, doch es gab kein Zurück mehr. Hier würde sich entscheiden, ob wir überhaupt die geringste Chance hatten uns gegen Loganar’s Plan zu behaupten. Wir fochten einen harten Kampf. Jeder von uns gab sein Bestes dem mit göttlicher Macht beseelten Monster die Stirn zu bieten und dabei so gut es ging die Zivilbevölkerung zu schützen. Doch nicht alles war zu verhindern gewesen. Einmal konnte Rhungold tatsächlich seinen gefährlichen Drachenatem einsetzen und löschte innerhalb von Sekunden einen ganzen Stadtteil aus. Meine Wut kochte über, wir mussten ihn um jeden Preis aufhalten. So griff ich nach den Sternen und holte einige von ihnen brennend zu Boden. Flammende Meteore rasten auf das Ungetüm hinunter und schlugen kurz nacheinander auf seinen Körper ein, was ihn zusammensacken ließ. Fin’s Klingen mochten im Vergleich winzig gewesen sein ,aber präzise trafen sie vitale Stellen, Garret mimte derweil ein konstantes nicht greifbares Angriffsziel sehr zum Missfallen des Geschuppten, während Calas mächtige Schwerthiebe dem Vieh zusetzen. Auch hatten Fin und ich lange im Vorfeld darüber beraten und waren überein gekommen, unsere magischen Ringe in so einem Fall einzusetzen – was sich als Segen erweisen sollte. Doch waren wir keineswegs allein. Inzwischen hatten sich die Akademiestudenten neu formiert und feuerten ihrerseits ein magisches Sperrfeuer, die Rachwoodler waren eingetroffen und warfen sich furchtlos in den Kampf und auch die neuen Verteidigungsanlagen von Zoica, ausgestattet mit den Ballisten von Maddoc, hatten sich jetzt Angriffsbereit machen können. Alles angeführt durch Gereon, der aus dem Hintergrund kommandierte und koordinierte. Selbst Marko hatte eine Überraschung aus Mocni mitgebracht. Eine Art riesige Bohrmaschine, die plötzlich aus dem Boden empor kam und sich förmlich auf den Drachen warf. All dies ließ den Kampf in unsere Richtung tendieren. Rhungold sah mit der Zeit in der Tat mitgenommen aus, wollte sich aber keinesfalls ergeben. Zwischendrin hatte es den Anschein, als ob er an den Nexusmächten zog, aber dieser Eindruck verflog so schnell er gekommen war. Warum jedoch Angstrum plötzlich bei uns stand und uns einen Daumenhoch zeigte erschloss sich mir nicht. Direkt im Anschluss tauchte plötzlich ein Portal auf, durch welches Posetine in den Kampf einzugreifen drohte. Obgleich wir derzeit auf einem guten Weg waren, wäre ein weiterer dieser mächtigen Drachen für uns fatal geworden. Doch dann zeigte sich, dass sie wirklich nichts für Rhungold übrig hatte. Aufgrund seines verschwenderischen Umgangs mit den langwierig erworbenen Kräften durch die Nexi kappte sie ihn kurzerhand von seinem Zugriff. Dann verschwand sie Augenzwinkernd. Der flügellose Drache war außer sich vor Wut, aber wir hatten nun eine reale Chance ihn ein für allemal loszuwerden. In seiner Wildheit verschluckte er einfach Calas, der bereits schwer verletzt ausgesehen hatte. Wir hatten beinahe alles in die Waagschale geworfen, bis auf einen möglichen Alliierten. Inmitten des Wirrwarrs kontaktierten wir die Sardak und beteten, dass sie uns zugetan waren. Sie enttäuschten wider Erwarten nicht und eine mächtige Energie umfing uns, die uns in große Schlangenartige Geschöpfe mit multiplen Köpfen transmutierte. Im Zuge der Verwandlung zu einem Ettin hatten Fin und ich nun die doppelte Menge dieser Köpfe. Alle schienen wir uns dadurch auch revitalisiert zu fühlen. Rhungold konnte sich nicht länger dem widersetzen, was wir aufzubieten hatten und ohne seine Gott gleichen Kräfte war er dem auf Gedeih und Verderb ausgesetzt gewesen. Schließlich ging er zu Boden und hauchte seinen letzten Atemzug, als sich Calas aus seinem Inneren heraus regelrecht mit seinen Schlangenköpfen einen Weg hinaus fraß. Wir hatten gesiegt, so unglaublich es auch klingen mochte. Doch der Preis dafür war kein kleiner gewesen, als wir die Trümmer der Akademie und den neuerlichen Krater inmitten der Stadt betrachteten, wo einst der Nordosten Zoica’s gewesen war …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-137.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 May 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 136</title>
			<description><![CDATA[Tatsächlich lief dieser Teleport einwandfreier, als die letzten. Und so fanden wir uns erneut in Ark’Therion wieder. Ihre Entourage wuchs dabei, da nun auch Paizon mitkam. Ihm wurde die konstante Aufmerksamkeit der Gnome langsam zu viel. Scheinbar sahen sie in ihm einen neuen anzubetenden Drachengott, was nicht ganz seine Kragenweite war. Amastacia wollte sofort mit ihren Vorbereitungen beginnen, äußerte aber auch Bedenken ob des neuen Körpers. Auf die Frage hin wieso dem so sei erwiderte sie, dass sie den Katzenkörper ja aus gutem Grund gewählt hatte. Er brachte den Vorteil nicht magisch rotbar zu sein, da Katzen keine Seele hätten. Dies ließ mich verwundert zurück. Bevor sie allerdings beginnen konnte hatten wir da noch die Bitte mit Mundo reden zu wollen. Nachdem sie einwilligte entsteinten wir den Kopf und ließen ihrer Magie freien Lauf. Auf die Frage nach weiteren Waffen oder Mitteln, die die Hextor vielleicht noch rumliegen hatten, wurde uns ernüchternd mitgeteilt, dass die Hextor alles in ihrem Kreuzzug gegen Iris eingesetzt hatten. Darauf folgend blieb es genauso wenig beeindruckend, da unsere Anfrage bezüglich einer guten Hebelwirkung Mundi final auf unsere Seite ziehen zu können auch nur die bekannte Aussage erfolgte: Lia. Jedoch wurden wir dann überrascht. Als es um Informationen zu den Drachen ging fing der Kopf an förmlich zu sprudeln. Uns wurde die ganze Geschichte Logothil’s in Kurzform gegeben und welche Rolle die Drachen spielten. Es gab eine Zeit ohne Drachen, in der die Völker frei lebten. Doch dann stürzten sie eines Tages vom Himmel. Ihre Ankunft verstreute die Völker in alle Himmelsrichtungen und brach ihre Einigkeit. Damals wurde der Orden der Hextor gegründet, um als Gegengewicht und Stabilisator zu dienen. Unter ihnen ließen sich die Völker vereinen und gemeinsam waren sie in der Lage sich den Drachen entgegen zu stellen. Konsterniert stellten wir fest, dass diese Geschichtslektion zu einem früheren Zeitpunkt nützlich gewesen wäre und wir das Lehrprogramm staatlicher Schulen nun infrage stellten. Ob der Frage nach weiterer nützlicher Alliierter der Hextor blieb es dann aber wieder rech einsilbig. Das einzige, was sie noch anzubieten hatten waren ihre Pferde, da sie diese nicht in die Hügelregion von Iris mitgenommen hatten. Die letzte Frage blieb zunächst offen, da uns nichts brauchbares mehr eingefallen war. Aber dann erinnerte ich mich an Garret’s Freund Krathus und dachte an diejenigen, die dieser Konflikt wohl unnötig ins Grab bringen konnte. Daher polterte ich einfach hervor wissen zu wollen, wie es sich mit magischer Wiederbelebung verhielt. Schließlich waren die Hextor die einzige Gruppierung, die diesbezüglich Erfahrungswerte hatte. Und tatsächlich gab Mundo diese Information preis. Scheinbar musste man zum Tor der Toten gehen und sich dort mit dem Wächter des Tores gut stellen. Auch brauchte es eine Handvoll Kleriker für das Unterfangen. Diese mussten nun eine Seele aus dem Totenreich kanalisieren und in einen brauchbaren Körper transferieren. Wobei es wohl eine komplizierte Prozedur war, bei der die Kleriker aufpassen mussten nicht selber zu sterben. Zudem galt es bei der Öffnung des Tores dafür Sorge zu tragen, dass die anderen Seelen nicht unkontrolliert entweichen zu lassen. Das war sicherlich eine hilfreiche Information, aber uns mangelte es an dem nötigen Fachpersonal. Obgleich die Überlegung in der Gruppe kam, ob Arem nicht gegebenenfalls fähig dazu gewesen sein konnte. Dies erschöpfte nunmehr unsere fünf Fragen. Im Gespräch mit Amastacia erwähnte diese noch einen Gnom namens Pan. Den Namen hatte ich schon einmal gehört. Er wäre wohl jemand, der gerne Kämpfe austrug und uns eventuell unterstützen konnte. Doch auf den Versuch hin seitens Fin mit ihm Kontakt aufzunehmen kam nur heraus, dass diese Person etwas wirr war und derzeit keine freien Ressourcen hatte uns zu unterstützen. Er erwähnte eine Art Käferplage, gegen die er ankämpfte. Ihm zuvor von unserer Seite aus Hilfe zu gewähren stand aber aufgrund des zeitlichen Drucks leider auch außerhalb unserer Möglichkeiten. Damit war Amastacia’s Aufgabe erledigt und sie widmete sich ganz dem Aufbau ihrer Laborausrüstung. Wir überlegten derweil weiter, wie wir vorgehen konnten. Fin schlug ein etwas abstraktes und kompliziertes System, welches Würfel beinhaltete, vor uns unberechenbar zu verhalten, damit wir Loganar’s Voraussicht etwas entgegenzusetzen hatten. Dies schloß aber ein, dass auch wir nicht wussten was wir taten, bis es soweit gewesen wäre. Vermutlich zeigte die Verwirrung bei uns selbst scho gut, dass dies eventuell sogar funktionieren könnte. Aber gleichzeitig hätten dabei auch Strategien entstehen können, die uns schlicht und ergreifend umbrachten. Auch ein weiterer Kontaktversuch mit Ralkarion war erfolglos. Fin hörte stets nur ein grausames Schreien als Reaktion. Und als wir die Idee verfolgten Rhungold auf unsere Seite zu ziehen, in dem wir ihm mitteilen was Posetine mit ihm vorhatte, hinterließ dies Garret in einem Zustand eingeschränkter höherer Hirnfunktionen. Etwas, dass wir zuvor schon erlebt hatten und uns nachdrücklich darauf hinwies, dass keiner der angehenden Götter für uns kommunikativ greifbar war. Auf meinen Versuch hin mit Narchessa zu sprechen, was mir nicht nur ein wenig Unbehagen verursachte, kam ich zwar durch, aber sie wollte sich auf keine Deals einlassen ohne das ich nicht persönlich bei ihr vorbeischaute. Besonders interessiert war sie an dem Ergebnis der Vision, die ich bei ihr erhielt. Das war definitiv kein Thema, was ich mit dieser Person zu diskutieren bereit war. Woraufhin das Gespräch abrupt endete, obgleich ich versucht hatte ihr die Gefahr deutlich zu machen, in der wir alle schwebten. Es war ein langer Tag gewesen und wir entscheiden jetzt ein wenig Ruhe zu tanken. Am nächsten Tag nahmen wir noch einmal Kontakt mit Valaria auf. Sie teilte uns mit, dass die Kobolde scheinbar ihr Lager verlassen hatten. Leider hatte sie keine Spur der Drachen entdecken können. Aber besorgniserregend war, dass jeder in der Gegend nach einiger Zeit „drachifiziert“ wurde. Knapp eine Woche brauchet es in Sylvanar, bis die Verwandlung vollzogen gewesen war. Interessant war auch, dass sie – entgegen der Aussage des Elfenmädchens – keinen Drachenangriff bestätigen konnte. Vielmehr waren die Echsenmenschen über Sylvanar hergefallen. Dies bedeutete eine deutliche Diskrepanz unserer Informationslage. Daraufhin wunderten wir uns was es mit den Flüchtlingen auf sich hatte. Fin versuchte genauere Informationen bei seinem Bruder einzuholen, doch konnte er ihn nicht erreichen. Genauso wenig das Mädchen, welches uns den Angriff geschildert hatte. Dies hinterließ ein mulmiges Gefühl. Es war Zeit für Antworten. So teleportiert ich uns zurück zum Compound. Hier konnte zunächst Arem Garret helfen wieder zu sich zu kommen. Dieser berichtet auch, dass die Stadt manchmal seicht beben würde, es aber keine Hinweise auf das Warum gab. Kurzerhand baten wir Ungol um Hilfe den Untergrund im Auge zu behalten. Dann führte unser Weg geradewegs zum Camp der Flüchtlinge aus Sylvanar. Der Baum, der während Fin’s Ansprache entstand und einen thronartigen Sitz zur Verfügung stellte war nun vom ehemaligen South Arbor bewohnt. Es erschien mir eigenartig wie diese Person noch immer an der Macht sein konnte. Wie verzweifelt wollte er sich das Versagen seinesgleichen eigentlich nicht eingestehen? Wir versuchten mit ihm zu sprechen, was zuvor schon an einer Geduldsprobe glich. Aber nun wirkten seine Antworten zudem etwas irritierend auf uns. Die ganze Art seiner Kommunikation war darauf ausgerichtet feindselig zu sein und seine Überlegenheit darzustellen. Ausgehend davon, wie Loganar mit den Realitäten und Zwichenebenen spielte, dachte ich, dass ich eventuell magisch etwas entdecken konnte. Ich nutzte meine inhärenten Kräfte einen Zauber im Verborgenen auszulösen, welcher mich potentiell unsichtbares aber auch die ätherische Ebene sehen ließ und blickte mich um. Jedes Individuum hatte eine Art „Schatten“, ein Indiz dafür, dass sich seine Existenz auf multiplen Ebenen beziehungsweise verschiedene Realitäten abspielte. Doch im Falle der uns umgebenden Elfen war dies nicht der Fall. Es gab nur zwei Optionen: Entweder waren sie aus allen Möglichkeiten bis auf diese getilgt worden, der sie waren nicht das, was sie vorgaben zu sein. Letzteres schien wahrscheinlicher. War dies vor uns also gar nicht der Brachnwarith sondern vielmehr Loganar, der sich in unsere Mitte geschummelt hatte? Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und wollte die Szenerie nun verlassen. Glücklicherweise hielt auch Fin es nicht für nötig sich noch länger mit ihm auseinanderzusetzen. Ich hoffte nur, dass dieser „Elf“ nicht bemerkte, was ich verheimlichte. Es wäre eine Katastrophe gewesen unvorbereitet hier und jetzt in einen Kampf zu geraten …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-136.html</link>
			<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 135</title>
			<description><![CDATA[Nach der desaströsen Erkenntnis über den Sinneswandel von Posetine galt es erst einmal unsere Optionen neu zu bewerten. So machten wir uns auf zum Compound zur Beratung. Doch dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass ein Fremder in der Kammer der Regentin sei. Damit hatten wir eine neue Aufgabe, die es zuerst zu erledigen galt. In der Kammer angekommen sahen wir einen Drachengeborenen rumwuseln. Er trug einen Zweihänder und Plattenrüstung. Leider war er aber nicht sehr gesprächig und nutzte Hände und Füße, um mit uns zu kommunizieren. Uns schwante bald, dass es sich um Carook handeln könnte. Doch wieso sah er aus wie ein humanoider Drache? Auch wunderten wir uns wo sich Alchara aufhielt, denn zuletzt war sie nur allzu begierig darauf gewesen sich des Goldes selbst zu bemächtigen. Fin setzte daher einen Kontaktversuch an sie ab, der sie auf den Eindringling hinwies. Offenbar war er angewiesen worden das Gold aus der Schatzkammer Zoica’s einzusammeln. Dafür hatte er einen Beutel bei sich, der aber kaum die Tonnen an Gold hätte fassen können. Wir versuchten ihn zunächst davon abzubringen und irgendwie Informationen aus ihm herauszubekommen. Mit Müh und Not erfuhren wir, dass das gesamte Echsenmenschenvolk quasi „drachifiziert“ wurde und sie die Drachen anbeteten. Scheinbar sollte dies mit jedem Individuum geschehen. Carook war uns zugetan, aber hatte zugleich eine Aufgabe zu erledigen und es war schwer ihn davon abbringen zu wollen. Auch war die Frage offen, wie er überhaupt hier reingekommen war, da die Wachen ihm keinen Einlass gewährt hatten. Zu unserer wenig erfreulichen Überraschung befand sich unter all dem Gold ein Teleportzirkel. Nun wurde klar, wie auch Posetine die Kammer ungesehen verlassen konnte. Nun zog Carook allerdings eine Schriftrolle aus seinem Beutel heraus. Durch diese ließ uns Posetine wissen, dass wir Carook seine Arbeit machen lassen sollten, da es ja schließlich ihr Gold sei. Diesbezüglich hatten wir aber eine andere Meinung. Auch gab sie uns eine Aufgabe. Wir sollten für sie Rhungold, auch den „Trickster“ genannt, aus dem Weg schaffen. Der Name weckte üble Erinnerungen, da noch ein weiterer Name damit einherging: Divine Devourer. Diese Entität gab sich als Gott der Echsenmenschen aus und war schwer unverwundbar gegenüber Gorok’s Angriffen und immun gegenüber meinem Feuer. War er somit der Dritte im Bunde? Es ergab Sinn, da auch er auf dem Weg nach Sylvanar gewesen war. Diese Kreatur sei aber angeblich am Bauch verletzlich, laut Posetine. Wieso wollte sie, dass wir einen der ihren ausschalteten? War dies alles nur eine Finte, um uns abzulenken? Versuchte sie gar die alleinige Herrschaft zu erlangen? War dies Überhaut denkbar, ausgehend davon, dass Loganar über alles und jeden Bescheid zu wissen schien? Fin beendeteCarook’s versuche das Gold in den Beutel zu schütten und bemächtigte sich dessen. So stellten wir nunmehr auch fest, dass dieser scheinbar das Gold ähnlich einem Teleport woanders hinverfrachtete. Gleichsam schickte Fin eine Notiz zurück in der er um eine Audienz mit Posetine ersuchte. Dies blieb allerdings unerwidert. Dann wurde es draußen aber unruhig. Wir verschwanden kurz nach draußen, um zu schauen was hier passierte und stellten zu unserer Überraschung fest, dass Alchara zurückgekehrt war. Allerdings sah sie extrem mitgenommen aus und war blutüberströmt. Nach ihrer Landung wanderte sie direkt in Richtung der Schatzkammer, um „ihr“ Gold zu überprüfen. Irgendwie nahmen sich die Drachen allesamt nichts. Ein jeder nennt seinen Anspruch an allem was sie zu sehen vermochten. Sie erklärte uns auch, dass sie in einen Konflikt mit Rhungold geraten war. Das erklärte ihre Verletzungen und machte auch deutlich wie mächtig diese Kreatur sein musste. Es war Zeit entsprechend zu reagieren und dafür zu sorgen, dass all unsere Alliierten an unserer Seite stünden sobald die Zeit gekommen war zuzuschlagen. Und es blieb nur zu hoffen, dass die zu erbringenden Opfer nicht umsonst wären. Fin gab für den Moment mithilfe des Horns kurz eine Nachricht heraus wie unsere Feinde aussahen, auf Basis der Erzählungen Alchara’s und unserer Erkenntnisse. Dann erläuterten wir Alchara, dass Posetine das Gold hier wegholen wollte und wir keinen Erfolg damit hatten mit ihr in Verbindung zu treten. Sie wollte daraufhin magisch Kontakt aufnehmen, wovon wir ihr aber eingängig abrieten. Fin hatte zuletzt damit schlechte Erfahrungen gemacht und ihr mochte es genauso ergehen. Doch das sah sie anders, schließlich war sie ein Drache und nicht so eine mindere Kreatur wie wir. Es dauerte wenige Sekunden und Alchara saß sabbernd in der Ecke, als der Kontaktversuch fehlschlug und sie die Konsequenzen ihres Handelns heimsuchten. Glücklicherweise gab es einen Kleriker in der Nähe. Wir gaben Arem Bescheid und dieser erlöste schließlich Alchara von ihrer mentalen Blockade. Zudem versuchten wir sie ein wenig zu heilen, was ansatzweise gelang ihr aber auch keine Dankbarkeit abrang. Zumindest war sie nun auch wieder in der Lage ihr Zusammentreffen mit Rhungold zu beschreiben. Direkte Angriffe waren wohl nicht so hilfreich, wohingegen so etwas wie ihr Drachenatem wirksam gewesen war. Das half uns ein wenig. Vielmehr konnten wir nun erstmal nicht mehr tun, außer sie zu warnen, dass es einen Zirkel unter dem Goldbergen gab. Das war etwas, dass auch sie überrascht zurückließ. Sie widmete sich nunmehr dem Schutz „ihres“ Goldes, während wir uns aufmachten mehr Informationen einzuholen. Dan des Horns konnten wir nun unbegrenzt Kontakt mit jedem aufnehmen, egal wo er sich befand. Es stellte sic heraus, dass Edria noch lebte und auch „drachifiziert“ worden war. Sie befand sich derzeit südlich von Sylvanar. Wohingegen wir auf taube Ohren stießen waren all jene, die mit dem Kataklysmus im Bunde standen. Nirgendwo war eine Kommunikation hin möglich. Bisher hatte es den Anschein, als ob Jolafia nichts von ihrer anteiligen Rolle gewusst hatte, doch das Verstummen ließ viele Interpretationen zu. Auch Valaria lebte noch, obgleich sie das gleiche Schicksal der „Drachifizierung“ teilte. Sie war aber nur allzu bereit uns zu helfen und unsere Augen und Ohren vor Ort zu sein. Wir wunderten uns, ob die Offenbarung Posetine’s sich Rhungold entledigen zu wollen nicht dabei helfen konnte ihn auf unsere Seite zu ziehen. Aber wenn es alles zum Plan gehörte und er uns beim gemeinsamen Vorrücken dann in den Rücken fallen konnte … ? Unsere Gedanken drehten sich stetig im Kreis. Allerdings hatten wir noch eine Sache zu erledigen, die Kompromisslos war. Und das war Garret und seinen Meister Paizon Lee voneinander zu trennen. Und ganz beiläufig offerierte das auch die Chance mit Mundo sprechen zu können, dessen Kopf wir noch bei uns trugen. So war es mal wieder an der Zeit für einen Teleport zum Fubamizi. Obgleich wir den Zirkel nutzten kam es trotzdem zu magischen Verwerfungen, die uns komplett vom Kurs abbrachten. Mit einem Mal landeten wir in einer völligen Leere und es fühlte sich an, als wären wir nur ein Bewusstsein im Nichts. Dann fing die Wahrnehmung zu zerfließen. Wir versuchten krampfhaft an unserem Selbst festzuhalten und uns aus dieser Situation zu befreien. Es war anstrengend und ich bemerkte, wie meine Gedanken abzuschweifen drohten, ich mich verlor. Dann aber vernahm ich den Griff einer anderen Entität. Fin stabilisierte mich. Dann wurden wir aus dieser Leere einfach entfernt und tauchten wieder in Zoica auf. Zu unserem Schreck stellte wir auch fest, dass inzwischen ein ganzer Tag vergangen war, auch wenn es sich überhaupt nicht danach angefühlt hatte. Wirk konnten aber keinesfalls zum Fubamizi auf herkömmliche Art reisen. Daher versuchten wir es noch einmal mit dem Zirkel und hatten Erfolg. Amastacia hatte bereits alles vorbereitet. Ein ganzes Labor war eingerichtet worden und sie machte uns Hoffnung, dass es funktionieren würde Garret und Paizon zu trennen. Garret begab sich auf den angegebene Platz, kippte noch einen letzten Drink in sich rein und war nunmehr bereit. Uns wurde nebenher von Mensch ein Getränk zur Entspannung angeboten. Sie nannte es Sangria. Was immer es war, es hatte einen stark alkoholischen Geschmack. Aber vielleicht war es das Richtige zu diesem Zeitpunkt. Das Ritual begann. Was Garret dort durchmachte schien keineswegs angenehm zu sein. Es war ein wilder Mix aus Magie und dem Einwirken komisch aussehender Apparate. Nach einiger Zeit im Limbo um seine eigene Existenz schloss er trotz allem das Ritual erfolgreich ab. Paizon’s Seele war entfernt worden und befand sich nunmehr in den Überresten von Arcalis. Das war sicher jenseits all dessen, was sich dieser Drache einst gewünscht hatte. Ich stellte mir das moderne Ego vor, wenn er gewusst hätte, dass ein unwürdiges Wesen wie Paizon seine Überreste so „entweihte“. Es ließ mich schmunzeln. Paizon schien genauso leicht beseelt wie Garret zu sein, denn als erstes versuchte er sich an unseren Drinks zu bedienen, nur um festzustellen, dass er weder Mund noch Magen besaß wo es hätte hinlaufen können. Wie immer Amastacia es angestellt hatte, aber zumindest konnte er als belebtes Drachenskelett fortan sein Leben bestreiten – wenn man es so nennen mochte. Jetzt hatten wir noch das Versprechen einzuhalten Amastacia zu Cenereth zu bringen, damit sie ihren neuen Körper bekommen konnte.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-135.html</link>
			<pubDate>Sun, 07 Apr 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 134</title>
			<description><![CDATA[Wir sammelten also alles von Wert ein und schauten uns das Erbeutete während einer kleinen Rast genauer an. Es waren interessante Stücke darunter, aber irgendwie umgab mich das Gefühl es könnte zu wenig sein, um einen werdenden Gottdrachen zu bezwingen. Ich wollte die positive Stimmung aber auch nicht mit düsteren Prognosen sabotieren. Dann war es Zeit zurückzukehren. Zunächst machten wir uns auf in den Vorraum mit den Podesten und dem Teich. Hier war auch weiterhin das Portal zu sehen. Wir waren allerdings etwas besorgt, ob es uns Schwierigkeiten machen würde hindurch zu schreiten. Doch dies verlief ohne Probleme. Auf der anderen Seite angekommen war unsere Neugier ob einer potentiellen Rückkehr geweckt. Fin versuchte ganz Seicht die Spitze eines Fingers durch das Portal zu stecken und zog ihn dann zurück … und verlor prompt die Kuppe. Zum Glück ließ sich das leicht heilen. Wir kehrten somit zum Eingangsbereich zurück, wo uns die Spinne abgesetzt hatte und warteten nunmehr auf deren Rückkehr, nachdem wir kurzerhand Ungol kontaktiert hatten. Wir warteten. Währenddessen spielte Fin mit der erbeuteten Sanduhr herum. Ob sie wohl wirklich in der Lage war die Zeit selbst zu manipulieren? Es dauerte eine knappe Stunde, bis unsere Reisemöglichkeit eintraf. Beim Erscheinen der überdimensionierten Spinne schauderte es mich nach wie vor. Somit endete unsere Exkursion in den alten Tempel und es war Zeit die letzten Dinge mit Ungol zu klären. Auf dem Weg zu ihm nutzt Fin die Reisezeit und versuchte erneut Ralkarion zu kontaktieren, was weiterhin keine neuen Informationen brachte. Dafür brachte ein kurzes Gespräch mit Marco den Hinweis, dass die Flüchtlinge aus Sylvanar inzwischen eingetroffen waren. Was ihn kurzzeitig in Gedanken versunken zurückließ. Bei Ungol angekommen stellte sich heraus, dass unser Ausflug wenigstens keine Zeitdilatation zur Folge hatte. Wo auch immer uns das Portal hingebracht hatte, die Zeit verlief dort im Gleichschritt. Die Spinne, oder das Gehirn auf Beinen, ließ uns wissen, dass sie gerne die Akademie sehen wollte und wir wussten wahrlich nichts was dagegen sprechen würde. Natürlich müssten die Leute vor Ort darauf vorbereitet werden was sie erwarten würde, aber am Ende waren sie auch damit klargekommen eine pyromanische Mumie und einen Betrachter in ihrer Mitte zu wissen. Für den Augenblick wollten wir Ungol aber lieber tarnen und so beschloss Garret ihm die Illusion eines … Busches zu geben. Irgendwie amüsant und gleichsam ziemlich absurd. Ungol war aber außer sich vor Freude. So setzte ich zum Teleport an, welchen wir in zwei Schritten absolvieren mussten, da die Gruppe inzwischen zu groß geworden war, um sie in einem Rutsch zu teleportieren. So sandte ich zunächst Garret, Fin, Calas und die fünf Wächter los und dann im Anschluss Ungol und mich. Doch in Zoica angekommen fehlten alle aus der ersten Gruppierung. Fin kontaktierte mich und erläuterte, dass sie fälschlich in Scourgefaust rausgekommen waren. Irgendwie hatte ich immer noch Probleme die Zielregionen sauber zu bestimmen schien es. Ich überließ Ungol Melody und Angstrum und nutzte den Zirkel, um zu den anderen zu gelangen. Doch eine schnelle Rückkehr war von hier aus nicht möglich, da ich unlängst zu erschöpft vom Einsatz der anspruchsvollen Zauber war. Wir nutzten also die Zeit und untersuchten Scourgefaust eine Weile, wobei wir aber nicht viel neues entdecken konnten. Mit der überschüssigen Zeit bis zur Nachtruhe ermittelten wir dank der Kristallkugel, die uns Leylinien anzeigte, dass es offenbar ein Epizentrum dieser in Sylvanar gab. War es deshalb von Loganar angegriffen worden? Wir ruhten eine Nacht und dann begann die Prozedur unserer Teleportationen erneut. Aufgrund der Gruppengröße sandte ich zunächst Calas alleine los und dann folgte der Rest von uns. Aber auch dieser letzte Zauber hatte seine Tücken und schlug gänzlich fehl. So tauchten wir inmitten der Wüste auf, hoch oben in der Luft. Doch wir fielen nicht, sondern rutschten eher hinab, da wir uns auf einer magischen Kuppel zu befinden schienen. Instinktiv setzte ich sogleich einen erneuten Zauber an und brachte uns diesmal heile nach Zoica. Fin war schon unruhig geworden und wollte nun endlich zu den Flüchtlingen. So begaben wir uns zu deren Unterkunft, wobei aber auch Gerion und Arem dazu geholt wurden. Kurze Zeit später trafen wir auf den ehemaligen South Arbor Tana da Leyo Branchwraith, seines Zeichens auch der Vater von Miriyala. An seiner Seite stand ein jüngerer Elf mit schweren Verletzungen, die ähnlich denen von Bolg Mor aussahen. Fin sah es als seine Aufgabe sich all dem zu stellen. Doch das Gespräch war milde ausgedrückt anstrengend. Der Ex-Arbor war, obgleich der Freundlichkeit die ihm entgegen gebrach wurde, ein wahres Ekelpaket. Arrogant, eingebildet und nie verlegen eine Spitze zu bringen, oder uns zu beleidigen. Fin blieb deutlich diplomatischer, als ich es gekonnt hätte. Die Überheblichkeit der Vollblutelfen war legendär und Branchwraith vereinte hunderte Jahre kultivierter Widerwärtigkeit in sich. Ganz davon abgesehen, dass er die Realität seiner Situation nicht zu begreifen schien. Ihre Heimat war verschwunden, sie waren nun auf jene angewiesen, auf die sie so voller Missachtung hinab geblickt hatten. Ich spürte den dringenden Wunsch meiner Wut Luft zu machen, doch unterdrückte es für den Augenblick. Mittendrin verließ der jüngere Elf den Raum, woraufhin Garret hinterher ging. Und auch wir hatten dem alten Mann nichts mehr mitzuteilen und beließen es dabei. Wir folgten nun Garret hinaus, welcher uns mitteilte, dass es sich bei dem jüngeren Elf um Rahan gehandelt hatte. War das nicht Fin’s Bruder? Er hatte Garret gesagt, dass es ihm leid tat und dies bitte an seinen Bruder ausgerichtet würde. Ich sondierte Fin’s Gesichtsausdruck und versuchte zu ermitteln was in ihm vorging. Es musste ihn alles ziemlich aufwühlen. Fin hatte offenbar vor zu den Ankömmlingen zu sprechen. Damit sie auch zuhörten galt es die Aufmerksamkeit aller zu erregen. Vielleicht lag es an einem Aussetzer meines Verstands, oder es war die Wut über die Art wie uns Branchwarith behandelt hatte, aber das Erstbeste was mir einfiel war ein Blitzgewitter zu erzeugen. Es muss kaum erwähnt werden, dass dies nicht hilfreich gewesen war. Die Leute im Auffanglager brachen aufgrund ihrer gerade erst gemachten Erfahrungen in Panik aus. Doch dann wiederum gab es diese kleine leise Stimme in meinem Hinterkopf, die das Chaos gut hieß und genoss … Garret konnte sie durch einen unerwartet charismatischen Eingriff aber wieder beruhigen und Fin hielt eine Ansprache, um die Neuankömmlinge einzustimmen. Wobei er Hilfe bot aber im Ausgleich auch um Hilfe bat, um den Aufgaben und der Bedrohung durch die Drachen entgegentreten zu können. Es war durchaus bewegend und es zeigte deutlich was es war, dass mich zu ihm hinzog. Während all dessen führte Rahan einen Zauber aus, d er einen nahgelegenene Baum belebte, ihn auf Fin zugehen ließ und ihn anhob, während sich um ihn herum alles zu einer Art Podium oder thronartiger Plattform wandelte. Dies gab seiner Ansprache eine noch größere Dramatik. Danach gaben wir Order Berichte aller Verantwortlichen zu erhalten. Wir mussten über die Vorgänge innerhalb und außerhalb der Stadt in Kenntnis gesetzt werden. Ich setzte mich allerdings zwischendrin kurz ab und machte meinen Weg Richtung Rahan. Er sah während des Treffens mit Branchwraith nicht glücklich aus. Und dann half er Fin bei seinen Bestrebungen hier Ruhe in die Situation zu bringen. Vielleicht hatte der alte verkrustete Elf nichts gelernt, aber mich beschlich das Gefühl Rahan hatte es. Vielleicht gab es Hoffnung für die Zukunft was diese Elfen anging und in jedem Fall wollte ich Fin unterstützen. So nutzte ich die Gelegenheit und probierte Rahan’s Verletzungen zu heilen, was erstaunlich gut gelang., wenngleich nicht gänzlich. Voller Dankbarkeit und mit Tränen in den Augen fiel er mir um den Hals. Danach begab ich mich zurück zu den anderen, die inzwischen etwas bleich dreinblickten. Offenbar hatte eine junge Elfe die Angreifer beschrieben. Es waren demnach drei Drachen, die Sylvanar angegriffen hatten und zwei davon hatte sie auf einer Zeichnung festgehalten. Was diese Bilder uns zeigten deutete auf nichts gutes hin. Es verstärkte sich der Verdacht, dass Posetine auf Loganar’s Seite gewechselt war …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-134.html</link>
			<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 133</title>
			<description><![CDATA[Nachdem sich Lia’s Ärger gelegt hatte brachte wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Was genau wir hier zu finden vermochten, oder welche Herausforderungen noch auf uns warten würden wusste sie aber auch nicht. Es schien auch egal, denn was hätten wir sonst tun sollen? So beschlossen wir durch das Spiegelportal zu schreiten. Auf der anderen Seite fanden wir uns in einem Innenhof wieder. Noch bevor wir reagieren konnten brach plötzlich eine mächtige Energiewelle in unserer Mitte hervor und vieles von unserer Ausrüstung lag nun überall verteilt, während wir verwundert und verwundet zurückgeblieben waren. Der magische Behälter, in dem wir viele unserer Dinge transportierten war einfach explodiert. Nachdem wir uns wieder gefangen hatten suchten wir unser Habe zusammen. Calas war zum Glück stark genug all unser Gepäck auf herkömmliche Weise zu transportieren. Insbesondere die Massen an Büchern waren schon speziell. Dann hatten wir endlich die Gelegenheit die Gegend zu sondieren. Ein Steinboden unter uns und äußerst gut erhaltende Wände um uns herum. Aber alles wirkte schlicht und rudimentär. Nach oben blickend schien es ewig in die Höhe zu gehen. Eine Art Miniaturoase bestehend aus einem Baum und einem Teich fand sich auch hier. Ihr Zweck blieb uns unklar. Weiter den Raum hindurch fiel uns ein weiterer Spiegel auf. Vor ihm waren vier Podeste. Vor diesen wuchs ein kristallener Käfig aus dem Boden, welcher über Halterungen für Arme und Beine verfügte. Alles deutet darauf hin, dass etwas mit den Podesten geschehen musste und auf jeden Fall, dass jemand in den Käfig zu gehen hatte. Calas hatte keinerlei Berührungsängste und stapfte direkt zum Käfig. Kaum war er darin, da brach eine Welle Energie über ihn hinab und eine giftige Wolke umhüllte ihn. Er sah etwas mitgenommen aus. Die Energie verblieb eine Weile im Anschluss und wir vermuteten, dass sie etwas mit den Podesten zu tun hatte. Nacheinander testeten Calas, Lia und ich die Wirkung des Käfigs und stellten erschöpfend fest, dass vier Energieformen freigesetzt wurden, die uns ziemlich zusetzten. Sie konnten in Luft, Eis, Erde und Feuer unterteilt werden. Da wir inzwischen recht angeschlagen durch dieses Rätsel waren nutzten wir die recht friedvolle Umgebung um eine kleine Rast einzulegen. Bei dieser evaluierten wir auch wie das Rätsel wohl gelöst werden könnte. Fin hatte dabei die kompliziertesten Gedanken. Am Ende kam es uns so vor, als sei dieses Rätsel recht spezifisch auf Drachen ausgelegt gewesen. Und der Gedanke kam auf, dass es vielleicht etwas mit ihrer internen Rangfolge zu tun haben mochte. Auf dieser Basis luden wir uns erneut mit Energie auf und stellten uns der Reihenfolge Feuer, Eis, Erde und Luft nach auf die Podeste. Dies zeigte tatsächlich Wirkung und der nächste Durchgang wurde freigelegt. Im nächsten Raum befanden sich sechs Podeste mit Gemälden und ebenso sechs Alkoven mit Aussparungen, wo die Gemälde potentiell reinpassten. Jedes Bild zeigte einen Teil der Geschichte Logothil’s, oder vielmehr Zoica’s. Dahinter eine Treppe. Wir waren durch die verschiedenen Bildnisse recht irritiert, da sie zunächst keinen Sinn ergeben zu schienen. ALs wir eine Reihenfolge in die Aussparungen gesetzt hatten und die Treppe nutzten, liefen wir ewig und ewig die Treppe hinab. Irgendwann drehten wir um und kamen direkt und ohne Zeitverzögerung wieder im Alkovenraum an. Die Reihenfolge war falsch gewesen. Es dauerte einige Zeit die Geschichte Zoica’s richtig zu interpretieren. Es fehlte uns zu viel Wissen, um auf die Schnelle eine Lösung zu produzieren. Dann experimentierten wir aber erfolgreich mit der Idee, die sich als richtig erweisen sollte. Hiernach war Zoica aufstrebend gewesen und eines Tages raste eine Form von Meteor auf die Stadt hernieder. Dieser brachte die Drachen nach Logothil und setzte den Fortschritt der Bewohner zunächst zurück. Ab dann schien Arcalis seine Herrschaft in Bildern festzuhalten. Die Treppe war nunmehr nicht länger eine Unendlichkeit lang und brachte uns in eine Schatzkammer. Zehn große Statuen standen im Kreis zwischen Säulen platziert herum. Mittig lag allerlei wertvolles. Dazu gab es offenbar besondere Objekte, die in den Zwischenbereichen von Säulen und Statuen platziert worden waren. Dann bemerkten wir wie die Statuen sich anfingen zu bewegen. Ihre Köpfe wandten sich uns zu und man glaubte fast, dass sie würden uns aktiv beobachten. Fin hielt diese Statuen für Schatzwächter und überlegte nicht lang. Instinktiv holte er zum Erstschlag aus, was uns unmittelbar in einen Kampf verwickelte. Dazu rief er noch, dass wir möglichst schnell alles brauchbare einpacken sollten, während er die Wächter ablenken wollte. Verwirrt tat ich was er mir sagte. Besonders die hervorgehobenen Objekte schienen nützlich sein zu können. Nach einigem Hin und Her aber kamen wir zu dem Schluss, dass die Wächter jeden ignorierten, der nicht handgreiflich geworden war. Zu diesem Zeitpunkt war es aber nicht gut um die kämpfenden bestellt gewesen. Einige der Wächter fielen zerstört zu Boden, bevor Garret plötzlich dank eines gefundenen Amuletts Kontrolle über sie erlangt zu haben schien. Offenbar waren diese „Wächter“ ein Teil der Mittel, die wir im Kampf gegen Loganar hätten einsetzen können. Jetzt waren sie ein wenig dezimierter, was auf das etwas leichtsinnige Handeln von Fin zurückzuführen war. Neben einem Kontrollamulett für jeden einzelnen Wächter, gab es noch eines, welches sie alle kontrollieren konnte. Das war das Amulett gewesen, welches Garret zufällig an sich nahm. Darüber hinaus fanden wir allerlei weitere Objekte mit magischem Einfluss: Ein Kodex welcher die Grundlagen für den Bau der Nexi beinhaltete. Ein Szepter, dass Arkade Mächte wandeln kann und ihre elementaren Wirkungen auszutauschen vermochte. Ein Amboss aus Mithril, der auf ihm geschmiedete Objekte magisch aufwerten konnte. Ein riesiger Topf aus Drachenschuppen, welcher fähig war die Essenz von Objekten zu wandeln und so zum Beispiel aus Stein Gold zu machen. Ein Umhang, der seinen Träger magisch zu verhüllen mochte. Eine kristallene Kugel, die die Leylinien von Logothil aufzeigen konnte. Ein Stundenglas, welches den Fluss der Zeit manipulieren konnte – jedoch mit potentiell ungeahnten Konsequenzen. Ein Horn, welches bei Benutzung die Kommunikation mit jeder Person überall ermöglichte. Eine kleine lodernde Flamme, die eine inspirierende Wirkung entfaltete, wenn man sie bei sich trug. Dies war eine erhebliche Ausbeute, die wir nun zuerst einmal genauer betrachteten und überlegten, wer wohl was am ehesten gebrauchen konnte.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-133.html</link>
			<pubDate>Sun, 03 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 132</title>
			<description><![CDATA[So schnellte ich nach vorne, die Energien in meiner Hand bereit Zatar ein für allemal ein Ende zu setzen. Doch Fin versperrte mir den Weg. Beinahe traf ich ihn mit meinem Angriff, konnte aber gerade noch inne halten. Er erklärte, dass ich nicht so eine Person war, die jemanden kaltblütig umbrachte. Für mich war es ein kleiner Schockmoment, der mich aber wieder zur Besinnung kommen ließ. Was jedoch aufgrund der Situation an uns allen vorbeiging war, dass Garret inzwischen Zatar den Rest gab. Auf der einen Seite fühlte ich mich damit besser und auf der anderen Seite war Fin’s eindringlicher Blick, der mich wanken ließ. Auf jeden Fall hatten wir unseren Aufenthalt hier überzogen. Es gab nichts mehr zu tun, außer uns des Tagebuchs von Ocanar zu bemächtigen. Calas indes fand gefallen an Mundo’s altem Schwert und steckte es ein. Und mich ergriff der Gedanke, dass der abgetrennte und versteinerte Kopf von Mundo vielleicht auch hilfreich sein konnte. Den ganzen Körper mitzunehmen und zu hoffen ihn wieder zu beleben stand außer Frage. Aber mit den Ringen von Tangos Ayumu waren wir in der Lage die Versteinerung rückgängig zu machen und potentiell Mundo nachträglich mit Amastacia’s Hilfe Frage zu stellen. Zeitgleich zu diesen Überlegungen deutete sich an, dass die veränderte Magie des Nexus offenbar weitreichendere Auswirkungen hatte. Sie schien und förmlich Energie abzusaugen. Daher wollten wir den Ort so schnell es geht verlassen. Auf dem Weg nach draußen versuchte Fin noch Ralkarion zu kontaktieren, doch schlug dieser Versuch fehl. Lediglich einen Schmerzensschrei bekam er als Reaktion zurück. Wir wunderten uns, was ihm wohl widerfahren war, hatte aber auch keinerlei Anhaltspunkt ihm zu helfen. Ich setzte einen Teleportationszauber an und so landeten wir in Zoica … zumindest fast. Irgendwie konnte ich den Zielpunkt nicht richtig fixieren, was uns im Umland der Stadt auftauchen ließ. Mitten in einem Feld materialisierten wir. Vielmehr etwas darüber, was einen unangenehmen marginalen Fall mit sich brachte. Allerdings führte dieser dazu, dass Garrets Pferd sich zu schwer verletzte und verstarb. Was war nur falsch gelaufen? Lag es an der Nähe zum Nexus? Kurz darauf bemerkten wir einen Bauern, der uns von Flüchtlingen aus Sylvanar berichtete, welche hier vorbeigekommen waren. Also stimmte es. Sylvanar war gefallen. Er berichtete auch davon, dass er gehört habe es gäbe eine neue Glaubensrichtung. Etwas einfältig wollte er dieser offenbar folgen, da sie etwaige Versprechungen mit sich führte. Wir machten uns auf den Weg zurück zur Stadt. Einen halben Tag später brach der Abend an. Wir legten eine Rast ein während dieser Fin noch Lia kontaktierte. Schließlich musste wir uns mit ihr absprechen bezüglich der Informationen, die wir von Arcalis und Cenereth erhalten hatten. Sie war jedoch derzeit nicht in der Nähe und berichtete, dass sie auf der Suche nach Waffen sei, die uns im Kampf gegen Loganar helfen würden und dass sie später zu uns stoßen würde. Als er dann jedoch noch versuchte mit Posetine Kontakt aufzunehmen, brach Fin plötzlich zusammen. Der Schreck war groß, aber zum Glück kam er bald wieder zu Sinnen. Doch irgendwie stand er komplett neben sich. Was war da nur geschehen? Im Verlaufe des Abends stießen Garret und Calas noch auf den verstorbenen Kobold Krathus an, während ich versuchte schlau aus dem Tagebuch von Ocanar zu werden. Doch seine Chiffrierung war nicht leicht zu durchschauen. Am nächsten Morgen ging es Fin schon deutlich besser, auch wenn er immer noch etwas geistig abwesend wirkte. Zumindest konnten wir den Weg nach Zoica fortsetzen. Es dauerte einen knappen halben Tag, bis wir die Stadttore erreicht hatten. Und es galt viel zu erledigen. Insbesondere war es notwendig schnellstmöglich mit Ungol zu sprechen und in Tan Wara das Versteck von Arcalis ausfindig zu machen. Daher brachen wir direkt auf in der Kanalisation einen Ansprechpartner zu suchen, den wir auch erstaunlich schnell auftreiben konnten. Wie gewöhnlich war es schwierig mit diesen Kreaturen zu kommunizieren. Fin besorgte noch ad hoc ein Huhn, damit wir wenigstens etwas zu essen anbieten konnten. Doch es blieb eine Geduldsprobe. Wir erläuterten, dass unsere Nahrungsversorgung aus Kettlehall zusammengebrochen sei, was eine wenig zufriedenstellend Reaktion bei der Spinne auslöste. Garret brachte ein, dass sie sich ja an den Kobolden satt essen könnten, was mich als Vorschlag eher schockierte. Wussten wir denn, ob die alle unsere Feinde waren? Da die Spinne alles irgendwie in den Flaschen Hals bekam begann sie uns nun zu drohen, da wir unseren Pakt brechen würden. Doch ich erklärte ihr, dass wir keine bösen Absichten verfolgten, den Pakt versuchen würde aufrecht zu halten, aber die Situation um Loganar verzwickt sei. Es war genug, damit sie uns zuhörte. Und im Nachgang dafür sorgte, dass wir zu Ungol gebracht werden und wir somit direkt mit ihm sprechen konnten. Wir folgten ihr tiefer die Kanalisation hinunter, bis der Bereich in einen langgezogenen Höhlegang überging. Große Spinnen krauchten hier umher und ein eisiger Schauer lief meinen Rücken hinunter. Diese über dimensionierten Spinnentiere waren jenseits dessen, was ich als angenehm empfand. Doch wir brauchten ihre Hilfe. Eine riesige Jagdspinne wurde dann für uns gerufen. Auf ihrem Rücken sollten wir schnellstmöglich nach Tan Wara gebracht werden. Weder war es angenehm auf diese zu klettern und dort die kommenden Tage auf ihrem Rücken durch den Untergrund tiefer und tiefer in das Spinnenimperium vorzudringen, noch half es, dass auf Ihrem Rücken auch ihre Jungen mitreisten. Es war eine unbehagliche Nähe. Gute zwei Tage dauerte die Reise. Wobei es ein wirklich wilder Ritt gewesen war. Geschwindigkeit war das eine, aber die unkontrollierten Wendungen plötzlich an der Wand zu laufen oder von der Decke zu hängen machten es zu einer nicht ungefährlichen Reiseart. Schließlich gelangten wir in eine gigantische Höhle. Hier sollten wir in Empfang genommen werden. Ein monströs gigantischer Spinnenkörper verbarg sich unter dem Staub zu unseren Füßen hinauf die ganze Höhle einnehmend. Zuerst dachten wir dies könnte Ungol sein, dann aber hörten wir Geräusche wie von einer Gruppe in schwerer Rüstung. Aus einem der Gänge kamen einige weitere Spinnentiere. Unter anderem auch ein Wesen, dass einen humanoiden Oberkörper auf einem spinnartigen Unterkörper hatte. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Von dessen Kopf sprang eine kleine Spinne hinunter, welche zwar die typischen Beine hatte, aber nach oben hin wie ein schrecklich schilfgelaufenes Experiment aussah. Auf ihrem Körper war ein Glasgefäß angebracht, in welchem sich ein Gehirn zu befinden schien. Sie begab sich hoch auf die gigantische Spinne und dann sprach sie mit uns in unseren Gedanken. Bevor wir die wichtigen Themen ansprechen konnten bot sie uns zunächst einmal etwas zu essen an, um uns zu stärken. Sogleich wurde alles mögliche an Nahrung reingebracht, doch es war nicht unbedingt was wir erwartet hatten. Affenhirn auf Eis, Augensuppe … Mir dreht sich der Magen um, während Calas tatsächlich bereit gewesen war davon zu probieren. Wir wollten unseren Gastgeber ja auch nicht verärgern. Dann stellte sich aber heraus, dass es sich bloß um einen Streich gehandelt hatte. Zwar amüsiert, aber auch irritiert, dass wir überhaupt von dem falschen Essen probiert hatten, folgte dann das richtige Essen. Wir berichteten unser Anliegen und wie wir unsere Absprache einzuhalten gedachten. Die Situation war eben nur außer Kontrolle geraten und wir brauchten Unterstützung. Ungol hatte keine Bedenken und wollte uns gerne entgegenkommen. Wenn wir eine neue Nahrungsquelle für seine Kinder auftun konnten, so wollte er sich auch weiterhin an die Absprache halten. Mundi habe ihm beigebracht stets Versprechen einzuhalten. Das war eine Erleichterung für uns. Gleichsam konnten wir von Amastacia berichten, die ihn stets schätzte. Das erfreute ihn sichtlich. Und dann war da noch die Sache mit Lia. Scheinbar war sie uns zuvorgekommen. Ungol berichtete, wie sie vor einiger Zeit hergekommen war und sich zu einem alten Tempel aufgemacht hatte. Laut seiner Aussage würde allerdings jeder sterben, der dort hinginge. Da war definitiv keine gute Nachricht gewesen. Und dazu kam, dass er Erlebnisse und Vorgänge beschrieb, die Calas in Verbindung mit seinen Erfahrungen aus dem magischen Kubus von Shadar Logoth brachte. Um direkt eine Rückmeldung seitens Lia zu bekommen, versuchte Fin noch einmal Kontakt mit ihr aufzunehmen. Doch sein Zauber wurde direkt erstickt. Ein Gegenzauber löste seine magischen Energien auf, während ich aus den Schatten heraustretend die Silhouette von Leng wahrnahm. Als Sicherheitsmaßnahme hatte er sich verborgen und war bereit gewesen jede verdächtige magische Handlung zunichte zu machen. Wir erklärten uns kurzerhand und durften dann den Versuch fortsetzen. Tatsächlich gelang es Fin Lia zu erreichen. Scheinbar hing sie allerdings irgendwo fest. Sie erklärte uns, dass sie das Versteck von Arcalis aufsuchen wollte. An den Whistling Guardians und den Whispering Halls sei sie vorbeigekommen, würde nun aber in der Chamber of Reflection nicht weiterkommen. Grund genug für uns möglichst schnell zu ihr zu gelangen. Ungol stellte uns dankbarere weise für den Weg wieder einer seiner Jagdspinnen zur Verfügung, auch wenn ich mich nie an diese Viecher gewöhnte. Nur eine Stunde später waren wir am Ziel. Eine merkwürdige Tempelanlage inmitten einer Form von Steinwüste tat sich vor uns auf. Blitze zuckten hinab und schlugen völlig zufällig in der Gegen dein. Das Gebäude vor uns wies eine sonderbare Oberfläche auf, welche magischer Natur zu sein schien. Auf ihr waren auch Schriftzeichen. Obelisken standen um das Gebäude herum und gaben Aufschluss auf den Namen dieses Ortes. Es handelte sich um den Tempel von Dolor’Amun. Hatte dieser Ort etwas mit dem Dolor in Nordosten von Logothil zu tun? Als wir versuchten das Innere zu betreten kamen wir immer direkt auf der entgegengesetzten Seite des Tempels hinaus. Es war verwirrend. Irgendetwas machten wir im Bestreben hineinzugelangen falsch. Wir vermuteten zunächst, dass es mit den Blitzeinschlägen zu tun haben konnte und versuchten verschiedene Ansätze reinzugehen. Stets ohne Erfolg. Dann erinnerte sich Calas daran, was uns Lia gesagt hatte. Bezogen auf die Art des Baus duner Obelisken könnten dies wohl die Whistling Guardians sein. So versuchte er erneut mit einem Pfeifen auf den schuppigen Lippen hineinzugehen … und hatte scheinbar Erfolg, da er auf keiner Gegenseite wieder herausgetreten kam. Wir taten es ihm gleich. Es war allerdings scho meine höchst eigenartige Sicherheitsmaßnahme. Im Inneren befanden sich eine Art von Leylines auf dem Boden und es gab eine Treppe in ein tiefer gelegenes Stockwerk. Hier drinnen war es absolut still. Draußen zuckten noch lautstark die Blitze, aber jetzt hörten wir davon nicht mehr. Die Linien am Boden ergaben nach einer genauen Betrachtung eine sehr abstrakte Darstellung von Logothil. Wir entschlossen uns dem Weg nach unten zu folgen und stiegen die Treppe hinab. Auf dem Weg hinunter hörten wir Stimmen, die uns kontinuierlich mitteilten, dass wir chancenlos seien und wir keine Erfolg haben würden. Was mich anging, so brauchte ich nicht noch mehr Gedanken, die mich an unserem Vorhaben zweifeln ließen. So gut es ging versuchte ich daher diese Stimmen zu ignorieren. Unten angekommen fanden wir uns vor einem großen Spiegel wieder, der einen goldenen Drachen zeigte. Uns wurde ein Rätsel präsentiert, dass wir alle im Chor in wenigen Sekunden lösten und sich ein neuer Weg vor uns auftat. Im gleichen Moment machte sich Lia aus den Schatten bemerkbar, die sichtlich angesäuert war, dass wir ohne Mühe dieses Rätsel lösten, welches sie hier seit geraumer Zeit festgehalten hatte. Wenigstens hatten wir sie nun endlich gefunden und waren auf dem besten Wege Arcalis’ zurückgelassene Hilfsmittel aufzutreiben.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-132.html</link>
			<pubDate>Sun, 04 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 131</title>
			<description><![CDATA[Offenbar hatte es Garret’s Freund Ralkarion in der Tat geschafft einen Teleportzirkel am Fubamizi einzurichten, ähnlich wie schon bei Kettlehall. Das war wahrlich eine Hilfe, da wir sonst eine langwierige Reise vor uns gehabt hätten. Dank der Runenkoordinaten gelangten wir von Kettlehall zum Fubamizi in einem Wimpernschlag. Um unsere Anwesenheit nicht zu verkomplizieren legte ich die mir vor Monaten gegebene Drachenschuppe an, damit uns die Gnome als Freunde erkannten. Die Drachenpriester der Turen Schappanok gaben uns einen freundlichen Empfang und ließen uns ohne Probleme zu Miriyala Zofra durch. Es hinterließ ein mulmiges Gefühl in mir wieder hier zu sein. Die erste Begegnung mit einem Drachen fand hier statt und es war keine angenehme gewesen. Zofra hingegen war gänzlich anders, als Tundra es war und dennoch … ein Schauer von Tundra’s ehemaliger Präsenz ausgehend umfing mich hier in dieser Kaverne. Wir berichteten ihr kurzerhand wie sich die Lage zuletzt dargestellt hatte. Nicht zuletzt hofften wir auf ihre Unterstützung bei dem ,was uns bevorstehen würde. Ihre Antwort enttäuschte nicht. Sie würde da sein, wenn sie gebraucht würde und an ihrer Seite würde sie die Drachenpriester haben. Zudem gab sie einem jeden von uns eine ihrer schwarzen Drachenschuppen. Diese konnten ganz ähnlich wie jene von Posetine verarbeitet werden unsere defensiven Fähigkeiten zu verbessern. Dankend zogen wir dann los in die tiefere Ebene, wo sich die Überreste von Arcalis befanden. Amastacia war offenkundig aufgeregt über die Option mit ihm in Kontakt treten zu können, sowie ihre Experimente des Seelentransfers weiter fortführen zu können. Zunächst aber waren wir dran. Es war dringlich mehr über die aktuelle Situation und unsere Möglichkeiten in Erfahrung zu bringen. So setzte sie einen Zauber an, der uns begrenzt mit dem Geist von Arcalis in Verbindung treten ließ. Das hieß, dass wir uns knapp und präzise zu fassen hatten was unsere Fragen anging, derer uns maximal fünf zur Verfügung standen, bevor der Zauber seine Wirkung zu verlieren drohte. Daher brauchten wir einen Moment uns über die genauen Fragen zu beraten. Es war nicht ganz einfach alles, was wir hofften in Erfahrung bringen zu können, in wenige Fragen zu pressen. Und zu allem Überfluss war der Konsens, dass auch noch ich diese Fragen präsentieren sollte. Das fühlte sich nach etwas zu viel Verantwortung für jemanden wie mich an. Die Zweifel versuchend zu unterdrücken ging ich ans Werk. Auf die Frage hin, wie wir den Aufstieg zur Gottheit unterbinden könnten, ließ uns das von Amastacia kurzfristig beseelte Skelett von Arcalis durch eine fleischlose Stimme wissen, dass dies nur durch den Tod des aufsteigenden Wesens gestoppt werden könne. Das brachte uns zu den Mitteln und Wegen, die uns Arcalis gegebenenfalls dafür zur Verfügung zu stellen vermochte. Zunächst etwas enttäuschend verwies er auf die Akademie und ihr Lager an potentiell brauchbarer Ausrüstung, sowie dessen aus dem Lager des Compounds. Beides waren leider keine Option mehr. Doch er überraschte uns auch mit einem weiteren Aspekt. Scheinbar gab es einen Tresor innerhalb Tan Wara’s. Das hieß für uns mit den Spinnen erneut in Verhandlungen treten und hoffen, dort noch etwas brauchbares finden zu können. Es blieb auch noch die Frage offen, ob er etwas nützliches zu Loganar wüsste. Und hier wurde es besonders interessant. Denn Loganar war zwar Shadar’s Sohn, aber er wurde erschaffen und nicht herkömmlich gezeugt. Verhielt es sich ebenso mit Posetine? Und vielmehr wurde er aus dem genetischen Material von Shadar und Jolafia kreiert. Jolafia war also ein Drache? Und wie kam er zu den notwendigen Mitteln? Wusste sie darüber bescheid? Dazu wurde klar, dass Loganar’s Intrigen weit zurückreichten. Er war es, der Arcalis vom Bau des Nexus’ in Azoicstrum überredet hatte. Ausgehend davon welche Feinde Arcalis zu Lebzeiten hatte, wollten wir wissen, wen wir noch im Auge haben sollten, wenn wir uns Loganar entgegen stellen würden. Einzig die Baroness Korvara aus Ravengrove fiel im hierzu ein. Ava’s Einsichten dazu wären hier vermutlich hilfreich gewesen, ebenso ein Besuch in ihrer alten Heimat. Nach allem was wir wussten hatte der „Blutfluch“, dem die Yuan-ti ausgesetzt waren, dort seinen Ursprung. Und so wie es schien auch weitere Blutmagie, wie sie von Shadar Logoth angewendet worden war. Doch uns fehlte die Zeit das jetzt noch weiter zu ergründen. Zuletzt hofften wir auf eine Information dahingehend, wie wir Loganar’s Sicht durch die Realität und damit seine Einschätzungen und Vorausplanungen umgehen könnten. Das einzig Brauchbare, was Arcalis dahingehend zu sagen hatte, lautete sich unberechenbar zu verhalten. Doch was war unberechenbar gegenüber einer Entität, die alle Eventualitäten sah? Wertete er Chancen aus? Hieß es also das Vorgehen zu wählen, dass wir am Wenigsten bereitwillig ausgewählt hätten? Vielmehr bekamen wir aus dem verstorbenen Drachen nicht heraus. Doch es gab zumindest einen Ansatzpunkt und das war sein Versteck in Tan Wara. Gleichermaßen gab es da noch einen weiteren toten Drachen, der langwierig gegen Shadar intrigiert hatte. Cenereth konnte uns potentiell auch noch Antworten liefern. So überredeten wir Amastacia zu einem weiteren Ausflug. Nicht zuletzt konnte sie so auch den zweiten Körper genauer in Augenschein nehmen. Wir nutzten also den Fubamizi Zirkel und teleportieren uns nach Ark’Therion. Zu unserem Unglück stand der Turm nicht mehr, auf welchem die Ankunftsplattform sich zuvor befand, was uns in den freien Fall brachte. Instinktiv breitet ich meine Flügel aus und fürchtete um das Wohlergehen der anderen, doch Calas rettete den Moment. Ein beherzter Zauber mitten im Sturz sorgte dafür, dass alle Beteiligten zu fliegen vermochten. Von hier oben machten wir zufällig auch einen Koboldspäher aus. Kaum waren wir gelandet sorgten wir mit einer Finte dafür, dass er uns nicht ankommen sah und überraschten ihn unsererseits. Es war nicht möglich ihn gehen zu lassen. Sein Bericht war eine Gefährdung für alles, was wir vor gehabt hatten. So setzten wir ihn zunächst außer Gefecht und entschieden ihn später als Gefangenen mitzunehmen. Nun war es wieder an Amastacia ihre Künste zu zeigen. Zuerst war sie absolut hingerissen von ihrem potentiell neuen Körper. Sie sei bisher noch nie ein Drache gewesen vermeldete sie in freudiger Erwartung. Uns hingegen stieg ob des widerlichen Gestanks von Verfall das Essen die Speiseröhre hinauf. Und da legte aber die Katze schon los mit ihrem Zauber … Recht unvorbereitet für uns beseelte sie Cenereth’s Körper kurzfristig, was uns in Zugzwang brachte. So stammelte ich mir meine Fragen zurecht. Bisher hatten wir keine genaue Ahnung wieso Cenereth überhaupt Shadar geholfen hatte, obgleich er doch dabei war ihn zu hintergehen. Dabei kam heraus, dass Cenreth einen Pakt mit Loganar schloß und dieser vorsah seinen alten Herren auszuspielen. Das war etwas kryptisch, weswegen genauere Infos zu dem Pakt hilfreich waren. Scheinbar galt es die alte Garde an Drachenherrschern abzulösen. Loganar verfolgte dieses Ziel und der Pakt mit Cenreth sollte letzterem einen Platz in der neuen Garde sichern. Doch Loganar betrog ihn. Es ließ mich stets verwundert zurück, wie so alte und theoretisch weise Kreaturen so unglaublich naiv sein konnten. Loganar intrigierte gegen seinen eigenen Vater, was ließ Cenreth glauben, er würde nicht weniger gegen ihn vorgehen? Keinem von diesen angeblich so überlegenen Schuppentieren war zu trauen. Obgleich Arcalis uns bereits eine Option für den Fund von möglichen Mitteln im Kampf gegen Loganar nannte, so konnte Cenereth ja auch etwas zurückgehalten haben. Aber hierzu konnte er uns nichts weiter sagen. Lediglich, dass Lia über entsprechende Informationen verfügen würde. Es musste aber doch etwas geben, dass Cenereth über Loagnar und Posetine wusste, was Arcalis gegebenenfalls unklar war. Nicht zuletzt war Arcalis vor vielen Jahrzehnten verstorben und der vor uns nun dahinsiechende Drache vermochte eventuell diese Zeitdifferenz zu überbrücken. Und tatsächlich konnte er einiges erläutern, da er einen tiefen Einblick in die Erschaffung beider hatte. Es handelt sich bei beiden um künstlich kreierte Drachen auf Basis verschiedener Genstämme. Loganar, das wusste wir bereits, entstand aus Shadar und Jolafia. Wohingegen Posetine aus Ponzi und Jolafia entstand. Und angeblich wusste Jolafia nichts von diesen Experimenten. Wobei man sich die Frage stellte, wie das an ihr vorbeigehen konnte, wenn doch „Material“ von ihr benötigt wurde. Auch war es eine unfassbare Erkenntnis, dass die Anführerin des Druidenzirkels des Kataklysmus ein Drache war. Und offenbar auch so mächtig, dass zur Erschaffung der jungen Drachen stets sie als Basis herangezogen wurde. Ausgehend von Cenereth’s Wissen über all die internen Vorgänge wusste er aber auch mehr dazu zu sagen, wie man den Aufstieg verhindern beziehungsweise Loganar aufhalten konnte. Zum jetzigen Zeitpunkt sammelte Loganar noch Energie, doch diese musste auch umgewandelt werden, um den Aufstieg zu vollziehen. Störte man diesen Prozess, sorgte man etwa dafür, dass diese Energien für andere Dinge aufgebraucht werden mussten, dann würde man jene im Aufstieg befindlichen Individuen wieder in die Sterblichkeit zurückdrängen. Als die letzte Frage beantwortet war verstummte Cenereth wieder und ließ uns mit vielen Dingen zurück, die es zu verarbeiten galt. Unsere Liste sah vor Lia zu finden, nicht zuletzt, da wir auch noch die Hilfe von Mundi benötigten. Dann galt es das Versteck in Tan Wara ausfindig zu machen, noch einmal nach den Nexi zu schauen und ob wir deren Energien doch noch einzusetzen vermochten, Loganar irgendwie zu beschäftigen und ihn dazu bringen seine Energien aufzuwenden, Posetine zu finden und sie hoffentlich als Alliierte auf unserer Seite zu wissen und eventuell auch Shadar Logoths Leiche aufzutreiben und so eventuell noch mehr Mittel und Informationen an die Hand zu bekommen Loganar aufzuhalten. Als erstes wollten wir jedoch die Nexi überprüfen. Da auch noch im Raum stand was aus Mundo geworden war und ob die Betrachter gegebenenfalls noch eine unterstützende Kraft sein konnten, schien es sinnvoll den Nexus in Iris aufzusuchen. Auch war es der einzig schnell erreichbare via eines Teleportzirkels. Dank der festen Koordinaten traute ich mir auch eher zu meine neu erworbenen Fähigkeiten bezüglich freier Teleportation dort auszutesten. Doch zunächst mussten Amastacia, Steve, Mensch und unser Gefangener Kobold zurück zum Fubamizi, damit sie dort das Ritual für Garret vorbereiten konnte. Einen Zauber später waren sie fort und ich hoffte, dass sie am richtigen Ort und heile angekommen waren. Wir hingegen verschwanden aus Ark’Therion und tauchten kurzerhand in Oclusar auf. Laut Garret sah es hier auf den ersten Blick etwas ordentlicher aus, als noch bei seinem letzten Besuch. Für mich blieb es eine Ruinenstadt. Doch es konnte möglich sein, dass diese Spuren darauf hindeuteten, das Mundo mit seiner Armee hier gewesen war. Doch das hätte bedeutet, dass er sich nicht daran gehalten hatte den Kampf gegen die Betrachter einzustellen. Waren die Hextor nunmehr alle vernichtet? Dies war eine überaus unglückliche Aussicht. Wir reisten einen halben Tag Richtung Süden. Es war die längste Zeit, die ich bisher mit einem gesunden Pferd unterwegs gewesen war. Eine kleine positive Entwicklung in dem auf unseren Schultern lastenden Debakel. Wir rasteten und erholten uns etwas von den Anstrengungen des vergangenen Tages. Dann setzen wir die Reise fort. Einen weiteren halben Tag Richtung Südosten später erreichten wir den Durchgang nach Iris. Je näher wir gekommen waren, desto deutlicher wurden die Zeichen dafür, dass die Hextorarmee denselben Weg beschritten hatte. Die Anzeichen in der Umgebung waren eindeutig gewesen, dass sich eine entsprechend große Masse hier bewegt haben musste. Und als wir die Tunnel betraten hatten wir den finalen Beweis. Die hier ansässigen Würmer wurden bekämpft, Fackeln aufgestellt, Soldaten hatte näher Leben verloren und lagen zu unseren Füßen. In einem tiefer gelegenen Bereich waren Teile des Tunnels eingestürzt und hatten für mehr Opfer gesorgt. Und es schien bald so, als haben sie gegen mehr angekämpft, als nur Würmer und herabfallende Felsen. Wieso folgte Mundo unaufhörlich hier hindurch? Auf unserem Weg fiel uns auch eine besonders ornamentierte Rüstung auf, die laut Garret dem Stellvertreter Mundo’s namens Tundren gehört hatte. Und dann sahen wir das ganze Ausmaß des Schreckens. Auf dem Weg zum Nexus hatte der primäre Kampf der Hextor gegen die Betrachter stattgefunden. Das Ausmaß an verlorenen Leben war gigantisch. Eine Masse an Leichen befand sich um uns herum soweit das Auge zu sehen vermochte. So viel Zerstörung, so viel Blut. Es verstörte mich immens und ich suchte den Halt bei Fin. Auch er tat sich aber schwer damit die Szenerie in sich aufzunehmen. Dann betraten wir die Kuppel, die den Nexus beherbergte. Hierher hatten es dann nicht mehr so viele geschafft. Eine Reihe versteinerter Personen war um den Nexus angeordnet. Garret erkannte Mundo in jener steinernen Pose, die wohl mit dem letzten verbliebenden Hauch an Bewegung den Nage Vorsteher umgebracht hatte. Mundas Kopf lag versteinert daneben. Dazu befand sich die Leiche von Ocanar am Rande all dessen. Nun schwang unser Blick den Nexus hinauf. Dort blickte uns nunmehr die Kreatur an, von der mir als Zatar berichtet worden war. Den Verantwortlichen für das Massaker in Rachwood und ein Wesen, dass Dank der Macht des Nexus unverwundbar war. Von oben herab forderte er uns direkt heraus, hielt uns gar für weitere Hextor, denen er denGar ausmachen wollte. Ich versicherte ihm, dass wir keine seien und dass wir nach Mitteln suchen Loganar aufzuhalten. Dabei fiel unser Blick auch auf den Nexus, welcher eigenartige in seinem Inneren zu wirbeln schien. Zatar zeterte weiter und drohte uns mit Vernichtung. Schließlich sei er nun der Herrscher von Iris und wenn wir den Nexus wollten, dann nur über seine Leiche. Fin und Calas eruierten die Situation genauer und es zeigte sich, dass Zatar mit einem Schwert an den Nexus verankert war. Es ging quer durch seine Rüstung und machte ihn so bewegungsunfähig. Hieß das, dass er nicht mehr unverwundbar war? Was immer im Nexus geschah, hatte es ihm die Magie entzogen? Fin kletterte im Verborgenen den Nexus hoch und stieß Zatar herab. Dieser war überrascht und wenig glücklich. Verlangte, dass wir ihn aufrichten, damit er uns bestrafen könne. Was ging in seinem Hirn nur vor sich? Wir sagten ihm, dass er uns egal sei. Wir brauchten nur Informationen und Möglichkeiten unser Ziel zu erreichen. Dann erwähnte er das Tagebuch von Ocanar, in dem dieser seine Beobachtungen der Welt niederschrieb. Als sich dieses als chiffriert rausstellte, versuchte Zatar erneut mit uns zu verhandeln, da er es entschlüsseln könnte. Doch wir machten klar, dass unsere Grenze für Spaß erreicht worden war. Schließlich nannte er uns, was wir wissen mussten. Das ganze Hin und Her war anstrengend und unnütz. Zumal Zatar stets versuchte uns an der Nase rumzuführen und das wo er keineswegs in der Position dazu gewesen wäre. Seine Überheblichkeit kannte keine Grenzen. Dazu kam, dass er noch mit der Vernichtung von Rachwood prahlte. Meine Geduld erschöpfte sich, mein Ärger brach sich bahnen. Calas wollte ihm scheinbar helfen, da wir ihm einen Deal angeboten hatten und den einzuhalten verpflichtet waren. Doch mir war es genug. Dieses Monster konnte hier mit seinesgleichen sterben. Und nach eines weiteren unbedachten Kommentars seinerseits riss mein Geduldsfaden mit einem Mal gänzlich und ich spürte Magie unkontrolliert in meiner Hand aufbauen …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-131.html</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 130</title>
			<description><![CDATA[Nachdem wir nunmehr auf dem gleichen Stand von Informationen waren, konnten unsere Bemühungen weitergehen den Aufstieg Loagnar’s zu verhindern. Doch eine der großen Fragen blieb, wo Posetine sich wohl aufzuhalten vermochte. Bisher war sie die beste Hoffnung in einem potentiellen Kampf gegen Loganar. Mit ihrem Verschwinden vor drei Monaten verstummte diese Hoffnung aber bisweilen. Unser Weg führte uns dementsprechend in den Compound. Vielleicht würden wir Hinweise auf ihren Verbleib erhalten können. Zu unserer Überraschung fand sich aber Alchara vor Ort. In ihrer stets überheblichen Art stellte sie klar, dass sie ja in der Abwesenheit von Posetine die Herrin sei. Auch wenn sie bisher nicht wirklich etwas dazu beigetragen hatte, außer auf der Schatzkammer der Stadt zu hocken. Meine Geduld mit diesem Drachen schwand zusehends, jedoch brauchten wir ihre Kooperation. So blieb ich respektvoll unterwürfig, was Garret weniger gelang. Sie erzählte uns, dass sie Kontakt zu Kendak Blossom hatte, welcher Kunde über die vermeintliche Zerstörung Sylvanar’s brachte. Das war eine niederschmetternde Nachricht, insbesondere für Fin. Für mich war es ein zwiespältiges Gefühl von Mitgefühl und Genugtuung. Die Elfen hatten einen Überlegenheitskomplex, welcher sich mit einer Alchara messen konnte und nun würden ihre Flüchtlinge auf uns angewiesen sein. Aber dann waren da noch Fin’s Familie … Was wurde wohl aus ihnen? Wo Posetine nun war wusste auch Alchara nicht. Aber ausgehend davon, dass niemand sie hatte weggehen sehen musste es eventuell noch einen Weg aus dieser Kammer geben. Mit Erlaubnis Alchara’s durchsuchten Fin und ich die Kammer. Garret und Calas gingen derweil eigenen Beschäftigungen nach. Wir konnten nach einigem Hin und Her einen Durchgang in der Decke ausmachen, durch welchen wir in den Heizungsraum des Compounds gelangten. Es war recht dunkel hier und angenehm warm. Dann blickten uns einige Schemen aus der Dunkelheit an. Hier arbeiteten Kobolde und hielten die Anlange am laufen. Offenbar beeindruckt durch meine drachisch anmutenden Schwingen waren sie auch sehr aufgeschlossen mit uns zu sprechen. Sie erwähnten einen weiteren „Apex Priester“, der vor knappe drei Monaten hier hindurch gekommen sei. Für den Moment spielte ich meine Rolle und versuchte mehr zu erfahren. Aber am Ende blieb nur die Erkenntnis, dass dieser „Priester“ einen neuen glauben proklamiert haben sollte. Ob dies einen Wechsel von Shadar zu Loganar meinte? Für den Augenblick beließen wir es dabei und trafen uns mit Garret und Fin. In unseren Überlegungen was wir tun könnten stellte sich besonders die Frage nach Informationen. Wir wussten noch immer wenig und hatten keinen Ansatz, wie wir uns gegen einen werdenden Gott zur Wehr setzen könnten. Auch wäre es gut gewesen mehr zu den Nexi in Erfahrung zu bringen. Laut Garret’s Erzählung schienen die nicht mehr wie gewohnt zu operieren. Arcalis war der Urheber eines Nexus. Wenn es jemanden geben mochte, der uns mehr zu alledem zu sagen vermochte, dann er. Doch war er tot. Jedoch konnte uns hier, so Garret’s Ausführungen, jemand assistieren. Eine Frau namens Amastacia hatte wohl potentiell die Fähigkeit den Tod kurzzeitig zu überwinden. Nach den Berichten zufolge gab es einen Teleportzirkel ganz in ihrer Nähe. Einen Teleportieren später befanden wir uns in einer Höhle. Dies war nicht ganz was ich erwartet hatte. Garret schien sich hier aber auszukennen. Schnell stellten wir fest, dass die Höhle bewohnt war, war nicht zuletzt auf den Geruch von frischgebrühten zurückzuführen war. Eigentlich sollte sich der ursprüngliche Bewohner gerade bei den Halblingen in Kettlehall aufhalten. Dann trafen wir auf einen gigantischen „Hund“ mit zwei Köpfen, den Garret ganz banal als „Essmehr“ vorstellte. Und gleich daneben fanden wir den Riesen Bolg Mor. Es handelte sich wirklich eine große Kreatur, die aber schwer verletzt aussah. Kaum des Bewegens mächtig siechte er förmlich in seinem Bett dahin. Er erzählte, dass eines Tages aus dem Nichts plötzlich eine riesige Kreatur erschien und innerhalb von Sekunden die ganze Stadt dem Erdboden gleichmachte. Er entkam nur aufgrund seiner mächtigen Statur und da er sich außerhalb des Epizentrums befand. Eine grauenvolle Nachricht und zudem eine, die uns noch gar nicht erreicht hatte. Wer hätte es auch berichten sollen, wenn seine Erzählungen stimmten. Seine Verletzungen wirkten auch eigenartig. Durchaus verbrannt, aber sie hatten auch etwas unklares an sich. Aufgrund meiner Fähigkeiten der Heilung versuchte ich mein Glück. Ein erster zaghafter Anlauf zeigte keine Wirkung. Aber ich wollte nicht aufgeben und steigerte die Intensität meiner Magie. Das zeigte Erfolg. Als die Welle der Heilung durch seinen Körper schnellte schien eine Art dunkler Schleier sich von ihm zu lösen, woraufhin die Heilung positiv auf die schlimmsten Schäden einzuwirken vermochte. Gänzlich genesen konnte ich ihn nicht, aber sein Leben war gerettet. Mich besorgte diese düstere Magie, die auf ihm gelegen hatte. Schlichte Heiler wären wohl nicht Inder Lage gewesen ihm zu helfen. Es war eine bösartige Art überlebende Opfer zu verfluchen. Mit der Information über Kettlehall wollten wir auf dem Rückweg von Amastacia dort noch einmal vorbeischauen, um uns einen Überblick zu verschaffen. Wir konnten dank unserer Reittiere bereits einen halben Tag später an den Ausläufern von Boulderbane ankommen. Am Eingangsbereich zur Domäne von Amastacia erwartete uns ein kleiner Schreck. Eine Kreatur, die aussah als sei sie aus verschiedenen Körpern zusammengewürfelt worden hielt hier Wache. Garret kannte dieses Wesen, dass er Steve nannte. Sie teilten einige warme Worte und ich war überrascht, dass dieses Etwas in der Lage war eigenständige Gedanken zu haben. Allein das es „lebte“ glich einem Wunder und ließ mich zumindest ahnen, dass Amastacia’s Macht vielleicht wirklich nützlich sein könnte. Das Gespräch mit Steve nahm dann eine Wendung, als es sich in die Länge zog und sich über Tattoo’s zu drehen schien. Steve wünschte sich gern ein neues von Garret, wenn dieser auf seinen Reisen auf eins stoßen sollte. Womit er meinte, es einem Toten herauszuschneiden und mitzubringen. Garret stimmte zu. Es war eine höchst absurde Situation. Die Fin dadurch krönte, dass er Steve anbot ihm direkt ein Tattoo zu stechen, was dieser befürwortete. Nach dieser eigenartigen Erfahrung gelangten wir nunmehr zu Amastacia’s Anwesen. Es wirkte hier alles etwas düster und die Nähe zu den Hazepeaks machte mich, nach allem was Garret zu Loganar berichtet hatte, nervös. Eine Frau öffnete uns die Tür und bemutterte uns eifrig, während wir von Katzen umschwärmt wurden. Ich liebte Katzen und es dauerte nicht lange, bis ich mich auf einem Sessel gemütlich mit Decke und Verpflegung samt einer Katze auf dem Schoß befand. Zunächst hielt ich die Frau für unsere Ansprechperson und war über ihre ausweichende Art irritiert. Dann stellte sich heraus, dass eine der Katzen Amastacia war. Telepathisch konnte sie mit uns sprechen und es zeigte sich, dass „Mensch“ eine Art Haustier war. Wir erläuterten unser Vorhaben und sie schien interessiert zu sein. Schließlich hatte sie nicht jeden Tag die Option mit jemandem wie Arcalis in Kontakt zu treten. Ganz davon abgesehen, dass sie ein gesteigertes Interesse an den Überresten hatte. Als wir dann noch das Ableben von Cenereth und seinen weites gehend intakten Körper erwähnten war sie geradezu Feuer und Flamme. Und da war ja auch noch diese eigenartige Situation mit Garret’s düsteren Begleiter … der Seele seines Meisters, die via Blutmagie in ihm verankert wurde. Eine scheinbare Gefahr im Zusammenhang damit, wie zuletzt Shadar dies beeinflussen vermochte und daher potentiell auch Loganar. Mit den Optionen zweier großer Drachenüberreste war es aber möglich Garret’s Meister in Arcalis und Amastacia in Cenereth übertragen zu lassen. Obgleich uns die Katze drauf hinwies, dass sie einige Vorbereitungszeit brauchen würde. Auch schien sie Körper wie Kleidung zu tauschen und musste inzwischen schon ziemlich alt sein und viel gesehen haben. Sie berichtete auch von ihrer Zeit an der Akademie. Solange wir zuerst mit den beiden genannten reden konnte, sollte sie mit den Körperteilen tun dürfen, was sie wollte. Auch wenn es grotesk war. Zuletzt führte Mensch noch eine illusionäre Vorstellung auf, die wohl Anleihen bei einem von Tarovo’s Werken hatte. Es war recht unterhaltsam. Doch Calas war so angetan, dass er unbedingt etwas beisteuern wollte und die Darstellung durch seine illusionäre Darbietung in der Tat zu verbessern wusste. Alles in allem war dies eine wirklich willkommene Abwechslung zu allem, was wir erlebt hatten und dem, was uns noch erwarten würde. Da es inzwischen später Abend wurde, lud sie uns ein über Nacht zu bleiben. Es war gemütlich, gar eine willkommene Abwechslung, daher stimmten wir zu. Am nächsten Morgen ließ sich Amastacia von Mensch einen Rucksack packen und dann zogen wir los. Auf dem halbtägigen Weg zurück zu Bolg Mor nahmen wir Steve zur Reisegruppe auf, woraufhin er für die Katze gesattelt wurde. Wir heilten den Aufenthalt beim Riesen kurz und nutzten den Teleportzirkel hier für einen schnellen Trip nach Kettlehall. Seine Erzählungen waren keinesfalls übertrieben. Mit Schrecken stellten wir fest, dass die ganze Stadt völlig vernichtet worden war. Ein riesiges Gebiet, dass zuvor eine ganze Population beinhaltete war einfach weg. Eine ebenso düstere Magie lag auf diesem Ort, wie zuvor schon auf dem Riesen. Allein die schiere Macht all dies in einem Atemzug zu bewirken ließ mir den Atem stocken. Waren wir dem auch nur ansatzweise gewachsen? Wir sondierten die Umgebung in der vagen Hoffnung noch ein paar Überlebende finden zu können. Fin stolperte dabei über ein magisches Objekt, dass Garret als den Cauldron of Plenty identifizieren konnte. Offenbar hatten sie es als Option hierhergebracht, damit die Halblinge nicht mehr auf das Vieh angewiesen waren und dieses den Spinnen zur Verfügung stellen konnten. Unser Deal war somit jetzt in Gefahr. Dann sahen wir etwas unerwartetes. Taya tauchte auf. Sie hatte hierher kommen wollen und wir nahmen an, sie sei eventuell auch dem Drachen zum Opfer gefallen. In der Tat irrten wir und viel überraschender hatte sie einen Kobold, eine Schar Kinder und einen merkwürdigen katzenhaften Humanoiden im Schlepp. Letzterer erwies sich als Ralkarion’s Ziehvater. Es war ein merkwürdiger Umstand, ein glücklicher dazu. Die vermeintlichen Berichte zur Sichtung des Übeltäters waren aber indifferent. Besonders, da es sich um einen eher dunklen Drachen handeln sollte. Zofra? Doch wieso sollte sie sowas tun? Loganar? Wahrscheinlicher, aber auch hier stellte man sich die Frage nach dem Warum. Unsere Reise galt es aber nun fortzusetzen. Wir konnten keine allzu großen Verzögerungen in Kauf nehmen.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-130.html</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 129 - Part 2</title>
			<description><![CDATA[Vorher: [siehe Part 1 - Taya] Ich betrat den Raum, als Fin, Calas und Garret bereits beinander saßen und hatte den Tod des Kobolds auch gerade erst vernommen. Den Halbling hatte ich zuletzt vor Monaten gesehen, als wir einmal ein großes Treffen der zwei Gruppierungen hier in Zoica hatten. Er würde viel erklären zu haben. Nicht zuletzt hatten seine Leute überaus schräge Dinge hier vor Ort in den letzten drei Monaten veranlasst. Es hatte aber Fin die Option geboten sich hier einen Namen zu machen und ein Informationsnetzwerk zu errichten. Währenddessen lernten wir Calas kennen, der sich als Gefolgsmann Garrets und späterer Hauptmann Zoicas erweisen sollte. Nun wurde es Zeit für einige Erklärungen seitens Garrets. Doch schnell stellte sich heraus, dass er keine zu geben vermochte. Scheinbar hatte er keine Erinnerungen an die letzten drei Monate. Soweit wir das ermitteln konnten war dies auch nicht gelogen. Merkwürdiges war geschehen. Denn er und seine Reisegefährten hatten in der Tat vieles unternommen. Loganars Einfluss und Manipulation hatten weite Kreise gezogen. Plateau half stark beim Wiederaufbau der Stadt, was den optisch einwandfreien Zustand Zoicas erklärte. Auffällig war jedoch gewesen, dass Mundo und seine Armeen aus Scourgefaust verschwunden waren. Niemand konnte sagen wohin sie gegangen waren und ihr Verbleib blieb bisher ungelöst. Mundi hingegen erschuf mehr und mehr Skelettarmeen. Nicht zuletzt angetrieben durch den Verdauungsmotor der Ungolspinnen. Miriyala Zofra hatte sich indes gegen Tundra behaupten können und diesen beseitigt, was ich immer noch mit einem Seufzer der Erleichterung kund tat. Auch fingen die Zwerge wieder an öffentlichen Handel zu treiben, obgleich uns ein Rätsel war, was die inneren Angelegenheiten dort anging. Und zu guter letzt ist Shadar Logoth tot, doch die Bewohner von Logothil sind sich dessen nicht bewusst. Ausserdem war Ralkarion verschwunden und niemand hatte auch nur einen Hauch einer Ahnung wo er sich befinden konnte. Nach dieser Offenbarung schilderten wir kurzerhand, was uns bis hierher widerfahren war, damit auch Garret auf dem aktuellen Stand war. Wenngleich zumindest ich einige persönliche Details gegenüber der Gruppe aussparte. Wobei Fin und ich aber manche wissenden Blicke austauschten. Rückblick: Calas Calas’ Geschichte war eine tragische. Auf der Suche nach seiner Familie führte ihn eine Spur nach Coalroth, weit im Nordosten Logothil’s. Dort vermutete er seinen Sohn finden zu können. Womit er nicht Unrecht hatte. Aber die Geschichte wurde komplizierter. Seine Frau war laut Aussagen verstorben und sein Sohn hasse ihn, da ihm vermittelt worden war, dass Calas an ihrem Tod schuld gewesen war. Es war eine nervenaufreibende Zeit vor Ort, die ihn auch fast selbst das Leben gekostet hatte. Am Ende vermochte er aber die Wahrheit ans Licht zu bringen und den Beginn der Versöhnung mit seinem Sohn anzustreben. Dieser begab sich nunmehr auf die Suche nach seiner vermissten Mutter. Rückblick: Fin und Layara Der Schock über Gorok’s plötzlichen Tod saß tief. Ich konnte meine Gedanken und Emotionen kaum beherrschen. Was war hier geschehen? Was lief schief? Wie hatte uns dieser Mistkerl von Bargle so ins offene Messer laufen lassen können? Noch drehten sich meine Gedanken wild umher. Dann durchbrach Fin sie. Er erinnerte uns an die Nexuskugel und den letzten Wunsch, den sie beherbergte. Hoffnung brach durch, Gorok könnte ins Leben zurückgeholt werden. Der zu zahlende Preis war aber nicht klar. Schließlich lag noch einiges vor uns und nicht zuletzt hoffte Fin gegebenenfalls mit ihrer Hilfe seine Freunde finden zu können. In mir schrie alles sie zu verwenden. Egal was es kostete. Diese Entscheidung lag aber nicht bei mir. Mit Tränen in den Augen blickt ich hilflos zu dem Halbelfen, der uns erst seit kurzem begleitete. Er hielt die Macht in den Händen uns Fremden helfen zu können … wieder einmal. Die Zeit kann manchmal ein unangenehmer Begleiter sein. Sogleich zieht sie vorbei und Erlebtes verfällt, wird zu einer weit entfernten Erinnerung. Doch dann, ganz plötzlich, scheint sie sich endlos zu ziehen. Sie lockt mit einem absehbaren Ende, einem greifbaren Ziel. Wobei sie die Pein einer Ewigkeit zu erzeugen fähig ist. Ich war nicht bereit erneut einen Freund zu verlieren. Nicht jetzt, nicht so. Blicke wurden ausgetauscht, Worte gewechselt. Nichts davon bekam ich wirklich mit. Stimmen verzerrten sich zu wirren dauerhaften Tönen. Schließlich durchbrach meine Starre, als meine Sinne sich wieder mit dem regulären Verlauf der Existenz zu synchronisieren schienen. Fin nickte. Er lächelte schmal. Dann sprach er die Worte. Wie immer diese merkwürdige Kugel imstande war dies zu bewerkstelligen … es war egal. Mit einem Mal stand dort lebendig und gesund dieser Berg von einem Halbork. Erst irritiert, dann sicher ob seines nie angezweifelten Sieges über das eben noch bekämpfte Monstrum. So war Gorok halt. Wie ein Schiff auf stürmischer See schwangen meine Emotionen von hoch zu tief und zurück. Ich bemerkte wie jede Spitze eine Reaktion meiner Magie verursachte. Der Unterschied zwischen brennen vor Freude und verbrennen vor Trauer oder Wut hätte größer nicht sein können. Ich hauchte Fin ein durch Tränen ersticktes „Danke“ im Vorbeigehen zu, bevor ich den völlig euphorischen Gorok umarmte. Für ihn war es ein typischer Mittwoch Nachmittag … Wir setzten unsere Reise fort und erreichten bald schon das Lager der Orks. Bargle war erfreut die Krone zu sehen. Dieses dumme Stück Metall hatte uns so viel gekostet. Und wofür? Damit dieses feige Miststück seine Machtposition erhalten konnte? Er war aus guten Grund nicht selber gegangen. Doch eigentlich sahen die Riten vor, dass die Krone sich verdient werden musste. Als wir uns weigerten sie einfach abzugeben, wollte er uns weiß machen sie ja gar nicht zu brauchen. Doch weder wir, noch seine anwesende Gefährtin sahen das so. Und sicher auch der restliche Stamm nicht. Gorok stellte ihn zur Wahl. Freiwillig den Platz räumen oder sich die Krone verdienen. Er wählte letzteres, ganz wie ich gehofft hatte. Bargle war längt zu einem dekadenten Herrscher geworden. Faul und müßig. Sicherlich in gewisser Hinsicht gefährlich, aber keinesfalls mächtiger als Gorok. Zumindest wollte ich dies glauben. Es bedeutete, dass sein Kopf rollen würde. Und genau in dem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher. Es hätte mich wohl erschrocken so zu denken, wenn ich meine Gefühle reflektiert hätte. Aber ich tat es nicht. In mir loderte es und auch jetzt noch hatte ich Mühe es zu kontrollieren. Schnell hatte sich rumgesprochen, dass es einen Kampf um die Führerschaft geben würde. Der Andrang war groß und die Kontrahenten bereit. Ein wilder Schlagabtausch brach aus, wobei Bargle verzweifelt versuchte die Oberhand zu gewinnen. Doch war er unserem Halbork nicht gewachsen. Gorok blühte in dieser Arenasituation geradezu auf. Dafür war er geschaffen, das war es wofür er lebte. Ich erinnerte mich an die Erzählung seiner Vergangenheit. Damals vermochte ich nur das Traurige zu sehen. In Armut erwachsen, von den Eltern verkauft und zum Kämpfer gezwungen. Nun sah ich welche Stärke es ihm gegeben hatte. Welche Leidenschaft in ihm brannte. Und den ungezügelten Willen zum Sieg. Dies war er. Vollumfänglich. Und ich ließ mich mitreißen. Als Bargle schlussendlich unterlag vermochte Gorok aber zu tun, was ich in der Situation nicht gekonnt hätte. Tatsächlich bot er dem Verlierer an das Leben zu wählen, ihn gar zu seiner rechten Hand zu machen. Ich war weit von solchen Gedanken entfernt. Diese Made mit seinen Taten davonkommen zu lassen war keine Option. Meine Wut brach sich Bahnen und ich spürte die ersten Funken in meiner Hand entzünden. Hier und jetzt reichte eine Geste und Bargle wäre nie mehr in der Lage gewesen Unheil anzurichten. Doch dann spürte ich eine Hand auf meinem Unterarm und eine Weitere auf meiner Schulter. Fin und Astreth hatten mitbekommen was in mir vorging. Es rüttelte an meinen Gedanken, es ließ mich zur Besinnung kommen. Was war ich im Begriff zu tun gewesen? Der Halbelf schüttelte nur seicht den Kopf, die Goliath blickte von oben mahnend und stoisch hinunter. Mich auf diese Weise in den Zweikampf einzumischen hätte fatale Folgen gehabt. Ganz zu schweigen von dieser unsäglichen Wut, die mich versuchte zu verzehren. Verwirrung packte mich und wurde jäh unterbrochen durch den Jubel der Maßen, als Bargle einwilligte und Gorok zum neuen Führer gekürt wurde. Danach ebbte alles ein wenig ab. Wir feierten lange und ausgelassen. Auch wenn sich ein Gedanke nagend in meinem Hinterkopf festsetze, ob es eine kluge Entscheidung gewesen war diesem hinterhältigen Ork eine zweite Chance zu offerieren. Bald schon hieß es dann Abschied nehmen. Gorok würde nun hier bleiben müssen und wir ohne ihn weiterziehen. Es war ein zwiespältiges Gefühl sich Lebewohl zu sagen. Aber ich wusste, dass es nötig war Verbündete gefunden zu haben für das, was auch immer uns in der Zukunft mit Shadar Logoth erwartete. Dass auch Astreth verblieb, machte es nicht leichter. Basierend auf dem, was ihre Visionen ihr gezeigt hatten sah sie ihre Aufgabe allerdings weiterhin an Goroks Seite. So zogen wir weiter. In Notherhall hörten Joni und die Herrscherin Isteria nur zu gern von unserem Erfolg. Das große Missverständnis um die „Angriffe“ war aufgeklärt. Und von Gorok ausrichtend konnten wir klarstellen, dass wenn künftig mal ein Ork hierher kommen sollte, dann wäre er keine Gefahr für den Ort. Er würde dann lediglich das Portal aufsuchen wollen. Wir erhielten unsere Belohnung. Neben den neuen Emotionen, hallten noch einige Alte mit. In diesem Fall meine Abscheu gegenüber den Vollblutelfen. Es war mir einfach nicht möglich dies abzuschütteln. Gleichermaßen war es aber auch angenehm ein bekanntes Gefühl zu haben, von dem ich wusste woher es kam und wie ich mit ihm umgehen konnte. Auf jeden Fall war es Zeit diese Enklave zu verlassen. Wir hatten uns lang genug von dem Plan Fin beim Finden seiner Freunde zu helfen ablenken lassen. Unser Weg war klar: Es sollte nach Ailamere gehen. Auf dem Weg hatten wir Zeit über viele mögliche Dinge zu sprechen. Wo gäbe es wohl noch weitere Kugeln? Welche weiteren Verbündeten vermochten wir gegebenenfalls aufzutun? Valaria hielt es für denkbar, dass Sylvanar noch nicht abgeschrieben werden sollte. Fin sah dies als aussichtslos an. Sie jedoch insistierte und wollte dem eine Chance geben. Ihr musste klar gewesen sein, dass wir keinesfalls dorthin mitkommen könnten oder willens waren zu gehen, denn sie nahm unsere Entscheidung verständnisvoll auf. In Höhe der Waldregion um Sylvanar trennten sich somit auch unsere Wege. Zurück blieben lediglich Fin und ich. Einerseits fühlte es sich eigenartig an plötzlich mit ihm alleine zu reisen. Wie lange kannten wir uns? Aber wenn ich ihn anblickte, in seine Augen sah, dann machte sich dort andererseits eine merkwürdige Vertrautheit und ein Gefühl der Sicherheit breit. Nach ein paar Wochen bestärkte sich dies, als er sich mir bezüglich seiner eigenen Vergangenheit anvertraute. Dass jeder von uns Geheimnisse haben mochte war mir durchaus klar. Dass er bereit war diese mit mir zu teilen überraschte mich jedoch. Es war verständlich, wieso er einiges für sich behalten hatte. Zuletzt hatte ich den Eindruck gehabt, dass Fin mehr im Sinn hatte was uns anging. Ob es nun richtig interpretiert war oder nicht. Ich war immer auf Abstand gegangen, was ein paar Momente unangenehmer Stille nach sich zog. Mir wurde klar, dass dies weder fair war, noch so weitergehen konnte. So entschloss ich mich zu erzählen, was es damit auf sich hatte. Einen großen Teil meiner Vergangenheit kannte er ja bereits. Aber meine Erlebnisse mit Malek und den anderen … das war etwas, was mich stark geprägt hatte und ich nur ungern preisgab. Es kostete einige Überwindung, doch löste das Verständnis darum die angespannten Situationen auf. Eigenartigerweise fühlte ich mich danach geradezu geborgen in seiner Präsenz. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich dieses Gefühl das letzte Mal gehabt hatte, ausgenommen bei meinem Vater. Irgendwann erreichten wir Road’s End und schließlich Ailamere. Ailamere und ich hatten ein gemischtes Verhältnis. So ähnlich schien es auch Fin zu gehen. Wir nutzten die Gelegenheit bei der Suche nach einer Überfahrt in die Points, um nebenher Erkundigungen zu Vronwe einzuholen. Er hatte uns unfreiwillig nach Notherhall teleportiert und war vermeintlich auch für Leeroy’s Verschwinden verantwortlich gewesen. Zwar sträubte sich alles in mir sich mit ihm auseinanderzusetzen, aber ich hatte bisher vergeblich versucht Leeroy über seinen magischen Stein zu kontaktieren. Es blieben kaum Optionen übrig. Statt Vronwe fanden wir Hinweise auf die anderen beiden seiner Gruppe. Kroft und Grimmalk. Fin gab zu bedenken, dass die eine selten ohne eine Andenken in Form eines Körperteils ging und der andere ein unbändiger Schlägertyp war. Ich überließ es seiner Einschätzung und so suchten wir letzteren auf. In einer Bar trafen wir ihn samt zwei seiner Bekannten. Zwei Männer, die auf die Namen Horst und Axell hörten. Nach den mir gegenüber immer wieder gezeigten Reaktionen hielt ich es für sinnvoll mich auf weibliche Art anzubiedern. Was scheinbar durchaus bei den beiden auf Anklang stieß, jedoch nicht bei dem Zwerg Grimmalk, der offenbar bei seinen Frauen mehr Bart bevorzugte. Es kam zu einer absurden Situation, in der die zwei dem Zwerg intellektuell Unterlegenen stets zu Zahlungen gegenüber einander oder uns aufgefordert wurden. Auch Fin traf dies von Zeit zu Zeit. Es ergab keinen Sinn. Zumal Grimmalk auch klarstellte, dass weder die Avancen, noch die offenkundig als Provokation gemeinten Verletzungen seiner Ehre eine Wirkung hätten. Zu durchschaubar waren sie gewesen. Offenbar etwas, an dem ich arbeiten musste, wollte ich davon noch einmal Gebrauch machen. Schließlich gelang es Fin allerdings in dem Gespräch auszumachen, dass Axell der Kapitän eines Schiffes war und bereit war uns in die Points zu bringen. Dies war ein unverhofftes Ergebnis. Danach gelang es ihm auch den Zwerg zum Reden zu bewegen, wenngleich dieser mehr den Eindruck vermittelte uns damit loswerden zu wollen. Doch konnte oder wollte er uns nicht sagen wo Vronwe zu finden war. Er gab uns aber den Hinweis, dass Vronwe nur an zwei Orte teleportieren zu vermochte: Notherhall und Ravengrove. Somit konnte Leeroy eigentlich nur dort sein. Und wie es der Zufall wollte, kannte ich jemanden, der uns hier weiterhelfen könnte. Sobald möglich wollte ich Ava kontaktieren. Für jetzt galt es eine Unterkunft zu finden und am nächsten Tag in die Points aufzubrechen. Das Schiff legte pünktlich hab, doch der Kapitän machte einen wenig vertrauenserweckenden Eindruck. Bereits am Vortag schien es, als habe er keine Ahnung was er tat. Und dieser Gedanke manifestierte sich umso mehr, als wir den Schreibfehler am Schiffsrumpf sahen … „Winnd of Gold“. Doch wir konnten nicht wählerisch sein, da sich niemand sonst auf diese Reise hatte einlassen wollen. Wir fuhren einige Tage umher. Fin vermutete eigentlich, dass wir längst hätten am Rande der Points ankommen müssen. Eines Abends bemerkten wir einen Seemann die Karte manipulieren. Fin war schnell darin ihn auf frischer Tat zu ertappen und mit seinen Messern in eine verlegene Situation zu bringen. Wir hatten vermutet, dass dieser unsere Route manipulierte, doch stattdessen zeigte sich, dass er sie gar korrigierte, da der Kapitän in der Tat keinerlei Talente in der Navigation hatte. Kurze Zeit später schienen wir dann Fortschritte zu machen. Die Points waren erreicht, doch nun bestand die Frage auf welcher der vielen Inseln wir suchen sollten. Angeblich trieb auch der berühmte Pirat Mad Dog Maddoc sein Unwesen in diesen Gewässern. Er konnte aber auch potentiell hilfreich beim Auffinden der Gesuchten sein. Die erste Insel ansteuernd wurde Fin klar, dass es einen Personalwechsel brauchte. Er verleitete den Kapitän dazu mit einem Ruderboot die Insel zu erkunden, während der hilfreiche Seemann von neulich das Kommando übernehmen sollte. Auch wenn ich nicht viel von dem geschwätzigen Kapitän hielt, so versicherte ich mich doch, dass wir ihn hier nicht auf ewig stranden ließen. Auf dem Rückweg wollten wir ihn dann wieder aufsammeln. Unsere weitere Suche verlief nicht unbedingt herausragend. Wir waren schon eine Woche auf See in den Points und gebracht hatte es uns nur schwindende Nahrungsmittel und ein defektes Ruder. Der Nebel und die Riffe waren lebensgefährlich und unser neuer Kapitän zwar insgesamt kompetenter, aber auch ahnungslos was die Region anging. Dann jedoch trat ein anderes Schiff aus dem Nebel und ging längsseits. Es musste sich um ein Schiff der Piraten handeln, so vermuteten wir. Sie erkundigten sich was wir hier taten und ich nutzte die Gelegenheit noch einmal weibliche Reize einzusetzen. Erneut ohne großen Erfolg, worauf ein plumper Kommentar von der Reling des anderen Schiffs meine Laune von jetzt auf gleich kippen ließ. Ich wandelte einen eigentlich harmloser Zauber ein wenig ab und ließ ihn potentiell bedrohlich wirken. Dies zündete jedoch ebenso wenig, da mein Gegenüber sich scheinbar mit Magie auskannte. Es war ein frustrierendes Erlebnis. Fin löste die Situation zuletzt auf und brachte eine produktivere Konversation zustande. Er gab an mit Maddoc sprechen zu wollen, weil er auf der Suche nach einigen Leuten war. Man warf ihm ein Objekt herüber und sagte, dass sich in einigen Tagen jemand bei uns melden würde. Die Tage vergingen, während wir versuchten das Ruder zu reparieren. Und dann, eine knappe Woche später, hörte ich Fin lautstark in seiner Kajüte sprechen. Es stellte sich heraus, dass sich tatsächlich jemand gemeldet hatte. Vielmehr sogar direkt einer seiner gesuchten Freunde. Alle drei waren unlängst frei und lebten auf Inseln in den Points. Mithilfe einer eigenartigen Vorrichtung vermochten sie über angrenzende Spiegel visuell und verbal mit ihm zu kommunizieren. Die vier brachten sich gegenseitig auf den neuesten Stand. Gondri hatte inzwischen geheiratet und lebte in einer ehemaligen Region von Mocny. Allein den Namen zu hören, ließ mich wieder an meine Mutter denken und welchen Zusammenhang dieser Ort zu ihr hatte. Rohana und Horus aber konnten überzeugt werden, dass sie nach Zoica kamen, um dort zu unterstützen. Es würde nur einige Tage dauern, bis sie auf einem Versorgungsschiff mitfahren konnten. Schließlich sollten wir uns in Road’s End treffen. Fin war außer sich vor Freude und wir beide ebenso konsterniert, dass scheinbar Foamwave für die Ergreifung der drei, sowie deren Freilassung verantwortlich gewesen war. Foamwave eine Piratin? War dies in Zusammenhang mit ihrer Nähe zu Belaxarim eine gute Sache? Und mehr noch hatten seine Freunde versucht ausgerechnet über Narchessa eine Nachricht an Fin übermitteln zu lassen. Ich verstand seine Irritation darüber nur zu gut. Von hier aus reisten wir weiter. Auf dem Rückweg griffen wir den eilig im Ruderboot Kreise fahrenden Kapitän Axell auf und einige Zeit später trafen wir dann Rohana und Horus wie besprochen in Road’s End. Unser Weg führte uns nun weiter nach Zoica. Von dort aus wollte ich unbedingt eine unerledigte Sache angehen und endlich einen Abstecher in meine alte Heimat machen. Mir ging die Vision nicht aus dem Kopf, die mir Narchessa in den Kopf gesetzt hatte. Ich musste wissen, ob etwas an ihr dran war und ich war froh zu hören, dass Fin mich begleiten wollte. Die Tage vergingen auf dem Weg zum Orden. Gleichwohl Westerfell völlig zerstört gewesen war, galt dies nicht für meine alte Enklave. Abseits der regulären Wege inmitten des Waldes und weitestgehend isoliert vom normalen Geschehen der Region. Doch auch sie müssten sich dem stellen, was geschehen würde, sollte Shadar Logoth über das Land herfallen. Ich glaubte hingegen nicht, dass sie an einer Warnung interessiert gewesen wären oder sie auch nur im Geringsten ernst genommen hätten. Vermutlich hätte ich diese Gedanke weiter erforscht, wenn mich nicht die Nervosität fest in ihrem Griff gehalten hätte. Schließlich gab es viele Magiebegabte unter ihnen, welche sicherlich eine sinnvolle Ergänzung in unserem Bestreben gewesen wären. Aber je näher wir kamen, desto mehr zog sich mein Magen zusammen. Ein zurückkehrender Exilant war kaum das, was sie sehen wollten. Am Wenigsten mich. Und mir ging es da nicht anders. All die mir hier zugefügten Schmerzen, körperlich wie seelisch, die ich verdrängt hatte oder zumindest es stets versuchte … alles davon barst Schritt um Schritt an die Oberfläche. Der Aufprall eines jeden Stiefels auf dem ausgetretenen Trampelpfad zum Eingangstor hallte so heftig nach, wie ein Kanonenschuss der Ailamereflotte. Stets gefolgt von einem weiteren in meinem Kopf aufblitzenden Ereignis oder einem Eindruck meiner hier erlebten Vergangenheit. Es war quälend. Ich beruhigte mich mit dem einen verbleibenden Hoffnungsschimmer, das ich endlich meinen Vater wiedersehen würde. Der einzigen Person, von der ich mit absoluter Sicherheit hatte sagen konnte, dass sie immer für mich da gewesen war. Das Tor war in Sichtweite gekommen. Ausgehend von allem was ich wusste würden wir jedoch kaum Einlass gewährt bekommen. Mich würden sie erkennen, doch selbst wenn nicht, dann blieben wir immer noch Halbelfen. Fin und ich wussten nur zu gut was dies in einer Vollblutgesellschaft hieß. Mit unseren Fähigkeiten konnten wir ohne Probleme einen Weg finden. Falls wir aber im Ort gesehen würden, war es besser einen zweiten Plan zu haben. So maskierte uns Fin noch, bevor wir den Weg ins Innere antraten. Es war Nacht und die Straßen entsprechend leer. Nichts hatte sich verändert. Da war der kleine Bäckerladen, der Hufschmied, die Bücherei … das Anwesen der E’Kol Familie. Ein Schauer durchfuhr mich. Dort endlich war mein Elternhaus. Mein Herz pochte so heftig, dass ich glaubte es könnte die Nachbarschaft wecken. Ein letzter Blick zu Fin, meinen Anker in diesem Moment, auf das ein bestätigendes Nicken folgte. Ich klopfte. Es dauerte einen Moment, bis sich etwas im Haus rührte. Um eine solche Uhrzeit war dies zu erwarten gewesen. Schritte klangen vom Holzboden der anderen Türseite, dann öffnete sich diese. Mein Vater blickte verwirrt in unsere unbekannten Gesichter. Nur ein Stammeln kam aus meiner Kehle. „Hey Paps … ich … ich bins … wir mussten … es ist nur eine Verkleidung.“ Sein Blick war musternd, dann verzog sich seine Miene. Geradezu erschrocken brach es aus ihm heraus, dass ich nicht hier sein dürfte … nicht hier sein konnte, dass ich gehen müsste. Irritation durchfloss mich und Enttäuschung. Ich versuchte zu erklären warum ich wiedergekommen war, doch er hörte gar nicht zu. Fast panisch wiederholte er was er zuvor gesagt hatte. Mein Vater schickte mich weg. Ohne ein Wort der Grußes, ein Wort der Freude, ein Wort der Erklärung. Mein Geist konnte das nicht verstehen. Die Tür schloss sich so unvermittelt, wie sie geöffnet worden war. Auf ein zweites Klopfen folgten die gleichen Worte, nur dumpfer, da sie von hinter der Tür kamen. Entgeistert fiel mein Blick zu Fin. Ich glaube er wusste ebensowenig, was er von der Situation zu halten hatte. Das war keinesfalls der Mann, den ich ihm auf dem Herweg beschrieben hatte. Mit Nachdruck erklärte ich, dass wir nicht gehen könnten. Nicht ohne das ich Antworten erhielt und erfuhr, was hier soeben passiert sei. Er schlug vor, dass er versuchen könnte alleine mit meinem Vater zu reden. Eventuell war es ihm möglich ihn umzustimmen oder in Erfahrung zu bringen, was der Hintergrund seines geheimnisvollen Auftretens war. Kaum hatte er meine Zustimmung, schon war das Schloss geknackt und er im Inneren verschwunden. Die Stimmen der beiden waren zu hören, doch von hier vermochte ich sie nicht zu verstehen. Ich stand allein draußen in der Nacht, auf den Straßen wo ich einst so viel Kummer erlitten hatte. Das besorgte mich hingegen gar nicht. Ich war wie paralysiert ob der Verwirrung. Meine Schockstarre schien sich endlos in die Länge zu ziehen. Die Zeit kann manchmal ein unangenehmer Begleiter sein. Momente wie jene vermochte sie so stark zu verzerren, dass sie einer Unendlichkeit glichen. Einer betäubenden und dunklen Unendlichkeit. Ein Schemen zog in mein Blickfeld. Es dauerte etwas, bis ich aus meiner Trance herausbrach und sich meine Augen neu fokussierten. Fin war zurück, hatte die Tür geschlossen und drinnen war es still geworden. Ich wusste nicht, was ich in seinem Gesicht lesen sollte. War er beunruhigt, aufgebracht oder war es Mitleid? Ein vorsichtiger Griff an meinem Arm war zu spüren, einhergehend mit einem leichten Druck. Passend zu seinen Worten, in denen er meinte, dass er mit mir reden müsse, jedoch nicht hier. Ich weigerte mich zunächst, wollte ich doch mit meinem Vater reden. Wieso wollte er mich nicht sehen? Eine Träne lief meine Wange hinunter. Fin’s Worte waren behutsam gewählt, aber Nachdruck lag jetzt in seiner Stimme. Er würde mir erklären, was hier vorging … an einem Ort mit mehr Privatsphäre. So suchten wir uns einen Platz, wo wir ungestört reden konnten. Und wie er begann zu erläutern, was mein Vater ihm gebeichtet hatte, verstummte die Welt um mich herum. Da war nur noch seine Stimme. Er erzählte von meinen Eltern, die offenbar beide aus Mocny stammten. Davon, dass sie über Jahre hinweg erfolglos versuchten ein Kind zu bekommen. Wie sie sich in ihrem Bemühen an Heiler in Ravengrove wandten. Das diese ihnen auf magische Weise helfen konnten. Doch wie dies gleichermaßen das Schicksal der Familie veränderte. Nichts in dieser Welt kommt ohne ein Preisschild. In diesem Fall war es Blutmagie die ihren Tribut forderte. Diese zerrte an Körper und Geist sowohl der meiner Mutter, wie auch an meiner. In der Not wandten sie sich an weitere Leute, die sich mit Magie auskannten. Verzweifelt klammerten sie sich an die Hoffnung uns beide retten zu können. Doch ein Spezialist sah nur einen Ausweg und der war die Seele der Betroffenen zu stärken, sie abzuhärten gegen die Effekte der Blutmagie. Die Tragik nahm ihren Lauf, als klar wurde, dass meine Mutter nicht gerettet werden könnte. Und um Schaden von uns abzuwenden bat sie meinen Vater sie umzubringen. Er wollte dann dafür sorgen, dass ich eine Chance bekam dem widerstehen zu können und begann einen Plan zu verfolgen die Abhärtung meiner Seele zu erreichen. So legte er den Grundstein und fügte seither Stein um Stein unaufhörlich hinzu. Von dem ersten bewusst erlebten Hass gegen mich bis zu meinem Tag der Abreise hatte er alles inszeniert. Jedes böse Wort auf der Straße, jede Prügelei in der Schule, jedem verachtenden Blick in der Akademie, jede mir verwehrte Freude, meine Einsamkeit in der Isolation zwischen so vielen Individuen. Das war sein Werk gewesen. Und was einst Malek und die anderen mir antun wollten … auch dies geschah auf seine explizite Anleitung hin. Jeder in diesem Ort spielte die Rolle, die mein Vater ihm zugewiesen hatte, um mich Leid und Qual auszusetzen. Er war der Urheber … der Schöpfer meines Unglücks. Mein Vater … die einzige Person, der ich je bedingungslos vertraut hatte. Es war wie in einer Kammer zu stehen, wo jedes gesprochene Wort immer und immer von den Wänden widerhallte und mit jedem Mal verstärkt wurde. So ohrenbetäubend laut wurde – nicht von einer tatsächlichen Lautstärke ausgehend, aber dem was mit den Worten transportiert wurde –, bis es einen in die Knie zwang und schließlich vermochte den Verstand zu brechen. Wäre meine Seele ein Spiegel gewesen, so war dieser gesprungen. Mein Körper glühte und die Tränen liefen in Strömen. Ein krampf durchzog mich. Meine Stimme brach, aber das war sowieso egal, denn es fehlten mir die Worte zu beschreiben, was ich fühlte. Die Hitze war keine Einbildung, denn manch eine Träne verdampfte förmlich. Die Verkrampfung wurde stärker je mehr das gesagte langsam tiefer sickerte. Bis sich mir schließlich der Magen umdrehte, wobei ich mich krampfhaft mit einer Hand an Fin’s Schulter festklammerte, da meine weichen Knie mich kaum zu tragen vermochten. Funken begannen in der Luft um mich herum zu sprühen. Deren Licht spiegelte sich in meinen Augen wider und hinterließ bizarre Visionen in meinem Geist. Visionen die nicht greifbar waren, sondern vielmehr Emotionen ausdrückten. Enttäuschung, Trauer, Angst, Wut. Es brannte lichterloh in meiner Seele. Und ich würde in alledem vergehen, sollte ich hier verbleiben. So begann ich zu gehen, stolpern, rennen … Abstand zu gewinnen … weiter und immer weiter …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-129.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 23:01:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 129 - Part 1</title>
			<description><![CDATA[Kaum schritten wir durch das Portal, schon landeten wir in einer Art Regenwald. Der plötzliche Klimaumschwung war schon anstrengend, besonders nach all dem soeben erlebten. Wir reisten einige Zeit weiter, bis wir in einer Wüstenregion ankamen. Irgendwie ging mir das alles etwas schnell, so hatte ich Religionswechsel auf meinen Reisen noch nie erlebt. Vor uns formte sich dann unversehens eine Art Thron aus Sand. Eine Druidin namens Jolafia empfing uns hier. Sie schien nett und bot uns Getränke an, die sich aus dem Sand formten. Das war irritierend. Die anderen stellten ihr viele Fragen, aber schlussendlich erklärte sie uns nicht wirklich helfen zu können. Meine Hoffnung, dass sie etwas für Krathus tun könnte musste sie auch enttäuschen. Und zu allem Überfluss erklärte Ava, dass sie nur noch bis zum Morgen bei uns bleiben und sich dann ihrem Zirkel wieder anschließen würde. Die Überraschung war bei uns allen groß. Uns wurde ein Weg aus dieser Region gewiesen. Nun standen wir in einer trockenen und heißen Region, die von Lavaflüssen durchzogen war. Dies war das richtige Cindercrest, vielmehr der Ort Plateau. Hier blieben wir über Nacht in einer Taverne. Am nächsten Morgen wirkte Ava verändert und wir bereiteten uns schon einmal auf die Abreise vor. Da flog unversehens ein Karren durch die Wand der Taverne. Ein hier lebender Riese fühlte sich von unserem Gespräch, dass er kaum zu hören vermochte, gestört und wurde aggressiv. Für Garret ein Zeichen, dass der Nexus dieser Region nicht mehr so agierte, wie er sollte. Schließlich sollten die emotionalen Energien dieser Aggressionen eingefangen werden. Nach einem kurzen Geplänkel brachen wir den Kampf mit dem Riesen ab. Dann hieß es Abschied nehmen von Ava. Sie konnte uns wohl nicht weiter begleiten. Aber wo sollten wir nun hin? Sie konnte uns nach Zoica teleportieren, was mich verwunderte, da sie das zuvor nicht vermochte. Aber es blieb auch die Frage offen, was mit dem Nexus in Cindercrest passiert war. Nun waren wir schon einmal hier und könnten ihn uns anschauen. Allerdings würde Krathus Leichnam in dieser Umgebung und der langwierigen Rückreise nach Zoica im Nachgang kaum ansprechender werden. Kurz überlegten wir, ob Garret sich allein zum Nexus aufmachen sollte, aber dann verwarfen wir diese Idee. So sandte uns Ava nach Zoica. Wir kamen im Haus von Chrylax an. Als wir in die Stadt hinaustraten trauten wir unseren Augen kaum. Die Stadt sah phänomenal aus, im Vergleich zu unserem letzten Besuch. Alles wirkte ordentlicher, sauberer und in einem angrenzenden Bezirk ragte eine Art Berg hinaus. Oder war es ein großer Turm? Es war zumindest nicht der Compound. Dann griffen uns ein Elf und ein Drachengeborener auf, die sich als Fin und Calas vorstellten. Calas war Garret bereits bekannt durch eine gemeinsame Reisezeit. Sie erklärten uns, dass Posetine nicht mehr in der Stadt wäre und dass ein Kopfgeld auf Garret ausgesetzt worden war. Auf unserem Weg Richtung des neuen riesigen Gebäudes sahen wir ein Übermaß an magischen Nutzern in der Stadt, die ihre Fähigkeiten feilboten. Alles wirkte so geschäftig. Als wir schließlich an unserem Zielort angekommen waren, stellte sich dieser als Krathus’ Lair heraus. Es war übertrieben protzig und erinnerte an einen kleinen Berg mit zu viel Platz und zu viel Prunk.Offenbar hatten sich die Rachwood’ler hier auch niedergelassen. Und es schien für alle Begleiter von Krathus eigene Zimmer zu geben. Nicht zuletzt folgte drauf noch der Thronsaal des Kobolds selbst auf der Spitze dieses Monuments. Wobei die Passphrase für den Eintritt „Glory to Krathus“ war. Er war schon ein witziger kleiner Knuffel. Hier nahm man uns dann auch das erste Mal richtig wahr schien es. Krathus wurde mir nun abgenommen und zu Razora gebracht. Ich kann die Trauer einer Mutter nicht vollständig nachvollziehen, aber zumindest konnte sie so mit allem abschließen. Und zu unserer Überraschung gab es einen Brief von Krathus aus dem Totenreich? Eine Art letzter Wille. Dies alles machte mich ziemlich unglücklich und ich vermisste Snurba und fragte mich, wie es ihm nach drei Monaten ergangen war. Es tat mir leid für Garret, nachdem schon Ava und Krathus gegangen waren. Aber ich konnte zum jetzigen Zeitpunkt nicht länger verweilen, versprach aber im Notfall zur Verfügung zu stehen. So verabschiedete ich mich. Nachher: [siehe Part 2 - Layara]]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-129-part-1.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 128</title>
			<description><![CDATA[Das nächste, woran wir uns erinnern sollten war, in einem dunklen Raum aufzuwachen. Um uns herum sah es etwas wüst aus, mit einem kürzlich Verstorbenen zu unseren Füßen und einen zersprungen Behälter der eine komische Flüssigkeit beinhaltet hatten, die sich nun auf dem Boden verteilte. Offenbar waren wir mit diesem Behälter über einen Schlau an unseren Nacken verbunden worden. Das gehörte sicher zu dieser magischen Verbesserung, die Loganar an uns vornehmen wollte. Ich war verwundert, wo er sich rumtreiben mochte und wieso diese Person da tot zu unseren Füßen lag. Wir entdeckten Gravuren, die den Runen auf dem Marktplatz von Zoica ähnelten und ein Paket, welches einige Objekte enthielt, die mich nicht sonderlich interessierten. Suchend nach einem Weg nach draußen blickte ich aus der Kammer in einen langen dunklen und feuchten Gang hinunter. Da es der einzige Weg hinaus war, schlug ich vor diesem zu folgen und so zogen wir los. Schon am Ende des Ganges trafen wir auf die ersten Leute, die uns Antworten geben konnten. Einige Bugbears mit komischem dunklen Fell und irgendwie leuchtenden Augen erschienen. Irgendwie wirkten die nicht sehr nett und behaupteten wir seien Verräter, was mich sehr verwirrte. Und dann griffen sie uns an. Es schien fast unmöglich sie zu treffen, da sie irgendeine merkwürdige Form der Magie anwandten. Die anderen wollten also schnell durch sie hindurch zur Oberfläche. So rannten wir weiter. Mit einem Mal hörten wir eine engelsgleiche Stimme. Eine den anderen bekannte Person erschien. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Sie war hübsch, hatte Flügel und ihre Melodie schien die Schatten um die Bugbears zu vertreiben. Das half dabei uns gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen. Schließlich vertrieben wir die Bugbears für den Augenblick. Uns wurde vermittelt, dass die Person, welche mi als Melody vorgestellt wurde, irgendwas mit der Realität anstellen würde, was ich nicht verstand. Aber ich konnte deutlich sehen, dass sie schwanger war. Das Ausmaß war für die anderen aber eine Überraschung. Sie meinten, dass wohl deutlich mehr als bloß eine Nacht vergangen war. Etwas weiter den Weg hinaus trafen wir dann auf einen weiteren Bugbear, der uns aber zu helfen schien. Angstrum war sein Name und er tarnte uns vor den Blicken der uns feindlich gesinnten Vertreter seines Volkes. Er erzählte, dass wir gute drei Monate weg gewesen waren und man nach uns suchte. Dabei stellten wir dann auch fest, dass unsere Verbindung zu den Nexi offenbar abgebrochen war. Je weiter wir dem Gang nach draußen folgten, desto mehr klang es nach weiteren Kämpfen an der Oberfläche. Dort sahen wir eine Mumie Feuerbälle den Bugbears an den Kopf werfen. Scheinbar versuchten sie uns mit aller Macht hierbehalten zu wollen. Die Anführerin der Bugbears namens Toeffels war hier und auch Gudden. Wieso kämpften sie aber eigentlich gegen uns? Warum auch immer, wir verteidigten uns. Der Kampf war eine gute Prüfung meiner Fähigkeiten und keinesfalls leicht. Mittendrin war Krathus umzingelt worden und unsere Feinde landeten mit ihren hinterhältigen Methoden einen vernichtenden Schlag, woraufhin mein kleiner Kobold tot zu Boden fiel. Genug war genug, so dass ich mich nicht mehr zurückhalten konnte. Gemeinsam setzten wir diesen Leuten ein Ende. Doch es blieb daraufhin kaum Zeit einen klaren Gedanken zu fassen. Über uns aus dem Himmel donnerte ein gigantischer Feuerball auf unsere Position hernieder. Offenbar hatte dieser Mumienmagier etwas in Gang gesetzt, dass nach seinem Ableben nicht mehr zu stoppen war. Melody wieś uns den Weg in einen unterirdischen Bereich und so stürmten wir los, wobei ich mir noch schnell Krathus’ leblosen Körper griff. Kaum waren wir unten in Sicherheit, da brach über unseren Köpfen auch schon die Hölle los. Die Gänge leiteten uns zum Turm, wo Angstrum lebte. Doch die ganze Stadt war vernichtet worden und den Turm gab es nicht mehr, was bedeutete, dass der Teleportzirkel nicht länger erreichbar war. Wir überlegten wie wir hinauskommen könnten. Die Gruppe hatte Erfahrungswerte mit der sogenannten Dominion Line, einer Verteidigungseinrichtung der Stadt. Diese stand noch und würde uns unversehens töten können, wenn noch jemand da wäre sie zu bedienen. Mit speziellen Amuletten konnte man sich gegen ihre Wirkung schützen, aber wir hatten nicht genug. Damit zumindest Melody und ihr Kind sicher waren, gab ich den Anhänger, den ich von Tal erhalten hatte an sie. Glücklicherweise konnte uns Angstrum verschleiern und wir so unseren Weg aus der Stadt ungefährdet fortsetzen. Was einmal Azoicstrum war, bestand nur noch aus seiner sie umschließenden Stadtmauer und einer gigantischen Kuppel aus Nebel. Es war ein trauriger Anblick. Was war denn nun eigentlich vorgefallen? Das war mir alles zu hoch. Aber ich war wütend wegen des Verlusts von Krathus und dem Verrat der Bugbears. Durch den Verlust der Mach der Nexi konnten wir uns nicht mehr brauchbar durch die Welt teleportieren und der Weg nach Zoica war lang. Ava schlug vor, dass sie uns auch zu ihrem Zirkel von Druiden bringen konnte. So verabschiedeten wir uns von Melody und Angstrum und nutzten das Portal nach Cindercrest.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-128.html</link>
			<pubDate>Fri, 22 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 127</title>
			<description><![CDATA[Es war geplant in Azoicstrum dann auch Arina und Ralkarion Lebewohl zu sagen. Sie würden hier verbleiben, während wir weiterzureisen hätten. Doch Loganar verwies darauf, dass er noch etwas für uns tun könnte. Eine magische Abschirmung vor seinem Vater wollte er uns ermöglichen. Das klang vielversprechend, damit wir nicht mehr dauerhaft beobachtet und verfolgt werden konnten. Daher willigten wir ein. In seiner Koboldform namens Hazer folgte er uns aber zunächst zum Nexus. Dort band er sich an diesen, auch wenn Ralkarion irgendwie missmutig dreinblickte. Jetzt hieß es aber abwarten, bis Loganar alles für sein Ritual vorbereitet hatte. Daher wollte ich mir die Stadt zeigen lassen. Noch bevor wir wirklich losgehen konnten, wurde aber Garret von einem weiblichen Bugbear abgefangen. Scheinbar hatte er eine Beziehung zu ihr gehabt und sie sehnte sich nach ihm. Ich hatte noch einen ungeschliffenen Edelstein von Ralkarion erhalten, den ich Garret zur Verfügung stellte. Das gefiel der Bugbeardame sehr und wir mussten dann noch ein wenig auf ihn warten. Krathus wollte die Stadt nicht begutachten. Daher blieb er bei Ralkarion und Loganar für den Augenblick. Wir schauten uns die Arena an, in der ein Bugebar namens Angstrum ein mechanisches Pferderennen gebaut hatte. Leider funktionierte es nicht, da es magisch betrieben wurde. Dann fanden wir einen kleinen Spielzeugladen, doch der Verkäufer hatte nur langweilige Farben. Als ich fragte, ob er auch was buntes habe, verschwand er einige Zeit und kam dann mit einem einfach eingefärbten Gegenstand zurück. Da mir das auch nicht gefiel, lehnte ich ab. Doch er Betsand darauf, dass wir den Gegenstand erwerben müssten. Merkwürdige Sitten waren das hier, Touristen zum Kauf von Dingen zu zwingen. Das gefiel uns gar nicht und es dauerte einige Zeit uns Anstrengungen uns von dieser Situation wieder zu befreien. Ava bot an, dass wir uns ihre Heimat Ravengrove einmal anschauen könnten. Doch als wir durch ihr Portal gingen, landeten wir in einem unterirdischen Gefängnis, wo die Käfige größtenteils unter Wasser lagen. Als wir uns daraus befreit hatten, suchten wir den Weg zurück an die Oberfläche. Die anderen vermuteten, dass es eine Art Schutz gegen Teleportationszauber war, der uns in diese Situation gebracht hatte. Schließlich kamen wir in einer Bugbear Kaserne raus. Wobei Garret hier offenbar jedermann kannte, was die Sache doch deutlich vereinfachte. Nachdem diese Versuche etwas spannendes neues zu sehen schief gelaufen waren, kam die Idee auf nach Zoica zu gehen. Diese Stadt hatte ich auch noch nicht gesehen, also war ich Feuer und Flamme. Hierfür nutzten wir aber den regulären Teleportationszirkel der Stadt. Und kaum waren wir in Zoica angekommen, schien es als hätte ich direkt einen neuen Freund gewonnen. Aber die Wache Otio war eigenartig. Erst wollte er mir die Stadt zeigen und dann wurde er unvorhergesehen unhöflich, als ich einige Fragen stellte. Diese ganze Region war richtig anstrengend von ihrer Bevölkerung her. Ich verstand die ganzen Besonderheiten im Umgang nicht wirklich. Direkt im Anschluss lernten wir aber zwei nette Akademieschülerinnen kennen. Die eine namens Abigail bat um eine Testperson für einen Zauber. Ich meldete mich freiwillig. Und dann wurde es verrückt, da sie eigentlich meine beste Freundin war. Wir tauschten uns über alles aus und im nächsten Moment war ich verwundert, wieso ich ihr so viel erzählt hatte. Sie bedankte sich und sie gingen. Garret erzählte mir von einem Magier der Feuerbälle werfen konnte. Das klang super spannend, auch wenn ich immer noch an Abigail denken musste stimmte ich zu ihn zu besuchen. Wir fanden ihn in einem Studierzimmer auf dem Dach. Chrylax war sein Name und er berichtete gerade den Studierenden wie Feuerbälle mächtig waren, aber nicht jedes Problem zu lösen vermochten. Das klang spannend, aber Garret und Ava wirkten verwirrt. Ich wollte mich aber auf jeden Fall der Herausforderung eines Feuerballs stellen. Allerdings schienen diese gar nicht real gewesen zu sein. Dann meinte Garret, dass dies nicht Chrylax sei, sondern jemand namens Angstrum. Aber er war doch die wandelnde Mumie, von der sie mir zuvor berichtet hatten. Laufend sind Dinge hier anders, als noch vor einer Minute. Ich fragte mich langsam, ob diese komischen Phänomene von der Schiffsfahrt immer noch passierten. Da war auch alles laufend anders. Dann kam noch eine Mumie dazu und die war nicht glücklich über die erste Mumie. Woraufhin diese abhaute. Da dies nun der echte Chrylax sein sollte, wollte ich noch einmal die Feuerbälle sehen. Irgendwie wirkte er aber nicht so begeistert darüber, wie Garret mir das geschildert hatte. Trotzdem warf er einen für mich. Das war richtig cool und ich konnte ihm gekonnt ausweichen. Tat trotzdem ein bisschen weh. War aber ein gutes Training für den Ernstfall. Wir wanderten dann noch ein wenig durch die Stadt, bevor wir nach Azoicstrum zurückkehrten. Dort verbrachten wir dann die Nacht. Am nächsten Morgen wartete Loganar bereits auf uns, da er alles vorbereitet hatte. Er ließ uns wissen, dass es besser war, wenn wir bewusstlos seien für die Prozedur. Wir willigten ein, auch wenn Ralkarion wieder so komisch dreinblickte. Einer nach dem anderen wurden wir dann zur Prozedur geführt und bekamen dann seinen Schutzzauber auf uns gewirkt.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-127.html</link>
			<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 126 - Part 2</title>
			<description><![CDATA[Vorher: [siehe Part 1 - Ralkarion] Loganar wurde von einigen Kobolden begleitet und begrüßte uns. Zunächst sollten wir hinein folgen und Arina sollte sich sofort zu ihm begeben. Das war gar nicht so leicht, da wir plötzlich anfingen zu schweben und merkwürdige Stöcke erhielten. Offenbar mussten wir uns damit abstoßen, wie eine Gondel. Ein Kobold namens Seamos führte uns ins Innere. Tatsächlich war die Schwebephase auch nur kurz und ich landete beinahe auf meinem Hintern, als sie aufhörte. Er fragte in welches Zimmer wir wollten. Von hier aus sah irgendwie alles gleich aus, aber scheinbar gab es unterschiedliche Farben für die Zimmer. Da jeder eine andere Vorstellung hatte, schlugen wir ein Regenbogenzimmer vor. Seamos war davon richtig angetan und wollte das für die Zukunft in Erwägung ziehen. Doch Krathus wollte unbedingt in das Rote. Das konnte ich dem keinen Kerl voll nachfühlen und so führte uns Loganar’s Kobold dorthin. Es stellte sich heraus, dass Ava und Krathus gar nicht Ava und Krathus waren. Das war alles so verwirrend, aber angeblich hatten sie den Platz mit einem ihrer Ich’s aus einer anderen Welt getauscht. Ava war richtig entspannt und super nett. Krathus schien sich nicht so wirklich verändert zu haben und ich glaubte eine zeitlang, dass sie mich nur veräppelt hatten. Wir erhalten erst einmal etwas zu essen und warten auf das Ende der Prozedur von Arina. Seamos meinte die Chancen ständen hoch, dass alles gut gehen würde. Und tatsächlich kam Arina einige Zeit später dann zu uns. Offenbar war sie vom Blutfluch geheilt und hatte sogar ihren elffachen Körper zurückerhalten. Ava wirkte glücklich. Loganar war nunmehr aber wohl erschöpft und würde uns später empfangen. Daher beschloss die Gruppe ein wenig die Situation zu besprechen und Planungen anzustellen. Ich war dabei keine große Hilfe, da ich überhaupt nicht so richtig wusste, was alles geschehen war. Shadar Logoth brauchte ihres Wissens nach nur noch die Kugeln aus dem Arkanen Nexus. So überlegten sie, ob und wie man das verhindern könnte. Eine Idee war einen Weg zu finden den Nexus zu zerstören. Dies würde seine Pläne zunichte machen. Wir waren aber alle stark angeschlagen durch die anstrengende Reise. Daher benötigten wir zunächst etwas Ruhe und schliefen bis zum nächsten Tag. Am nächsten Tag suchte uns dann Loganar auf. Er erklärte uns Unmengen von Dingen, die ich zum ersten Mal hörte. Dann besprachen wir unser weiteres Vorgehen. Er wollte sicherstellen, dass der Arkane Nexus nicht in die Hände seines Vaters fiel. Und gerne wollte er uns seinen Nexus überlassen. Aber er fand, wir dürften nicht zu viele dieser Nexi an uns gebunden haben, weil das gefährlich viel Macht für ein paar Sterbliche wäre. Das ergab durchaus Sinn und zudem wussten Drachen eh was am Besten war. Also willigte ich ein meine Bindung an den Arkanen Nexus aufzugeben und dafür den Ätherischen zu binden. Loganar erzeugte eine Kopie von sich selbst, die hier blieb, damit sein Vater keinen Verdacht schöpfte. Er selber folgte uns als Kobold. Wir teleportieren uns schließlich nach Azoicstrum mit Garret’s Nexusmacht. Dort band dann Loganar den Arkanen Nexus an sich.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-126-part-2.html</link>
			<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 23:01:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 126 - Part 1</title>
			<description><![CDATA[Am Ende war es wohl eine gute Idee gewesen die Reise mitzumachen. Es zeigte sich einmal mehr, dass es einfach unmöglich war Garret allein zu lassen. Neben der absurden Erfahrt durch den Nebel mit all ihren Realitätswechseln, schaffte er es doch tatsächlich sich in einer zu verirren. Ich war der Gruppe so gut es ging ausgewichen, da ich keinesfalls einen Zusammenstoß mit Ava haben wollte. Doch wie sehr es mir zuwider war die Windmühlen zu bekämpfen, so konnte ich mir nicht lange vormachen, dass diese Leute mir egal waren. Oder gar, dass die Bedrohung durch Shadar Logoth unerheblich gewesen wäre. In welcher Welt hätte Jashier leben sollen, Wo die Kinder, um die er sich kümmerte … Nein, es gab noch eine Aufgabe zu erledigen. Aber ich hatte das Gefühl mehr dazu beitragen zu können, wenn ich dies aus dem Hintergrund tat. Nicht zuletzt, weil es mir Kopfschmerzen ersparte. Und dennoch … hier war ich mal wieder. Inmitten der Gefahr, um eine Hand zu reichen. Beinahe wäre Garret in den Wirbeln dieser Realitätsfragmente abhanden gekommen. Unsere Reise verlief rudimentär anders, als die der anderen. Aber schließlich kamen wir auch an. In der Ferne sahen wir sie noch die Bergwand hoch gleiten. Dieser Aufstieg war keinesfalls leicht, aber zum Glück blieb mir die Option mich verwandeln zu können, um uns folgen zu lassen. Als wir den Durchgang in der Felswand erreichten wartete dort bereits eine ätherisch wirkende Frau namens Constassina. Scheinbar hatte die Gruppe ihre Reise bereits fortgesetzt und wir mussten nun eilig folgen. Die Aussicht auf einen noch gefährlicheren Weg stimmte mich nicht gerade glücklich, aber was half es. Der Halbling insistierte ihnen nachzugehen. Kaum durchschritten wir die uns gezeigte Tür brachen die Realitäten auf. Ein merkwürdiges Erlebnis in der Existenz einer Person aus Mocny folgte. Loganars Geburtstag wurde gefeiert und Reiter der Apokalypse mit unserem Antlitz sprangen aus dem Nebel hervor und drohten alles zu zerstören und jeden zu töten. Sie übermannten Loganar fast spielend, während wir um unser Leben bangten und die Flucht anstießen. Eine vage Erinnerung ob eines qualvollen Todes blieb als Nachbeben zurück, bevor mich ein Schleier erfasste. Hier stand ich nun. Inmitten meiner Familie. Gemeinsam hatten wir die Welt zum Besseren verändert. Die Mächte, die mein Vater in meiner Schwester und mir erweckt hatte, waren der Zündfunke für eine epische Reise. Wir brachten Glück und Frieden in diese Welt und es gab niemanden mehr, den die Bewohner dieser Lande zu fürchten hatten. Alle warteten auf mich, damit wir aufbrechen konnten. Razora stand vor mir und streckte ihre Hand aus. Sie war schwanger? Ich sortierte meine Gedanken, es brach so viel über mich ein. Woher kamen diese anderen Gedanken und Erinnerungen? Sie fand es gar nicht lustig, als ich nachfragte, ob sie von mir schwanger war und langte mir eine mit den deutlichen Worten „von dem denn sonst, du Idiot“. Doch ihr Blick war schnell wieder liebevoll. Meine Verwirrung nahm zu. Sie sagte, dass wir jetzt los wollten und ich mich beeilen sollte. Ich blickte mich um und sah diesen Nebel wieder. Hinter einem Baum waberte es leicht. Ich blickte zurück zu ihr und den anderen. Hier war ich glücklich, hier war alles gut. Es gab keine Leiden, keine schreckliche Vergangenheit, keine unlösbar scheinenden Probleme. Ich spürte, wie sich Tränen in meinen Augen bildeten. Und dann war da dieser Gedanke … nagend, hinterhältig. Dies war alles zu perfekt, zu einfach wirkte es. Dieses Glück ohne Entbehrungen erhalten zu haben war auf eine absurde Art nicht richtig gewesen. In mir bäumte sich etwas auf. Eine jede Faser meines Körpers schrie, dass dies nicht korrekt sein konnte. Ich schluckte und sagte Razora, dass sie vorgehen sollte, ich würde gleich nachkommen. Sie meinte ich solle nur zusehen, nicht zu lange zu brauchen. Dann ging ich in Richtung des Nebels. Bevor ich hineinging blickte ich mich ein letztes Mal um. Es war das perfekte Leben und ich ließ es zurück. Tränen tropften mir vom Gesicht, als ich schließlich vom Nebel eingehüllt wurde. Mein Schritt endete in einem weiteren Gang. Vor mir standen Ava, Krathus, Taya und Arina. Hinter mir gesellte sich nun Garret dazu. Obgleich ich froh war, dass es alle hierher geschafft hatten, war mein Herz unendlich schwer. Es dauerte einen Moment, bis ich mich sammeln konnte. Dann erschien Loganar. Nachher: [siehe Part 2 - Taya]]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ralkarion/Sitzung-126-part-1.html</link>
			<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 125</title>
			<description><![CDATA[Unsere Schiffsreise sollte zwei Tage dauern, sagte man uns. Am Ende würden wir an den Haze Peaks in der Region Mocny an Land gelassen werden. Ich bemerkte zwei eigenartige Tiere, die dem Schiff folgten. Sie waren lang und sahen beinahe aus wie eine Kreuzung aus Hund und Schlange, nur dass sie sich im Wasser fortbewegten. All das war richtig spannend. Aber Ava wirkte angespannt und war nicht so wirklich bereit Krathus’ und meine Freude über diese Überfahrt zu teilen. Ich glaubte sie musste wohl eine dieser monatlichen emotionalen Tiefpunkte erleben. Da half alles nichts. Der Kobold und ich hatten auf alle Fälle Spaß all die neuen Dinge zu erleben. Leider war die Crew extrem distanziert und schien Berührungsängste zu haben. Zwischendrin schauten wir uns das Schiff genauer an und gelangten in den Frachtraum. Hier stand eine Art von riesigem Aquarium unter einer Plane versteckt. Wieso versteckte die Crew sowas? In ihm schwamm etwas großes an einen Oktopus aus den Schauergeschichten erinnernd. Das Wesen sprach zu mir, auch wenn Krathus behauptete nichts gehört zu haben. Scheinbar wurde es gegen seinen Willen hier festgehalten, das arme Ding. Aber Foamwave sagte auch, wir sollten hier unten gar nicht sein. Das brachte uns in eine blöde Situation. Aber Krathus schlug vor zu gehen und den komischen Fisch in Ruhe zu lassen. Vielmehr machte er sich Gedanken über Ava, die so niedergeschlagen schien. Wir überlegten etwas hin und her, wie man ihre Stimmung aufhellen konnte. Dann aber kam plötzlich ein anderes Schiff auf uns zu. Wir drohten direkt zu kollidieren, aber die Crew blieb total ruhig. Das war mir alles nicht geheuer und als wir uns immer mehr annäherten machten wir uns auf einen Aufprall gefasst. Dieser kam jedoch nie. Das Schiff glitt einfach durch uns hindurch, als wäre es aus Nebel. Total unheimlich, mehr noch weil es genauso ausgehen hatte wie unser Schiff. Ich wollte nochmal nach dem Aquarium schauen und ging unter Deck. Aber dort angekommen war der Bereich leer und das Aquarium und das Wesen verschwunden. Sogleich fragte ich Foamwave danach, doch sie wusste von keiner Fracht unter Deck. Dann lichtete sich plötzlich der Nebel und Land war in Sicht. Es war viel zu nahe und wir drohten aufzulaufen. Als wir ganz kurz davor waren gelang es uns den Kurs doch noch zu ändern und dem Landstück auszuweichen. Allerdings sahen wir uns zeitgleich aber auch auf das Riff auflaufen, als hätten wir uns in zwei gespalten. Es wurde gespenstischer und gespenstischer. Der Nebel wurde wieder dichter und erfasste uns gänzlich. Mit einem Mal waren wir an einen Mast gebunden und wurden ausgepeitscht. Ich verstand die Welt nicht mehr und wollte mich befreien, fühlte mich aber total kraftlos. Dann wurden wir unter Deck gebracht. Eine Tür öffnete sich und wir standen in der Kajüte von Foamwave. Gänzlich ohne Verletzungen und fühlten uns vollkommen normal. Da fiel mir ein, dass sie gesagt hatte, dass wir hier gar nicht reindurften. Aber sie hatte scheinbar für uns gedeckt. Wir speisten genüsslich und hatten einen schönen Abend. Erst fast am Ende fiel mir auf, das Garret fehlte. Doch Foamwave wusste nicht wovon ich sprach, als ich nach ihm fragte. Langsam erfüllte mich Sorge. Mit einem Mal traf uns eine große Welle und das Schiff zerbarst aus dem Nichts in zwei. Wir fallen und starren ein eine endlose Tiefe. Plötzlich ergießt sich ein kalter Schwall Wasser über uns. Eine körperlich völlig verunstaltete Foamwave machte uns wach. Wir lagen an Land und scheinbar am Ziel unserer Reise. Krathus’ treuer Yak Begleiter war plötzlich ein Elefant. Das war alles so durcheinander und verwirrend. Und zu allem Überfluss fehlte Garret weiterhin. Aber Ava machte uns klar, dass wir keine Zeit hatten. Arina blieb nicht mehr lange, bis sich ihr Zustand tödlich aus wirken könnte. Ich glaubte an Garret’s Fähigkeit gut auf sich selbst achten zu können und stimmte zu loszugehen. Wobei Ava aber zu flackern begann, wobei darauf angesprochen selber nichts mitbekommen hatte. Flackerte ich auch, wenn diese Tage im Monat sind, wunderte ich mich. Unser Weg führte von hier Richtung Westen und wir mussten in die Höhe. Auf Gorge flogen wir einer Bergwand entgegen. Es ging steil aufwärts, wo wir nach einiger Zeit ein Loch in der Felsformation sahen. Ein Licht leuchte uns entgegen und wir versuchten dahin zu gelangen. Gerade als wir die Öffnung erreichten wandelte sich Gorge aber wieder in ein Yak zurück. Geradeso konnten wir abspringen und in das Loch gelangen, wo eine schemenhafte Frau stand. Sie stellte sich als Constassina vor. Ein unterirdischer Gang lag vor uns und die Frau erklärte uns, dass die Zeit knapp wird. Arina könnte sterben und würde es vermutlich, wenn wir uns nicht beeilten. Sie schilderte einen besonderen Weg, den wir gehen könnten. Er wäre gefährlich, so gefährlich sogar, dass wir eventuell verloren gehen könnten. Aber wir waren hier Arina zu helfen und ich hatte Ralkarion mein Wort gegeben. So beschlossen wir ihrer Empfehlung Folge zu leisten und durchschritten eine Tür in dem Höhlengang. Als typischer Einwohner von Mocny sitze ich mit meinen Freunden an einem Tisch. Es gibt Snacks während wir Duergar und Dungeons spielen. Weiß gar nicht wieso ich mich dazu hatte überreden lassen, aber es klang lustig. Die Regeln Waren aber schon gewöhnungsbedürftig. Dann erklangen plötzlich die Stadtglocken. Das Warnsignal, wenn etwas passierte. Wir rannten heraus und blickten uns um. Unsere Nachbarn und Freunde hatte schon reagiert und es war niemand mehr auf den Straßen zu sehen. Der beste Ort zum Sammeln war stets das Rathaus gewesen, daher rannten wir nun dorthin. Mit einem lauten dumpfen Aufschlag landete ein riesiger Drache vor der Stadt. Als wir angekommen waren wurden wir sogleich auch wegen unserer Verspätung angemahnt. Schlimmer noch hatten wir die Zunderstöcke vergessen mitzubringen. Panisch rannten wir durch die Stadt und versuchten vom Drachen ungesehen diese zu holen. Mit letztem Atem gelang es uns sie zu finden und zum Rathaus zu bringen. Die Bewohner hatten sich im Schatten gesammelt und waren mucksmäuschenstill. Dann durchfuhr uns ein Schauer, denn an der Tür klopfte es plötzlich. Langsam öffnete der Verantwortliche die Tür und davor stand Loganar in menschlicher Gestalt. Angsterfüllt blickten wir in seine Richtung, als der Rau sich plötzlich durch die Zunderstöcke erhellte. Ein großer Kuchen wurde von den Dorfbewohnern herangetragen und wir beglückwünschten Loganar zum Geburtstag. Dieser war sichtlich glücklich. Doch dann erklangen erneut die Stadtglocken. Alle waren irritiert und wir liefen los, um nach dem Rechten z schauen beim Turm. Als wir endlich hinaufgeklettert waren sahen wir eine große Nebelwolke aus der Blitze schossen auf die Stadt zukommen. Drei humanoide Gestalten flogen auf Reittieren in ihr entgegen. Schnellstmöglich machten wir uns auf den Weg zum Rathaus, um alle zu warnen. Loganar erklärte uns, dass dies die drei Todesreiter Ava, Taya und Krathus waren. Wir sollten fliehen und er wollte sie aufhalten. Bei dem Versuch unseren Weg durch die Stadt zu machen verlor ich zwei meiner Freunde aus den Augen. Ich nahm meine verbleibende Freundin an die Hand und rannte. Überall um uns herum setzte Tod und Zerstörung ein. Diese apokalyptischen Reiter hatten eine perverse Freude die machtlosen zu quälen und alles n ihrem Weg in Schutt zu legen. Dann sah ich eine Gelegenheit in den Wald zu fliehen, der auch schon von dem dichten Nebel erfasst worden war. Hier standen wir nun, beim Auftakt einer neuen Ära. Endlich hatten wir den Ort gefunden, an dem das neue Kloster gebaut werden sollte. Der Quell ewiger Jugend zu unseren Füßen. Und umgeben von all den Freunden, die ich auf meinen Reisen gewonnen hatte. Gar nicht auszudenken, welche grandiosen Herausforderer es bald hier geben würde, wenn die Ausbildungen erst einmal starteten. Aber da waberte in der Nähe so ein merkwürdiger Nebel. Meine Gedanken waren wirr und ich überlegte, was es mit diesem Nebel doch gleich auf sich hatte. Irgendwas stimmte nicht und so entschloss ich mich den Nebel einmal genauer zu begutachten. Ich stolperte ein Stück vorwärts und erblickte Krathus, Ava und Arina. Eine Höhle umgab uns und ein großer Spiegel war zu sehen. Irgendwie wirkten Krathus und Ava als stünden sie neben sich, da ihr Blick so irritiert schien. Dann erschien Loganar.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-125.html</link>
			<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>Sitzung 124</title>
			<description><![CDATA[Wir rasteten noch einmal lange am Heart of Rage. Wobei Ava zuvor versuchte Ralkarion schriftlich mithilfe dieses eigenartigen magischen Buches zu erreichen, um nach dem Weg zu Arina zu fragen. Am nächsten Tag holte uns der Riese wieder ab und brachte uns zum Eingang von Cindercrest zurück. Auch dann wurde Krathus wieder hofiert, was ihm sehr gefiel. Die Reise dauerte einen Tag Richtung Südwesten. Am Abend kamen wir dann an. Harkis konnte uns von hier aus zurückbringen, doch musste die Kutsche zurückbleiben, auf die Garret ein Auge geworfen hatte. Zurück in Zoica trennten sich unsere Wege mit dem Druiden. Eigentlich schade, er schien recht nützlich gewesen zu sein. Von hier aus teleportieren wir nach Ailamere zu einem Ort Namens Modron’s Pleasure Domes. Diesen Ort hatte ich bereits kennengelernt, als ich Ralkarion begegnet war. Spannend und auch irritierend war es hier und alles schien sich um das Ausleben von Gelüsten zu drehen. Wir erschienen inmitten einer feurigen Darbietung während eines Festes. Eine Gruppe von Piraten feierte gerade und unter ihnen war Ralkarions Stiefvater Maddoc. Scheinbar hatte die Gruppe auch einen Erfahrungswert mit einer älteren Dame, die sich als Narchessa vorstellte. Offenbar feierten sie, dass Maddoc wieder Beine hatte. Dabei erinnerte ich mich an das was Ralkarion sagte, weswegen er dort vorbeireisen wollte. Ich war fasziniert, über welche Macht er verfügte so ein Wunder zu vollbringen. Wir wurden eingeladen mitzutrinken, auch wenn ich die Getränke komisch fand. Ich schmeckte etwas heraus, wogegen ich während des Trainings im Tempel immun gemacht wurde. Wollten die uns etwa vergiften? Ach, wieso sollten sie das versucht haben – ergab keinen Sinn. Wir bekamen zumindest die Information, wie Ralkarion sich den Weg zu Arina vorgestellt hatte. Dazu liefen wir zum Hafen der Stadt und suchten einen Kerl auf, der sich als Vronwe vorstellte. Statt von da aus mit dem Schiff zu fahren, rannten wir aber lediglich mit ihm wieder zurück zu den Domes. Komische Eigenarten hatten diese Eingeborenen. Offenbar ging es mit dem Teleportzirkel weiter Richtung eines Ortes namens The Points. Warum wir dafür einen Sack über den Kopf bekamen wusste ich nicht, aber das musste eine weitere Eigenart der Leute hier sein. Dann befanden wir uns auf einer Insel umgeben von dichtem Nebel. Hier hatte es ein Dorf, eine hübsche Villa und im Hafen lag ein sogenannter Dreimaster. Da Maddoc bei unserer zweiten Ankunft in den Domes nicht mehr da war, suchten wir ihn nun hier auf. An der Villa wollte Krathus dann eine Glocke klingen lassen, um Eintritt zu erwirken. Doch irgendjemand hatte eine gefährliche Klingenfalle dort hinterlassen. Nach diesem Erlebnis gingen wir um das Gebäude herum und versuchten auf andere Weise Einlass zu bekommen. Tatsächlich gab es eine weitere Tür und dahinter fand sich auch ein völlig betrunkener Maddoc. Seine Frau Stonearch sandte uns schließlich zum Schiff im Hafen, wo Arina auf uns wartete. Man sagte uns, dass man uns nur fix an Land in Mocny brächte und dann direkt wieder abreiste. Die anderen schienen damit ok zu sein. Ralkarion’s Schwester Foamwave war der Kapitän des Schiffes. Endlich lernte ich nun auch Arina kennen, war aber doch von ihrer Schlangenoptik irritiert. Sie schien nett zu sein, litt aber unter Schmerzen und hatte offenbar alle Mühe ihre Kräfte beisammen zu halten. Foamwave erklärte noch, dass es einige Regeln auf dem Schiff gab. Ihre Kajüte war tabu und ebenso ein Käfig im Laderaum des Schiffes. Ich war noch nie auf einem Schiff und nutzte die Gelegenheit beim Ablegen mich an der Spitze des Schiffs in den Wind zu legen. Krathus versuchte sich derweil als Kanonier und beschädigte dabei leider eine Balliste. Das fand die Crew nicht ganz so gut, aber die wirkten auch echt unentspannt.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-124.html</link>
			<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 123</title>
			<description><![CDATA[Leider entwickelte sich die Situation nicht so positiv. Irgendwas hatte dem Wächter namens Kaibor nicht gefallen und sowieso schienen wir uns des Nexus bemächtigen zu wollen. Also kämpften wir gegen ihn. Es war ein ziemlich anstrengender Kampf und immer wieder schein uns Kaibor überlegen. Dass diese steinernen Schlangen in dieser Tempelanlage dann noch zum Leben erwachten war eine Überraschung. Aber ich bewies mich gern und versuchte ihn bewusstlos zu schlagen. Am Ende gelang es uns den Kampf für uns zu entscheiden, doch fanden wir heraus, dass er gar nicht wirklich gegen uns angetreten war. Er hatte bloß Illusionen erzeugt. Ich fand es ungehörig sich einer Herausforderung einfach so zu entziehen. Dann überließ er uns den Nexus einfach so und verschwand. Garret verband sich mit ihm. Die Gruppe schien etwas aufgewühlt, dass dies so einfach gewesen war. Draußen fanden wir dann noch Spuren von Kobolden und der angeschlagene Harkis berichtete uns von einem Kaibor, der wohl super fett gewesen sein musste. Fanden eine Geheimtür, machten aber zuvor noch eine kurze Rast, bevor wir runtergingen. Ein langer Gang lag vor uns und dahinter eine extrem komfortable Unterkunft. Ein riesiger Spiegel und drei hohle Kristallkugeln waren hier zu sehen. Letztere schienen etwas zu sein, dass die anderen Nexuskugeln nannten. Wir wollten etwas essen und Garret fing an zu kochen. Doch dann stand er ewig nur in der Gegend rum, bis ich ihn wachrüttelte. Nachdem mir Krathus von der ganzen Mach erzählte, die sein Glauben ihm brachte, wollte ich meine Fähigkeiten damit auch verbessern. So lehrte er mich sein Ritual. Ich konnte es gar nicht erwarten zu erleben, wie sich meine Fähigkeiten nun verstärken ließen.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-123.html</link>
			<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
<guid>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-123.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Sitzung 122</title>
			<description><![CDATA[Die Gruppe machte eine lange Rast. Es war noch ein Tag, bis Harkis zum Compound kam. Die Gruppe versuchte Rat zu finden, der nach der Nacht nicht mehr aufgetaucht war. Fanden allerdings keine Anhaltspunkte, mit Ausnahme der Tatsache, dass er scheinbar nach Ailamere ging. Dachten er komme schon zum Termin mit Harkis. Gruppe machte eine weitere lange Rast. Am Compound eerschien Harkis. Aus der Ferne sah ich bekannte Gesichter. Garret, Ava und Krathus. Aber auch ein unbekanntes. Das musste dieser Harkis sein, von dem mir Ralkarion erzählt hatte. Die Gruppe war leider nicht so erfreut mich zu sehen. Was offenbar daran lag, dass sie wütend auf den Tiefling zu sein schienen. Aber ich versicherte ihnen, dass ich hier war um zu helfen. Schließlich bat er mich darum. Kurzerhand erfuhr ich, dass wir auch sogleich aufbrechen wollten. Wir hatten Pferde und reisten mit ihnen Dank des Druiden durch einen Baum zu einem Ort namens Sanctuary. Von hier aus reisten wir Richtung Norden bis zum Eingang der Region Cindercrest. Alle waren so angespannt. Ava hatte sich seit unserer letzten Begegnung auch stark verändert. Das Gold im Haar stand ihr gut. Es gab hier eine Art Unterstand. Eine Kutsche wurde hier abgestellt. Garret und Ava schienen diese zu kennen. Jedoch waren keine Pferde zu sehen, die diese hierher gebracht haben konnten. Wir ließen unsere nunmehr hier zurück. Wir kampierten vor Cindercrest und besprachen das Vorgehen und was so alles passiert ist. Lange Rast. Am nächsten Tag wollen wir weiterreisen. Die Riesen, die diesen Bereich bewachen reagieren aber sehr speziell auf Krathus. Sie scheinen ihm quasi Ehrerbietung gegenüber zu bringen. Ist irgendwie knuffig und beschert uns eine angenehme Reise, bei der wir nicht einmal selber laufen müssen. Krathus wird derweil sogar wie ein König verpflegt. Wir kommen an dem Ort an, den die anderen das Heart of Rage nennen. Hier soll eine mächtige magische Quelle liegen, ein sogenannter Nexus. Irgendwie habe ich das alles noch nicht so wirklich begriffen, aber wenn es hilft das Böse dieser Gegend zu vertreiben, dann bin ich dabei. Eine imposante drachenähnliche Kreatur bewacht diesen Ort. Aber Krathus gegenüber scheint sie aufgeschlossen zu sein. Er kann sein Banner aufladen und erfährt, dass in etwa alle 50 Tage eine Gruppe von Kobolden kommt und den Nexus leert.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-122.html</link>
			<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
<guid>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-taya/Sitzung-122.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Sitzung 121</title>
			<description><![CDATA[Die Nacht war erholsam. Mochte man an so einem Ort gar nicht glauben. Die Ruhe abseits all der eminenten Probleme war angenehm. Am nächsten Orden wurde es sogar noch besser, als wir zum Frühstück heiße Schokolade und einen ungewöhnlichen Fußwärmer erhielten. Amastacia hatte allerdings ansonsten ein eher gewöhnungsbedürftiges Essensangebot. Fisch. Das war bei einer Katze wohl zu erwarten gewesen. Sie klärte uns auch auf, dass die Idee Garret’s widerspenstiges Anhängsel in ein Skelett zu übertragen mit einem Knackpunkt einherging. Etwas müsste ihn am Leben erhalten, eine magische Quelle. So zum Beispiel Amastacia selbst. Was wiederum seine Möglichkeiten sich frei zu bewegen etwas einschränken würde. Doch in Anbetracht der Umstände schien dies immer noch ein erheblich besserer Deal zu sein, als im Kopf des Halblings zu verweilen. Auch wenn der Platz dort erheblich war. Erstaunlicherweise wusste sie auch etwas über der den Zirkel des Kataklysmus zu erzählen. Lang genug war sie selbst bereits am Leben und hatte das ein oder andere aufgeschnappt. Was genau der Antrieb des Zirkels war, das vermochte sie nicht zu sagen. Aber sie hatte bemerkt, dass nach den eher seltenen Todesfällen der Druiden diese sich vornehmlich elfische Körper als nächste Hülle suchten. Irgendwie klang das wenig zufriedenstellend. Wie transferierten sie sich? Waren es willige Opfer oder bloß leere Hüllen? Ich wischte die analysierenden Gedanken beiseite und trank noch etwas von dem guten Stoff von Garret. In der Schokolade ging der Whiskey erst so richtig gut auf. Da Amastacia so viel Freude mit Experimenten an unterschiedlichen Körpern hatte, überließ ich ihr meine Probe aus den Sümpfen. Ich trug dieses magisch versetzte Insekt schon ewig mit mir rum und bisher erfüllte es keinerlei Zweck. Sie ließ uns auch wissen, dass sie schon viele Inkarnationen hatte. Was sie ursprünglich einmal war und wie alt sie eigentlich sei hatte sie unlängst vergessen. Eigentlich wollte ich noch etwas bleiben und die Ruhe genießen, aber Ava machte Druck von hier abzureisen. Sie gönnte einem auch wirklich gar nichts. Zumindest war das Angebot einen Abend im Lurkers auszugeben ein einigermaßen brauchbarer positiver Aspekt dem auch nachzukommen. So verabschiedeten wir uns und kurz darauf teleportiert ich uns zurück nach Zoica. Wieder begrüßte uns ein Wachposten bei Einkehr. Da ich angeheitert war und etwas Abwechslung heute Abend angenehm sein würde, lud ich die junge Dame zu unserer Runde ein. Da Ava zahlte war das doch keinen zweiten Gedanken wert. Irgendwas war mit dem Mädel los, aber da solche Gedanken ein klares Zeichen dafür waren, dass ich wieder nüchtern wurde, schob ich sie beiseite und nahm noch einen guten Schluck. Derweil brach Krathus auf und rannte direkt los seine Mutter zu besuchen. Also hieß das für mich erst einmal mindestens 24 Stunden Abstand halten. Der Weg zum Compound war ereignislos. Wir wollten mit Posetine sprechen, doch bevor wir auch nur in die Nähe kamen hielt uns Landerson im Hof auf. Ein Brief war für uns angekommen. Er war von Calas. Es freute mich, dass er scheinbar gesund und munter war. Die Tatsache, dass er wohl noch immer keine Spur von seiner Familie hatte war ein kleiner Dämpfer. Hätte ich nicht eh schon einen schwummrigen Kopf gehabt, dann hätte seine Rechtschreibung aber sicher einen solchen ausgelöst. Es gab sogar kleine Geschenke in dem Paket. Für mich gab es ein Buch darüber wie man ein guter Vater würde. Bis auf die erste Seite mit nur einem Tipp war es leer und er ließ es offen, ob ich wohl mehr hinzuzufügen hatte. Es war eine nette Geste, auch wenn ich es innerlich so sah, wie Calas es für sich selbst beschrieb. Ich fühlte mich unqualifiziert. Es gab ein kleines betrunkenes Geplänkel mit Landerson, in welchem er aufgrund meiner Fahne eher unzufrieden war. Ava ließ daraufhin schon wieder ihre Stutenbissigkeit mir gegenüber raushängen und mit einem Mal zog mich ein komischer magischer Vortex von den Beinen. Dann stand ich plötzlich auf dem Dach von Landerson’s Hütte. Diese unfreiwillige Bewegung jedoch tat meinem Magen gar nicht gut und so ließ ich mir den bisher einverleibten Alkohol nochmal durch den Kopf gehen. Oder vielmehr durch den Schornstein, denn das war das Erstbeste was ich zum Entledigen fand. Muss kaum erwähnen, dass Landerson darüber auch nicht erfreut war. War wohl einfach nicht sein Tag. Wir verzogen uns schnell nach drinnen und suchten Posetine. Die war aber scheinbar nicht vor Ort. Die Wache wollte uns zwar aufhalten hineinzugehen, aber wer hörte schon auf die Wachen im Compound. Die Barriere jedoch vor dem Eingangsbereich war dann doch hartnäckiger zu ignorieren. Ava wollte aber unbedingt in den Hort und brauchte eine Ablenkung. Nachdem ich ihr gerade erst ein Gold in die Hand gedrückt hatte als Trinkgeld, erzählte ich ihr nun einmal wie das mit dem Geld einheitlich so funktioniert. Den Leuten war ja einfach nicht klar wie effektiv sie es für den Alkoholgenuss einsetzen konnten. Ava kam ungesehen rein und raus, und dis ohne irgendwelche neuen Erkenntnisse. Die Wache unterdessen erwies sich als neunmalklug und machte einen dummen Spruch. Daraufhin suggerierte ich ihr, dass es wohl das Beste wäre das Goldstück in den Kauf von Eiern für seine Frau zu investieren und lachte in mich hinein. Der Tag zog ohne viele Geschehnisse vorüber. Ausgehend davon wie gemütlich es bei Amastacia gewesen war, hoffte ich auf einen zumindest wiedergutmachenden Abend im Lurkers. Die Bude war bis unters Dach voll, so wie ich hoffentlich auch bald. Lurk führte uns eilig zum Stammplatz und erklärte noch, dass es später eine Art Frettchenrennen geben sollte. Auch wenn er das Wort irgendwie anders aussprach. Es war ein Wettbewerb und Garret wollte unbedingt daran teilnehmen. Mir schwebte sogleich vor ihn in ein Frettchen zu verwandeln und für uns laufen zu lassen. Bis dahin aber galt es erstmal das erhaltene Bierfass zu leeren. Ava schlug eine Spielrunde vor. Wahrheit oder Pflicht, was sich in dem Fall in „Gib ne Antwort auf eine aus Unzufriedenheit gestellte Frage oder mach was dummes - ansonsten sauf“ übersetzen ließ. Schien mir passend. Das junge Mädel vom Wachdienst kam auch dazu. Sie stellte sich als Domitia vor. Eigentlich hatte ich vor Garret zu verkuppeln, aber das erwies sich nach ihrer Offenbarung ihren Vater während der „Revolution“ von Garret verloren zu haben als erheblich komplizierter. Zumal dies im Zuge des Spiels herauskam, als sie ihn fragte wieso er das überhaupt getan hatte. Innerlich brach ich zusammen vor Lachen, als mir durch den Kopf schoß, dass es alles wegen eines Silberstückes angefangen hatte. Naja, und seine Antwort war dann auch wie zu erwarten unzureichend. Ava führte nach Aufforderung einen unglaublich schlechten Poledance auf. Als sie diesen im Umkehrschluss von mir verlangte, ließ ich richtig die Hüften kreisen und zeigte dieser Steinsäule von Frau mal wie sowas ging. Sie war auch an unserer Meinung zu ihr interessiert. Dazu fiel mir aktuell nichts ein, was auch nur annähernd positiv gewesen wäre. Zuletzt schaffte sie es jedes bisschen verbleibender Sympathie in schwelende Ablehnung zu verwandeln. Wieso trank ich wohl so viel in ihrer Gegenwart!? Ok, es war nicht nur wegen ihr, aber schon zu einem überwältigen Anteil. War schließlich die einzige Option es in ihrer Nähe auszuhalten. Also verzichtete ich auf eine Antwort und trank. Ging mir sogleich etwas besser. Zwischendrin genoß ich noch das Treiben in einem Meer aus Bier, da ich mich in einen Shrimp verwandelte und von Garret reingeworfen wurde. Es war eine Wonne, wenngleich für nur einen kurzen Zeitraum. Dann sollte dieser komische Wettbewerb beginnen. Scheinbar war unsere Idee den Wettkampf zu manipulieren dahin, denn es wurden Zweierteams gebildet. Ein Typ namens Fenton wollte unbedingt mit Garret in ein Team. So verblieben Ava und ich. Als drittes Team wurde ein Pärchen gewählt, welches frisch vermählt war. Es war eine krude Idee eines Wettbewerbs. Es gab ein Paar Hosen für jedes Team. Die Öffnungen der Beie waren jeweils zusammengenäht, so das sich die Füße der Personen berührten. So angezogen wurde dann eine Form von Ratte unter den Gürtelrand einer Hose gesetzt. So viel zum Frettchen … Ziel war es das Vieh dazu zu bewegen von dort durch ein Hosenbein zu der anderen Hose zu gelangen, hier über den Bund in das gegenüberliegende Hosenbein geführt zu werden und schließlich beim Einlass wieder herauszukommen. Garret’s Teammitglied hatte offenbar eigene Vorstellungen und manipulierte insofern, als das er dafür sorgte, dass die Ratte stets wieder zurück zu Garret lief. Wir hatten währenddessen Schwierigkeiten das Tier überhaupt irgendwohin zu lotsen und später sabotierte Ava dann auch noch unser Vorankommen. Sie gönnte einem wirklich gar nichts. Dem Hochzeitspaar erging es zunächst gar nicht so übel, sie legten richtig vor, bis die ganze Szenerie sich in einen Horror verwandelte. Sie hatten Probleme die Ratte aus dem Einlass herauszubekommen und das Tier wurde aggressiv. Inzwischen blutete der Mann so stark, dass wir das Schlimmste annehmen mussten. Mir gelang es kaum in dieser verschnürten Position irgendetwas zu tun, so sehr ich mich auch anstrengte. Ava gelang es schließlich das Vieh rauszuholen, doch der Mann hatte so schwere Verletzungen erlitten, dass er nunmehr im Sterben lag. Glück im Unglück war, dass sie ihn stabilisieren und heilen konnte. Aber zur Hölle was war das hier? Die Besucher grölten vor Freude ob des anstehenden Todes eines Unschuldigen, der dem Wahnsinn dieses Hablings Lurk zum Opfer gefallen war. Meine Wut brannte lichterloh und so packte ich mir den kleinen Bastard. Meine in sein Gesicht gebrüllten Worte nahm er gar nicht ernst, vielmehr sollte ich die „Show“ weiter anheizen. Waren wirklich alle Halblinge so begriffsstutzig!? War es die Situation, die Erlebnisse der letzten Wochen, der Alkohol oder die Kombination aus allem? Ich verlor die Kontrolle und schoß dem miesen Stück Scheiße einen Froststrahl in den Wanst. Zu meiner Überraschung stand er tatsächlich noch. Jetzt mischte sich Ava ein und drohte mir handgreiflich zu werden, wenn ich nicht aufhörte. Klar stellte sie sich wieder mal gegen mich. War ja nicht so, dass Lurk hier der Schweinehund war. Typisch Ava halt. Ich ließ ab von ihm, setzte mich zu meinem Getränk und machte sehr deutlich, dass sie mich nun allein lassen sollten. Meine Wut war überschäumend und ich merkte bereits, wie mein Körper fast wie von selbst die Macht des Nexus anzuzapfen begann. Eine Eskalation stand direkt bevor und Ava schien einfach nicht zu wissen, wann es genug war. Um uns herum war es ruhig geworden, doch das wiederum galt nicht einmal unserem Schauspiel. Posetine war indes eingetreten und hatte die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Offenbar hatte sie von unserem Besuch erfahren und vor mit uns zu sprechen. Doch das lag ausserhalb dessen, wozu ich derzeit fähig war. So ergriff ich das Bierfass vom Tisch, verwandelte mich kurzerhand in einen feinen Dunst und zog durch eine Öffnung ins Freie. Wozu soll man diese Leute retten, wenn sie einander bei so einem Mist unter stürmischen Getose umbringen wollten? Es war der letzte Tropfen in einem gewaltigen Fass, der es schließlich zum Überlaufen brachte. Ich hatte endgültig genug von Drachen, Zoica, undurchdachten Entscheidungen und sabotierender Selbstgerechtigkeit. Mein Weg führte mich zurück nach Ailamere, wo ich bei Modron meinem Frust Luft machen konnte und zu der Erkenntnis gelangte, dass mein Bestreben das Richtige tun zu wollen fehlgeleitet war. Die Kompromisse, das Erdulden, dem Geradestehen für die Kurzsichtigkeit anderer und wie mein Leben auf den Kopf gestellt wurde durch den wahnhaften Gedanken sich mit zweifelhaften Märtyrern einzulassen. Meine Ziele waren doch längst erreicht. Jashier war frei. Ich war frei. Meine Schuld war beglichen. Es war Zeit von dieser Freiheit endlich Gebrauch zu machen. Also nahm ich Schluck um Schluck und stieß auf mich selbst an, bis meine Sicht zu schwinden begann … welch wohliges Gefühl dies war.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ralkarion/Sitzung-121.html</link>
			<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 120</title>
			<description><![CDATA[So richtig wich mein Ärger und die Enttäuschung nicht, was den bevorstehenden Besuch in den Points kaum angenehmer gestaltete. So teleportiert ich ohne moralische Stütze hinfort und landete direkt in der nächsten Überraschung. Der Wächter wurde ausgetauscht gegen giftige Stacheln, in denen jeder landete, der diese Form des Transportes wählte. Das Gift schien nicht sehr potent, meine Schuhsohlen waren aber nun ebenso löchrig wie meine Stimmung. Es wunderte mich, dass ich unbehelligt durch diese Gegend schreiten konnte. In der Siedlung scherte sich niemand um mich und so war der Weg zur Wohnstätte von Maddoc erstaunlich ruhig. Was direkt verflog, als ich ansetzte zu klopfen. Durch die Tür waren sehr eindeutige Geräusche zu hören, was ein Anlass war noch etwas zu warten. Nach einem deutlich geringeren Zeitraum als angenommen kehrte Stille ein. Nun war es Zeit mich bemerkbar zu machen. Einmal tief durchatmend setzte ich erneut zum Klopfen an. Als direkte Konsequenz ertönt eine Stimme über mir. Mutter stand nur in einer Decke gekleidet und mit einer Zigarre im Mund auf einem Austritt. Diesen Anblick brauchte es wahrlich nicht. Nach einer ersten Überraschung über meine Anwesenheit bat sie mich hinauf. Ich schilderte kurz, dass ich mit Maddoc reden müsste. Sie zeigte sich aber enttäuscht darüber, dass ich keine Blumen mitgebracht hatte. Das war dieselbe Frau, die mich bei unserer ersten Begegnung beinahe umbrachte. Meine Laune war an einem Tiefpunkt und sie förderte, wie zu erwarten, keine positive Veränderung. Ausgehend von der Art, wie sie sich gab und mit mir sprach hätte ein jeder der anderen sicher direkt irgendwelche Sprüche gedrückt. So gesehen war es also vielleicht zum Besseren gewesen alleine zu kommen. Auf keinen Fall wollte ich hier länger bleiben, als ich musste. Und es galt ein Ziel zu erreichen. Schließlich lag Arina’s Leben in unserer Hand. Daher nahm ich alles an Selbstbeherrschung zusammen, das mir geblieben war, schluckte jede Form von Stolz herunter und bedeutete meiner „Mutter“, dass ich in ihrem Namen zwar keine Blumen, dafür ein Tattoo gestochen hätte. Dies erfüllte seinen Zweck. Für dieses Mal war sie gebändigt und sorgte für ein Treffen mit Maddoc. Dieser zeigte sich mir etwas zu freizügig, war aber zumindest gesprächsbereit. Es gab ein typisches hin und her, bis wir uns einigen konnten, was getan werden sollte. Kurzerhand schloss ich einen Deal mit ihm, der dafür Sorge trug Arina näher an unser Ziel zu geleiten – inklusive einer vorherigen Unterkunftsphase. Nicht zuletzt holte ich aber noch einen nicht weiter definierten Gefallen für später heraus. Überzeugt hatte ich Maddoc dazu, indem ich ihm anbot seine Beine wiederherzustellen. Auch wenn er zunächst skeptisch war. Er machte auch noch klar, dass er es angenehm fände, wenn wir ihm Honigkekse aus Sylvanar mitbrächten und Mutter schwarze Blumen. Was das Thema der Verteidigung gegen den Roten anging, so war der Pirat kaum interessiert. Aber als er hörte, dass es womöglich Gold als Ausgleich geben könnte schien er eine höhere Bereitschaft zu zeigen. Es musste sich aber erst noch erweisen, was Posetine bereit war zu zahlen. Und inwieweit Piraten mit Schiffen für uns überhaupt hilfreich waren. Aus meiner Sicht vermochten sie zumindest zu kämpfen und brachten gegebenenfalls Schiffswaffen mit. Da ich schon einmal hier war befragte ich Maddoc auch zu meinem zweiten Tattoo. Scheinbar wurden die Nachrichten konstant besser und besser … Dieses war ein Zeichen für die Malstrom Guard, also für Sycora’s persönliche Leibgarde. Sich unrechtmäßig damit zu schmücken war wohl keine gute Idee. Ich wunderte mich was ein alternativer Ralkarion wohl mit denen zu schaffen hatte. In jedem Fall aber hatten die Piraten schon ab und an mit ihr zu tun. Meine Aufgabe hier war erledigt. Zurück bei den anderen konnte ich zumindest die Erfolge kundtun. Mehr mussten sie auch nicht wissen. Kurzerhand verwahrten wir die Forschungsbücher im Bad of Holding, bevor ich Arina dann zu ihrer kurzzeitigen Bleibe in den Points brachte. Nun blieben uns vier Tage, bevor wir Harkis in Zoica treffen würden. Wobei wir den ersten Tag sinnvoll mit Rumsitzen verbrachten. Mal auszuspannen war aber keine schlechte Sache. Wobei wir eigentlich nur unsere Kräfte sammelten, um als nächstes einmal in Scourgefaust vorbeizuschauen. Die Kunde, dass die Feste leer sein sollte beunruhigte uns. Nach einer erholsamen Nacht brachten wir dann dorthin auf. Wir landeten wie gehabt im Sanktum. Niemand war hier anzutreffen. Dann entdecken wir, dass das Tor nach draußen von innen verriegelt worden war. Es dauerte einen Augenblick den scheinbar magischen Aspekt der Verriegelung zu lösen. Wir schauten uns in den Gebäuden um und entdeckten, dass nichts geplündert worden war. Lediglich ein zu erwartendes Gebetbuch fehlte, das aber wohl mitgenommen worden war. Dann fiel uns ein Schreiben in die Hand, welches auf den erlebten Feldzug Bezug nahm. Es war davon auszugehen, dass die Hextor wohl bald wiederkommen würden. Wir versetzten Ales wieder in seinen Urzustand und verließen Scourgefaust in Richtung Zoica. Es kam die Idee auf mit Marco über Mocny zu sprechen. Schließlich war Loganar sehr deutlich darin, dass wir uns vorzubereiten hätten, wenn wir den Weg durch die Anomalien bewältigen wollten. Ava hatte recht schnell dafür gesorgt, dass wir uns mit Marco trafen. Er fand es lustig in meiner Gestalt aufzutauchen, mir entlockte es nicht mehr als ein Gähnen. Nach einem Besuch bei meiner Mutter war Marco zu ertragen wirklich keine Herausforderung mehr. Je mehr wir ihn jedoch zu seiner alten Heimat befragten, desto zorniger und irrationaler wurde er. Es wurde aber deutlich, dass er es scheinbar vermieden hatte sich mit dem was dort geschehen war im Nachgang näher auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt, weil er nie über das Ereignis hinweggekommen war. Emotional riss ihn das ganze so mit, dass er nicht nur zu hyperventilierten begann, sondern uns auch anbrüllte und schließlich das Gespräch jäh beendete. Es hatte keinesfalls geholfen, dass Ava wenig Empathie zeigte. Ich mochte zu Marco stehen wie ich eben stand, aber ich sah den Schrecken in seinen Augen und konnte diesen anerkennen. Da wir weiterhin ohne Idee waren Mocny lebend zu durchqueren kam uns zuletzt noch Chrylax in den Sinn. Doch es zeigte sich schnell, dass dieser keinen Schimmer von Mocny hatte. Erwähnte aber, dass es ja helfen könnte mit Arcalis zu reden. Hatte die Holzkohlefackel vergessen, dass dieser tot war? Wobei uns dies doch auf eine Idee brachte. Eventuell könnte Amastacia in diesem Bezug nützlich sein. Und sowieso hatten wir noch das Thema it Garret und seinem Meister zu klären. Zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen hörte sich gut an. Ich teleportiert uns zu Bolg’Mors’s Höhle. Hatte wir uns nie die Zeit genommen den Rau genauer anzuschauen? Es war eigenartig. Wie wir in der geheimen Kammer standen schien es, als wären wir auf der Spitze eines hohen Berges und blickten in die Ferne. Die Wände gaben ein interessantes Bild wider. Aber keiner von uns hatte die blasseste Ahnung wo sich dieser Berg befinden könnte. Eventuell war es aber ein Hinweis darauf, wo diese Magier hin verschwunden waren? Wir reisten einen Tag bis zu Amastacia. Auf dem Weg nach Boulderbane begegneten wir erneut Steve. Er sah wie gehabt erschreckend hässlich aus. Unsere anfänglichen Kommunikationsversuche mit ihm waren etwas schwierig und er wirkte etwas unzufrieden – wenn man dies bei seinem Gesicht denn zu ermitteln fähig war. Garret gelang es die gräulichen Geräusche von Steve zu übersetzen. Scheinbar war er in eine Sinnkrise gestürzt. Den ganzen Tag nur hier stehen und Leute abschrecken war dann sogar für das Gemüt einer Monstrosität irgendwann zu viel und zu einsam. Wir hatten Mitleid und versuchten ihn zu ermutigen und etwas aufzubauen. Dies schien ganz gut zu gelingen. Auch wenn Ava sich erneut negativ eingestellt zeigte. Sich um die Belange der Wesen zu kümmern, denen wir begegneten war aus ihrer Sicht konstant Zeitverschwendung. Doch wenn wir nichtmal das Leben einer Person zu verbessern vermochten, wie glaubten wir es dann durch unser größeres Vorhaben zu können? Zumal man mit ihrer Art sicher keine Alliierten gewinnen würde. Bei der Sicht auf das „große Ganze“, wie sie es stets betonte, hatte sie doch unlängst den Überblick verloren. Ein Einzelner vermochte den Lauf der Geschichte ändern zu können. Wer weiß wer zu welchem Zeitpunkt was dazu beitragen konnte am Ende einen positiven Einfluss auf unsere Sache haben zu können. Amastacia’s Heim war von innen immer noch deutlich angenehmer, als von außen. Ihre „Zofe“ begrüßte uns und verhätschelte uns wie eine überfürsorgliche Mutter. Scheinbar war Amastacia gerade noch ein Nickerchen machen. Garret und ich hatten zuvor kein Sterbenswort gesagt. Krathus und Ava waren völlig ahnungslos was es mit der Guten auf sich hatte. Ein verdienter Spaß. Ava war genervt keine brauchbaren Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, während Krathus mit Essen und Trinken versorgt wurde uns sich schließlich auch an die Katze auf seinem Schoß gewöhnte. Obgleich wir ihn zu Anfang abhalten mussten die Katzen zu ärgern oder zu essen. Auch ich ließ es mir gutgehen und trank ohne Zurückhaltung. Seit den Points hatte das stark zugenommen. Musste ja auch mit einigem klarkommen und konnte mich in der Gruppe kaum über Rückhalt freuen. Als das Kätzchen Amastacia schließlich wach wurde übernahm sie ihre kleine Puppe. Sehr zur Überraschung von Krathus und Ava. Und tatsächlich bekamen wir einige Antworten. In Mocny würden verschiedene Realitäten aufeinanderprallen. Zog man durch das Land, so könnte es sein, dass man sich plötzlich in eine solche reingelegt ohne es zu merken. Oder schlimmer sie für angenehmer empfand, als die aus der man stammte. Dies hatte weitreichende Konsequenzen, nicht zuletzt darin, dort quasi verloren zu gehen. Sie beschrieb die Anomalien als real und nicht real zur gleichen Zeit. Und unsere innersten Gefühle und Motivationen konnten ohne einen brauchbaren „Anker“ in dieser Realität schnell zu einem Problem werden. Ava machte während dieser Ausführungen ein eher kritisches Gesicht. Etwas beschäftigte sie diesbezüglich. Zuletzt offenbarte sie uns, dass sie keine Ahnung habe, was sie nach der Erfüllung unserer Aufgabe tun wollen würde. Nichts schien sie anzuziehen, sie wirkte zu dem Zeitpunkt etwas verloren. Bevor wir Mocny durchqueren würden, nahm ich mir vor das einmal anzusprechen. Dann kamen wir auf das Thema mit Arcalis sprechen zu wollen. Amastacia zeigte sich davon sehr angetan. Ihr schienen schon unglaublich viele Dinge durch den kopf zu schießen, was sie mit ihm besprechen wollte. Wir machten aber klar, dass unsere Fragen Priorität hätten und sie ihre im Zweifel noch später stellen könnte. Es galt nur sie und die Überreste des Drachen zueinander zu bringen. Laut Ava’s Freundin war es wahrscheinlich, dass Arcalis Leichnam im Fubamizi lag. Wenn Zofra dorthin unterwegs gewesen war, dann könnten wir eine Verbündete vor Ort haben, die uns helfen würde. Andernfalls müssten wir uns auf eine unangenehme Situation mit einem Drachen namens Tundra einstellen. Ich schlug vor, dass wir vor Ort einen Teleportzirkel einrichten und Amastacia dann abholen wollen würden. Das schien soweit anklang zu finden. Blieb nur noch Garret übrig. Es galt einen Körper für den potentiellen Transfer der Seele seines Meisters aufzutun. In Anbetracht dazu, dass wir Amastacia ermöglichen könnten mit Arcalis zu sprechen, war Bezahlung überflüssig. Es gab nun zwei Optionen an einen Körper zu gelangen. Entweder wir fanden den Gnom namens Pan wieder, der verschollen zu sein schien und welcher uns mit so etwas aushelfen konnte, oder wir fanden etwas anderes brauchbares. Da in der Tat unsere Zeit begrenzt und völlig ungesichert war wie lange wir brauchen würden den Gnom aufzufinden, schlug ich kurzerhand vor schlicht die Knochen aus der Grabstätte des Fubamizi zu nehmen. Am Ende würde ein Drachengeborener wiederbelebt in einem Drachenskelett eine gewisse Art der Poesie darstellen, oder nicht? Im Zuge weiterer Überlegungen kamen wir auch noch einmal auf das Thema mit Ungol in Kontakt treten zu wollen. Und dies war auch etwas, dass Amastacia sichtlich freute, wenn sie die Gelegenheit dazu bekam. Eventuell könnten uns dabei die Kommunikationsbücher helfen. Wenn wir ein Paar vorbereiteten und eines davon an die Spinne entsandten, dann wäre es vermutlich effektiver, als darauf zu hoffen auf telepathischem Wege zu sprechen. Denn zumindest meine Lust war eher gering uns vor Ort vorstellig zu machen. So endete auch dieser Tag. Amastacia bot uns Zimmer an und wir nahmen dankend an. Auch wenn Ava nun selbst Nachtruhe als Zeitverschwendung begann anzusehen. Ich fand es ermüdend und anstrengend, es konnte ja nicht jeder nur mit ein wenig Rumsitzen und Meditieren voll erholt sein. Zumindest hatte ich meinen Spaß, als sie in ihrem Zimmer Begegnung mit den riesigen Fledermäusen machte. Ein kleiner Schreck zum Abend war belebend und labend.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ralkarion/Sitzung-120.html</link>
			<pubDate>Sun, 02 Jul 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 119</title>
			<description><![CDATA[Da standen wir nun versammelt und Ava sprach ohne zu zögern den Namen Loganar’s dreimal in Folge. Ich war kurzzeitig erstarrt. Auch wenn wir dies in Betracht gezogen hatten, so dachte ich nicht, dass Ava ohne weiteres Nachdenken vorprescht. Aus dem kleinen Spiegel blickte uns nun ein großes Auge an. Der Drache war erstaunlich gesprächig und für seine Art freundlich. Das stimmte mich umso vorsichtiger, obgleich meine anfängliche Sorge in Kürze in einem Schwall Feuer zu verenden mich meine Vorsicht vergessen ließ. So gab ich unfreiwillig Informationen Preis. Ob dies problematisch werden könnte blieb abzuwarten. Wir erfuhren aber auch so allerlei Dinge. Unter anderem, dass er viel zu viel über uns wusste. Er begründete es damit, dass vieles Extrapolationen aus dem seien ,was er in anderen Realitäten sah – doch ein gewisser Part musste durch Informationen aus dieser Welt stammen. Und ich wunderte mich welcher Part das war und wie er die Informationen erhielt. Dieser Bugbear namens Gudden, den die anderen bei ihrer Exkursion in eine andere Realität dabei hatten, war wieder zurück. Wie er das geschafft hatte blieb aber zunächst unklar. Loganar gab sich alle Mühe uns begreiflich zu machen, dass er zum Wohle des Landes handelte. Er wollte den Plan seines Vaters verhindern, da dieser das Land in Feuer und Asche hüllen würde. Und dies sei für niemanden nützlich. Würden wir erfolgreich sein, würde die Magie verweilen und die Nexi ebenso. Mich ließ diese Aussage stutzen. Zuvor erwähnte er, dass er als Beschützer eines Nexus seinen Platz nicht verlassen könnte. Würde er dies tun, so würden bei Shadar alle Alarmglocken klingen. Auch versuchte er zu beschwichtigen, dass er kein Interesse an den Plänen zur Großmacht hätte. Unsere Skepsis war groß. Und mich umgarnte der Gedanke, was wohl nach dem Fall Shadar’s geschehen mochte. Zu jenem Zeitpunkt war Loganar quasi ein Gefangener. Machtvoll, aber beschränkt in dem was ihm zu tun erlaubt war. Wäre sein Vater weg, so würde diese Beschränkung entfallen. Mit intakten Nexi und einem dauerhaften magischen Zufluss hinderte ihn eigentlich nichts mehr daran im Umkehrschluss doch einen ähnlichen Weg einzuschlagen. War mein Misstrauen einfach zu groß? Vielleicht, aber etwas an der Art seiner Formulierungen störte mich. Es ließ mich aufhorchen und beunruhigte mich. Die Tatsache, dass es dem Zirkel des Kataklysmus scheinbar gelang seinem Blick in allen Welten zu entgehen verstärkte das Gefühl noch weiter. War dies bloß Theater und steckte er mit ihnen unter einer Decke, oder lag dem Ganzen mehr zugrunde? Und wenn sie sich ihm entziehen konnten, dann vielleicht tauch Shadar? Im Verlauf des Gesprächs kamen wir nicht umhin auch das Heart of Rage zu thematisieren. Der Drache hatte über ein paar interessante Eigenheiten des dortigen Dragonkin Wächters zu berichten. Es handelte sich um einen Schwertkämpfer, der seine Kraft primär durch eine Form des Kampfrausches erhält. Zudem habe er zwei Großwächter in der Hinterhand, die bei Bedarf zur Unterstützung kommen könnten. Es schien, als wäre es gut den Wächter in gewisser Hinsicht zu beruhigen oder in seiner Kanalisierung seiner Kampfeslust zu begrenzen. Krathus nutzte die Gelegenheit die Option zu erfragen ob er sein Banner am Ethereal Nexus aufladen könnte. Der Ätherische verneinte es nicht kategorisch, aber machte klar, dass in so einem Fall der Rote Verrat riechen würde. Es gab klare Zyklen, in denen die Paladine anreisten. Sei es um Kugeln abzuholen, oder besagte Banner zu laden. Wenn Krathus es aber schaffte sich in eine Delegation zu schummeln, dann wäre sein Vorhaben gegebenenfalls von Erfolg gekrönt. Die nächste Gruppe Kobolde wurde in einem Monat erwartet. Dann brach Ava schließlich ihr Schweigen zu dem sie eigentlich antreibenden Thema. Sie schilderte die Situation mit Arina, der Blutmagie und den Folgen. Loganar erklärte uns, dass die Blutmagie einen Teil der eigenen Essenz einer Person ersetzte. Dies könnte bis zum Verlust des Selbst führen. Er erklärte uns, dass er fähig wäre dabei zu helfen. Es wäre eine Kleinigkeit für ihn. Nach allem, was ich durchgemacht hatte, war dies eine krasse Aussage. Das war auch der Moment, wo Krathus stumpf meinen Sachverhalt darlegte. Ich war zwiegespalten, ob ich darüber glücklich sein sollte oder nicht. Es erwies sich für Loganar aber als spannendes Thema. Scheinbar waren die Auswirkungen von Arina’s Ritual und der Verbannung der Blutmagie in meinem Fall ungewöhnlich. Er wollte nunmehr unbedingt die Elfe kennenlernen und sich mit ihr austauschen. Da er ihr zu helfen vermochte, war dies ein Wunsch, der sich automatisch erfüllen würde – sofern wir es schafften sie rechtzeitig zu ihm zu bringen. Gleichzeitig wurde nun auch klar, was mit mir geschah. Mein Körper war quasi am sterben oder schon tot, doch meine Seele blieb intakt. Die Konsequenz aber war, dass es einen „neuen“ Körper brauchte. Das Ritual führte dazu, dass ich meinen Körper mit einem Ralkarion aus einer anderen Realität tauschte. In meine Bestreben mein Leben zu retten tötete ich aber ein anderes ich auf Raten. Das war viel zu verarbeiten … Da wir nunmehr schon bei dem Thema der Blutmagie angekommen waren und Loganar noch einmal klarmachte, dass eine Person unter deren Einfluss durch andere zu manipulieren oder gar zu übernehmen sei, konnten wir unser Sorgenkind Garret nicht außen vor lassen. Wollte er seinen Meister retten, müsste dieser extrahiert werden und so bräuchte es natürlich auch einen separaten Körper. Der Drache sah sich durchaus imstande dies zu tun. Wir hätten verschiedene Optionen, um an einen brauchbaren Körper zu gelangen. Im Sludge Basin gab es scheinbar Golemkörper und dann war da noch Amastacia, mit ihren „Eigenkreationen“. Wobei auch erwähnt worden war, dass es immer eine Frage ist wieviel der eigenen Essenz von der Blutmagie übernommen wurde. In diesem Fall also wieviel Prozent von Garret durch seinen Meister ersetzt worden war. Mir schien, als ob es da noch offene Fragen zu beantworten gäbe, bevor eine Extraktion stattfinden könnte. Loganar gab zudem seine Gedanken zu dem Pakt mit den Yuan-ti preis. Laut dem was er bisher gesehen habe, brachen die Yuan-ti zum überwiegenden Teil ihren Pakt mit uns. Das war nicht ermutigend, aber auch nicht überraschend. Und damit endete dann unsere „Audienz“. Er schloss mit einer Warnung uns gut vorzubereiten, bevor wir uns zu ihm auf den Weg machen würden. Die ganze ehemalige Mocny Region war eine einzige Todesfalle und ohne entsprechende Vorbereitung kämen wir nicht weit. Mir schwirrten die ersten Gedanken im Kopf, wie wir Arina sicher zu ihm bringen konnten. Und keiner gefiel mir. Ohne weitere Zeit zu verschwenden brachen wir aber sofort auf, um Arina einzuholen. Sie war noch nicht weit gekommen und so hatten wir die Gelegenheit uns kurz darauf erneut im Gebiet der ehemaligen Sshistana zusammenzusetzen. Ava’s Verhalten war zuletzt anstrengend gewesen, aber ich verstand, dass sie sich um Arina sorgte. Auch wenn sie es nicht immer zuließ diesen Gefühlen nachzugeben. Etwas, dass ich für kein gutes Zeichen hielt, da es sie innerlich zerriss. Und wenn die Erfahrungen der Vergangenheit eines besonders gezeigt hatten, dann war es wie unangenehm eine „kaputte“ Ava war. Arina war nachvollziehbar ungläubig über die plötzliche Mitteilung einer potentiellen Lösung für ihr Problem. Es war kaum eine Stunde vergangen seit wir uns eigentlich verabschiedet hatten. Sie haderte auch damit die Yuan-ti etwaig im Stich zu lassen, nur um sich selbst zu helfen. Schließlich bräuchte das ganze Volk Hilfe und daher war es so wichtig die Forschung zurückzubringen. Wir versicherten ihr, dass es nur aufgeschoben wäre und die Forschung zwischenzeitlich sicher verwahrt würde. Blieb nur noch die Frage offen, wie sie zu Loganar gelangen sollte. Zeit war ein Problem. Ihre lief kontinuierlich ab und auch der Drache vermochte nicht vorauszusagen wie lange sie ohne Behandlung durchhalten konnte. Eine Reise nach und durch Mocny würde aber sicher länger als vier Tage dauern. Das war unser Zeitlimit bis zum Treffen mit Harkis und dem Weg zum Heart of Rage. Plus was immer wir an Reisezeit dorthin benötigen würden. Eine Bredouille, die sich im stetig irrationaler werdenden Verhalten Ava’s manifestierte. Plötzlich schlug sie vor Arina alleine loszuschicken und das im Zweifel sofort. Dabei ignorierte sie alle Warnungen, die kurz zuvor von Loganar ausgesprochen worden waren. Sinnvoll war es, dass sie auf unsere Rückkehr vorbereitet sein sollte und am Besten an einem Ort, wo wir sie einfach nur noch aufsammelten und der bereits nahgelegen zu unserem Ziel war. Doch sie allein vorzuschicken war ein Todesurteil. Wieso sah Ava das nicht? Vermutlich, da ich es ihr sagte. Denn in letzter Zeit war nichts was ich sagte gut genug in ihren spitzohrigen Gehörgängen. Etwas, dass sich zunehmend als Problem für mich erwies. Bisher war unser einziger Ansatzpunkt sie zur Höhle von Bolg’Mor östlich von Kettlehall Summer zu teleportieren und dort warten zu lassen. Aber mir kam noch ein Ansatz. Doch er gefiel mir nicht. Über die Points hätten wir die Option via Schiff schneller und näher an unseren Zielort zu gelangen – sofern meine „Familie“ überzeugt werden konnte uns zu helfen. Was sicher seinen eigenen Preis hätte. Bevor ich dies aber vorschlug wollte ich es zunächst einmal privat mit Ava durchsprechen. Emotional war es kompliziert für mich und davon abgesehen mochten weitere Unwegsamkeiten bevorstehen, die noch nicht abzusehen waren. Es war notwendig erst einmal zu klären was machbar war und ob dieser Weg überhaupt in Frage käme. Und wenn ja und dieser Plan genommen würde, so war es für mich das Wichtigste, dass ich bei der ganzen Sache jemanden an meiner Seite wüsste auf den ich mich hundertprozentig verlassen konnte. Im Nachgang betrachtet hätte ich wohl besser jeden fragen sollen, nur nicht sie. Kaum nahm ich sie beiseite, da guckte sie mich bereits mit diesem Ausdruck in den Augen an … Es hätte mir eine Warnung sein sollen. Ich kam gar nicht dazu mein eigentliches Anliegen anzusprechen, da posaunte sie schon lauthals in genervter Stimme hervor, dass es ja wohl Arina’s Entscheidung wäre, welchen Weg sie einschlagen wollte. Wobei sie keinen Hehl um das soeben Vorgetragene machte. So ließ sie mich damit zurück, dass ich nunmehr keine Wahl mehr in dieser Sache hatte. Sie zwang mir auf, dass dies nun final eine Option war. Und wenn Arina dies wollte, so hätte ich mitzuspielen – völlig egal was ich davon hielt, oder was es kosten würde. Zumal sich mir die Frage stellte, wie Arina eine Entscheidung treffen sollte. Sie kannte die Regionen nicht einmal. Wir mussten Optionen durchsprechen und schauen, welcher Weg der potentiell Sicherste war. Aber in ihrer grenzenlosen Weisheit ließ Ava lediglich ihren Anti-Ralkarion-Hammer schwingen. Denn laut ihr hatte jeder selbst die Wahl was er tat … außer dem nervigen Tiefling. Ich kochte vor Wut. Und ich fluchte ob meiner Dummheit ihr mein Vertrauen in dieser Sache schenken zu wollen. Nachdem dieser Weg nun im Raum stand und Arina schließlich mein Leben gerettet hatte, war ein Rückzug unmöglich geworden. Bei allem was mir im Magen quer lag, so hatte ich aber ein Gefühl, als ob dieser Weg zeitlich der kürzeste sein mochte. Und Zeit war das große Problem in dieser Gleichung. Also argumentierte ich auch noch dafür. Je mehr sich dies nun als Wahl manifestierte, desto übler wurde mir. Da der Teleportzirkel der Points bewacht wurde, würde ich zudem alleine vorgehen müssen. Wenn mich aber jemand begleiten sollte, dann war eines nun ganz klar: Nicht Ava!]]></description>
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			<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 118</title>
			<description><![CDATA[Nach langer Zeit ging es also mal wieder in Richtung des Lurkers. Ich betrat die Kneipe als letzte, merkte allerdings sofort, dass etwas nicht stimmte. Die Kneipe war gefüllt von in Reihe sitzenden Halblingen, die nach vorne starrten, wo Lurk vor zwei weiteren Halblingen stand, die jeweils mit diversen Innereien besudelt waren und Schwerter auf dem Rücken trugen. Was auf den ersten Blick wie ein okkultes Ritual wirkte, stellte sich auf den zweiten als eine Hochzeit mit sehr… ungewöhnlichen Bräuchen heraus. Doch was durfte ich als Elfe aus Ravengrove schon groß über ungewöhnliche Sitten sagen. Lurk gewann recht schnell die Fassung zurück und tat so, als wäre der Aufsicht geplant und es würde nunmehr zur Unterhaltung der Gäste einen Kampf zwischen Garret und Krathus geben, als Reenactment von Garrets Kampf gegen Cuu. Die Waffen wurden gereicht, Garret bekam einen Besen und Krathus einen… Fisch? Ich setzte mich. Das versprach, gut zu werden. Tatsächlich enttäuschten die beiden nicht, doch war Krathus aufgrund seiner Waffe dermaßen im Nachteil, dass Garret letzten Endes erneut als strahlender Held von Zoica dastand. Ich ertappte mich grinsend bei dem Gedanken, ob der ehemalige First Protector wohl diesmal zu seinen Pflichten stehen und die Hochzeit zu einem guten Ende führen würde. Der Rest des Abends verlief dann wie geplant feucht-fröhlich, auch ich hielt mich nicht zurück. Nicht, dass ich noch auf den Gedanken käme, pflichtbewusst Lia hinterherzujagen. Krathus bekam ebenfalls noch seine eigene kleine Genugtuung an mir, als er lautstark verkündete, dass ich die Zeche für Rachwood zahlen würde. Ich tat ihm den Gefallen - wenn er dadurch wieder versöhnt wäre, war es das mehr als wert. Am nächsten Morgen hatte Ralkarion, nun wieder ein Tiefling, seine lautstarke Freude daran, unsere Brummschädel zu seinem Vergnügen zu nutzen. Sei es drum, das hatte ich nach meinen Sprüchen durchaus verdient. Wenig überzeugt begannen wir nun mit der Suche nach Lia in ihrem Zimmer. In dem Ralkarion und Razora in der Nacht vorher ihre Beziehung gefeiert hatten. Ich war von den Häusern der Heilung durchaus ekelhafte Krankheiten und Verletzungen gewohnt, doch beim Anblick des Zimmers revoltierte mein Magen dann doch. Nach einer vorsichtigen Inspektion des Zimmers fanden wir keine Hinweise, bis wir unter dem Kissen eine Goldmünze aus Ailamere fanden. Kurios. Wie mochte die dort hingekommen sein? Und warum hatte sie jemand dort positioniert? Als Zeichen? Hinweis? Aber für was? Nach diesem unerfreulichen Intermezzo stiegen wir in den Keller hinab, um uns dem nächsten zu stellen. Wie eine Wache verriet, hatte Al’Chara eine Audienz bei der Herrscherin der Stadt. Innerlich überlegte ich mir nur halb im Spaß, wie ich es schaffen könnte, Ralkarion so zu positionieren, dass nur er die Brodems der Drachinnen abbekäme, nachdem er ihnen erneut unweigerlich ans Bein pinkeln würde. Ob diese Abneigung der Obrigkeit gegenüber mit seinem Aufwachsen in Ailamere zu tun hatte? Zwar waren alle in der erwartbaren Laune, unerwartet war jedoch, dass wir beide in ihrer Drachengestalt vorfanden. Was Al’Chara angeht war uns ihr Nablick noch deutlich im Kopf, Posetines Äußeres hingegen überraschte mich enorm. Ja, ein roter Drache, doch von irgendeiner Art obskuren Magie dermaßen vernebelt und verfärbt, dass die Schuppen je nach Blickwinkel eine eher blauschwarze Färbung annahm. Es war nur schwer zu beschreiben. Ebenfalls unerwartet war Posetines (oder sollten wir sie Lady Logoth nennen?) Eröffnung, dass sich ein gewisser Loganaar bei ihr gemeldet hatte. Der Sohn des Roten, den der arme Gudden so sehr verehrt hatte, schlug eine Allianz vor. Aus irgendeinem Grund fragte Posetine uns um Rat, doch waren wir ebenso skeptisch wie sie. War sie ernst gemeint, wäre es enorm hilfreich. Jedoch bestand genausogut die Gefahr, einen Logoth durch einen anderen zu ersetzen. Wir schlugen daher ein Treffen zwischen beiden auf neutralem Boden vor, um sich ausloten zu können. Immerhin hatte sich Loganaars halborkischer Abgesandter eines unserer Probleme angenommen und Posetine Lias Prinzessinenbuch ausgehändigt. Dieses Buch würde ich wohl überall erkennen. Auch wenn es unangenehme Fragen aufwarf, wie zum Beispiel, wie Loganaar von den Vorfällen des gestrigen Abends wissen konnte, hoffte und fürchtete ich, dass sich die Suche nach Lia damit erübrigt hatte. Und tatsächlich, wenig später entsprang die junge Therion dem Buch, sichtlich verärgert und beschämt über ihre Gefangennahme durch den Abgesandten. Übrigens ein weiteres, beunruhigendes Detail: Wie hatte dieser Abgesandte einen ausgewachsenen Drachen so einfach im Alleingang einfangen können? Damit kehrte auch die Diskussion um den weiteren Umgang mit Lia und Mundi zurück. Ralkarion war der festen Überzeugung, dass man erstmal ohne Lia zu Mundi gehen könne und mit ihm Bedingungen aushandeln könne. Was ich für vollkommen abwegig hielt und darin Unterstützung von Krathus und Garret erhielt. So musste Ralkarion von seiner Position abweichen, Lia auf keinen Fall auszuliefern. Er war also in der Lage, seine Moral im Notfall beiseite zu schieben, immerhin. So konnten wir uns dann dem Thema zuwenden, wie wir Lias erneute Flucht aus Mundis knöcherner Umarmung erleichtern könnten, ohne dass es auf uns zurückfiele. Wir verfielen recht schnell auf die Optionen, einen Teleportzirkel in ihrem Buch einzurichten, sie selbst einen Notfallzauber vorbereiten zu lassen, der sie aus der Dreadspire herausteleportierte oder Chrylax um eine Teleportschriftrolle zu bitten. Um ehrlich zu sein erschien mir nur die erste Option als einigermaßen erfolgsversprechend. Dann kam der wohl drastischste Vorschlag von Lia selbst. Nachdem sie plötzlich um mein Schwert bat, hackte sie sich zu unserem Schreck einen Finger ab und übergab ihn uns. Sollten alle Versuche fehlschlagen, so ihr Plan, würde sie sich umbringen und wir müssten sie mit Hilfe des Fingers wiederbeleben. Schließlich schuldeten die Hextor Garret und Ralkarion noch einen Gefallen, sollte Harkis diesen nicht mittlerweile eingelöst haben, was mir wenig wahrscheinlich erschien. So drastisch der Plan auch war, kam ich nicht umhin, die Kreativität desselben und Lias Opferbereitschaft für ihre Freiheit zu bewundern. Ralkarion hingegen schien es sich von da an in den Kopf gesetzt zu haben, Lia vor Dummheiten zu bewahren. Immer wieder drang er darauf, die Pläne in eine vorgegebene Reihenfolge zu bringen, an die sich Lia halten solle und ihren eigenen am Besten ganz zu vergessen. Was anfangs noch halbwegs verständlich war, wurde im Laufe des Gesprächs zunehmend nervig. Was bildete sich der Kerl eigentlich ein, Lia, die WIR wegen unbedachten Äußerungen an jemanden ausliefern würden, zu dem sie unter keinen Umständen gehen wollte, Vorschriften zu machen? Und warum, weil wir eventuell unsere eigenen Pläne hinten anstellen mussten? Was Mitglieder dieser Gruppe ohnehin immer wieder taten? Dazu schien er zu glauben, dass Lia sich bei erster Gelegenheit umbringen würde und die anderen Pläne nicht in Erwägung ziehen würde. Wer um alles in der Welt würde sich denn bitte umbringen, wenn es Alternativen gab? Für wie bescheuert hielt er Lia? Ich gebe zu, ich war möglicherweise etwas grob in meiner Ausdrucksweise, doch die unterschwellige Arroganz, die Ralkarions Äußerungen zugrunde lag, brachte mich auf die Palme. Letzten Endes entschieden wir, für alle Pläne Vorsorge zu treffen und wenn möglich schon bei der Übergabe so ablenkend zu sein, dass Lia eventuell sofort entkommen könnte. Während sich also Ralkarion mit Lia ins Buch begab, um den Teleportzirkel aufzustellen, ging ich mit Krathus und Garret auf die Suche nach Chrylax. Nachdem wir an seinem Haus erfuhren, dass er nunmehr in der Akademie lebte, machten wir uns dorthin auf den Weg. Tatsächlich stand er gerade vor einer Gruppe aus Lehrlingen und schwadronierte einmal mehr über den Segen von magieerzeugtem Feuer. Als er Krathus sah, schien er sich sogar besonders zu freuen und ließ uns keine Chance, unser Anliegen schnell abzuhandeln. Stattdessen bat er Krathus zu einer für die Schüler lehrreichen Demonstration nach vorne. Böses ahnend flüchtete ich mich vom Dach der Akademie. Zurecht, denn kurz darauf fegte eine Feuerbrunst über mich hinweg. Als ich wieder nach oben stieg, wirkte Krathus recht angesengt, während Chrylax zufrieden seine Stunde damit beschloss, den Schülern demonstriert zu haben, wie man besonders hartnäckige Gegner mit Feuerbällen ausschalten konnte und sie dann zwang, die Mauer herunterzuspringen. Magier und ihre Lehrmethoden… Das darauf folgende Gespräch ließ unseren Besuch endgültig überflüssig erscheinen, denn Chrylax war nicht in der Lage, eine Teleportschriftrolle herzustellen, so dass wir unverrichteter Dinge zurückkehrten. Ralkarion und Lia waren erfolgreicher gewesen, jedoch berichtete Ralkarion von einem Wolf, der sich als Trugbild getarnt und sie beobachtet hatte und eine weitere Ailamere-Münze hinterlassen hatte. Ganz offenbar schien der Hinterlasser der Münzen auf Ralkarion aus zu sein. Kombiniert mit seinen körperlichen Veränderungen, die ihn mehr und mehr nach Seemann aussehen ließen, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dort jemand neues Interesse an ihm geschöpft hatte. Ein Mitglied seiner illustren Familie vielleicht? Schließlich war die Zeit zum Aufbruch gekommen. Nach Aussage von Garret und Ralkarion war es besser, wenn man Lia dort nicht sah, daher verbarg sie sich unter einem Unsichtbarkeitszauber. Unsere Sorgen waren unbegründet - leider. In Scourgefaust angekommen, stellten wir fest, dass die Festung leergefegt war  wie wir wenig später feststellten, galt dies auch für die Stadt? Was war hier nur geschehen? Doch Antworten mussten warten, als uns auffiel, dass Lia auffällig still war. Ein Blick in die ätherische Welt meinerseits bestätigte unsere Vermutung, dass sie sich von uns gelöst hatte und ich verfluchte mich dafür, nicht schon früher daran gedacht zu haben. Glücklicherweise jedoch war sie nicht weit gekommen - sie war zur Ruhestätte Mundos gelaufen und machte uns erneut sehr eindrücklich klar, welchen der beiden Brüder sie bevorzugte. Dennoch kam sie zu unserem Glück ohne weitere Klagen mit und mit einem letzten Teleport ging es nach Dreadspire. Dort erwartete uns ein einzelnes Skelett, dass jedoch unmissverständlich klar machte, dass Mundi gerade nicht verfügbar sein. Er habe einen Feldzug gegen die Yuan-Ti zu führen. Ob wir Faranar dabei helfen würden? Wir könnten hier eh nicht weg, der Bereich sei magisch versiegelt. Also wieder eingesperrt. Ich kämpfte mit meiner aufsteigenden Panik aufgrunddessen, was mir jedoch nur mäßig gelang. So willigte ich viel zu schnell ein, Mundis Lieutenant Faranar bei der Schlacht zu helfen, als uns das Skelett versicherte, dass es auch Rebellen gegen die Yuan-Ti seien. Ich hasste enge Orte… Nachdem wir zum Schlachtfeld gebracht worden waren, stellte sich Faranar auf den ersten Blick als unsichtbar heraus. Auf meinen zweiten, speziellen Blick war er ein fetter Zwerg, der gemütlich auf seinem Knochenross saß. Nackt. Ein Anblick, der mich trotz unserer Situation amüsierte. Was stimmte nur mit meinem Humor nicht? Aus der Enge des Dreadspire befreit kamen mir nun Bedenken, doch es half nichts, wir hatten zugesagt, für Mundi Soldaten zu spielen. Jetzt einen Rückzieher zu machen, würde sich mit Sicherheit negativ auf unsere Verhandlungsposition auswirken. So blieb nur zu hoffen, dass es sich tatsächlich um Rebellen handelte und wir sowohl Mundi als auch Sardak einen Gefallen täten, wenn wir gegen sie vorgehen. Davon abgesehen konnte es als ein recht guter Test für unsere Fähigkeit gelten, Zoica zu verteidigen. In dem Fall wäre Zoica vermutlich verloren. Ein Zauber Ralkarions ließ zwar eine Einheit Bogenschützen des Gegners nicht in die Schlacht eingreifen, doch war er dermaßen darauf bedacht, die Yuan-Ti nur bewusstlos zu schlagen, dass er fast sein eigenes Bataillon verlor. Nicht nur das, er hinderte auch die nachrückenden Untoten daran, in den Kampf einzugreifen und gefährdete damit den Ausgang der Schlacht und die Leben von uns und seinen Soldaten. Krathus und Garret schienen zunächst ihre Abmachung zu erfüllen, verfielen dann jedoch in einen unerklärlichen Kampfrausch, der sie auf einem Skelettriesen reitend die Glorie und Ehre, gegen einen überlegenen Gegner zu triumphieren, über den Erfolg der Schlacht stellen ließ. Was den Skelettriesen unnutzbar machte. Und ich… nun, ich stand weit hinten, praktisch unfähig, etwas am Kampfgeschehen zu ändern außer dem Katapult Anweisungen zu geben, wohin es schießen sollte. Auch wenn wir die Schlacht gewannen, erlitten wir Verluste in einem Ausmaß, die mich um die Verteidiger Zoicas bangen ließ. Doch immerhin erkaufte es uns endlich die erwünschte Audienz mit Mundi, der inmitten seiner Skelettarmee am Fuße der Dreadspire in einem Zelt wartete. Unser Aussahen versetzte uns immerhin in die glückliche Lage, festzustellen, dass seine Abneigung gegen Blut eine Tatsache war, auch wenn sein Untergebener Bashere ihn so gut wie möglich davon abschirmte. Auch der Rest der Audienz verlief erfolgsversprechend. So sicherte Mundi zu, in Verhandlungen mit seinem Bruder zu treten und auch mit den Yuan-Ti würde er Frieden halten, solange diese nicht ihn oder die Ungol angriffen. Als Zeichen seines guten Willens hatten wir die gefangenen Yuan-Ti zuvor nach Sardak geschickt, damit man dort mit ihnen umgehen würde, wie es den Gesetzen der Sardak entsprach. Und bei alledem schafften wir es irgendwie, Mundis Aufmerksamkeit zu zu fesseln, dass sich Lia währenddessen herausschleichen konnte. Erst als es zu spät war, fiel Mundi die erneute Abwesenheit seiner Frau auf. Sichtlich unamüsiert beendete er daraufhin abrupt die Audienz und ging mit Bashere hinaus. Ralkarion wollte es sich aus irgendwelchen Gründen gemütlich machen, abzuhauen würde uns als mögliche Kollaborateure in ihrem Verschwinden verdächtig machen. Wie er darauf kam, war mir unklar - Mundi hatte die Audienz beendet, weiter dort herumzusitzen würde uns bestenfalls als Verächter seiner Autorität darstellen. Noch dazu hatte Krathus eine recht unbedachte Äußerung fallen gelassen. Zum entsprechenden Zeitpunkt hatte Mundi dem keine Beachtung geschenkt und vielleicht hatte er sie nicht einmal gehört. Doch sollte Mundi auf den Gedanken kommen, dass wir etwas mit Lias Verschwinden zu tun haben könnten, wollte ich mich nicht inmitten seiner Armee aufhalten. Eine Einstellung, die auch von Krathus und Garret geteilt wurde und so landeten wir eine Verwandlung in Meeresfrüchte später wieder in Sshistana und teilten Arina mit, dass unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt gewesen waren. Wie selten wir das doch sagen durften. Da Harkis am nächsten Tag zurückerwartet wurde, beschlossen wir, einmal mehr über Nacht hier zu bleiben. Zum ersten Mal seit Tagen ließ ich meine Anspannung fallen, doch dadurch ließ die Nähe zu Arina Gedanken aufkommen, die ich bisher verdrängt hatte. Ich war aufgebrochen, um die Welt zu sehen, dann war ich in diese Geschichte mit den roten Drachen hereingesogen worden. Bisher hatte ich gedacht, dass ich danach wieder nach Ravengrove zurückkehren würde, doch die Sache mit Arina und dem Blutfluch hatte eine Erkenntnis zutage gefördert, die ich rückblickend schon vor einem Jahrhundert hätte zulassen müssen, hätte ich mich nicht immer wieder mit neuen Ablenkungen diesbezüglich belogen: Ravengrove war schon lange nicht mehr mein Zuhause. Doch was war es dann? Was war es, wofür ich all das hier tat? Und wer wäre ich, wenn ich das hier lebend überstand? Auf all das fand ich keine Antwort. Ironisch. Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich relativ genau, wer ich war, doch hatte über diese Erkenntnis meine Heimat und mein Ziel verloren. Vielleicht hätten die anderen Antwort für mich… in dieser Hoffnung fragte ich sie, was sie eigentlich danach vorhätten. Krathus antwortete wie aus der Pistole geschossen, dass er weiter Reichtümer für seinen Hort anhäufen würde, die er den Rachwoodlern zugute kommen lassen würde, zu denen er eine starke Bindung verspürte. Garret hingegen hatte kleinere Pläne. Ihn plage das Heimweh, er würde zu seiner Familie zurückkehren und die Brauaerei weiterführen und mit all den gewonnenen Eindrücken neue, bessere Whsikeys erstellen. Ralkarion brauchte etwas länger, doch offenbarte schließlich, dass er darüber nachdächte, mit Razora die alte Taverne zu führen. Alles durchaus Pläne, die ich eigentlich als sinnfüllend und schön erachten müsste und es für meine Gefährten auch tat - doch mir persönlich führte es nur meine eigene Ziellosigkeit vor Augen, nichts davon erschien mir nach etwas, was ich mir vorstellen könnte. Ich wich der Gegenfrage erst aus, doch schließlich offenbarte ich meine Gedanken. Ralkarion bemühte sich, mir zu versichern, dass ich immer bei ihnen willkommen sei. Ich war ihm durchaus dankbar, doch spürte irgendwie, dass die Leben, die sie beschrieben, nicht meine Zukunft wären. Ich konnte mir plötzlich nicht mehr vorstellen, mich jemals irgendwo niederzulassen, weder an einem Ort noch mit einer Person. Doch gleichzeitig verspürte ich keine Sehnsucht danach, auf ewig umher zu ziehen. Es war verwirrend. Und so wischte ich die wohlmeinenden Äußerungen meiner Gefährten rüder als nötig beiseite. Ich war froh, dass sie so reagiert hatten, doch dies war offenbar etwas, wobei sie mir letztendlich nicht helfen konnten. Am nächsten Morgen traf Harkis wieder in Sshistana ein und nahm die Informationen zur Kenntnis, wenngleich er nicht übermäßig begeistert wirkte, gleich wieder umkehren zu dürfen. Insgeheim fragte ich mich, ob er bei Ssai Sardak in Ungande gefallen war - erst die Äußerung Sunas, die deutlich machte, dass der Imperator Harkis etwas aus Misstrauen verheimlichte, nun die ständigen Botengänge, die jemandem in seiner Position eigentlich eher unwürdig waren. Das, gemeinsam mit der Zerstörung von Sshistana und dem damit verbundenen Rückschlag der Pläne der Yuan-Ti, ergaben ein gewisses Bild. Wie um meine Gedanken zu unterstützen, ließ er uns wissen, dass die Yuan-Ti ihren Teil der Abmachung einhalten und uns bei der Übernahme des Heart of Rage Nexus helfen würden - indem er allein uns unterstützte. Ob das nun ein Zeichen von Ehrerbietung war oder der Imperator einen unliebsam gewordenen Untergebenen loswerden wollte, vermochte ich nicht zu sagen. Wir packten zusammen, alles schien erledigt. Dann jedoch bemerkte Arina etwas, was mich bis ins Mark erschütterte. Sie würde nicht mehr lange leben, da der Ort zerstört war. Ich ging bis dahin aus, dass sie mit ihrer Bindung an Sshistana das Land selbst gemeint hatte, doch tatsächlich war es die Einrichtung gewesen, die sie am Leben gehalten hatte. Wenn diese schnell genug wieder errichtet würde, gäbe es eine Chance, zu überleben, anderenfalls würde sie unweigerlich sterben. Ich kämpfte mit den Tränen - sowohl jenen aus Trauer, als auch auf Wut. Daran war dieser verdammte Blutfluch schuld, der auf Ravengrove lag. Und die verdammte Geheimniskrämerei der Elfen dort, die es Arina unmöglich gemacht hatte, sich davor zu schützen. Sollte Arina sterben, hätte dort jemand Fragen zu beantworten… Doch der Schock und die Trauer wog schwerer und so umarmte ich Arina zum Abschied sehr viel länger und fester, als ich es vielleicht sonst getan hätte. Ich hoffte sehr, dass es kein Abschied für immer war, als wir Sshistana den Rücken kehrten. Kaum waren wir außer Hörweite, verkündete Ralkarion natürlich sofort, Arina retten zu wollen. Worte, die sich wie glühende Dolche in meine Brust bohrten. Natürlich wollte ich das auch, aber es gab Wichtigeres und wenn wir wegen jeder einzelnen Person, und war sie uns noch so wichtig, ständig alles andere hintenan stellen würden, opferten wir Logothil für unsere persönlichen Interessen. Wofür er natürlich nicht empfänglich war, genauso wenig wie ich für seine fast schon übliche Argumentationsweise, dass wir dann ja nicht besser als der Rote seien. Es war sinnlos, ihm beizubringen, dass ich keinen Wert darauf legte, „besser” als der Rote zu sein, solange meine Handlungen für Logothil ein besseres Ende versprachen. So wechselte Ralkarion die Argumentationsschiene und brachte vor, dass Arina mehr von Blutmagie verstand als alle anderen, die wir kannten und wir dieses Wissen gegen den Roten brauchen würden. Außerdem würde es unsere Allianz mit den Yuan-Ti stärken, wenn wir eine der Ihren retteten. Mir fielen sofort eine Million Gegenargumente ein - damit angefangen, dass er die Mentalität der Yuan-Ti offenbar noch immer nicht verstand und der Imperator Arina ganz offensichtlich nicht als eine der Ihren sah - Sunas Auftrag hatte beinhaltet, Harkis deshalb nichts zu sagen, weil er es „der Elfe” sagen könnte. Und Arina selbst hatte schon mehrmals selbst zu Protokoll gegeben, dass sie mehr die Effekte als die tatsächliche Wirkweise der Blutmagie verstand und diese nur aufgrund des gesammelten Wissens der Yuan-Ti behandeln konnte. Und das, wie man bei ihr selbst und Ralkarion sah, auch nicht ohne gravierende Nebenwirkungen. Auch war die Frage, inwiefern Arina überhaupt mit ihrer Existenz als Yuan-Ti zufrieden war, die noch dazu an einem Ort gefangen war - bisher hatte sie bestenfalls so gewirkt, als hätte sie sich damit abgefunden. Doch ich WOLLTE ihm Recht geben. Ein Teil von mir beanspruchte das Recht für sich, egoistisch zu sein und das Schicksal einer Freundin über das eines Kontinents zu stellen. Und war nicht zumindest ein Funken Wahrheit in Ralkarions Worten? Harkis schätzte Arina und ihre Fähigkeiten offenbar hoch, warum sollte es anderen Yuan-Ti nicht ähnlich ergehen? Und war es für unsere Mission nicht ausreichend, die Effekte von Blutmagie einzugrenzen, statt sie wirklich zu verstehen? Ich dachte lieber nicht zu lange darüber nach, in welchem Maße ich mich gerade selbst belog. Die Frage nach dem wie erwies sich jedoch als schwierig. Uns fiel im Augenblick nur die Magie der Nexi ein, doch Ralkarions Nexus hatte derzeit nicht annähernd ausreichend Energie, eine Kugel zu erschaffen und die anderen Nexi waren mehr oder weniger außerhalb unserer Kontrolle. Es war zum Verzweifeln… und in dieser Verzweiflung fiel mir ein, dass uns ein Nexuswächter erst kürzlich eine Allianz angeboten hatte. Ohne den anderen auch nur die Chance zur Reaktion zu geben, holte ich einen Spiegel aus meinem Gepäck und sprach Loganaars Namen dreimal hinein. Als darin ein Antlitz erschien, dass dem von Posetine erstaunlich ähnlich sah, hoffte ich sehr, uns nicht gerade dem Tod ausgeliefert zu haben…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ava/Sitzung-118-512.html</link>
			<pubDate>Sun, 28 May 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 118</title>
			<description><![CDATA[Mit der Zeit wurde es ruhig nebenan, nicht jedoch bei uns. Jene Nacht sollte einen speziellen Eindruck bei Razora hinterlassen. Und so vergaß ich für eine Weile alle Sorgen … bis der nächste Morgen hereinbrach. Schon früh fanden wir uns wieder in der alt bekannten Gruppierung zusammen. Keiner hatte am gestrigen Tage noch irgendein Ziel verfolgt. Im Speziellen wäre dies Lia sein gewesen. Ich war zunächst nicht ganz freiwillig anderweitig abgelenkt. Es war aber durchaus auffällig, wie sie sonst niemand für unsere primäre Aufgabe interessierte. Mit ihrem heutigen Vorsprung war es natürlich keineswegs leichter geworden sie erneut aufzufinden. Obgleich ich nicht glaubte sie im Compound noch aufzufinden, gingen wir den möglichen Spuren nach. Razora und ich hatten zwar Lia’s Zimmer über Nacht zweckentfremdet, aber es bestand die geringe Chance, dass sie es in der Früh wieder aufsuchen würde. Man, hatten wir eine Unordnung hinterlassen. Der Anblick war schon sehr speziell. Bei der Suche nach Hinweisen wollte niemand so recht etwas anfassen. Das war verständlich und amüsant zu beobachten. Eine ache jedoch fiel auf. Eine Goldmünze lag unter dem Kopfkissen. Doch es war nicht irgendeine Goldmünze, es handelte sich um eine aus Ailamere. Das ergab nicht viel Sinn, da ich das letzte Gold von dort schon vor Ewigkeiten ausgegeben hatte. Nachdem wir hier aber wenig überraschend keine weiteren Hinweise fanden, gelangten wir zu dem Schluss Al’Chara aufzusuchen. Kurzerhand stecke ich das Gold ein und wir bemühten uns eine Wache ob ihres Aufenthaltsortes zu befragen. Scheinbar hatte sie eine Audienz bei Posetine. Unser Weg führte demnach in die untere Ebene. Beide Damen waren diesmal in ihrer Drachenform. Posetine war zu unserem Erstaunen zu dem erwarteten Rot ein wilder Mix aus blau und schwarz, welcher sich fast ätherisch über ihre Schuppen legte. Nicht die Farbe, die ich angenommen hatte. Al’Chara war wie gehabt ein Sonnenschein. Nach ihrem überaus durchdachten Auftritts vom Vortag hätte ich eigentlich einen Rüffel seitens der „Herrscherin“ erwartet. Ob es diesen gab, blieb aber unklar. Vielmehr stellten wir verblüfft fest, dass sich der Sohn des Roten bei Posetine gemeldet hatte. Er offerierte eine Allianz gegen ihren gemeinsamen Vater. Zurecht war sie skeptisch, ich war es ebenso. Leider wussten wir rein gar nichts über ihn und konnten lediglich zur Vorsicht raten. Die Aussicht mit einem weiteren Drachen interagieren zu müssen hatte keinen positiven Effekt auf meinen Gemütszustand. Gleichzeitig ließ er durch einen Abgesandten aber auch etwas für uns zurück. Ein Buch, welches erstaunliche Ähnlichkeit mit dem von Lia hatte. In der Situation konnte ich nicht sagen, ob es sich um ihr Buch handelte. So steckten wir es zunächst ein. Für Krathus war die Audienz noch nicht beendet. Er erläuterte seine Idee die Rachwoodler mit Waffen aus Notherhall auszustatten und erbat einen finanziellen Zuschuss. Welcher überraschend einfach und in äußerst großzügiger weise erfolgte. Mehrere tausend Gold schwappten einfach mal so in seine gierigen Hände. Und wäre dies nicht schon genug gewesen, so machte er auch darauf aufmerksam, dass ihm ja noch ein „Hort“ in der Stadt versprochen war. Auch dies wurde schnell bejaht. Ob er je verstehen würde, dass diese Anhäufung von Gütern ihm keinen Ersatz für die wichtigen Dinge geben könnte? Als das Gespräch nunmehr beendet wurde, konnten wir uns mit der unfreundlicheren Drachenlady auseinandersetzen. Sie war so mürrisch wie immer und ließ sich nur zähneknirschend dazu herab zu versuchen ihre Tochter aufzuspüren. Ohne Erfolg. Als wir dann einmal das Buch genauer untersuchten und aufschlugen, sprang Lia unverrichteter Dinge bereits hinaus. Offenbar war es doch ihr Buch. Sie zeigte sich auch etwas genervt. Scheinbar hatte der Unterhändler Loganar’s sie hier eingesperrt. Es war beunruhigend zu erkennen, wieviel dieser Loganar über die Vorgänge hier wusste. Am Ende vermochte er ein nicht weniger großes Risiko sein, wie es sein Vater darstellte. Al’Chara zog davon und so forderten wir Lia zur Kooperation auf. Keinesfalls wollte ich sie Mundi einfach ausliefern. Das grenzte an Sklaventum. Ava hingegen zeigte sich jedoch stets unbeeindruckt von meinem Einwand. Zwar galt es das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, aber wenn wir genauso rücksichtslos agierten, wie es Shadar tat, was unterschied uns dann von ihm? Wir überlegten uns vier mögliche Optionen. Erstens: Einen Teleportzirkel in ihrem Buch einrichten. So könnte sie nach der Übergabe an Mundi hindurch fliehen. Zweitens: Mit ihrer eigenen Magie konnte sie einen Notfaölzauber präparieren, der sie aus dem Dreadspire hinaus in die Luft teleportieren würde, von wo aus sie zu fliegen vermochte. Drittens: Es sollte eine Teleportrolle von Chrylax beschafft werden. Zwar war dies sehr offensichtlich, aber scheinbar hielt sie es für möglich, dass Mundi so gedankenlos sein könnte dies zu übersehen. Viertens: Dies war der makaberste Ansatz. Sie schnitt sich einen Finger ab, den sie uns überreichte. Sollten alle Pläne fehlschlagen, würde sie sich umbringen und wir sollten sie dann mithilfe des besagten Fingers wiederbeleben lassen. Da der letzte Plan recht früh in der Diskussion kam, versuchte ich schnellstmöglich diesen zu negieren. Ava war heute allerdings besonders aggressiv. Allein mein Widerspruch löste direkt eine patzige Tirade aus, die im Kern besagte ich solle die Klappe halten, wenn ich keinen besseren Vorschlag hätte. Keine Ahnung was da wieder in ihr los war, aber laut meinem Verständnis waren wir genau zu jenem Zeitpunkt dabei über dies zu grübeln. Ich hatte einen starkes Gefühl, dass sie um jeden Preis Dinge in Bewegung zu setzen wollte, ohne einen zweiten Gedanken zu verschwenden. Ich sah dies als eine kritische Entwicklung und machte mir Sorgen, was dies für die Zukunft bedeuten würde. Nachdem aber schließlich doch noch einige Gedanken in Alternativen flossen, hoffte ich auf einen der ersten drei Pläne zu funktionieren. Und sowieso … Lia erwähnte, dass wir Mundi ablenken sollten, was ihr gegebenenfalls sogar eine weitere Option bot sich abzusetzen. So brachen Lia und ich in ihr Refugium auf, während die anderen versuchten eine Spruchrolle aufzutreiben. Diese Regenbogenwelt hatte auch beim zweiten Besuch nichts an ihrer verstörenden Wirkung verloren. Was dies doch für ein krasser Gegensatz zur Realität war. Sie entschied, dass der Zirkel im Haus des großen bösen Wolfes am besten aufgehoben wäre. Die Figuren agierten in einer Schleife. Einer Schleife, die festhing. Als hätte man immer und immer wieder die erste Seite eines Buches gelesen. Ich began den Zirkel zu präparieren. Dabei versuchte ich nebenher ins Gespräch mit der jungen Therion zu kommen. Sie machte den Eindruck eines Einzelkämpfers und verstrickte sich dabei stets aufs Neue in Probleme. Das kam mir äußerst vertraut vor. Leider war sie aber mitunter auch so eisig und abweisend, wie ihre Mutter. Ihr die Vorteile unserer Kooperation aufzuzeigen schien daher auch weiterhin nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Da sie aber selber so gerne scharf schoss, gab ich auch ein paar Schüsse vor den Bug ab. Ob es je zu ihr durchdringen mochte blieb jedoch unklar. Im Augenwinkel bemerkte ich, dass der eigentlich illusionäre Wolf aber ein Eigenleben zu entwicklen schien. Lia hatte das merkwürdige Verhalten zuvor nicht bemerkt. Da ich konzentriert weiterarbeiten musste, überließ ich eine Reaktion aber ihr. Doch kaum wurde der Sachverhalt angesprochen, da tat der Wolf überrascht und verschwand kurzerhand durch ein Portal. Er hinterließ lediglich eine Goldmünze … aus Ailamere. Es sah danach aus, als verfolgte mich jemand und spionierte mir nach. Inwieweit dies unsere Pläne mit der jungen Drachin beeinträchtigen würde war ungewiss. Auf lange Sicht musste ich dem ganzen aber nachgehen. Seit dieser ganzen Geschichte bei den Yuan-ti war mein Leben erneut anstrengender geworden. Nachdem wir im Buch fertig waren, kehrten wir zu den anderen zurück. Diese hatten leider keinen Erfolg mit der Spruchrolle. Es gefiel mir gar nicht, dass einer von den drei brauchbaren Plänen somit ins Wasser fiel. Ohne weitere Zeit zu verlieren brachen wir nunmehr zum Dreadspire auf. Über Scourgefaust konnten wir bisher stets problemlos hinüber teleportieren. Lia verbarg sich unter einem Unsichtbarkeitszauber, da ihr letzter Aufenthalt dort eher problematisch gewesen war und wir kein Risiko eingehen wollten. Als wir in Scourgefaust ankamen fühlte es sich aber wie ausgestorben an. Es waren keine Wachen weit breit zu sehen. Fast schon gespenstisch. Auf dem Teleporter zum Dreadspire wollte ich vor dem Teleport noch einmal erneut überprüfen, ob auch wirklich alle da waren. Lia reagierte nicht. Ava nutzte ihre Fähigkeiten unsichtbares zu entdecken und bestätigte unsere Befürchtungen. Obgleich wir davon ausgingen, dass sie sich abgesetzt hatte, fanden wir sie aber wenig später an Mundo’s ehemaliger Ruhestätte. Reminiszierend stand sie einfach dort. Sie wirkte fast verletzlich für einen Moment. Dann fing sie sich und wir setzten unseren Plan fort. In Scourgefaust angekommen schien es aber nicht weiterzugehen. Ein Skelettdiener informierte uns, dass Mundi nicht verfügbar sei und wir die Bereich nicht verlassen konnten, da er magisch versiegelt war. Bevor der aktuell bevorstehende Feldzug nicht vollzogen war würde der Herr des Hauses keine Zeit für uns aufbringen können. Und das obwohl wir Lia bei uns hatten. So wichtig konnte sie für ihn dann wohl doch nicht sein. Auf Nachfrage verriet das Skelett uns, dass Faranar angewiesen wurde eine Gruppe von Yuan-ti zu vernichten. Ich war außer mir. Genau das wollten wir verhindern. Meine Worte hatten aber nur wenig Gewicht. Angeblich handelte es sich dabei um „Rebellen“. Doch sah ich weiter die Gefahr eines bröckelnden Abkommens. Ich versuchte jedes kleine Wortspiel, um einen Weg zu finden diese ganze Aktion zu umgehen. Doch blieb ich erfolglos. Auch schien sonst niemand ein Problem damit zu haben gegen diese Yuan-ti vorzugehen. Widerwillig ließ ich mich mit den anderen zum Schlachtfeld teleportieren. Je früher der Kampf beendet wäre, desto früher hätte Mundi Zeit für uns. Auch wenn es schwer war in dem Getümmel Rücksicht zu üben, wollte ich dafür sorgen, dass es so wenig Opfer wie möglich gab. Also lautete die Anweisung Gefangene zu machen. Dies gelang am Ende einigermaßen, obgleich es kein Vergleich zu der Zahl der Opfer gewesen war. Schließlich konnten wir endlich mit Mundi sprechen. Doch war der Weg zurück nicht über einen Teleport zu machen. Stundenlanger Fußmarsch war keine Option. Daher verwandelte ich Ava und Garret wieder einmal in Shrimps und warf sie in meine Wasserflasche. Krathus und ich flogen auf seinem etwas abstrusen Reittier, während Lia sich selbst gut in die Luft zu schwingen wusste. Ein riesiges Zelt war unter dem Dreadspire aufgebaut. Drum herum standen die Armeen der Untoten. Mundi und Bashere erwarteten uns. Ersterer war zufrieden Lia zu sehen. Die Abneigung ihrerseits erfüllte drei den ganzen Raum und man bekam den Eindruck, dass ausschließlich Mundi unfähig war dies wahrzunehmen … oder es interessierte ihn schlichtweg nicht. Wir hatten unseren Teil der Vereinbarung eingehalten. Er sicherte zu Zoica in frieden zu lassen und willigte ein mit seinem Bruder in Verhandlung zu treten. Gleichzeitig wurden die Angriffe auf die Yuan-ti eingestellt. Interessant war aber, dass diese „Rebellen“ offenbar antimagische Felder kreieren konnten, die sogar seine Macht in die Schranken weisen konnten. Da die Gefangenen aber nun Richtung unserer „Alliierten“ gesandt wurden, war eine Befragung dahingehend nicht mehr so einfach zu realisieren. Solange die Yuan-ti nicht gegen die Ungol-Spinnen vorgingen, war der Frieden gesichert. Während unseres Gesprächs mit ihm schien er abgelenkt. Ein paar unglückliche Umstände, wie ein versehentlicher Schnitt an einem Dolch, brachten ihn offenbar so durcheinander, dass Lia plötzlich unbemerkt herausgeschlichen war. Es war fast perfekt – aber eben nur fast. Krathus’ Versuch die Situation zu überspielen, beinhaltete eine Aussage, die uns aktiv zu Mitwissenden machen konnte. Ich glaubte er rettete sich dann noch mit einer weiteren Ausführung, aber in jedem Fall war unsere Audienz beendet. Mundi und Bashere verschwanden. Ava hatte das dringende Bedürfnis zu verschwinden, doch ich war entspannt. Fluchtverhalten würde nur unsere Schuld eingestehen. Sich etwas Zeit zu lassen konnte daher nicht schaden. Währenddessen zogen Mundi’s Armeen in alle Himmelsrichtungen aus um seine „Braut“ zu suchen. Wir zogen ab und reisten knapp zwei Stunden gen Norden. Für Ava und Garret war die Reise wieder einmal mit turbulenten Stürmen auf hoher See in meiner Wasserflasche verbunden. An einem nicht einsehbaren Ort kreierte ich einen Teleportzirkel, mit welchem wir nach Sshistana zurückkehrten. Unser Ziel war es die Yuan-ti schnellstmöglich von unserem Erfolg in Kenntnis zu setzen. Arina war noch da, beschäftigte sich aber mit der Inventur, damit sie bald aufbrechen konnte. Der Abend war davon gekennzeichnet zu entspannen. Es war eine gemütliche Runde. Ava überraschte mit der Frage was wir alle nach alledem wohl tun wollten. Ich hatte nie erwogen, dass wir lebend aus der Nummer rauskämen. Daher musste ich erstmal meine Gedanken sammeln. Garret erzählte davon wieder nach Hause zurückzukehren und das Familiengeschäft zu übernehmen. Scheinbar plagte ihn ein wenig das Heimweh. Wer konnte ihm das verdenken. Krathus sprach über seinen Hort, wie er in Zoica einen gigantischen Haufen Gold zusammentragen wollte. Alle seine Phantasien drehten sich um Besitz. Ich kam nicht umhin ihn auf seine Familie und gewonnen Freunde anzusprechen. Irgendwie waren die wohl inkludiert, nur nicht verbalisiert worden. In mir gab es die Hoffnung, dass er vielleicht doch noch die wirklich wichtigen Dinge eines Tages mehr zu schätzen lernte. Ich war noch halb am Überlegen. Sentimental dachte ich an meinen Ziehvater Jashier. Zu ihm nach Kettlehall zurückzukehren und vielleicht die alte Taverne auf Vordermann zu bringen war naheliegend. Ob Razora wohl willens wäre da mitzuziehen? Meine Gedanken lagen definitiv bei ihr, obgleich ich nicht einzuschätzen wusste, ob eine gemeinsame Zukunft realistisch war. Aber es klang nett. Ava guckte bekümmert. Scheinbar hatte sie kein Ziel, dem sie danach folgen konnte oder wollte. Sich niederzulassen war keine Option, doch Alternativen fielen ihr auch nicht ein. Sie würde wohl weiter umherziehen und schauen was sich ergibt. Es betrübte mich zu sehen, dass sie nicht wirkte, als habe sie etwas für das sie leben konnte. Wir erinnerten sie daran, dass sie bei uns allen willkommen wäre. Es machte aber nicht den Anschein, als ob das half. Die Nacht kam und wir gaben ihr nach. Am nächsten Morgen erreichte uns Harkis. Die Neuigkeiten über unseren Erfolg vernahm er so positiv, wie es Harkis eben fähig war. Wir machten darauf aufmerksam, dass es eine Vereinbarung gab. Nach dieser sollten die Yuan-ti uns bei unserem Vorhaben mit dem Nexus helfen. Es hätte eigentlich klar sein sollen, dass jedes Geschäft mit diesen Schlangen einen giftigen Fangzahn hat. Er ließ uns wissen, dass er unsere Unterstützung sein würde. Yay, welch Freude in mir aufstieg. Ich machte auf die zeitkritische Natur unseres Unterfangens aufmerksam. Doch musste er zuvor dennoch die Nachrichten an den Herrscher Ssai Sardak überbringen und bedeutete mindestens vier Tage Reisezeit für ihn. Wir vereinbarten uns hier also in vier Tagen erneut zu treffen und dann gemeinsam aufzubrechen. So brach er direkt wieder auf. Währenddessen packte Arina ihre Sachen. Wir halfen. Als alles verpackt war galt es ihr Lebewohl zu sagen. Dabei machte sie eine Andeutung, die wir zuvor so gar nicht vernommen hatten. Sie war im Begriff zu sterben. Ohne die Forschungseinrichtung war es unklar wie lange sie noch leben würde. Die Blicke richteten sich für einen kurzen Zeitraum auf Krathus. Wenn sie schnell genug einen neuen Ort wie Sshistana errichten konnten, gab es vielleicht Hoffnung. Ava versuchte sich zu kontrollieren, aber der Schock stand ihr ins Gesicht geschrieben. Umso herzlicher verlief die Verabschiedung. Nicht zuletzt verdankte ich ihr auch mein Leben. Nachdem sie aufgebrochen war stand für mich fest sie zu retten und es mit Priorität zu tun. Ava sprach sich dagegen aus. Wir könnten nicht wegen einer Person riskieren, dass die Situation weiter in Shadar’s Hände spiele. Ich argumentierte, dass wir keinen Deut besser als der Rote wären, wenn wir sie so einfach aufgäben. Doch das war nicht genug. Also versuchte ich es auf anderem Wege. Sie zu retten bedeute einen weiteren Stein im Brett bei den Yuan-ti zu haben. Sie war wichtig für ihre Forschung. Zudem war unklar, was die Blutmagie mit Garret anstellen würde und Arina’s Wissen war notwendig ihm zu helfen in einem Notfall. Ganz davon abgesehen, dass der Rote selbst Blutmagie verwendete und dies jede Quelle über diese Form der Magie hilfreich für unser Ziel gesetztes Ziel war. Das wirkte. Doch was konnten wir tun? Wir hatten das Wissen Nexuskugeln zu erschaffen, aber es brauchte noch einen vollen Nexus um eine solche Kugel aufzuladen. Bis der Arkade Nexus voll wäre würde es dauern. Und ob wir beim Heart of Rage eine Kugel vorfinden würden war unklar. Auch war es naheliegend, dass der Wächter die Macht des Nexus anzapfen würde, wenn wir gegen ihn vorgingen. Eine Kugel dort zu befüllen war also fragwürdig. Dann fiel Ava Loganar wieder ein. Nunmehr schien sie schon fast verzweifelt Arina helfen zu wollen. Ihr emotionales Wechselspiel verwunderte mich. Wir wussten inzwischen, dass man ihn wohl genauso wie Shadar anzurufen vermochte. Ich konnte kaum noch eine Warnung aussprechen, da griff sie bereits den nächstbesten Spiegel aus unserem Gepäck und sprach seinen Namen dreimal …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ralkarion/Sitzung-118.html</link>
			<pubDate>Sun, 28 May 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 117</title>
			<description><![CDATA[Krathus indessen war sichtlich glücklich über seine Funde. Das Grinsen von seinem Gesicht verschwand über die gesamte Rückreise nicht, und warum nicht… er hatte sich in der Tat gut geschlagen. Eine gewisse Belohnung hatte er sich verdient, wenn auch nicht alles. Wir würden jedoch abwarten müssen, was die Reaktion der Yuan-Ti sein würde. Wie sich herausstellen sollte, ließ sich diesbezüglich kaum eine Antwort finden. Die Yuan-Ti hatten schnell reagiert und bis auf Arina waren bereits alle Bewohner aus Sshistana ausgezogen. Der ganze, florierende Ort war nun nicht mehr als ein Zelt und die Ruine eines gewaltigen, ehemals schlangenkopfförmigen Gebäudes. Arina war in Bezug auf die Frage nach der Mitnahme der Reichtümer aus dem Grab eher vage. Was ich daraus deutete, war, dass die Yuan-Ti möglicherweise nicht das größte Interesse daran hatten, es Zweifelsfall gegen uns verwenden würden, aber auch nicht so ganz genau wussten, was dort lagerte. Ich beschloss daher, zweigleisig zu fahren: Gegenüber Arina pochte ich darauf, dass Krathus alles dazulassen hatte, damit sie glaubwürdig versichern könnte, wir hätten nichts mitgenommen - immerhin würde sie es nicht besser wissen. Allerdings würde ich Krathus bei Gelegenheit stecken, dass er sich ruhig etwas einstecken, wenn sich die Gelegenheit böte. Um das abzukürzen, die Subtilität dieses Hinweises schien an dem Kobold vollständig vorbei zu gehen. Nun ja. Das Nachteil des Denkens in Absoluten. Bis dahin lenkte mich jedoch etwas anderes deutlich mehr ab - Ralkarion schien sich in der Zwischenzeit etwas… merkwürdige Seemannstattoos zugelegt haben. Wenngleich sich herausstellte, dass der Ursprung dieser Tattoos keineswegs auf eine durchzechte Nacht oder ähnlich harmloses zurückging, sondern deutlich rätselhafter und besorgniserregender war, konnte ich mir nicht helfen. Auf eine fast schon morbide Art und Weise amüsierte mich das Auftauchen dieser Tattoos, so dass der arme Tiefling sehr unter meiner… ähem… Ausdrucksweise leiden musste. Er fand das eher wenig amüsant, und so recht konnte ich mir ja nicht einmal selbst erklären, warum ich es so amüsant fand, aber es war, als hätte ich jede Kontrolle verloren. Im guten Sinne… Da es bereits spät geworden war, verschoben wir die Abreise auf den nächsten Tag. Erst dann stellte sich die Frage der Rückreise, denn Eile war geboten, doch war der Teleportzirkel nun in luftiger Höhe. Letzten Endes kamen wir darüber überein, dass Ralkarion mit Krathus auf seinem Yak hinaufreiten würde, während Ich und Garret in Shrimps verwandelt mitkommen würden. Warum Ralkarion eine Vorliebe für Verwandlungen in diese Tiere hatte, verstand ich nicht - vielleicht war er mehr Fischer und Seemann, als er zugeben wollte. Aber es war nunmal eine praktikable Lösung. Immerhin funktionierte sie, denn als Ralkarion die Verwandlung fallen ließ, standen wir vor dem am Teleportzirkel Wachhabenden. Kurz durchblitzte mich der Gedanke, wie es so lange gedauert haben konnte, zum Teleportzirkel hinaufzufliegen und ihn zu aktivieren, bevor ich den Gedanken als unwichtig beiseite schob. Nachdem wir außer Hör- und Sichtweite von neugierigen Augen waren, wurde es Zeit, das Zauberbuch aus dem Grab der Yuan-Ti an Ralkarion zu übergeben in der Hoffnung, dass er dort etwas Nutzbringendes finden möge. Er war natürlich nicht begeistert, Krathus allerdings flippte regelrecht aus. Er hatte den Hinweis, dass er sich auch etwas mitnehmen könne, also ganz offensichtlich nicht verstanden. Sehr bedauerlich, doch es ließ sich nicht ändern. Während Krathus grummelnd davon machte, gingen Garret, Ralkarion und ich zum Compound. Ralkarion hatte versucht, uns zu überzeugen, direkt zu Mundi zu gehen, doch ich wollte davon nichts wissen. Wir wussten so gut wie nichts über den Lich, Lia hingegen war mit ihm vermählt gewesen. So unglücklich sie auch darüber war, sie konnte Informationen haben, die uns bei weiteren Verhandlungen oder Problemen zum Vorteil gereichen könnte. Ralkarion wehrte sich zunächst mit nicht unberechtigten Einwänden der geringen Kooperationsbereitschaft der Drachen dagegen, lenkte letzten Endes jedoch ein. Im Gespräch mit der jungen Drachin und ihrer Mutter wurde ich allerdings wieder überdeutlich daran erinnert, warum unsere „Partnerschaft” so wenig erfolgreich war. Die Drache hielten sich natürlich für völlig überlegen, während Ralkarion einmal mehr keine Gelegenheit ausließ, sie zu reizen und unangebracht sarkastische Kommentare zu machen. In kurz, Al’Chara wollte Lia an Mundi ausliefern, um den Pakt ihres Ehemannes zu erfüllen, Ralkarion wollte das auf keinen Fall. Lia selbst kam kaum noch zu Wort. Noch während ich innerlich wieder die Augen verdrehte, nam das Gespräch eine weitere unerfreuliche Wendung, als Al’Chara mit dem unwiderlegbaren Beweis von Cenereth’ Ableben, mehr aber noch seinem vorherigen Überleben konfrontiert wurde. Für einen Augenblick verlor die alte Drachenlady völlig die Beherrschung und verwandelte sich in ihre eigentliche Gestalt, nahm dabei einen Teil des Compounds mit und ihrem Maul entfuhr ein unkontrollierter Eisatem, der uns wünschen ließ, wir hätten uns für den Winter angezogen und Ralkarion, den Drachenreizer, in eins umfallen ließ. Oder besser gesagt, in seine Yuan-Ti-Gestalt verwandelte. Die er nun offenbar unter Kontrolle hatte. Interessant. Und sehr erleichternd. Als sich das Chaos etwas gelegt hatte und Al’Chara sich wieder in ihre normale Form zurückverwandelt hatte, waren mehrere Dinge klar. Erstens dürfte nun so ziemlich jede Seele in Logothil wissen, dass sich mindestens ein silber Drache in Zoica aufhielt. Zweitens hatte sich Lia aus dem Staub gemacht, worüber ich insgeheim fast glücklich war, nahm es uns doch eine unangenehme Entscheidung aus der Hand. Drittens, der Hof war gefüllt von den Lehrlingen der Akademie, die offenbar für den Fall des Erscheinens eines Drachen angehalten waren, in den Innenhof zu stürmen und zu warten, was der Drache mit ihnen machen würde. So erklärt von Chrylax, der wie aus dem Nichts zusammen mit Krathus auftauchte, wie auch immer dieses Treffen zustande gekommen sein mochte. Nicht einer von der Lehrlinge hatte aber auch nur einen Zauber abgefeuert. Natürlich war ich persönlich dafür recht dankbar, hätten sie doch lediglich uns und eine… nun, eine Art von Verbündeten gegrillt. Dennoch kam ich nicht umhin, ihre Effizienz zu bemängeln. Die Rachwoodler, die die Abziehenden bei ihrem Sturm auf den Innenhof fast umrannten, waren immerhin bewaffnet und zum Kampf gerüstet, nur gab es nichts mehr zu bekämpfen. So hatte Razora als ihre Anführerin genug Zeit, sich ihren gewählten Gefährten genauer zu betrachten. Offenbar schien ihr Ralkarion mit seiner Schlangenanatomie sehr zuzusagen, denn sie zögerten kaum, um zusammen in Richtung eines Zimmers zu verschwinden. Es brauchte keine Fantasie, um zu wissen, wozu. Krathus nutzte die Gelegenheit, um etwas Gold unter die Rachwoodler zu bringen - und sich gleichzeitig als Second in Command in Position zu bringen. Etwas, dass seinem Onkel als bisheriger Inhaber dieser Position natürlich nicht gefiel, mir hingegen taten sich durchaus Möglichkeiten vor Augen auf, die ein Krathus as Zweiter Befehlshaber einer schlagkräftigen Söldnergruppe mit sich bringen könnte. Während Juntos also Krathus zu einem Zweikampf herausforderte, den dieser annahm, nutzte ich seine Abgelenktheit, um Krathus auf magische Weise etwas nachzuhelfen. Unehrenhaft, sicher, aber aus meiner Sicht waren wir längst an einem Punkt angekommen, an dem Ehre eher ein Grab als Erfolg versprach. Während Lia also entkam, gab Ralkarion seinen niederen Instinkten nach, Krathus prügelte sich mit seinem Onkel und Garret… nun, Garret. Und wenn ich ehrlich war, gefiel mir der Gedanke, dass Lia entkam. Ich sah kaum einen anderen Ausweg, als sie an Mundi auszuliefern, das hieß aber nicht, dass mir das gefallen musste. Während es zunächst so aussah, als würde Krathus unterliegen, schaffte er es nach mehreren vergeblichen Versuchen, seinen Onkel zu lähmen und das Blatt zu wenden. Ein paar Schläge später, die Razora alle Ehre gemacht hätten, war der Kampf entschieden und Krathus wies seine „Gefolgsleute” an, den Sieg gebührend zu feiern. Achselzuckend, aber durchaus fröhlich, zog ich also mit Krathus, Garret, und den lärmenden Rachwoodlern los in die nächste Kneipe. ]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ava/Sitzung-117-511.html</link>
			<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 117</title>
			<description><![CDATA[Es waren inzwischen Tage vergangen, seit die Gruppe aufgebrochen war. Ich wunderte mich, ob sie wohl finden würden, was sie suchten. Mein Zustand hatte sich deutlich gebessert. Aber Arina wusste noch immer nicht was geschehen war. Es mochte sein, dass es gar nichts mit diesem Horror von einem Ritual zu tun gehabt hatte. Ob das gut oder schlecht war … nun ja, wer konnte das schon sagen. Um auf Nummer sicher zu gehen führte sie aber ihre Studien fort. Kann nicht sagen, dass ich es als besonders angenehm empfunden hatte ein Testobjekt zu sein. Und nach allem, was bisher geschehen war, ermüdete ich langsam. War es die ganze Sache wert? Vielleicht wäre es besser gewesen Logothil zu verlassen. Primär ließ uns das Glück am Leben. Irgendwann würde es uns wohl verlassen. Wobei ich all das Erlebte kaum als „Glück“ bezeichnete. Ein existenzieller Horror war es seit den Tagen an der Ausgrabungsstelle. Schlimmer, als all die Jahre zuvor gewesen waren. Das Schicksal verhöhnte mich bei jedem Schritt. Und mein Willen weiterzumachen brach mit jedem Weiteren … An einem weiteren Abend in der Obhut Arina’s fand die Gruppe wieder zurück zur Sshistana. Mehr als ein großes Zelt fanden sie aber nicht mehr vor. Alle Anwohner waren bereits weggezogen. Dank Krathus gab es ja nunmehr hier nichts mehr für sie. Zumindest brachten sie die Kopien der verlorenen Bücher mit. Es war ein kleiner Erfolg, der eventuell dazu führte, dass wir unser Bündnis doch noch bekamen. Auch wenn ich diesen Schlangen nicht weiter traute, als der Kobold seine Gier kontrollieren konnte. Wobei diese im Verlauf des Abends tatsächlich auf die Probe gestellt werden sollte. Der kleine Tunichtgut hatte scheinbar aus dem Grab eines vorangegangenen Imperators einiges mitgehen lassen. Gold, eine Rüstung und gar ein magisches Schwert. Arina machte deutlich davon nichts wissen zu wollen. Erinnerte uns aber beiläufig daran, dass selbst wenn die Yuan-ti heute nichts dagegen sagen würden, dies seinen Preis später haben konnte – wenn es ihnen zum Vorteil gereichte. In dieser Sache waren Ava und ich uns einig. Im Angesicht der vorangegangenen fatalen Situation war dies keine Option. Krathus sah dies natürlich wie gehabt anders und gab auch nicht zuletzt der zurückgelassenen Suna wieder einmal die Schuld, da sie ja nichts gegen das Einstecken gesagt habe. Innerlich schüttelte ich nur den Kopf. Würde er wohl jemals dazulernen? Ich hatte wahrlich genug hinter mich gebracht mit diesen Schlangen und war mehr als energisch es auf keine weitere Konfrontation anzulegen. Es dauerte, doch irgendwann gab er widerwillig nach. Im späteren Verlauf des Abends kam ich nicht umhin Ava’s viel zu gute Laune ertragen zu müssen. Irgendwie fand sie es urkomisch kontinuierlich dumme Seemannssprüche zu machen. Konnte nicht sagen, dass ich ihre Launen diesbezüglich teilte. Der Tag war lang gewesen und ich hatte kein weiteres Bedürfnis darauf einzugehen. Nach und nach legten wir uns hin und ließen die Nacht passieren. Am nächsten Morgen zeigte sich, was meine Begleiterin so amüsant gefunden hatte. Mir war es bisher nie aufgefallen und Arina hatte bei ihren „Begutachtungen“ nie ein Wort dazu verloren … aus irgendeinem Grund hatte ich nun zwei Tattoos. Eines am Allerwertesten und eines zwischen den Schulterblättern. Wobei das weiter unten Ziel ihres Spotts war. Ein Anker mit dem Wort „Mom“. Das Andere war einer Art Wirbel nachempfunden. Hätte ich mir je so etwas machen lassen, dann hätte ich das gewusst. Bei genauerer Inspektion zeigte sich aber auch, dass ich Narben zu Verletzungen hatte, die ich mir nie zuzog. Ein tiefer geistiger Seufzer durchfuhr mich. Würde das alles denn nie ein Ende haben? Wir beschlossen den Plan Mundi aufzuhalten weiter zu verfolgen. Es wäre notwendig uns der Nexi zu bemächtigen und es blieb unklar, ob wir den angepeilten ohne Hilfe zu erobern schafften. Da der Teleportationszirkel durch das Eingreifen des mächtigen Krathus Logoth außerhalb unseres Griffes war, überlegten wir anderweitig schnell nach Zoica zu kommen. Wenigstens hatte der Geschuppte ein schnelles Reittier, das auch noch zu fliegen vermochte. Doch waren wir zu viele. Ich erwiderte, dass ich zwei von uns verwandeln könnte, um das Gewicht zu reduzieren. Alle stimmten zu. Ich grinste in mich hinein, als ich Ava und Garret wieder einmal zu Shrimps verwandelte und in meine Wasserflasche stopfte. Nach gestern Abend hatte sie diese kalte Dusche verdient. Dann signalisierte ich Krathus, dass er sich nicht bemühen sollte aufzusatteln. Es dauerte etwas und war zeitlich haarscharf, da die Verwandlung zum rechen begann, aber ich schaffte es gerade so einen Einweg-Teleportzirkel nach Zoica zu erschaffen. Als wir ankamen, brachen die beiden nach einer guten Stunde in Shrimpform aus ihrem Behältnis hervor. Die dortige Wache war etwas verwirrt. Und wir waren auch ein wenig zweideutig zu ihr, was etwaige Strafen anbelangte. So zog sie es vor sich aus dem Staub zu machen, bevor sie mit Konsequenzen zu rechnen hatte. Nicht jedoch, bevor ich ihr eine Flasche Alkohol stibitzte. Es war bitter nötig meine Sinne zu betäuben. Und dieses Zeug war so widerlich, da gelang es wunderbar. Ich musste gespürt haben es zu brauchen, denn als nächstes fiel Ava ein mir noch was geben zu wollen. Sshik Sardak’s Zauberbuch, welches sie im Grab eingesteckt hatte. Krathus, der die Nacht zuvor noch von uns belehrt wurde bezüglich des Diebstahls von Yuan-ti Eigentum, flippe aus. Kann nicht sagen, dass ich es ihm übel nahm. Ava schien die ganze Situation zu gefallen. Das eine Mal, wo es erfolgreich schien mit Krathus auf einen Nenner zu kommen und eventuell endlich einen Fortschritt in unserer Beziehung haben zu können, da grätscht sie so von hinten herein. Ich war wütend. Bei weitem aber nicht so sehr wie der Kleine. War es so schwer gewesen es mir heimlich zu geben – wenn sie sowas schon abzieht? Krathus zog beleidigt ab. Und ich bemerkte weitere Veränderungen meines Körpers. Ein merkwürdig unbeweglicher Arm, welcher eine neue Narbe zeigte. Was immer hier vorging, das war keinesfalls eine positive Entwicklung. Obgleich ich meine neuen Kräfte durchaus interessant fand. Während derKobold also abdüste, zogen wir zum Compound weiter. Ava wollte unbedingt mit Lia bezüglich Mundi sprechen. Sie schlug meinen Vorschlag direkt zu ihm zu gehen in den Wind. Lia habe mehr Informationen über ihn, welche uns helfen würden besser mit ihm klarzukommen. Dagegen gab es eigentlich nichts einzuwenden. Aber ich erinnerte mich gut genug daran, wie unglaublich erfreulich hilfsbereit diese Drachin in der Vergangenheit gewesen war … Als wir bei ihr angekommen waren, zeigte sich unser Sonnenschein mal wieder von seiner besten Seite: In brillierende Arroganz getaucht. Nach allem was geschehen war blieb sich Lia eben einfach treu. Weder hilfreich, noch kompromissbereit. Wir eskalierten daraufhin die Situation in Richtung ihrer Mutter. Ehrlicherweise hätte sie das selbst kommen sehen sollen und auf uns eingehen. Denn die liebenswerte Drachenmutter schlug direkt vor, dass sich eine Therion an ihr Wort zu halten habe und sich daher Lia an Mundi ausliefern musste – wie es der Pakt vorsah, den Cenereth und Mundi schlossen. Erquickendes Unbehagen erfüllte Lia’s Gesicht. Doch bei allem Für und Wider, sich versklaven zu lassen war in meinen Augen keine Option. Stattdessen wollte ich eine andere Lösung und erinnerte an die Anstrengungen Cenereth’s Shadar aufzuhalten und wie wir das gleiche Ziel verfolgten, jedoch Hilfe benötigten. In diesem Fall ging es darum den Meilenstein Mundi aus dem Weg zu räumen. Al’Chara gefiel das Gesagte wohl weniger. Ihre Reaktion war unbeherrscht und heftig. Eine Verwandlung und ein Eisatem folgten. Ich stolperte direkt von Fuß zu Schwanz, in meine Yuan-ti Gestalt. Ich hasste dasss. Die Reaktion darauf, dass plötzlich ein Drache mitten im Compound stand sorgte für entsprechende Reaktionen. Chrylax erschien mit Krathus an seiner Seite, eine Reihe Magiestudenten schlugen im Compound auf und zu allem Überfluss brach eine Horde Rachwoodler durch das Tor. Mit dem heutigen Tag würde ganz Zoica wissen, dass es einen silbernen Drachen in ihrer Mitte gab. Wenn es ein Geheimnis gewesen war wo sich Al’Chara aufgehalten hatte nach ihrer Befreiung … nun war es keines mehr. Vor meinem geistigen Auge schlug ich schlicht die flache Hand gegen die Stirn. Lia war indes getürmt. Nach der Offenbarung ihrer Mutter konnte ich das nur allzu gut nachvollziehen. Krathus begann etwas mit den Rachwoodlern loszutreten, aber davon bekam ich nicht so viel mehr mit. Nachdem Razora mich in meiner neuen Form sah, spielten ihre Hormone verrückter als sonst. Ausgehend von der Tatsache wie vollends am Arsch wir waren, schien es mir nur gerecht noch einmal Spaß zu haben. So zog es sie und mich ins Nachbarzimmer.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ralkarion/Sitzung-117.html</link>
			<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 116</title>
			<description><![CDATA[Die Geheimtür war schnell gefunden, nicht zuletzt aufgrund einer Art von Aufladung, die von ihr ausging und mir sprichwörtlich die Haare zu Berge stehen ließ. Ich bezweifelte (zurecht), dass die anderen nicht die Geduld haben würden, dieses Phänomen zu untersuchen, also stelle ich mich soweit wie möglich von der Tür entfernt auf, während Krathus sie öffnete. Die befürchtete Entladung von Energie blieb aus, allerdings erblickten wir eine recht erschrockene Mumie und vernahmen eine Stimme, die außer Suna jedoch niemand zu verstehen vermochte. Ihre Reaktion sowie die erschrockene Mumie, die uns deutlich bedeutete, wieder herauszugehen, ließ mich jedoch vermuten, dass es sich hierbei um nichts Gutes handeln konnte und so verließen wir die Kammer, um Kräfte zu sammeln, bevor wir weitergingen. Dort mussten Suna, Krathus und ich feststellen, dass sich die Rast nicht nur als unerholsam herausstellte, sondern noch dazu auch die Schmerzen von der Steinfalle nicht weniger wurden. Es brauchte nicht viel, um herauszufinden, dass hier ein Fluch am Werk war, um den sich Krathus glücklicherweise kümmern könnte. Nach einer diesmal erholsamen Unterbrechung setzten wir nun vorsichtig unseren Weg fort und standen wenig später ganz offensichtlich in der Hauptkammer des Grabes - groß wie sie war, konnte es nicht anders sein. Ein eindeutiges Zeichen war auch der prunkvoll gekleidete, jedoch untote Yuan-Ti, der auf einem Turm irgendein Ritual vollführte, während es in einem Portal weiter vorne waberte. Er beschwerte sich zwar über irgendetwas, schien uns aber sonst nicht bemerkt zu haben und hielt uns wohl für einen seiner Diener. Deutlich interessanter waren die viele Bücherregale an den Wänden. Ich spielte die Möglichkeiten durch. Den Yuan-Ti erledigen und sich die Bücher nehmen? Möglich, aber riskant, zumal wir nicht wussten, was sein Ritual bezweckte, aber das Portal gab mir das Gefühl, dass es nicht unterbrochen werden sollte. Einfach mitnehmen und hoffen, dass er nichts tat? Ähnlich riskant, aber zu bevorzugen. Verhandeln? Wünschenswert, allerdings hatte er bisher keine Sprache verwendet, derer wir mächtig waren. Dennoch war es einen Versuch wert. Auf Ansprache bewies er tatsächlich, dass er die Gemeinsprache beherrschte und beschwerte sich über die Zugluft. Leider machte er sehr schnell deutlich, dass er nicht unbedingt willens war, sich von den Büchern zu trennen und ihn das Gespräch einige Mühe kostete, die sein Ritual beeinflusste. Ich sah, wie Krathus sich in Richtung Regal davonschlich und überlegte noch, ob ich ihn aufhalten sollte, entschied mich aber dagegen - Imperator Sshik Sardak wirkte nicht übermäßig kooperativ und so könnte man bereits Plan B austesten. Leider bemerkte er Krathus, was ihn aus der Balance brachte und das Ritual beendete. Im selben Moment schoss ein Strom aus… Geistern? Seelen? auf Krathus zu und umhüllte ihn, was dem Kobold sichtlich unbehaglich war. Als er jedoch zu einem Schutzzauber anhob und dafür den Großen Roten anrief, verlor der Imperator jede Restgeduld und griff Krathus an. Also Plan C. Schade, aber nun ja. Wir würden es ihm nicht einfach machen. Ich grinste böse, trat aus mir heraus und der Tanz begann. Während seine Wachen so gut wie keine Gefahr darstellten, war der Imperator ein anderes Thema. Mal füllte er meinen Mund mit Sand um Zauber zu verhindern, mal sperrte er Garret und Krathus in eine Art Sandgrab. Zu allem Unglück entluden sich die Seelen aus dem Portal nun wahllos und zerstörten ein Regal nach dem nächsten. Suna versuchte, zu retten, was zu retten war, doch der Rest von uns war beschäftigt, da sich mittlerweile auch der Turm in ein riesenhaftes Skelett verwandelt hatte. Schlussendlich jedoch fiel der Imperator und das Skelett formte sich wieder zu einem Turm. Fast gleichzeitig hatte Suna begonnen, die Bewegungen des Imperators von dem Moment, als wir den Raum betraten, zu imitieren und hatte es damit irgendwie geschafft, die Seelen im Portal zu bändigen - inklusive der des Imperators, der dorthin gesaugt worden war, nicht ganz freiwillig. Fast sah es aus, als würde sie mit ihnen Tanzen, sie sang sogar wieder ein Lied dabei. Durchaus faszinierend, doch die volle Bedeutung dieses Schauspiels sollte mir erst später klar werden. Krathus Blicke huschten indessen eher zwischen dem Goldhaufen weiter hinten und mir hin und her. Die Gier des Kobolds war fast körperlich spürbar, doch er beherrschte sich tatsächlich, wie ich anerkennend zur Kenntnis nahm. Und nun ja, niemand hier würde das Gold noch benötigen und er hatte es sich durchaus verdient, also nickte ich ihm zu, woraufhin er wie von der Phasenspinne gestochen losrannte. Ich konnte mir ein kurzes Lächeln nicht verkneifen, dann machte ich mich daran, die Bücher für Arina einzusammeln. Dabei stieß ich noch auf weitere, wertvoll aussehende Folianten - ein Stück Geschichte der Yuan-Ti, die hier in dem Grab vergammelten. Ein Schicksal, vor dem ich sie lieber bewahren würde, also steckte ich sie nach kurzem Überlegen ein, hoffend, dass auch die heutigen Yuan-Ti es so sehen würden. Interessanterweise war eines der Bücher ein Zauberbuch, signiert von dem Imperator selbst. Das könnte Ralkarion möglicherweise interessieren, sofern er noch lebte. Der Gedanke daran gab mir einen Schub. Es wurde Zeit, zu gehen, doch als ich mich umdrehte und meinem Kindergart… Gefährten dieses zu verstehen geben wollte, sah ich, dass es Suna sich bereits auf dem Turm gemütlich gemacht hatte und mit Krathus Hilfe begonnen hatte, den Raum zu begrünen, zum sichtichen Unbehagen der Mumie, die Krathus Apu getauft hatte und sich nun ständig Blumen aus den Verbänden pflückte. Offenbar beabsichtigte Suna, hierzubleiben und die Aufgabe des Imperators als Hüter der Seelen zu übernehmen. Ich hatte gemischte Gefühle diesbezüglich - zum einen war ich dankbar, dass sie es tat, wer weiß, was sonst hätte passieren können. Zum anderen war sie mehr oder weniger zufällig in diese Situation geraten. Dummheit hin oder her, niemand verdiente es, gegen seinen Willen eingesperrt zu werden, wie ich nur zu gut wusste. Doch auf Nachfrage erklärte Suna, dass dies tatsächlich ihr Wille war und so verließ ich die Kammer. Krathus folgte etwas später, aus den Augenwinkeln sah ich noch, wie er sich eine Flasche Sand in den Mund kippte, nur um ihn danach wieder auszuspucken. Ich fragte besser nicht nach. Der Weg aus dem Grab heraus verließ ohne Zwischenfälle, auch wenn Krathus’ voll beladenes Yak etwas sperrig war. Ich hoffte sehr, dass die Yuan-Ti ihren üblichen Pragmatismus an den Tag legen würden, wenn wir dort zwar zum einen mit den gewünschten Büchern, zum anderen aber auch mit weiteren Gegenständen aus dem Grab eines nun endgültig toten Imperators ankämen…]]></description>
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			<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 116</title>
			<description><![CDATA[Hinter der geheimen Tür summt es elektrisch. Öffnen Tür und die Mumie steht dort überrascht. Winkt uns raus. Verliert dabei einen Finger. Suna knotet diesen wieder an.  Eine Stimme in Yuan-ti beschwert sich über die Zugluft. Aber nur Suna kann es verstehen und ist bei der Übersetzung keine Hilfe. Gruppe entscheidet auf Nummer sicher zu gehen und verlässt den Raum wieder. Macht eine kurze Rast. Krathus, Ava und Suna heilen aber ihre Wunden nicht. Scheinbar ein Fluch. Krathus löst diesen von allen. Noch eine kurze Rast und heilen hoch. Gehen wieder rein. Stimme beschwert sich erneut. Eine große Kammer. Ein hohes Podest vor einer merkwürdigen Apparatur über welcher ein Knäuel an Magie wabert. An den Wänden stehen Regale voller Bücher. Zwei steinerne Yuan-ti Statuen stehen sich gegenüber an der Apparatur. Ein Sarkophag und viel Gold liegen weiter drinnen. Ein Yuan-ti steht oben auf dem Podest und murmelt Dinge. Er bemerkt die Anwesenheit der Gruppe und ist nicht amüsiert. Muss sich aber konzentrieren, scheint etwas zu kanalisieren. Krathus wird ungeduldig und schleicht nach vorne. Als er fast am ersten Regal ist bricht die Konzentration der Schlange. Seelen wirbeln unkontrolliert im Raum umher und richten Schaden an. Krathus hat ein Buch gegriffen und es scheint von Suna’s Kopien zu stammen. Dummerweise zaubert er nun etwas und ruft dabei Shadar Logout an. Nun hat der Yuan-ti die Schnauze voll und greift an. Suna versucht zu beschwichtigen, dies missglückt aber. Im Kampf ist sie eher passiv und versucht weiterhin den Kampf als Ganzes zu unterbinden. Dann versucht sie Bücher zu retten, als durch eine Entladung ein nahes Regal zerstört wird. Die Statuen erwachen und das Podest formt sich zu einem riesigen Skelett. Am Ende bereitet die Gruppe dem einstigen Gründer des Sardak Imperiums einen würdevollen Abschied … nicht. Die Seelen richten weiterhin Schaden an und Suna versucht instinktiv die zuvor gesehene Beschwörung vom Imperator zu imitieren. Nach einigen Versuchen gelingt es und sie kann die Magie bändigen. Die Mumie kommt dazu und macht Anstalten nun der Diener von Suna zu sein. Damit wird sie zum Wächter der Seelen :D Gruppe packt die Bücher ein. Krathus sackt zudem das ganze Gold ein, so ein Nimmersatt. Ava findet das Zauberbuch vom Imperator Sshikh Sardak. Einige der Bücher hier sind scheinbar Erstausgaben aus vergangener Zeit. Ava steckt einige ein und ist nun total der Geschichts-Crack. Krathus findet im Sarkophag des Imperators ein gemütliches Bett und Wein. Suna macht einen nicht jugendfreien Kommentar. Erst will Krathus beides mitgehen lassen, aber der Sarkophag ist zu schwer … wirklich!? Den Wein greift er sich, aber bekommt nicht mit, dass Suna ihn heimlich beim Gehen tauscht. Als er ihn probiert ist er eher sandig und gar nicht sein Fall. Suna heilt alle noch einmal hoch, verabschiedet sich und ist traurig Arina nicht mehr sehen zu können. Die Gruppe macht sich auf den Weg nach Sshistana.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-suna/Sitzung-116.html</link>
			<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 115</title>
			<description><![CDATA[Wie sich herausstellte, nein. Garret versuchte es zwar zweimal, fiel aber ein weiteres Mal in die Schlangengrube, was uns dazu veranlasste, uns der Schlangen zu entledigen. Auf diese Weise konnten wir die anderen Fackeln austesten, ohne jedesmal von Schlangen gebissen zu werden. Eine notwendige Maßnahme, da ausnahmslos jede Fackel wieder hierhin führte. Damit blieb eigentlich nur ein Weg nach vorne - der Raum mit der Stachelgrube. Krathus und ich gingen hinein und begannen zu suchen, doch irgendwas löste der Kobold dabei aus. Es gab ein quietschen und im nächsten Moment schlug die Tür hinter uns zu und verschwand - und die Decke senkte sich ab, um uns zu zerquetschen. Was für mich mittlerweile kein Problem mehr darstellte, aber ich machte mir Sorgen um Krathus. Er suchte bereits einen Ausweg, aber fand keinen und die Zeit war knapp. Kurz entschlossen ging ich aus der Kammer heraus, nahm das Schwert und begann, die Tüt, die auf dieser Seite nach wie vor sichtbar blieb, herauszuschneiden, während Garret sie mit Tritten bearbeitete und Sune - sang. Die Tür hielt nur wenige Sekunden stand, doch als sie den Blick in die Kammer freigab, war die Decke schon sehr weit herabgesunken. Krathus war im ersten Moment nicht zu sehen, doch dann sah ich, dass er zwischen den Stacheln Zuflucht gesucht hatte. Gar nicht mal dumm, aber nichtsdestotrotz riskant - wer wusste schon, welche Überraschung der Raum bereithielt, es hätte mich nicht gewundert, wenn sich der Boden unter den Stacheln sich angehoben hätte. Also zischte Krathus in letzter Sekunde aus dem Raum heraus und wir betrachteten, wie die Decke endgültig herunter krachte. Als sie sich wieder hob, erspähe ich in der Stachelgrube eine Tür, die uns bisher verborgen geblieben war. Eigentlich war es kaum anders zu erwarten, aber statt zu warten, spazierte Krathus natürlich direkt hinein, statt erstmal nachzusehen, was uns dort erwartete. Nun ja. Immerhin im nächsten Gang konnte ich sie davon abhalten, die nächste Tür einfach zu öffnen und erstmal selbst auf Fallen zu untersuchen. Zu unserem Glück entdeckte ich keine, doch als ich mich umdrehte, um es den anderen zu sagen, sah ich Garret, der seine Leuchtefaust hochhielt, während Krathus und Suna Schattenspielchen veranstalteten. Es war der Punkt, an dem ich endgültig aufgab, irgendwie an ihren Selbsterhaltungsinstinkt zu appellieren. Sie wollten hier einfach durchstolpern - schön, sollten sie. Das Glück ist mit den Dummen, sagt man. Sie würden beweisen müssen, ob an diesem Sprichwort etwas dran war. Im nächsten Raum erwarteten uns ein paar Sarkophage mit Urnen, auf die diverse Ängste geschrieben werden, dazu eine Säule mit 4 Alkoven. Es brauchte kein Genie, um herauszufinden, was mit den Urnen geschehen musste, um weiterzukommen, doch die Ängste ließen mich Grübeln. War diese eine Art Test? Stelle dich deiner Angst? Wenn ja… nun, wenig Sinn, meine Überlegungen mit den anderen zu teilen, also schnappte ich mir die Urne mit der Angst vor dem Eingesperrtsein und hoffte, dass die anderen durch puren Zufall ebenfalls etwas passendes finden würden. Als ich meine Urne in die Säule stellte, wurde es plötzlich schwarz und dunkel um mich herum. Es brauchte einen Moment, doch dann sah ich einen Boden mit Runen auf den Fliesen. Ich drehte mich und wollte den Raum erkunden, doch lief gegen eine Wand. Eingesperrt. Natürlich. Ich rang meine aufkommende Panik nieder, doch es war wenig beruhigend, dass ich im nächsten Moment die Stimmen von Krathus, Garret und Suna hörte, die mir bisweilen einige konfuse Anweisungen gaben, wohin ich gehen sollte. Tief durchatmend begann ich, dem Weg zu folgen, doch obwohl ich immerhin vorankam, erforderte der Weg einen Blutzoll. Ich erinnerte mich noch an den Gedanken, zurückzukommen und alle drei bis an ihr Lebensende heimzusuchen, wenn ich hier starb, dann wurde es schwarz vor meinen Augen. Ich erwachte gemeinsam mit den anderen auf einem Steinboden. Offenbar hatten sie es wie durch ein Wunder den Rest des Weges durch den dunklen Raum geschafft. Ich dachte lieber nicht zu lange darüber nach, wie das passieren konnte. Stattdessen gingen wir weiter in einen Gang, der so offensichtlich „Falle!” schrie, dass sogar meine Begleiter nicht einfach weiterspazierten. Garrets Lösung war allerdings ein wenig… unorthodox. Er nutzte seine zugegeben beträchtliche Aglität, um von Wand zu Wand zur anderen Seite zu springen - und dort die Tür zu öffnen. Weil wir mit Türen bereits so gute Erfahrungen hatten? Wie fast zu erwarten, erfasste ihn ein Feuerstoß, der ihn auf die Fliesen fallen ließ und dort mit Pfeilen spickte. Ein etwas stacheliger und angekokelter Garret erhob sich daher und verschwand stattdessen in einem Nebengang. Krathus hatte immerhin etwas daraus gelernt und begab sich auf den Weg, versteckte sich dabei allerdings hinter seinem Schild, statt einfach loszuspazieren. Ich hingegen fasste Suna kurzentschlossen an der Schulter, um sie zu Garret zu teleportieren und folgte dann selbst. Ein paar Schritte die Treppe hinunter hörten wir plötzlich ein schweres Rumpeln hinter uns und sahen, wie ein schwerer Stein in unglaublicher Geschwindigkeit hinter uns die Treppe herunterrollte. Wir traten die Flucht nach vorne an, doch plötzlich steckten Garret und Krathus in einem unsichtbaren Ooze fest. Wir entledigten uns dieses neuen Hindernisses recht schnell, doch konnten nicht verhindern, dass uns der Stein noch einen mitgab. Nach diesen Erlebnissen war es fast schon erleichternd, als der nächste Raum uns mit Teppich, Sarkophagen und Verzierungen empfing, ohne die Spur einer Falle. Mehr noch, in den Sarkophagen lagen erneut Mumien wie jene, die Krathus oben erledigt hatte. Suna erinnerte sich offenbar noch an den ursprünglichen Plan, denn sie legte ihr Buch in die Arme einer Mumie. Dann versteckten wir uns im Nebengang und tatsächlich - nach kurzer Zeit erhob sich die Mumie und schlurfte mit dem Buch in der Hand los. Wir folgten ihr vorsichtig (eine nette Abwechslung) durch mehrere Gänge bis zu einem Raum mit einer Brücke über eine Grube. Die Mumie war nicht mehr zu sehen, doch eine kurze Spurensuche ergab, dass sie offenbar in die Grube gegangen und dort in einer Wand verschwunden war. Also offensichtlich eine Geheimtür. Was uns dahinter wohl für eine Falle erwarten würde?]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-ava/Sitzung-115-507.html</link>
			<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 115</title>
			<description><![CDATA[Die letzte Tür führt in eine offensichtliche Falle. Ava checkt dies indem sie durch die Wand blickt. Die Gruppe testet die anderen Statuen. Alle führen zur Schlangengrube. Sie töten die Schlangen. Suna ist traurig und versucht welche zu retten. Zuletzt bleibt die offenkundige Falle. Kammer mit Spikes in einer Grube. Ava und Krathus sind drin, Garret und Suna draußen. Haben sich beim Zuschieben der Wand auf die sichere Seite gestellt. Die Decke beginnt von oben hinab zu kommen. Krathus versucht sich in der Grube zwischen den Spikes sicher zu halten. Ava kommt durch die Wand hinaus. Nutzt das Adamantiumschwert um ein Loch zu schneiden. Dann blickt sie nochmal durch die Wand und sieht einen Gang innerhalb der Grube. Weist Krathus an reinzugehen. Die Decke kommt runter und geht wieder hoch. Die Gruppe geht dann durch den Gang in der Grube weiter. In dem dunklen Gang stoßen wir auf eine Tür. Ava ist besorgt bezüglich Fallen. Garret hält seine LEuchtefaust. Suna und Krathus machen Schattenspiele. Facepalm. Große Kammer mit vier Sarkophagen und einem großen Haufen Goldmünzen. Dazu ein ziemlich auffälliger Pfeiler in der Mitte des Raumes. Suna schenkt Krathus eine Goldmünze von dem Haufen – keiner ahnt, dass diese verflucht ist. Schriften auf den Sarkophagen. Beschreiben offenbar diverse Ängste. Es gibt vier verzierte Steine dazu. Suna ist neugierig, da sie scheinbar in Öffnungen am Pfeiler passen. So wird sie in das Objekt gesaugt. Ava ist an dem Punkt angekommen, wo ein Therapeut sehr nützlich wäre. Die anderen machen es Suna nach. Und wir alle erleben ein merkwürdiges Spiel – erinnert an Tarovo’s Dark Room. Als die Gruppe rauskommt geht sie weiter. Ein langer Gang der offenbar voller Auslöser für Fallen ist. Garret fliegt quasi unbeschadet durch den Gang zum anderen Ende. Er öffnet eine Tür und löst eine Feuerfalle aus, dann landet er durch den Rückstoß im Hagelsturm von Geschossen durch die auslösenden Fallen. Krathus löst Stück für Stück die Fallen geschützt aus. Ava teleportiert Suna auf die andere Seite. Der Rest kommt dann so durch. Gehen weiter eine Treppe hinunter. Eine weitere Falle wird ausgelöst. Vor uns diverse Ooze und hinter uns rollt ein Stein hinab. Trifft zwei von der Gruppe. Suna hat Aua. Hauen die Ooze um und heilen sich anschließend. Nun in einem riesigen prunkvollen Raum. Diverse Sarkophage mit Mumien. Die tun weiterhin so, als seien sie tot. Gruppe weiß es besser. Geben einer das Buch und warten draußen. Als die Mumie dann losgeht wird ihr gefolgt. Kommen zu einer großen Kammer mit einer Brücke über einem großen Aushub. Mumie nicht zu sehen. Gehen rüber zu einer Tür. Natürlich eine Falle. Diesmal Kälte. Leitern führen hinab in den Aushub. Gehen runter und finden einen Geheimgang.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-suna/Sitzung-115.html</link>
			<pubDate>Sun, 05 Mar 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
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