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		<title>TableTopTreff Hannover e. V.: Tagebuch: Layara</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 18:25:45 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 138</title>
			<description><![CDATA[Mit dem Blick auf die Zerstörung ging gleichzeitig dennoch das Gefühl eines Erfolgs einher. Wir hatten immerhin etwas schier unmögliches geschafft und uns einer der Entitäten entledigt, die sich zu einem Gott aufschwingen und diese Lande dominieren wollte. Grund genug für viele in Feierstimmung zu verfallen. Obgleich nicht zuletzt die Intervention Posetine’s auch einen Anteil daran trug. Garret schlug vor das Lurkers aufzusuchen, aufräumen konnten wir auch später noch. Mehr konnten wir heute sowieso nicht mehr schaffen. Auf dem Weg zum Lurkers fiel mir Fin’s Ausdruck auf. Er wirkte abwesend und in Gedanken versunken. Scheinbar machte ihm die ganze Situation zu schaffen, denn wo waren die Elfen nun wirklich geblieben? Mit dem Erscheinen von Rhungold verschwanden diese. Sie waren am Ende nur Illusionen gewesen, um uns an der Nase rumzuführen. Diesen Umstand hatte ich in meiner Freude über den Sieg zunächst ganz verdrängt gehabt. Die Ungewissheit über den Verbleib seiner Familie musste schwer auf ihm lasten. Mehr als für ihn da zu sein konnte ich leider nicht tun. Die Stimmung im Lurkers war gedrückt. Es war eine Mischung aus Feierwütigen und jenen, die ähnlich wie Fin, bedrückt waren ob der Verluste. Unsere Gespräche waren daher eher einsilbig. Dann jedoch kontaktierte uns jemand völlig unerwartet. In unseren Köpfen hörten wir eine Stimme, die uns über die Situation in Sylvanar berichtete. Er selbst bezeichnete sich als „Fehler“. Seinen Ausführungen nach trieben sich hier über ein Dutzend Druiden herum, auch zwei Drachen hatte er gesehen und offenbar auch Ralkarion. Inmitten von Sylvanar stünde ein neues Gebäude, eine Art quaderartiger Tempel, welcher ein Portal beherbergte. Leute gingen hinein und traten einige Zeit später völlig fertig und ausgelaugt wieder hinaus. Wirre Lichter deuteten in der Dunkelheit den Weg zu diesem Ort. Auch Informationen über das Innere konnte uns die Person benennen. Scheinbar gab es verschiedene Flure oder Ebenen, die Sternenkonstellationen beinhalteten. Was es genau damit auf sich hatte wusste er aber nicht zu sagen. Aber er benannte die Sternzeichen. Es handelte sich um: The Twisted Serpent The Shattered Mirror The Distorted Maiden The Fractured Crown The Broken Dragon The Mangled Warrior Irgendwas ging da drin vor und er mahnte zur Eile. Danach brach die Verbindung ab. Wir überlegten direkt loszuziehen, aber wir waren ziemlich angeschlagen gewesen nach dem Kampf mit Rhungold. Ohne uns gebührend auszuruhen sahen unsere Chancen in Sylvanar irgendetwas erfolgreich bewegen zu können schlecht aus. Auch überlegten wir, ob es nicht klug war ein wenig getarnter vorzugehen. Und auch an unseren magischen Ressourcen zu sparen. Dies führte uns dazu Melody um einen Teleport nach Sylvanar und Angstrum um eine illusionäre Tarnung bitten zu wollen. Dann war es Zeit unsere Schlafgemächer aufzusuchen. Ich saß eine Weile auf meinem Bett und wusste nichts mit mir anzufangen. Morgen würden wir ins Herz des Feindes vordringen und womöglich unser Leben verlieren. Das hatte ich nun davon die Welt sehen zu wollen und auf Abenteuer zu gehen. Für eine Halbelfe war ich noch jung und ich hatte kein begehren schon zu sterben. Aber es war für eine gute Sache, redete ich mir ein. Schließlich würde diese Region dem Untergang geweiht sein, wenn Loganar und Posetine erfolgreich ihren Plan umsetzen konnten. Und wie immer ich dazu stand … hier war meine Heimat. Ich musste sie schützen. Der Gedanke meine Freunde zu verlieren – und im Besonderen eine Person – war dagegen schlimmer zu ertragen, als den eigenen Tod vor Augen zu haben. Wieso war der nun aufkeimende Gedanke mit so viel Hadern verbunden? War es wirklich leichter sich auf das Ende vorzubereiten, als sich seine Gefühle einzugestehen und entsprechend zu handeln? Verwundert über meinen Zwiespalt schüttelte ich mich und biss die Zähne zusammen, stand auf, ging zur Tür des angrenzenden Raumes und klopfte. Fin öffnete die Tür. Seinem Gesicht nach zu urteilen war auch bei ihm zunächst noch nicht an Schlaf zu denken. Ich druckste eine Weile herum, bis ich zum Kern kam. Es war schließlich unsere potentiell letzte Nacht und wenn es jetzt nicht gesagt würde, geschah es nie. So gestand ich ihm meine Liebe. Auf das erwiderte „Danke“ seinerseits war ich jedoch nicht gefasst … wie … „Danke“!? Es brauchte einen kurzen Moment. Ich war wie erstarrt, schon zweifelnd ob es das Richtige gewesen war hier zu sein. Offenbar waren seine Gedanken so abschweifend gewesen, dass sich das Formen seiner Worte verzögerte. Bis er schließlich seine Gefühle gestand und damit meine erwiderte. So wurde es dann doch noch eine erholsame Nacht. Früh am Morgen bereiteten wir uns auf unsere Exkursion ins Herz des Übels vor und trafen Melody. Sie war bereit für den Teleport, aber schon beim Ansetzen des Zaubers haderte sie. Irgendetwas stimmte nicht, sie hatte den Eindruck, dass wir sterben würden, wenn wir jetzt loszogen. Wir überlegten, ob es noch etwas gab, dass wir vergessen hatten, oder wir ein anderes Vorgehen bräuchten. Bis uns bewusst wurde, dass keiner von uns über die Sternbilder genauer informiert war. Es schien sich nicht um die regulär verwendeten zu handeln und jeder dachte der andere wüsste bescheid. Eine kurze Unterrichtsstunde in antiken Sternzeichen später hatte auch Melody das Gefühl, dass es nun eine Chance gäbe. Angstrum setzte seine Illusion auf und Melody teleportiert uns. Mit einem Mal waren wir in Sylvanar, Fin’s Heimat. Es war still wie auf einem Friedhof und nirgends waren Tiere zu bemerken. Leblose Ruhe herrschte vor. Aber es war eindeutig, dass hier gekämpft worden war. Allerdings hielt sich die Zerstörung sehr im Rahmen, kaum ein Gebäude hatte gelitten. Und es gab nur wenige tote Körper von Wachposten. Beim Durchstreifen der Stadt stießen wir schnell auf ein Fin unbekanntes Gebäude. Einen Steinblock mitten auf einem Platz. Wir gingen näher und entdeckten ein Portal in der Wand des Gebäudes. Dieses waberte voll magischer Energie und man konnte Bewegung auf der anderen Seite ausmachen. Wir traten davor und erkannten einen Druiden, der uns anblickte. Er fragte uns ob wir bereit seien. Calas war forsch wortgetreten und hatte direkt bejaht, woraufhin er und Garret reingingen, ich huschte schleunigst hinterher. Fin war etwas vorsichtiger gewesen und hatte sich zunächst abseits gehalten. Aber auch er folgte kurze Zeit später. Obgleich uns dieser Druide durch das Portal ansah und mit uns sprach, so war er auf dieser Seite nicht zu sehen. Offenbar war er eine Art Projektion in das Portal, oder etwas anderes ging hier vor sich. Jetzt aber standen wir in einer recht großen Höhle. Es machte den Eindruck unterirdisch zu sein, Feuchtigkeit hing in der Luft. Und kreisförmig angeordnet empfingen uns sechs weitere Portale. Führten diese zu den sechs genannten Sternzeichen? Calas war nicht aufzuhalten, er wanderte von Portal zu Portal und sprach mit den Erscheinungen von weiteren Druiden, um zu erfahren wo ein jedes hinführte. Dabei fiel auch auf, dass es zwei Gesichter in den Portalen gab, die uns bekannt waren. Garret fiel Hoshana auf und mir Ayrthwil. Der Kataklysmus war hier stark am Werk, aber was genau hatten sie mit alledem eigentlich zu tun? Förderten sie Loganar’s Plan? Wir konnten uns aber nicht ewig Gedanken machen. Was immer hier geschah, es war offenbar wichtig, dass wir diese Portale aufsuchten und die Zeit lief gegen uns. Also betraten wir das erste Portal zur Distorted Maiden. Plötzlich standen wir in einer Eiswüste. So weit das Auge reichte nur Schnee und Eis, der Wind pfiff in bitterer Kälte. Doch trotz allem wirkte der ganze Ort, als sei er von seinen Maßen limitiert. Fast wie die Höhle, aus der wir kamen. So richtig wussten wir nicht, was es zu tun galt. Es deutete darauf hin, als habe es mal rudimentär Markierungen im Eis gegeben, welche aber durch die Eigenheiten dieses Ortes schnell zu verschwinden drohten. Wir sondierten den Ort weiter und sahen im Eis unter uns Gestalten. Ein Riese war hier eingefroren worden. Dies war keinesfalls ein gutes Zeichen, wir durften nicht ewig hierbleiben, oder wir würden ähnlich enden. Fin versuchte das Eis zu bearbeiten und eine Markierung hineinzuschlagen, damit wir das Sternzeichen eingravieren konnten. Das klang erst einmal sinnvoll, löste aber auch das Aufwachen des Riesen aus, welcher sich brachial aus dem Eis befreite und uns angriff. Im gleichen Zuge folgten geisterhafte Kreaturen, die uns von allen Seiten zusetzten, während wir verzweifelt versuchten die Markierungen zu setzen. Der unerwartete Kampf in Kombination mit der Unsicherheit was wir zu tun hatten zehrte an uns. Schließlich aber vermochten wir die Markierung zu vervollständigen, woraufhin sich ein Portal öffnete, welches uns wieder zurück in die Höhle brachte. Hier stellten wir nun fest, dass eine große Rune unter dem besuchten Portal erschienen war. Ganz offenbar war dies unsere Aufgabe. Doch hatte wir ob des unvorbereiteten Kampfes bereits einiges einstecken müssen und wer weiß, was uns in den anderen fünf Portalen erwartete. Konnten wir diese Prüfung wirklich bestehen und was würde an ihrem Ende geschehen? Wozu diente das alles? Wie half es uns den Plan der Drachen zu vereiteln und was war, wenn sie hier auftauchten?]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-138.html</link>
			<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 137</title>
			<description><![CDATA[Wir konnten uns zunächst erfolgreich absetzen. Fin erläuterte dann, dass auch er ungewöhnliches wahrgenommen hatte. Es ging eine nicht greifbare magische Präsenz von allem aus, was mit den Elfen zu tun hatte. Auch hatte er nebenher Calas gerufen, welcher seit unseres Teleportdesaster nach Scourgefaust in der Stadt verblieben war, um weitere Vorbereitungen zu treffen. Auf halbem Wege zum Compound trafen wir somit auf ihn, eine Schar Soldaten und unsere Wächter. Wir entschieden, dass es nicht klug wäre einen Kampf in der Stadt zu führen und wollten daher den „Arbor“ vor die Stadt locken. Also suchte wir ihn erneut auf, stellten aber fest, dass er nicht länger im Lager der Elfen war. Scheinbar war er unlängst selber zum Compound unterwegs gewesen. Dort angekommen stießen wir auf ein verschlossenes Tor, doch Calas konnte es zügig dank seiner magischen Fähigkeiten öffnen. Der Anblick in den Innenhof war verstörend. Es verdorrte alles auf dem Platz und diejenigen, die sich im Bereich dessen aufhielten fühlten ein eigenartiges Kribbeln in ihren Körpern. War es ein Anzeichen, dass ihnen das gleiche widerfuhr wie dem Grund? Calas entschied den Arbor im Inneren des Compounds zu suchen und ihn rauszulocken. Keiner von uns war von diesem Vorhaben so wirklich überzeugt, aber uns lief auch die Zeit davon, also stimmten wir zu. Und so unglaublich es auch erschien, kam er kurze Zeit später mit dem scheinbaren Branchwraith wieder hinaus, der in der Tat Richtung des östlichen Ausganges der Stadt wanderte. Wir folgten ihm. Calas berichtete, dass er den Koch tot aufgefunden hatte, sic Haber nichts anmerken ließ. Dann erhielten aber schon kurz darauf eine Mitteilung, dass es Probleme an der Akademie gab. Darauf musste wir reagieren. Wir wollten einfach nachkommen, sobald wir ermittelt hatten, was bei der Akademie geschah. Was wir aber hier vorfanden war keineswegs erwartet gewesen. Ein riesiges Ungetüm kämpfte gegen die Studenten der Akademie und hinterließ dabei ein Trümmerfeld in der Stadt. Es war ein flügelloser Drache. So begann unser Kampf gegen Rhungold, den Trickster. Die Panik war unlängst in mir hochgeschossen, doch es gab kein Zurück mehr. Hier würde sich entscheiden, ob wir überhaupt die geringste Chance hatten uns gegen Loganar’s Plan zu behaupten. Wir fochten einen harten Kampf. Jeder von uns gab sein Bestes dem mit göttlicher Macht beseelten Monster die Stirn zu bieten und dabei so gut es ging die Zivilbevölkerung zu schützen. Doch nicht alles war zu verhindern gewesen. Einmal konnte Rhungold tatsächlich seinen gefährlichen Drachenatem einsetzen und löschte innerhalb von Sekunden einen ganzen Stadtteil aus. Meine Wut kochte über, wir mussten ihn um jeden Preis aufhalten. So griff ich nach den Sternen und holte einige von ihnen brennend zu Boden. Flammende Meteore rasten auf das Ungetüm hinunter und schlugen kurz nacheinander auf seinen Körper ein, was ihn zusammensacken ließ. Fin’s Klingen mochten im Vergleich winzig gewesen sein ,aber präzise trafen sie vitale Stellen, Garret mimte derweil ein konstantes nicht greifbares Angriffsziel sehr zum Missfallen des Geschuppten, während Calas mächtige Schwerthiebe dem Vieh zusetzen. Auch hatten Fin und ich lange im Vorfeld darüber beraten und waren überein gekommen, unsere magischen Ringe in so einem Fall einzusetzen – was sich als Segen erweisen sollte. Doch waren wir keineswegs allein. Inzwischen hatten sich die Akademiestudenten neu formiert und feuerten ihrerseits ein magisches Sperrfeuer, die Rachwoodler waren eingetroffen und warfen sich furchtlos in den Kampf und auch die neuen Verteidigungsanlagen von Zoica, ausgestattet mit den Ballisten von Maddoc, hatten sich jetzt Angriffsbereit machen können. Alles angeführt durch Gereon, der aus dem Hintergrund kommandierte und koordinierte. Selbst Marko hatte eine Überraschung aus Mocni mitgebracht. Eine Art riesige Bohrmaschine, die plötzlich aus dem Boden empor kam und sich förmlich auf den Drachen warf. All dies ließ den Kampf in unsere Richtung tendieren. Rhungold sah mit der Zeit in der Tat mitgenommen aus, wollte sich aber keinesfalls ergeben. Zwischendrin hatte es den Anschein, als ob er an den Nexusmächten zog, aber dieser Eindruck verflog so schnell er gekommen war. Warum jedoch Angstrum plötzlich bei uns stand und uns einen Daumenhoch zeigte erschloss sich mir nicht. Direkt im Anschluss tauchte plötzlich ein Portal auf, durch welches Posetine in den Kampf einzugreifen drohte. Obgleich wir derzeit auf einem guten Weg waren, wäre ein weiterer dieser mächtigen Drachen für uns fatal geworden. Doch dann zeigte sich, dass sie wirklich nichts für Rhungold übrig hatte. Aufgrund seines verschwenderischen Umgangs mit den langwierig erworbenen Kräften durch die Nexi kappte sie ihn kurzerhand von seinem Zugriff. Dann verschwand sie Augenzwinkernd. Der flügellose Drache war außer sich vor Wut, aber wir hatten nun eine reale Chance ihn ein für allemal loszuwerden. In seiner Wildheit verschluckte er einfach Calas, der bereits schwer verletzt ausgesehen hatte. Wir hatten beinahe alles in die Waagschale geworfen, bis auf einen möglichen Alliierten. Inmitten des Wirrwarrs kontaktierten wir die Sardak und beteten, dass sie uns zugetan waren. Sie enttäuschten wider Erwarten nicht und eine mächtige Energie umfing uns, die uns in große Schlangenartige Geschöpfe mit multiplen Köpfen transmutierte. Im Zuge der Verwandlung zu einem Ettin hatten Fin und ich nun die doppelte Menge dieser Köpfe. Alle schienen wir uns dadurch auch revitalisiert zu fühlen. Rhungold konnte sich nicht länger dem widersetzen, was wir aufzubieten hatten und ohne seine Gott gleichen Kräfte war er dem auf Gedeih und Verderb ausgesetzt gewesen. Schließlich ging er zu Boden und hauchte seinen letzten Atemzug, als sich Calas aus seinem Inneren heraus regelrecht mit seinen Schlangenköpfen einen Weg hinaus fraß. Wir hatten gesiegt, so unglaublich es auch klingen mochte. Doch der Preis dafür war kein kleiner gewesen, als wir die Trümmer der Akademie und den neuerlichen Krater inmitten der Stadt betrachteten, wo einst der Nordosten Zoica’s gewesen war …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-137.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 May 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 136</title>
			<description><![CDATA[Tatsächlich lief dieser Teleport einwandfreier, als die letzten. Und so fanden wir uns erneut in Ark’Therion wieder. Ihre Entourage wuchs dabei, da nun auch Paizon mitkam. Ihm wurde die konstante Aufmerksamkeit der Gnome langsam zu viel. Scheinbar sahen sie in ihm einen neuen anzubetenden Drachengott, was nicht ganz seine Kragenweite war. Amastacia wollte sofort mit ihren Vorbereitungen beginnen, äußerte aber auch Bedenken ob des neuen Körpers. Auf die Frage hin wieso dem so sei erwiderte sie, dass sie den Katzenkörper ja aus gutem Grund gewählt hatte. Er brachte den Vorteil nicht magisch rotbar zu sein, da Katzen keine Seele hätten. Dies ließ mich verwundert zurück. Bevor sie allerdings beginnen konnte hatten wir da noch die Bitte mit Mundo reden zu wollen. Nachdem sie einwilligte entsteinten wir den Kopf und ließen ihrer Magie freien Lauf. Auf die Frage nach weiteren Waffen oder Mitteln, die die Hextor vielleicht noch rumliegen hatten, wurde uns ernüchternd mitgeteilt, dass die Hextor alles in ihrem Kreuzzug gegen Iris eingesetzt hatten. Darauf folgend blieb es genauso wenig beeindruckend, da unsere Anfrage bezüglich einer guten Hebelwirkung Mundi final auf unsere Seite ziehen zu können auch nur die bekannte Aussage erfolgte: Lia. Jedoch wurden wir dann überrascht. Als es um Informationen zu den Drachen ging fing der Kopf an förmlich zu sprudeln. Uns wurde die ganze Geschichte Logothil’s in Kurzform gegeben und welche Rolle die Drachen spielten. Es gab eine Zeit ohne Drachen, in der die Völker frei lebten. Doch dann stürzten sie eines Tages vom Himmel. Ihre Ankunft verstreute die Völker in alle Himmelsrichtungen und brach ihre Einigkeit. Damals wurde der Orden der Hextor gegründet, um als Gegengewicht und Stabilisator zu dienen. Unter ihnen ließen sich die Völker vereinen und gemeinsam waren sie in der Lage sich den Drachen entgegen zu stellen. Konsterniert stellten wir fest, dass diese Geschichtslektion zu einem früheren Zeitpunkt nützlich gewesen wäre und wir das Lehrprogramm staatlicher Schulen nun infrage stellten. Ob der Frage nach weiterer nützlicher Alliierter der Hextor blieb es dann aber wieder rech einsilbig. Das einzige, was sie noch anzubieten hatten waren ihre Pferde, da sie diese nicht in die Hügelregion von Iris mitgenommen hatten. Die letzte Frage blieb zunächst offen, da uns nichts brauchbares mehr eingefallen war. Aber dann erinnerte ich mich an Garret’s Freund Krathus und dachte an diejenigen, die dieser Konflikt wohl unnötig ins Grab bringen konnte. Daher polterte ich einfach hervor wissen zu wollen, wie es sich mit magischer Wiederbelebung verhielt. Schließlich waren die Hextor die einzige Gruppierung, die diesbezüglich Erfahrungswerte hatte. Und tatsächlich gab Mundo diese Information preis. Scheinbar musste man zum Tor der Toten gehen und sich dort mit dem Wächter des Tores gut stellen. Auch brauchte es eine Handvoll Kleriker für das Unterfangen. Diese mussten nun eine Seele aus dem Totenreich kanalisieren und in einen brauchbaren Körper transferieren. Wobei es wohl eine komplizierte Prozedur war, bei der die Kleriker aufpassen mussten nicht selber zu sterben. Zudem galt es bei der Öffnung des Tores dafür Sorge zu tragen, dass die anderen Seelen nicht unkontrolliert entweichen zu lassen. Das war sicherlich eine hilfreiche Information, aber uns mangelte es an dem nötigen Fachpersonal. Obgleich die Überlegung in der Gruppe kam, ob Arem nicht gegebenenfalls fähig dazu gewesen sein konnte. Dies erschöpfte nunmehr unsere fünf Fragen. Im Gespräch mit Amastacia erwähnte diese noch einen Gnom namens Pan. Den Namen hatte ich schon einmal gehört. Er wäre wohl jemand, der gerne Kämpfe austrug und uns eventuell unterstützen konnte. Doch auf den Versuch hin seitens Fin mit ihm Kontakt aufzunehmen kam nur heraus, dass diese Person etwas wirr war und derzeit keine freien Ressourcen hatte uns zu unterstützen. Er erwähnte eine Art Käferplage, gegen die er ankämpfte. Ihm zuvor von unserer Seite aus Hilfe zu gewähren stand aber aufgrund des zeitlichen Drucks leider auch außerhalb unserer Möglichkeiten. Damit war Amastacia’s Aufgabe erledigt und sie widmete sich ganz dem Aufbau ihrer Laborausrüstung. Wir überlegten derweil weiter, wie wir vorgehen konnten. Fin schlug ein etwas abstraktes und kompliziertes System, welches Würfel beinhaltete, vor uns unberechenbar zu verhalten, damit wir Loganar’s Voraussicht etwas entgegenzusetzen hatten. Dies schloß aber ein, dass auch wir nicht wussten was wir taten, bis es soweit gewesen wäre. Vermutlich zeigte die Verwirrung bei uns selbst scho gut, dass dies eventuell sogar funktionieren könnte. Aber gleichzeitig hätten dabei auch Strategien entstehen können, die uns schlicht und ergreifend umbrachten. Auch ein weiterer Kontaktversuch mit Ralkarion war erfolglos. Fin hörte stets nur ein grausames Schreien als Reaktion. Und als wir die Idee verfolgten Rhungold auf unsere Seite zu ziehen, in dem wir ihm mitteilen was Posetine mit ihm vorhatte, hinterließ dies Garret in einem Zustand eingeschränkter höherer Hirnfunktionen. Etwas, dass wir zuvor schon erlebt hatten und uns nachdrücklich darauf hinwies, dass keiner der angehenden Götter für uns kommunikativ greifbar war. Auf meinen Versuch hin mit Narchessa zu sprechen, was mir nicht nur ein wenig Unbehagen verursachte, kam ich zwar durch, aber sie wollte sich auf keine Deals einlassen ohne das ich nicht persönlich bei ihr vorbeischaute. Besonders interessiert war sie an dem Ergebnis der Vision, die ich bei ihr erhielt. Das war definitiv kein Thema, was ich mit dieser Person zu diskutieren bereit war. Woraufhin das Gespräch abrupt endete, obgleich ich versucht hatte ihr die Gefahr deutlich zu machen, in der wir alle schwebten. Es war ein langer Tag gewesen und wir entscheiden jetzt ein wenig Ruhe zu tanken. Am nächsten Tag nahmen wir noch einmal Kontakt mit Valaria auf. Sie teilte uns mit, dass die Kobolde scheinbar ihr Lager verlassen hatten. Leider hatte sie keine Spur der Drachen entdecken können. Aber besorgniserregend war, dass jeder in der Gegend nach einiger Zeit „drachifiziert“ wurde. Knapp eine Woche brauchet es in Sylvanar, bis die Verwandlung vollzogen gewesen war. Interessant war auch, dass sie – entgegen der Aussage des Elfenmädchens – keinen Drachenangriff bestätigen konnte. Vielmehr waren die Echsenmenschen über Sylvanar hergefallen. Dies bedeutete eine deutliche Diskrepanz unserer Informationslage. Daraufhin wunderten wir uns was es mit den Flüchtlingen auf sich hatte. Fin versuchte genauere Informationen bei seinem Bruder einzuholen, doch konnte er ihn nicht erreichen. Genauso wenig das Mädchen, welches uns den Angriff geschildert hatte. Dies hinterließ ein mulmiges Gefühl. Es war Zeit für Antworten. So teleportiert ich uns zurück zum Compound. Hier konnte zunächst Arem Garret helfen wieder zu sich zu kommen. Dieser berichtet auch, dass die Stadt manchmal seicht beben würde, es aber keine Hinweise auf das Warum gab. Kurzerhand baten wir Ungol um Hilfe den Untergrund im Auge zu behalten. Dann führte unser Weg geradewegs zum Camp der Flüchtlinge aus Sylvanar. Der Baum, der während Fin’s Ansprache entstand und einen thronartigen Sitz zur Verfügung stellte war nun vom ehemaligen South Arbor bewohnt. Es erschien mir eigenartig wie diese Person noch immer an der Macht sein konnte. Wie verzweifelt wollte er sich das Versagen seinesgleichen eigentlich nicht eingestehen? Wir versuchten mit ihm zu sprechen, was zuvor schon an einer Geduldsprobe glich. Aber nun wirkten seine Antworten zudem etwas irritierend auf uns. Die ganze Art seiner Kommunikation war darauf ausgerichtet feindselig zu sein und seine Überlegenheit darzustellen. Ausgehend davon, wie Loganar mit den Realitäten und Zwichenebenen spielte, dachte ich, dass ich eventuell magisch etwas entdecken konnte. Ich nutzte meine inhärenten Kräfte einen Zauber im Verborgenen auszulösen, welcher mich potentiell unsichtbares aber auch die ätherische Ebene sehen ließ und blickte mich um. Jedes Individuum hatte eine Art „Schatten“, ein Indiz dafür, dass sich seine Existenz auf multiplen Ebenen beziehungsweise verschiedene Realitäten abspielte. Doch im Falle der uns umgebenden Elfen war dies nicht der Fall. Es gab nur zwei Optionen: Entweder waren sie aus allen Möglichkeiten bis auf diese getilgt worden, der sie waren nicht das, was sie vorgaben zu sein. Letzteres schien wahrscheinlicher. War dies vor uns also gar nicht der Brachnwarith sondern vielmehr Loganar, der sich in unsere Mitte geschummelt hatte? Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und wollte die Szenerie nun verlassen. Glücklicherweise hielt auch Fin es nicht für nötig sich noch länger mit ihm auseinanderzusetzen. Ich hoffte nur, dass dieser „Elf“ nicht bemerkte, was ich verheimlichte. Es wäre eine Katastrophe gewesen unvorbereitet hier und jetzt in einen Kampf zu geraten …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-136.html</link>
			<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 135</title>
			<description><![CDATA[Nach der desaströsen Erkenntnis über den Sinneswandel von Posetine galt es erst einmal unsere Optionen neu zu bewerten. So machten wir uns auf zum Compound zur Beratung. Doch dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass ein Fremder in der Kammer der Regentin sei. Damit hatten wir eine neue Aufgabe, die es zuerst zu erledigen galt. In der Kammer angekommen sahen wir einen Drachengeborenen rumwuseln. Er trug einen Zweihänder und Plattenrüstung. Leider war er aber nicht sehr gesprächig und nutzte Hände und Füße, um mit uns zu kommunizieren. Uns schwante bald, dass es sich um Carook handeln könnte. Doch wieso sah er aus wie ein humanoider Drache? Auch wunderten wir uns wo sich Alchara aufhielt, denn zuletzt war sie nur allzu begierig darauf gewesen sich des Goldes selbst zu bemächtigen. Fin setzte daher einen Kontaktversuch an sie ab, der sie auf den Eindringling hinwies. Offenbar war er angewiesen worden das Gold aus der Schatzkammer Zoica’s einzusammeln. Dafür hatte er einen Beutel bei sich, der aber kaum die Tonnen an Gold hätte fassen können. Wir versuchten ihn zunächst davon abzubringen und irgendwie Informationen aus ihm herauszubekommen. Mit Müh und Not erfuhren wir, dass das gesamte Echsenmenschenvolk quasi „drachifiziert“ wurde und sie die Drachen anbeteten. Scheinbar sollte dies mit jedem Individuum geschehen. Carook war uns zugetan, aber hatte zugleich eine Aufgabe zu erledigen und es war schwer ihn davon abbringen zu wollen. Auch war die Frage offen, wie er überhaupt hier reingekommen war, da die Wachen ihm keinen Einlass gewährt hatten. Zu unserer wenig erfreulichen Überraschung befand sich unter all dem Gold ein Teleportzirkel. Nun wurde klar, wie auch Posetine die Kammer ungesehen verlassen konnte. Nun zog Carook allerdings eine Schriftrolle aus seinem Beutel heraus. Durch diese ließ uns Posetine wissen, dass wir Carook seine Arbeit machen lassen sollten, da es ja schließlich ihr Gold sei. Diesbezüglich hatten wir aber eine andere Meinung. Auch gab sie uns eine Aufgabe. Wir sollten für sie Rhungold, auch den „Trickster“ genannt, aus dem Weg schaffen. Der Name weckte üble Erinnerungen, da noch ein weiterer Name damit einherging: Divine Devourer. Diese Entität gab sich als Gott der Echsenmenschen aus und war schwer unverwundbar gegenüber Gorok’s Angriffen und immun gegenüber meinem Feuer. War er somit der Dritte im Bunde? Es ergab Sinn, da auch er auf dem Weg nach Sylvanar gewesen war. Diese Kreatur sei aber angeblich am Bauch verletzlich, laut Posetine. Wieso wollte sie, dass wir einen der ihren ausschalteten? War dies alles nur eine Finte, um uns abzulenken? Versuchte sie gar die alleinige Herrschaft zu erlangen? War dies Überhaut denkbar, ausgehend davon, dass Loganar über alles und jeden Bescheid zu wissen schien? Fin beendeteCarook’s versuche das Gold in den Beutel zu schütten und bemächtigte sich dessen. So stellten wir nunmehr auch fest, dass dieser scheinbar das Gold ähnlich einem Teleport woanders hinverfrachtete. Gleichsam schickte Fin eine Notiz zurück in der er um eine Audienz mit Posetine ersuchte. Dies blieb allerdings unerwidert. Dann wurde es draußen aber unruhig. Wir verschwanden kurz nach draußen, um zu schauen was hier passierte und stellten zu unserer Überraschung fest, dass Alchara zurückgekehrt war. Allerdings sah sie extrem mitgenommen aus und war blutüberströmt. Nach ihrer Landung wanderte sie direkt in Richtung der Schatzkammer, um „ihr“ Gold zu überprüfen. Irgendwie nahmen sich die Drachen allesamt nichts. Ein jeder nennt seinen Anspruch an allem was sie zu sehen vermochten. Sie erklärte uns auch, dass sie in einen Konflikt mit Rhungold geraten war. Das erklärte ihre Verletzungen und machte auch deutlich wie mächtig diese Kreatur sein musste. Es war Zeit entsprechend zu reagieren und dafür zu sorgen, dass all unsere Alliierten an unserer Seite stünden sobald die Zeit gekommen war zuzuschlagen. Und es blieb nur zu hoffen, dass die zu erbringenden Opfer nicht umsonst wären. Fin gab für den Moment mithilfe des Horns kurz eine Nachricht heraus wie unsere Feinde aussahen, auf Basis der Erzählungen Alchara’s und unserer Erkenntnisse. Dann erläuterten wir Alchara, dass Posetine das Gold hier wegholen wollte und wir keinen Erfolg damit hatten mit ihr in Verbindung zu treten. Sie wollte daraufhin magisch Kontakt aufnehmen, wovon wir ihr aber eingängig abrieten. Fin hatte zuletzt damit schlechte Erfahrungen gemacht und ihr mochte es genauso ergehen. Doch das sah sie anders, schließlich war sie ein Drache und nicht so eine mindere Kreatur wie wir. Es dauerte wenige Sekunden und Alchara saß sabbernd in der Ecke, als der Kontaktversuch fehlschlug und sie die Konsequenzen ihres Handelns heimsuchten. Glücklicherweise gab es einen Kleriker in der Nähe. Wir gaben Arem Bescheid und dieser erlöste schließlich Alchara von ihrer mentalen Blockade. Zudem versuchten wir sie ein wenig zu heilen, was ansatzweise gelang ihr aber auch keine Dankbarkeit abrang. Zumindest war sie nun auch wieder in der Lage ihr Zusammentreffen mit Rhungold zu beschreiben. Direkte Angriffe waren wohl nicht so hilfreich, wohingegen so etwas wie ihr Drachenatem wirksam gewesen war. Das half uns ein wenig. Vielmehr konnten wir nun erstmal nicht mehr tun, außer sie zu warnen, dass es einen Zirkel unter dem Goldbergen gab. Das war etwas, dass auch sie überrascht zurückließ. Sie widmete sich nunmehr dem Schutz „ihres“ Goldes, während wir uns aufmachten mehr Informationen einzuholen. Dan des Horns konnten wir nun unbegrenzt Kontakt mit jedem aufnehmen, egal wo er sich befand. Es stellte sic heraus, dass Edria noch lebte und auch „drachifiziert“ worden war. Sie befand sich derzeit südlich von Sylvanar. Wohingegen wir auf taube Ohren stießen waren all jene, die mit dem Kataklysmus im Bunde standen. Nirgendwo war eine Kommunikation hin möglich. Bisher hatte es den Anschein, als ob Jolafia nichts von ihrer anteiligen Rolle gewusst hatte, doch das Verstummen ließ viele Interpretationen zu. Auch Valaria lebte noch, obgleich sie das gleiche Schicksal der „Drachifizierung“ teilte. Sie war aber nur allzu bereit uns zu helfen und unsere Augen und Ohren vor Ort zu sein. Wir wunderten uns, ob die Offenbarung Posetine’s sich Rhungold entledigen zu wollen nicht dabei helfen konnte ihn auf unsere Seite zu ziehen. Aber wenn es alles zum Plan gehörte und er uns beim gemeinsamen Vorrücken dann in den Rücken fallen konnte … ? Unsere Gedanken drehten sich stetig im Kreis. Allerdings hatten wir noch eine Sache zu erledigen, die Kompromisslos war. Und das war Garret und seinen Meister Paizon Lee voneinander zu trennen. Und ganz beiläufig offerierte das auch die Chance mit Mundo sprechen zu können, dessen Kopf wir noch bei uns trugen. So war es mal wieder an der Zeit für einen Teleport zum Fubamizi. Obgleich wir den Zirkel nutzten kam es trotzdem zu magischen Verwerfungen, die uns komplett vom Kurs abbrachten. Mit einem Mal landeten wir in einer völligen Leere und es fühlte sich an, als wären wir nur ein Bewusstsein im Nichts. Dann fing die Wahrnehmung zu zerfließen. Wir versuchten krampfhaft an unserem Selbst festzuhalten und uns aus dieser Situation zu befreien. Es war anstrengend und ich bemerkte, wie meine Gedanken abzuschweifen drohten, ich mich verlor. Dann aber vernahm ich den Griff einer anderen Entität. Fin stabilisierte mich. Dann wurden wir aus dieser Leere einfach entfernt und tauchten wieder in Zoica auf. Zu unserem Schreck stellte wir auch fest, dass inzwischen ein ganzer Tag vergangen war, auch wenn es sich überhaupt nicht danach angefühlt hatte. Wirk konnten aber keinesfalls zum Fubamizi auf herkömmliche Art reisen. Daher versuchten wir es noch einmal mit dem Zirkel und hatten Erfolg. Amastacia hatte bereits alles vorbereitet. Ein ganzes Labor war eingerichtet worden und sie machte uns Hoffnung, dass es funktionieren würde Garret und Paizon zu trennen. Garret begab sich auf den angegebene Platz, kippte noch einen letzten Drink in sich rein und war nunmehr bereit. Uns wurde nebenher von Mensch ein Getränk zur Entspannung angeboten. Sie nannte es Sangria. Was immer es war, es hatte einen stark alkoholischen Geschmack. Aber vielleicht war es das Richtige zu diesem Zeitpunkt. Das Ritual begann. Was Garret dort durchmachte schien keineswegs angenehm zu sein. Es war ein wilder Mix aus Magie und dem Einwirken komisch aussehender Apparate. Nach einiger Zeit im Limbo um seine eigene Existenz schloss er trotz allem das Ritual erfolgreich ab. Paizon’s Seele war entfernt worden und befand sich nunmehr in den Überresten von Arcalis. Das war sicher jenseits all dessen, was sich dieser Drache einst gewünscht hatte. Ich stellte mir das moderne Ego vor, wenn er gewusst hätte, dass ein unwürdiges Wesen wie Paizon seine Überreste so „entweihte“. Es ließ mich schmunzeln. Paizon schien genauso leicht beseelt wie Garret zu sein, denn als erstes versuchte er sich an unseren Drinks zu bedienen, nur um festzustellen, dass er weder Mund noch Magen besaß wo es hätte hinlaufen können. Wie immer Amastacia es angestellt hatte, aber zumindest konnte er als belebtes Drachenskelett fortan sein Leben bestreiten – wenn man es so nennen mochte. Jetzt hatten wir noch das Versprechen einzuhalten Amastacia zu Cenereth zu bringen, damit sie ihren neuen Körper bekommen konnte.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-135.html</link>
			<pubDate>Sun, 07 Apr 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 134</title>
			<description><![CDATA[Wir sammelten also alles von Wert ein und schauten uns das Erbeutete während einer kleinen Rast genauer an. Es waren interessante Stücke darunter, aber irgendwie umgab mich das Gefühl es könnte zu wenig sein, um einen werdenden Gottdrachen zu bezwingen. Ich wollte die positive Stimmung aber auch nicht mit düsteren Prognosen sabotieren. Dann war es Zeit zurückzukehren. Zunächst machten wir uns auf in den Vorraum mit den Podesten und dem Teich. Hier war auch weiterhin das Portal zu sehen. Wir waren allerdings etwas besorgt, ob es uns Schwierigkeiten machen würde hindurch zu schreiten. Doch dies verlief ohne Probleme. Auf der anderen Seite angekommen war unsere Neugier ob einer potentiellen Rückkehr geweckt. Fin versuchte ganz Seicht die Spitze eines Fingers durch das Portal zu stecken und zog ihn dann zurück … und verlor prompt die Kuppe. Zum Glück ließ sich das leicht heilen. Wir kehrten somit zum Eingangsbereich zurück, wo uns die Spinne abgesetzt hatte und warteten nunmehr auf deren Rückkehr, nachdem wir kurzerhand Ungol kontaktiert hatten. Wir warteten. Währenddessen spielte Fin mit der erbeuteten Sanduhr herum. Ob sie wohl wirklich in der Lage war die Zeit selbst zu manipulieren? Es dauerte eine knappe Stunde, bis unsere Reisemöglichkeit eintraf. Beim Erscheinen der überdimensionierten Spinne schauderte es mich nach wie vor. Somit endete unsere Exkursion in den alten Tempel und es war Zeit die letzten Dinge mit Ungol zu klären. Auf dem Weg zu ihm nutzt Fin die Reisezeit und versuchte erneut Ralkarion zu kontaktieren, was weiterhin keine neuen Informationen brachte. Dafür brachte ein kurzes Gespräch mit Marco den Hinweis, dass die Flüchtlinge aus Sylvanar inzwischen eingetroffen waren. Was ihn kurzzeitig in Gedanken versunken zurückließ. Bei Ungol angekommen stellte sich heraus, dass unser Ausflug wenigstens keine Zeitdilatation zur Folge hatte. Wo auch immer uns das Portal hingebracht hatte, die Zeit verlief dort im Gleichschritt. Die Spinne, oder das Gehirn auf Beinen, ließ uns wissen, dass sie gerne die Akademie sehen wollte und wir wussten wahrlich nichts was dagegen sprechen würde. Natürlich müssten die Leute vor Ort darauf vorbereitet werden was sie erwarten würde, aber am Ende waren sie auch damit klargekommen eine pyromanische Mumie und einen Betrachter in ihrer Mitte zu wissen. Für den Augenblick wollten wir Ungol aber lieber tarnen und so beschloss Garret ihm die Illusion eines … Busches zu geben. Irgendwie amüsant und gleichsam ziemlich absurd. Ungol war aber außer sich vor Freude. So setzte ich zum Teleport an, welchen wir in zwei Schritten absolvieren mussten, da die Gruppe inzwischen zu groß geworden war, um sie in einem Rutsch zu teleportieren. So sandte ich zunächst Garret, Fin, Calas und die fünf Wächter los und dann im Anschluss Ungol und mich. Doch in Zoica angekommen fehlten alle aus der ersten Gruppierung. Fin kontaktierte mich und erläuterte, dass sie fälschlich in Scourgefaust rausgekommen waren. Irgendwie hatte ich immer noch Probleme die Zielregionen sauber zu bestimmen schien es. Ich überließ Ungol Melody und Angstrum und nutzte den Zirkel, um zu den anderen zu gelangen. Doch eine schnelle Rückkehr war von hier aus nicht möglich, da ich unlängst zu erschöpft vom Einsatz der anspruchsvollen Zauber war. Wir nutzten also die Zeit und untersuchten Scourgefaust eine Weile, wobei wir aber nicht viel neues entdecken konnten. Mit der überschüssigen Zeit bis zur Nachtruhe ermittelten wir dank der Kristallkugel, die uns Leylinien anzeigte, dass es offenbar ein Epizentrum dieser in Sylvanar gab. War es deshalb von Loganar angegriffen worden? Wir ruhten eine Nacht und dann begann die Prozedur unserer Teleportationen erneut. Aufgrund der Gruppengröße sandte ich zunächst Calas alleine los und dann folgte der Rest von uns. Aber auch dieser letzte Zauber hatte seine Tücken und schlug gänzlich fehl. So tauchten wir inmitten der Wüste auf, hoch oben in der Luft. Doch wir fielen nicht, sondern rutschten eher hinab, da wir uns auf einer magischen Kuppel zu befinden schienen. Instinktiv setzte ich sogleich einen erneuten Zauber an und brachte uns diesmal heile nach Zoica. Fin war schon unruhig geworden und wollte nun endlich zu den Flüchtlingen. So begaben wir uns zu deren Unterkunft, wobei aber auch Gerion und Arem dazu geholt wurden. Kurze Zeit später trafen wir auf den ehemaligen South Arbor Tana da Leyo Branchwraith, seines Zeichens auch der Vater von Miriyala. An seiner Seite stand ein jüngerer Elf mit schweren Verletzungen, die ähnlich denen von Bolg Mor aussahen. Fin sah es als seine Aufgabe sich all dem zu stellen. Doch das Gespräch war milde ausgedrückt anstrengend. Der Ex-Arbor war, obgleich der Freundlichkeit die ihm entgegen gebrach wurde, ein wahres Ekelpaket. Arrogant, eingebildet und nie verlegen eine Spitze zu bringen, oder uns zu beleidigen. Fin blieb deutlich diplomatischer, als ich es gekonnt hätte. Die Überheblichkeit der Vollblutelfen war legendär und Branchwraith vereinte hunderte Jahre kultivierter Widerwärtigkeit in sich. Ganz davon abgesehen, dass er die Realität seiner Situation nicht zu begreifen schien. Ihre Heimat war verschwunden, sie waren nun auf jene angewiesen, auf die sie so voller Missachtung hinab geblickt hatten. Ich spürte den dringenden Wunsch meiner Wut Luft zu machen, doch unterdrückte es für den Augenblick. Mittendrin verließ der jüngere Elf den Raum, woraufhin Garret hinterher ging. Und auch wir hatten dem alten Mann nichts mehr mitzuteilen und beließen es dabei. Wir folgten nun Garret hinaus, welcher uns mitteilte, dass es sich bei dem jüngeren Elf um Rahan gehandelt hatte. War das nicht Fin’s Bruder? Er hatte Garret gesagt, dass es ihm leid tat und dies bitte an seinen Bruder ausgerichtet würde. Ich sondierte Fin’s Gesichtsausdruck und versuchte zu ermitteln was in ihm vorging. Es musste ihn alles ziemlich aufwühlen. Fin hatte offenbar vor zu den Ankömmlingen zu sprechen. Damit sie auch zuhörten galt es die Aufmerksamkeit aller zu erregen. Vielleicht lag es an einem Aussetzer meines Verstands, oder es war die Wut über die Art wie uns Branchwarith behandelt hatte, aber das Erstbeste was mir einfiel war ein Blitzgewitter zu erzeugen. Es muss kaum erwähnt werden, dass dies nicht hilfreich gewesen war. Die Leute im Auffanglager brachen aufgrund ihrer gerade erst gemachten Erfahrungen in Panik aus. Doch dann wiederum gab es diese kleine leise Stimme in meinem Hinterkopf, die das Chaos gut hieß und genoss … Garret konnte sie durch einen unerwartet charismatischen Eingriff aber wieder beruhigen und Fin hielt eine Ansprache, um die Neuankömmlinge einzustimmen. Wobei er Hilfe bot aber im Ausgleich auch um Hilfe bat, um den Aufgaben und der Bedrohung durch die Drachen entgegentreten zu können. Es war durchaus bewegend und es zeigte deutlich was es war, dass mich zu ihm hinzog. Während all dessen führte Rahan einen Zauber aus, d er einen nahgelegenene Baum belebte, ihn auf Fin zugehen ließ und ihn anhob, während sich um ihn herum alles zu einer Art Podium oder thronartiger Plattform wandelte. Dies gab seiner Ansprache eine noch größere Dramatik. Danach gaben wir Order Berichte aller Verantwortlichen zu erhalten. Wir mussten über die Vorgänge innerhalb und außerhalb der Stadt in Kenntnis gesetzt werden. Ich setzte mich allerdings zwischendrin kurz ab und machte meinen Weg Richtung Rahan. Er sah während des Treffens mit Branchwraith nicht glücklich aus. Und dann half er Fin bei seinen Bestrebungen hier Ruhe in die Situation zu bringen. Vielleicht hatte der alte verkrustete Elf nichts gelernt, aber mich beschlich das Gefühl Rahan hatte es. Vielleicht gab es Hoffnung für die Zukunft was diese Elfen anging und in jedem Fall wollte ich Fin unterstützen. So nutzte ich die Gelegenheit und probierte Rahan’s Verletzungen zu heilen, was erstaunlich gut gelang., wenngleich nicht gänzlich. Voller Dankbarkeit und mit Tränen in den Augen fiel er mir um den Hals. Danach begab ich mich zurück zu den anderen, die inzwischen etwas bleich dreinblickten. Offenbar hatte eine junge Elfe die Angreifer beschrieben. Es waren demnach drei Drachen, die Sylvanar angegriffen hatten und zwei davon hatte sie auf einer Zeichnung festgehalten. Was diese Bilder uns zeigten deutete auf nichts gutes hin. Es verstärkte sich der Verdacht, dass Posetine auf Loganar’s Seite gewechselt war …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-134.html</link>
			<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 133</title>
			<description><![CDATA[Nachdem sich Lia’s Ärger gelegt hatte brachte wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Was genau wir hier zu finden vermochten, oder welche Herausforderungen noch auf uns warten würden wusste sie aber auch nicht. Es schien auch egal, denn was hätten wir sonst tun sollen? So beschlossen wir durch das Spiegelportal zu schreiten. Auf der anderen Seite fanden wir uns in einem Innenhof wieder. Noch bevor wir reagieren konnten brach plötzlich eine mächtige Energiewelle in unserer Mitte hervor und vieles von unserer Ausrüstung lag nun überall verteilt, während wir verwundert und verwundet zurückgeblieben waren. Der magische Behälter, in dem wir viele unserer Dinge transportierten war einfach explodiert. Nachdem wir uns wieder gefangen hatten suchten wir unser Habe zusammen. Calas war zum Glück stark genug all unser Gepäck auf herkömmliche Weise zu transportieren. Insbesondere die Massen an Büchern waren schon speziell. Dann hatten wir endlich die Gelegenheit die Gegend zu sondieren. Ein Steinboden unter uns und äußerst gut erhaltende Wände um uns herum. Aber alles wirkte schlicht und rudimentär. Nach oben blickend schien es ewig in die Höhe zu gehen. Eine Art Miniaturoase bestehend aus einem Baum und einem Teich fand sich auch hier. Ihr Zweck blieb uns unklar. Weiter den Raum hindurch fiel uns ein weiterer Spiegel auf. Vor ihm waren vier Podeste. Vor diesen wuchs ein kristallener Käfig aus dem Boden, welcher über Halterungen für Arme und Beine verfügte. Alles deutet darauf hin, dass etwas mit den Podesten geschehen musste und auf jeden Fall, dass jemand in den Käfig zu gehen hatte. Calas hatte keinerlei Berührungsängste und stapfte direkt zum Käfig. Kaum war er darin, da brach eine Welle Energie über ihn hinab und eine giftige Wolke umhüllte ihn. Er sah etwas mitgenommen aus. Die Energie verblieb eine Weile im Anschluss und wir vermuteten, dass sie etwas mit den Podesten zu tun hatte. Nacheinander testeten Calas, Lia und ich die Wirkung des Käfigs und stellten erschöpfend fest, dass vier Energieformen freigesetzt wurden, die uns ziemlich zusetzten. Sie konnten in Luft, Eis, Erde und Feuer unterteilt werden. Da wir inzwischen recht angeschlagen durch dieses Rätsel waren nutzten wir die recht friedvolle Umgebung um eine kleine Rast einzulegen. Bei dieser evaluierten wir auch wie das Rätsel wohl gelöst werden könnte. Fin hatte dabei die kompliziertesten Gedanken. Am Ende kam es uns so vor, als sei dieses Rätsel recht spezifisch auf Drachen ausgelegt gewesen. Und der Gedanke kam auf, dass es vielleicht etwas mit ihrer internen Rangfolge zu tun haben mochte. Auf dieser Basis luden wir uns erneut mit Energie auf und stellten uns der Reihenfolge Feuer, Eis, Erde und Luft nach auf die Podeste. Dies zeigte tatsächlich Wirkung und der nächste Durchgang wurde freigelegt. Im nächsten Raum befanden sich sechs Podeste mit Gemälden und ebenso sechs Alkoven mit Aussparungen, wo die Gemälde potentiell reinpassten. Jedes Bild zeigte einen Teil der Geschichte Logothil’s, oder vielmehr Zoica’s. Dahinter eine Treppe. Wir waren durch die verschiedenen Bildnisse recht irritiert, da sie zunächst keinen Sinn ergeben zu schienen. ALs wir eine Reihenfolge in die Aussparungen gesetzt hatten und die Treppe nutzten, liefen wir ewig und ewig die Treppe hinab. Irgendwann drehten wir um und kamen direkt und ohne Zeitverzögerung wieder im Alkovenraum an. Die Reihenfolge war falsch gewesen. Es dauerte einige Zeit die Geschichte Zoica’s richtig zu interpretieren. Es fehlte uns zu viel Wissen, um auf die Schnelle eine Lösung zu produzieren. Dann experimentierten wir aber erfolgreich mit der Idee, die sich als richtig erweisen sollte. Hiernach war Zoica aufstrebend gewesen und eines Tages raste eine Form von Meteor auf die Stadt hernieder. Dieser brachte die Drachen nach Logothil und setzte den Fortschritt der Bewohner zunächst zurück. Ab dann schien Arcalis seine Herrschaft in Bildern festzuhalten. Die Treppe war nunmehr nicht länger eine Unendlichkeit lang und brachte uns in eine Schatzkammer. Zehn große Statuen standen im Kreis zwischen Säulen platziert herum. Mittig lag allerlei wertvolles. Dazu gab es offenbar besondere Objekte, die in den Zwischenbereichen von Säulen und Statuen platziert worden waren. Dann bemerkten wir wie die Statuen sich anfingen zu bewegen. Ihre Köpfe wandten sich uns zu und man glaubte fast, dass sie würden uns aktiv beobachten. Fin hielt diese Statuen für Schatzwächter und überlegte nicht lang. Instinktiv holte er zum Erstschlag aus, was uns unmittelbar in einen Kampf verwickelte. Dazu rief er noch, dass wir möglichst schnell alles brauchbare einpacken sollten, während er die Wächter ablenken wollte. Verwirrt tat ich was er mir sagte. Besonders die hervorgehobenen Objekte schienen nützlich sein zu können. Nach einigem Hin und Her aber kamen wir zu dem Schluss, dass die Wächter jeden ignorierten, der nicht handgreiflich geworden war. Zu diesem Zeitpunkt war es aber nicht gut um die kämpfenden bestellt gewesen. Einige der Wächter fielen zerstört zu Boden, bevor Garret plötzlich dank eines gefundenen Amuletts Kontrolle über sie erlangt zu haben schien. Offenbar waren diese „Wächter“ ein Teil der Mittel, die wir im Kampf gegen Loganar hätten einsetzen können. Jetzt waren sie ein wenig dezimierter, was auf das etwas leichtsinnige Handeln von Fin zurückzuführen war. Neben einem Kontrollamulett für jeden einzelnen Wächter, gab es noch eines, welches sie alle kontrollieren konnte. Das war das Amulett gewesen, welches Garret zufällig an sich nahm. Darüber hinaus fanden wir allerlei weitere Objekte mit magischem Einfluss: Ein Kodex welcher die Grundlagen für den Bau der Nexi beinhaltete. Ein Szepter, dass Arkade Mächte wandeln kann und ihre elementaren Wirkungen auszutauschen vermochte. Ein Amboss aus Mithril, der auf ihm geschmiedete Objekte magisch aufwerten konnte. Ein riesiger Topf aus Drachenschuppen, welcher fähig war die Essenz von Objekten zu wandeln und so zum Beispiel aus Stein Gold zu machen. Ein Umhang, der seinen Träger magisch zu verhüllen mochte. Eine kristallene Kugel, die die Leylinien von Logothil aufzeigen konnte. Ein Stundenglas, welches den Fluss der Zeit manipulieren konnte – jedoch mit potentiell ungeahnten Konsequenzen. Ein Horn, welches bei Benutzung die Kommunikation mit jeder Person überall ermöglichte. Eine kleine lodernde Flamme, die eine inspirierende Wirkung entfaltete, wenn man sie bei sich trug. Dies war eine erhebliche Ausbeute, die wir nun zuerst einmal genauer betrachteten und überlegten, wer wohl was am ehesten gebrauchen konnte.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-133.html</link>
			<pubDate>Sun, 03 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 132</title>
			<description><![CDATA[So schnellte ich nach vorne, die Energien in meiner Hand bereit Zatar ein für allemal ein Ende zu setzen. Doch Fin versperrte mir den Weg. Beinahe traf ich ihn mit meinem Angriff, konnte aber gerade noch inne halten. Er erklärte, dass ich nicht so eine Person war, die jemanden kaltblütig umbrachte. Für mich war es ein kleiner Schockmoment, der mich aber wieder zur Besinnung kommen ließ. Was jedoch aufgrund der Situation an uns allen vorbeiging war, dass Garret inzwischen Zatar den Rest gab. Auf der einen Seite fühlte ich mich damit besser und auf der anderen Seite war Fin’s eindringlicher Blick, der mich wanken ließ. Auf jeden Fall hatten wir unseren Aufenthalt hier überzogen. Es gab nichts mehr zu tun, außer uns des Tagebuchs von Ocanar zu bemächtigen. Calas indes fand gefallen an Mundo’s altem Schwert und steckte es ein. Und mich ergriff der Gedanke, dass der abgetrennte und versteinerte Kopf von Mundo vielleicht auch hilfreich sein konnte. Den ganzen Körper mitzunehmen und zu hoffen ihn wieder zu beleben stand außer Frage. Aber mit den Ringen von Tangos Ayumu waren wir in der Lage die Versteinerung rückgängig zu machen und potentiell Mundo nachträglich mit Amastacia’s Hilfe Frage zu stellen. Zeitgleich zu diesen Überlegungen deutete sich an, dass die veränderte Magie des Nexus offenbar weitreichendere Auswirkungen hatte. Sie schien und förmlich Energie abzusaugen. Daher wollten wir den Ort so schnell es geht verlassen. Auf dem Weg nach draußen versuchte Fin noch Ralkarion zu kontaktieren, doch schlug dieser Versuch fehl. Lediglich einen Schmerzensschrei bekam er als Reaktion zurück. Wir wunderten uns, was ihm wohl widerfahren war, hatte aber auch keinerlei Anhaltspunkt ihm zu helfen. Ich setzte einen Teleportationszauber an und so landeten wir in Zoica … zumindest fast. Irgendwie konnte ich den Zielpunkt nicht richtig fixieren, was uns im Umland der Stadt auftauchen ließ. Mitten in einem Feld materialisierten wir. Vielmehr etwas darüber, was einen unangenehmen marginalen Fall mit sich brachte. Allerdings führte dieser dazu, dass Garrets Pferd sich zu schwer verletzte und verstarb. Was war nur falsch gelaufen? Lag es an der Nähe zum Nexus? Kurz darauf bemerkten wir einen Bauern, der uns von Flüchtlingen aus Sylvanar berichtete, welche hier vorbeigekommen waren. Also stimmte es. Sylvanar war gefallen. Er berichtete auch davon, dass er gehört habe es gäbe eine neue Glaubensrichtung. Etwas einfältig wollte er dieser offenbar folgen, da sie etwaige Versprechungen mit sich führte. Wir machten uns auf den Weg zurück zur Stadt. Einen halben Tag später brach der Abend an. Wir legten eine Rast ein während dieser Fin noch Lia kontaktierte. Schließlich musste wir uns mit ihr absprechen bezüglich der Informationen, die wir von Arcalis und Cenereth erhalten hatten. Sie war jedoch derzeit nicht in der Nähe und berichtete, dass sie auf der Suche nach Waffen sei, die uns im Kampf gegen Loganar helfen würden und dass sie später zu uns stoßen würde. Als er dann jedoch noch versuchte mit Posetine Kontakt aufzunehmen, brach Fin plötzlich zusammen. Der Schreck war groß, aber zum Glück kam er bald wieder zu Sinnen. Doch irgendwie stand er komplett neben sich. Was war da nur geschehen? Im Verlaufe des Abends stießen Garret und Calas noch auf den verstorbenen Kobold Krathus an, während ich versuchte schlau aus dem Tagebuch von Ocanar zu werden. Doch seine Chiffrierung war nicht leicht zu durchschauen. Am nächsten Morgen ging es Fin schon deutlich besser, auch wenn er immer noch etwas geistig abwesend wirkte. Zumindest konnten wir den Weg nach Zoica fortsetzen. Es dauerte einen knappen halben Tag, bis wir die Stadttore erreicht hatten. Und es galt viel zu erledigen. Insbesondere war es notwendig schnellstmöglich mit Ungol zu sprechen und in Tan Wara das Versteck von Arcalis ausfindig zu machen. Daher brachen wir direkt auf in der Kanalisation einen Ansprechpartner zu suchen, den wir auch erstaunlich schnell auftreiben konnten. Wie gewöhnlich war es schwierig mit diesen Kreaturen zu kommunizieren. Fin besorgte noch ad hoc ein Huhn, damit wir wenigstens etwas zu essen anbieten konnten. Doch es blieb eine Geduldsprobe. Wir erläuterten, dass unsere Nahrungsversorgung aus Kettlehall zusammengebrochen sei, was eine wenig zufriedenstellend Reaktion bei der Spinne auslöste. Garret brachte ein, dass sie sich ja an den Kobolden satt essen könnten, was mich als Vorschlag eher schockierte. Wussten wir denn, ob die alle unsere Feinde waren? Da die Spinne alles irgendwie in den Flaschen Hals bekam begann sie uns nun zu drohen, da wir unseren Pakt brechen würden. Doch ich erklärte ihr, dass wir keine bösen Absichten verfolgten, den Pakt versuchen würde aufrecht zu halten, aber die Situation um Loganar verzwickt sei. Es war genug, damit sie uns zuhörte. Und im Nachgang dafür sorgte, dass wir zu Ungol gebracht werden und wir somit direkt mit ihm sprechen konnten. Wir folgten ihr tiefer die Kanalisation hinunter, bis der Bereich in einen langgezogenen Höhlegang überging. Große Spinnen krauchten hier umher und ein eisiger Schauer lief meinen Rücken hinunter. Diese über dimensionierten Spinnentiere waren jenseits dessen, was ich als angenehm empfand. Doch wir brauchten ihre Hilfe. Eine riesige Jagdspinne wurde dann für uns gerufen. Auf ihrem Rücken sollten wir schnellstmöglich nach Tan Wara gebracht werden. Weder war es angenehm auf diese zu klettern und dort die kommenden Tage auf ihrem Rücken durch den Untergrund tiefer und tiefer in das Spinnenimperium vorzudringen, noch half es, dass auf Ihrem Rücken auch ihre Jungen mitreisten. Es war eine unbehagliche Nähe. Gute zwei Tage dauerte die Reise. Wobei es ein wirklich wilder Ritt gewesen war. Geschwindigkeit war das eine, aber die unkontrollierten Wendungen plötzlich an der Wand zu laufen oder von der Decke zu hängen machten es zu einer nicht ungefährlichen Reiseart. Schließlich gelangten wir in eine gigantische Höhle. Hier sollten wir in Empfang genommen werden. Ein monströs gigantischer Spinnenkörper verbarg sich unter dem Staub zu unseren Füßen hinauf die ganze Höhle einnehmend. Zuerst dachten wir dies könnte Ungol sein, dann aber hörten wir Geräusche wie von einer Gruppe in schwerer Rüstung. Aus einem der Gänge kamen einige weitere Spinnentiere. Unter anderem auch ein Wesen, dass einen humanoiden Oberkörper auf einem spinnartigen Unterkörper hatte. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Von dessen Kopf sprang eine kleine Spinne hinunter, welche zwar die typischen Beine hatte, aber nach oben hin wie ein schrecklich schilfgelaufenes Experiment aussah. Auf ihrem Körper war ein Glasgefäß angebracht, in welchem sich ein Gehirn zu befinden schien. Sie begab sich hoch auf die gigantische Spinne und dann sprach sie mit uns in unseren Gedanken. Bevor wir die wichtigen Themen ansprechen konnten bot sie uns zunächst einmal etwas zu essen an, um uns zu stärken. Sogleich wurde alles mögliche an Nahrung reingebracht, doch es war nicht unbedingt was wir erwartet hatten. Affenhirn auf Eis, Augensuppe … Mir dreht sich der Magen um, während Calas tatsächlich bereit gewesen war davon zu probieren. Wir wollten unseren Gastgeber ja auch nicht verärgern. Dann stellte sich aber heraus, dass es sich bloß um einen Streich gehandelt hatte. Zwar amüsiert, aber auch irritiert, dass wir überhaupt von dem falschen Essen probiert hatten, folgte dann das richtige Essen. Wir berichteten unser Anliegen und wie wir unsere Absprache einzuhalten gedachten. Die Situation war eben nur außer Kontrolle geraten und wir brauchten Unterstützung. Ungol hatte keine Bedenken und wollte uns gerne entgegenkommen. Wenn wir eine neue Nahrungsquelle für seine Kinder auftun konnten, so wollte er sich auch weiterhin an die Absprache halten. Mundi habe ihm beigebracht stets Versprechen einzuhalten. Das war eine Erleichterung für uns. Gleichsam konnten wir von Amastacia berichten, die ihn stets schätzte. Das erfreute ihn sichtlich. Und dann war da noch die Sache mit Lia. Scheinbar war sie uns zuvorgekommen. Ungol berichtete, wie sie vor einiger Zeit hergekommen war und sich zu einem alten Tempel aufgemacht hatte. Laut seiner Aussage würde allerdings jeder sterben, der dort hinginge. Da war definitiv keine gute Nachricht gewesen. Und dazu kam, dass er Erlebnisse und Vorgänge beschrieb, die Calas in Verbindung mit seinen Erfahrungen aus dem magischen Kubus von Shadar Logoth brachte. Um direkt eine Rückmeldung seitens Lia zu bekommen, versuchte Fin noch einmal Kontakt mit ihr aufzunehmen. Doch sein Zauber wurde direkt erstickt. Ein Gegenzauber löste seine magischen Energien auf, während ich aus den Schatten heraustretend die Silhouette von Leng wahrnahm. Als Sicherheitsmaßnahme hatte er sich verborgen und war bereit gewesen jede verdächtige magische Handlung zunichte zu machen. Wir erklärten uns kurzerhand und durften dann den Versuch fortsetzen. Tatsächlich gelang es Fin Lia zu erreichen. Scheinbar hing sie allerdings irgendwo fest. Sie erklärte uns, dass sie das Versteck von Arcalis aufsuchen wollte. An den Whistling Guardians und den Whispering Halls sei sie vorbeigekommen, würde nun aber in der Chamber of Reflection nicht weiterkommen. Grund genug für uns möglichst schnell zu ihr zu gelangen. Ungol stellte uns dankbarere weise für den Weg wieder einer seiner Jagdspinnen zur Verfügung, auch wenn ich mich nie an diese Viecher gewöhnte. Nur eine Stunde später waren wir am Ziel. Eine merkwürdige Tempelanlage inmitten einer Form von Steinwüste tat sich vor uns auf. Blitze zuckten hinab und schlugen völlig zufällig in der Gegen dein. Das Gebäude vor uns wies eine sonderbare Oberfläche auf, welche magischer Natur zu sein schien. Auf ihr waren auch Schriftzeichen. Obelisken standen um das Gebäude herum und gaben Aufschluss auf den Namen dieses Ortes. Es handelte sich um den Tempel von Dolor’Amun. Hatte dieser Ort etwas mit dem Dolor in Nordosten von Logothil zu tun? Als wir versuchten das Innere zu betreten kamen wir immer direkt auf der entgegengesetzten Seite des Tempels hinaus. Es war verwirrend. Irgendetwas machten wir im Bestreben hineinzugelangen falsch. Wir vermuteten zunächst, dass es mit den Blitzeinschlägen zu tun haben konnte und versuchten verschiedene Ansätze reinzugehen. Stets ohne Erfolg. Dann erinnerte sich Calas daran, was uns Lia gesagt hatte. Bezogen auf die Art des Baus duner Obelisken könnten dies wohl die Whistling Guardians sein. So versuchte er erneut mit einem Pfeifen auf den schuppigen Lippen hineinzugehen … und hatte scheinbar Erfolg, da er auf keiner Gegenseite wieder herausgetreten kam. Wir taten es ihm gleich. Es war allerdings scho meine höchst eigenartige Sicherheitsmaßnahme. Im Inneren befanden sich eine Art von Leylines auf dem Boden und es gab eine Treppe in ein tiefer gelegenes Stockwerk. Hier drinnen war es absolut still. Draußen zuckten noch lautstark die Blitze, aber jetzt hörten wir davon nicht mehr. Die Linien am Boden ergaben nach einer genauen Betrachtung eine sehr abstrakte Darstellung von Logothil. Wir entschlossen uns dem Weg nach unten zu folgen und stiegen die Treppe hinab. Auf dem Weg hinunter hörten wir Stimmen, die uns kontinuierlich mitteilten, dass wir chancenlos seien und wir keine Erfolg haben würden. Was mich anging, so brauchte ich nicht noch mehr Gedanken, die mich an unserem Vorhaben zweifeln ließen. So gut es ging versuchte ich daher diese Stimmen zu ignorieren. Unten angekommen fanden wir uns vor einem großen Spiegel wieder, der einen goldenen Drachen zeigte. Uns wurde ein Rätsel präsentiert, dass wir alle im Chor in wenigen Sekunden lösten und sich ein neuer Weg vor uns auftat. Im gleichen Moment machte sich Lia aus den Schatten bemerkbar, die sichtlich angesäuert war, dass wir ohne Mühe dieses Rätsel lösten, welches sie hier seit geraumer Zeit festgehalten hatte. Wenigstens hatten wir sie nun endlich gefunden und waren auf dem besten Wege Arcalis’ zurückgelassene Hilfsmittel aufzutreiben.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-132.html</link>
			<pubDate>Sun, 04 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 131</title>
			<description><![CDATA[Offenbar hatte es Garret’s Freund Ralkarion in der Tat geschafft einen Teleportzirkel am Fubamizi einzurichten, ähnlich wie schon bei Kettlehall. Das war wahrlich eine Hilfe, da wir sonst eine langwierige Reise vor uns gehabt hätten. Dank der Runenkoordinaten gelangten wir von Kettlehall zum Fubamizi in einem Wimpernschlag. Um unsere Anwesenheit nicht zu verkomplizieren legte ich die mir vor Monaten gegebene Drachenschuppe an, damit uns die Gnome als Freunde erkannten. Die Drachenpriester der Turen Schappanok gaben uns einen freundlichen Empfang und ließen uns ohne Probleme zu Miriyala Zofra durch. Es hinterließ ein mulmiges Gefühl in mir wieder hier zu sein. Die erste Begegnung mit einem Drachen fand hier statt und es war keine angenehme gewesen. Zofra hingegen war gänzlich anders, als Tundra es war und dennoch … ein Schauer von Tundra’s ehemaliger Präsenz ausgehend umfing mich hier in dieser Kaverne. Wir berichteten ihr kurzerhand wie sich die Lage zuletzt dargestellt hatte. Nicht zuletzt hofften wir auf ihre Unterstützung bei dem ,was uns bevorstehen würde. Ihre Antwort enttäuschte nicht. Sie würde da sein, wenn sie gebraucht würde und an ihrer Seite würde sie die Drachenpriester haben. Zudem gab sie einem jeden von uns eine ihrer schwarzen Drachenschuppen. Diese konnten ganz ähnlich wie jene von Posetine verarbeitet werden unsere defensiven Fähigkeiten zu verbessern. Dankend zogen wir dann los in die tiefere Ebene, wo sich die Überreste von Arcalis befanden. Amastacia war offenkundig aufgeregt über die Option mit ihm in Kontakt treten zu können, sowie ihre Experimente des Seelentransfers weiter fortführen zu können. Zunächst aber waren wir dran. Es war dringlich mehr über die aktuelle Situation und unsere Möglichkeiten in Erfahrung zu bringen. So setzte sie einen Zauber an, der uns begrenzt mit dem Geist von Arcalis in Verbindung treten ließ. Das hieß, dass wir uns knapp und präzise zu fassen hatten was unsere Fragen anging, derer uns maximal fünf zur Verfügung standen, bevor der Zauber seine Wirkung zu verlieren drohte. Daher brauchten wir einen Moment uns über die genauen Fragen zu beraten. Es war nicht ganz einfach alles, was wir hofften in Erfahrung bringen zu können, in wenige Fragen zu pressen. Und zu allem Überfluss war der Konsens, dass auch noch ich diese Fragen präsentieren sollte. Das fühlte sich nach etwas zu viel Verantwortung für jemanden wie mich an. Die Zweifel versuchend zu unterdrücken ging ich ans Werk. Auf die Frage hin, wie wir den Aufstieg zur Gottheit unterbinden könnten, ließ uns das von Amastacia kurzfristig beseelte Skelett von Arcalis durch eine fleischlose Stimme wissen, dass dies nur durch den Tod des aufsteigenden Wesens gestoppt werden könne. Das brachte uns zu den Mitteln und Wegen, die uns Arcalis gegebenenfalls dafür zur Verfügung zu stellen vermochte. Zunächst etwas enttäuschend verwies er auf die Akademie und ihr Lager an potentiell brauchbarer Ausrüstung, sowie dessen aus dem Lager des Compounds. Beides waren leider keine Option mehr. Doch er überraschte uns auch mit einem weiteren Aspekt. Scheinbar gab es einen Tresor innerhalb Tan Wara’s. Das hieß für uns mit den Spinnen erneut in Verhandlungen treten und hoffen, dort noch etwas brauchbares finden zu können. Es blieb auch noch die Frage offen, ob er etwas nützliches zu Loganar wüsste. Und hier wurde es besonders interessant. Denn Loganar war zwar Shadar’s Sohn, aber er wurde erschaffen und nicht herkömmlich gezeugt. Verhielt es sich ebenso mit Posetine? Und vielmehr wurde er aus dem genetischen Material von Shadar und Jolafia kreiert. Jolafia war also ein Drache? Und wie kam er zu den notwendigen Mitteln? Wusste sie darüber bescheid? Dazu wurde klar, dass Loganar’s Intrigen weit zurückreichten. Er war es, der Arcalis vom Bau des Nexus’ in Azoicstrum überredet hatte. Ausgehend davon welche Feinde Arcalis zu Lebzeiten hatte, wollten wir wissen, wen wir noch im Auge haben sollten, wenn wir uns Loganar entgegen stellen würden. Einzig die Baroness Korvara aus Ravengrove fiel im hierzu ein. Ava’s Einsichten dazu wären hier vermutlich hilfreich gewesen, ebenso ein Besuch in ihrer alten Heimat. Nach allem was wir wussten hatte der „Blutfluch“, dem die Yuan-ti ausgesetzt waren, dort seinen Ursprung. Und so wie es schien auch weitere Blutmagie, wie sie von Shadar Logoth angewendet worden war. Doch uns fehlte die Zeit das jetzt noch weiter zu ergründen. Zuletzt hofften wir auf eine Information dahingehend, wie wir Loganar’s Sicht durch die Realität und damit seine Einschätzungen und Vorausplanungen umgehen könnten. Das einzig Brauchbare, was Arcalis dahingehend zu sagen hatte, lautete sich unberechenbar zu verhalten. Doch was war unberechenbar gegenüber einer Entität, die alle Eventualitäten sah? Wertete er Chancen aus? Hieß es also das Vorgehen zu wählen, dass wir am Wenigsten bereitwillig ausgewählt hätten? Vielmehr bekamen wir aus dem verstorbenen Drachen nicht heraus. Doch es gab zumindest einen Ansatzpunkt und das war sein Versteck in Tan Wara. Gleichermaßen gab es da noch einen weiteren toten Drachen, der langwierig gegen Shadar intrigiert hatte. Cenereth konnte uns potentiell auch noch Antworten liefern. So überredeten wir Amastacia zu einem weiteren Ausflug. Nicht zuletzt konnte sie so auch den zweiten Körper genauer in Augenschein nehmen. Wir nutzten also den Fubamizi Zirkel und teleportieren uns nach Ark’Therion. Zu unserem Unglück stand der Turm nicht mehr, auf welchem die Ankunftsplattform sich zuvor befand, was uns in den freien Fall brachte. Instinktiv breitet ich meine Flügel aus und fürchtete um das Wohlergehen der anderen, doch Calas rettete den Moment. Ein beherzter Zauber mitten im Sturz sorgte dafür, dass alle Beteiligten zu fliegen vermochten. Von hier oben machten wir zufällig auch einen Koboldspäher aus. Kaum waren wir gelandet sorgten wir mit einer Finte dafür, dass er uns nicht ankommen sah und überraschten ihn unsererseits. Es war nicht möglich ihn gehen zu lassen. Sein Bericht war eine Gefährdung für alles, was wir vor gehabt hatten. So setzten wir ihn zunächst außer Gefecht und entschieden ihn später als Gefangenen mitzunehmen. Nun war es wieder an Amastacia ihre Künste zu zeigen. Zuerst war sie absolut hingerissen von ihrem potentiell neuen Körper. Sie sei bisher noch nie ein Drache gewesen vermeldete sie in freudiger Erwartung. Uns hingegen stieg ob des widerlichen Gestanks von Verfall das Essen die Speiseröhre hinauf. Und da legte aber die Katze schon los mit ihrem Zauber … Recht unvorbereitet für uns beseelte sie Cenereth’s Körper kurzfristig, was uns in Zugzwang brachte. So stammelte ich mir meine Fragen zurecht. Bisher hatten wir keine genaue Ahnung wieso Cenereth überhaupt Shadar geholfen hatte, obgleich er doch dabei war ihn zu hintergehen. Dabei kam heraus, dass Cenreth einen Pakt mit Loganar schloß und dieser vorsah seinen alten Herren auszuspielen. Das war etwas kryptisch, weswegen genauere Infos zu dem Pakt hilfreich waren. Scheinbar galt es die alte Garde an Drachenherrschern abzulösen. Loganar verfolgte dieses Ziel und der Pakt mit Cenreth sollte letzterem einen Platz in der neuen Garde sichern. Doch Loganar betrog ihn. Es ließ mich stets verwundert zurück, wie so alte und theoretisch weise Kreaturen so unglaublich naiv sein konnten. Loganar intrigierte gegen seinen eigenen Vater, was ließ Cenreth glauben, er würde nicht weniger gegen ihn vorgehen? Keinem von diesen angeblich so überlegenen Schuppentieren war zu trauen. Obgleich Arcalis uns bereits eine Option für den Fund von möglichen Mitteln im Kampf gegen Loganar nannte, so konnte Cenereth ja auch etwas zurückgehalten haben. Aber hierzu konnte er uns nichts weiter sagen. Lediglich, dass Lia über entsprechende Informationen verfügen würde. Es musste aber doch etwas geben, dass Cenereth über Loagnar und Posetine wusste, was Arcalis gegebenenfalls unklar war. Nicht zuletzt war Arcalis vor vielen Jahrzehnten verstorben und der vor uns nun dahinsiechende Drache vermochte eventuell diese Zeitdifferenz zu überbrücken. Und tatsächlich konnte er einiges erläutern, da er einen tiefen Einblick in die Erschaffung beider hatte. Es handelt sich bei beiden um künstlich kreierte Drachen auf Basis verschiedener Genstämme. Loganar, das wusste wir bereits, entstand aus Shadar und Jolafia. Wohingegen Posetine aus Ponzi und Jolafia entstand. Und angeblich wusste Jolafia nichts von diesen Experimenten. Wobei man sich die Frage stellte, wie das an ihr vorbeigehen konnte, wenn doch „Material“ von ihr benötigt wurde. Auch war es eine unfassbare Erkenntnis, dass die Anführerin des Druidenzirkels des Kataklysmus ein Drache war. Und offenbar auch so mächtig, dass zur Erschaffung der jungen Drachen stets sie als Basis herangezogen wurde. Ausgehend von Cenereth’s Wissen über all die internen Vorgänge wusste er aber auch mehr dazu zu sagen, wie man den Aufstieg verhindern beziehungsweise Loganar aufhalten konnte. Zum jetzigen Zeitpunkt sammelte Loganar noch Energie, doch diese musste auch umgewandelt werden, um den Aufstieg zu vollziehen. Störte man diesen Prozess, sorgte man etwa dafür, dass diese Energien für andere Dinge aufgebraucht werden mussten, dann würde man jene im Aufstieg befindlichen Individuen wieder in die Sterblichkeit zurückdrängen. Als die letzte Frage beantwortet war verstummte Cenereth wieder und ließ uns mit vielen Dingen zurück, die es zu verarbeiten galt. Unsere Liste sah vor Lia zu finden, nicht zuletzt, da wir auch noch die Hilfe von Mundi benötigten. Dann galt es das Versteck in Tan Wara ausfindig zu machen, noch einmal nach den Nexi zu schauen und ob wir deren Energien doch noch einzusetzen vermochten, Loganar irgendwie zu beschäftigen und ihn dazu bringen seine Energien aufzuwenden, Posetine zu finden und sie hoffentlich als Alliierte auf unserer Seite zu wissen und eventuell auch Shadar Logoths Leiche aufzutreiben und so eventuell noch mehr Mittel und Informationen an die Hand zu bekommen Loganar aufzuhalten. Als erstes wollten wir jedoch die Nexi überprüfen. Da auch noch im Raum stand was aus Mundo geworden war und ob die Betrachter gegebenenfalls noch eine unterstützende Kraft sein konnten, schien es sinnvoll den Nexus in Iris aufzusuchen. Auch war es der einzig schnell erreichbare via eines Teleportzirkels. Dank der festen Koordinaten traute ich mir auch eher zu meine neu erworbenen Fähigkeiten bezüglich freier Teleportation dort auszutesten. Doch zunächst mussten Amastacia, Steve, Mensch und unser Gefangener Kobold zurück zum Fubamizi, damit sie dort das Ritual für Garret vorbereiten konnte. Einen Zauber später waren sie fort und ich hoffte, dass sie am richtigen Ort und heile angekommen waren. Wir hingegen verschwanden aus Ark’Therion und tauchten kurzerhand in Oclusar auf. Laut Garret sah es hier auf den ersten Blick etwas ordentlicher aus, als noch bei seinem letzten Besuch. Für mich blieb es eine Ruinenstadt. Doch es konnte möglich sein, dass diese Spuren darauf hindeuteten, das Mundo mit seiner Armee hier gewesen war. Doch das hätte bedeutet, dass er sich nicht daran gehalten hatte den Kampf gegen die Betrachter einzustellen. Waren die Hextor nunmehr alle vernichtet? Dies war eine überaus unglückliche Aussicht. Wir reisten einen halben Tag Richtung Süden. Es war die längste Zeit, die ich bisher mit einem gesunden Pferd unterwegs gewesen war. Eine kleine positive Entwicklung in dem auf unseren Schultern lastenden Debakel. Wir rasteten und erholten uns etwas von den Anstrengungen des vergangenen Tages. Dann setzen wir die Reise fort. Einen weiteren halben Tag Richtung Südosten später erreichten wir den Durchgang nach Iris. Je näher wir gekommen waren, desto deutlicher wurden die Zeichen dafür, dass die Hextorarmee denselben Weg beschritten hatte. Die Anzeichen in der Umgebung waren eindeutig gewesen, dass sich eine entsprechend große Masse hier bewegt haben musste. Und als wir die Tunnel betraten hatten wir den finalen Beweis. Die hier ansässigen Würmer wurden bekämpft, Fackeln aufgestellt, Soldaten hatte näher Leben verloren und lagen zu unseren Füßen. In einem tiefer gelegenen Bereich waren Teile des Tunnels eingestürzt und hatten für mehr Opfer gesorgt. Und es schien bald so, als haben sie gegen mehr angekämpft, als nur Würmer und herabfallende Felsen. Wieso folgte Mundo unaufhörlich hier hindurch? Auf unserem Weg fiel uns auch eine besonders ornamentierte Rüstung auf, die laut Garret dem Stellvertreter Mundo’s namens Tundren gehört hatte. Und dann sahen wir das ganze Ausmaß des Schreckens. Auf dem Weg zum Nexus hatte der primäre Kampf der Hextor gegen die Betrachter stattgefunden. Das Ausmaß an verlorenen Leben war gigantisch. Eine Masse an Leichen befand sich um uns herum soweit das Auge zu sehen vermochte. So viel Zerstörung, so viel Blut. Es verstörte mich immens und ich suchte den Halt bei Fin. Auch er tat sich aber schwer damit die Szenerie in sich aufzunehmen. Dann betraten wir die Kuppel, die den Nexus beherbergte. Hierher hatten es dann nicht mehr so viele geschafft. Eine Reihe versteinerter Personen war um den Nexus angeordnet. Garret erkannte Mundo in jener steinernen Pose, die wohl mit dem letzten verbliebenden Hauch an Bewegung den Nage Vorsteher umgebracht hatte. Mundas Kopf lag versteinert daneben. Dazu befand sich die Leiche von Ocanar am Rande all dessen. Nun schwang unser Blick den Nexus hinauf. Dort blickte uns nunmehr die Kreatur an, von der mir als Zatar berichtet worden war. Den Verantwortlichen für das Massaker in Rachwood und ein Wesen, dass Dank der Macht des Nexus unverwundbar war. Von oben herab forderte er uns direkt heraus, hielt uns gar für weitere Hextor, denen er denGar ausmachen wollte. Ich versicherte ihm, dass wir keine seien und dass wir nach Mitteln suchen Loganar aufzuhalten. Dabei fiel unser Blick auch auf den Nexus, welcher eigenartige in seinem Inneren zu wirbeln schien. Zatar zeterte weiter und drohte uns mit Vernichtung. Schließlich sei er nun der Herrscher von Iris und wenn wir den Nexus wollten, dann nur über seine Leiche. Fin und Calas eruierten die Situation genauer und es zeigte sich, dass Zatar mit einem Schwert an den Nexus verankert war. Es ging quer durch seine Rüstung und machte ihn so bewegungsunfähig. Hieß das, dass er nicht mehr unverwundbar war? Was immer im Nexus geschah, hatte es ihm die Magie entzogen? Fin kletterte im Verborgenen den Nexus hoch und stieß Zatar herab. Dieser war überrascht und wenig glücklich. Verlangte, dass wir ihn aufrichten, damit er uns bestrafen könne. Was ging in seinem Hirn nur vor sich? Wir sagten ihm, dass er uns egal sei. Wir brauchten nur Informationen und Möglichkeiten unser Ziel zu erreichen. Dann erwähnte er das Tagebuch von Ocanar, in dem dieser seine Beobachtungen der Welt niederschrieb. Als sich dieses als chiffriert rausstellte, versuchte Zatar erneut mit uns zu verhandeln, da er es entschlüsseln könnte. Doch wir machten klar, dass unsere Grenze für Spaß erreicht worden war. Schließlich nannte er uns, was wir wissen mussten. Das ganze Hin und Her war anstrengend und unnütz. Zumal Zatar stets versuchte uns an der Nase rumzuführen und das wo er keineswegs in der Position dazu gewesen wäre. Seine Überheblichkeit kannte keine Grenzen. Dazu kam, dass er noch mit der Vernichtung von Rachwood prahlte. Meine Geduld erschöpfte sich, mein Ärger brach sich bahnen. Calas wollte ihm scheinbar helfen, da wir ihm einen Deal angeboten hatten und den einzuhalten verpflichtet waren. Doch mir war es genug. Dieses Monster konnte hier mit seinesgleichen sterben. Und nach eines weiteren unbedachten Kommentars seinerseits riss mein Geduldsfaden mit einem Mal gänzlich und ich spürte Magie unkontrolliert in meiner Hand aufbauen …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-131.html</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 130</title>
			<description><![CDATA[Nachdem wir nunmehr auf dem gleichen Stand von Informationen waren, konnten unsere Bemühungen weitergehen den Aufstieg Loagnar’s zu verhindern. Doch eine der großen Fragen blieb, wo Posetine sich wohl aufzuhalten vermochte. Bisher war sie die beste Hoffnung in einem potentiellen Kampf gegen Loganar. Mit ihrem Verschwinden vor drei Monaten verstummte diese Hoffnung aber bisweilen. Unser Weg führte uns dementsprechend in den Compound. Vielleicht würden wir Hinweise auf ihren Verbleib erhalten können. Zu unserer Überraschung fand sich aber Alchara vor Ort. In ihrer stets überheblichen Art stellte sie klar, dass sie ja in der Abwesenheit von Posetine die Herrin sei. Auch wenn sie bisher nicht wirklich etwas dazu beigetragen hatte, außer auf der Schatzkammer der Stadt zu hocken. Meine Geduld mit diesem Drachen schwand zusehends, jedoch brauchten wir ihre Kooperation. So blieb ich respektvoll unterwürfig, was Garret weniger gelang. Sie erzählte uns, dass sie Kontakt zu Kendak Blossom hatte, welcher Kunde über die vermeintliche Zerstörung Sylvanar’s brachte. Das war eine niederschmetternde Nachricht, insbesondere für Fin. Für mich war es ein zwiespältiges Gefühl von Mitgefühl und Genugtuung. Die Elfen hatten einen Überlegenheitskomplex, welcher sich mit einer Alchara messen konnte und nun würden ihre Flüchtlinge auf uns angewiesen sein. Aber dann waren da noch Fin’s Familie … Was wurde wohl aus ihnen? Wo Posetine nun war wusste auch Alchara nicht. Aber ausgehend davon, dass niemand sie hatte weggehen sehen musste es eventuell noch einen Weg aus dieser Kammer geben. Mit Erlaubnis Alchara’s durchsuchten Fin und ich die Kammer. Garret und Calas gingen derweil eigenen Beschäftigungen nach. Wir konnten nach einigem Hin und Her einen Durchgang in der Decke ausmachen, durch welchen wir in den Heizungsraum des Compounds gelangten. Es war recht dunkel hier und angenehm warm. Dann blickten uns einige Schemen aus der Dunkelheit an. Hier arbeiteten Kobolde und hielten die Anlange am laufen. Offenbar beeindruckt durch meine drachisch anmutenden Schwingen waren sie auch sehr aufgeschlossen mit uns zu sprechen. Sie erwähnten einen weiteren „Apex Priester“, der vor knappe drei Monaten hier hindurch gekommen sei. Für den Moment spielte ich meine Rolle und versuchte mehr zu erfahren. Aber am Ende blieb nur die Erkenntnis, dass dieser „Priester“ einen neuen glauben proklamiert haben sollte. Ob dies einen Wechsel von Shadar zu Loganar meinte? Für den Augenblick beließen wir es dabei und trafen uns mit Garret und Fin. In unseren Überlegungen was wir tun könnten stellte sich besonders die Frage nach Informationen. Wir wussten noch immer wenig und hatten keinen Ansatz, wie wir uns gegen einen werdenden Gott zur Wehr setzen könnten. Auch wäre es gut gewesen mehr zu den Nexi in Erfahrung zu bringen. Laut Garret’s Erzählung schienen die nicht mehr wie gewohnt zu operieren. Arcalis war der Urheber eines Nexus. Wenn es jemanden geben mochte, der uns mehr zu alledem zu sagen vermochte, dann er. Doch war er tot. Jedoch konnte uns hier, so Garret’s Ausführungen, jemand assistieren. Eine Frau namens Amastacia hatte wohl potentiell die Fähigkeit den Tod kurzzeitig zu überwinden. Nach den Berichten zufolge gab es einen Teleportzirkel ganz in ihrer Nähe. Einen Teleportieren später befanden wir uns in einer Höhle. Dies war nicht ganz was ich erwartet hatte. Garret schien sich hier aber auszukennen. Schnell stellten wir fest, dass die Höhle bewohnt war, war nicht zuletzt auf den Geruch von frischgebrühten zurückzuführen war. Eigentlich sollte sich der ursprüngliche Bewohner gerade bei den Halblingen in Kettlehall aufhalten. Dann trafen wir auf einen gigantischen „Hund“ mit zwei Köpfen, den Garret ganz banal als „Essmehr“ vorstellte. Und gleich daneben fanden wir den Riesen Bolg Mor. Es handelte sich wirklich eine große Kreatur, die aber schwer verletzt aussah. Kaum des Bewegens mächtig siechte er förmlich in seinem Bett dahin. Er erzählte, dass eines Tages aus dem Nichts plötzlich eine riesige Kreatur erschien und innerhalb von Sekunden die ganze Stadt dem Erdboden gleichmachte. Er entkam nur aufgrund seiner mächtigen Statur und da er sich außerhalb des Epizentrums befand. Eine grauenvolle Nachricht und zudem eine, die uns noch gar nicht erreicht hatte. Wer hätte es auch berichten sollen, wenn seine Erzählungen stimmten. Seine Verletzungen wirkten auch eigenartig. Durchaus verbrannt, aber sie hatten auch etwas unklares an sich. Aufgrund meiner Fähigkeiten der Heilung versuchte ich mein Glück. Ein erster zaghafter Anlauf zeigte keine Wirkung. Aber ich wollte nicht aufgeben und steigerte die Intensität meiner Magie. Das zeigte Erfolg. Als die Welle der Heilung durch seinen Körper schnellte schien eine Art dunkler Schleier sich von ihm zu lösen, woraufhin die Heilung positiv auf die schlimmsten Schäden einzuwirken vermochte. Gänzlich genesen konnte ich ihn nicht, aber sein Leben war gerettet. Mich besorgte diese düstere Magie, die auf ihm gelegen hatte. Schlichte Heiler wären wohl nicht Inder Lage gewesen ihm zu helfen. Es war eine bösartige Art überlebende Opfer zu verfluchen. Mit der Information über Kettlehall wollten wir auf dem Rückweg von Amastacia dort noch einmal vorbeischauen, um uns einen Überblick zu verschaffen. Wir konnten dank unserer Reittiere bereits einen halben Tag später an den Ausläufern von Boulderbane ankommen. Am Eingangsbereich zur Domäne von Amastacia erwartete uns ein kleiner Schreck. Eine Kreatur, die aussah als sei sie aus verschiedenen Körpern zusammengewürfelt worden hielt hier Wache. Garret kannte dieses Wesen, dass er Steve nannte. Sie teilten einige warme Worte und ich war überrascht, dass dieses Etwas in der Lage war eigenständige Gedanken zu haben. Allein das es „lebte“ glich einem Wunder und ließ mich zumindest ahnen, dass Amastacia’s Macht vielleicht wirklich nützlich sein könnte. Das Gespräch mit Steve nahm dann eine Wendung, als es sich in die Länge zog und sich über Tattoo’s zu drehen schien. Steve wünschte sich gern ein neues von Garret, wenn dieser auf seinen Reisen auf eins stoßen sollte. Womit er meinte, es einem Toten herauszuschneiden und mitzubringen. Garret stimmte zu. Es war eine höchst absurde Situation. Die Fin dadurch krönte, dass er Steve anbot ihm direkt ein Tattoo zu stechen, was dieser befürwortete. Nach dieser eigenartigen Erfahrung gelangten wir nunmehr zu Amastacia’s Anwesen. Es wirkte hier alles etwas düster und die Nähe zu den Hazepeaks machte mich, nach allem was Garret zu Loganar berichtet hatte, nervös. Eine Frau öffnete uns die Tür und bemutterte uns eifrig, während wir von Katzen umschwärmt wurden. Ich liebte Katzen und es dauerte nicht lange, bis ich mich auf einem Sessel gemütlich mit Decke und Verpflegung samt einer Katze auf dem Schoß befand. Zunächst hielt ich die Frau für unsere Ansprechperson und war über ihre ausweichende Art irritiert. Dann stellte sich heraus, dass eine der Katzen Amastacia war. Telepathisch konnte sie mit uns sprechen und es zeigte sich, dass „Mensch“ eine Art Haustier war. Wir erläuterten unser Vorhaben und sie schien interessiert zu sein. Schließlich hatte sie nicht jeden Tag die Option mit jemandem wie Arcalis in Kontakt zu treten. Ganz davon abgesehen, dass sie ein gesteigertes Interesse an den Überresten hatte. Als wir dann noch das Ableben von Cenereth und seinen weites gehend intakten Körper erwähnten war sie geradezu Feuer und Flamme. Und da war ja auch noch diese eigenartige Situation mit Garret’s düsteren Begleiter … der Seele seines Meisters, die via Blutmagie in ihm verankert wurde. Eine scheinbare Gefahr im Zusammenhang damit, wie zuletzt Shadar dies beeinflussen vermochte und daher potentiell auch Loganar. Mit den Optionen zweier großer Drachenüberreste war es aber möglich Garret’s Meister in Arcalis und Amastacia in Cenereth übertragen zu lassen. Obgleich uns die Katze drauf hinwies, dass sie einige Vorbereitungszeit brauchen würde. Auch schien sie Körper wie Kleidung zu tauschen und musste inzwischen schon ziemlich alt sein und viel gesehen haben. Sie berichtete auch von ihrer Zeit an der Akademie. Solange wir zuerst mit den beiden genannten reden konnte, sollte sie mit den Körperteilen tun dürfen, was sie wollte. Auch wenn es grotesk war. Zuletzt führte Mensch noch eine illusionäre Vorstellung auf, die wohl Anleihen bei einem von Tarovo’s Werken hatte. Es war recht unterhaltsam. Doch Calas war so angetan, dass er unbedingt etwas beisteuern wollte und die Darstellung durch seine illusionäre Darbietung in der Tat zu verbessern wusste. Alles in allem war dies eine wirklich willkommene Abwechslung zu allem, was wir erlebt hatten und dem, was uns noch erwarten würde. Da es inzwischen später Abend wurde, lud sie uns ein über Nacht zu bleiben. Es war gemütlich, gar eine willkommene Abwechslung, daher stimmten wir zu. Am nächsten Morgen ließ sich Amastacia von Mensch einen Rucksack packen und dann zogen wir los. Auf dem halbtägigen Weg zurück zu Bolg Mor nahmen wir Steve zur Reisegruppe auf, woraufhin er für die Katze gesattelt wurde. Wir heilten den Aufenthalt beim Riesen kurz und nutzten den Teleportzirkel hier für einen schnellen Trip nach Kettlehall. Seine Erzählungen waren keinesfalls übertrieben. Mit Schrecken stellten wir fest, dass die ganze Stadt völlig vernichtet worden war. Ein riesiges Gebiet, dass zuvor eine ganze Population beinhaltete war einfach weg. Eine ebenso düstere Magie lag auf diesem Ort, wie zuvor schon auf dem Riesen. Allein die schiere Macht all dies in einem Atemzug zu bewirken ließ mir den Atem stocken. Waren wir dem auch nur ansatzweise gewachsen? Wir sondierten die Umgebung in der vagen Hoffnung noch ein paar Überlebende finden zu können. Fin stolperte dabei über ein magisches Objekt, dass Garret als den Cauldron of Plenty identifizieren konnte. Offenbar hatten sie es als Option hierhergebracht, damit die Halblinge nicht mehr auf das Vieh angewiesen waren und dieses den Spinnen zur Verfügung stellen konnten. Unser Deal war somit jetzt in Gefahr. Dann sahen wir etwas unerwartetes. Taya tauchte auf. Sie hatte hierher kommen wollen und wir nahmen an, sie sei eventuell auch dem Drachen zum Opfer gefallen. In der Tat irrten wir und viel überraschender hatte sie einen Kobold, eine Schar Kinder und einen merkwürdigen katzenhaften Humanoiden im Schlepp. Letzterer erwies sich als Ralkarion’s Ziehvater. Es war ein merkwürdiger Umstand, ein glücklicher dazu. Die vermeintlichen Berichte zur Sichtung des Übeltäters waren aber indifferent. Besonders, da es sich um einen eher dunklen Drachen handeln sollte. Zofra? Doch wieso sollte sie sowas tun? Loganar? Wahrscheinlicher, aber auch hier stellte man sich die Frage nach dem Warum. Unsere Reise galt es aber nun fortzusetzen. Wir konnten keine allzu großen Verzögerungen in Kauf nehmen.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-130.html</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 129 - Part 2</title>
			<description><![CDATA[Vorher: [siehe Part 1 - Taya] Ich betrat den Raum, als Fin, Calas und Garret bereits beinander saßen und hatte den Tod des Kobolds auch gerade erst vernommen. Den Halbling hatte ich zuletzt vor Monaten gesehen, als wir einmal ein großes Treffen der zwei Gruppierungen hier in Zoica hatten. Er würde viel erklären zu haben. Nicht zuletzt hatten seine Leute überaus schräge Dinge hier vor Ort in den letzten drei Monaten veranlasst. Es hatte aber Fin die Option geboten sich hier einen Namen zu machen und ein Informationsnetzwerk zu errichten. Währenddessen lernten wir Calas kennen, der sich als Gefolgsmann Garrets und späterer Hauptmann Zoicas erweisen sollte. Nun wurde es Zeit für einige Erklärungen seitens Garrets. Doch schnell stellte sich heraus, dass er keine zu geben vermochte. Scheinbar hatte er keine Erinnerungen an die letzten drei Monate. Soweit wir das ermitteln konnten war dies auch nicht gelogen. Merkwürdiges war geschehen. Denn er und seine Reisegefährten hatten in der Tat vieles unternommen. Loganars Einfluss und Manipulation hatten weite Kreise gezogen. Plateau half stark beim Wiederaufbau der Stadt, was den optisch einwandfreien Zustand Zoicas erklärte. Auffällig war jedoch gewesen, dass Mundo und seine Armeen aus Scourgefaust verschwunden waren. Niemand konnte sagen wohin sie gegangen waren und ihr Verbleib blieb bisher ungelöst. Mundi hingegen erschuf mehr und mehr Skelettarmeen. Nicht zuletzt angetrieben durch den Verdauungsmotor der Ungolspinnen. Miriyala Zofra hatte sich indes gegen Tundra behaupten können und diesen beseitigt, was ich immer noch mit einem Seufzer der Erleichterung kund tat. Auch fingen die Zwerge wieder an öffentlichen Handel zu treiben, obgleich uns ein Rätsel war, was die inneren Angelegenheiten dort anging. Und zu guter letzt ist Shadar Logoth tot, doch die Bewohner von Logothil sind sich dessen nicht bewusst. Ausserdem war Ralkarion verschwunden und niemand hatte auch nur einen Hauch einer Ahnung wo er sich befinden konnte. Nach dieser Offenbarung schilderten wir kurzerhand, was uns bis hierher widerfahren war, damit auch Garret auf dem aktuellen Stand war. Wenngleich zumindest ich einige persönliche Details gegenüber der Gruppe aussparte. Wobei Fin und ich aber manche wissenden Blicke austauschten. Rückblick: Calas Calas’ Geschichte war eine tragische. Auf der Suche nach seiner Familie führte ihn eine Spur nach Coalroth, weit im Nordosten Logothil’s. Dort vermutete er seinen Sohn finden zu können. Womit er nicht Unrecht hatte. Aber die Geschichte wurde komplizierter. Seine Frau war laut Aussagen verstorben und sein Sohn hasse ihn, da ihm vermittelt worden war, dass Calas an ihrem Tod schuld gewesen war. Es war eine nervenaufreibende Zeit vor Ort, die ihn auch fast selbst das Leben gekostet hatte. Am Ende vermochte er aber die Wahrheit ans Licht zu bringen und den Beginn der Versöhnung mit seinem Sohn anzustreben. Dieser begab sich nunmehr auf die Suche nach seiner vermissten Mutter. Rückblick: Fin und Layara Der Schock über Gorok’s plötzlichen Tod saß tief. Ich konnte meine Gedanken und Emotionen kaum beherrschen. Was war hier geschehen? Was lief schief? Wie hatte uns dieser Mistkerl von Bargle so ins offene Messer laufen lassen können? Noch drehten sich meine Gedanken wild umher. Dann durchbrach Fin sie. Er erinnerte uns an die Nexuskugel und den letzten Wunsch, den sie beherbergte. Hoffnung brach durch, Gorok könnte ins Leben zurückgeholt werden. Der zu zahlende Preis war aber nicht klar. Schließlich lag noch einiges vor uns und nicht zuletzt hoffte Fin gegebenenfalls mit ihrer Hilfe seine Freunde finden zu können. In mir schrie alles sie zu verwenden. Egal was es kostete. Diese Entscheidung lag aber nicht bei mir. Mit Tränen in den Augen blickt ich hilflos zu dem Halbelfen, der uns erst seit kurzem begleitete. Er hielt die Macht in den Händen uns Fremden helfen zu können … wieder einmal. Die Zeit kann manchmal ein unangenehmer Begleiter sein. Sogleich zieht sie vorbei und Erlebtes verfällt, wird zu einer weit entfernten Erinnerung. Doch dann, ganz plötzlich, scheint sie sich endlos zu ziehen. Sie lockt mit einem absehbaren Ende, einem greifbaren Ziel. Wobei sie die Pein einer Ewigkeit zu erzeugen fähig ist. Ich war nicht bereit erneut einen Freund zu verlieren. Nicht jetzt, nicht so. Blicke wurden ausgetauscht, Worte gewechselt. Nichts davon bekam ich wirklich mit. Stimmen verzerrten sich zu wirren dauerhaften Tönen. Schließlich durchbrach meine Starre, als meine Sinne sich wieder mit dem regulären Verlauf der Existenz zu synchronisieren schienen. Fin nickte. Er lächelte schmal. Dann sprach er die Worte. Wie immer diese merkwürdige Kugel imstande war dies zu bewerkstelligen … es war egal. Mit einem Mal stand dort lebendig und gesund dieser Berg von einem Halbork. Erst irritiert, dann sicher ob seines nie angezweifelten Sieges über das eben noch bekämpfte Monstrum. So war Gorok halt. Wie ein Schiff auf stürmischer See schwangen meine Emotionen von hoch zu tief und zurück. Ich bemerkte wie jede Spitze eine Reaktion meiner Magie verursachte. Der Unterschied zwischen brennen vor Freude und verbrennen vor Trauer oder Wut hätte größer nicht sein können. Ich hauchte Fin ein durch Tränen ersticktes „Danke“ im Vorbeigehen zu, bevor ich den völlig euphorischen Gorok umarmte. Für ihn war es ein typischer Mittwoch Nachmittag … Wir setzten unsere Reise fort und erreichten bald schon das Lager der Orks. Bargle war erfreut die Krone zu sehen. Dieses dumme Stück Metall hatte uns so viel gekostet. Und wofür? Damit dieses feige Miststück seine Machtposition erhalten konnte? Er war aus guten Grund nicht selber gegangen. Doch eigentlich sahen die Riten vor, dass die Krone sich verdient werden musste. Als wir uns weigerten sie einfach abzugeben, wollte er uns weiß machen sie ja gar nicht zu brauchen. Doch weder wir, noch seine anwesende Gefährtin sahen das so. Und sicher auch der restliche Stamm nicht. Gorok stellte ihn zur Wahl. Freiwillig den Platz räumen oder sich die Krone verdienen. Er wählte letzteres, ganz wie ich gehofft hatte. Bargle war längt zu einem dekadenten Herrscher geworden. Faul und müßig. Sicherlich in gewisser Hinsicht gefährlich, aber keinesfalls mächtiger als Gorok. Zumindest wollte ich dies glauben. Es bedeutete, dass sein Kopf rollen würde. Und genau in dem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher. Es hätte mich wohl erschrocken so zu denken, wenn ich meine Gefühle reflektiert hätte. Aber ich tat es nicht. In mir loderte es und auch jetzt noch hatte ich Mühe es zu kontrollieren. Schnell hatte sich rumgesprochen, dass es einen Kampf um die Führerschaft geben würde. Der Andrang war groß und die Kontrahenten bereit. Ein wilder Schlagabtausch brach aus, wobei Bargle verzweifelt versuchte die Oberhand zu gewinnen. Doch war er unserem Halbork nicht gewachsen. Gorok blühte in dieser Arenasituation geradezu auf. Dafür war er geschaffen, das war es wofür er lebte. Ich erinnerte mich an die Erzählung seiner Vergangenheit. Damals vermochte ich nur das Traurige zu sehen. In Armut erwachsen, von den Eltern verkauft und zum Kämpfer gezwungen. Nun sah ich welche Stärke es ihm gegeben hatte. Welche Leidenschaft in ihm brannte. Und den ungezügelten Willen zum Sieg. Dies war er. Vollumfänglich. Und ich ließ mich mitreißen. Als Bargle schlussendlich unterlag vermochte Gorok aber zu tun, was ich in der Situation nicht gekonnt hätte. Tatsächlich bot er dem Verlierer an das Leben zu wählen, ihn gar zu seiner rechten Hand zu machen. Ich war weit von solchen Gedanken entfernt. Diese Made mit seinen Taten davonkommen zu lassen war keine Option. Meine Wut brach sich Bahnen und ich spürte die ersten Funken in meiner Hand entzünden. Hier und jetzt reichte eine Geste und Bargle wäre nie mehr in der Lage gewesen Unheil anzurichten. Doch dann spürte ich eine Hand auf meinem Unterarm und eine Weitere auf meiner Schulter. Fin und Astreth hatten mitbekommen was in mir vorging. Es rüttelte an meinen Gedanken, es ließ mich zur Besinnung kommen. Was war ich im Begriff zu tun gewesen? Der Halbelf schüttelte nur seicht den Kopf, die Goliath blickte von oben mahnend und stoisch hinunter. Mich auf diese Weise in den Zweikampf einzumischen hätte fatale Folgen gehabt. Ganz zu schweigen von dieser unsäglichen Wut, die mich versuchte zu verzehren. Verwirrung packte mich und wurde jäh unterbrochen durch den Jubel der Maßen, als Bargle einwilligte und Gorok zum neuen Führer gekürt wurde. Danach ebbte alles ein wenig ab. Wir feierten lange und ausgelassen. Auch wenn sich ein Gedanke nagend in meinem Hinterkopf festsetze, ob es eine kluge Entscheidung gewesen war diesem hinterhältigen Ork eine zweite Chance zu offerieren. Bald schon hieß es dann Abschied nehmen. Gorok würde nun hier bleiben müssen und wir ohne ihn weiterziehen. Es war ein zwiespältiges Gefühl sich Lebewohl zu sagen. Aber ich wusste, dass es nötig war Verbündete gefunden zu haben für das, was auch immer uns in der Zukunft mit Shadar Logoth erwartete. Dass auch Astreth verblieb, machte es nicht leichter. Basierend auf dem, was ihre Visionen ihr gezeigt hatten sah sie ihre Aufgabe allerdings weiterhin an Goroks Seite. So zogen wir weiter. In Notherhall hörten Joni und die Herrscherin Isteria nur zu gern von unserem Erfolg. Das große Missverständnis um die „Angriffe“ war aufgeklärt. Und von Gorok ausrichtend konnten wir klarstellen, dass wenn künftig mal ein Ork hierher kommen sollte, dann wäre er keine Gefahr für den Ort. Er würde dann lediglich das Portal aufsuchen wollen. Wir erhielten unsere Belohnung. Neben den neuen Emotionen, hallten noch einige Alte mit. In diesem Fall meine Abscheu gegenüber den Vollblutelfen. Es war mir einfach nicht möglich dies abzuschütteln. Gleichermaßen war es aber auch angenehm ein bekanntes Gefühl zu haben, von dem ich wusste woher es kam und wie ich mit ihm umgehen konnte. Auf jeden Fall war es Zeit diese Enklave zu verlassen. Wir hatten uns lang genug von dem Plan Fin beim Finden seiner Freunde zu helfen ablenken lassen. Unser Weg war klar: Es sollte nach Ailamere gehen. Auf dem Weg hatten wir Zeit über viele mögliche Dinge zu sprechen. Wo gäbe es wohl noch weitere Kugeln? Welche weiteren Verbündeten vermochten wir gegebenenfalls aufzutun? Valaria hielt es für denkbar, dass Sylvanar noch nicht abgeschrieben werden sollte. Fin sah dies als aussichtslos an. Sie jedoch insistierte und wollte dem eine Chance geben. Ihr musste klar gewesen sein, dass wir keinesfalls dorthin mitkommen könnten oder willens waren zu gehen, denn sie nahm unsere Entscheidung verständnisvoll auf. In Höhe der Waldregion um Sylvanar trennten sich somit auch unsere Wege. Zurück blieben lediglich Fin und ich. Einerseits fühlte es sich eigenartig an plötzlich mit ihm alleine zu reisen. Wie lange kannten wir uns? Aber wenn ich ihn anblickte, in seine Augen sah, dann machte sich dort andererseits eine merkwürdige Vertrautheit und ein Gefühl der Sicherheit breit. Nach ein paar Wochen bestärkte sich dies, als er sich mir bezüglich seiner eigenen Vergangenheit anvertraute. Dass jeder von uns Geheimnisse haben mochte war mir durchaus klar. Dass er bereit war diese mit mir zu teilen überraschte mich jedoch. Es war verständlich, wieso er einiges für sich behalten hatte. Zuletzt hatte ich den Eindruck gehabt, dass Fin mehr im Sinn hatte was uns anging. Ob es nun richtig interpretiert war oder nicht. Ich war immer auf Abstand gegangen, was ein paar Momente unangenehmer Stille nach sich zog. Mir wurde klar, dass dies weder fair war, noch so weitergehen konnte. So entschloss ich mich zu erzählen, was es damit auf sich hatte. Einen großen Teil meiner Vergangenheit kannte er ja bereits. Aber meine Erlebnisse mit Malek und den anderen … das war etwas, was mich stark geprägt hatte und ich nur ungern preisgab. Es kostete einige Überwindung, doch löste das Verständnis darum die angespannten Situationen auf. Eigenartigerweise fühlte ich mich danach geradezu geborgen in seiner Präsenz. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich dieses Gefühl das letzte Mal gehabt hatte, ausgenommen bei meinem Vater. Irgendwann erreichten wir Road’s End und schließlich Ailamere. Ailamere und ich hatten ein gemischtes Verhältnis. So ähnlich schien es auch Fin zu gehen. Wir nutzten die Gelegenheit bei der Suche nach einer Überfahrt in die Points, um nebenher Erkundigungen zu Vronwe einzuholen. Er hatte uns unfreiwillig nach Notherhall teleportiert und war vermeintlich auch für Leeroy’s Verschwinden verantwortlich gewesen. Zwar sträubte sich alles in mir sich mit ihm auseinanderzusetzen, aber ich hatte bisher vergeblich versucht Leeroy über seinen magischen Stein zu kontaktieren. Es blieben kaum Optionen übrig. Statt Vronwe fanden wir Hinweise auf die anderen beiden seiner Gruppe. Kroft und Grimmalk. Fin gab zu bedenken, dass die eine selten ohne eine Andenken in Form eines Körperteils ging und der andere ein unbändiger Schlägertyp war. Ich überließ es seiner Einschätzung und so suchten wir letzteren auf. In einer Bar trafen wir ihn samt zwei seiner Bekannten. Zwei Männer, die auf die Namen Horst und Axell hörten. Nach den mir gegenüber immer wieder gezeigten Reaktionen hielt ich es für sinnvoll mich auf weibliche Art anzubiedern. Was scheinbar durchaus bei den beiden auf Anklang stieß, jedoch nicht bei dem Zwerg Grimmalk, der offenbar bei seinen Frauen mehr Bart bevorzugte. Es kam zu einer absurden Situation, in der die zwei dem Zwerg intellektuell Unterlegenen stets zu Zahlungen gegenüber einander oder uns aufgefordert wurden. Auch Fin traf dies von Zeit zu Zeit. Es ergab keinen Sinn. Zumal Grimmalk auch klarstellte, dass weder die Avancen, noch die offenkundig als Provokation gemeinten Verletzungen seiner Ehre eine Wirkung hätten. Zu durchschaubar waren sie gewesen. Offenbar etwas, an dem ich arbeiten musste, wollte ich davon noch einmal Gebrauch machen. Schließlich gelang es Fin allerdings in dem Gespräch auszumachen, dass Axell der Kapitän eines Schiffes war und bereit war uns in die Points zu bringen. Dies war ein unverhofftes Ergebnis. Danach gelang es ihm auch den Zwerg zum Reden zu bewegen, wenngleich dieser mehr den Eindruck vermittelte uns damit loswerden zu wollen. Doch konnte oder wollte er uns nicht sagen wo Vronwe zu finden war. Er gab uns aber den Hinweis, dass Vronwe nur an zwei Orte teleportieren zu vermochte: Notherhall und Ravengrove. Somit konnte Leeroy eigentlich nur dort sein. Und wie es der Zufall wollte, kannte ich jemanden, der uns hier weiterhelfen könnte. Sobald möglich wollte ich Ava kontaktieren. Für jetzt galt es eine Unterkunft zu finden und am nächsten Tag in die Points aufzubrechen. Das Schiff legte pünktlich hab, doch der Kapitän machte einen wenig vertrauenserweckenden Eindruck. Bereits am Vortag schien es, als habe er keine Ahnung was er tat. Und dieser Gedanke manifestierte sich umso mehr, als wir den Schreibfehler am Schiffsrumpf sahen … „Winnd of Gold“. Doch wir konnten nicht wählerisch sein, da sich niemand sonst auf diese Reise hatte einlassen wollen. Wir fuhren einige Tage umher. Fin vermutete eigentlich, dass wir längst hätten am Rande der Points ankommen müssen. Eines Abends bemerkten wir einen Seemann die Karte manipulieren. Fin war schnell darin ihn auf frischer Tat zu ertappen und mit seinen Messern in eine verlegene Situation zu bringen. Wir hatten vermutet, dass dieser unsere Route manipulierte, doch stattdessen zeigte sich, dass er sie gar korrigierte, da der Kapitän in der Tat keinerlei Talente in der Navigation hatte. Kurze Zeit später schienen wir dann Fortschritte zu machen. Die Points waren erreicht, doch nun bestand die Frage auf welcher der vielen Inseln wir suchen sollten. Angeblich trieb auch der berühmte Pirat Mad Dog Maddoc sein Unwesen in diesen Gewässern. Er konnte aber auch potentiell hilfreich beim Auffinden der Gesuchten sein. Die erste Insel ansteuernd wurde Fin klar, dass es einen Personalwechsel brauchte. Er verleitete den Kapitän dazu mit einem Ruderboot die Insel zu erkunden, während der hilfreiche Seemann von neulich das Kommando übernehmen sollte. Auch wenn ich nicht viel von dem geschwätzigen Kapitän hielt, so versicherte ich mich doch, dass wir ihn hier nicht auf ewig stranden ließen. Auf dem Rückweg wollten wir ihn dann wieder aufsammeln. Unsere weitere Suche verlief nicht unbedingt herausragend. Wir waren schon eine Woche auf See in den Points und gebracht hatte es uns nur schwindende Nahrungsmittel und ein defektes Ruder. Der Nebel und die Riffe waren lebensgefährlich und unser neuer Kapitän zwar insgesamt kompetenter, aber auch ahnungslos was die Region anging. Dann jedoch trat ein anderes Schiff aus dem Nebel und ging längsseits. Es musste sich um ein Schiff der Piraten handeln, so vermuteten wir. Sie erkundigten sich was wir hier taten und ich nutzte die Gelegenheit noch einmal weibliche Reize einzusetzen. Erneut ohne großen Erfolg, worauf ein plumper Kommentar von der Reling des anderen Schiffs meine Laune von jetzt auf gleich kippen ließ. Ich wandelte einen eigentlich harmloser Zauber ein wenig ab und ließ ihn potentiell bedrohlich wirken. Dies zündete jedoch ebenso wenig, da mein Gegenüber sich scheinbar mit Magie auskannte. Es war ein frustrierendes Erlebnis. Fin löste die Situation zuletzt auf und brachte eine produktivere Konversation zustande. Er gab an mit Maddoc sprechen zu wollen, weil er auf der Suche nach einigen Leuten war. Man warf ihm ein Objekt herüber und sagte, dass sich in einigen Tagen jemand bei uns melden würde. Die Tage vergingen, während wir versuchten das Ruder zu reparieren. Und dann, eine knappe Woche später, hörte ich Fin lautstark in seiner Kajüte sprechen. Es stellte sich heraus, dass sich tatsächlich jemand gemeldet hatte. Vielmehr sogar direkt einer seiner gesuchten Freunde. Alle drei waren unlängst frei und lebten auf Inseln in den Points. Mithilfe einer eigenartigen Vorrichtung vermochten sie über angrenzende Spiegel visuell und verbal mit ihm zu kommunizieren. Die vier brachten sich gegenseitig auf den neuesten Stand. Gondri hatte inzwischen geheiratet und lebte in einer ehemaligen Region von Mocny. Allein den Namen zu hören, ließ mich wieder an meine Mutter denken und welchen Zusammenhang dieser Ort zu ihr hatte. Rohana und Horus aber konnten überzeugt werden, dass sie nach Zoica kamen, um dort zu unterstützen. Es würde nur einige Tage dauern, bis sie auf einem Versorgungsschiff mitfahren konnten. Schließlich sollten wir uns in Road’s End treffen. Fin war außer sich vor Freude und wir beide ebenso konsterniert, dass scheinbar Foamwave für die Ergreifung der drei, sowie deren Freilassung verantwortlich gewesen war. Foamwave eine Piratin? War dies in Zusammenhang mit ihrer Nähe zu Belaxarim eine gute Sache? Und mehr noch hatten seine Freunde versucht ausgerechnet über Narchessa eine Nachricht an Fin übermitteln zu lassen. Ich verstand seine Irritation darüber nur zu gut. Von hier aus reisten wir weiter. Auf dem Rückweg griffen wir den eilig im Ruderboot Kreise fahrenden Kapitän Axell auf und einige Zeit später trafen wir dann Rohana und Horus wie besprochen in Road’s End. Unser Weg führte uns nun weiter nach Zoica. Von dort aus wollte ich unbedingt eine unerledigte Sache angehen und endlich einen Abstecher in meine alte Heimat machen. Mir ging die Vision nicht aus dem Kopf, die mir Narchessa in den Kopf gesetzt hatte. Ich musste wissen, ob etwas an ihr dran war und ich war froh zu hören, dass Fin mich begleiten wollte. Die Tage vergingen auf dem Weg zum Orden. Gleichwohl Westerfell völlig zerstört gewesen war, galt dies nicht für meine alte Enklave. Abseits der regulären Wege inmitten des Waldes und weitestgehend isoliert vom normalen Geschehen der Region. Doch auch sie müssten sich dem stellen, was geschehen würde, sollte Shadar Logoth über das Land herfallen. Ich glaubte hingegen nicht, dass sie an einer Warnung interessiert gewesen wären oder sie auch nur im Geringsten ernst genommen hätten. Vermutlich hätte ich diese Gedanke weiter erforscht, wenn mich nicht die Nervosität fest in ihrem Griff gehalten hätte. Schließlich gab es viele Magiebegabte unter ihnen, welche sicherlich eine sinnvolle Ergänzung in unserem Bestreben gewesen wären. Aber je näher wir kamen, desto mehr zog sich mein Magen zusammen. Ein zurückkehrender Exilant war kaum das, was sie sehen wollten. Am Wenigsten mich. Und mir ging es da nicht anders. All die mir hier zugefügten Schmerzen, körperlich wie seelisch, die ich verdrängt hatte oder zumindest es stets versuchte … alles davon barst Schritt um Schritt an die Oberfläche. Der Aufprall eines jeden Stiefels auf dem ausgetretenen Trampelpfad zum Eingangstor hallte so heftig nach, wie ein Kanonenschuss der Ailamereflotte. Stets gefolgt von einem weiteren in meinem Kopf aufblitzenden Ereignis oder einem Eindruck meiner hier erlebten Vergangenheit. Es war quälend. Ich beruhigte mich mit dem einen verbleibenden Hoffnungsschimmer, das ich endlich meinen Vater wiedersehen würde. Der einzigen Person, von der ich mit absoluter Sicherheit hatte sagen konnte, dass sie immer für mich da gewesen war. Das Tor war in Sichtweite gekommen. Ausgehend von allem was ich wusste würden wir jedoch kaum Einlass gewährt bekommen. Mich würden sie erkennen, doch selbst wenn nicht, dann blieben wir immer noch Halbelfen. Fin und ich wussten nur zu gut was dies in einer Vollblutgesellschaft hieß. Mit unseren Fähigkeiten konnten wir ohne Probleme einen Weg finden. Falls wir aber im Ort gesehen würden, war es besser einen zweiten Plan zu haben. So maskierte uns Fin noch, bevor wir den Weg ins Innere antraten. Es war Nacht und die Straßen entsprechend leer. Nichts hatte sich verändert. Da war der kleine Bäckerladen, der Hufschmied, die Bücherei … das Anwesen der E’Kol Familie. Ein Schauer durchfuhr mich. Dort endlich war mein Elternhaus. Mein Herz pochte so heftig, dass ich glaubte es könnte die Nachbarschaft wecken. Ein letzter Blick zu Fin, meinen Anker in diesem Moment, auf das ein bestätigendes Nicken folgte. Ich klopfte. Es dauerte einen Moment, bis sich etwas im Haus rührte. Um eine solche Uhrzeit war dies zu erwarten gewesen. Schritte klangen vom Holzboden der anderen Türseite, dann öffnete sich diese. Mein Vater blickte verwirrt in unsere unbekannten Gesichter. Nur ein Stammeln kam aus meiner Kehle. „Hey Paps … ich … ich bins … wir mussten … es ist nur eine Verkleidung.“ Sein Blick war musternd, dann verzog sich seine Miene. Geradezu erschrocken brach es aus ihm heraus, dass ich nicht hier sein dürfte … nicht hier sein konnte, dass ich gehen müsste. Irritation durchfloss mich und Enttäuschung. Ich versuchte zu erklären warum ich wiedergekommen war, doch er hörte gar nicht zu. Fast panisch wiederholte er was er zuvor gesagt hatte. Mein Vater schickte mich weg. Ohne ein Wort der Grußes, ein Wort der Freude, ein Wort der Erklärung. Mein Geist konnte das nicht verstehen. Die Tür schloss sich so unvermittelt, wie sie geöffnet worden war. Auf ein zweites Klopfen folgten die gleichen Worte, nur dumpfer, da sie von hinter der Tür kamen. Entgeistert fiel mein Blick zu Fin. Ich glaube er wusste ebensowenig, was er von der Situation zu halten hatte. Das war keinesfalls der Mann, den ich ihm auf dem Herweg beschrieben hatte. Mit Nachdruck erklärte ich, dass wir nicht gehen könnten. Nicht ohne das ich Antworten erhielt und erfuhr, was hier soeben passiert sei. Er schlug vor, dass er versuchen könnte alleine mit meinem Vater zu reden. Eventuell war es ihm möglich ihn umzustimmen oder in Erfahrung zu bringen, was der Hintergrund seines geheimnisvollen Auftretens war. Kaum hatte er meine Zustimmung, schon war das Schloss geknackt und er im Inneren verschwunden. Die Stimmen der beiden waren zu hören, doch von hier vermochte ich sie nicht zu verstehen. Ich stand allein draußen in der Nacht, auf den Straßen wo ich einst so viel Kummer erlitten hatte. Das besorgte mich hingegen gar nicht. Ich war wie paralysiert ob der Verwirrung. Meine Schockstarre schien sich endlos in die Länge zu ziehen. Die Zeit kann manchmal ein unangenehmer Begleiter sein. Momente wie jene vermochte sie so stark zu verzerren, dass sie einer Unendlichkeit glichen. Einer betäubenden und dunklen Unendlichkeit. Ein Schemen zog in mein Blickfeld. Es dauerte etwas, bis ich aus meiner Trance herausbrach und sich meine Augen neu fokussierten. Fin war zurück, hatte die Tür geschlossen und drinnen war es still geworden. Ich wusste nicht, was ich in seinem Gesicht lesen sollte. War er beunruhigt, aufgebracht oder war es Mitleid? Ein vorsichtiger Griff an meinem Arm war zu spüren, einhergehend mit einem leichten Druck. Passend zu seinen Worten, in denen er meinte, dass er mit mir reden müsse, jedoch nicht hier. Ich weigerte mich zunächst, wollte ich doch mit meinem Vater reden. Wieso wollte er mich nicht sehen? Eine Träne lief meine Wange hinunter. Fin’s Worte waren behutsam gewählt, aber Nachdruck lag jetzt in seiner Stimme. Er würde mir erklären, was hier vorging … an einem Ort mit mehr Privatsphäre. So suchten wir uns einen Platz, wo wir ungestört reden konnten. Und wie er begann zu erläutern, was mein Vater ihm gebeichtet hatte, verstummte die Welt um mich herum. Da war nur noch seine Stimme. Er erzählte von meinen Eltern, die offenbar beide aus Mocny stammten. Davon, dass sie über Jahre hinweg erfolglos versuchten ein Kind zu bekommen. Wie sie sich in ihrem Bemühen an Heiler in Ravengrove wandten. Das diese ihnen auf magische Weise helfen konnten. Doch wie dies gleichermaßen das Schicksal der Familie veränderte. Nichts in dieser Welt kommt ohne ein Preisschild. In diesem Fall war es Blutmagie die ihren Tribut forderte. Diese zerrte an Körper und Geist sowohl der meiner Mutter, wie auch an meiner. In der Not wandten sie sich an weitere Leute, die sich mit Magie auskannten. Verzweifelt klammerten sie sich an die Hoffnung uns beide retten zu können. Doch ein Spezialist sah nur einen Ausweg und der war die Seele der Betroffenen zu stärken, sie abzuhärten gegen die Effekte der Blutmagie. Die Tragik nahm ihren Lauf, als klar wurde, dass meine Mutter nicht gerettet werden könnte. Und um Schaden von uns abzuwenden bat sie meinen Vater sie umzubringen. Er wollte dann dafür sorgen, dass ich eine Chance bekam dem widerstehen zu können und begann einen Plan zu verfolgen die Abhärtung meiner Seele zu erreichen. So legte er den Grundstein und fügte seither Stein um Stein unaufhörlich hinzu. Von dem ersten bewusst erlebten Hass gegen mich bis zu meinem Tag der Abreise hatte er alles inszeniert. Jedes böse Wort auf der Straße, jede Prügelei in der Schule, jedem verachtenden Blick in der Akademie, jede mir verwehrte Freude, meine Einsamkeit in der Isolation zwischen so vielen Individuen. Das war sein Werk gewesen. Und was einst Malek und die anderen mir antun wollten … auch dies geschah auf seine explizite Anleitung hin. Jeder in diesem Ort spielte die Rolle, die mein Vater ihm zugewiesen hatte, um mich Leid und Qual auszusetzen. Er war der Urheber … der Schöpfer meines Unglücks. Mein Vater … die einzige Person, der ich je bedingungslos vertraut hatte. Es war wie in einer Kammer zu stehen, wo jedes gesprochene Wort immer und immer von den Wänden widerhallte und mit jedem Mal verstärkt wurde. So ohrenbetäubend laut wurde – nicht von einer tatsächlichen Lautstärke ausgehend, aber dem was mit den Worten transportiert wurde –, bis es einen in die Knie zwang und schließlich vermochte den Verstand zu brechen. Wäre meine Seele ein Spiegel gewesen, so war dieser gesprungen. Mein Körper glühte und die Tränen liefen in Strömen. Ein krampf durchzog mich. Meine Stimme brach, aber das war sowieso egal, denn es fehlten mir die Worte zu beschreiben, was ich fühlte. Die Hitze war keine Einbildung, denn manch eine Träne verdampfte förmlich. Die Verkrampfung wurde stärker je mehr das gesagte langsam tiefer sickerte. Bis sich mir schließlich der Magen umdrehte, wobei ich mich krampfhaft mit einer Hand an Fin’s Schulter festklammerte, da meine weichen Knie mich kaum zu tragen vermochten. Funken begannen in der Luft um mich herum zu sprühen. Deren Licht spiegelte sich in meinen Augen wider und hinterließ bizarre Visionen in meinem Geist. Visionen die nicht greifbar waren, sondern vielmehr Emotionen ausdrückten. Enttäuschung, Trauer, Angst, Wut. Es brannte lichterloh in meiner Seele. Und ich würde in alledem vergehen, sollte ich hier verbleiben. So begann ich zu gehen, stolpern, rennen … Abstand zu gewinnen … weiter und immer weiter …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-129.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 23:01:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 111</title>
			<description><![CDATA[Bargle stand scheinbar unter genug Druck von außen, dass er sein Wort halten musste. Die Menge blickte interessiert zu uns. Dann erklärte er uns zu den Gewinnern. Der Jubel, welcher uns entgegnete, war immens. Meine Abneigung gegen diesen Ork wuchs. Zurück im Zelt wurden wir bewirtet und er erzählte uns davon, wie man die Orks vereinen könnte. Es gab einen Anführer, der über ein Artefakt verfügte, welches seine Autorität sicherte. Einen magischen Helm. Dieser ging aber verloren, als besagter Anführer gegen die Insekten aus Krakatar vorging und nicht wiederkehrte. Der Helm des Ork Herrschers, nannte er diesen. Geformt wie ein Schädel an dem Hörner befestigt waren. Bargle führte aus, dass wenn wir ihm diesen brächten, er willens wäre die Stämme zu einen und einen Deal mit uns einzugehen. Im Grunde sollten wir ihm die Drecksarbeit abnehmen und es gefiel mir nicht. Er erwähnte, dass wir einen schamanistischen Schutzzauber erhalten würden, damit wir den Auftrag auch nur ansatzweise ausführen könnten. Auf die Nachfrage warum dies notwendig war, erläuterte er die Umstände genauer, die zu dem Verlust des Helms führten. Ein Überfall in der Nacht, bei welchem Yaks gestohlen wurden ließ sie aufhorchen. Eine Gruppe dieser Insekten samt eines Anführers wurden dabei gesichtet. Der damalige Herrscher der Orks brach auf die Diebe zu verfolgen und zu stellen. Als er nicht wiederkam ließ Bargle ihre Heimat verfluchen. Seither war es kompliziert sich ihnen zu nähern. So kompliziert und gefährlich ,dass scheinbar nicht einmal der große Bargle selbst den Mut aufbrachte, schoss es mir durch den Kopf. Doch wir wollten Frieden zwischen Notherhall und den Orks. Mehr noch brauchten wir neue Alliierte, auch wenn sich bei dem Gedanken mein Magen verkrampfte. Am nächsten Morgen brachen wir auf. Unser erster Stopp sollte beim Schamanen sein, der den Schutzzauber wirken musste. Dies schien der Orks auf dem Hochstand gewesen zu sein, der sich eine Tagesreise Richtung Süden befand. Dort angekommen erklärte er, dass wir nicht wirklich nach Krakatar gehen würden. Dies sei vielmehr ein Code und unser echtes Ziel läge woanders. Wollte Bargle etwa den Aufenthaltsort der Krone geheim halten? Auch würden wir noch Zutaten benötigen, damit der Schamane den Schutzzauber wirken könnte. So reisten wir einen Tag nach Norden zurück nach Bargleton, um die entsprechenden Zutaten zu erwerben. Warum wir diese nicht gleich hatten mitbringen können erschloss sich mir nicht. Doch sollten wir von hieran auch weiter nach Norden reisen. Unser schamanistischer Führer trank derweil unentwegt Alkohol. Einen weiteren Tag ging es nach Nordwesten. Hier wandelte sich langsam die Landschaft. Die schwarze Färbung der Schwarzen Hügel wich auf extreme Weise einem Wüstenfarbton. Wir erreichten einen auffälligen großen Hügel. Der Schamane gab uns nun den „Schutzzauber“. Ein widerwärtiges Getränk, versetzt mit mehr Alkohol, als mein Körper vertrug. Sogleich kam es mir wieder hoch. Es machte klar, dass es nötig war, dieses Gesöff zu sich zu nehmen und ich besser mein Erbrochenes wieder zu mir nähme. Ich traute meinen Ohren nicht, aber eine andere Wahl blieb mir kaum. Keine Ahnung wie es mir gelang, aber unter heftigem Würgen brachte ich es dann doch hinunter. Mein Kopf drehte sich und meine Wahrnehmung schien mir Streiche zu spielen. Da erschienen Schemen vor meinen Augen und ich hörte Flüstern. Es hatte Ähnlichkeiten zu dem, was wir in Mocny erlebt hatten. Dann glaubte ich eine Stimme zu hören, die sich von den anderen zu unterscheiden schien. Eine Frau … meine Mutter? „Entschuldige mein Kind, doch so musste es sein.“ Ein Schaudern durchfuhr mich. Aber auch eine gewisse Zuversicht, dass Mocny wirklich ein Pullzeteil meiner Vergangenheit sein mochte. Vielleicht würde es helfen Antworten zu erhalten. Doch jetzt hieß es erst einmal sich der Aufgabe zu stellen, die direkt vor uns lag. Nachdem wir alle geschützt waren gingen wir Richtung des Eingangs. Eine alte Festung schien in den Hügel eingebettet zu sein. Zudem umschloss ein riesiger Zirkel das Gebiet, in dem alles einen sandfarbenen Ton hatte. Langsam traten wir dem entgegen und schritten in den Zirkel. Kaum setzten wir einen Fuß hinein änderte sich alles um uns herum. Irgendwie hatten wir die Ebene gewechselt. Vor uns lag nunmehr eine Art Schwefelebene. Extreme Hitze und giftige Gase strömten uns entgegen. Lavafelder waren zu sehen. Und weiter in der Ferne sahen wir monströse Gestalten. Sie waren ein merkwürdiger Mix aus Schlange und Käfer. Ich versuchte zunächst einen friedfertigen Kurs einzuschlagen, doch schlug das ob der Natur einiger meiner Gruppenmitglieder fehl. So waren wir direkt in einen Kampf verwickelt, bei dem wir die beiden Wächter töteten. Da meine Aufmerksamkeit auf ihre Speere fiel, beschloss ich einen davon mitzunehmen. Seine Machart war ungewöhnlich und er wirkte recht gefährlich und durchaus effektiv. Auch hatte ich den Eindruck gewonnen, dass meine Feuermagie hier eventuell weniger Einfluss haben könnte. Schließlich war diese Ebene in Feuer gebadet und seine Einwohner offenbar daran gewöhnt. Wir betraten die Feste und sahen uns drei Wegen gegenüber. Eine große Tür direkt geradezu und zwei Gänge jeweils einen rechts und links. Um keine Aufmerksamkeit auf uns zu lenken erkundeten wir zunächst unsichtbar die Optionen. Voraus standen erneut zwei Wachen an der Tür. In einem Seitengang bewegte sich ein Elementar. So versuchten wir unser Glück mit dem rechten Gang. Hier gab es einen Fluss aus Lava. Kisten lagen an dessen Ufer, wovon wir eine öffneten. Fast explosionsartig poppte eine Unmenge an Mais aufgrund der Hitze auf. Ansonsten gab es hier nichts zu sehen. So schlichen wir zurück und folgten dem linken Gang, als dieser gerade frei war. Ein Vorhang war an dessen Ende gespannt und dahinter war eine Stimme zu hören, die offenbar von einem angrenzenden Raum zu kommen schien. Vorsichtig blickten wir hinein und erkannten eine Art Feuerelementar, das zu einer Insektenstatue betete. Vor ihm stand eine Opferschale, in der ein merkwürdiges Feuer brannte. Sein Farbenspiel erstreckte sich von lila zu grün zu rot. Ein Schriftzug war darunter eingraviert, der in etwa „Gib mir Schätze und erhalte meinen Segen“ lautete. Auf das eine Gold, dass ich hineinwerfe geschieht nichts. Gorok entschied sich dann aber das Wesen anzugreifen. In Gemeinsprache hisste es, dass wir das schwächste Glied seien. Es ergab für mich keinen Sinn. Als wir es töteten wandelte es sich in ein Insekt um, welches einen merkwürdigen Umhang bei sich trug. Ich steckte diesen ein, da er eventuell noch einmal nützlich sein konnte. Bei genauerer Untersuchung der Opferschale und des Raumes bemerkte ich ein eigenartiges Ziehen in meinem Arm. Er verdrehte und verformte sich mit einem Mal. Völlig verstört blickte ich ihn an und musste feststellen, dass er sich in eine Art Insektenextremität verwandelt hatte. Was geschah hier bloß? Meiner Verstörung zum Trotz mussten wir erst einmal weiterziehen. Es musste sich später eine Lösung dafür finden lassen. Beim Weitergehen kamen wir in einen Raum, der einem ehemaligen Schlafgemach ähnelte. Hier fanden wir das Skelett eines Menschen. Der Aufmachung nach zu urteilen konnte es sich eventuell um einen Priester gehandelt haben. Nebendran lag ein altes Holzbein, dass aus unerfindlichen Gründen trotz der Verhältnisse hier nicht verbrannt war. Vala entschied es einzustecken. Hinter einer weiteren Tür hörten wir erneut Geräusche. Eine längere Diskussion entbrannte, wie wir vorgehen sollten. Es hatte schon zu viel Blutvergießen gegeben fand ich. Doch gab es auch Stimmen, die sich eher für ein weiteres Durchmetzeln aussprachen. Irgendwann hatte ich von alledem genug und schritt einfach durch die Tür. Dort standen zwei Salamanderwachen. Doch als ich versuchte in Infernal mit ihnen zu reden, drehten diese durch und griffen uns an. Wieder pflasterten Leichen unseren Weg. Und bisher wusste ich nicht einmal wieso. Waren diese Wesen denn unsere Feinde? Bargle hatte viele Details ausgelassen und in mir wuchs das Gefühl, dass wir eventuell dem falschen halfen. Vor uns lag nun ein großes Bronzetor. In einer weiteren Diskussion um das Vorgehen entschied die Gruppe, dass wir mit höchster Gegenwehr vorgehen wollten. Auch wenn ich dieses Vorhaben nicht teilte. Schließlich waren wir die Eindringlinge hier und diese Wesen verteidigten bloß ihre Heimat. Als wir das Tor öffneten, fanden wir dahinter einen Altarraum. Ein großer Wandteppich hielt das Konterfei der Königen, wie sie über den Insektoiden thronte, welche gegen Yuan-ti kämpften. Von hier aus führte ein weiters Tor in eine riesige Halle. Zuvor hörten wir dahinter bereits Feuer lodern und ein eigenartiges Klackern. Eine erhöhte Ebene mit einem Bronzethron war zu sehen. Ein riesiges rotes Insekt war dort und es trug scheinbar die gesuchte Krone. Myriaden von Insekten liefen ihr über den Körper. Diese Kreatur hatte zudem Klauen und einen Arm, der an eine Peitsche erinnerte. Und mehr noch, schien es uns zu verstehen. Es reagierte in Gemeinsprache auf uns, wobei es eine irreguläre Dualität in seiner Stimme hatte. Es wirkte, als sei ein Teil Individuum und ein Teil eine Form von Schwarmbewustsein. Das zuvor wahrgenommene Kleckern kam von dem Chitin ihres Körperpanzers, wenn es sich bewegte. Und es war keinesfalls gut auf uns zu sprechen, da wir seine Untergebenen getötet hatten. So entbrannte erneut ein Kampf, einer den ich eigentlich hatte verhindern wollen. Die Angriffe dieses Wesens und seiner gerufenen Insektoiden waren gefährlich und setzten uns ziemlich zu. Erschrocken vernahm ich wie Astreth der Fuß abgeschnitten wurde, sie ihn aber dank ihrer Magie wieder anheilen konnte. Meine Magie hingegen schien wirkungslos. Diese Ebene hatte diese Kreaturen gegen Feuer gewappnet, oder waren sie es vielleicht von ihrer Physiologie her zuvor schon gewesen? Das wilde Hin und Her setzte mehr uns mehr zu. Verzweifelt versuchte ich etwas beizusteuern. In meiner Wut über all das Geschehene entließ ich meine Magie in Form des Brüllens eines Drachen, was sich durch ein feuriges Abbild zusätzlich manifestierte. Dies zeigte unerwartet Wirkung und verängstigte die Kreatur kurzzeitig. Es erkaufte uns wertvolle Sekunden. Doch es kam umso aggressiver wieder auf uns zu, nachdem es sich gefangen hatte. Gleichzeitig hatten wir den Eindruck, dass es nicht mehr lange durchzuhalten vermochte. Doch dann geschah das unfassbare. In einer letzten Attacke griff es Gorok mit seiner scherenartigen Klaue am Hals und presste zu. Zunächst wandte er sich noch und versuchte dem Griff zu entkommen. Und dann mit einem Mal klappten die Scheren zu und Goroks Körper wurde schlaff. Sein Kopf fiel einfach von seinen Schultern. Das war auch der Moment wo Vala ihren finalen Streich ausführte und ebenfalls das riesige Insekt köpfte. Ich konnte nicht glauben, was meine Augen mir zeigten. Ich bekam Garn nicht mit, wie der Schutzzauber ausgerechnet jetzt zu versagen begann, oder wie Fin und Vala die Krone und anderes rumliegendes Zeug schnellstmöglich ergriffen und zur Flucht ansetzten. Auch nur bedingt, wie Astreth Goroks Körper schulterte. All meine Zweifel, meine Wut und Trauer brachen sich bahnen. Förmlich explosionsartig entlud sich meine Magie und ich brannte lichterloh. Doch ich spürte keine Hitze mehr. Da war kein Feuer, da war nur … ich. Aufbrüllend über den Verlust meines Freundes entließ ich Welle um Welle an Flammen über diesen Ort. Ich wusste, dass ich weinte, aber keine Träne konnte sich meiner Glut entziehen und verpuffte sofort zu Dampf. Irgendwann spürte ich einen festen Griff um meinen Körper. Dieser zog mich hinaus aus der Halle, aus der Feste, aus dieser Ebene. Mein Feuer erlosch. Meine Emotionen nicht.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-111-521.html</link>
			<pubDate>Sat, 04 Jun 2022 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 100</title>
			<description><![CDATA[Fin, Astreth und Valaria wurden behandelt, aber mussten noch mindestens diesen Tag unter Beaufsichtigung bleiben. Das ließ uns zu viel Zeit unter Leuten verbringen, die Fin und mir Bauchschmerzen bereiteten. Einen anderen Weg gab es jedoch gerade nicht. Vielleicht hätte ich ob der Hilfe zufriedener sein müssen. Doch wie schüttelte man 50 Jahre horrende Erfahrungen einfach so ab? Es war mir unklar und daher unmöglich. Obgleich ich es schaffte mehr Ruhe in meine Gedanken einkehren zu lassen. Die erzwungene Pause von unserer Reise nutzten wir zunächst einmal zur Informationsgewinnung. Joni war sehr daran interessiert uns in den Konflikt um Bargle und Notherhall einzubinden. Konstant gab es Angriffe und diese sollten gestoppt werden. Als nicht-Elfen schienen wir prädestiniert zu sein dies vollbringen zu können, da seine Leute stets angegriffen wurden. Zumindest würden Opfer auf beiden Seiten damit verhindert werden. Wenngleich wir anderes zu tun hatten war es doch etwas mit positivem Einfluss auf die Region. Meine ablehnende Haltung gegenüber den Vollblütern rechtfertigte schließlich keine Todesopfer. Wir stimmten also zu. Joni versprach noch eine Bezahlung für unsere Dienste, welche Fin für sich direkt ablehnte. Im Grunde war mir das auch egal. Dann war da aber diese Gefühl, dass ich schon seit meines Erlebnisses mit Tamarax hatte. Etwas bisher noch unkontrolliertes verspürte ich im Inneren und einer Eingebung folgend bat ich um eine spezifische magische Komponente. Er gewährte sie, doch hatte sie zunächst angefertigt zu werden. Voraussichtlich stand sie also erst nach unserer Rückkehr zur Verfügung. Es enttäuschte mich. Wieso war ich bloß so ungeduldig? So kannte ich mich selbst kaum. Joni ging nachdem er unsere Zustimmung bekam und im Groben zusammengefasst hatte was er wusste. Als letzten Kommentar warf er noch einen sehr merkwürdigen Satz ein, mit dem er uns versicherte, dass es in Notherhall keine Monster gab. Das klang eigenartig. Orks griffen in regelmäßigen Abständen Notherhall an. Die Verteidigung hielt bisher stand. Gleichermaßen war auffällig gewesen, dass die Angreifer eher junge Orks waren. Und dann gab es da noch neben den frontalen Angriffen einige eher hinterhältige Versuche einzudringen. Scheinbar ausgeführt von Assassinen. Die Elfen nahmen an, dass diese vorhatten ihre Anführerin umzubringen. Alles war bisher vereitelt worden. Es war verwunderlich wieso die Orks so besessen waren nach Notherhall zu gelangen. Besonders da sie stets versagten – nicht selten zu Lasten ihrer Leben. War es ein barbarischer Initiationsritus, oder steckte etwas anderes dahinter? Als wir allein waren widmeten wir uns Valaria. Offenbar war sie nun Teil dieser Gruppe … zumindest für den Augenblick. Vermutlich wäre ich weniger hart in meinem Verhalten ihr gegenüber gewesen, wenn wir nicht ausgerechnet in einer Stadt voller Elfen gelandet wären. Verkrampft versuchte ich freundlich zu sein. Auf die Frage was sie überhaupt antrieb kam überraschend zutage, dass sie sich mit der Geschichte Logothil’s auseinandergesetzt hatte und dies in der Folge sie immer wieder auf Zusammenhänge mit Drachen stieß. Sie schien wirklich fasziniert von dem Thema. Ihrer Theorie nach war alles verknüpft mit deren Anwesenheit. So falsch lag sie da nicht. Als sie euphorisch erzählte riss mich das auch ein wenig mit. Lange Zeit hatte ich ebenso nach Hinweisen gesucht. Auch wenn dies aus anderen Gründen war. Wir tauschten ein paar rudimentäre Informationen aus. Darunter auch was im Hort passiert war – was sichtlich ihr Interesse geweckt hatte. Richtig begierig auf Informationen war sie und entsprechend enttäuscht einen echten Drachen nun verpasst zu haben. Dazwischen machte sie auch klar, dass sie die Vorurteile ihrer Artgenossen gegenüber Mischlingen nicht teilte. Sie gar ablehnte. Das klang gut und schön, doch es blieb ein Rest Skepsis. Die Gesamtsituation war schlicht zu überfordernd, als dass es möglich war derzeit eine eingehende Bewertung ihrer Person vorzunehmen. Die Resonanz auf ihren Heimatort war gemischt. Ich wusste nur zu gut von dem Bündnisbruch von Sylvanar. Fin hatte in ihr aber jemanden aus seiner Heimat gefunden. Und wie es aussah war Valaria die ehemalige Gruppierung um Fin durchaus bekannt. Sie sympathisierte mit ihnen. Ebenso freute sie sich mit uns reisen zu können. Besonders mit, laut ihrer Aussage, so attraktiven Gefährten. Verunsichert wandte ich meinen Blick ab, merkte aber wie mir das Blut ins Gesicht schoss ob ihrer schmeichelhaften Aussage. Nach dem Gespräch stand uns der Tag offen. Fin hatte keine Lust die ganze Zeit im Zimmer zu verweilen. Wenn wir schon hier waren, dann konnten wir uns auch den Ort anschauen gehen. Leider war es Gorok verwehrt worden sich draußen zu zeigen. Als Halbork würde er eher nicht so positiv wahrgenommen werden, hatte Joni uns mitgeteilt. Es gefiel mir nicht ihn zurückzulassen, aber Gorok nahm es wie immer locker. Notherhall hatte eine düstere Schönheit. Die Architektur war wunderschön. Allerdings war die Stadt viel kleiner als erwartet. Ihr Aufbau eher militärisch orientiert. Über allem hing ein Schleier des Zwielichts. Das Licht schien sich hier zu einem Punkt innerhalb der Stadt „hingezogen“ zu fühlen, was für ein nie zuvor gesehenes Farb- und Lichtspiel sorgte. Mysteriös und gleichermaßen faszinierend sah es aus. Die Einwohner waren eher ungewöhnlich gekleidet. Nicht einer lief ohne gewisse Anteile von Rüstung herum. Ein jeder war zumindest leicht bewaffnet. Das alles war wohl eine Folge von der direkten Nähe zu den eher unberechenbaren Anhängern von Bargle. Auf unserem Weg durch die Stadt gerieten wir an einige aussergewöhnliche Spezies. Dafür, dass es keine Monster in der Stadt geben sollte wirkten diese Tiere schon monströs. Sie alle schienen aber keine Gefahr darzustellen, verhielten sich gar absonderlich normal obgleich ihres Aussehens. In der Mitte der Stadt befand sich eine Art riesiger Pavillon. Gerade waren zwei Anwohner damit beschäftigt einen Elefanten in die Mitte zu bringen. Es war erstaunlich ein solches Tier in diesen Breitengraden anzutreffen. Wo hatten sie es wohl her? Auf einmal ertönte ein Gong, welcher die ganze Stadt mit seinem Klang umfing. Um uns herum holten die Bewohner etwas aus den Taschen und setzten es sich auf die Nase, fast wie Brillen. Wir erahnten, dass etwas geschehen sollte. Ich kniff die Augen zusammen, doch das plötzlich alles durchflutende Licht war zu grell. Es blendete für einen Augenblick. Nachdem es sich gelegt hatte schien alles wieder seinen normalen Gang zu nehmen. Doch der Elefant war verschwunden. An seiner Stelle stand nun ein riesiges grünes Etwas mit Tentakeln!? Verwandelten sie etwa herkömmliche Tiere in diese … Monster? Ein Anwohner erläuterte uns die Zusammenhänge, bestätigte dabei den Verdacht. Sie taten dies um gegen die Orks im Falle weiterer aggressiver Vorstöße aufzurüsten. Was für eine unglaubliche Quelle der Macht. Valaria schien mehr zu wissen. Sie erklärte, dass es sich dabei um ein Portal ins Fey Wild handeln müsse. Die Mächte die dort wirken seien unberechenbar. Wir schlossen unsere Besichtigung des Ortes ab. Leider gab es nicht wirklich viel zu sehen. Die eher martialische Lebensweise hatte nur wenig Raum für normale Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten gelassen. Gorok hatte es sich derweil gutgehen lassen. Versorgt mit Wein und Essen war er trotz seines Hausarrestes bei guter Laune. Astreth hingegen war offenkundig weiterhin besorgt um die Abhängigkeit von Gorok zu seiner von Narchessa erhaltenen Waffe. Mir ging es da ganz genauso. Sie suchte das Gespräch mit ihm, um zu ermitteln ob die Waffe eine Gefahr für ihn oder uns sei. Erneut inspizierte sie diese genau, versuchte sogar eine Form des Kontakts herzustellen. Nachdem er uns neulich mitteilte, dass sie zu ihm sprechen würde war es sinnvoll und notwendig Antworten zu erhalten. Final war sie sich aber dann auch weiterhin unsicher. Es mochte sein, dass die gleichen Geister, die zu ihr sprechen, auch zu ihm Kontakt aufnahmen. Aber es wäre auf diesem Wege höchst ungewöhnlich gewesen. Gorok versicherte erneut nicht unter fremden Einfluss zu stehen. Er sähe es lediglich als effizienter an dem Ruf dieses Objektes zu folgen. Wirklich überzeugen konnte es mich nicht, so fürchtete ich mich weiterhin vor dem ersten Mal, wo wir die Ringe einsetzen würden … Der Tag zog dahin und bald schon brach die Nacht an. Es war ruhig und erholsam. Speziell nach dem entbehrungsreichen Aufeinandertreffen mit Vronwe war dies sehr willkommen. Am Morgen kam schon bald Joni zu uns. Er erläuterte die letzten Details zu unserer Aufgabe. So also wo wir die Orks finden würden, wie auch eine Möglichkeit uns als die auszuweisen für die wir uns ausgaben. Statt aber eines Dekrets seiner Mutter übergab er uns seine Pfeife als Beweis mit. Orks würden ja nicht zwangsläufig lesen können, was Gorok eindringlich bestätigte. Reittiere gab es für uns keine, da jedes verfügbare Tier aktuell für die „Aufrüstung“ verwendet wurde. Das hieß also einen Fußmarsch von vier Tagen durch potentiell feindliches Gebiet. Ausgehend von der Wichtigkeit unserer Unternehmung hätte ich anderes erwartet. Bei einem potentiellen Scheitern, was hier wohl durchaus impliziert wurde, wollte man also keine Ressourcen verschwenden. Begaben wir uns hier auf einen Todesmarsch, oder war es bloß das typische Misstrauen von Elfen gegenüber Fremden? Es fiel mir schwer nicht eine gewisse Wut zu verspüren. Es dauerte keinen halben Tag bis die anderen bemerkten, dass wir verfolgt wurden. Gorok sprach es direkt an. Suchte dann auch sogleich ein nahe liegendes Gebüsch auf in dem er augenscheinlich etwas vernommen hatte. Und tatsächlich erhielt er auf seine gestellte Anfrage eine Antwort. Eine weibliche Elfe, ein Ranger, trat heraus und befragte uns nach unseren Absichten. Wir erläuterten kurz was unser Auftrag war. Sie blieb für einen Moment skeptisch, bis ich eine typische Phrase von Joni verwendete. Daraufhin ließ sie uns mitten im Satz stehen und zog ohne weitere Worte ab. Ihr folgend trat nun um uns herum ein ganzes Kommando aus den Schatten und tat es ihr gleich. Wir folgten dem genannten Weg noch eine ganze Weile. Die Wildnis hier hatte etwas Einzigartiges. Ich genoss die Schönheit der Natur in vollen Zügen. Unterwegs unterhielten wir uns über einige Themen. Fin erzählte ein wenig von der Gruppe, mit der er schon seit den Zeiten in Sylvanar zusammen war. Sie waren alle Mischlinge und entsprechend war die Behandlung durch die Vollblüter gewesen. Sie nutzten dies sich zusammenzuraufen. So wie er es beschrieb machten sie eine Menge Blödsinn als Akt der Rebellion gegen diese unwürdige Behandlung. Während er dies berichtete wünschte ich mir die ganze Zeit auch solche Freunde gehabt zu haben … doch bei mir zuhause gab es neben mir niemanden der so war wie ich. Es klang beneidenswert sich als Gruppe gegen die Ungerechtigkeit zu stellen. Ursprünglich waren sie wohl zu fünft. Aber eine von ihnen verriet die Gruppe. Ich wunderte mich wieso jemand von unserer Art sowas tun würde. Schließlich wollte Sylvanar dann alle fremden Einflüsse entfernt wissen. So verließen die vier ihre Heimat und strebten Richtung Ailamere. Astreth berichtete von ihrer spirituellen Verbindung zu den Geistern. Ich war überrascht zu erfahren, dass sie das wörtlich meinte. Geister von Verstorbenen, die in dieser Welt gebunden waren. Ihr war es möglich mit ihnen auf eine gewisse Art zu kommunizieren, ihre Kräfte zu nutzen. Das war beeindruckend. So erinnerte ich mich auch noch einmal an den Kampf mit Vronwe. Das war also was sie dort tat. Scheinbar war sie nicht weniger neugierig. Sie fragte nach meinem Glauben. Ich gestand, dass ich lange an gar nichts glauben konnte. Es schien mir ein Hohn zu sein, dass unser Orden Sirion gewidmet war – einem Gott des Wandels … und Feuers. Von Wandel war bei den Vollblütern aber nie etwas zu verspüren. Zuletzt überdachte ich aber die Lehren. So vieles war geschehen. Dinge, die absolut im Einklang mit dem standen, was mir einst vermittelt worden war. Ob dies auch meinen Glauben neu befeuern würde müsste die Zeit zeigen. Der Tag verlief ansonsten unspektakulär, ebenso die erste Nacht. In der zweiten Nacht wurden wir von Valaria geweckt. Zwei Orks hatten sich wohl an Gorok vergreifen wollen, aber überlegten es sich scheinbar noch einmal. Wir sahen nur noch ihre Silhouetten in der Dunkelheit verschwinden. Von nun an war es wohl besser auf Astreth’s magischen Schutz zurückzugreifen, damit wir des Nächtens keine unliebsamen Überraschungen mehr erlitten. An Tag drei konnte man den Übergang zu den schwarzen Hügeln deutlich wahrnehmen. Das Gelände wurde in der Tat dunkler und dunkler. Fast sah es so aus, als ob sich ein Schleier mit vulkanischer Asche über alles gelegt hätte. In der Ferne machten wir etwas Eigenartiges aus. Ein sonderbares Objekt bewegte sich schwebend, sehr schnell und im Zickzack huschend durch die Ebene. Es stellte sich als ein magisch kreiertes Auge heraus. Als es uns erblickte kam es näher, begutachtete jeden von uns ganz genau und machte dann Anstalten, dass wir ihm scheinbar folgen sollten. Sein Tempo hatte es zumindest an das unsrige angepasst. Wir wollten keinen Ärger, weswegen ein offenes Vorgehen wohl das Beste wäre. Wir folgten. Nach einiger Zeit kamen wir an eine Art Hochstand. Auf diesem befanden sich eine Liege und eine Form von Sonnenschirm. Die Liege war von einem dicklichen Ort besetzt. Gorok sprach zu ihm. Nachdem er unser Dasein erläutert hatte, bekamen wir die Aufforderung dem Auge bis zum Lager von Bargle zu folgen. Übergriffe hatten wir nicht zu befürchten solange wir dies taten. Dies einhaltend reisten wir weiter. Der Weg wurde konstant steiler. An Tag vier erreichten wir den Mittelpunkt der schwarzen Hügel. Noch bevor wir das tatsächliche Lager sehen konnten gab es eine Begegnung mit einer mürrischen Orkfrau, die gerade Probleme mit ihrem Yak hatte. Astreth löste diese Wegblockade mit einem gezielten Hieb auf dessen Hintern. Ausgehend von den Umständen war dies eigentlich ganz amüsant. Am Abend erreichten wir dann unser Ziel. Eine immense Ansammlung von Zelten. Sie waren in Schwarz und Rot gehalten mit einer weißen Hand als Symbol. Es mussten hunderte sein. Nur drei Orte stachen dabei hervor. Ein sehr großes Zelt, welches über allem anderen thronte. Dann eine Palisade, die auf einem Platz aufgestellt worden war. Und zuletzt ein großer Palisadenring, dessen Funktion sich mir genauso wenig erschloß, wie die einsam stehende Palisade. Die Orks im Umkreis betrachteten uns neugierig, aber keiner machte Anstalten uns anzugreifen. So folgten wir dem Auge hinein bis hin vor das große Zelt. Hier verpuffte unser Führer einfach. Ein Zeichen dafür, dass wir unser Ziel wohl erreicht hatten. Behaglich war mir keinesfalls. Bisher schien alles erstaunlich friedlich, doch wenn sich dies ändern sollte gab es kein Entkommen. Gorok war wie gehabt nicht aus der Ruhe zu bringen und machte den Anfang beim Eintreten. Eine Orkfrau begrüßte uns. Zu unserer Überraschung wechselte sie in die Gemeinsprache, als ihr klar wurde, dass ausser dem Halbork vor ihr keiner ein Wort verstand. Während wir unser Anliegen vortrugen knüpfte sie weiter an einem zukünftigen Teppich. Überhaupt war es hier drin verhältnismäßig angenehm und bequem. Die Teppiche zu unseren Füßen hatten eine hohe Qualität. Nachdem sie im Bilde über unsere Absichten war sollten wir nunmehr Bargle the Infamous kennenlernen. Nun wurde deutlich, dass sie wohl die Frau des Anführers war. Und die Art ihrer Kommunikation war sehr speziell. Sie rief nach ihm als „Bargle Longtooth the Vicious“. Dieser war aber derzeit mit einer Art Konkubine beschäftigt? Ein wildes Hin und Her entstand, dass mir innerlich schon ein Lachen abrang. Es wurde ganz klar deutlich wer in diesem Zelt die Hosen anhatte. Für einen Moment schienen die Sorgen wie weggeblasen zu sein. Aber schließlich mussten wir uns dem Anführer dieser Legionen erklären. Er zupfte sich noch zurecht, als wir reinkamen. Sein Thron war ganz unzweifelhaft ein Drachenschädel. Zu gern hätte ich etwas Studienzeit damit zugebracht. Doch dafür warren wir nicht gekommen. Wir erläuterten ihm, dass sich Notherhall Frieden wünschte. Woraufhin er recht nüchtern darauf hinwies wie sie doch scheinbar den Kampf suchten. Es dauerte eine Weile diese „Logik“ zu verstehen. Kein reguläres Argument hatte funktioniert, da die allgemeine Ansicht der Orks war: Wer nicht kämpfen wolle, der ziehe halt auch keine Waffe. Er versicherte sie würden niemanden angreifen, der nicht bereit wäre zu kämpfen. Das Argument der Verteidigung ihrer Heimat schien er nur schwerlich nachvollziehen zu können. Astreth hatte zunächst versucht die Argumentation zu unterstützen, bis sie plötzlich eher provozierend wurde. Ich hatte mich schon weit aus dem Fenster gelehnt, was gerade noch so toleriert wurde. Sie schien aber den Bogen aus Bargle’s Sicht zu überspannen. So verwies er sie des Raumes. Tatsächlich gab es gar keine Kriegserklärung der Orks. Es ging den jungen Orks nur darum zum Portal zu gelangen – obgleich ein paar Elfentrophäen ihnen auch Anerkennung brachten. Er war wohl selbst einst durch dieses getreten und schließlich in seiner jetzigen übermäßig kräftigen Gestalt herausgekommen. Seither versuchten es viele ihm gleichzutun. Nicht zuletzt in dem Glauben, sie könnten ihn eventuell im Nachgang herausfordern und besiegen. Gorok nahm dies zum Anlass schon fast zu einem Duell zu rufen. Er mochte sicher stark gewesen sein, aber die Gestalt von Bargle war in der Tat furchteinflößend. Dieses protzige zur Schaustellung von Stärke gefiel ihm aber. Selten fühlte ich mich falscher am Platz. Auch machte Bargle klar, dass er den Orks nicht einfach Befehle erteilen könne. Es sei ein freies Volk und jeder entscheide für sich selbst. Mir kamen Zweifel ob dies vollumfänglich zutraf. Als Gesellschaft hatten sie ihn nicht umsonst als Führer auserkoren. Seine Stärke gab ihm Befugnisse, davon war ich überzeugt. Doch um überhaupt etwas bewirken zu können hielt es Gorok für sinnvoll uns ihren Respekt zu verdienen. In wenigen Sätzen handelten die beiden einen Kampf zur Belustigung der Massen und Beweiskraft unserer Stärke aus. Erschrocken über diesen Verlauf der Gespräche wusste ich nicht was ich denken sollte. Wieder würden wir in einen Kampf gezogen werden. Wieder gäbe es Opfer zu beklagen, dachte ich in mich hinein. Hätten diese verdammten Vollblüter ihre Arbeit nicht selbst machen können!? Es gab von hier aus gar keine anderen Optionen mehr. Am nächsten Tag würden wir uns in einer Arena vorfinden. Scheinbar würden wir aber „nur“ gegen einige ziemlich gefährlich klingende Schlangenmonster antreten müssen. Ich hoffte Gorok wusste was er tat. Mehr noch hoffte ich, dass dies kein Vorwand war die Ringe zu benutzen. Bevor wir gingen stellte sich im Übrigen noch heraus, dass der Drachenschädel keine im Kampf errungene Trophäe Bargle‘s war. Mit Drachen hätte er auch sonst nichts weiter zu tun. Und eine Gefahr von außen sah er nicht und sowieso interessierten sich die Orks nur für ihre angestammte Heimat hier in den schwarzen Hügeln. Zudem wurde Valaria aufgrund der Situation mit der Arena und eines Kommentars von ihr zu einem Duell herausgefordert. Sie wich aus, meinte eine Partie Schach wäre eher etwas für sie. Woraufhin Bargle zur Überraschung aller sofort einwilligte. Tatsächlich hatte er ein Schachbrett parat. Ich verfolgte das Spiel gespannt. Zug um Zug näherte sie sich dem Sieg, welchen sie ziemlich souverän dann auch für sich beanspruchte. Ich ertappte mich dabei darüber nachzudenken, dass sie eventuell doch keine so schlechte Ergänzung unserer Gruppe wäre. Zur Belohnung erhielt sie einen verzierten Trinkbecher aus Drachenknochen von Bargle. Es war ohne Frage ein beeindruckendes Geschenk. Damit war aber auch alles gesagt worden. Bargle wollte sich wieder seiner vorangegangenen „Beschäftigung“ widmen und wir hatten vor das Nachtlager zu präparieren. Astreth sorgte dafür, dass wir zumindest in dieser Nacht sicher waren. Ihr Schutzzauber war etwas, dass mir stets ruhigere Nächte verschaffte. Ich nahm mir vor ihr mal zu sagen wie dankbar ich dafür war. Draußen trat unversehens ein Ork an Astreth heran. Scheinbar forderte er sie zum Kampf heraus. Fälschlicherweise hatte er sie wohl auch für einen Mann gehalten. Als er dann von Gorok erfuhr, dass sie eine Frau war kam noch mehr Begeisterung in ihm auf. Wollte er sich etwa mit ihr … paaren? Es war etwas eigenartig seine Bemühungen zu beobachten. Um ihre Gunst zu erringen schlug er sich gar einen Stoßzahn heraus. Astreth lehnte ab. Doch war sie so freundlich ihm den Zahn wieder an den rechten Platz zu setzen. Dank heilender Magie funktionierte das sogar. Der Ork schien in seinem Stolz allerdings etwas verletzt, nicht zuletzt da er zu guter Letzt noch von seinen Kumpanen ausgelacht wurde. Ich war zwischen Mitleid und Amusement hin und her gerissen. Am nächsten Morgen beobachteten wir wie immer wieder Orks zu Bargle ins Zelt gingen. Scheinbar berichteten sie von Erfolgen im Kampf, oder holten sich seinen „Segen“ für einen eben solchen. Der Einfluss auf die seinen war wie angenommen deutlich höher, als er das von sich gegeben hatte. Wenig später trat auch seine Frau vor unser magisches Zelt. Sie brachte die offizielle Einladung zu unserer verabredeten Prüfung der Stärke. Hierbei kam aber heraus, dass wir gegen Yuan-ti kämpfen würden. Das waren keine einfachen Tiere oder Monster. Mein Magen verkrampfte. Sie gehörten einer anderen Bevölkerungsgruppe an und wir wären nun gezwungen sie umzubringen … Doch niemand sonst schien damit ein Problem zu haben. Resignierend folgte ich zur Arena. Rund herum war es prall gefüllt mit Orks, die dem Spektakel beiwohnen wollten. Bargle machte dann eine große Ankündigung und ließ durch seine Zweideutigkeit heftige Zweifel in mir aufkommen ob wir eine reelle Chance hatten. Dann öffnete er eine hölzerne Kiste, die er am Gürtel trug. Aus ihr heraus erschienen plötzlich fünf abgemagerte und mit Blut verschmierte Menschen, sowie eine sehr große Schlange direkt in deren Nähe. Der Kampf war direkt eröffnet worden. Die Menschen flehten um Gnade. Was für ein perverses Spiel war dies!? Ich rief ihnen zu, dass sie sich in Sicherheit bringen sollten und bannte die Schlange zunächst hinter eine flammende Wand. Der Rest war sich auch unschlüssig was hier geschah und hielt sich zunächst zurück. Dann jedoch erkannte ich meinen Fehler. Kaum waren die Menschen in scheinbarere Sicherheit, da verwandelten sie sich aus dem Nichts in Schlangenwesen und griffen uns an. Die eben noch einfach nur große Schlange vor uns wandelte sich hingegen in ein fünfköpfiges Schlangenmoster. Es hallten noch die Worte Bargle’s zu mir, der sich darüber lustig zu machen schien wie auch wir auf diese Finte reingefallen waren. Mich packte die Wut. Wir kämpften erbittert, Fin war in echte Bedrängnis geraten und Gorok sah auch schon extrem mitgenommen aus. Schlussendlich konnten wir aber all unsere Gegner besiegen. Wobei ausgerechnet den finalen Streich ein zufällig aus der Menge stapfender Ork machte. Er brüllte noch etwas bevor er angerannt kam, das große fünfköpfige Etwas vor uns angriff, dieses schließlich zu Boden fiel und dabei den besagten Ort mit einer feurigen Explosion von den Füßen riss. Erschrocken blickte ich in seine Richtung, aber ihm war nicht mehr zu helfen. Der Kampf war vorbei, aber Bargle hatte Schwierigkeiten einen Sieger zu ernennen. Machte er Witze!? Ich spürte wie sie seicht eine Flamme in meiner Handfläche bilden wollte, unterdrückte den Impuls aber. Ich verlor zunehmend in solchen Situationen die Beherrschung. Schließlich kam ihm eine Idee. Er stellte uns ein Rätsel. Aus seiner Box holte er drei weitere und reiht sie vor uns auf. Eine war aufgemacht, als würde sie einem König gehören müssen. Eine Weitere ähnelte eher einem steinernen Sarg. Die Letzte sah nach Bruchware aus. Dann stellte er seine Frage: „Welche Kiste von uns würde uns alle Wünsche erfüllen können?“ Während ich mir diese zumindest einmal genauer anschaute zog Astreth direkt an mir vorüber. Sie machte Halt vor Bargle und deutete direkt auf seine. Das ergab durchaus Sinn. Bargle stammelte etwas herum, bis er am Ende uns den Sieg zusprach. Offenbar hatte er nicht mit einer so prompten Lösung gerechnet. Was würde nun als nächstes passieren? Würde noch eine Überraschung folgen, oder könnten wir den Konflikt bereinigen?]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-100-410.html</link>
			<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 98</title>
			<description><![CDATA[Es war ein Erfolg auf ganzer Linie gewesen und ich konnte nicht glücklicher sein. Gemeinsam nutzten wir das Buffet und aßen. Es war fast eine kleine Feier. Jedoch war mein Teller viel zu voll gewesen, obwohl schon einiges wieder zurückgelegt geworden war. Astreth blickte ihn und dann mich etwas eigenartig an. Scheinbar schuldbewusst meinte sie ich müsse das nicht alles zu mir nehmen und reichte ihre Hand erwartungsvoll herüber. In meinem Kopf spukten noch ihre Worte von zuvor, doch es war sowieso kein Platz mehr im Magen. So wanderte der Teller, sehr zu meiner Erleichterung, zu ihr. Wir berieten das weitere Vorgehen. Die anderen hatten sich gedanklich sehr auf Road’s End festgefahren, in der Annahme dort einen von Fin’s Kameraden finden zu können. Laut dem, was immer Astreth und er da genau getan hatten, sollte einer der drei sich im Westen aufhalten. Was aber war, wenn diese Gegend mehr bereithielt? Road’s End war mehr eine Art Durchgangsstadt. Zwar aufstrebend, aber würden dort Gefangene aus Ailamere, potentielle Gegenspieler Narchessa’s hingebracht? Zuletzt war dort die eher milizhafte Hextorgruppierung der RED’s aktiv. In Ailamere schien es aber keine Angehörigen zu geben – obgleich ich einräumen musste nicht viel von der Stadt zu wissen. So kam es zu dem Einwurf, ob es vielleicht eine Art Gefängnisinsel, oder gar Gefängnisschiffe geben könnte. Andere Orte an denen man Straftäter unterbrachte. Fin war sich da nicht wirklich sicher. Bevor wir nach Road’s End gingen und damit schon den Weg Richtung Zoica angetreten hätten, war es vielleicht sinnvoller sich diesbezüglich noch einmal genauer zu informieren. Wer wäre wohl besser informiert als ein Barde, der lange in dieser Region lebte? Foamwave war ein logischer Gedanke. Sie zu fragen könnte uns hilfreiche Hinweise geben. Fin und Astreth wollten sie sogleich herbeirufen lassen, doch die uns bedienende Tivoney war keineswegs willens auf etwas anderes einzugehen außer Bestellungen. Man konnte den Druck, den Fin empfand förmlich spüren. Weswegen wir nach zwei Fehlversuchen auch direkt ins Innere zu Ravel gingen. Eine kurze Schilderung reichte und er machte sich auf den Weg Foamwave zu holen. Im Zuge dessen, dass wir ein privates Gespräch wünschten war er sogar so entgegenkommend uns sein Arbeitszimmer kurzfristig zu überlassen. Foamwave musste sich wie bei einem Verhör gefühlt haben. Fünf Personen ihr gegenüber, die sie über sehr spezielle Dinge der Region ausfragten. Ich konnte ihr Misstrauen gut nachvollziehen, es wäre mir wohl auch unangenehm gewesen. Vielleicht hätten wir es ein wenig anders angehen sollen, doch dafür war es nun zu spät. Gleichermaßen vermied sie es vehement die von Fin gestellte Frage nach einem besagten Ort wo Gefangene gehalten würden zu beantworten. Es gäbe weitaus gelehrtere Barden, wie zum Beispiel Pesh, meinte sie. Gorok, Leeroy und mir war aber klar, dass dieser nicht kurzfristig aufsuchbar war. Sie hingegen war gar erstaunt, dass wir ihn wirklich zu kennen schienen. Das änderte aber nichts. Misstrauen, obwohl wir Belaxarim geholfen hatten, und Angst schwangen in ihren Worten mit. Ich verstand nicht wo das Problem sein sollte uns einen Ort zu benennen. Es mussten doch zwangsläufig mehr Leute von ihm wissen, wenn es ihn gab. Diese Information mit uns zu teilen war daher wenig dramatisch, dachte ich. In mir stieg Ungeduld und eine unterschwellige Wut hoch je mehr Ausflüchte sie nutzte. Scheinbar war aber auch Fin am Ende seiner Geduld angekommen. Was immer er für einen Trick anwandte, aber als er das nächste Mal fragte sprach sie plötzlich völlig frei aus, was wir wissen wollten. Es gab einen Ort wo politische Gefangene hingesandt wurden. Er lag in den ‚Points‘, einer Inselgruppe westlich von hier. Es folgte noch eine Anmerkung zu ihrem Vater, die keiner von uns verstand. Was wiederum für Unverständnis bei ihr sorgte. Gleichermaßen würde sie wohl eine Nachricht absenden wollen uns betreffend, was wohl im Zusammenhang mit der Vertrauensbasis uns gegenüber zusammenhing. Ich war verwirrt. Fin hatte seine Information, was gleichermaßen mein vorangegangenes Gefühl bestätigt hatte. Es war ein Anfang. Wir beließen es dabei. Foamwave ging. Doch unser halbelfischer Begleiter musste noch erläutern was er da genau getan hatte. Offenbar eine Form von magischer Gedankenmanipulation. Etwas besorgt fragte ich, ob er so etwas schon einmal bei uns angewandt hätte. Er verneinte. Für mich gab es bisher keinen Grund an seinem Wort zu zweifeln, also akzeptierte ich es als die Wahrheit. Der Tag zog dahin. Wir hatten uns entschlossen zumindest die Nacht noch hier zu verweilen. Es gab Unstimmigkeiten, ob und wie wir nach Ailamere zurückkehren sollten. Wir brauchten nunmehr ein Schiff und einen Kapitän, der sich mit den Besonderheiten der ‚Points‘ auskannte. Fin berichtete über das, was er von dort gehört hatte. Die Inselgruppe zu erreichen wäre soweit unproblematisch, doch zwischen den Inseln zu navigieren war heikel. Es gab Untiefen, Riffe und dichten Nebel. Zudem kam Foamwave später noch einmal kurz zu uns und meinte eine Antwort sei unterwegs. Scheinbar hatte sie in der Tat jemanden kontaktiert. Sie war aber so schnell wieder verschwunden, dass es den Anschein erweckte, als ob sie fliehen würde. Kein weiteres Wort kam über ihre Lippen. So konnte es also sein, dass sich noch jemand bei uns melden würde? Mein Körper verkrampfte sich wieder einmal. Eine wenig gute Vorahnung machte sich in mir breit. Jedoch konnte ich den längeren Aufenthalt für einen positiven Aspekt nutzen. Während die anderen sich zu beschäftigen wussten nutzte ich die Zeit noch einmal mit Belaxarim zu sprechen. Seit heute Mittag hatte sich vieles getan. Ich fühlte mich gänzlich anders und nahm Veränderungen wahr. Ich hoffte sie wüsste mehr dazu zu sagen. Ausserdem hatte ich auch noch eine Kleinigkeit für Tamarax. Der Welping war sichtlich glücklich mich wiederzusehen. Etwas zu freudig im Spiel mitunter, so dass ich auf meine Finger achtgeben musste. Aber das war in Ordnung. Wo ich einst nur Sorgen wegen ihrer Existenz verspürte, war sie mir inzwischen ans Herz gewachsen. Lange Zeit waren wir ja auch ein Teil des jeweils anderen. Während wir spielten befragte ich nun Belaxarim. Es war schon ein recht eigenartiger Moment diesen riesigen Drachen erneut vor mir zu sehen, einen der uns wohlgesonnen war, zu dem ich eine persönliche Beziehung hatte. Surreal traf es. Nach all den Studien über Drachen noch zu Zeiten, als ich im Orden lebte und all dem was auf unserer Reise passierte … Shadar Logoth, Tundra … Ich wischte die Gedanken beiseite. Stattdessen berichtete ich ihr von dem, was ich wahrgenommen hatte. Lange Zeit war meine Magie gefühlt instabil, selten hatte ich den Eindruck volle Kontrolle zu haben. Doch dies hatte sich geändert. Tief in mir war eine völlig klare Verbindung entstanden zu meinen magischen Potentialen. Mehr noch wusste ich nun gewisse Magie zu manifestieren, die mir zuvor völlig unbekannt war. So demonstrierte ich einen Drachenatem. Sie war sichtlich so erstaunt darüber wie ich selbst. Auch war der leichte Schimmer, der manchmal über meine Haut zog verändert. Wenn er nun sichtbar wurde, dann sehr deutlich und ganz klar mit den Schuppen eines Drachen versehen. Alles seit Tamarax mich quasi von den Toten zurückholte. Doch auch sie wusste nicht was es damit auf sich hatte. Sie sei nicht sonderlich magiebegabt und nutzte damals nur die Mittel, die ihr zur Verfügung standen. Die Auswirkungen vermochte sie nicht in Gänze abzuschätzen und entschuldigte sich nun dafür. Keineswegs war ich böse. Aus der jetzigen Perspektive wirkte es fast wie Vorsehung. Jedenfalls nichts schlechtes. Aber ich wollte mehr wissen. Hatte ich nunmehr Drachenblut in mir aufgrund der Blutmagie, die Belaxarim damals anwandte, oder dem was Tamarax tat? Sie vermutete zumindest, dass es wohl einen Kampf gegeben haben konnte. Zwei Seelen in einem Körper bedeuteten unvorhersehbare Konsequenzen. Dies mochte wenigstens die Zeit meiner instabilen Magie erklären. Mir sprang noch ein merkwürdiger Gedanken in den Sinn. Würde in meinen Adern drakonisches Blut fließen, wären wir dann familiär verbunden? Ich glaube die Drachin war sich nicht ganz sicher wie sie diese Frage deuten sollte. Sie sah mich eher als Patin ihres Kindes an. Für den Moment sollte mir das reichen. Auch wenn ich persönlich mich weitaus involvierter fühlte. Ihr dankend wünschte ich alles Gute, da wir bald abreisen würden. Und der kleinen Tamarax schenkte ich das lederne Halsband, an dem damals einer ihrer Fingerknochen hing – meine alte Halskette. Ich hatte ein Bündel längerer Strähnen abgeschnitten, geflochten und an das Halsband geknotet. Es war recht hübsch gewordenen. Ein Andenken an ihre Schwester im Geiste. Hoffend, dass sie mich nicht vergessen würde. Schließlich begab ich mich wieder zu den anderen. Die Nacht brach schon bald an und am nächsten Tag hatten wir entweder eine Information bezüglich Foamwave’s merkwürdigem Verhalten, oder traten schlicht den Weg nach Ailamere an. Gorok mochte das noch so sehr rationalisieren, aber Fin und ich waren nicht erpicht darauf uns in der Stadt aufzuhalten. Die Nacht war erholsam. So erholsam wie schon lange nicht mehr. Warum aber konnte dies nicht der Auftakt für einen guten Tag sein? Wieso musste das Schicksal jetzt wieder alles verdrehen? Unter meiner Tür war ein Brief durchgeschoben worden. Ein Kleiner Stein und ein mir sehr bekannter Ring lagen anbei. Was ich dort las wollte einfach keinen Sinn ergeben. Es trieb Verzweiflung in meinen Kopf. Und Tränen über die Wangen. Astreth hatte draußen übernachtet, so ließ ich ihr zunächst eine Nachricht zukommen sich mit uns zu treffen. Im Zimmer der anderen legte ich dann den Inhalt des Briefes dar. Die Verwunderung war schon gegeben, als bei unserer Versammlung Leeroy nicht anwesend war. Eine Erklärung war in den Zeilen festgehalten, die er zurückgelassen hatte. Er war gegangen. Über Nacht und aus dem Zimmer in dem Fin und Gorok sich ebenso befunden hatten. Wie kam er unbemerkt an den beiden vorbei? Er wolle den Verbleib seines Bruders aufklären. Er führte aus, dass der Nexus Orb eine immer größere Verlockung wurde, je mehr er sich mit dem Verbleib Leonard’s auseinandersetzte. Wie es ihn mental beuteln würde um das Potential zu wissen, es aber nicht für so eine Sache verwenden zu können – oder besser es nicht dafür nutzen sollte. Einen magisch versetzten Stein, mit dem man über große Entfernungen kommunizieren könnte hatte er beigelegt. So könnten wir im Notfall miteinander sprechen. Ich war außer mir. Hatte ich die Warnzeichen nicht gesehen, oder gar nicht sehen wollen? Wusste er denn nicht, dass wir ihm bei seiner Suche natürlich sofort unterstützt hätten? Die Wochen zuvor drehten sich ja genau darum. Und auch Fin wollten wir bei einem ähnlichen Vorhaben unterstützen. Seit Caer Aeslyn waren wir gemeinsam unterwegs. Wir wurden Freunde und ich hätte alles in meiner Macht stehende getan ihm zu helfen. Es war ironisch, dass jetzt da meine Magie nicht mehr instabil war, mir mental ein Pfeiler genommen wurde. War es egoistisch so zu denken? Nichts von all dem Erlebten wäre ohne ihn möglich gewesen. Wer weiß wo auf dem Weg ich alleine zugrunde gegangen wäre. Und zu allem Überfluss zog er nun alleine durch diese Welt. Gefährlich wie sie war. In meiner Verzweiflung entsandte ich eine Nachricht durch den Stein, bekam aber nur Stille zurück. Er hätte ja wenigstens irgendetwas sagen können. Dass es ihm gut geht … oder eine besser Erklärung. Gorok war erstaunlich schnell dabei ihn ziehen zu lassen. Zu sagen, dass er auf sich aufpassen könne. Auch wenn er mich zum Trost fest in den Arm nahm wollte ich das ganz sicher nicht hören. Hatte er denn vergessen was in den letzten Monaten alles passiert war? Alleine hinfort zu ziehen war keinesfalls eine weise Entscheidung. Dass Fin keine große Bindung zu ihm hatte verstand ich noch. Zumindest Astreth gab in dieser Situation Halt und unterstützte meinen Wunsch ihn abzufangen – wenn möglich. Wie weit konnte er schon gekommen sein. Und auf Kendra waren wir deutlich schneller unterwegs. So verschwendeten wir keine weitere Zeit. Schnell nahm Astreth die Fährte von Leeroy auf. Wir folgten ihr eine ganze Zeit, bis sie plötzlich endete. Einfach so. Doch der Boden sah nach Aussage der Goliath ungewöhnlich aus. Als seien hunderte von Insekten von seinem letzten Standort ausgeschwärmt. Als habe er sich hier einfach aufgelöst. Was war hier geschehen? War er … tot? Gab es darum keine Antwort? Doch nirgends waren Blut- oder Kampfspuren. Es half alles nichts. Ab hier gab es kein Weiterkommen. Geknickt musste ich einsehen, dass Leeroy weg war. Vorerst unerreichbar. Es blieb nur die Rückkehr zum Hort. Dort setzten wir uns erneut zusammen. Inzwischen hatten sich aber noch mehr Dinge abgespielt. Auf unseren Misserfolg folgten noch einmal ähnliche Beschwichtigungen wie vorher. Ich fühlte mich keinesfalls besser. Jetzt hatte allerdings Gorok eine Überraschung parat. Er erläuterte uns, dass seine Waffe zu ihm sprechen würde. Er habe das Flüstern in der Vergangenheit bereits vernommen, glaubte es stand auch im Zusammenhang mit seinen Träumen. Und nun hatte er sich einmal komplett darauf eingelassen. Sie sagte ihm wir müssten aufbrechen, wenn unsere Reise weitergehen sollte. Jemand würde uns auf dem Weg entgegenkommen. Wir waren alle irritiert. Astreth war zwischen Vorsicht mahnend und der Option, dass es sich bei der Stimme die Gorok hörte vielleicht sogar um die gleiche handelte, die sie hierher führte. Als ich Gorok daran erinnerte von wem er diese Waffe bekommen hatte wurde auch Fin hellhörig. Narchessa gab sie als „Geschenk“. Doch was war, wenn sie durch diese Gorok manipulierte? Leeroy hätte hier vielleicht mehr beizutragen gehabt. Er kannte magischen Artefakte besser als wir. Schon erwies sich sein Weggang nicht nur als persönlicher Verlust, sondern einem, der die Gruppe gewisser Fähigkeiten beraubt hatte. In diesem Fall eventuell Klarheit. Mein Misstrauen gegenüber dieser Frau war immens. Gorok’s naive Freude über das Geschehene ließ mich erschaudern. Mir wurde in jenem Moment auch schlagartig bewusst, dass ich über Naivität anderer nachdachte … ausgerechnet ich. Blindlings waren Leeroy und ich damals losgezogen kannibalistische Gnome davon überzeugen zu wollen Caer Aeslyn in Zukunft zu verschonen. Die vergangenen Monate hatten ihre Spuren hinterlassen. Es wurde noch eine Weile das Für und Wider diskutiert. Gorok sah aber keine Bewandtnis der Stimme seiner Waffe mit Vorsicht gegenüber zu stehen. Im Gegenteil entschied er niemals wieder eine andere Waffe tragen zu wollen. Ich vermutete ähnlich sorgenvolle Gedanken in Astreth’s Gesicht zu lesen, als sie vorerst seine alte Streitaxt zur Verwahrung an sich nahm. Wünschenswert wäre gewesen, wenn dies nun das Ende der Eskalation hätte sein können. Dann kam aber noch die Rückfrage zu dem Ring auf, den Leeroy zurückgelassen hatte. Es war das Gegenstück zu meinem gewesen. Die Möglichkeit beide Ringträger kurzzeitig miteinander magisch verschmelzen zu lassen. Das Ergebnis wäre ein Ettin, der all die Stärken der beiden Anwender hatte. Gorok erinnerte sich dies einmal gesehen zu haben, damals als wir ihm das erste Mal begegnet waren. Seither hatten wir davon keinen Gebrauch mehr gemacht. Als die Gruppe von den Eigenschaften der Ringe hörte entglitt die Situation. Fragen wurden laut wieso wir diese nicht früher schon im Einsatz hatten. Mehr noch aber fing Gorok an zu verstehen welche Möglichkeiten dies für eine Kampfsituation haben würde. Er war Feuer und Flamme. Brachte Argumente hervor, dass eine Verbindung von uns beiden unsere Feinde mit Leichtigkeit in die Knie zwingen würde. Im Lager der Kobolde hätten wir zu zweit alles niederstrecken können, war seine Ansicht. Vielleicht hatte er sogar recht. Aber das mordlüsterne Glitzern in seinen Augen, die bildhaften Beschreibungen dessen, was er … wir damit anrichten könnten und die Tatsache, dass nun seine Waffe zu ihm sprach ließen mich instinktiv zurückschrecken. Er wirkte fast besessen von der Idee Blutbäder anzurichten. Beteuerungen, dass dies nur der Verteidigung dienen sollte kamen wenig überzeugend, als er schon fast geiferte vor Verlangen. Astreth war sichtlich irritiert über diesen Wesenszug. Sie und auch Fin gaben zu bedenken, dass wenn die Wandlung erst einmal aktiviert wurde, nur das Einverständnis beider Parteien es auflöste – oder bis die Magie ihre Wirkung verlor. Er könnte mich somit im Blutrausch dazu zwingen in Handlungen verwickelt zu sein, die ich nicht gutheißen würde. Je mehr er Argumente dafür fand, desto mehr schrie eine Stimme in mir dies auf keinen Fall in Betracht zu ziehen. Mein Angebot des Rings an die anderen blieb aber auch fruchtlos. Fin im Besonderen wollte mit den Ringen nichts zu tun haben. Mit einer Sache hatte Gorok aber nicht unrecht: Es war eine durchaus mächtige Komponente, die wir in unserem Arsenal führten. Alles in mir sträubte sich, doch zuletzt legte ich den Ring schlicht auf den Tisch, erhob mich und ging Richtung Tür. Wenn er mein Vertrauen missbrauchen sollte müsste ich ja niemals mehr einer Verwendung zustimmen. Astreth mit meinem Blick fixierend übersandte ich noch, dass ich ihr vertrauen würde sich einer möglichen außer Kontrolle geratenen Situation anzunehmen. Sie versicherte mir ihr bestmögliches zu tun. Es war aber kein Ausgang der mich wirklich zufrieden stellte. Im Hintergrund griff Gorok zum Ring und versuchte noch überzeugend dies als sinnvolle Entscheidung darzulegen. Ich verließ den Raum und wartete unten, bis die anderen kamen. Die ganze Diskussion über hatte ich an die Erzählung von Gorok’s Vision bei Narchessa denken müssen. Er sah einen Drachen im Spiegel und danach sich selbst, wie seine Haut zu Schuppen wurde und zwischen ihnen Feuer hervorbrach. Vorher war ich durchaus besorgt, doch im Lichte der aktuellen Ereignisse keimte eine immense Furcht ob unserer Zukunft auf. Panik umfing mich, als ich kurzzeitig an einem stillen Ort verweilen konnte. Da nun meine größte Vertrauensperson uns zurückgelassen hatte musste ich mir klar darüber werden, wie es weitergehen würde. Es würde wohl an der Zeit sein mich ausgiebig mit Astreth auszutauschen. Vielleicht würde sie angesichts dieser Informationen noch etwas beizusteuern wissen. Dem Konsens folgend machten wir uns kurze Zeit später daran nach Ailamere aufzubrechen und ein Schiff aufzutreiben, mit dem wir die ‚Points‘ erreichen könnten. Wir verließen den Hort. Ich wunderte mich, ob und wann ich Tamarax und Belaxarim wiedersehen würde. Auf dem Weg nach Ailamere passierte zunächst nichts von Interesse. Unser Weg war diesmal eher von Stille geprägt. Bald schon erreichten wir aber den Ort, wo wir Leeroy’s Spur verloren hatten. Ich hielt wieder Ausschau, in der Hoffnung doch einen Hinweis auf seinen Verbleib zu entdecken. Tatsächlich fiel dann etwas ins Auge. Mitten auf der Straße standen vier Stapel mit aufgetürmten Münzen. Einfach so. Fin bemerkte, dass sie von einer magischen Aura umgeben waren. Er nahm eine Münze und schaute sie sich genauer an. Eine Seite zeigte einen Raben, die andere einen Baum. Das konnte doch nur eine Falle sein, ein Hinterhalt womöglich. Wir entdeckten zunächst nichts. In der Ferne aber war eine Person auf einem Pferd zu sehen. Noch weit entfernt und nur langsam nähernd. Astreth wollte das Gold schlicht von der Straße loswerden und es irgendwo vergraben. Vermutlich wäre das die beste Option gewesen. Einfach ignorieren und andere vor Schaden bewahren. Gorok sah keinen Grund darin es liegen zu lassen. Eine erneute Ermahnung, dass das Gold magische Energie enthielt schien ihn nicht zu beeindrucken. Stetig behauptete er wir würden zu viel nachdenken und nicht handeln. Doch sein übereifriges Handeln entbehrte jeder Vernunft. Schlussendlich steckte Fin die Münzen mit einer spektralen Hand in einen Sack. Auch wenn dies eine Weile dauerte. Und als die Letzte darin verschwunden war trat eine Gestalt aus einem nahgelegenen Baum. Ausgehend davon bereits zwei Touren im Hort gemacht zu haben konnten wir die Ähnlichkeit sofort entdecken. Dies war Vronwe, einer der Ailamere 3. Mit einem gelangweilten Klatschen beglückwünschte er uns zu unserem gemachten Deal. Etwas ratlos dastehend verlangten wir eine Erklärung. So zeigte sich, dass wir – laut seiner Meinung – mit dem Annehmen dieses Bestechungsgeldes nun unseren Teil der Abmachung einzuhalten hätten. Dieser bestünde darin diese Region umgehend zu verlassen und nach Norden zu ziehen. Das konnte nur ein schlechter Scherz sein. Er machte deutlich, dass wir entweder freiwillig handeln könnten, oder er dafür mutwillig Sorge tragen würde. Auch wenn ihm jegliche Lust dazu fehle. Wirklich engagiert wirkte er nicht. Narchessa nutzte diese Leute nach gut Dünken für ihre Belange, so schien es. Dieser hier wollte weder hier sein, noch sich dieser Situation annehmen, geschweige denn gegen uns kämpfen. Aber er würde es tun. Fin versuchte die Münzen zurückzugeben. Aber dafür habe man Vorsorge getroffen gab Vronwe von sich. Tatsächlich war er unfähig die Münzen einfach auszukippen oder zurückzugeben. Jede musste er einzeln hervorziehen. Und bei der dritten angekommen durchfuhr ihn scheinbar ein Schmerz. Keiner von uns war willens den Anweisungen nachzugeben. Nur Astreth versuchte darauf einzugehen. Sie hoffte wohl, dass wir dem Würgegriff dieser Frau entkommen würden. Fin war sich ganz sicher, dass dies nicht passieren würde. Gorok, der die Münzen erst ohne einen zweiten Gedanken einstecken wollte, war schon geradezu kampfbereit. Viel früher, als der Rest von uns. Und ich hatte definitiv nicht vor mir etwas vorschreiben zu lassen, unsere Aufgabe zu gefährden, oder das gemachte Versprechen an Fin zu brechen. So kam es wie es kommen musste. Ein Kampf brach aus. Derweil war die Person auf dem Pferd in unsere Nähe gekommen und begutachtete das Geschehen. Vronwe dreiteilte sich. Wir fanden bald heraus, dass eines eine Illusion sein musste, welche sich aber nicht wie sonst üblich aufzulösen schien und auch noch im Stande war anzugreifen. Die anderen beiden hatten jeweils eine Besonderheit zu bieten. Eine Version von ihm war immun gegen magische und die andere immun gegen physische Angriffe. Die zuletzt genannten brachen nach kurzer Zeit auseinander, nur um daraufhin Schwärme von merkwürdigen kristallinen Wesen zu erzeugen. Fin steckte im Nahkampf mit der Illusion und hatte Schwierigkeiten dort wegzukommen. Astreth und ich versuchten durch Flächenzauber Herr der Situation zu werden. Gorok war auf sich gestellt mit den Kreaturen, die auf physischen Schaden reagierten. Irgendetwas stimmte hier nicht. Vronwe musste eine Schwachstelle haben. Selbst als der eine Schwarm völlig zerstört war schien kein Rankommen an ihn. Fin und Gorok sahen schon extrem mitgenommen aus. Und inzwischen hatte sich die Reiterin dazu entschlossen uns zu unterstützen. Ich begrüßte diese Entscheidung, auch wenn es reichlich wagemutig war sich in eine unbekannte Situation so hineinzustürzen. Schließlich fiel Astreth etwas auf. Scheinbar war etwas oder jemand hinter mir. Ich war am weitesten Weg von den anderen, nutzte meine Magie auf hohe Distanz. Es dauerte einige Momente, bis ich erkannte was sie bemerkt hatte. Vronwe, der echte, stand die ganze Zeit direkt hinter mir. Nur eine Armlänge entfernt. Der zerstörte Haufen an Kristallwesen wandelte sich plötzlich in einen großen durchsichtigen Obelisken. Und kurz darauf auch der andere Schwarm, dem Fin zuvor ein Ende setzte. Währenddessen versuchten wir auf Vronwe umzuschwenken. Gorok erwischte ihn. Doch dann bewegten sich die Obelisken, kamen auf uns zu. Ehe sich Astreth versah verlor sie den Halt und wurde von einem eingesogen. Sie war einfach verschwunden … Hingegen schien der andere Obelisk Fin bewusst zu verschonen. Was ging hier vor sich? Wir hielten den Fokus aufrecht und Vronwe sah erheblich angeschlagen aus. Jeden Moment hätten wir ihn am Boden gehabt, dann hätte er Rede und Antwort stehen müssen. Doch dazu kam es nicht mehr. Plötzlich verschwand er selbst in einem Obelisken, der sich daraufhin auflöste. Nicht ohne uns zuvor noch mitzuteilen, dass er das andere Portal nur noch kurze Zeit offen halten würde. Wir hätten die Wahl. Astreth war in dem bestehenden Obelisken. Wir sahen sie nicht, konnte ihr nicht helfen. Die Aussage, dass es sich um ein Portal handeln sollte legte nahe, dass sie inzwischen an einem unbekannten und vielleicht sogar weit entfernten Ort sein mochte. War Leeroy auch so verschwunden? Viel Zeit zum Überlegen gab es nicht. Gorok sprang direkt Astreth hinterher. In diesem Fall war es wohl die einzig richtige Entscheidung nicht weiter nachzudenken. Wir konnten sie nicht alleine zurücklassen. Fin und ich folgten. Scheinbar auch die Frau, die soeben an unserer Seite gekämpft hatte. Es fühlte sich an, als ob mein Körper sich verformen wollte während des Hindurchschreitens. Doch ich behielt die Kontrolle. Weigerte mich dem nachzugeben, hielt mich intakt. Dann wurden wir auf der anderen Seite geradezu ausgespuckt. Astreth, Fin und die unbekannte Frau wirkten, als ob ihr Fleisch sich kontinuierlich zu bewegen schien. Gorok und mir ging es gut. Nur Augen für uns habend durchbrach plötzlich eine Stimme die Stille. Eine sich nicht sehr klar äußernde noch dazu. Dieses nach Worten ringen … ich hörte es zuvor. Damals bei der Reise über Loch Meriander. Joni. Er erklärte, dass dies der Thronsaal seiner Mutter sei. Und tatsächlich sah es pompös aus. Auf die Frage wo genau wir seien traf die Antwort wie ein Schlag: Notherhall. Wir waren zwangsweise nach Norden gesandt worden. So weit nördlich, dass der Rückweg nach Ailamere Wochen dauern würde. Die Ereignisse in diesem Thronsaal überschlugen sich. Zunächst hatten wir die Wachen nicht bemerkt. Zu sehr waren wir damit beschäftigt zu schauen wie es den unsrigen geht. Gorok sah besonders mitgenommen aus. Es war mehr ein Instinkt im die Hand auf die Brust zu legen und einen Vers auf drakonisch von mir zu geben. Doch nichts geschah. Scheinbar wurde Zaubern aktiv von Magiern aus den Reihen der Garde unterbunden. Joni intervenierte kurz und sprach sich zu unseren Gunsten aus. Daraufhin probierte ich noch einmal aktiv, was mir zuvor nur spontan in den Sinn kam. Meine Hand wurde heiß, ein loderndes Leuchten ging von der Handfläche aus und plötzlich schlossen sich einige der Wunden auf Gorok’s Körper. Das war es also. Ich hatte das schon einmal getan, um mir selbst zu helfen. Was für ein Geschenk, dachte ich bei mir und dankte in Gedanken Tamarax. Gleichzeitig stellte Joni seine Mutter vor. Isteria Willowrush, Königin von Notherhall. Astreth reagierte besser als wir und suchte direkt versöhnend das Gespräch, nachdem wir hier so eingedrungen waren. Scheinbar ist dies aber nicht das erste Mal gewesen, dass auf diese Art „Besucher“ auftauchten. Sollten wir Vronwe wiedersehen, dann wären wir damit beauftragt ihm zu sagen, dass er einen anderen Ort für sein Portal suchen solle. Auf unseren Wunsch hin direkt gehen zu wollen kam sofort die nächste schlechte Nachricht. Scheinbar stand Notherhall gerade unter Belagerung von „Barbaren“. Wie sich herausstellte hatte Bargle the Infamous einen Krieg losgetreten. Theoretisch würde sich Gorok wohl aufgrund guter Beziehungen mit denen auseinandersetzen können, wenn wir uns entschließen würden zu gehen. Gleichermaßen wandte ich mich an die Frau, die uns zur Hilfe gekommen war. Erst jetzt fielen mir ihre spitzen Ohren auf, die ganze Optik. Sie war ganz klar ein Vollblutelf. Und zudem waren wir in eine Elfenstadt teleportiert worden … Ihr Name war Valaria Moonglaive und ihre Motivation uns zu unterstützen war von ungestümer Art gewesen. Es schien spannend und interessant, meinte sie. Gerade waren die Menge an Ereignissen und Informationen zu viel. Zu allem Überfluss machte Joni klar, dass Fin, Astreth und Valaria zum nächsten Morgen Tod seien, es sei denn sie würden auf die Folgen des Transports hin behandelt werden. Fin war sichtlich wütend. Seinen Rucksack auf den Boden donnernd stimmte er widerwillig zu – machte aber auch gleich klar, dass die Goldmünzen aus dem Sack dort entzaubert werden müssten. Meine Abscheu gegen die Vollblüter, samt der Wut über die Situation wich einfach nur einem verzweifelten Gefühl völliger Machtlosigkeit und Erschöpfung. Ich ließ meine Stirn mit einem Seufzen auf Fin’s Schulter nieder. Joni sorgte dafür, dass die drei behandelt wurden, sowie für eine temporäre Unterkunft. Vorerst blieben wir hier … ich hoffte aber, dass es nicht für lange wäre. Alles in mir sträubte sich hier zu sein. Ich wollte einfach nur weg …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-98.html</link>
			<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 93</title>
			<description><![CDATA[Nachdem Beatrix ging berieten wir noch einige Zeit wie wir den Wunsch wohl äußern sollten. Fin’s Wunsch uns „sicher“ aus dem Lager zu teleportieren schien ein Eigenleben entwickelt zu haben, dass mich besorgte. Schließlich waren wir in einer Krypta aufgetaucht – genauer in den dort vorhandenen Särgen. So ein Erlebnis wollten wir diesmal definitiv vermeiden. Nichts wäre schlimmer, als ihr oder Tamarax Leid zuzufügen. Besonders nachdem ich ihr solche Hoffnung machte. Das hätte ich mir nie verziehen. Den Beginn unserer Bemühungen bekamen Astreth und Fin jedoch nicht mit. Sie hatte ihm angeboten mithilfe ihrer schamanistischen Magie gegebenenfalls einen Hinweis auf den Verbleib seiner Freunde geben zu können. Dabei blieben sie erst einmal ungestört. Nachdem wir das Für und Wider diskutiert den Wunsch in zwei aufzuteilen, nur um ganz sicher zu gehen, oder es bei einem sehr genau formulierten zu belassen kamen auch die zwei wieder zurück zu uns. Offenbar hatte Fin eine Art Eingebung erfahren in welcher Richtung sich einer seiner Gefährten aufhielt. Im Westen hatten wir zu suchen. Doch wo genau blieb unklar. Ich wusste noch immer nicht genau was ich davon halten sollte verurteilte Verbrecher zu befreien. Aber Fin war mehr als loyal gewesen bisher, er hatte mein Vertrauen gewonnen. Und so hoffte ich, dass ihm zu helfen eine gerechte Sache sein würde. Alles hätte er uns erzählen können wie es zu den Verhaftungen kam, doch er erzählte die Wahrheit über sich und seine Gruppe. Und von dem was er sagte waren es keine schlechten Leute. Ja, sie raubten andere aus, jedoch nur jene großen Reichtums. Und sie gaben es laut seiner Erzählung Bedürftigeren. Im Orden gab es keine Armut. Doch die Straßen von Ailamere waren voll davon. Es beeindruckte mich, dass sich jemand für diese Personen einsetzte. Meine abschweifenden Gedanken sammelnd versuchten wir nun zu fünft den finalen Satzbau unseres Wunsches zusammenzubauen. War ich schon paranoid? Jeder Vorschlag wurde mehrfach von mir unter die Lupe genommen. Die Stunden kamen mir wie Tage vor. Am Ende einigten wir uns auf einen Wortlaut, der nur recht wenig Spielraum belassen würde, dass etwas falsch liefe. Zumindest redete ich es mir selbst ein. Mehr Pragmatismus kam da von Gorok und Astreth, die meinten wir hätten ja in jedem Fall noch einen Wunsch übrig mögliche Fehler zu beheben. Das mochte sein, aber mein Inneres verkrampfte bei dem Gedanken, dass wir vielleicht eines Tages auf diese Magie angewiesen wären und sie im Falle eines Fehlers am morgigen Tag dann nicht mehr hätten. Zu mächtig war diese schattenhafte Kugel. Wir tauschten noch einige Informationen und Geschichten aus, bevor es Zeit wurde die Nachtruhe anzustreben. Fin interessierte sich unter Anderem für meine Herkunft und unseren Glauben. Es war schön eine so offene Gemeinschaft zu haben. Auch wenn ich selbst nicht gerne über gewisse Themen sprach. Während wir versuchten ein Monster aufzuhalten, hatten die Ereignisse in Ailamere meine eigenen Dämonen wiedererweckt. Seither plagten mich jene Erinnerungen kontinuierlich. Ich glaube Gorok spürte dies aktiver, als jeder andere bisher. Auch wenn seine Art damit umzugehen beziehungsweise mich aufzubauen eher großer Natur war. Er hatte eine gewisse Einfachheit im Betrachten von Dingen. Ich wunderte mich, ob ich diese auch einmal haben würde. In der Nacht weckte mich Astreth. Beatrix war zu Fin ins Zimmer gekommen. Geradezu panisch. Wir versammelten uns leise bei ihm und lauschten dem was ihr widerfahren war. Ein Zwerg war gegen späten Abend noch hier eingekehrt. Grimmalk von den Ailamere 3. Mir stockte der Atem. Diese Leute waren für das Unglück im Hort verantwortlich. Mehr noch arbeiteten sie für Narchessa. Es war schwer vorstellbar, dass sein Erscheinen hier und heute ein Zufall war. Beatrix war sichtlich mitgenommen. Sie fürchtete sich, dass ihr Geheimnis herausgekommen war. In ihrer jetzigen Gestalt war sie nicht im Stande sich gegen solch ein Individuum zu verteidigen. Aber woher sollte er es wissen können? Wir versuchten sie zu beruhigen. Es war das Beste sie würde keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und normal ihren Tätigkeiten nachgehen. Ich drückte sie fest und versprach, dass alles gut gehen würde. Überzeugt war ich aber selbst nicht, aber was außer hoffen bliebe schon übrig … Sie ging. Wir waren uns noch unsicher, ob er eventuell wegen uns hier war. So bot Astreth an einen Schutzzauber zu wirken, der verhindern würde, dass uns jemand in der Nacht überraschen würde. Dafür mussten wir jedoch alle in einem Zimmer verweilen. Fin bot mir sein Bett an. Astreth hätte wohl eh lieber draußen kampiert und machte es sich neben den anderen auf dem Boden gemütlich. Es war eine recht ungewöhnliche Situation. Dann übermannte mich der Schlaf. Am nächsten Morgen war alles vorerst in bester Ordnung. Wir besprachen uns kurz wie wir im Frühstückssaal und später auf der Tour erscheinen würden. Astreth und Fin waren offiziell noch nicht mit uns in Verbindung gebracht worden hofften wir. So konnten wir in zwei Gruppen agieren und im Zweifel eines unvorhergesehenen Ereignisses eine Überraschung parat halten. Das klang vernünftig. Die beiden gingen zuerst hinunter, wir würden etwas später folgen. Ich genoss die Möglichkeit mich hier einmal richtig frisch zu machen. Die Tage unter freiem Himmel überwogen zuletzt jene mit festen Wänden und sanitären Einrichtungen. Im Frühstückssaal verteilten wir uns nunmehr an zwei Tischen. Foamwave sorgte für musikalische Untermalung, während Beatrix bediente. Tivoney war besonders auffällig zurecht gemacht. Es unterstrich ihre natürlichen hübschen Züge, wenngleich ein wenig überzogen an gewissen Stellen. So war ihre Optik beim letzten Mal zumindest nicht. Wir aßen in aller Ruhe. Es geschah weiter nicht ungewöhnliches. Danach wurde zur Tour ausgerufen. Auch hier getrennt erscheinend standen wir nun vor Meister Ravel. Er machte wie zuvor schon die Einführung. Zusätzlich mussten allerdings auch Formulare ausgefüllt werden, die Besucher – wenn sie denn etwas beschädigten – in Regress nehmen sollten. Das war wohl eine Reaktion auf Gorok’s letzten Besuch. Zugegeben hatte er die Tour etwas ernster genommen, als sie ausgelegt war. Aber noch etwas weiteres war anders. Snek war hier, aber Foamwave fehlte. Sie sollte doch aber die Tour führen. Schon kurz darauf zeigte sich wieso. Als die Statuen der Ailamere 3 im ersten Raum vorgestellt wurden fing die des Zwerges sich an zu bewegen. Als besondere Überraschung führte diesmal Grimmalk persönlich durch die Tour. Eine Besonderheit, auf die ich nur allzu gerne verzichtet hätte. Hinter uns bemerkte ich Beatrix, welche sich scheinbar auch unwohl fühlte mit dieser Entwicklung. Grimmalk stellte sich und seine Gruppe als Helden dar. Alles was sie hier taten war aus seiner Perspektive heroisch. Sie kamen um ein Monster zu beseitigen. Seine Worte wählte er besonders brutal und schilderte jeglichen „Erfolg“ im Kampf mit detailgetreuen Beschreibungen. Es war widerwärtig. Es verärgerte mich. So sehr, dass es mir schwer fiel mich zu kontrollieren. Mehrmals spürte ich wie meine Hände immer wärmer wurden, kurz davor meine Magie zu entfachen und dem wahren Monster hier zu geben was es verdiente. Astreth fand alles zunächst noch amüsant. Doch je länger die Tour dauerte, desto enttäuschter war sie von den quasi nicht vorhandenen „Herausforderungen“. Sie sah so ziemlich alles voraus, was Grimmalk’s übertriebene Darstellungen ihres ach so fordernden Kampfes völlig negierte. Sehr zu seinem Missfallen. Fin war erstaunlich ruhig, ebenso Leeroy. Gorok ließ sich hingegen durch nichts aus der Ruhe bringen. Schien aber immens enttäuscht darüber zu sein mit den gepolsterten Übungswaffen agieren zu müssen. Es war nicht davon auszugehen, dass er etwaige Beschädigungen hätte bezahlen können. So blieb er sehr sanft im Umgang mit dem Interieur. Obgleich meines verkrampften Körpers war dies durchaus ein wenig amüsant. Die Tour neigte sich dem Ende, als wir den oberen Bereich erreichten. Den eigentlichen Hort. Die Kammer, in der auch in einem Verschlag Tamarax’ Überreste lagen. Zu diesem Zeitpunkt was Astreth zu Tode gelangweilt. Die Aufforderung sich am Schatz zu bedienen schien ihr fremd. Der Zwerg erläuterte ihr, dass es ja darum ginge den Schatz zu erhalten. Ich erinnerte mich an die Süßigkeit im Inneren dieser Goldmünzen und verwies darauf. Das gefiel ihr eher. Leider plagte mich auch der Kommentar des Vortages über meine Statur. Und aus der Freude über eine leckere Kleinigkeit wurde ein fester Griff zu zwei vollen Händen. Grimmalk gab derweil Autogramme an restlichen Tourgänger. Warum genau weiß ich nicht, aber mir kam die Idee seine Unterschrift zu haben könnte sich einmal als nützlich erweisen. Doch mir gegenüber lehnte er ab. Die restlichen Tourgänger verließen nun gut unterhalten den Bereich durch den Ausgang. Uns wies er an zu bleiben. Meine Anspannung wuchs. Aber zeitgleich waren wir fünf gegen einen. Würde er irgendetwas aggressives unternehmen wollen, dann wäre vermutlich Gorok so schnell mit der Axt, dass es danach nur noch die Befriedigung darüber gäbe, dass dieser protzige Mörderzwerg niemals wieder jemandem Schaden zufügen könnte. Der Schreck über meine eigenen Gedanken war deutlich dumpfer gewesen, als noch vor einiger Zeit. So sprach der arrogante Zwerg. Er wäre angewiesen worden eine Einladung zu übermitteln. Wir wüssten schon von wem. Und es gäbe ein Angebot, dass uns unterbreiten werden sollte. Wir hätten einige Bedenkzeit. Er würde draußen in seiner Kutsche warten. Mir fiel ein Stein vom Herzen, dass dies kein Hinterhalt war. Noch mehr, dass es nichts mit Beatrix zu tun hatte. Diese kam wieder, nach dem uns Grimmalk verlassen hatte. Unsicherheit und Hoffnung waren gepaart in ihrem Gesicht. Innerlich erging es mir genauso. Zu lange sollten wir uns jetzt nicht hier aufhalten, das wäre verdächtig. Ausserdem gab es einen klaren Plan was es zu erreichen galt. Fin holte die Kugel hervor und ich reichte ihm das Pergament mit unserem Wunsch. Mein Blick zog von Beatrix zu Fin. Wir waren bereit. So sprach er die Worte … „Ich wünsche mir die sofortige und vollständige Wiederherstellung von Belaxarim und Tamarax in diesem Hort, wie sie direkt vor dem Erscheinen der Ailamere 3 am Hort waren, unter Beibehaltung ihrer bis heute gemachten individuellen Erinnerungen und inklusive des Transfers von ausschließlich Tamarax Seele in ihren wiederhergestellten Körper.“ Ich hörte das letzte Wort … dann wurde es dunkel. Ich schien in völliger Schwärze zu treiben, gänzlich allein. War ich … tot? Aus der Dunkelheit erschien plötzlich Tamarax. Sie berührte mich und ein ein Licht durchfuhr mich. Dann öffnete ich die Augen. Alle Augen lagen auf mir. Leeroy und Astreth knieten neben mir, ich sah noch wie ein schwaches leuchten von Astreth’s Händen ausging. Mir direkt ins Gesicht schauend war aber etwas viel wichtigeres. Tamarax! Und aus dem Augenwinkel vermochte ich die Gestalt einer gigantischen Kreatur wahrzunehmen. Belaxarim! Es hatte wirklich geklappt. Überschwänglich umklammerte ich den Drachenwelpen. Es waren mehr als nur Freudentränen, dass wir diese Familie hatten wieder zusammenführen können. Es war auch das Wissen nicht mehr diese Ungewissheit in mir zu tragen. Es waren die angestauten Anstrengungen final hierher gekommen zu sein. Es war wegen der Auflösung eines viele Jahre zuvor begonnenen Geheimnisses. Jetzt spürte ich auch Leeroy’s Umarmung, der sich viel mehr Sorgen gemacht zu haben schien, als ich bisher annahm. Mein Blick suchte Fin, der sich im Hintergrund hielt. Um Atem ringend erschien es eher wie ein Hauchen meiner Dankbarkeit. Es gab keinen Zweifel mehr daran was meine Meinung über ihn war. Für jemanden, den wir erst so kurz kannten, stand mein Vertrauen in ihn unerschütterlich fest. Ich kann nicht sagen, dass ich den Ausdruck eines Drachen deuten könnte, aber in diesem Moment war ich sicher. Belaxarim war überglücklich. Da war aber noch mehr. Eine spürbare Veränderung in mir. Ausserhalb dessen, dass Tamarax’ Seele nun nicht mehr präsent war – was mich wundern ließ, ob ich die Anwesenheit nicht doch vermissen würde. Etwas war anders … aber ich konnte es noch nicht greifen. Was jedoch ebensowenig greifbar war, war mein Anhänger. Als ich die Schlaufe hervorzog war die Drachenkralle verschwunden. Fast neckend zeigte mir Tamarax all ihre Klauen in Vollständigkeit. Ob der Freude mussten wir nun aber noch etwas wichtigeres klären. Belaxarim war zurück. Doch die Ailamere 3 hatten sich ihren Ruf als Drachentöter erarbeitet. Was würde passieren, wenn sie nun erneut nach ihrem Leben trachten würden? Belaxarim machte klar, dass sie keine Kämpferin sei. Ihre Talente waren eher diplomatischer Natur. Ihr Drachenatem würde sicherlich wirkungsvoll sein, aber darüber hinaus gab es nicht viel das sie tun konnte. Verstecken ginge nicht, woanders ihren Hort errichten sei auch schwer ob der anderen Drachen in den restlichen Regionen. Auch würde das plötzliche auftauchen von ihr gegebenenfalls den großen Roten auf sie aufmerksam machen. Er hatte schon andere Drachen beseitigt. Wir diskutierten die Optionen und kamen zu dem Ergebnis, dass ein Deal mit dem Ailamere 3 die vorerst einzig brauchbare Option sei. Natürlich sollte die Anwesenheit von Tamarax auf Dauer geheim bleiben müssen. Zu unserer Überraschung schob Belaxarim fast mühelos einen gigantischen Stein beiseite, der uns ins Tageslicht führte. Nun standen wir draußen. Und schnell waren die Blicke der Besucher und hier arbeitenden Personen auf den Drachen gerichtet. Nur Snek ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern schien seine technischen Zeichnungen seiner Drachenstatuette mit dem Original abzugleichen. Meister Ravel wurde verdeutlicht, dass Beatrix nun nicht länger für ihn arbeiten würde. Angesichts der vor ihm stehenden Präsenz nahm er es wie zu erwarten auf. Derweil ging Gorok zur Kutsche von Grimmalk. Wir hätten unsererseits ein Angebot zu unterbreiten. Widerwillig kam der Zwerg hervor und erstarrte sofort, als er Belaxarim in voller Größe vor sich sah. Er aktivierte irgendein Objekt in seiner Hand und wirkte einige Sekunden völlig abwesend. Danach mussten wir ihm erst einmal erläutern, dass er nichts zu befürchten habe … für den Moment. Belaxarim hätte einige Worte mit ihm zu wechseln. Seine Waffe und den Schild fest umklammernd trat er vor. Die Menge beäugte uns. Die blanke Panik in seinem Gesicht war eine Genugtuung, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Er würde viel zu gut dabei wegkommen, doch dieser Moment jetzt gerade entschädigte für vieles. Dann begann Belaxarim ihr Schauspiel. Sie bat um Gnade und einen Deal mit den Ailamere 3, den großen Bezwingern. Grimmalk war sichtlich irritiert. Sie wolle hier nur in Ruhe leben und auch weiterhin die Geschichten der mächtigen Helden, die ihren Hort einnahmen erzählen. Wieder aktivierte er das Objekt. Kurze darauf willigte er in übertriebener Weise ein. Machte gar Drohgebärden. Ich verstand erst, als ich die Leute drum herum besah. Auch wenn ihre Vorstellung nicht wirklich überzeugend auf uns wirkte, so tat sie es jedoch auf die Massen. Ob des Angebots von Narchessa, das scheinbar von einer dritten Partei ausging, lehnten wir dann ab. Wir hatten ein Objekt großer Begehrlichkeit in unserem Besitz und unsere Feinde wussten wo wir zu finden wären. Es war völlig unklar, ob dies nicht in Zusammenhang stand. Astreth und Gorok waren dafür trotzdem einzuwilligen. Fin schien eine ebenso große Abneigung gegen Narchessa zu empfinden wie ich. Leeroy wankte zunächst. Aber das Argument der Unkenntnis über die Vorgänge gab den letzten Ruck zu Ablehnung. Grimmalk war es egal. Es wäre ja unsere Entscheidung eine Chance wegzuwerfen. Das sagend wusste er aber selber nicht worum es sich handelte. Unser Plan war schnell gefasst. Wir brauchten wieder mehr Informationen, zuletzt war von der anderen Gruppe nicht viel übermittelt worden. Daher war Zoica wieder als Ziel geplant. Und mit der Reiseroute nach Westen konnten wir gleichermaßen direkt einem Anhaltspunkt was Fin’s Gefährten anging folgen. Mit dem Ende der Tour war es aber auch bereits Mittag. Das Essen schien für alle sehr verlockend zu sein, was zu dem Entschluss führte dies als eine Feier anzusehen. Belaxarim wirkte zufrieden mit dem Ausgang. Wer jetzt die Tour machte würde einen gänzlich anderen Eindruck weitervermitteln. Sie hätte die Sicherheit zu wissen, dass die Ailamere 3 die Füße still halten würden und gleichzeitig würde ihre bloße Präsenz auch ihren Hort langsam wieder füllen. Ich ergriff die Möglichkeit mir etwas vom Grill zu nehmen. Dann nagte wieder dieser Kommentar Astreth’s in meinem Kopf. So begann ich eine zweite Portion auf den Teller zu schaufeln. Tivoney stand gerade neben mir. Sie schien enttäuscht. Auf meine Frage hin meinte sie, dass sie gehofft hatte, dass sie Grimmalk auffiele. Sie wollte eher mit diesem aufgeblasenen Zwerg zusammen sein, als hier zu arbeiten. Ich empfand das letztere als kleinere Übel. Als sie meine Portion bemerkte war sie ihrerseits neugierig. So erzählte ich ihr, dass man mir nahegelegt hätte etwas „stabiler“ zu werden. Sie winkte ab und rückte mein Verständnis der Situation etwas gerade. Der Vergleichswert der Person, die es sagte zu der Person die ich sei wäre falsch. So schob ich die zweite Portion wieder zurück. Griff dafür aber nachdem sie sich abwandte nochmal zu einem Schokotaler.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-93.html</link>
			<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 91</title>
			<description><![CDATA[Ich wusste nicht wie lange ich bewusstlos gewesen war, doch als meine Sinne zurückkehrten bemerkte ich ein flauschiges Gefühl unter mir. Stimmen um mich herum. Die Luft hatte etwas abgestandenes. Dann öffnete ich die Augen. Ich lag quer über einem riesigen Wolf. Mit so etwas hatten wir schon einmal ein Zusammentreffen gehabt und es stieg Angst in mir hinauf. Keine Regung machte ich. Aus dem Augenwinkel nahm ich noch schemenhafte Fäden war, die sich scheinbar um mich geschlungen hatten und nun verblassten. Gorok’s Stimme hörend atmete ich tief in mich hinein. Er sollte mich sofort von diesem Tier holen. Mit dem ganzen Gepäck auf meinem Rücken fiel es mir schwer das allein zu bewältigen. Nachdem meine Gedanken sich etwas beruhigten fiel meine Aufmerksamkeit auf die riesige Gestalt vor mir, die mit ruhiger Stimme versicherte Kendra würde mir nichts tun. Hieß so dieses wilde Tier? Verwirrung ob unserer Lage fügte sich hinzu. Etwas knapp erläutert erfuhr ich davon, dass wir tatsächlich in AIiamere angekommen waren. Fin hatte es wirklich geschafft! Doch der Wunsch brachte uns unter die Erde. Wir waren wohl in Särgen irgendwelcher Katakomben unterhalb von Ailamere transportiert worden. Und zu allem Überfluss wurden diese auch noch von einem schlangenhaften Wächter geschützt. Mit Mühe genau es den anderen sich und uns zu befreien. Gorok hätte beinahe mit seinem Leben dafür bezahlt. Ich war fassungslos. Zu unserem Glück kam dann diese Frau. Sie öffnete eine schwere steinerne Tür, durch die wir dann entschwanden. Ihr Name war Astreth Freirsdotter. Ein Hüne. Größer noch als Gorok. Ihre Volksabstammung nach sei sie eine Goliath. Ob ich zuvor von diesem Volk gelesen hatte war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar. Es waren gerade zu viele Dinge in meinem Kopf. Zunächst schaute ich nach Leeroy. Es ging ihm scheinbar gut. Meine Erleichterung war groß. Sorin war auch wohlauf. Ohne ihn hätte es mich im Camp sehr wahrscheinlich das Leben gekostet. Obgleich meines unklaren Vertrauensverhältnisses hatte mir dies viel zu denken gegeben. Ich nickte ihm dankbar zu, hoffend er würde verstehen wie es gemeint war. Gorok löcherte mich direkt mit Fragen. Er habe Strahlen aus seinen Fingern geschossen und wollte wissen was es damit auf sich habe. Doch konnte ich ihm dazu nichts sagen. Weder war ich anwesend, noch konnte ich mir erklären, wie er plötzlich in der Lage war Magie zu wirken. Es beunruhigte ihn. Mich ebenso. Für den Moment gab es aber keine Erklärung. Wir würden dieses Thema wohl im Auge behalten müssen. Fin sah hingegen nicht ganz so gut aus. Blessuren und Schnittwunden prangten auf seinem Körper. Dies erkennend konnte ich dennoch meine Emotionen nicht zurückhalten und fiel ihm um den Hals. Er versuchte den Schmerz in der Stimme zu unterdrücken. Sein wagemutiges Manöver hatte uns aus dieser perfiden Falle Urso’s gerettet. Nichts hätte ihn gehindert uns zurückzulassen, die Kugel für sich zu verwenden und damit wer weiß was anzustellen. Doch zeigte er sich loyal. Ich dankte ihm und löste meine Umklammerung nur langsam. Nun wurde mir bewusst, dass zwei Stimmen in der Runde gefehlt hatten. Leonard und Constassina fehlten. Auf meine Frage hin wo sie verblieben waren gab es nur fragende Blicke. Keiner war sich sicher. Leeroy’s Ruhe diesbezüglich mochte ich nicht teilen oder verstehen. Es hatte wohl noch zwei Särge gegeben, die aber keiner überprüft hatte wegen des Angriffs des Schlangenwesens. Die Ätherische hätte wohl kaum Schwierigkeiten gehabt dem zu entfliehen. Aber Leonard mochte noch da unten sein. Beschwichtigend meinte Leeroy das sie dann noch etwas gehört hätten aus den Särgen. Es gab aber wohl keinen Ton aus diesen. Fassungslos im Inneren stand ich vor meinen Begleitern und fragte mich, ob wir nicht wenigstens nachschauen sollten. Aber am Ende vertraute ich auf ihr Urteil. Doch hätte ich gedacht, dass Leeroy penibler hätte sein sollen, als sich bloß auf sein Gehör zu verlassen. Schließlich war es sein Bruder. Irgendwie … auch wenn dieser hier aus einer anderen Welt kam, war es ja nun eine zweite Chance für beide gewesen. Er gab nicht zuletzt auch ein Versprechen ab. Ich schluckte einen auf der Zunge liegenden Einwand dann jedoch herunter. Wie gesagt vertraute ich dem Urteil meiner Freunde – beziehungsweise wollte es. Keiner mochte länger hier unten verweilen. Also setzten wir unseren Weg an die Oberfläche fort. Astreth musternd und ob ihrer Anwesenheit hinterfragend kam heraus, dass sie auf der Suche nach einem Halbork mit einem flammenden Umhang sei. Sie glaubte anscheinend diesen in Gorok entdeckt zu haben. Denn ein Traum hatte sie zu diesem Ort geführt und ihn in Bedrängnis gefunden. Sie wirkte überzeugend, auch wenn irgendwas in mir sagte vorsichtig zu sein. Nach all dem Erlebten wurde ich durchaus misstrauischer. Sie versicherte sie wäre hier um ihm bei seiner Aufgabe zu helfen. Welche mochte das sein? Schließlich schloss er sich ja unserer Aufgabe an. Würde sie das nun auch tun? Die engen Gänge der Katakomben mündeten schließlich in einem Zugang zu einem Tempel. Der Tempel von Rudd. Mir war diese Gottheit unbekannt, aber Fin erläuterte es handele sich um einen Patron der Händler und Geschäftsleute. Das war in der Tat passend für einen Ort wie Ailamere. Astreth interessierte sich scheinbar wenig dafür, oder für die Blicke, die wir auf uns zogen. Aber sie zog eine Augenklappe auf. Mir war erst jetzt aufgefallen, dass sie zwei unterschiedlich gefärbte Augen hatte. Eines davon war hellblau, nahezu strahlend. Sie verdeckte es. Auf Nachfrage meinte sie es wäre ihr aufgefallen, dass dies weitaus weniger Fragen aufwerfe – erst Recht in einer Region mit Piraten – als die neugierigen Blicke, die es sonst auf sich ziehen würde. Wobei ihr daraufhin auch meine Augen auffielen und dies kommentierte. Es mochte stimmen, ich selbst wurde häufig darauf angesprochen. Der Erholung halber kam das Gespräch einer Unterkunft auf. Die Goliath hatte da schon eine Idee und verwies uns auf eine Taverne mit, laut ihrer Aussage, brauchbarem Zwergenbier. In Gorok hatte sie sofort einen Fürsprecher gefunden. Innerlich musste ich leise in mich hinein lachen. Wir waren dem Tod gerade zweimal nur knapp entkommen, aber nichts konnte Gorok’s Gemüt verdunkeln. Erst Recht nicht, wenn Alkohol in Aussicht stand. Mein letztes Erlebnis dieser natürlich war mir hingegen noch gut in Erinnerung geblieben … zum Teil zumindest. Weniger war mehr in diesem Fall. Alle stimmten zu etwas Erholung gebrauchen zu können. Gorok bestand aber darauf später eine sicherere und kostengünstigere Unterkunft bei Tarovo zu suchen. Dies war auch mir lieber. Immerhin hatte er uns bereits in der Vergangenheit geholfen. Für den Moment aber kehrten wir in das „Knives and Pork“ ein. Ein integrierter Schweinestall prägte diese Taverne. Hier konnte man sich wohl frisch das Tier aussuchen, dass man zu verspeisen wünschte. Dafür war es aber erstaunlich sauber. Der Schankwirt hieß uns willkommen, hatte aber Sorge um den riesigen Wolf im Schlepp. Wohl eher deswegen, ob dieser sauber sei. Um die Situation direkt zu entschärfen nutzte ich meine Magie Kendra auf Hochglanz zu bringen. Dies schien ihm ausreichend zu sein. So gesellten wir uns zur nächtlichen Stunde an einen Tisch. Wir aßen, tranken und tauschten oberflächlich Informationen aus. Dabei ließ uns Sorin auch wissen, dass er uns verlassen würde. Es müsse seinem Volk von der Bedrohung erzählen. Auch wenn er ausgestoßen wurde, so war die Gefahr durch die Drachen wichtiger denn der, wie er sagte, sinnlose Krieg mit den Elfen. Wenn sie ihm glauben würden, könnte dies vieles zum Besseren verändern. Nun dachte ich an Ava, Garret und Ralkarion. Hatten sie die Nachricht an Sylvanar erfolgreich weitergeleitet? Das Essen näherte sich dem Ende und es wurde Zeit, dass wir Schlaf fanden. Gorok geleitete uns geradewegs zu Tarovo. Er schlief bereits, doch ließ sich erstaunlich einfach wecken. Seine Begeisterung uns zu sehen war so groß, dass er zunächst über den ganzen Hof schrie. Sehr zum Verdruss seiner Nachbarn. Doch nachdem Gorok insistierte hineingelassen zu werden folgte der überschwänglich glückliche Mann dieser Bitte sofort. Er war schon etwas … eigenartig. Aber sehr nett und herzlich. Mitunter zu nett, so dass er mich leicht in Verlegenheit brachte. Besondere Freude schein er an Kendra zu haben. Ich versuchte mich immer etwas auf Abstand zu dem Wolf zu halten, aber irgendwie hatte ich den Eindruck er würde mir fast schon folgen. Die Versuche das Tier von Astreth zu erwerben schlugen fehl. So wie ich den Bund der zwei einschätzte war das nun keine Überraschung. Wir bekamen ohne zu zögern Räume zugeteilt. Dankbar gingen wir uns ausruhen. Wobei es den Eindruck vermittelte, als ob Gorok und Lorelei noch was zu klären hätten. Ich war mir nicht sicher, aber ich hätte schwören können, dass ihre Aussage er solle diese Nacht fern bleiben aufgrund des Nachdrucks etwas übertrieben dargestellt war. Mein Geist war jedoch zu erschöpft um mich weiter damit auseinanderzusetzen. Morgen würde es komplizierter werden. Fin hatte die Kugel und nach seinem Bericht, wie er sie erhielt, war eine Weitergabe keine brauchbare Option. Was hieß, dass es einiges zu erklären gäbe. Und genau das erwartete uns dann auch am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück hatten wir aber zunächst noch die Verabschiedung Sorin’s vor uns. Ich musste mir eingestehen, dass mein Vertrauen in ihn existent war. Mehr noch, dass es ein Verlust für unsere Gruppe war, dass er ging. Und darüber hinaus, dass ich diesen Echsenmenschen schnell in mein Herz geschlossen hatte. Nicht zuletzt wegen seiner ganz offenbar aufrichtigen und loyalen Art. Hoffend, dass ihn sein Volk nicht ignorierte – oder schlimmer noch bestrafte für eine Wiederkehr – nahmen wir Abschied. Ihm standen die Tränen in den Augen, was mich wirklich mitnahm. Auch wenn ich bei der Umarmung zum Abschied zögerte. Denn es kamen nicht zuletzt die Bilder aus dem Camp der Echsenmenschen immer mal wieder an die Oberfläche. Doch dieser hier war anders. Als er schlussendlich das Theater verließ machte Fin sehr deutlich, dass es an der Zeit wäre sich zu unterhalten. Er behauptete etwas harsch, dass die Lügen nun ein Ende haben sollten. Uns war nicht ganz klar was er meinte. Wir hatten nie gelogen. Aber zugegeben auch nicht alles erzählt. Es waren und sind immer noch Fremde. Auch wenn Astreth und Gorok beim Frühstück schon eine Bindung aufbauten ob eines Traumes von ihm, der sich gut mit dem zu decken schien, was sie von sich gab. Ich wusste nicht was ich von der gigantischen Frau halten sollte. Ihre besonnene Art und der Fakt, dass sie jede Frage direkt beantworten mochte schien für jeden am Tisch aber vorerst Grund genug zu sein sie einzuweihen. Ein wenig Skepsis machte sich bei mir dennoch breit. Sie erwähnte zweimal etwas, dass ich zuvor schon gehört hatte. Den Zusammenhang konnte ich bisher aber noch nicht einordnen. Und ausgehend davon meine Gedanken sortieren zu müssen für die kommende Erläuterung unserer selbst auferlegten Verantwortung verblieb auch nicht viel Kapazität noch ein Fass voller Sorgen aufzumachen. So hoffte ich einfach. Damit folgte auch die Zusammenfassung unserer Reise. All dem was wir erlebt und in Erfahrung gebracht hatten. Von Caer Aeslyn bis Ailamere. Samt all der Infos zu Shadar Logoth. Der weg auf dem wir waren Belaxarim zu helfen und den Umständen meiner existenziellen Ängste wegen der Drachenseele in meinem Körper. Fin’s Geschichte erzählte sich etwas knapper. Aber er war Teil einer Gruppe Diebe. Sie hatte sich gar einen Namen in Ailamere gemacht. Ich ließen mir nicht anmerken denke ich, aber das schockte mich schon ein wenig. Gerade im Bezug zu dem Objekt, dass er nun bei sich trug. Aber es erwies sich, dass sie verraten und verhaftet wurden. Danach trennte man sie und scheinbar wurden alle an andere Orte verschifft. Ihm jedoch gelang es zu entkommen. Nun war er auf der Suche nach seinen ehemaligen Kameraden. Jedoch fehlte es ihm völlig an Anhaltspunkten. So ein Wunsch war da sicher verlockend gewesen. Gleichermaßen stieg mein Vertrauen in ihn, da er sich dessen nicht einfach bemächtigt hatte. Er stellte Fragen über Fragen. Und ich stolperte von einer zur anderen Antwort. Alles offen zu legen war nicht leicht. Seine direkte Art verunsicherte mich zudem. Und dann stellte er infrage, wofür wir den Wunsch bräuchten. Mein Nervenkostüm war am Ende. Es platzte einfach aus mir heraus wieviel Panik ich hatte was mi mir geschehen war und die zukünftigen Ereignisse nicht abzuschätzen waren. Schließlich verlor ich jedesmal wenn Tamara an meiner statt erschien die Kontrolle. Gleichermaßen erhofften wir uns von einer Auflösung der Situation auch eine Alliierte in Belaxarim zu haben. Astreth war recht ruhig gewesen, brach aber ihr Schweigen daraufhin. Dies sei Grund genug aus ihrer Sicht einen Wunsch zu verwenden. Fin stimmte überein. Er wollte testen was für Leute wir seien, ob unsere Absichten gut waren. Ich war so erleichtert, dass mir direkt wieder Tränen in die Augen schossen. Wieder in der Reichweite dieser ... Frau zu sein hatte meinem emotionalen Zustand auch nicht gerade gut getan. Fin verstand worauf ich hinauswollte. Wir fassten sodann den Beschluss sofort zu Belaxarim’s Hort aufzubrechen. Um den Reiseweg zu beschleunigen nutzten wir den Transportservice von den Dragon Lair Tours, wofür wir Tivoney am Hafen aufsuchten. Sie war noch weniger begeistert über ihre Tätigkeit Werbung zu machen als beim letzten Besuch. Doch unsere Reise war schnell gebucht. Und der Weg zum Hort dauerte so nur eine habe Tagesreise. Da Astreth neugierig war was es mit den Tour auf sich hatte und Fin scheinbar selber nie hier war, einigten wir uns darauf die Tour ein weiteres Mal zu machen. Sie war wirklich gut in Szene gesetzt. Vielleicht zu gut, da besonders Gorok nach dem letzten Besuch mehr von dem Equipment zerstört hatte, als sich hier irgendjemand träumen ließ. Trotz allem wurden wir wieder herzlich von Maester Ravel empfangen. Es war bereits früher Abend und die Tour würde dann am nächsten Tag starten. Dies hielt das Potential noch mit Beatrix zu sprechen. Astreth und Fin waren jedoch so angetan vom angepriesenen Souvenirshop, dass sie noch zuvor dort Halt machten. Dass Fin sich davon hinreißen ließ verwunderte mich. Aber ich verstand die Neugier von Astreth. Es machte sie sympathisch. Sie war was manche Gebräuche anging mindestens so naiv wie ich und ebenso leicht zu begeistern. Es freute mich ehrlich gesagt auch eine weitere weibliche Person in der Gruppe zu haben, mit der ich eventuell meine Gedanken teile konnte. Leeroy und Gorok gaben sich sicherlich Mühe, aber ihre Fähigkeit mit meinen Sorgen umzugehen war nicht immer so hilfreich, wie sie das annehmen mochten. Ich würde das bei Astreth erproben müssen. Auf Umwegen schafften wir es dann Beatrix auf unser Zimmer zu bekommen. Es war stets schwierig sie während der Arbeit abzufangen und einen Grund zu finden sich kurz mit ihr privat zu unterhalten. Wir erläuterten ihr unseren Plan, welche Option wir aufgetan hatten. Sie ging zunächst davon aus, dass wir bereits das Buch gefunden hatten. Von so etwas wie magischen Wünschen hatte sie scheinbar noch nichts gehört. Ich war darüber auch ein wenig erleichtert. Es bestand ja stets die Chance, dass sie vielleicht mit Shadar Logoth zu tun hatte in der Vergangenheit. Das Gegenteil schien der Fall zu sein. Sie berichtete über einen Drachen namens Kreelgull mit einer eigenartigen grün bläulichen Färbung, der sich für ihre Verhältnisse höchst eigenartig verhielt. Wir eröffneten ihr, dass das Gebiet in dem er aktiv wäre inzwischen von Sycora besetzt sei. Auch nannten wir noch einige weitere Namen von aktiven Drachen. Sie brauchte zumindest einen Überblick über die Situation. So auch die Ambitionen von Shadar Logoth. Fin preschte etwas heftig hervor, als er unser bereits gemachtes Versprechen an sie – ohne weitere Erwartungen – hinterfragte und ihre Mithilfe bei dem Unterfangen klarstellen wollte. Sie willigte ohne zu zögern ein, solange es ihrem Kind gut ginge. Ich versicherte ihr nochmal im Stillen, dass wir ihr so oder so helfen würden. Keinesfalls wollte ich sie verschreckt wissen sich zu Dingen zu verpflichten, nur weil wir ihr Kind als Druckmittel hätten. Soweit würde es definitiv nicht kommen. Wir machten aus, dass wir uns nach der morgigen Tour im Hort treffen würden. Ich machte aber auch klar, dass wir nicht sicher seien, ob es wirklich funktionieren würde. Aber was gab es bei einem Versuch schon zu verlieren …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-91-384.html</link>
			<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 89</title>
			<description><![CDATA[Es war später Abend geworden und wir waren noch immer dabei herauszufinden, wie wir vorgehen sollten. Vor uns lag ein stark bemanntes und schwer bewaffnetes Camp. Aber niemand von uns hatte genug taktische Erfahrung, um einen guten Plan vorzulegen. Immer wieder hallten die Worte des Drachen in meinem Kopf nach, dass eine Aufladung verbraucht werden müsse. Es galt doch so viele Ziele zu erreichen und sie mit einem Wunsch zu vollenden wäre ein Segen gewesen. Einen potentiell zu verschwenden wollte ich vermeiden. Leeroy kam mit der Idee unsere Ringe zu verwenden. Beinahe hätte ich diese vergessen. Wir könnten uns in Gestalt eines Ettin als Anhänger von Bargle ausgeben. Gorok würde sich mit uns an die Tore stellen und dann … ja was dann? Dieser Orb sei angeblich in dem Zelt mit dem Anführer. Er müsste hinauskommen, dann hätte Fin noch einmal die Chance einzudringen und sie zu entwenden. Um das zu erreichen müssten wir aber schon etwas brauchbares vorzubringen haben.Suchten wi nach Hilfe, würden wir Informationen anbieten, gar so tun als ob wir den großen Roten im Namen Bargle’s unterstützen wollten? Schließlich lenkte Gorok ein. Unsere Diskussionen waren ihm schon früher zu ausschweifend gewesen. Seiner Idee nach sollten wir einfach alle in das Camp schleichen. Sowohl Fin, wie auch ich konnten dafür gemeinsam Sorge tragen uns alle unsichtbar zu machen. Und waren wir erst einmal drin würden wir schon sehen was geschieht. Im Zweifel würden wir eben einen Wunsch opfern. Was aber war, wenn – und die Erwähnung jener Person ließ mich nicht los – der Cheftaktiker Urso für alle Eventualitäten vorbereitet wäre. Fragend blickte ich zu Fin und versicherte mich, dass er wirklich nicht entdeckt worden war. Niemand hätte ihn bemerkt beteuerte er. Lediglich eines der Tiere sei kurz unruhig gewesen in seiner Nähe. Die anderen schienen Stück für Stück Gorok’s Plan für sinnvoll zu erachten. Ob meiner es gewesen war wusste ich ja nicht einmal selbst. Irgendwas müsste heute Nacht aber noch geschehen, denn bereits morgen würden sie weiterreisen. Dann wach, scheinbar beritten und in voller Kampfmontur. Noch läge das Überraschungsmoment auf unserer Seite. So etwas lernten wir nicht im Orden. Die Magie zu beherrschen ja, jedoch waren Infiltrationstaktiken eher etwas, dass man in den Geschichtsbüchern vergangener Zeiten grob nachlesen konnte. Leeroy und Fin machten eher den Eindruck damit Erfahrungswerte zu haben. Da sich beide für den gemeinsamen Einstieg in das Camp aussprachen folgte ich ihrer Einschätzung. So machten wir uns bereit. Constassina schien keinerlei Hilfe zu sein. Ihre Präsenz im Camp würde scheinbar eine direkte Verbindung zu Loganar ermöglichen, was dieser verhindern wollte. Leonard sollte nichts ins Kreuzfeuer geraten und verblieb mit Sorin’s Tier am Waldrand. Sorin selber würde aufgrund des Lärms seiner schweren Rüstung auch ausserhalb der Palisade warten und sich bereit halten, falls etwas schief ginge. Fin wollte die vorausgehen. Er würde zur Hinterseite des Zeltes gehen, während wir vorne hineinschlüpfen sollten. Vielleicht käme er ja ohne weitere Probleme direkt an die uns nur grob beschriebene Kugel. Ob wir wohl so viel Glück hätten? Ich hoffte es. Der Weg war nicht allzu weit. Fin verbarg am Waldrand sein Äußeres auf magische weise als Kobold. Irgendwie sah es amüsant aus. Gemeinsam erreichten wir die Palisaden. Und offenbar bemerkte uns niemand beim Eindringen. Fin ging wie besprochen voraus. Wir warteten einen Moment bevor wir unseren Weg durch den Vordereingang des Zeltes nahmen. Das war dann auch der Moment in dem alles anders verlief als erhofft. Als der Plan sich in seine Bestandteile auflöste. Urso war nicht länger in dem Zelt. Dafür fanden wir dort einen etwas eigenartig bewaffneten Kobold mit einem Banner, um welches etwas magisches schwebte. Es war schwarz und kugelförmig, aber doch nicht wonach wir auf der suche waren? Nein, es sollte eine greifbare Kugel sein, diese war es nicht. Fin und Gorok machte sich sogleich daran sich auf den Kobold zu stürzen. Wir würden eine Menge Lärm machen. Es hieß so schnell es geht hier wieder hinaus zu kommen. Der Anhänger des großen Roten hatte auf einer Kiste gesessen und ich vermutete darin den gesuchten Inhalt. Ich nutzte meine Magie um sowohl das Schloss, wie auch unseren Fend anzugreifen. Nur mit letzterem hatte ich jedoch Erfolg. Die Truhe gab nicht nach. Derweil brüllte das kleine rotgefärbte und in Metall gehüllte Wesen ein paar Befehle. Das Camp würde nun ganz sicher aktiv werden. Damit wären wir jeden Moment gänzlich umzingelt. In einem Anflug von Panik kroch ich durch die Hinterseite des Zeltes, blickte auf die dahinter liegenden Lagerstätten und gab meine Zurückhaltung auf. Es ging um Leben und Tod. Sie würden uns kaum mit Gnade begegnen, nachdem wir hier als offenkundige Feinde hineingestampft kamen. So setzte ich eine meiner mächtigsten Fähigkeiten ein … zumindest wollte ich es. Sie verpuffte ohne Wirkung. Irgendetwas hatte das Wirken des Zaubers unterbrochen. Ein Gegenzauber? Doch wie? Ich sah niemanden, spürte lediglich die Wirkung. Derweil war auch Sorin zu uns gestossen. Er stand an meiner Seite in Verteidigungshaltung. Drinnen waren weiterhin Kampfgeräusche zu hören. Dann preschten aus den Lagerstätten die restlichen Kämpfer des Camps. Beritten und in voller Montur. Hinter ihnen tauchte eine humanoide Gestalt auf. Sie gab Befehle und forderte eine klares Vorgehen beim Angriff auf uns. Das musste Urso gewesen sein. Seinen Anweisungen nach gab es ein Team, dass sich speziell mit meiner Beseitigung beschäftigen sollte, da ich zu gefährlich wäre. Ich schluckte, mein Herz raste, die Angst lähmte mich fast. Was in Sekunden geschah kam mir wie Minuten vor. Meine Gedanken überschlugen sich und ich haderte auch mit meinen Empfindungen kein unnötiges Leid verursachen zu wollen. Aber ich wusste doch bereits, dass es um Leben und Tod ging … Was Gorok so leicht tat, fiel mir sogar im Angesicht des Verlusts meines eigenen Lebens schwer: Leben nehmen. Wir kämpften eine Weile. Je länger es dauerte, desto schlechter wurden unsere Chancen dies zu überstehen. Leeroy sah extrem mitgenommen aus und ich stand nur noch auf meinen Beinen, da Sorin unablässig mit seinen eigentümlichen Fischgräten an mir rieb, welche eine heilende Wirkung auf meine Wunden zu haben schienen. Aufgrund meiner Unfähigkeit die Situation wirklich zu verarbeiten fiel es mir zudem schwer die Konzentration auf meine Zauber aufrecht zu erhalten. Zwar vergingen einige der Kobolde in den Flammen, aber nie konnte ich den flammenden Schutzwall aufrecht erhalten. Plötzlich schoss Fin an mir vorbei. Das Blut an seiner Kleidung machte deutlich wie mitgenommen er bereits war. Doch unbeirrt manövrierte er zwischen uns und den feindlichen Kämpfern hindurch, direkt auf Urso zusteuernd. In der Zwischenzeit sah ich Leeroy zu Boden gehen. Die Panik stieg an. Fin machte seinen Weg bis vor Urso. Und wie immer ihm das gelungen war … doch er löste den Rucksack von dessen Rücken, griff hinein und holte eine schwarze Kugel hinaus. Gleichzeitig mit der Berührung jeder Kugel entlud sich eine Energie, die einen nahestehenden Kobold direkt tötete, einen weiteren wegschleuderte und auch Fin ins Wanken brachte. Er hatte sie tatsächlich! Wir versuchten den Kreis zu verkleinern, unsere Position zu verbessern. Aber es waren zu viele. Die Lage schien aussichtslos, obgleich Gorok es geschafft hatte den besonders hartnäckigen Kobold zu Fall zu bringen und ich mir im Zuge eines querschießenden Gedankens dessen Banner griff. Ich hoffte darauf, dass Fin uns jeden Moment wegwünschte. Dann sah ich jedoch, wie er niedergestreckt wurde. Die Kugel rollte aus seiner Hand. Das durfte nicht wahr sein … so durfte es nicht enden … Sorin reagierte daraufhin. Was immer er in seiner Beschwörung anrief ließ einen Schimmer um Fin erscheinen. Vermochte dies ihn zu retten? Und in der Umkehr uns? Dann traf mich ein heftiger Hieb, der Schmerz war überbordend. Das Gleichgewicht verlierend schoss der Boden rasend schnell auf mich zu und mein Bewusstsein schwand.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-89.html</link>
			<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 80</title>
			<description><![CDATA[Hier standen wir nun vor dem Abbild von Loganar Logoth. Dem Sohn des roten Großdrachen, der in den Schatten seine Fäden in Logothil zog und eine immense Bedrohung darstellte. Es blieb nicht viel Gelegenheit über die Situation nachzudenken. Loganar ergriff direkt das Wort. Offenbar erwartete er uns. Mehr noch hatte er die Begegnung Leeroy’s mit seinem Bruder eingefädelt. Und es wurde verdeutlicht, dass dieser Leonhard nicht jener war, den Leeroy kannte. Er war aus einer anderen Realität gezogen worden und tauschte den Platz mit dem hier ansässigen Bruder. War dies möglich? Doch der Drache führte direkt weiter aus. Es gab einen Grund für unser Zusammentreffen mit ihm. Eine Aufgabe die er erfüllt wissen wollte. Wir sollten zu unserer Überraschung seinen Vater sabotieren. So erfuhren wir von etwas, dass er Nexus nannte. Es gab einen in den Haze Peaks, mit welchem Shadar experimentiert hatte. Die Ereignisse seiner Eingriffe führten vor Jahrhunderten irgendwann zu dem Blightening. Jener Katastrophe, die Mocny ins Verderben stürzte und in dem desolaten Zustand zurück ließ, in dem es noch heute ist. Tórtòr war nur eines von unzähligen Opfern. Sorgenvoll dachte ich an all die weiteren möglichen Schicksale der hier einst lebenden Bevölkerung. Wer wusste schon, ob nicht mehr Personen in solchen Zwischenwelten gefangen waren wie er? … oder schlimmeres. Loganar wurde irgendwann beauftragt den Nexus zu schützen und wurde somit zu seinem Hüter. Währenddessen nutzte Shadar sein neuerworbenes Wissen, um weitere Nexi zu kreieren. Ein kleines Netzwerk aus unglaublich mächtigen magischen Fokalpunkten. Diese generierten ein magisches Potenzial, welches mithilfe von Prime Nexus Orbs abgetragen und zu Shadar geliefert wurden. Sein Ziel ist etwas, dass Loganar ‚Concurrence‘ nannte. Im Kern sollte es Shadar zu einem Gott machen. Nicht auszudenken was dies für Logothil und auch alles hinter den Landesgrenzen bedeuten würde. Loganar’s Ansinnen war, dass wir dies verhindern sollten. Doch dies hatte nichts mit Mitgefühl zu tun. Für ihn ging es um den Erhalt seiner Position. Würde Shadar sein Ziel tatsächlich erreichen können, dann würde Loganar nicht länger als Hüter gebraucht werden und seine durch den hier befindlichen Nexus verliehene Macht aufgeben müssen. Dieser Gedanke missfiel ihm zutiefst. Folglich musste er intervenieren, doch es durfte nicht danach aussehen, als ob er gegen seinen Vater aufbegehrte. Dies war nunmehr das Stichwort für unsere Involvierung. Wir sollten den Transport eines dieser Orbs verhindern. Scheinbar war es ein kritischer Bestandteil zu Shadar’s Plan. In nicht weniger als drei Tagen und einigen Stunden würden wir, so hatte es Loganar vorausgesehen, die Chance haben eine Gruppe Kobolde und einiger weiterer Begleiter abzufangen. Dem einäugigen Drachen war egal wie wir an den Orb kommen würden, nur das es geschah. Und was mit dem Objekt selbst passierte … das wäre unsere Belohnung. Die Macht der Orbs war groß. So groß, dass sie uns ermöglichen könnten einige unserer Langzeitziele in einem Wimpernschlag zu erreichen. Es schien zu gut um wahr zu sein. Gleichermaßen hatten wir nun aber auch zwei neue Begleiter bei uns, die noch ungeahnte eigene Ziele hatten. Inzwischen hatte ich zu viel gesehen und erlebt, was mich dazu trieb zu hinterfragen wie vertrauensvoll ich sein durfte. Gedanken, die ich bis vor einigen Monaten nie gehabt hatte … Zunächst wartete er unsere Reaktion ab. Wir waren zögerlich uns als Schachfiguren einsetzen zu lassen und zudem einer potentiellen Bedrohung Unterstützung zukommen zu lassen. Loganar aber machte eines sehr deutlich: Es war egal, ob wir ihm trauten oder seine Ziele gut fanden. Wenn unser Ziel war Shadar aufzuhalten, dann hatten wir diese Aufgabe zu erfüllen. Es wäre zwar nur eine Verzögerung von Shadar’s Plänen, aber es erkaufte Zeit die Verwirklichung gegebenenfalls aufhalten zu können. Einem Übel zu helfen, um ein anderes auszuschalten. In meiner Wertvorstellung war dies trotzdem falsch. Die Konsequenz es nicht zu tun wäre aber um ein vielfaches schlimmer zu diesem Zeitpunkt. Durch den Spiegel ertönte erneut seine Stimme, nicht länger auf unsere Entscheidung wartend. Erläuternd was uns erwarten würde. Wir erhielten Informationen zur Stärke des Trupps und seiner relevanteren Begleiter. So sollte Shadar’s Haupttaktiker Urso, ein Mensch, ebenso im Zug befinden. Zusätzlich ein Kobold Pilger. Welche Bewandtnis diese Information hatte vermochte ich nicht einzuschätzen. Auch ließ er uns wissen, dass er es war der den Azoicstrum Nexus verschleiert hielt. Dieser würde Shadar’s Plan ultimativ werden lassen. Jetzt erschloss sich die Nachricht von Ral plötzlich auch. Sie hatten wohl den Nexus dort bereits entdeckt und ebenso seine Existenz soweit möglich für sich behalten. Ob Loganar nun als Alliierter gesehen werden sollte … ich wusste es nicht. Wo immer ich hingekommen war schien jeder stets nur seine eigene Interessen zu wahren. Dieses Beispiel war nicht anders. Auch vermochte Loganar angeblich in andere Realitäten zu blicken, derer es endlos viele geben sollte. An Leonhard’s Beispiel zu sehen war er aber auch in der Lage auf diese aktiver zuzugreifen. Wenn dies stimmte, dann lag hier immense Macht. Und er konnte bereits seit Jahrhunderten darauf zugreifen. Ich fragte mich, wieviele Schicksale er dadurch bereits manipuliert hatte. Und gleichermaßen sah ich hier und jetzt keine Option etwas dagegen tun zu können. Einmal mehr war ich den Geschehnissen ausgeliefert. Dieses Gefühl wurde mehr und mehr zermürbend. Mehr oder minder als zufälligen Kommentar zu „dieser" Realität erwähnte er noch in Zusammenhang etwas zu Urso. Dieser hatte den grauen Mann rekrutiert. Es klang unzusammenhängend und mysteriös. Wer war dies und wieso sollte er vor Ark’Therion (gewesen) sein? Loganar brach das Gespräch dann aber auch ab und überließ alles Weitere der nich weniger mysteriösen Frau, die zuvor ihr Dasein vermeintlich als Statue gefristet hatte. Constassina Valrius hieß sie. Wir versuchten also durch sie gewisse Dinge zu klären und auch die Situation mit Sir Henry und Leonhard aufzuklären. Letzteres war nicht leicht. Leeroy gab sich alle Mühe eine plausible Erklärung zu vermitteln. Leonhard war sichtlich verwirrt, glaubte zudem auch zunächst kein Wort. Wer konnte es ihm übel nehmen? Schließlich mussten wir glaubhaft erklären, dass er aus seiner Realität herausgezogen wurde. Wobei diese Situation sogar komplizierter war. Constassina erläuterte, dass es keinen physischen Wechsel gab. Vielmehr seien die Seelen vertauscht worden. Doch die jeweiligen Seelen waren dennoch an ihre originalen Körper gebunden. Sollte dem „bösen“ Bruder etwas geschehen, könnte das den „guten“ umbringen. Leeroy war über diese Nachricht ebenso erschrocken. Ein weiteres Problem reihte sich nun also in unsere eh schon lange Liste mit ein. Es war zum verzweifeln. Besonders, da uns Loganar vermittelt hatte, dass der Orb drei Aufladungen hätte und wir eine direkt zur Flucht brauchen würden. Das machte noch zwei … und es gab so viel für uns zu entscheiden. Und zusätzlich kam nun die potenzielle Rettung Leonhards mit hinzu. Und nun gab es da noch Fin und Sorin. Über deren Ziele wir nichts wussten … Von Sir Henry erfuhren wir, dass die Schildkrötenreiter Blitze mithilfe technischer Gerätschaften zu erzeugen vermochten. Also keine Magier, wie wir zunächst angenommen hatten. Was, wie wir durch Mocny’s Geschichte in Erfahrung bringen konnten, auch viel mehr Sinn ergab. Sein Schiff stammte aus Dusk, einer der beiden Regionen hier. Es war betrieben mit einer Dampfmaschine. Ich war mir nicht sicher, was ich mir darunter vorstellen sollte. Aber es erklärte das ungewöhnliche Aussehen. Constassina hingegen erläuterte uns noch mehr dazu. Mocny war voller Hybris aufgrund ihrer technologischen Genialität. Hier glaubte man der Magie überlegen zu sein und kümmerte sich auch nicht um jene. Mocny selbst war die Hauptstadt und lag von der Ausgrabungsstätte etwa einen Tag weiter im Südosten. Das Land war in zwei Regionen unterteilt. Dusk und Dawn. Der Bereich hier gehörte zu Dawn. Auf ihre Rolle in dem Ganzen erwiderte sie, dass sie einst die Gräfin der Provinz Dawn gewesen war. Heute bereut sie ihre Ignoranz gegenüber magischer Lehren. Ob das Blightening aufzuhalten gewesen wäre vermochte sie nicht zu sagen, aber sie hatten sich jeder Chance beraubt. Durch sie Auswirkungen war sie nun Ethereal. Ihre Seele kann Körper wechseln, trotzdem ist ihre Essenz scheinbar weit weg von dem, was wir als menschlich bezeichnen würden. Da mich Mazziah’s Kommentar zu meinem Namen seither stetig verfolgte versuchte ich einem wirren Gedankengang nachgehend etwas von ihr zu erfahren. Es war töricht gewesen anzunehmen, dass sie irgendwas genaues wusste. Schließlich war ihr Ableben auch weit zurückliegend gewesen. Doch der Name meiner Mutter klag für sie zumindest sehr nach einem aus Mocny. Warum hätte mein Vater mir solche Informationen vorenthalten? Oder wusste er es selber nicht? Wenn die Nachfahren aus dieser Region so gegen Magie waren, hatte sie selbst – bezogen auf meinen Vater – dieses Vorurteil abgelegt, oder nie erlernt? Vermutlich bedeutete dies alles gar nichts. Das eigentliche Problem war, dass wir in so viele Ränkespiele verwickelt worden waren, dass mein Geist begann sie nun an jeder Ecke zu sehen. Für den Moment schüttelte ich die paranoiden Gedanken aber ab. Leeroy hatte sich inzwischen insoweit mit seinem „Bruder“ verständigt, dass dieser uns wohl begleiten würde. Beide waren ob der Situation völlig neben sich und ich verstand es nur zu gut. Leonhard traute allem noch nicht wirklich, war aber zumindest Willens herauszufinden, ob Leeroy in der Tat die Wahrheit sagte. Wir beschlossen nun also final Loganar’s Weisung zu folgen. Zuvor durchsuchten wir noch einmal die Räume. Leider war kein Rankommen an die uralten Bücher in den Regalen. Doch es gelang den anderen den Kristall aus dem Käfig zu holen. Sorin untersuchte ihn und fand heraus, dass er über magische Eigenschaften verfügte. Offenbar aber keine, die er als besonders hilfreich ansah. In einer unerwarteten Geste übergab er mir das Objekt mit den Worten, dass ich dafür wohl mehr Nutzen hätte. Ich war verwundert und wusste nicht wie ich Sorin einschätzen sollte. Da er auf dem Geschenk bestand, nahm ich es aber an. Nunmehr setzten wir uns in Bewegung, zusammen mit Constassina. Sie geleitete uns durch ihre zerstörte Heimat. Es galt den Trupp abzufangen, doch auch vorab mit einem sinnvollen Plan daherzukommen. Die Reisezeit gab uns hoffentlich genug Zeit dafür. Mir war mulmig. Das Erlebte war nur Teil davon. Mocny selbst war kein einladender Ort. Es hing eine Art Schleier über der Region. Manchmal wirkten Objekte wie verschoben, als ob sie sich zwischen zwei Welten befinden würden. Es roch nacht nichts, kaum ein Tier war je zu sehen und je weiter wir vordrangen, desto mehr Anzeichen für die riesigen Schildkröten gab es. Aber es beunruhigte mich ebenso, dass wir ein Objekt stehlen sollten, dass aufgrund seines Machtpotenzials sehr gut geschützt wurde. Wieder einmal würden wir wohl einen Kampf austragen müssen. Wieder einmal würden Leben verloren werden. So schlimm ich meine Heimat empfunden hatte, so sehr wünschte ich mir die „einfacheren“ Tage manches mal zurück. Während wir voranschritten fand ich Zeit mich mit Fin zu unterhalten. Bisher war er eher zurückhaltend sein Äußeres zu zeigen. Aber es sollte sich herausstellen, dass er ebenso ein Halbelf war wie ich. Er kam aus Slyvanar und dort war es kaum besser für ihn gewesen, als für mich im Orden. Es half über die gemeinsam erlebten Dinge zu sprechen. Besonders, um ein wenig mehr Vertrauen aufzubauen. Vieles war aber immer noch unklar über ihn und seine Absichten. Aber aufgrund seiner Erzählungen schien es mir passend ihm auszuhelfen. So gab ich ihm den magischen Stein, den mir Sorin in der Ausgrabungsstätte übergeben hatte. Er war sichtlich berührt. Wir reisten etwa einen halben Tag, bevor es Abend wurde. Die Nacht blieb aber nicht ohne Störung. Ein Reiter auf seiner Schildkröte tauchte auf und war im Begriff direkt auf uns zuzukommen. Um mit dem Reiter zu sprechen baute Sorin kurzerhand ein Männchen aus Holz, in das Constassina schlüpfen konnte. Hochgehalten durch die Echse ertönte nun ihre Stimme aus der kleinen Holzkonstruktion und erbat Zugang in dieser Region. Zu unser aller Erleichterung wurde er gewährt. Mich verfolgten noch die Bilder unseres ersten Zusammentreffens mit diesen gigantischen Kreaturen. Es sollte die restliche Nacht keine weitere Unruhe geben. Am nächsten Morgen, wenn man dies in dieser stets im Zwielicht befindlichen Region so nennen konnte, reisten wir weiter. Wir kamen an einen Höhleneingang, ähnlich einer alten Mine. Obgleich sie sehr groß von aussen wirkte gingen wir kaum eine Viertelstunde, bevor wir die andere Seite erreichten. Kurze Zeit danach kamen wir an einen Ort wo vor kurzem jemand kampiert hatte. Zeichen eines etwa ein bis zwei Tage alten Lagerfeuers und entsprechender Spuren. Offenbar handelte es sich um vier Pferde und sechs Personen … es waren unsere. Völlig perplex machte uns Constassina dann klar, dass wir etwa noch vier Stunden hätten, bis der Trupp hier wäre. Es schien, als ob wir einen ganzen Tag verloren hätten beim hindurchschreitend der Mine. Und wir hatten nicht einmal gemerkt wieder zurückgegangen zu sein. Die Mine selbst war ein gerader Gang gewesen. Doch das schlimmste war die verlorene Zeit. Es gab bisher keinen tauglichen Plan für unser Vorgehen. Wir versuchten uns ein wenig zu organisieren und Ideen zusammenzutragen. Schon bald hörten wir in der Ferne laute Geräusche. Wir näherten uns vorsichtig und erspähten das Lager. Eine Holzpalisade war darum gezogen, ein Graben davor. Zelte im Inneren und Wachposten auf kleinen Türmen. Zunächst wollten wir mehr Informationen sammeln. Leeroy und Fin meldeten sich freiwillig in das Lager einzudringen. Damit sie eine Sorge weniger hätten verhüllt ich sie magisch. Dann schlichen sie davon. Es dauerte einige Zeit bis sie wieder bei uns waren. Jede Sekunde war nervenaufreibend gewesen, hoffend, dass sie nicht erwischt würden. Ihrem Bericht nach gab es merkwürdige Laute von Kreaturen in nahgelegenen Zelten. Viele Wachen, teils gut geschützt. Und nicht zuletzt im großen Zelt in der Mitte offenbar den Menschen, den uns Loganar als Urso benannte. Von dem Orb fehlte bisher aber jede Spur. Nun saßen wir uns versteckend im Niemandsland von Mocny, während wir darüber berieten was zu tun sei. Es musste ein Plan her, wie wir an den Orb gelangen würden. Und bestmöglich, entgegen des Drachens Einschätzung, ohne eine der magischen Aufladungen verbrauchen zu müssen …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-80.html</link>
			<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 78</title>
			<description><![CDATA[Der nächste Morgen brach an und unsere Abfahrt nach Mocny war vorbereitet, Billy würde das Boot steuern und uns hoffentlich sicher zur Ausgrabungsstätte von Sir Henry bringen, es war immer noch völlig unklar was uns dort erwarten würde, ich hoffte aber dass es keine Bestätigung für die Vision geben würde Es war eng, das Boot war eigentlich zu klein für vier Personen drei Pferde und unser Reisegepäck, irgendwie jedoch passte alles hinein auch wenn der Wasserspiegel verdächtig hoch stand, wir legten ab Drei Tage waren wir bereits ohne Komplikationen unterwegs, kein anderes Schiff oder Boot kreuzte bisher unseren Weg, es blieb ruhig Mit Ausnahme von Billy, seine Blicke und Kommentare bereiteten mir Unbehagen, gerade im Bezug zu den Erlebnissen einige Tage zuvor in Ailamere war dies zu viel für mich, lange hatte ich nicht mehr über dieses spezielle Ereignis meiner Vergangenheit bewusst nachgedacht doch nun bekam ich es nicht Mehraus dem Kopf Erst mit Nachdruck und Unterstützung von Leeroy und Gorok ließ sich Billy in die Schranken weisen, er schien beleidigt, meinem Reflex mich dafür zu entschuldigen gab ich diesmal aber nicht nach, das war neu und genau genommen auch richtig, trotzdem war es ein indifferente Gefühl In der Nacht zu Tag vier auf See änderte sich die ruhige Fahrt, in der Ferne hatten Leeroy und Gorok während der Nachtwache etwas auf dem Wasser ausgemacht, ein Floß mit drei Gestalten näherte sich Nachdem wir uns angenähert hatten und für etwas Licht sorgten konnten wir nunmehr die Gestalten genauer betrachten, eine humanoide Person ein Echsenmensch und ein … Jaguar Den Echsenmenschen sehend brachen zugleich die Eindrücke aus dem Sumpfgebiet nahe Road’s End über mich ein, auch wenn er kleiner war und im Gegensatz zu denen im Sumpf die Gemeinsprache beherrschte änderte dies nichts an meiner Sorge über die Dinge die nun geschehen könnten Sorin hieß er, sein Begleiter war ein vermeintlich Schiffbrüchiger mit Namen Fin (the Magpie) und offenbar Barde, das Tier an Bord war Sorin’s Begleiter was nicht zu meiner Beruhigung beitrug Laut Fin’s Erzählung war er an Bord eines Schiffes als dieses angegriffen wurde, er wurde bewusstlos und wachte sehr viel später wieder auf, doch dann war er nicht mehr an Bord des Schiffes, Sorin hatte ihn aus dem Wasser gefischt und so sein Leben gerettet, dieser war seinerseits zum Fischen unterwegs Zu unserem Erschrecken stellte sich heraus, dass das Schiff die ‚Hin und Her‘ gewesen war, eben genau jenes Schiff mit dem wir nach Ailamere übersetzten und auf der Reise ebenso angegriffen wurden, war unsere Gegenwehr der Grund gewesen wieso das Schiff erneut angegriffen wurde?, im schlimmsten Fall vielleicht sogar versenkt?, doch was war die Wahl gewesen … unsere Überfahrt sah den Schutz des Schiffes vor, warum schien alles was wir taten kontinuierlich mehr Unheil nach sich zu ziehen!? Die beiden wollten sich nach Road’s End mitschleppen lassen, ihr Floß bot keine gute Möglichkeit schnell Land zu erreichen, bevor wir zustimmten wollte ich jedoch noch mehr Informationen über Sorin haben Laut der Erzählung machte es den Anschein dass er ein Ausgestossener sei, scheinbar hatte er die Verhaltenskonventionen seines Stammes gebrochen?, es wirkte zudem als sei er von zurückhaltender Natur – gänzlich anders, als unsere bisherigen Erlebnisse mit dieser Bevölkerungsgruppe Als wir den Zusammenstoß mit dem vermeintlichen Divine Devourer erwähnten reagierte Sorin eher ungläubig beziehungsweise belächelnd und tat es als Wunschdenken ab, mich wunderte wieso, wir wussten was wir gesehen hatten und wie die Echsenmenschen auf dieses Etwas reagierten, irgendein Puzzleteil fehlte uns stets, meine Verunsicherung wuchs erneut Wir tauschten noch einige Informationen aus, dann beschlossen wir sie in Schlepp zu nehmen, Gorok verbrachte zu unserer Sicherheit die restliche Reise auf derem Floß, ich muss gestehen dass ich trotz seiner übereifrig stürmischen Art froh war dass er uns begleitete, es schien nichts zu geben dass ihn aus der Bahn warf und er ließ auch nie Zweifel an seiner Loyalität aufkommen Ich schlief unruhig mit unseren „Gästen“ nebenan, die Bilder von Bik suchten mich im Schlaf heim, der Gedanke Sorin den Rücken zuzudrehen erweckte zusätzliche Ängste, meine Begleiter schienen damit deutlich weniger Probleme zu haben, Gorok im Speziellen sowieso nicht Am nächsten Tag erreichten wir Road’s End, die Stadt war erstaunlich voll von REDs, wie sich herausstellte sammelten sie sich nachdem die unmittelbare Bedrohung durch die Echsenmenschen aus dem Sumpf vorüber war, scheinbar hatten sie aber auch keinen Ausmarschbefehl, ich war mir unsicher ob die Präsenz der Hextor hier noch ein Problem werden könnte, von der Hin und Her war auch keine Spur doch es konnte sein dass sie nachdem Angriff länger für den Rückweg brauchte - so hoffte ich Wir organisierten neue Rationen und aßen etwas in der Taverne, Gorok verbrüderte sich dort mit Fin und Sorin, Leeroy und ich hatten indes noch ein privates Gespräch Er machte sich Sorgen um die Zukunft, was wäre wenn sein Bruder wirklich vor Ort wäre und wie sollten wir dann vorgehen?, ich wusste nicht viel darauf zu erwidern, seine Bedenken waren absolut nachvollziehbar aber mit einer Lösung konnte ich ihm nicht dienen Eines war sicher: Leeroy könnte was auch immer passieren würde seinen Bruder trotz allem nicht mit tödlicher Gewalt aufhalten, es war einer der Gründe wieso ich ihn gerne um mich hatte, diese Überzeugung trotz aller Widrigkeiten wo andere längst ihre Moralvorstellungen über Bord geworfen hätten Sie stellte zudem meine zuletzt aufkommenden Gedankengänge infrage, nach allem was wir erlebten und gesehen haben habe ich nicht mehr den Eindruck noch ich selbst zu sein, Zeit meines bisherigen Lebens hatte ich nie einen Wunsch nach Vergeltung oder Ähnlichem, zuletzt bin ich mir nicht mehr sicher Aber würde Leeroy zu seiner Überzeugung stehen können?, oder würde diese uns vielleicht sogar in größere Gefahr bringen können?, was wäre wenn Gorok seine nur wenig zurückhaltende Androhung Leonard im Zweifel aufzuhalten wahrmachen würde? In jedem Fall sollte unser Vorgehen vorsichtig sein, Leeroy war hier sehr eindeutig und ich stimmte ihm zu, im Versuch seinen angeschlagenen emotionellen Zustand zu beschwichtigen versuchte ich mich im Aufmuntern, so brachte ich ein halb gestottertes und aufgrund meiner eigenen Sorgen wahrlich nur wenig überzeugend klingendes „wir schaffen das schon“ hinaus, ich war dankbar dass er es mir nicht ankreidete sondern mit einstimmte, auch wenn ich sehen konnte dass auch ihm die volle Überzeugung fehlte Jedenfalls sollte Leonard wen ner denn bei Sir Henry wäre im Bestfall gefangen genommen werden, wie auch immer wir das anstellen würden, im Vorfeld wünschte sich Leeroy zunächst mit Sir Henry reden zu können, eine Infiltration schwebte ihm vor, damit hatten wir schon einmal Erfolg ging mir durch den Kopf und zuckte ebenso schnell zusammen wie mir das Bild von Tundra in den Geist kam Schlussendlich versammelten wir uns wieder in der Taverne, die anderen hatten bereits gegessen doch Leeroy und mir knurrte noch der Magen, Billy war seit meiner Zurückweisung sehr kurz angebunden und wollte nur noch so schnell es ging zurück nach Buckingwaters, weswegen er nun auch Druck machte weiterzureisen, so nahmen wir unser Essen auf die Hand, wir fühlten uns etwas gehetzt doch andererseits sah ich auch die Ungeduld in Leeroy’s Augen Wie sich herausstellen sollte würden uns Sorin und Fin wohl nun begleiten, Sorin hatte nichts besseres zu tun und Fin war ob unserer erzählten Geschichten schon Feuer und Flamme neues Material für seine Bardenkunst aufgreifen zu können, ich war unentschlossen wusste aber auch dass wir mehr Hilfe gebrauchen könnten, Sorin genau beäugend stimmte ich schließlich zu, wohl war mir trotz aller Zusicherungen dennoch nicht Wir reisten also ab und folgten dem Flusslauf nach Westen Richtung Mocny, wir waren unruhig aufgrund unserer Erlebnisse mit der riesigen Schildkröte damals auf dem Landweg nach Road’s End, Billy aber versicherte uns er müsse was er tut, offenbar gab es eine Passage welche diese Kreaturen umfuhr Es dauerte noch weitere zweieinhalb Tage bis wir die Anlegestelle zur Ausgrabungsstätte erreichen sollten, in einiger Entfernung besprachen wir noch einmal unser Vorgehen, Fin schaffte es Leeroy zu verkleiden, es würde an ein Wunder grenzen wenn er nun noch erkannt werden könnte, mit Billy sprachen wir ab dass er uns als von Amelia gesandte Arbeitskräfte vorstellen sollte, der Plan war es Sir Henry zu finden und mit ihm privat zu sprechen Als wir uns dem Anleger näherten sahen wir ein größeres Schiff vor Anker liegen, allerdings sah es sehr ungewöhnlich aus, seine Form war anders als bei anderen Schiffen, Ballisten an Bug und Heck, keine Segel, wie fuhr dieses „Schiff“ wohl? Die Waffen wurden zunächst auf uns gerichtet doch Billy’s Anwesenheit ermöglichte eine sichere Passage and Land, er stellte uns kurz vor und setzte dann alles daran wieder abzureisen, vielleicht hätten wir dankbarer sein können, zeitgleich wunderten wir uns wieso er selber Sir Henry nicht sehen wollte Es befanden sich Arbeiter an der Stätte, sie standen jedoch nur herum, aktuell sah es nicht danach aus als würde aktiv gegraben werden, auf unsere Nachfrage hin hieß es dass Sir Henry im Inneren der Katakomben sei, es machte den Anschein als gäbe es dort einen runden Raum der sich zu drehen vermochte was dazu führte dass der Eingang dann auf eine Mauer traf wenn der Raum sich gedreht hatte Dies war nun der Fall, nicht das erste Mal dass dies passierte, Sir Henry war im Inneren und forschte derzeit scheinbar alleine während die Arbeiter darauf warteten wieder hinabsteigen zu können, man stellte uns frei ob wir den eg nach unten anstreben wollten oder auf Sir Henry’s Rückkehr warten, es schien effizienter ihn selber zu suchen, so gingen wir hinunter Sorin hatte sich vor einigen Tagen ganz interessiert an Goroks erworbenen Schrumpfkopf im Glas gezeigt, eine Kleinigkeit aus Ailamere die an unsere etwas fremdartige Nacht in einem Laden einer vermeintlichen Angehörigen des lokalen wenig rechtschaffenen Untergrundes erinnerte, Gorok hatte ihn gerne abgetreten, doch nun fand ein Teil aus diesem Glas seinen Weg wieder an die Luft, offenbar Magie anwendend hatte Sorin das Auge zum Leben(?) erweckt und er behauptete nun dadurch erkennen zu können wo sich Magie befände, ich war ein wenig irritiert und angewidert Gorok fand sogleich im Inneren einen Zugang zum Kellerbereich und stürmte voraus, hier unten war wohl einmal ein Lager gewesen, in Infernal war etwas in einen Stein geritzt, offenbar war hier unten jemand eingeschlossen worden und wartete vergeblich auf Hilfe, den Strichen nach zu Urteilen war die arme Seele mindestens dreieinhalb Monate hier, derjenige wollte tiefer in die Katakomben steigen, einen Leichnam sahen wir nicht, vielleicht wurde er schon herausgetragen oder wir würden weiter drinnen etwas finden Wobei der Raum zunächst nicht so aussah als ob es noch einen weiteren Zugang gab, dann entdeckten wir aber dass Fußspuren direkt auf und unter einem Regal an der Wand entlangliefen, ein geheimer Zugang tat sich vor uns auf, dahinter ein kleiner Gang der in einer geschwungenen Wand endete, vermutlich war dahinter der runde Raum?, seitlich zu der Wand befand sich versteckt hinter einem geheimen Panel eine Art Hebel, Gorok fehlte heute wieder einmal die Lust behutsam vorzugehen und zog unvermittelt daran Offenbar schien sich das Druckverhältnis in der mit dem Hebel verbundenen Röhre zu ändern, dann fing die Wand an sich zu bewegen bis sie schließlich eine Öffnung offenbarte, im Inneren dieser riesigen runden Halle war ein kupfernes Rad auf einem Podest angebracht und ebenso kupferne Platten an Boden und Wänden, es hatte Ähnlichkeit mit dem Steuerrad eines Schiffes nur das dieses hier lag, eine Rohrkonstruktion führte von vier Richtungen in die Mitte hinein, wir konnten eine zischendes Geräusch darin wahrnehmen Gorok hatte vor das Rad zu drehen, wir vermuteten dass sich damit der Raum gegebenenfalls drehen ließ, Leeroy folgte ihm für den Feldtest hinein, ich blieb mit den beiden Fremden allein zurück, es war mir nicht ganz wohl doch im Zweifel konnte ich an die Oberfläche fliehen Tatsächlich fing der Raum sich an zu drehen, und nach kurzer Zeit hörten wir plötzlich eigenartige Geräusche aus dem Inneren des Raumes, kämpften sie etwa gegen jemanden oder etwas?, wir betätigten den Hebel erneut und der Raum drehte sich zurück, was wir dort sahen war verwunderlich, mechanische Kreaturen, groß und mit langen Armen an denen verschiedene Werkzeuge befestigt waren Es sollte noch mehr geben erzählten uns die beiden, ein Nachbarraum war voll von ihnen, Gorok brannte drauf sie alle zu zerstören, mir war nicht ganz klar wieso wir das tun mussten aber da drehte sich der Raum auch schon wieder, ein Kampf entbrannte Etwa ein Dutzend von diesen Metallkonstrukten zerschlugen wir bevor es friedlich wurde, der Raum in dem sie sich befunden hatten war mit einem Schild betitelt „Ausstellungsraum“, ansonsten war er leer, welchem Zweck diente dies? In der Annahme dass sich Sir Henry in einem weiteren angrenzenden Raum befinden musste drehten wir weiter, ein Gang wurde sichtbar der in eine große Kaverne mit einer Schlucht führte, am Rand gab es einen Weg hinab, und um die Ecke stand ein weiteres Konstrukt, Fin zeigte hier zu seinen Verkleidungskünsten nun auch magische Fähigkeiten, zunächst testete er mit einer fliegenden ätherischen Hand ob das Konstrukt reagierte, dann zeigte er uns eine Art illusionäres Trugbild von dem was er um die Ecke erhascht hatte, es war einem Insekt nicht unähnlich von der Optik Da es keine ersichtlichen Spuren in dieser Kaverne gab entschieden wir unser Glück ein drittes Mal zu probieren und im Zweifel hierhin zurückzukommen Wieder drehte sich der Raum, nun befand sich ein völlig in Kupfer verkleideter Gang vor uns, sonst gab es keine weiteren Details, ein schlichter Gang, Gorok nahm wieder die Spitze und marschierte hinein, der Großteil folgte, nur Fin blieb zunächst zurück, dann klickte etwas unter Goroks Füßen und kupferne Gitter kamen vor und hinter uns von der Decke, wir waren eingeschlossen, jetzt spürten wir auch eine ansteigende Hitze Während Sorin den Weg zurück versuchte zu bearbeiten indem er irgendwie das Metall zu erhitzen versuchte schlug Gorok mit seiner ganzen Kraft bereits eine Stange vor uns heraus, währenddessen entdeckten wir ein geheimes Panel an der Seite, es war ähnlich dem im Kellergang, hier waren nun aber drei Hebel angebracht, die Oberen waren mit „Aus“ betitelt und die Unteren mit „An“ Zeitgleich stieg und stieg die Hitze, ich griff auf eine unbewusste Schutzmagie zu die zumindest mir eine gewisse Resistenz gewährte, wir probierten einige Kombinationen und hatten schließlich schon beim dritten Versuch Glück, die Gitter zogen sich hinauf und die Hitze klomm langsam ab, meine Begleiter sahen deutlich angesengt aus, ich machte mir Gedanken dass ich ihnen keine sonderliche Hilfe gewesen war in dieser Situation Gorok störte dies alles nicht weiter wie er bereits den nächsten Raum eröffnete, eine Art Werkstatt - so auch betitelt mit einem weiteren Schild - war zu sehen, Werkbänke und Material, ein Gang ging von hier aus noch ab, und weiter in einer Ecke stand eine Gestalt, sie sah aus wie eine Statue, gräulich, mit einer Plattenrüstung, irgendwie surreal, Sorin meinte er wolle sich das einmal genauer anschauen, er hatte behauptet das diese Statue einen magischen Schimmer habe, sicherlich war ich neugierig aber die Art von Sorin’s „Magie“ schreckte mich etwas ab, nicht zuletzt hörten wir aber auch Stimmen von nebenan Hinter der Tür zum nächsten Raum waren zwei männliche Stimmten am Beraten wie sie die Sicherheitsmaßnahmen hier vor Ort deaktivieren könnten, betitelt war der nächste Raum mit „Studien 4218“, im Flüsterton berieten wir über unser Vorgehen, Leeroy sollte in jedem Fall erst einmal zurückbleiben da wir nicht wussten wer dort sprach, wir kamen überein dass wir schlicht das gleiche sagen wollten wie schon oben und dem Plan folgen So klopften wir an und machten uns bemerkbar, es wurde still von der anderen Seite, wir traten ein, dort standen nun zwei Personen, eine war eleganter gekleidet die andere eher kämpferisch ausgestattet und etwas verwegen aussehend, der Rau selber war voller vergitterter Bücherregale, auf einem Schreibtisch befand sich unter einem Gitter eine größerer leuchtender Kristall der zeitweise kleine Energiespitzen in die nähere Umgebung abgab Wie sich schnell herausstellen sollte hatten wir Sir Henry gefunden, zudem aber auch Leonard, wir wurden aufgefordert uns in Gänze zu erkennen zu geben und so trat auch Leeroy in seiner Verkleidung ein, welcher scheinbar sofort von Leonard erkannt wurde, ein breites Grinsen entsprang Leonard’s Gesicht während er fast unauffällig zu eine Dolch greifen wollte Er hatte sich vor Sir Henry postiert und tat so als sei der verkleidete Leeroy eine Gefahr für diesen, Leeroy reagierte blitzartig und schoss Leonard den Dolch aus der Hand, es gab ein kurzes Wortgefecht zwischen den dreien, jeder versuchte Sir Henry von der Gefahr des anderen zu überzeugen, dann ließ Leeroy die Maskerade fallen, die Verwirrung war im Gesicht des älteren Mannes deutlich zu erkennen, ich kann nicht sagen dass es mir anders ging Dann meldete sich allerdings Sorin aus dem anderen Raum, die „Statue“ hatte begonnen sich zu bewegen, weniger gräulich, eher ätherisch und sehr deutlich am Leben bewegte sich das Wesen zu uns in den Raum, nahm eine Art Stab und richtete ihn auf den Kristall, ein Strahl sprang zwischen beiden umher und durchdrang dabei Leonard, ein eigenartiges Flackern durchlief ihn, ich dachte sofort an eine Illusionsmagie, dann stellte sich das Wesen an die Wand und regte sich vorerst nicht mehr Die Situation wurde von hier aus noch verwirrender, jetzt fing Leonard an zu behaupten dass nicht er sondern Leeroy all die Dinge getan hätte für die er von ihm verantwortlich gemacht würde, der Mann mit der großen Gesichtsnarbe vor uns schien das wirklich zu glauben, Leeroy wusste nur wenig zu erwidern, hier standen wir und beobachteten, die Situation war festgefahren da beide im Grunde dasselbe über den anderen sagten In mir machten sich Zweifel breit, hatte Leeroy uns etwa belogen?, wollte er deswegen dass wir zunächst Sir Henry alleine aufsuchten um ihn als Druckmittel zu nutzen?, wollte er darum seinen Bruder im Ernstfall auch nicht umbringen da der ganze Plan darin bestand diesen zurückzubringen?, was bedeutete dies für seine Vision wenn sie denn echt war? Wir hatten so viel gemeinsam erlebt aber ich dachte an all die Täuschungen und finsteren Spielchen zurück welche wir auf den Reisen erlebt hatten, meine Wahrnehmung für sowas war zu Beginn der Reise nicht existent, sie war auch jetzt noch schlecht, aber … ich schüttelte den Gedanken ab, mich überkam mehr und mehr ein paranoides Gefühl, einhergehend aber auch Wut und Enttäuschung über Vergangenes, das war doch alles Blödsinn, ich sammelte mich Die zuvor ätherische Frau schien jetzt vollständig normal zu sein nur ihre Augen wirkten noch eigenartig und sprach plötzlich zu uns, sie forderte Sir Henry und Leonard auf den Raum zu verlassen, sagte Leeroy noch dass es nötig war dass er dies erlebte, wir alle waren verwundert, die beiden aber reagierten nach einiger Zeit und gingen vorsichtig hinaus in die Werkstatt Wieder sprach sie und erklärte „Meister möchte mit euch sprechen“, ich zuckte heftig zusammen, Panik machte sich breit, die deutete auf einen Spiegel im Raum, beinahe wollte ich fragend den Namen Shadar Logoth aussprechen unterbrach mich aber selber bei der Hälfte, Sorin hatte es anteilig aufgeschnappt und war irritiert am Nachfragen von wem ich sprach, dann setzte die Frau an und sprach einen Namen dreimal, doch es war ein anderer … Loganar Logoth, eine Gestalt erschien im Spiegel, die eines Drachen, eher in schattenhaften Farben gehüllt doch flüchtige Eindrücke konnten einem den Eindruck geben dass es einmal eine rote Färbung gewesen sein musste, lediglich ein Auge in der Mitte ähnlich eines Zyklopen Ich verkrampfte, mir wurde übel und mein Herz raste. Dieses Szenario war keinesfalls weniger erschreckend als das ausgemalte mit Shadar Logoth und zugleich war es an dieser Stelle auch das am wenigsten erwartete …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-78.html</link>
			<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 75</title>
			<description><![CDATA[Amelia schien sehr erfreut darüber, lang genug hatten diese Gargoyles die Bewohner verärgert, wir sollten nur darauf achtgeben nicht zu beschädigen, wir traten hinaus und standen schon direkt vor dem Turm mit seinem Uhrwerk und dem Glockenspiel Ein Mann in der Kleidung eines Armen fegte gerade die Straße, dann ging er und verschwand offenbar in den Abwasserkanälen der Stadt, bisher schien es nicht so als gäbe es hier Armut, es gab entweder Bewohner oder Gäste, diese Person brach die zuvor etablierte Vorstellung dieses Ortes deutlich auf, doch unser Augenmerk lag nun auf der Aufgabe vor uns Die steinerne Verzierungen im Mauerwerk deuteten ganz klar auf Mocny hin, große Schildkröten waren darauf zu erkennen genau wie damals an der alten Brücke, leider war das auch schon alles Gorok und Leeroy wollten direkt den Turm hinauf, so nah wie wir standen fielen auch bereits die ersten Steine von oben hinab, wir wichen ihnen mit etwas Mühe aus Scheinbar war das Vordringen der beiden nicht ganz so einfach, jedesmal wenn sie sich in Richtung der inneren Wendeltreppe bewegten erhalte von irgendwoher ein Gong, ihre schmerzverzerrten Gesichter sprachen dann Bände, dieser Ort war mehr als auf den ersten Blick zu vermuten war, aber sie waren dennoch wild entschlossen schlicht vorzustürmen, ich wusste was Gorok antrieb doch wunderte ich mich über Leeroy’s Vorgehensweise, erst übervorsichtig hierher zu gelangen und nun Hals über Kopf Ich fühlte mich zurückgelassen weswegen ich ein wenig unsicher über die Entscheidung versuchte zu folgen, einen Mechanismus im Boden vermutend setzte ich zum Weitsprung an, doch dies blieb erfolglos, auch ich vernahm nun das durchdringende der geschlagenen Gongs, es durchzog den ganzen Körper und tat höllisch im Gehörgang weh An der Treppe angekommen hörte dieser Effekt jedoch auf, wir gingen nun gemeinsam nach oben Hier bewegten sich steinerne Statuen auf einer Art Schienensystem um den Turm herum, wenn sie auf ein Hindernis stießen schwangen sie ihren Schlägel auf was immer sich vor ihnen befand, in diesem Fall hieß das zunächst: Gorok, er steckte direkt harte Treffer ein Noch ging ich davon aus dass diese Statuen gegebenenfalls lebendig sein würden und erinnerte ihn daran nichts unüberlegtes zu tun, dafür war es jedoch bereits zu spät, er schlug auf die vor ihm stehende ein, die Wirkung war aber überschaubar, doch als sie sich das nächste mal bewegen sollte lief sie einfach durch uns hindurch, als wäre sie ein Geist, es war unheimlich, auf Ansprache reagierte hier auch nichts Wir versuchten unseren Weg fortzusetzen, es war nicht ohne Probleme und wir alle steckten durch diese eigentümliche Glockenturmmechanik einiges an Verletzungen ein, vermutlich wäre es besser gewesen sich vorab etwas überlegter damit auseinanderzusetzen aber die Jungs versuchten derzeit laufend mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, ich machte mir Sorgen um unsere Zukunft da noch viel gefährliches vor uns lag Gorok wurde mitten auf unserem Weg sogar von der Plattform gestossen, scheinbar ging es ihm gut, ich war erleichtert Leeroy und ich erreichten die Tür zum Treppenhaus das zur Spitze führte, im Inneren konnte man das große Uhrwerk sehen welches hier alles in Bewegung zu halten schien Oben angekommen standen wir vor einer großen Glocke, Leeroy hatte zuvor darauf hingewiesen dass es hier etwas magisches gab, ausgehend von dem was wir auf unserem Weg nach oben erlebt hatten vermutete ich eine Form von Quelle und diese hielt ich für die vor uns hängende Glocke Noch bevor wir aber darüber nachdenken konnten erschienen erneut Statuen, sie kamen aus einer Luke im Boden, versuchten ihre Runde zu drehen und stockten an Leeroy, in ihrer bereits zuvor beobachteten Manier schlugen sie schlicht auf das vor ihnen liegende Ziel, Leeroy kippte getroffen von einem heftigen Schlag einfach um, ich wurde langsam panisch, Gorok war nirgends zu sehen, Leeroy hatte schwere Verletzungen erlitten und lag bewusstlos am Boden, zudem konnte jederzeit erneut der Mechanismus auslösen und das nächste Ziel wäre ich gewesen, mir ging es jedoch hauch nicht mehr gut Dann stürmte der Halbork doch noch hinauf, aber auch er sah extrem mitgenommen aus, wir untersuchten die Umgebung fanden aber keine sinnvollen Hinweise, die Glocke selber hatte ebensolche Verzierungen wie das Mauerwerk weiter unten, das war aber auch alles, den Mechanismus blockieren ging auch nicht da er sich ebenso geistartig verhielt wie eine beschädigte Statue Frustriert warf ich einen feurigen Blitz der Glocke entgegen, merkwürdigerweise flog dieser einfach hindurch, sie schien auch aus der Phase verschoben zu sein, vielleicht war sie gar nicht von dieser Ebene?, ich versuchte sie zu verbannen doch ohne jeden Erfolg Gorok verwies auf den Schlägel im Inneren, erneut schoss Feuer aus meiner Hand und traf den Schlägel tatsächlich, ein Stück löste sich sogar, dies schien die Quelle zu sein, Gorok holte sofort zum Schlag mit der großen Axt aus, der Aufprall aber ließ den Schlägel gegen die Glocke prallen, es wirkte als verginge die Glocke in einer großen Explosion die uns umschloss, dann wurde es schwarz Im nächsten Moment befanden wir uns am Boden der Stadt wieder, um uns herum lagen die Trümmer des Turms, offenbar war alles sich zusammengestürzt, wir hatten dies jedoch aus irgendeinem Grund unbeschadet überstanden, Leeroy war noch bewusstlos, nun erinnerte ich mich auch wieder daran dass ich vor hatte heilende Tränke in Ailamere zu erwerben … und es vergessen hatte Gorok und ich überprüften kurz die Umgebung, niemand war von dem Ereignis angezogen worden, es gab keinen Trubel in der Stadt, die Umgebung wirkte auch als sei sie in eine Art Nebel gehüllt, je weiter man blickte desto düsterer wurde es Und vor uns bewegte sich nun etwas, so etwas hatte ich noch nie gesehen, eine Ansammlung von Trümmern Zahnrädern und allem anderen was in diesem Turm vorzufinden war, das ganze bildete eine abstrakte humanoide Form, mehrere Meter hoch, der Schlägel der Glocke bildete sein Rückgrat, und die Fratze eines der Wasserspeier war unterhalb des Kopfes befestigt worden und starrte uns an, dann fing es an zu sprechen, ich erschrak, Gorok hob die Axt - wohl wissend dass er nicht i oder Verfassung war zu kämpfen diente es wohl mehr dem Versuch der Einschüchterung Das fremde Wesen stellte sich zu unserer Überraschung als der Glöckner dieses Bauwerkes heraus, es hielt sich für einen Menschen bis es erkannte in welcher Form es nun war, Tór-tòr war sein Name, er diente dem Duke Málàk de Tártáruga aus Mocny Gorok überrumpelte ihn dann wenig einfühlsam mit der Nachricht dass sein Reich untergingen und alle seine Freunde und Familienangehörigen tot seien, es war schwer genug zu erfahren in eine Form wie diese gebannt zu sein, die Offenbarung über das Schicksal seiner Heimat auf diese Art war keineswegs hilfreich gewesen, die fortwährende Taktlosigkeit Gorok’s machte mich wütend, was einen Ellbogenhieb in seine Seite zur Folge hatte, und von einer direkten Entschuldigung über mein Verhalten gefolgt war, so war ich doch sonst nie … Tór-tòr berichtete daraufhin noch was er zuletzt erlebt hatte, scheinbar flog einen Tag zuvor ein roter Drache über die Stadt Richtung Gebirge, und mit dem soeben ausgeführten letzten Glockenschlag seinerseits hüllte sich plötzlich alles in dichten düsteren Nebel, dann kam er hier zu sich - mit uns und in dieser Form, wir konnten es ihm nicht übel nehmen dass er glaubte das wir in sein Missgeschick involviert waren, doch seine recht aggressive Art uns gegenüber machte es mitunter schwer mit ihm auszukommen, ich fürchtete dass es jederzeit zu einem Konflikt eskalieren könnte, was in unserer Situation wirklich wirklich schlecht gewesen wäre, Gorok davon zu überzeugen feinfühliger zu sein erwies sich als nicht effektiv Da Leeroy noch bewusstlos war versuchten wir ihn zunächst aufzupäppeln, es dauerte eine gute Stunde doch dann ging es uns schon erheblich besser, dann erläuterten wir ihm was wir bisher herausgefunden hatten, währenddessen fanden wir heraus dass wir nichts berühren konnten, durch die Trümmer konnten wir einfach hindurch schreiten, Häuser nicht berühren, wir sahen auch etwas das aussah wie eine wandernde Statue oder ähnliches vielleicht ein Golem?, doch er nahm keine Notiz von uns, Bewohner nahmen ebenso weder uns noch den eingestürzten Turm wahr, waren wir tot?, Geister?, in mir keimte eine Idee auf doch als ich diese in Worte fassen wollte fiel uns plötzlich wieder der Mann mit dem Besen auf, er war sichtlich unzufrieden über die Arbeit die er zu verrichten habe, zeitgleich fegte er Steine von der sonst so sauberen Straße hinunter, die einzigen die es hier eigentlich hätte geben können waren die des eingestürzten Turms - welchen bisher sonst niemand wahr genommen hatte Wir sprachen ihn an und er reagierte tatsächlich, sein Name war Mazziah, sein Akzent kam Gorok und mir irgendwie vertraut vor, er erklärte was seine Aufgabe hier sei, zu seiner und unserer Überraschung waren wir wohl ätherisch, er hatte nur versehentlich den Blick in diese Ebene aktiviert, sehr zu unserem Glück, wir erfuhren einiges, so zum Beispiel dass seine Familie ursprünglich aus Mocny stammte, er von einem Arkanisten ausgebildet wurde sich aber der Alchemie hingegeben hatte, auch dass er vor knapp drei Jahrzehnten in Zoica gelebt hatte Er bot uns Hilfe an, wir waren lediglich in einer anderen Ebene gelandet die sich glücklicherweise mit unserer Heimatebene überschnitt, wir konnten entweder mithilfe eines Gebräus von ihm auf unsere Ebene zurückkehren oder tatsächlich mit meiner Fähigkeit der Bannung, doch er machte dein Einwurf dies eventuell nicht auf dem Platz vor dem Turm zu tun um keine Leute aufzuschrecken, dabei versicherte er uns dass der Turm sogar noch stand, es schien zwei Versionen von ihm zu geben, und man nahm nur eine wahr je nach dem in welcher Ebene man sich befand Aus Neugier fragten wir auch was es mit dem Golem auf sich hatte der vor kurzem hier durch die Straßen zog, Mazziah erklärte uns dass dies der Dockmeister Avra Longtooth gewesen war  Wir gingen zu den Docks, dort gab es einen Eingang zu den Kanälen der auch für Tór-tòr groß genug war, Mazziah warnte uns darauf zu achten dass Avra nicht in der Nähe wäre, man wolle ja unangenehme Fragen vermeiden, mir war dies fast egal gewesen, ich wollte nur noch aus dieser Zwischenwelt entfliehen, und Tór-tòr vergrößerte mein Unbehagen immens An unserem Bestimmungsort angekommen setzte ich zum Zauber an, Leeroy und Gorok erschienen wieder auf der richtigen Ebene, nun verblieben nur noch Tór-tòr und ich selbst, doch dann wurde mein Denkfehler ersichtlich, zwar konnte ich versuchen dieses eigenartige Konstrukt zu bannen doch konnte ich dies nicht auf mich selbst wirken und würde zurückbleiben müssen, auch war unklar gewesen ob Tór-tòr auf unsere Ebene zurückversetzt würde Gemeinsam mit Mazziah besprachen wir ein neues Vorgehen, er würde uns Tränke zur Verfügung stellen die Gorok zu uns brächte, dazu müsste er erneut den Turm hinauf und die Glocke schlagen, ausgehend davon wie angeschlagen er war ginge das ich frühestens am nächsten Tag, er brauchte dringend Ruhe Mazziah schien ein Problem mit mir zu haben, immer wieder machte er Kommentare in meine Richtung welches Übel Arkanisten seien, unterstellte mir gar ich würde Gorok als meinen Sklaven sehen, ich war erschüttert und verwirrt, versuchte dies richtig zu stellen doch war ihm alles was ich sagte egal, ausgehend von der Situation in der wir uns befanden war dies alles zu frustrierend Obgleich er auch etwas erwähnte dass mich stutzen ließ, da vermeinte mein Name klinge als käme er aus Mocny, ich wunderte mich, meine Mutter kam aus Ark’Therion, davon war ich überzeugt, doch mit dem Wissen um die Flüchtlinge aus Mocny wunderte ich mich ob es nicht doch einen Zusammenhang geben konnte Auch erfuhren wir dass Mazziah bei Marco aufwuchs, bedenkt man wie alt der eine war und der andere wirkte ließ mich dies mit einer neuen Frage zurück Wir lösten die Gruppierung auf, am nächsten Tag würden wir uns hier erneut treffen und das Vorhaben in die Tat umsetzen, auch wenn mir etwas mulmig war allein mit dem gereizten Tór-tòr zu verbleiben, ohne Mazziah in der Nähe konnte ich Leeroy und Gorok auch nicht benachrichtigen wenn etwas schief gehen würde Zunächst kehrten wir zu viert in die Herberge ein, doch Tór-tòr und mir wurde auf Dauer recht langweilig, aus irgendeinem Grund konnten wir selber nicht schlafen, viel hatten wir uns auch nicht zu sagen, daher liefen wir noch etwas durch die Stadt, wir fanden einen Menhir nahe eines Tempels, er war überwuchert von Moos, als ich mich ihm näherte schien das Moos in meine Richtung zu wachsen, in ihre waren Handabdrücke Gesichter und vieles mehr geformt, so etwas hatte ich noch nie gesehen wollte ihm aber auch nicht zwangsläufig näher kommen ohne zu wissen was es damit auf sich hatte Nachdem wir die Nacht durchstanden hatten trafen wir uns erneut bei den Docks am Eingang zu den Kanälen, Gorok hatte sich derweil aufgemacht den Glockenturm hinauf zu gelangen, ich hoffte dass er diesmal weniger in Mitleidenschaft gezogen würde, es dauerte ein wenig doch dann tauchte er bei uns auf, in unserer kleinen alptraumhaften Zwischenwelt, zwei Tränke hatte er dabei, jeweils für Tór-tòr und mich, obwohl es unklar war ob Tór-tòr ihn würde nehmen können, alle Hoffnung lag auf meinem Zauber Ich konzentrierte mich und bannte Gorok und Tór-tòr, nach knapp einer Minute tauchten beide wieder auf, doch es stellte sich heraus dass nur Gorok auf der Wunschebene erschienen war, Tór-tòr war wieder in der Zwischenwelt erschienen, was ihn nicht unbedingt freundlicher agieren ließ, seine Frustration war hoch, ich machte mir ernsthaft Sorgen wie er reagieren würde wenn wir ihm keine Lösung anbieten könnten Es schien als ob seine Seele im Schlägel gefangen war, es gab nicht viele weitere Optionen, wir könnten ihn zerstören aber vermutlich damit Tór-tòr umbringen?, es bliebe noch das Fläschchen von Mazziah, trinken konnte er es nicht doch versuchten wir es über den Schlägel zu schütten, ohne Erfolg Als letzte Option konnte ich ihm nur eine vage Hoffnung geben als ich von dieser Person namens Amastacia berichtete die sich mit Seelenstranfers auskennen soll, es würde einige Zeit dauern sie aufzusuchen und das Problem zu erörtern doch war es unsere beste Hoffnung versicherte ich ihm, er müsse nur ausharren Panik und Wut kamen in Tór-tòr auf, er wollte weder sterben noch alleine zurückbleiben, seine aggressive Art kam erneut zum Vorschein, ruckartig ging eine Bewegung auf mich zu, wütend meinte er dass wenn er hierbleiben müsse dann würde ich es auch, seine Hand wollte mein Fläschchen ergreifen, ich hatte Glück rechtzeitig reagieren zu können, ich wich zurück, entkorkte die Phiole und wie ich zum trinken ansetzte versprach ich ihm eine Lösung zu finden ihm zu helfen, dann erschien ich neben meinen Freunden, Erleichterung machte sich in mir breit, obgleich meines Versprechens wusste ich meine Gefühle nicht einzuordnen, es war grenzwertig und schwankte zwischen Mitleid und Abscheu Tór-tòr gegenüber … Als wir da so standen schlurfte Avra um die Docks, wir sprachen mit ihm, wir freundeten uns etwas mit ihm an als ich anbot einige Verschmutzungen magisch zu entfernen, so erfuhren wir dass er selbst ein Konstrukt sei das von Galfridius in Ailamere für den Kampf gegen Mad Dog Maddoc erschaffen wurde, er diente auf einem der Schiffe die entsandt wurden Maddoc’s Flotte zu vernichten, beim Kampf sank sein Schiff und er versank in den Fluten, Jahre später wurde er von Sir Henry geborgen und verblieb dann bei ihm, auch erzählte er dass Billy und Amelia ehemalige Piraten seien Wir verabschiedeten uns von ihm und beschlossen Amelia über die Situation aufzuklären, wir erklärten dass wir wir eine grobe Ahnung davon hätten was es mit dem Turm auf sich habe, auch dass definitiv etwas magisches vorgehen würde, wir aber Sir Henry benötigen würden es vollends aufzuklären, ohne weitere Infos würden wir nicht mit Sicherheit sagen können was so passieren könnte wenn wir daran herum experimentieren würden, sie stimmte zu und überlegte sich den Bereich um den Turm fürs Erste mit einem Garten zu verschönern der zugleich den Zugang versperren würde Dann sprachen wir noch über andere Themen mit ihr, wir erfuhren dass Maddoc’s Mannschaften nicht nur aus willigen Personen bestanden hatten, Amelia selbst wurde gegen ihren Willen aufs Schiff geholt, arrangierte sich schlussendlich aber mit ihrer Situation weil sie es musste, das klang schrecklich, Billy hingegen war Pirat aus Überzeugung, auch war er damals Quartiermeister, und er hatte schon als er jünger war etwas für Amelia übrig, sie hingegen umgekehrt nicht Viele der Bewohner von Buckingwaters sind ehemalige Piraten, Sir Henry holte sie hierher, er selber war damals ein Korsar im Auftrag Galfridius’, er jagte Piraten gegen Geld und war gut darin was auch den Beginn seines Vermögens markierte Sie erwähnte auch wie sich Sir Henry auf die alten Ruinen nordwestlich von Zoica freute, dann aber erfuhr dass schon jemand sich daran gemacht hatte sie zu erkunden Leeroy hatte zuvor in der Stadt einen Mann namens Carson gesehen gehabt den er aus der Ausgrabungszeit mit Sir Henry kannte, Amelia sagte uns dass er der Hauptmann der Wache war aber vor einiger Zeit aufgrund seines Alters zurücktrat, Sir Henry hatte aber einen guten Ersatz gefunden, jemanden namens Leonhard, Leeroy wirkte verstört und wir verstanden schnell wieso, dies war der Name seines Bruders, er war bereits hier gewesen, Leeroy’s Vision ist also in gewisser Hinsicht eingetreten Wir fragten ob es eine Option gab Sir Henry mit einem Schiff zu folgen, Amelia verwies darauf dass lediglich ein Boot zur Verfügung stünde, nicht sehr groß aber tauglich genug uns an Mocny heran zu bringen, sie würde es uns überlassen, Billy könnte zudem das Boot für uns steuern, es würde wohl keine allzu angenehme Reise werden - besonders mit Pferden darauf - aber machbar sei es allemal Trotz allem kam mir noch der Gedanke wegen des Menhir zu fragen, Sir Henry hatte ihn mitgebracht, sie nannten ihn den ‚Drawing Stone‘, ein Artefakt dass mithilfe des Mooses auf ihm Formen kopieren kann, Bewohner nutzen ihn aus einer Reihe von Gründen und Interessen, gefunden wurde er in der Nähe von Feathergarden Dann beendeten wir das Gespräch mit ihr, bedankten uns und überlegten am nächsten Tag loszuziehen, Leeroy war besorgt wegen seines Bruders, es wusste nich twas er tun sollte wen ner ihm begegnen würde, er müsste ihn loswerden aber könnte ihn auch nicht töten, wohingegen Gorok darin gar kein Problem zu sehen schien Ich wurde währenddessen unruhig ob der Vision und der Tatsache dass sie zuzutreffen schien, was hieße das für mich selbst, welches dunkle Geheimnis hatte mein Vater all die Zeit verheimlicht, und wieso?, traf es überhaupt zu?, war dies vielleicht bloß ein Zufall?, aber was wenn nicht?, Gorok schien völlig unbeeindruckt obwohl seine Vision nicht weniger verstörend gewesen war, ich beneidete ihn um seine Gelassenheit, aber gleichzeitig unterschätzte er auch manches Mal die Bedeutung von dem was wir erlebten Erst einmal mussten wir Sie Henry finden, danach konnte wir weitersehen, sowieso gab es da noch Tamarax und Belaxarim, Shadar Logoth blieb darüber hinaus das große Problem, und meine Bedenken zu zerstreuen hieße nach Hause zurückkehren zu müssen um meinen Vater aufzusuchen, dies schien aktuell so weit weg als Möglichkeit … Leeroy rüstete sich noch beim Schmied während Gorok es sich in der Taverne gemütlich machte, ich lief derweil in Gedanken versunken noch etwas in der Stadt umher Wir trafen uns erst zum Abend in der Herberge wieder, wo wir uns zur Nacht betteten …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-75.html</link>
			<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 73</title>
			<description><![CDATA[Da standen wir im Keller eines uns unbekannten Gebäudes, aufgrund meiner Einwände die Bewohner nicht unnötig gegen uns aufbringen zu wollen entschieden wir uns aber wieder den Rückweg anzutreten, zudem musste sowieso noch der Zugang bei Modron noch geschlossen werden, Tatum war uns nicht gefolgt, irgendwo in den Gängen war er plötzlich verschwunden Der Weg zurück war nicht schwer obgleich das Wasser konstant am Steigen war und früher oder später den Innenraum wohl fluten würde, ich fragte mich ob es wirklich so gut gewesen war dieses Wesen zu bannen, die Katakomben würden nun tatsächlich verloren gehen Als wir Modron erreichten war er für seine Verhältnisse auch weiterhin recht unzufrieden mit dem Verlust seiner Dunkelkammer, auch ließ er uns wissen dass bemerkt wurde wie eine gigantische Spinne unsichtbar durch sein Anwesen spaziert ist, gesehen hatte er sie wohl nicht aber offenbar verfügte er über magische Mittel und Wege es zumindest zu erfassen, er ließ uns wissen dass er definitiv Ersatz für den Verlust verlangte, eine neue Statue und einen Weg den Raum wieder magisch zu verdunkeln, er gab uns jedoch nicht viele Informationen bezüglich der möglichen Anlaufstellen Thotkzk und seine Orktruppe verabschiedeten sich ausserhalb von Modron’s Dome, gute Laune gab es keine, ihr ganzer Ausflug hatte lediglich Kosten erzeugt, doch sie luden uns ein einmal in Bargleton Halt zu machen, ob dies wirklich freundschaftlich gemeint war oder nicht konnte ich nicht sagen, eigentlich war ich ganz froh dass diese Haudraufs ihrer Wege gingen, Gorok sah das alles ein wenig anders, ich verstand wieso, was ich hingegen nicht verstand war Shump und wie sie sich Rückenhaare von Gorok als Andenken mitnehmen wollte … das war … mehr als eigenartig Um an Informationen bezüglich eines Arkanisten zu gelangen der Modron’s Wunsch mit der Verdunklung ermöglichen könnte hatten wir die Idee gefasst mit Pryderi zu sprechen, auf dem Weg zum Hafen kamen wir dabei durch das Händlerviertel wo die eher gehobeneren Dienstleistungen angeboten wurden, hier gab es die unglaublichsten Waren, vielleicht würden wir auch einen Steinmetz oder Bildhauer finden können, die Eindrücke waren aber zu zahlreich, mein Blickfeld war überflutet voller grandioser Dinge, nicht zuletzt ein Schneidergeschäft mit einem wunderschönen Kleid Meine Faszination war wohl etwas zu stark gewesen, die anderen hatten inzwischen einen Bildhauer gefunden, das hatte ich zuerst nicht mitbekommen, als Gorok mich holen kam machte er mich auch auf den etwas tiefen Ausschnitt des Kleides aufmerksam, was hatte ich mir dabei nur gedacht … aber schön war es trotzdem gewesen Der Bildhauer freute sich direkt über unsere Anwesenheit, mehr noch als wir ihm sagten für wen der Auftrag sein würde, da die alte Statue gute drei Meter maß wurde es entsprechend teuer, für 200 Gold würde er eine neue Kreation in den Raum setzen, seine Ideen dazu waren hingegen etwas gewagt, ausgehend davon wie sich Modron aber verhielt würde das wohl gut zueinander passen, wir willigten ein die Hälfte im Vorfeld und die andere Hälfte - hinterlegt bei Tarovo - im Nachgang zu zahlen Mit dem aus dem Weg setzen wir den Weg zum Hafen fort, es gab etwas zu erledigen und all diese Zusatztätigkeiten waren eine Hürde, keine Ahnung was mit mir los war aber es fing an mich zu stören, bisher hatte jede dringliche Situation sicher Stress hervorgerufen aber mit dem was vor uns lag und diesen Ablenkungen schien ich nicht mehr so gut umgehen zu können, vielleicht lag dies auch in dem Zusammentreffen mit Narchessa begründet Pryderi war wie gewohnt ein goldgieriger Worteverdreher, möglich ungünstig für uns formulierte Antworten damit wir mehr und mehr zu zahlen hatten, zumindest schien er einen Arkanisten zu kennen der das konnte was Modron verlangte, als wir jedoch vor Ort waren war dieser nicht daheim, schlimmer noch stellte sich heraus dass es sich dabei um einen der drei Angreifer auf den Belaxarim's Hort handelte, ein Arkanist namens Vronwe, mir lief ein Schauer den Rücken herunter, Gorok und Leeroy schien es wenig bis gar nicht zu stören, von Gorok erwartete ich so ein Verhalten, Leeroy hingegen … na ja vielleicht hing er gedanklich eher bei seinem Mentor diesem Sir Henry Seinen Wohnort hatte Pryderi geheim gehalten, sowohl auf dem Hin- als auch dem Rückweg bekamen wir die Augen verbunden, als wir wieder am Hafen waren fragten wir nach einer Alternative zu Vronwe und blieben mehr als verärgert zurück, er erzählte uns dass Modron selber in der Lage wäre dies zu bewerkstelligen, und das nachdem wir ihm bereits gesagt hatten dass wir von ihm kamen, diese Stadt … diese Leute, Modron schickte uns aus verheimlichte aber bei Nachfrage dass er es selbst lösen könnte und Pryderi nahm uns unser Gold aus nur um am Ende diese Information zu geben So zogen wir wenig amüsiert wieder vor Modron’s Dome, wir verlangten Einlass aber es wurde nur mir gestattet hineinzugehen, Modron saß gerade in Gesellschaft mit einem älteren Mann, offenbar besprachen sie etwas geschäftliches, nachdem wir das Missverständnis ausgeräumt hatten dass ich keine Konkubine war stellte ich Modron zur Rede, seine Ausflüchte machten mich nur noch wütender, wir hatten zu gehen und wurden durch so nervige Spielchen aufgehalten, ich warf ihm das nötige Gold entgegen und versuchte meine Stimmung mit einer in meiner Hand entstehenden harmlosen Flamme Nachdruck zu verleihen Das hingegen rief den anderen Mann auf den Plan, er stellte sich als Handelsminister Velunti vor, aufgrund meines Zaubers ließ er mich wissen dass es nur akkreditierten Magiern gestattet sei Zauber zu wirken, ohne Lizenz würde ich eine Strafe zahlen müssen, Modron mischte sich ein, dank ihm entfiel diese Strafe und mir blieb eine Verwarnung Zwar war nun alles geklärt und ich hatte meinen Willen - er würde sich selbst um die Verdunklung kümmern - aber gleichermaßen fühlte ich mich schlecht so reagiert und dann noch seine Hilfe gebraucht zu haben … dieser Ort schien mich aufzureiben, es war Zeit zu gehen Draussen berichtete ich den anderen, auch wo es eine Lizenz zu erwerben gab, danach machten wir uns auf den Weg zu den Ställen um eine Reitmöglichkeit zu erwerben und endlich von hier abreisen zu können, hier lief mal zur Abwechslung alles normal, es war zwar schon recht fortgeschritten am Tag doch wir schafften es den Hort noch vor der Nacht erreichen Snek begrüßte uns, Meister Ravel versuchte erneut seine Erinnerungsstücke an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen, wir blieben eine Weile für uns bis Beatrix sich einen Moment für uns freimachen konnte, indes sprachen wir noch einmal über die Dinge die uns bewegten, Gorok nahm alles wie es kam, Leeroy aber knappste ganz schön an seiner Vision, wir würden auf jeden Fall in Buckingwater nach dem Rechten sehen, nicht nur dass ich es ihm schuldete es war auch das richtige zu tun und es würde uns Auskunft darüber geben können wie real diese Visionen gewesen waren, was sie für uns wirklich bedeuten würden Im Anschluss daran gesellte sich Beatrix zu uns, wir setzten sie in Kenntnis über die Ereignisse, wo das Buch angeblich sein sollte und was sie uns noch sagen konnte, Oclusar war ihr zwar ein Begriff doch war sie nie vor Ort In Bezug zu ihrer verwandelten Form hätten wir einen mächtigen Arkanisten gebraucht, doch den wohl Mächtigsten hier in Ailamere konnten wir nicht fragen, sie glaubte aber mal etwas von einem Objekt großer Macht gehört zu haben welches von Arcalis dem ehemaligen Herrscher Zoicas kreiert worden sei, doch ob es real war und wo es sich befand wusste sie nicht Alternativ gab es da noch Pesh’s Erzählung über Amastacia, dies war aber nicht zwangsläufig die Lösung für unsere Probleme Als Nebeninformation erfuhren wir dass Ailamere und Zoica nie alliiert gewesen waren, daher gab es vermeintlich auch keinen Teleporter hier, allein die Tatsache dass ein alter Lehrmeister der Akademie noch lebte überraschte sie schon Wir machten aus dass wir zuerst nach Buckingwater gehen würden, dann würde es weiter nach Oclusar gehen, Beatrix war glücklich dass wir uns so einsetzten, ich konnte nicht anders als sie allmählich als Teil meiner Familie zu empfinden, schließlich trug ich ihr Kind in mir So begaben wir uns zur Nachtruhe, vielleicht hatten aber Garret oder seine Leute schon von diesem Ort großer Macht gehört, daher schrieb ich in noch das Buch Bereits am nächsten Morgen wussten wir mehr, etwas kryptisch hatte Ralkarion geantwortet dass sie gegebenenfalls etwas entdeckt hätten, zwischen den Zeilen lies ich hinaus dass die Information aber wohl nur in Zoica bezogen werden könnte Wir machten einen neuen Plan, Buckingwater war weiterhin auf der Liste ganz oben, danach würden wir vorsichtshalber Beatrix direkt mitnehmen und nach Zoica gehen, erst den Ort zu verifizieren um sie nachzuholen würde uns nur noch mehr Zeit kosten, sie musste sich nur einen Grund einfallen lassen für eine Weile wegzugehen, das schien aber kein Problem, wir verabschiedeten uns und zogen gen Buckingwater Drei Tage vergingen ohne irgendwelche Vorkommnisse, ein verhältnismäßig langweiliger Ritt, nach all den Erlebnissen in Ailamere war dies aber eine angenehme Abwechslung, erst jetzt da wir aber kurz vor unserem Ziel standen dachte ich darüber nach was wohl aus diesem Jashier geworden war, wir hatten ihn nach unserem Zusammentreffen kurz nach der Bücherei nicht mehr aktiv wahrgenommen, ob dies Grund zur Sorge war? Leeroy auf jedenfalls hatte Sorgen aber sie betrafen seine Anwesenheit hier, wäre sein Bruder bereits vor Ort wollte er sich ihm nicht zu erkennen geben, in ausreichendem Abstand zu einer vor der Stadt stehenden Taverne verschleierte ich ihn vor den Blicken anderer Eigentlich war es mehr eine Herberge, ihr Name war Sally Dog und ihre Besitzerin war ein Halbork namens Marg’ra Es war nicht voll aber gut besucht, scheinbar machten alle möglichen Händler und Karawanen hier halt, Marg’ra schien nett, sogar überfürsorglich, offenbar gaben Gorok und ich gemeinsam eine zu eigenartige Kombination ab so dass sie ihn kurz anderweitig beschäftigte nur um bei mir nachzuhaken ob ich ein Sklave sei, sowas käme hier durchaus häufiger vor, ich gab aber Entwarnung und bedankte mich Von ihr erfuhren wir dass niemand ausser Angehörige der Bewohner in die Stadt gelangte, daher hielten die Händler auch hier um ihre Geschäfte zu tätigen, dies war eine Hürde, sie beschrieb eine Statdwache mit Namen Billy the Butcher, der Name klang furchteinflößend, Leeroy lies uns seine Ahnungslosigkeit spüren Während Gorok sich mit dem örtlichen Bad vertraut machte gingen Leeroy und ich schon einmal aufs Zimmer, als Gorok dann wieder zu uns stieß berieten wir über unser Vorgehen, offenbar war es keine leichte Aufgabe in die Stadt zu gelangen, Leeroy war bisher noch nicht hier und wusste daher auch keine Lösung, und eigentlich hatte er auch vor weiterhin ungesehen voranzugehen, doch würde sein Bruder überhaupt in die Stadt kommen können?, er war sich da sicher, ich war skeptisch Wir legten uns erst einmal hin und wollten dann beim Frühstück erneut die Optionen durchgehen Da saßen wir uns aßen, schwimmen war keine Option und auch meine Idee mich als Kroft - die wohl auch hier lebte - auszugeben war schlicht irrwitzig und dumm, das einfachste war es wohl die Vordertür ganz offen zu nehmen, Leeroy bekäme sicher eher Zugang wenn er sich zu erkennen gab, zumindest würde sein Mentor für ihn bürgen können Dann standen wir vor dem Tor, ein Mann stand hier und stellte sich als Billy the Butcher vor, ansonsten gab es weit und breit keine Wachen oder Verteidigungsanlagen zu sehen, es war ein wenig eigenartig, mehr noch als Billy Leeroy mit „Bist du das Woody?“ ansprach, Leeroy schien perplex, es dauerte einige Zeit bis klar wurde dass Billy Teil des Ausgrabungsteams um Sir Henry gewesen war, ich wunderte mich da er doch sonst so ein gutes Gedächtnis hatte und diese sehr spezielle Person nur schwer zu vergessen war, sie teilten einige Erinnerungen Billy war kein allzu angenehmer Mensch, zwar wirkte er freundlich aber er hatte einige sehr derbe Verhaltensweisen, mir waren seine Versuche sich an mich heranzumachen zuwider, besonders verstörend war es als er sein Hemd hob und seine Brustmuskeln spielen ließ denn dort prangte auch ein Tattoo von einem übergroßen Hintern und seine Brustwarzen markierten jeweils den Mittelpunkt einer jeden Po Backe, er ließ uns aber wissen dass Sir Henry auch gar nicht in der Stadt sei, er war auf irgendeiner Exkursion, wenn jemand etwas genaueres wüsste so zum Beispiel wann er wohl wiederkäme dann wäre das Frau Amelia Leeroy kam aber zum Punkt und fragte nach Einlass um mit ihr zu sprechen, er käme wohl schon rein doch Gorok und ich … nur Familienmitglieder, so stand die Frage im Raum ob wir denn verheiratet seien - so mit Ringen und allem, und in einer Übersprungshandlung schauten wir unabsichtlich beide zu dem magischen Ring der uns verband, Billy nahm das als ja und machte aus Gorok unser Adoptivkind, es war ein wenig peinlich und bizarr für uns alle, doch am Ende gewährte es uns Zugang zur Stadt Eine Warnung sprach er zudem aus auf die Steinstatuen zu achten die rund um die große Turmuhr stünden, sie würden wohl lebendig werden und Freude daran haben Steine auf Passanten zu werfen, lebendig werdende Steinstatuen?, die Uhr brachte Sir Henry wohl von seiner letzten Reise mit - samt der um ihr stehenden Statuen, man erkannte erst später dass sie wohl ein Eigenleben hatten Ausserdem sollten wir Amelia noch von ihm grüßen und ihr ausrichten dass sie doch gerne mal bei ihm vorbeischauen dürfte, ich war mir nicht sicher ob das ihrerseits gewollte wäre, aber eigentlich ging mich das auch gar nichts an Wir traten ein und fanden etwas noch viel eigenartigeres vor, die ganze Stadt war blitzeblank, aber darüber hinaus waren die Straßen wie mit einem Lineal gezogen, alles schien einen vorgeplanten Platz gehabt zu haben, dies war definitiv keine natürlich gewachsene Stadt, mehr eine Art Planprojekt, die Arbeit und die Kosten mussten immens gewesen sein dies alles so zu errichten Bei Frau Amelia angekommen erwartete uns eine mittelalte Frau die scheinbar schon so einiges mitgemacht hatte, gebückte Haltung, gepflegtes Äußeres, sie war freundlich und empfing uns, wenn ich es richtig verstanden hatte war sie so etwas wie der Quartiermeister dieses Ortes Sie gab uns neben Tee und Gebäck auch Informationen, Sir Henry war nach Mocny gegangen, ausgerechnet in den Nebel, mein Magen zog sich zusammen, wann er wiederkäme war unklar, wir könnten ihm wohl folgen überlegten wir, doch wie würden wir dies mit Beatrix handhaben? Kurz bevor wir aufbrechen wollten fragte sie uns noch ob wir eventuell bei einem kleinen Problem behilflich sein würden, die Gargoyles - als dieses identifizierte Leeroy sie zumindest - waren den Anwohnern lästig, vielleicht würden wir mit ihnen umgehen können, wie war ihr egal, Hauptsache sie würden nicht mehr stören So würde uns wohl wieder eine Nebentätigkeit aufhalten doch wir willigten ein ...]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-73.html</link>
			<pubDate>Tue, 25 Feb 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 71</title>
			<description><![CDATA[Die Lösung für Leng’s Problem war denkbar einfach, der Weg war frei und er war imstande sich unsichtbar zu machen, somit entkam er seinem langwierigen unfreiwilligen Gefängnis, wir hofften nur dass er sich auch daran halten würde keine Menschen etc. mehr als Nahrung zu verwenden Die Kammer war leer doch plötzlich waren Geräusche zu hören, in einem der Kokons steckte jemand, die anderen befreiten ihn, bei seinem Anblick wurde ich aber starr, ein Goblin, wie jene die damals Shrum überfallen hatten, ich verspürte sofort Panik  und auch eine gewisse Abscheu Da sich aber herausstellte dass er ein Bekannter der Orks war - wenngleich kein beliebter - hielt ich an mich, offenbar hatte er eine Schuld bei Bargle abzutragen und wurde zu diesem Zweck entsandt die Grabkammer zu finden die auch Thotkzk’s Truppe ausfindig machen sollte, sie waren scheinbar hinterher geschickt worden da der Goblin namens Tozzle keine Ergebnisse brachte Die Stimmung zwischen dem Ork und dem Goblin war keine freundliche, dennoch würde er uns nun weiterhin begleiten, ich fühlte mich damit nicht so wohl Anbei bemerkte Tozzle wie er hierher gekommen war, eine Frau deren Beschreibung auf die Person von Leng traf brachte ihn her, und schlussendlich landete er dann im Netz und wurde eingesponnen, an mehr schien er sich für den Moment nicht zu erinnern Wir gingen weiter hinab in die Katakomben, bereits im nächsten Raum trafen wir auf ein neues Problem, ein großer Strudel Wasser war vor uns zu sehen, definitiv magischer Herkunft, zwei Gänge gingen von diesem Raum ab, doch statt einfach durch das Wasser waten zu können brach etwas aus dem Kern des Strudels hervor, eine Art Glibber, eine riesige merkwürdige Masse die selbst an Wasser erinnerte, und Leeroy zögerte nicht ohne Umschweife sofort anzugreifen, was uns jede Chance auf eine Kommunikation nahm, seit wir in dieser Stadt sind agierte er mitunter eigenartig Die Situation eskalierte schnell, der Goblin wurde förmlich durch eine Wellenfront mitgerissen und drohte in den Strudel zu geraten, ich reagierte instinktiv, bannte das Ungetüm und warf Tozzle ein Seil zu, ein Glücksfall da ich erkannte dass diese Kreatur gar nicht von dieser Ebene stammte, wenn ich die Bannung aufrechterhalten konnte würde es nicht zurückkehren können Wir hatten noch einige Probleme mit Wellenfronten und explodierendem „Wasser“ sowie sei kleineren Ablegern vom großen Ungetüm, doch am Ende überstanden wir all dies, dieses Wesen würde nicht so schnell für Unruhe sorgen können, doch mit ihrem Verschwinden floss das durch die Decke rinnende Wasser nicht mehr in den Strudel, dieser löste sich auf und somit floss das Wasser ungehindert in die unteren Ebenen Nach einer kurzen Rats stiegen wir weiter hinab, die Folgekammer war gespickt mit Fallen, entweder waren sie direkt in den Boden eingebaut oder sorgten dafür dass wir mit magischer Energie durch an den Wänden stehender Statuen beschossen wurden, Leeroy und Tozzle machten sich daran die Fallen zu entschärfen, obgleich Leeroy’s Methode etwas fragwürdig anmutete da er sie durchs Auslösen zu entschärfen schien … dies ließ uns etwas verwundert zurück, währenddessen lief das Wasser stetig weiter hinab Als wir endlich in die Mitte der Kammer vorgedrungen waren fanden wir dort ein magisches Feld vor, und hörten Stimmen, Personen in dessen Inneren wurden für Aussenstehende unsichtbar, zudem kamen sie nicht mehr hinaus, eine Ausnahme gab es und die war in war in der Mitte des Feldes, dort waren Personen ersichtlich Es war ebenso dort von woher wir Stimmen vernommen hatten, zunächst sahen wir nur einen Berg voller Gerümpel, in seinem Inneren verbarg sich aber ein Wesen, es sprach wirr und machte zunächst nur wenig Sinn, stellte sich dann aber als Imperial Nightingale heraus, eine Spezies die Garret damals in Zoica beschrieben hatte Zwar wussten wir nicht genau was es hier wollte doch es war anzunehmen dass es versuchte den Ort zu plündern, ebenso wie die Orks von Bargle, gemeinsam entkamen wir dem Feld und schafften es zu einer steinernen Tür, ihr Öffnungsmechanismus involvierte die über uns angebrachten Statuen, auf einer speziellen Fliese stehend warfen wie ein Licht auf die dort stehende Person und der Zugang öffnete sich Tozzle bot an zurückzubleiben und die Tür auf zu halten, ich war davon nicht wirklich begeistert, konnten wir diesem Goblin wirklich trauen?, doch in dieser Sache wurde ich überstimmt So drangen wir in die letzte Kammer vor, das Grab von Galfridius’ Vater, alle hier befindlichen Kisten waren allerdings schon geplündert, lediglich in seinem Sarg selber fanden wir noch eine Goldmünze die wie drapiert wirkte, und tatsächlich war sie es, eine Nachricht lag ebenso anbei, sie schein von der mysteriösen Frau zu sein mit der Leng und Tozzle Bekanntschaft machten Sie schrieb an eine Person namens Sir Henry, Leeroy’s Mentor, und wie sie ihm zuvor gekommen war, unterschrieben war der Brief mit „Kroft“, und das Wiederrum erinnerte uns an die Führung in Belaxarim’s Hort, sie war eine der drei Personen die den Hort damals im Auftrag von Narchessa angegriffen hatten In welchem Zusammenhang standen diese Person alle am Ende tatsächlich?, Leeroy zumindest schien nichts von ihr zu wissen, Thotkzk war wenig amüsiert über diesen Reinfall und ließ seien Wut an dem Leichnam aus, nicht was ich gutgeheißen hätte aber ich wollte mich auch nicht mit einem wütenden Ork anlegen Wir beschlossen uns auf den Weg hinaus zu machen, das Wasser stieg und stieg und es war bloß eine Frage der Zeit bis die Kammern komplett vollgelaufen wären, in der Hoffnung noch etwas vorzufinden stiegen wir den letzten unerforschten Gang hinauf, fanden aber nichts mehr vor, unser Weg endete dann im Keller eines Gebäudes, es war anzunehmen dass wir wohl irgendwo nahe des Hafens gewesen sein mussten Wir waren gespannt wo wir hinauskommen würden ...]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-71.html</link>
			<pubDate>Tue, 11 Feb 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 69</title>
			<description><![CDATA[Wie zu erwarten waren wir nicht unbedingt alle auf der Höhe, beim Frühstück ergab sich die Tagesplanung, ich war aber gedanklich woanders und interessierte mich mehr für die von meinen Kameraden preisgegebenen Erlebnisse, Gorok schien mit seiner Vergangenheit finden geschlossen zu haben, Leeroy hingegen machte den Eindruck besorgt in die Zukunft zu blicken, mir ging es ähnlich wenn man unsere Umstände bedenkt, gleichzeitig hinterfragte ich aber auch meine Vergangenheit Klar war dass wir nach Oclusar gehen mussten um das Buch zu finden, Leeroy warf ein dass wir auf dem Weg recht nahe an dem Ort vorbeikommen würden wo sein ehemaliger Mentor offensichtlich lebte, wir stimmten natürlich zu einen Blick zu riskieren, Leeroy hatte mich die ganze Zeit begleitet und sich den unmöglichsten Gefahren wegen mir ausgesetzt, meine Unterstützung dabei war das Mindeste was ich im Gegenzug anbieten konnte, bevor wir aufbrechen würden wollte ich aber auch Beatrix noch bescheid geben Offenbar war meine emotionale Situation besorgniserregend für Tarovo, er versuchte meine Laune mit einem Geschenk zu verbessern und gab mir ein Stück mit ‚The Lord's Jester Is His Best Man‘, als ich es später las war ich wider erwartend amüsiert Nach dem Frühstück brachen wir auf, unser Weg sollte uns zur Karawanserei führen, zu Fuß wäre der Weg viel zu beschwerlich, doch auf dem Weg durch die Stadt rannten uns beinahe zwei Damen um die aus einem Gebäude kamen, ein Buch flog hinter ihnen her und landete auf dem Boden, kein Ort für ein Buch, ich nahm es an mich bat Gorok zu warten und ging in das Gebäude hinein Es handelte sich um eine Bibliothek, im Eingangsbereich „saß“ Ooru, ein sprechender und Pfeife rauchender Baum?, es wirkte surreal fast wie in einem der alten Märchen die ich als Kind las, er war etwas langsam aber das Buch war wieder an seinem rechtmäßigen Platz Leeroy war auch mit hineingekommen, uns fiel nun der Lärm aus der unteren Eben auf, eine Gruppe von Orks schienen etwas zu suchen, dies resultierte in einem heillosen Chaos in der Bücherei, Leeroy reagierte sofort und rief Gorok dazu, am Ende würde ein Ork wohl besser mit seinesgleichen agieren können dachte er, nicht zu Unrecht wie sich erweisen sollte Die Gruppe war offenbar mit ihm bekannt in gewisser Weise, sie hatten seine Kämpfe in den Arenen verfolgt und waren mehr als nur ein wenig von ihm angetan, der eine weibliche Ork ließ sich sogar sein Zeichen auf die Brust ritzen … ich war konsterniert und etwas peinlich berührt, schließlich kam wieder Ruhe ein, wir erfuhren was die fünf hier suchten Ihr Gelehrter Ovak war der einzige der die Gemeinsprache beherrschte, er informierte uns über ihre Suche nach einer alten Begräbnishalle in der sie eine Vielzahl von Schätzen vermuteten, Bargle der Anführer der Orks in den Schwarzen Hügeln hatte sie entsendet diesen zu finden, sie vermuteten es gäbe ein Buch in dem der genaue Ort Erwähnung finden würde, gezielt war es das Grab von Xanthioppe's Großvater, wobei ich mich fragte wieso dessen Ort bereits in Vergessenheit geraten sein konnte Um dem Chaos ein Ende zu setzen halfen wir bei der Suche, offenbar war Leeroy auch recht schnell fündig, während ich noch versuchte aus Ooru schlau zu werden bzw. Informationen von ihm zu erhalten, als ich wieder unten angekommen war waren die Orks bereits damit beschäftigt ihren Fund zu untersuchen, es handelte sich um eine alte zerschlissene Karte, sie waren drauf und dran direkt damit abzuziehen wandten sich aber nochmal an Gorok und fragten ob er sie nicht begleiten wolle, es kam zu einer kleinen Diskussion ob des Teilens des Schatzes den sie hofften zu finden Wir berieten uns auch auf die Schnelle, Gorok argumentierte dass Gold nie schaden könne, wir eh gerade vor Ort wären und das Grabmal laut Ovak irgendwo in der Region sein musste, so viel zu unserem Plan, auch wenn ich lieber aufgebrochen wäre war die Vorstellung angenehm mal etwas „leichtes“ zu unternehmen, eine kleine Schatzsuche war definitiv angenehmer als sich unentwegt um die Zukunft zu sorgen, und vielleicht fänden wir ja tatsächlich das vergessene Grab, könnte spannend werden Wir stimmten zu sie zu begleiten, offenbar war die Anwesenheit von Leeroy und mir aber nicht in ihrem Interesse gewesen, bei der Untersuchung der Karte kam aber heraus dass sich offenbar ein Eingang in einem alten Schrein befinden würde, dieser war unter einer Kuppel verzeichnet die wie Modron’s aussah, wusste er gegebenenfalls von dem Zugang?, Ovak ließ auch seiner Enttäuschung freien Lauf dass wohl jemand der genaueres Kartenmaterial gehabt hätte leider nicht mehr leben würde, eine Person namens Brugg Dagni Als wir im Begriff waren zu gehen machte Ooru auf sich aufmerksam, für den Schaden müsste noch jemand aufkommen, Gorok rief Ovak zu sich, tatsächlich zahlten sie wenngleich widerwillig entsprechend - nachdem ihnen Leeroy einmal vorrechnete was sie da unten angestellt hatten Dann setzten wir uns in Bewegung, auf dem Weg durch die Stadt bemerkte ich dann Jashier der uns wieder folgte, ich konfrontierte ihn und erfuhr ein paar Dinge Narchessa scheint weiterhin interessiert an unseren Aktionen zu sein, obgleich er kein Geheimnis draus macht lässt er sich aber auch nicht davon abbringen dem Auftrag nachzukommen, offenbar hat man ihn irgendwie unter Kontrolle, auf die Frage ob er einen Katan kennen würde antwortete er er habe diesen auf Anweisung umgebracht, Garret erzählte aber eine andere Geschichte, Jashier schien etwas suspekt, aber ich gewann den Eindruck dass er vermutlich Katan geholfen hatte, was für ihn sprach Auf Ralkarion angesprochen kamen einige flüchtige Kommentare bezüglich einer gemeinsamen Vergangenheit, und ich solle etwas übermitteln, wenn er einen sicheren Ort gefunden hätte dann müsse dieser groß genug für mehrere Personen sein da es noch Leute gäbe die Jashier nicht zurücklassen konnte, ich verstand den Zusammenhang nicht in Gänze aber willigte ein die Nachricht zu übermitteln Als Gorok näher trat hatte er aber auch gleich dessen Geldbeutel in der Hand, gab ihn aber anstandslos zurück als er dabei erwischt wurde, er verdeutlichte uns dass es Leute gab die das nötiger hätten und zeigte auf in der nähe sitzende Straßenkinder, dieses Leid sah man in der ganzen Stadt, ich händigte im freiwillig etwa Gold aus, die anderen taten es mir gleich, und die Orks missverstanden wohl etwas und tauschten das Gold in einen viel wertvolleren Edelstein um, Jashier war ebenso sprachlos wie wir, übergab ihn dann aber einem der Kinder - statt ihn zuvor zu Gold zu machen wie Gorok es ihm nahelegte, das Kind düste davon verfolgt von den drum herum sitzenden, das war keineswegs eine kluge Idee gewesen Damit setzten wir unseren Weg fort, in der Entfernung verfolgt von Jashier An Modron’s Dome angekommen ersuchten wir um Einlass, nachdem Gorok mit etwas Nachdruck glaubhaft vermitteln konnte dass wir wichtige Geschäfte zu besprechen hätten ließ man uns hinein, wobei aber nur Thotkzk uns folgen durfte, die anderen vier Orks mussten draussen bleiben, Modron blickte recht verschlafen drein, wir hatten ihn wecken lassen was ich bedauerte, wir fragten nach einem Platz innerhalb des Domes der den Beschreibungen auf der Karte entsprechen mochte, tatsächlich führte er uns dann zu einem Raum der stockfinster war Er nannte es einen Darkroom und machte einige anschauliche Andeutungen was darin so passierte, in meinem Kopf schwankte ich zwischen peinlich berührt und einer merkwürdigen Neugier, wir könnten uns das mal ansehen - gerne auch gemeinsam mit ihm, Gorok machte aber klar dass wir ein anderes Interesse hatten, die absolute Schwärze betrachtend versuchten wir schlau aus dem Raum zu werden Weder Leeroy’s Gerätschaften noch meine Magie hatten eine Wirkung auf den Ort, aber eines war klar: es handelte sich um eine magische Dunkelheit, Gorok hatte irgendwann genug schritt vor griff mich dabei am Arm und zog mich mit hinein Die Dunkelheit umfing uns, blind blieb nahe dem Eingangsbereich stehen, Gorok hörte ich aber vor mir tiefer hineingehen, kurz darauf entdeckte er die in der Zeichnung vermerkte Statue, sie war riesig laut seines Abtasten, dann erinnerte ich mich an den Leuchter in der Zeichnung, irgendwie hatten wir es geschafft dass ich ihm meinen Stab gab und er so die decke abstatten konnte, als er dann etwas gefunden zu haben schien und kurz ein metallisches Geräusch ertönte wurde es aber gefährlich, Stein rieb auf Stein und etwas schien sich vor uns zu regen Es dauerte nicht lang bis klar wurde dass die Statue lebendige geworden war, sie griff an, ich schaffte es nur mit Müh und Not wieder hinaus, Gorok und Thotkzk verblieben, es dauerte eine ganze Weile und viele unterschiedliche Anläufe aber schlussendlich schaffte sie es dem vermeintlichen Golem Einhalt zu gebieten, damit wich auch die Dunkelheit, was einen nicht gerade vorteilhaft aussenden Raum zutage förderte, es war recht widerlich Modron war nicht erfreut über den Verlust dieser Besonderheit seines Domes, das konnten wir verstehen, wir sorgten für etwas ungestörte Ruhe und untersuchten den Raum nach einem geheimen Gang, der Leuchter war mit einem Mechanismus verbunden der eine Falltür öffnete, darunter lag eine Treppe die in die Tiefe führte, wir hatten unseren Zugang entdeckt Wir folgten dem Gang hinunter, es war kahl an den Wänden und es gab keine Abzweigungen, stets dem einzigen Weg folgend gingen wir weiter, nach einiger Zeit stießen wir auf dicke Spinnenfäden, je weiter wir liefen desto mehr gab es, und sie schienen fast künstlerisch angebracht zu sein, und mit hoher Präzision, neben Mustern hingen aber auch eingewobene Körper hier die aber ebenso spezifisch aufgegangen wurden, dann änderte sich etwas, lediglich ein schnurgerade Strang war genau mittig in den Gang gehängt worden und folgte dessen Verlauf Als wir uns dies näher ansahen durchzuckten Blitze den Strang, wir hatten einige schmerzhafte Erlebnisse damit bis wir ermittelt hatten wie wir uns erfolgreich von ihnen Fernhalten konnten, dem Gang weiter folgend kamen wir nach einiger Zeit in eine größere Kammer und dort hing alles voller Weben, in ihrer Mitte bewegte sich etwas, eine ziemlich große Spinne saß dort einen Stab haltend und mit einigen Objekten „bekleidet“, sie ließ konstant Blitze durch die Weben fahren, schein sich darüber zu amüsieren Es war unklar ob sie uns feindlich gesinnt war aber nach den Erlebnissen mit Narnand wollte ich nicht riskieren Ärger heraufzubeschwören - davon hatten wir bei weitem schon genug, so sprach ich sie auf Infernal an und wir erfuhren so einiges Ihr Name war Leng, und sie kam tatsächlich aus Tan Wara und war somit eine der Ungolspinnen, sie war schon lange hier unten, wie lange genau wusste sie nicht, alle Zugänge waren verschlossen und sie kam nicht heraus, in der Vergangenheit kam eine Person hier häufig vorbei, sie brachte Essen in Form von humanoiden mit um sich dafür in den Katakomben frei bewegen zu können, versprach Leng sie auch zu befreien sobald sie fertig war mit was auch immer sie tat, die Spinne interessierte dies offenbar nicht weiter, den Namen hatte sie sich auch nicht gemerkt Leng lernte direkt von Ungol, was in diesem Fall die Nutzung von Magie beinhaltete Weiter unten im Gewölbe soll es noch etwas lebendes geben, aber nichts essbares, auch wäre es nicht ungefährlich, sie beschrieb es als Blobb aus Wasser, also war zumindest sicher dass wir vorsichtig sein mussten wenn wir weitergehen würden Ich erklärte ihr dass es einen Pakt gäbe keine humanoiden zu fressen, sichtlich zu ihrem Verdruss, und ich machte klar ihr helfen zu wollen sie zu befreien, doch es war kompliziert, auch wenn der Weg nun offen war wussten wir nicht wie wir sie ungesehen durch Modron’s Dome und danach durch die Stadt bekämen, ein Plan musste her denn ich wollte keinesfalls den brüchigen Frieden den wir in Caer Aeslyn zustande gebracht hatten riskieren bzw. ihn bestmöglich zu einer sicheren Sache machen, auch wenn diese Spinnen mir eine Heidenangst machten Es wäre ein dringend notwendiger Erfolg, einmal musste doch etwas richtig laufen ...]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-69.html</link>
			<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 67</title>
			<description><![CDATA[Ich war mir unschlüssig was ich von den Pleasure Domes halten sollte, es wirkte alles ein wenig übermäßig eindeutig aber auch irgendwie anziehend und gemütlich, und dieses Getränk mit den darin aufsteigenden Luftblasen war wirklich lecker, ließ es daher unter eigentümlichen Blicken meiner Begleiter stetig nachfüllen Gorok machte mit uns die kurze Führung durch den kleineren Dome, der Große war für eine andere Art Gast, aber seiner Erzählung nach muss es da drin wirklich toll sein, ein kleiner Ort unter Wasser mit vielen „Annehmlichkeiten“ wie er es beschrieb Nach einiger Zeit gefiel es mir hier wirklich gut, ich war definitiv angetrunken und hatte die Wirkung bisher schlicht nicht bemerkt gehabt, es drängte sich heimlich hinein, das war jetzt das zweite mal in wenigen Tagen dass mich der Alkohol so erwischte, diesmal jedoch unerwartet Alles ab dann ist eher fragmentiert, ich weiß noch wie ich mich sorgenfrei fühlte und mit einem beschwingten Gang an eines der hübschen Mädchen herantrat um von ihr einige Tipps der Optik halber zu erhalten, sie … zeigte mir dann so einiges, mehr als ich erfragt aber kaum weniger als ich gebraucht hatte Keine Ahnung wie lang dies dauerte, im Anschluss brachen wir recht schnell auf, wir hatten einen neuen Begleiter dazu gewonnen, zu dem Zeitpunkt dachte ich zu halluzinieren da ich eine auf zwei Beinen laufende Katze sah, es stellte sich aber als richtig heraus, sein Name war Jashier und offenbar ein Bote von Narchessa, er sollte uns eskortieren War mir alles egal denn Tarovo zeigte mir einen unglaublichen Zaubertrick den man mit dem Zeigefinger ausführen konnte, denke ich, eine eigenartige Zeichnung im Kommunikationsbuch deutet zumindest darauf hin, welches wohl auch bei der Fahrt Relevanz hatte da Ralkarion eine Nachricht hinterlassen hatte Auch das kümmerte mich zu jener Zeit recht wenig, die Fahrt in der Kutsche war nicht so angenehm für meinen Magen gewesen und eine entsetzliche Übelkeit begann sich aufzubauen, dieser Jashier hatte glücklicherweise aber etwas im Innenraum was half, zusätzlich sollten wir noch so eine merkwürdige Flüssigkeit aus bereitstehenden Phiolen trinken, Gorok sagte das wäre nötig also tat ich es, zumindest half beides zusammen meinen Kopf wieder klar zu bekommen und den Magen zu beruhigen Eigentlich hatte die Reise zurück zum Theater führen sollen, doch als der Wagen hielt waren wir ausserhalb der Stadt, ein Haus am Waldrand, wir waren irritiert und ich ziemlich besorgt, diese Narchessa hatte uns quasi hierher entführt, wir waren zudem auch völlig unvorbereitet auf ein Zusammentreffen mit ihr, ich verspürte eine tiefsitzenden Unruhe, was würde wohl nun passieren? Wir wurden hineingeleitet, das Innere vermittelte ein überraschend gemütliches Ambiente, warme Farben, ein angenehmer Geruch lag in der Luft, es glich einem Wohnraum mit einem großen Esstisch in der Mitte, ein Feuer brannte im Kamin und es schien noch weitere Gäste zu geben Narchessa empfing uns höflich, aber dennoch ließ irgendwas mir einen Schauer über den Rücken laufen, wir würden über das Geschäftliche reden doch sie erwartete offenbar von uns Geschichten aus unserer Vergangenheit zu erzählen - als eine Art Teil des Geschäfts?, aus Neugier?, ich war noch ein wenig benommen von meiner kleinen Eskapade und wusste auch gar nicht wie ich reagieren sollte Tarovo machte den Anfang und erzählte eine wahrlich wundervolle Begebenheit [hier zufällige Begebenheit einfügen] Gorok folgte, er erzählte von seinen Familienverhältnissen, wie sie unter Armut litten, so sehr dass seine Mutter ihn eines Tages verkaufte, so gelangte er zu Gladiatorenkämpfen, er war gut und machte sich bald einen Namen dort, er schloss mit einer unglaublichen Geschichte über einen Kampf mit einem Riesen, ein Kampf der einiges in seiner Wahrnehmung veränderte, seine Erzählung war herzzerreißend hoffnungsvoll erschreckend grausam und berauschend, alles in einem Leeroy berichtete über eine Begebenheit die ihn und seinen Mentor bei einer Ausgrabungsreise beinhaltete, wobei klar wurde warum er anteilig vertraut mit der Unterwelt war, scheinbar waren Ränkespiele dieser Art notwendig um an manche Orte zu gelangen die einem eigentlich verschlossen waren, die Faszination alte Ruinen durchforsten zu können schien in der Tat sein primärer Antrieb zu sein, und dafür würde er wohl im Zweifel einiges tun, wie weit genau das reichen würde war nich genau erkennbar, das Ende seiner Geschichte kam jedoch etwas abrupt und es ließ die Frage offen ob da noch mehr an der Erzählung dran war Nun lag Narchessa Blick auf mir, mir war unklar wieso doch ich begann ebenfalls zu erzählen, zum ersten Mal in meinem Leben berichtete ich anderen von der Ereignissen mit Malek, wie er mein Vertrauen gewann, meine Zuneigung erwarb, mir Hoffnung gab, mich wahrlich glücklich machte und mir dies alles im Bruchteil einer Sekunde wieder nahm, mich betrog vorführte beinahe misshandelte und mich grausames aus Verzweiflung und Angst tun ließ, am Ende zerstörte es ihn und einen Teil meiner selbst, zurück blieb eine plagende Unsicherheit und Schuld Niemals hatte ich dies erzählen wollen und doch geschah es an jenem Tag, Narchessa war hochzufrieden und geradezu begeistert von unseren Geschichten, doch für mich fühlte es sich an als wäre jemand in meinen Geist eingedrungen und hätte dies mit brachialer Gewalt an die Oberfläche gezerrt, zitternd verblieb ich eine Weile Stil am Tisch Die anderen hatten indes die Möglichkeit sich bei ihr zu informieren und tatsächlich geschäftliches zu besprechen, Tarovo verkaufte hier nun offiziell Anke an Narchessa und bat darum das Geld an den Auktionator zu senden damit dieser nicht auf massiven Schulden sitzen bliebe, ein feiner Zug, , Gorok und Leeroy erkundigten sich nun vorsichtig nach dem Buch aus Belaxarim’s Hort, der Gegenstand weswegen wir überhaupt beschlossen hatten sie zu treffen, doch sie besaß ihn nicht mehr, das Buch war Bestandteil eines Auftrages, sie sollte es beschaffen und hatte dafür Belaxarim überfallen, ihrer Ansicht nach gab es keine gute Drachen und diesen im Zweifel loszuwerden war daher absolut in Ordnung, nun befände es sich in Oclusar, diesen Namen hatten wir schon einmal gehört Sie selbst hatte auch so einige Fragen, diese betrafen Zoica und Garret, die Ziele die er mit Ailamere habe, ob es Planungen gab auch in dieser Stadt einen Machtwechsel voranzutreiben, sie nutzet den Begriff „broken crown“ womit sie umschrieb wie eine Führung auf Basis eines Adelsgeschlechts abgelöst würde, irgendwie blieb es unklar ob sie persönlich dies gut oder schlecht empfand Weiterhin befragte sie uns nach unserer Meinung ob wir den alten oder neuen Herrscher (Prinz Galfridius oder Meister Xanthioppe) von Ailamere besser fänden, Leeroy und ich waren irritiert über diese Frage da uns beide unbekannt waren, sie musste doch wissen dass wir nicht von hier waren, im Nachgang betrachtet sollte es wohl in die gleiche Richtung tendieren bezüglich der „broken crown“, doch mein Kopf war noch mit anderen Dingen beschäftigt Und da war dieses Wiegenlid welches die Frau im Sessel ihrem Kind leise vorsang dass mich stetig aus der Bahn warf, Tarovo hörte es auch aber Gorok und Leeroy verneinten und wirkten sehr irritiert über mich Zumindest erfuhren wir auch etwas über die Stadtführung, Xanthioppe war das Adoptivkind von Galfridius weil dieser selber keinen Nachkommen hatte, aufgrund der fehlenden Blutsverwandtschaft hat sein Sohn auch keinen Adelstitel, die Unterbrechung der Adelslinie war in Ailamere also bereits seit geraumer Zeit Realität Zudem gab es fünf Familien oder Fraktionen die hier wohl eine Art Konzil bildeten, drei von denen sind für den Status Quo, zwei jedoch wollen den rechtmäßigen Weg zurück - eine intakte Monarchie also, das Oberhaupt der Kirche von Rudd aus der Familie Praeter und das Oberhaupt der Bank von Ailamere aus der Familie Corscantewin, die drei anderen Familien würde nur Xanthioppe kennen Gorok kann sie schlussendlich davon überzeugen dass Garret für Ailamere keine Gefahr darstellen würde, es schien ein wenig eigenartig dass sie ernsthaft annahm dem könnte so sein, sowieso hatte sie deutlich mehr erhalten als wir Die Unterredung wurde etwas plötzlich unterbrochen als eine eigenartige Vision einsetzte, ich sah meine Eltern, sie waren hier im Raum und das Kind in der Wiege war ich, meine Mutter sagte etwas beruhigendes kurz bevor mein Vater ihr einen Dolch durchs Herz stieß, es war erschreckend, dann war alles vorbei und nur noch wir saßen schlicht am Tisch in einem ansonsten nun leeren Haus Die anderen machten Ähnliche Erfahrungen, offenbar hatte den Abend über jeder etwas anderes im Raum wahrgenommen, und als Narchessa ging wurde jedem von uns eine Vision zu teil Leeroy sah einen Pfeife rauchenden Mann im Sessel sitzen, dieser formte den Rauch wohl künstlerisch wie er es von seinem Mentor kannte, doch am Ende erhob sich die Person und stellte sich als Leeroy’s Bruder heraus, wobei er wieder etwas beim Erzählen auszusparen schien, sein Blick verriet es in dem Fall aber Gorok wirkte unsicher, was nahezu undenkbar schien, er sah einen roten Drachen im großen Spiegel über dem Kamin, und seine eigene Haut veränderte sich wurde schuppig und Feuer brach aus ihr hervor, nun waren wir alle verwirrt, besonders aber Tarovo der all dies nicht oder anders mitbekam und sich sehr darüber wunderte was wir von uns gaben Wir schritten hinaus, die Kutsche war weg, weit und breit niemand zu sehen, wir setzten zum Rückweg zur Stadt an, grübelnd und verstört, war war hier nur geschehen?, wie konnte sie uns so manipulieren Dinge preiszugeben?, und was hatte es mit den Visionen auf sich? Noch bevor wir weit gekommen waren stand plötzlich ein Mann vor uns, ein schlichter Räuber drohte uns mit dem Hinweis auf seine Freunde im Unterholz, Gorok hatte wahrlich keinen Nerv, verlangte dass der Mann den Weg räumen würden oder mit Konsequenzen zu rechnen hätte, dann schritt er vor mit Kurs an dem Mann vorbei, dieser hier war aber sehr davon überzeugt dass es gut war den 200 Kilo Ork zu ärgern, ich sah einen weiteren Räuber im Gebüsch und legte ihn mit einem Zauber schlafen, es gab genug unschönes am heutigen Tag Dann kamen zwei weitere hinzu, Tarovo versuchte einen mit dem Hinweis auf einen Drachen in seinem Rücken abzulenken und eilte Gorok und Leeroy hinterher Für einen Moment stand ich dort alleine, umringt von drei Fremden, auch wen der eine schlief hatten die anderen beiden ja doch Waffen parat, nach allem was heute geschehen war und den an die Oberfläche gezogenen Erinnerungen fühlte es sich plötzlich wieder so an wie damals, verlassen und umringt, ich geriet in Panik und war im Begriff einen Feuerball mit mir als Ausgangspunkt zu wirken … doch plötzlich veränderte sich meine Sicht und Wahrnehmung, ich spürte Flügel und einen seichten Auftrieb der mich an Ort und Stelle hielt, dies war Tamarax’ Körper und sein Atem setzte eine Wolke frei die die Räuber einschlafen ließ In gewisser Weise war ich froh denn was ich eigentlich vor hatte hätte Opfer gefordert, noch mehr auf meiner Liste der schief gelaufenen Dinge, die plötzliche Verwandlung verhinderte dies und holte mich wieder in die völlig skurrile Realität zurück, neben Gorok’s stoischem Blick und Leeroy’s einseitig hochgezogener Augenbraue war lediglich Tarovo überrascht, und das im Übermaß, ich schloss zu den anderen auf und konzentrierte mich auf das Gefühl ein Drache zu sein, vielleicht half das Akzeptieren, in jedem Fall endete der Spuk einige Zeit später, gerade rechtzeitig in die Stadt zu gehen In Tarovo’s Theater angekommen verabschiedete sich dieser auch direkt ins Bett, wir drei saßen noch etwas zusammen und Leeroy machte eine Bemerkung zu alledem die uns aufhorchen ließ, tatsächlich hatte es noch mehr mit seiner Geschichte auf sich, und nun holte er dies nach uns zu erzählen Wir erfuhren davon wie seine Kindheit ablief, was sein Vater für eine Rolle spielte, wie dieser mit Leeroy’s Bruder die eigene Frau beziehungsweise Mutter umbrachten, wie er es erfuhr, als Nachfolger des Familiengeschäfts immer untauglicher für seinen Vater wurde und schlussendlich aus geschäftlichen Nutzen und um aus dem Weg zu sein zwangsverheiratet werden sollte, schließend mit seiner Flucht aus seiner Heimat und den Leuten die ihn aufgrund eines hohen Kopfgeldes verfolgten um ihn zurückzubringen, eine horrende und traurige Geschichte, und seine Vision ergab nun mehr Sinn, zumal sie beinhaltete dass sein Bruder ihm mitteilte ihn gefunden zu haben Was sahen wir hier?, bloß Auszüge aus unseren Leben oder war es mehr?, Leeroy machte auf die Tatsache aufmerksam dass es aufgeteilt nach Vergangenheit Gegenwart und Zukunft war, jeder von uns hatte einen Part erhalten, aber war es auch real oder nur Abstraktionen unserer Erlebnisse und Ängste? Meine Gedanken kreisten und ich nahm an dass es den anderen auch so ging, still beschlossen wir allesamt schlafen zu gehen, wobei unklar war ob wir heute Nacht schlafen könnten ...]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-67.html</link>
			<pubDate>Tue, 14 Jan 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 66</title>
			<description><![CDATA[Wir besprachen noch einige Details vor dem Aufbruch, Beatrix gab mir noch ein Plüsch-Belaxarim mit, ich ahnte dass es weniger für mich als für Tamarax gedacht war, trotzdem gefiel mir das auf eigenartige weise, es gab mir das merkwürdige Gefühl so etwas wie eine Mutter zu haben Am Abend erreichten wir Ailamere, Gorok hatte bereits von einem Freund namens Tarovo berichtet der uns wohl helfen könnte, sei es mit Informationen oder einer Unterkunft, und wie es der Zufall wollte trafen wir ihn auch schon auf dem Weg zu seinem Wohnort, überschwänglich begrüßten sich die beiden ziemlich ungleichen Charaktere, es hatte etwas eigentümliches Gorok mit seiner Statur und dagegen den Paradiesvogel Tarovo daneben zu sehen Seinem Auftreten folgte auch eine ebenso überdrehte Art in den Formulierungen, es hatte etwas unterhaltendes und amüsantes, ich mochte es Gemeinsam machten wir uns zum 'Joyous Escape‘ auf, einem Theater und dem Zuhause von Tarovo, doch auf dem Weg dahin konnte ich nicht umhin über vieles nachzudenken, eine ungünstige Bemerkung ließ mich dabei die anderen an meinen Gedanken teilhaben, vielleicht war es unpassend doch es viel mir schwer nicht zu reagieren in dem Moment Ich fühle mich hilflos, all die Vorsätze zu helfen oder Leute vor Schaden zu bewahren aber die Liste des Versagens ist lang, Personen starben wegen meiner Handlungen, Gorok versuchte dies alles herunterzuspielen, er denkt ich sollte keine Schuld empfinden weil es nichts an der Situation ändere und manchmal Dinge einfach geschehen wie sie es tun, hat er Recht?, wieso nur kann ich nicht ähnlich neutral empfinden? Im Theater werden wir rumgeführt, lernen die Halbelfe Lorelei und den weiblichen Tiefling Irega kennen, sie gehören zu Tarovo Schauspieltruppe, Gorok erzählt Tarovo rudimentär warum wir hier sind Es stellt sich heraus dass Narchessa einen guten Ruf genießt, sie sei sehr wohltätig und habe ein gesteigertes Interesse an Tarovo’s Talenten als Unterhalter, angeblich ist sie die Witwe eines schwerreichen Geschäftsmannes und lebe nun von dessen Vermögen, wir erfahren auch wo sie wohnt und dass sie eine Halbelfe sei Morgen soll eine Auktion stattfinden und Tarovo will sich das nicht entgehen lassen, er lädt uns ein dabei zu sein, ob besagte Narchessa auch dort sei vermag er nicht zu sagen, Leeroy will aber lieber ihr Anwesen ausspähen und plant im Geiste offenbar bereist einen Einbruch, ich gewinne immer mehr dein Eindruck dass da mehr bezüglich seiner Vergangenheit oder stiller Interessen ist als er bisher durchblicken ließ, seit wir in Ailamere sind legt er es sehr darauf an sich illegalen Tätigkeiten hinzugeben Der Abend wird lang, Tarovo kollabiert über seinem Bier und ich führe ein zunächst interessantes und mich dann unwohl fühlendes Gespräch mit Lorelei, ich habe aufgrund meines unreinen Blutes einiges durchmachen müssen doch ihr blieb das alles erspart, ein Ort wie dieser hier schwemmt offenbar alles mögliche an und in der Mehrzahl der Fälle interessiert man sich nicht für woher jemand kam, klingt für mich fast utopisch, das Gespräch ging aber ein wenig in die falsche Richtung als die Anziehung die sie auf mich hat an die Oberfläche kommt, sie missversteht dies als Offerte lehnt ab aber meint ich könne mich ja mit wem anders vergnügen Hinterlässt mich ein wenig verlegen um Worte, besonders da ich ihr kaum verständlich machen kann was in mir vorgeht, zumindest endet es glimpflich Schlussendlich verlassen sie und Gorok den Tisch, scheint als wenn sie bereits vorher eine gewisse Chemie hatten und dies nach all der Zeit wieder ausleben wollen, muss schön sein … Leeroy und ich teilen uns ein Gästezimmer, die Nacht verläuft ruhig und erholsam Nach dem Frühstück brechen wir alle auf, Leeroy zu Narchessa’s Haus und wir anderen zur Auktion, dort angekommen fielen ein paar Personen auf, eine Halborkin in einem hübschen aber an ihr etwas deplatziert wirkenden Kleid kümmert sich um den Einlass, ein recht auffälliger Gnom scheint der Auktionator zu sein, am Rande steht ein Tiefling in farbenfrohen Gewändern, und in der Mitte steht eine Frau in einem purpurnen Gewand umringt von vier schwer gepanzerten Leibwächtern und einem großen Bären mit einer für ihn gemachten Panzerung Der Anblick ist ein wenig furchteinflößend, dies war ein wildes Tier in einer urbanen Umgebung, nur wenige schien dies aber zu stören, Tarovo ließ durchblicken dass es sich bei der Frau um Narchessa handelte, diese Frau hatte nicht den Hauch eines Anflugs von Unbehagen oder Angst mit so einem Tier im Rücken, eher Langeweile bezüglich der bisher zur Auktion befindlichen Viehs Dann kam die Auktion zum großen Finale, eine besondere Errungenschaft aus dem Sludge Basin wurde hereingeführt, es war eine riesige Kreatur, echsenartig mit einer Art Papageienschnabel und einem Schwanz dessen Ende einem Morgenstern gleichte, es sah definitiv gefährlich aus und wurde lediglich an einem dünnen Seil gehalten Die Gebote starteten bei Tarovo, er war völlig aus dem Häuschen sich dieses Wesen in seinem Theater vorzustellen, doch die aufkommende Unruhe der versammelten Gesellschaft versetzte sowohl den Exoten wie auch den Bären in Stress Gorok reagierte sofort als die Echse ihr Verhalten zu ändern schien, ich war beeindruckt davon wie gut er das Tier beruhigen konnte, der Bär hingegen eskalierte, ein Mann wurde von ihm erfasst, der Tiefling verschwand plötzlich ähnlich einer Unsichtbarkeit wie ich sie einsetzen konnte, die Wachen nahmen sofort eine Verteidigunsghaltung gegenüber Narchessa ein, sie hatten aber kein Glück den Bären unter Kontrolle zu bekommen, die Frau in Purpur zeigte nur wenig Regung bis auf die Tatsache dass sie genervt wirkte, ich reagierte hingegen direkt Um den Mann aus den Fängen des Bären zu retten verbannte ich diesen kurzzeitig, der Mann fiel zu Boden und machte sich aus dem Gefahrenbereich, Tarovo half ihm mit einem improvisierten Verband, es herrschte eine Menge Aufruhr, kurz bevor mein Zauber enden würde entsandte ich noch eine magische Nachricht an eine der Wachen um sie vorzuwarnen, dieser Zauber schien allerdings auf eigenartige weise fehlzuschlagen, das Tier kam zurück, unvorbereitet konnte es nicht gehalten werden und es fiel sofort eine andere Person in der Masse an Gorok stürmte vor, Tarovo versuchte es abzulenken und ich es noch einmal aufzuhalten, wir alle versagten, der zweite Mann starb direkt vor Ort, dann beruhigte sich das wilde Tier und Ordnung kehrte zurück, alle waren verängstigt und verschwanden schnell, Narchessa reagierte das erste mal und schritt in Richtung der verbleibenden Menschentraube erkundigte sich nach dem Mann und seiner Familie um diese zu entschädigen und ging, entschädigen … für ein verlorenes Leben, wie sollte das gehen Die Auktion endete und Tarovo war in der Tat der neue Besitzer des exotischen Wesens geworden, zu einem gigantisch niedrigem Preis, der arme Auktionator machte den Eindruck als ob dies seinen Ruin bedeuten könnte Gleichermaßen erfuhren wir dass der Tiefling niemand anderes als Modron war, der Inhaber des 'Pleasure Dome‘, er wirkte schon sehr speziell schien, auch schien er eine gewisse Art des gegenseitigen Respekts für Tarovo zu haben Tarovo nahm das ersteigerte Tier an sich, er gab ihm den Namen Anke, ein wenig verwirrt versuchte ich mir den Namen an dieser Monstrosität vorzustellen, es hatte aber sicher etwas beruhigendes für aussenstehende von Anke zum hören bevor sie sie sahen Tatsächlich versuchte er Anke durch die Stadt zu seinem Theater zu führen, eskamotieren aber schnell heraus dass er weder eine adequate Unterkunft hatte noch die nötige Verpflegung auf die Schnelle für solch ein großes Lebewesen bereitstellen konnte, während des Weges hinein in die Stadt begegnen wir erneut Narchessa, Tarovo bietet ihr das Tier zu einem günstigen Kurs an und bittet um einen Termin für morgen, auch fragt er in unserem Sinne an ob wir als Freunde seines Hauses ebenso zu der Einladung zugelassen würden, sie stimmt zu Offenbar hatte sie geplant die Echse in jedem Fall zu ersteigern, der Vorfall mit dem Bären kam nur dazwischen, so hatte sie aber im Vorfeld schon einiges präpariert und bat darum dass wir Anke nun zu der vorbereiteten Stallung bringen, wir stimmten zu Zurück am Theater besprachen wir noch einmal die Situation, wenn wir uns mit ihr treffen würden dann sollten wir alle denkbaren Informationen über sie haben, bisher hatten wir sehr unterschiedliche Meinungen und beschriebene Aktionen über sie, die Wohltätigkeit passte nicht zusammen mit dem Angriff auf einen friedvollen Drachen, Tarovo ließ durchblicken dass niemand in Ailamere völlig ohne Sünde sei, vielleicht hätte aber Modron noch einige Infos zu ihr, denn jeder kehrt früher oder später bei Modron ein Am späten Nachmittag setzten wir unseren Weg zu den Pleasure Dome’s an, ich war ein wenig nervös da ich nicht wusste was ich dort zu erwarten hatte, nach einem kurzen Gespräch mit der Dame vom Eingang empfing uns Modron persönlich, es zeigte sich wie gut sich Tarovo und er verstanden, auch Gorok hatte hier wohl so einige Male Zeit verbracht, er schien ein interessanter Tiefling zu sein, obgleich er eine extrem extrovertierte Art hatte die mich ab und an ein wenig unwohl zurückließ, besonders diese Tendenz Körperkontakt zu suchen, obgleich die Farbe die er meinen Lippen gab durchaus hübsch war Wir nutzten eine kleine Notlüge um nicht zu viel über unser Vorhaben zu berichten ihm klarzumachen dass wir mehr über Narchessa wissen müssten, es lag nicht in seinem Interesse bewusst irgendetwas preiszugeben, ich bot ihm das in Shabd Kosh erworbene Teeset an, es passte wirklich gut in seinen etwas überkandidelten Einrichtungsstil, er war hin und weg wollte aber selber nichts verraten weil dies sein Geschäft schädigen könnte, aber wenn wir Vermutungen aufstellen würden könnte er ja nichts dagegen tun wenn er unterbewusst Reaktionen zeigen würde Das stimmte uns guter Dinge, wir sprachen also einige Gedanken offen aus und erwarteten seine Reaktion, so ziemlich jeder der was zu sagen hat einschließlich ihr habe mit der Unterwelt irgendwann irgendwas zu tun gehabt, bei ihr könnte aber noch mehr dahinter stecken, sie würde nicht zögern uns zu übervorteilen wenn möglich, die Wohltätigkeit schien eher ein Deckmantel zu sein um die öffentliche Meinung zu formen Als ich mich etwas schockiert über den fast harmlos klingenden Umgang mit der hiesigen Unterwelt zeigte erklärte Modron dass der Untergrund in Ailamere einen großen Anteil an der Beseitigung des Piraten Mad Dog Maddoc Hatte, es spielte Dankbarkeit mit rein, es gab ein gewisses allgemeines Wohlwollen so schien es Modron musste aber wieder an die Arbeit, wir verabschiedeten uns, er gewährte uns noch einen kostenfreien Tagesaufenthalt und ging dann, wir standen wieder im Foyer und Gorok platzte fast vor Vorfreude uns diesen Ort zu zeigen]]></description>
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			<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 65</title>
			<description><![CDATA[Wie es der Zufall wollte kamen wir in den Besitz einer Zeitung, ein etwas merkwürdiger Mann auf einer gigantischen Krabbe verkaufte sie, und er verlangte Wucherpreise von Touristen, allerdings zeigte sich dass einige der aktuellen Geschehnisse tatsächlich nach Ailamere gedrungen waren, so zB Garret’s Übernahme von Zoica, auch wenn die Details nicht ganz stimmig waren, eine Nachricht machte uns aufmerksam da sie Gorok’s Heimat betraf und in Zusammenhang mit den Hextor stand Währenddessen ließ uns Leeroy an sich Zweifel aufkommen als er aus heiterem Himmel auf versteckte Botschaften in Form einer in Unterweltkreisen genutzten Sprache hindeutete, ich stutzte, es konnte sein dass es hier eine Art Diebesgilde gab, in welcher Verbindung stand aber Leeroy zu solchen Individuen? Es wurde debattiert ob wir die Informationen aus der Zeitung eventuell von jemandem bestätigen lassen sollten und wenn ja von wem, plötzlich kam wieder das Gespräch auf die hiesige Unterwelt, ich verstand dieses Vorgehen nicht, wir waren noch nicht einmal eine Stunde in Ailamere und keinen Kontakt zur Stadtführung aufgebaut die sicher auch Infos bereitstellen könnte, zunächst beschlossen wir aber eine Herberge zu finden, morgen könnten wir schauen wie wir am Besten an eine Bestätigung dieser Nachrichten kämen Ailamere ist ein Widerspruch in sich selbst, reich und arm scheinen im stetigen Wechsel direkt nebeneinander zu existieren, ganz anders als es in Zoica der Fall war, die sozialen Abgründe schienen mitunter wahrlich tief zu sein, mein Gefühl war ambivalent, die großartige Architektur auf der einen Seite - die ärmsten der Armen direkt zu deren Füßen Gorok wollte uns zu einer bezahlbaren Taverne führen, auf dem Weg aber waren Leeroy wieder diese Zeichen aufgefallen, er fing an darüber zu sprechen dass dies eine Unterkunft für Leute in „Bedrängnis“ sein könnte und vielleicht auch eine potentielle Informationsquelle, zumindest für Diebe und wer weiß was noch alles, aus Gründen die mir völlig unbekannt waren entschieden Gorok und Leeroy plötzlich dass wir da rein sollten, hatten wir nicht bereits einen Plan? So fanden wir uns in einem Kuriositätenladen wieder, geführt von einer Zwergin - was man nicht unbedingt erkannt hätte dank des Barts – namens Emily Stormchapel, die ganzen abgetrennten und auf Holz befestigten Körperteile waren nicht vertrauenserweckend Leeroy schien sich zudem schwer zu tun mit der Frau zu verhandeln, Gorok erwarb einen Kopf seiner eigene Spezies was ich mehr als merkwürdig empfand, und zusätzlich hatten wir nun 80 Gold bezahlt um eine Nacht in einem winzigen versteckten Zimmer mit nur einem Bett verbringen zu können, es fiel mir schwer Worte zu finden In der Nacht weckte Leeroy uns, eine Gestalt lugte durch ein weit oben angebrachtes Fenster, ein Informant, er stellte sich als der Zeitungsverkäufer heraus, sein Name war Pryderi, für 5 Gold die Frage beantwortete er sie, zumindest fanden wir heraus dass die Schwarzen Hügel nicht unmittelbar durch die Hextor gefährdet waren aber sehr wohl zum Krieg gegen die nahgelegenen Elfen rüsteten, immerhin, die Nacht war danach weiterhin ruhig Am nächsten Morgen brachen wir zur Stadtgrenze auf, dort wartete die Kutsche die uns zu Belaxarims Hort bringen sollte, eine Hand voll weitere Reisende begleiteten uns, Tivoney ließ sich sichtbar Zeit für den Weg Wir erreichten ein größeres Gebäude mit Turm welches an einer Klippe stand, hier war unsere Unterkunft, Maester Ravel begrüßte alle Gäste, auf seine Person angesprochen und welcher Spezies er angehörte antwortete er er sei ein Aarakocra, so etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen, ein mannesgroßer Vogel humanoider Gestalt, zwei Kobolde namens Snek und Beatrix kümmerten sich um das Gepäck, ersterer hatte zusätzlich mechanische Arme über eine an seinen Rücken geschnallte Vorrichtung, und am Empfang erwartete uns ein ich denke Tieflingsdame namens Foamwave Man war versucht so viel Profit aus den Gästen zu holen wie möglich, im Zuge unserer bzw meiner Neugier für diesen Ort machten wir ein Upgrade auf die Sondertour, unsere Zimmer waren bombastisch schön, sicher zudem durch magische Schlösser, auch die Lichter im Haus waren magischer Natur wie Leeroy anmerkte, von Foamwave erfuhren wir dass Ravel für diese Dinge zuständig war, da wir eh vor hatten mit ihm zu sprechen passte sich das gut Er erklärte uns dass der Drache in der Tat nicht mehr hier sei, diese Vermutung hatten wir bereits, eine Gruppe von Abenteurern habe vor knapp 6 Jahren den Hort auf Anordnung einer gewissen Narchessa aus Ailamere reinigen sollen, Ravel selber pachtet den Ort von ihr, es war ein merkwürdiger Zufall dass dies 6 Jahre zurückliegen sollte - es war auch zu der Zeit als meine Magie instabil wurde, mehr wollte er aber zunächst nicht erzählen weil dies die Tour vorweg greifen würde Ich erklärte den anderen privat von dieser zeitlichen Überschneidung Da man uns erzählt hatte wie toll der Strand sei und der Tatsache geschuldet dass die Tour erst morgen stattfinden würde gingen wir hinunter, Gorok schien sich gut zu amüsieren Sprünge von einem als Lover’s Leap bekannten Felsen zu machen, seiner Aufforderung mitzumachen wollte ich nicht zwangsweise folgen, es war mir ein wenig unangenehm, er entdeckte aber dabei eine Passage in ein Höhlensystem unterhalb der Klippe, Leeroy folgte ihm hinunter, ich blieb zurück und wartete Als die beiden zurückkamen erzählten sie von einer großen Höhle in der leuchtende Pflanzen an den Wänden wuchsen, es musste wohl tot ausgesehen haben, ausserdem fanden sie einen Beutel mit Gold und eine offenbar magische Handpuppe, eigentümlich was einige Leute so verloren Der Abend brach allmählich an und es wurde Zeit für die Performance der Bardin Foamwave, Ravel sorgte für Feuerwerk, angetan von den Farben konnte ich es mir nicht nehmen ein wenig magisch mitzumischen, leider hatte es nicht ganz den Erfolg wie jenes von Ravel da es zu niedrig explodierte, es erfreute aber zumindest die Meisten, lediglich Beatrix verkroch sich vor Schreck kurzzeitig, so ein schreckhaftes verhalten hatte ich nicht erwartet da sie Feuerwerke doch laufend zu Gesicht bekam Ich erkundigte mich nach ihr, sie schien ok zu sein, weiterhin kam auch heraus dass sie Belaxarim kannte, sie gehörte wohl zu den Kobolden des Horts, ich wollte mehr wissen doch sie musste natürlich arbeiten, sie riet uns das Leben zu genießen, keine Ahnung wieso doch ich nahm dies wörtlich und spendierte uns einen Pitcher, ausgehend davon dass ich mich an den Rest des Abends nicht erinnern konnte war es wohl eklen gute Idee gewesen, zumindest erwachte ich in meinem Bett Beim Frühstück waren wir zunächst allein da die andere Gruppe wohl länger feierte als wir, durch einen eigenartigen tierischen Schrei wurden wir dann darauf aufmerksam dass Ravel offenbar Echsen in Drachenkostüme quetscht um sie als „Drachenwelpen" zu verkaufen, arme Tiere Unsere Tour begann, wir hatten die erweiterte und damit interaktive Tour gebucht, wir erfuhren gleichermaßen von der Geschichte dieses Ortes und spielten sie ebenso durch, in diesem Fall waren wir die Abenteurer die den Hort überfielen, mir gefiel dies nicht sonderlich Auf dem Weg hinab zu Belaxarim's Hort mussten wir Kobolde, merkwürdige Schlangen und Käfer „besiegen“, alles war mechanisch aufbereitet, manches setzte sich zur wehr, kontrolliert wurde es durch Snek, wir „kämpften“ uns durch die Ebenen, Gorok war etwas übereifrig als ein mechanischer Drache feuerspeiend angeflogen kam und sprang in das Feuer hinein, er hatte seit jeher eine merkwürdige Freude daran, ihm passierte nichts, Foamwave aber reagierte geschockt und gab uns sogleich Gutscheine für das hier servierte extravagante Abendessen Was wir bisher gehört hatten bestätigte sich während der Tour, von Narchessa angeheuerte Abenteurer hatten den Hort „gereinigt“, sie nahmen die Schätze mit, doch es war davon auszugehen dass die Auftraggeberin sie erhielt, Belaxarim wurde als bösartige Kreatur dargestellt, um in den inneren mit einem gigantischen Felsen geschützten Hort einzudringen hatten die Abenteurer angeblich den Drachen verzaubert so dass er den Weg für sie öffnete, das klang höchst merkwürdig Im Hort selber schauten wir uns besonders gut um, vielleicht konnten wir noch Hinweise entdecken die anderen entgangen waren, ich musste erfahren wo Belaxarim hingeflohen war, zu meiner Überraschung fand ich ein Skelett eines Drachenwelpen, ich bekam einen Knoten in der Magengegend, das würde doch nicht … ich fasste zaghaft einen der Flügelknochen an als sich Beatrix bemerkbar machte und mich anwies die Finger von ihm zu lassen, als ich fragte um wen es sich hier handeln würde sprachen wir synchron den Namen von Tamarax aus Ich war bestürzt und Beatrix offenkundig verwirrt woher mir der Name bekannt war, wir machten aus uns morgen noch einmal zu unterhalten wenn sie mehr Zeit hatte, schließlich musste sie hinter den „Abenteurern“ sauber machen, sie war hier als Belaxarim auch hier gewesen war, sie musste viel wissen und vielleicht war sie nun eher bereit uns zu vertrauen Die Tour war vorbei, am Abend nutzten wir die Coupons die Gorok uns ermöglicht hatte, das Essen war phänomenal, dann gingen wir zur Nachtruhe über Am Morgen machten sich die Gäste bereit von Tivoney zurück nach Ailamere gebracht zu werden, wir beschlossen nicht mitzufahren damit wir mit Beatrix reden könnten, wir suchten uns eine ruhige Ecke, ich fragte nach Tamarax, die Art wie ich fragte hatte eine unbedachte Reaktion ausgelöst in der sie von „ihrem“ Kind sprach, Beatrix war Belaxarim! Diese Erkenntnis war einschneidend, sie hatte diese Gestalt durch eine Schriftrolle erlangt aber konnte sich nicht mehr von dem Effekt des Polymorphs lösen, als ich ihr von der Drachenseele in mir berichtete fiel sie mir vor Freude um den Hals, ich war starr, sie hatte in der Not ein Ritual ausgeführt welches Blutmagie involvierte um ihr Kind vor den Eindringlingen zu schützen, doch sie nahm an versagt zu haben als ihr Junges starb, die Freude zu wissen dass es doch glückte war immens Für keinen von uns beiden der in irgendeiner Weise hilfreich, Tamarax war zwar irgendwie noch da aber halt nicht greifbar für sie, und ich musste um meine geistige und körperliche Gesundheit fürchten, das verwendete Ritualbuch hatte sie nicht mehr und kannte sich auch nicht gut genug mit dieser Art von Magie aus um zu helfen, wenn jemand wüsste wo es war dann war es Narchessa, vielleicht sogar noch in ihrem Besitz Das hieß wir würden eine Möglichkeit finden müssen den Polymorph zu lösen und an das Buch zu gelangen Irgendwie machte mir aber das Letzte besonders zu schaffen, ich bekam ein ganz mieses Gefühl bei der Sache, diese Art von Gefühl die einen vor dem drohenden Untergang warnen will ...]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-65.html</link>
			<pubDate>Tue, 31 Dec 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 62</title>
			<description><![CDATA[Die Nacht blieb tatsächlich ohne Zeichen von Echsenmenschen und war entsprechend erholsam, auch wenn Bik’s größtenteils verspeister Körper in der unmittelbaren Nähe nicht unbedingt für Wohlbefinden sorgte Auf dem Rückweg zur Stadt kamen wir erneut an dem Hügel mit den übergroßen Heuschrecken vorbei, ich fragte Gorok ob wir wir nochmal Halt machen sollten, wir diskutierten eine Weile die Optionen, es war eventuell gut diese Plage zu beseitigen Im Hügel selbst entdeckten wir Werkzeug dass offenbar dafür eingesetzt wurde Heuschrecken einzufangen und auf die Felder zu führen, die Echsenmenschen hatten dies also getan, und an der Decke klebten hunderte von den gefrässigen Insekten, wir würden kaum alle beseitigen können doch mit etwas Feuer tilgten wir eine ganze Menge, doch so wirklich sinnhaft erschien es nun wo wir die Mengen sahen nicht mehr Ausserdem erweckten wir die Aufmerksamkeit von dem was wir für einen großen Frosch gehalten hatten, es spuckte Wasserfontänen in unsere Richtung und als es näher kam bestätigte sich unsere Vermutung, dieser Frosch war riesig, wir entschieden besser zu gehen Die Reise zurück auf unseren Pferden dauerte knapp zwei Tage, unterwegs berichteten wir Thrant von den Ereignissen, wir sparten aber etwas mit der Wahrheit um zu verhindern dass die Hextor etwas unbeabsichtigtes tun würden, er schien zufrieden zu sein, es machte den Eindruck als wolle er auch in Kürze zurück nach Road’s End In der Stadt angekommen gaben wir unsere Leihpferde ab und suchten Leeroy im Lirkör’s, seine Lebensmittelvergiftung hatte er zu meiner Erleichterung überstanden, auch hatte er einen neuen Freund gewonnen, den Kapitän eines Schiffes dass die Route Ailamere - Road’s End regelmäßig fuhr, Kapitän Paralus von der 'Hin und Her‘ – das schien mir etwas untypisch für einen Schiffsnamen aber beschrieb recht deutlich was es tat Zu dritt suchten wir den Bürgermeister auf, die Kunde über den Abzug der Echsenmenschen, im Gegensatz zu der Erzählung gegenüber Thrant spielten wir hier mit offenen Karten, ingesamt war er glücklich aber auch etwas verunsichert da es keine Garantie gab dass die Echsenmenschen nicht erneut auftauchen würden, das waren wir wohl alle, besonders nach der Begegnung mit diesem … Ding Um seine Stadt wieder auf Vordermann zu bringen und auch die Verteidigung zu stärken müsste aber einiges in Bewegung gesetzt werden, darum schrieb er (am späten Abend erst) ein Hilfegesuch an Zoica (via des Buches) und bot im Austausch Waren an, auch baten wir Zoica darum den Elfen eine Nachricht zukommen zu lassen, Demarcia sagte auch zu Bin’s Familie zu informieren, irgendwie schien es mir falsch dass ich es nicht tat, ich fühlte mic hauch verantwortlich für das was ihm geschah, gleichzeitig war ich froh dass mir dies abgenommen wurde Da der Bürgermeister uns zusagte die Kosten für die Überfahrt zu tragen kehrten wir zurück zur Taverne, Paralus zeigte sich über die in Kürze wieder ablegenden Schiffe höchst erfreut und willigte ein bereits am nächsten Morgen den Weg nach Ailamere anzutreten, unsere Passage war damit sicher Auch erzählte er von den Piraten in den Gewässern rund um Ailamere, Kapitän Topwater der Wavecrester war einer derjenigen die von der ehemaligen Flotte von Mad Dog Maddoc übrig geblieben war und bis heute Schiffe auf hoher See überfiel, vor etwa 20 Jahren hatte Maddoc seine Schiffe zusammengestellt und in Selbstüberschätzung versucht Ailamere zu überfallen, offenbar gelang dies anteilig aber der damalige Herrscher Galfridius setzte zum Gegenschlag an und rieb Maddoc’s Flotte auf Auch wenn er nur ein Überbleibsel war so war Topwater trotzdem eine stetige Gefahr für die Handelsschiffe in dieser Gegend, besonders jene ohne guten Schutz, wenn wir an Bord für Schutz sorgen würden würde Paralus das ebenso als Bezahlung akzeptieren, da Demarcia aber für uns zahlte handelten wir stattdessen aus für unsere Dienste eine Rückfahrt erhalten zu können Auch erfuhren wir etwas über Ailamere, es schien einen Ort zu geben der sich ’Dome’ nannte, eine Art Vergnügungsviertel, wobei ich nicht wusste was ich mir darunter vorzustellen hatte, einem Mann namens Modron gehörte dies Danach zogen wir etwas durch die kleine Hafenstadt, vielleicht fand sich ein interessanter Laden oder eine Besonderheit, alles was wir jedoch fanden war ein runtergekommen wirkender Mann, davon ausgehend dass es hier keinerlei verarmte Personen zu sehen gab machte diese Gestalt eine deplatzierten Eindruck, ich war so neugierig wie unbeholfen in meinem Versuch mit ihm zu sprechen, die anderen beiden hatten da mehr Glück Magot Quickfingers war sein Name, aus Coalroth behauptete er zu stammen, das lag bei den Schwarzen Hügeln (weit im Nordwesten Logothil’s) hinter der Wüste, und er hatte wilde Geschichten zu erzählen In seiner Heimat wäre ein ‚Mann aus Feuer‘ in die Minenstadt gekommen, er wäre aus Stein gewesen und das Feuer kam zwischen den Spalten seines steinernen Äusserem hinaus, angeblich war dieses Wesen aus Richtung Logoth gekommen, wir horchten auf aber waren uns nicht sicher was wir davon halten sollten Wir beschlossen noch das Ein oder Andere zu erfragen, erschien weit rumgekommen zu sein und eventuell hatte er ja noch etwas glaubhafteres zu erzählen, er behauptete Leute zu helfen für einen Gefallen, Gold interessierte ihn nicht - was ziemlich ersichtlich war, so luden wir ihn in die Taverne auf ein Bier ein Wären wir nicht gerade mit einigen absurden Dingen im Sumpf konfrontiert worden hätte ich wohl anders reagiert, aber er erzählte ein Ei für die Echsenmenschen gefunden zu haben, ein großes, altes und heiliges Ei unterhalb der Erde nahe der Grenze zu Sylvanar, war er der Grund wieso Rhungold sein Unwesen treiben konnte? Magot erzählte noch ein paar Geschichten, dann sprachen wir wegen der Nachricht an Zoica noch einmal mit dem Bürgermeister und begaben uns anschließen zur Nachtruhe Früh am nächsten Morgen Gin ges los, das Schiff wartete, am Steg wartete zu unserer Überraschung Magot, auf Nachfrage erzählte uns der Kapitän dass er ihm mit einem übereifrigen Hextor geholfen hatte und als Dank nun die Überfahrt spendierte Die Fahrt sollte einen Tag dauern aber war leider nicht ohne Vorkommnisse, zum Einen wirkte Magot eigenartig und so bat ich Leroy ihn einmal magisch zu überprüfen, es stellte sich heraus dass er tatsächlich Magie erfüllte Gegenstände bei sich trug, auf Nachfrage erwähnte er dass er einen Mantel von Esteria Willowips (? Sein Namengedächtnis war wirklich schlecht, besonders bei Nachnamen) aus Notherhall und sie stand wohl mit Joni in Verbindung und Stiefel von Kendach Blossom (offenbar ein hochrangiger Elf aus Sylvanar) erhalten hätte, doch es wäre nicht sein Stil und er habe diese Dinge daher nie getragen, ich hätte gern gewusst welche Wirkung sie hätten Doch bevor wir darüber näher nachdenken konnten erschienen merkwürdige Wesen im Wasser, offenbar eine Art Tier und gegebenenfalls jenes welches Paralus als Helfer von Topwater beschrieb, und tatsächlich wurden wir von ihnen angegriffen Diese Wesen waren gefährlich, zu allem Überfluss sollten wir die Angreifer nicht töten um einen Übergriff von Topwater selbst zu verhindern, doch es war nicht gesagt dass die ebenso gütig sein würden, dann wurde einer der Beschützer des Schiffes förmlich von ihnen zerrissen, uns gelang es sie abzuwehren und die Reise bis Ailamere fortzusetzen Wir kamen im Hafen der Stadt an, er war seit den Raubzügen Maddoc’s verstärkt gesichert worden, insgesamt wirkte diese Stadt wo viel anders als alles was mir bisher in Logothil zu Augen gekommen war, es war prachtvoll und alles intakt, hier herrschte das blühende Leben auf den Straßen und die Eindrücke waren viel zu zahlreich Eine Art Marktschreier fing die Leute am Steg direkt ab, sie war ein Mensch namens Tivoney, bildhübsch, aber zog uns mit dem was sie sagte noch viel mehr in den Bann, Touren zu Belaxarim’s Höhle!, es wurde als besonderes Event vermarktet samt der Option für teure Übernachtungen in einem exquisiten Hotel, irgendwie schien dies alles nicht ganz stimmig zu sein, beim Hinterfragen schlichen sich auch Zweifel ein ob Belaxarim wirklich hier wäre oder ob dies alles nur eine Täuschung war, egal was es war wir waren nicht umsonst hergekommen, wir meldeten uns für eine Tour am Folgetag an, Treffen wäre am Stadtrand, der Inhaber dieser Einrichtung war Maester Ravel Dann zog Gorok plötzlich davon, ein Kind hatte seinen Geldbeutel entwendet und floh in die Menge, der Muskelberg preschte hinterher, Leeroy und ich hatten es nicht leicht Schritt zu halten, das Kind war nicht allein und gemeinsam warfen sie den Beutel immer dann ausser Reichweite wenn Gorok gerade herangetreten war, ich entschied dem Einhalt zu gebieten und ließ das Kind dass zuletzt die Beutel fing magische einschlafen, leider traf dies auch einige umstehenden Personen, doch ein Mann direkt angrenzend blieb offenbar verschont Er war dunkel gekleidet und hatte eine Kapuze tief ins Gesicht gezogen, offenbar versuchte er Gorok zu erpressen, entweder bekäme er etwas Gold oder er würde den Wachen sagen Gorok hätte das Kind überfallen, mein Einwand wurde ziemlich unhöflich von ihm abgewiegelt, Gorok ließ sich aber auf nichts dergleichen ein, wir drehten uns um und gingen zunächst zurück zum Steg Es würde sich erweisen wie es nun weiterging, ich hoffte wir würden hier nicht auf zu viele Probleme stoßen und vor allem mein tiefgreifendes hier aufklären können ...]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-62.html</link>
			<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 57</title>
			<description><![CDATA[Im Umkreis gab es nicht wirklich mehr zu sehne als Sumpfland, Gorok stieg auf den Hügel der Heuschrecken um sich etwas umzusehen, Überreste eines Lagerfeuers waren oben drauf, mit dem Blick dem Pfad Richtung Echsenmenschen folgend sahen wir zwei Monolithen in der Ferne aus den Baumwipfeln ragen Keine Ahnung ob dies ein gutes Zeichen war oder nicht aber wir hatten eine Aufgabe zu erfüllen, nicht zuletzt war es zwingend erforderlich damit wir unsere Reise fortsetzen konnten, so schritten wir den Monolithen entgegen Dort angekommen konnte ich drakonische Inschriften erkennen die darauf hinwiesen das Gebiet des oder der Divine Devourers zu betreten, ob es sich dabei um einen Stamm oder etwas Anderes handelte war unklar, es klang aber auf alle Fälle so als sollte man wieder umkehren und gerne wäre ich dem nachgekommen, leider was es keine Option, Dem Weg weiter folgend sahen wir einige Zeit später einen Echsenmenschen vor uns, er reagierte zunächst nicht auf unsere Kommunikationsversuche, dann wurden wir umzingelt Es stellte sich heraus dass dies die Glitchegumee Sümpfe waren, das Zuhause dieser echsenartigen Kreaturen, es wurde schnell klar dass wir wohl Probleme bekommen wenn wir einfache Reisende wären, als wir also gefragt wurden ob wir Land zu verkaufen hätten sagte ich sofort zu Rhungold der Erste wollte das Land der Bauern erwerben, offensichtlich war er so etwas wie der Häuptling oder eine andere Art von Führer für dieses Volk, wieso sie allerdings wert auf einen Landkauf legten schien völlig unklar, auch erwähnten sie dass der Landkauf den Fluch brechen würde, was genau für einen Fluch wollte man uns nicht mitteilen Sie brachten uns in ihr Lager und sagten uns am nächsten Tag zu Rhungold gebracht zu werden, uns zu ehren sollte ein Festmahl bereitet werden, ich war erschrocken als sie einen Menschen herantrugen und ihn über das Lagerfeuer hängen wollten, mit etwas Mühe konnten wir dies verhindern und einigten uns auf gebratenen Fisch stattdessen Im Anschluss schaute ich nach dem Gefangenen, er war verletzt und bewusstlos in einer Hütte angebunden worden, seine Kopfverletzung verband ich, dann verlangte Malrus the Seventh dass ich das Essen in Ruhe lassen sollte, als er seinen Namen verriet fragte ich ob er einen Carook kennen würde, es gäbe einen Carook the Eighth in Eispron im Nordwesten Wir kehrten in eine Hütte ein die man uns zuwies, große ausgehöhlte Schildkrötenpanzer wurden hier zur Aufbereitung des Bodens genutzt damit kein Wasser ins Erdreich unter den Schlafplatz sickerte, so begann die Nachtruhe Am nächsten Tag war der Gefangene auch wieder wach, er jammerte und wir machten auf uns aufmerksam, Bik Gafferson aus Road’s End, er flehte dass wir ihm helfen sollten freizukommen, wir versuchten ihn zu beruhigen und versprachen alles zu tun was möglich war, gegenüber Marus machten wir klar dass wir erwogen den Menschen zu erwerben und er auch nicht angerührt werden solle bis wir von Rhungold zurück seien Bik machte unterdessen die Situation nicht besser, hin und hergerissen zwischen Angst und Wut, ich konnte ihm keinen Vorwurf machen aber es war auch gerade nicht möglich ihm anderweitig zu helfen, zumindest nicht ohne alle Hoffnung auf diplomatische Gespräche zunichte zu machen Marus reiste mit uns in nördlicher Richtung durch den Sumpf, der Pfad war kaum erkennbar für uns, er lief ihn blind, die Pferde hatten wir im Camp gelassen da sie den Weg nicht schaffen würden, einige Zeit später erreichten wir ein vermeintlich altes Militärlager Palisaden waren gezogen worden, es gab einen eingestürzten Ausguck und diverse Holzhütten verschiedenster Größen, es war übersichtlich und runtergekommen, die Echsenmenschen hatten dies nicht gebaut Marus kehrte direkt wieder um, als wir nach dem Rückweg fragten antwortete er eigenartig, ich hatte ein ungutes Gefühl Zu sehen war niemand, so fragten wir lautstark in das Camp hinein, nur aus einer kleinen Hütte kamen Geräusche, sie klangen wie von einer gefährlichen Kreatur, in einem größeren Gebäude trafen wir auf weitere Echsenmenschen die eine Art Glücksspiel betrieben, sie führten uns zu Rhungold’s Aufenthaltsort Ein langgezogenes Gebäude in dem mehrere Lagerfeuer brannten und jeweils Bänke an diesen platziert waren, dort saß zu unserer Überraschung ein Mann auf der linken Seite, offenbar ein Mensch Zunächst hielten wir die Scharade aufrecht Bauern zu sein die ihr Land verkaufen wollen, dabei versuchten wir aber Informationen zu erhalten, statt uns ein Angebot zu machen wollte er nur wissen wieviel Gold wir haben wollten, irgendwie schein das merkwürdig, zum Kaufpreis sollten also Erklärungen kommen Leider wollte er nur wenige geben, das Land wolle er für sich, was es mit dem Fluch auf sich hatte blieb er uns schuldig, dann wurde es angespannter als er anfing zu vermuten dass wir gar nichts zu verkaufen hätten, er wollte wissen woher wir kommen würden, ob wir gar Elfen aus dem Norden seien, ohne etwas dazu zu sagen schob ich mein Haar zurück und wartete seine Reaktion ab wenn er meine Ohren sehen würde Sie war nicht gut … seine Gestalt fing sich an zu verformen während er davon sprach einen Kampf gegen die Elfen von Sylvanar führen zu wollen, es ging um irgendwelche Zwischenfälle aus der Vergangenheit, er sei ein Divine Devourer, und es sei ihr Fluch (?), wir aber würden sterben Gorok reagierte sofort und führte seine Axt mit mächtigen Schwüngen, währenddessen versuchte ich es mit meiner feurigen Magie, zunächst schien es immense Wirkung zu zeigen, doch bald scho wurde klar dass das menschliche Äußere eben nur eine Hülle war, mein Feuerzauber riss diese förmlich hinunter, darunter zum Vorschein kam etwas gänzlich anderes Hörner, ein Schwanz, die Größe nahm zu und es begann sich auf alle Viere zu stellen, ein dicker chitinartiger Panzer verhinderte jegliche Verbrennungen und alle durch Gorok’s Axt verursachten Wunden schlossen sich sofort wieder Was auch immer dieses Wesen war es würde uns töten, verzweifelt versuchte ich uns Luft zu verschaffen und verbannte es kurzzeitig von dieser Ebene, genug Zeit dass Gorok und ich beschließen konnten zu rennen Die Echsenmenschen von vorher standen vor uns versammelt aber taten rein gar nichts als wir herauskamen, so verabschiedeten wir uns uns liefen aus dem Camp, hinter uns brüllte nun die Kreatur durch den Sumpf dass Eindringe aus Sylvanar hier seien und diese sich Richtung Norden absetzen würden, daher sollten alle Echsenmenschen hinterher Wir hingegen waren Richtung Süden unterwegs, zum Lager und unseren Pferden, wir hatten unverschämtes Glück dass dieses Etwas uns nicht hatte in die entgegensetzte Richtung laufen sehen Auf dem Weg zurück begegneten wir später Marus und den Anderen, sie hatten ihr Lager dem Aufruf folgend verlassen, man schien sich zu wundern dass wir auf dem Weg zurück waren, was wir mit einer knappen Lüge beantworteten, offenbar machten sie jetzt gegen die Elfen im Norden mobil Im Lager angekommen fanden wir unsere Pferde vor, den Gefangenen hingegen hatten sie jedoch verspeist, eine tragische Neuigkeit und eine die ich noch seiner Frau würde überbringen müssen Die Gesamtsituation endete damit dass Road’s End wohl in Zukunft sicher war, wir die Elfen warnen müssten dass die Echsenmenschen und Divine Devourers gegen sie marschierten, und das wir nur noch mehr Fragen hatten Würde der Fluch noch eine Rolle spielen, was würde im Norden passieren, kämen die Echsenmenschen ggbfs. wieder zurück, war das Problem mit den Heuschrecken damit auch erledigt? Vielleicht wüssten wir mehr dazu zu sagen sobald wir eine etwas Ruhe hatten, wir nutzten die Gelegenheit hier die Nacht zu verbringen]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-57.html</link>
			<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 55</title>
			<description><![CDATA[Nach meiner Offenbarung rasteten wir kurz um zu Kräften zu kommen, dann reisten weiter Plötzlich sahen wir Schemen von der anderen Flusseite, ein Blitz schoss in die Höhe gen Himmel, wir konnten einen Humanoiden ausfindig machen der auf dem Rücken einer gigantischen Schildkröte zu reiten schien und etwas in der Höhe angriff, die Kröte tat es ihm mit ihrem verheerenden Odem gleich, dann schoss eine riesige Gestalt mit Flügeln aus dem Himmel hinab auf die beiden, ein horrendes Knacken später war es vorbei und die Umrisse der Kröte sackten zusammen, dann wir konnten laute Fressgeräusche wahrnehmen Wir waren starr für einen Moment und schlichen uns dann weg vom Ort des Geschehens, dies war alles viel zu mächtig für uns, zudem hatten wir ein Ziel vor Augen Später gelangten wir an eine erneute Flussmündung, nordöstlich gab es eine Brücke und offenbar gab es hier eine Art Zollhaus, dieses nutzten wir für die Nachtruhe Am nächsten Morgen untersuchten wir die Gegend noch einmal, es gab südwestlich einmal eine Brücke die den dahinter liegenden Landabschnitt mit diesem hier verband, die Pfeiler sahen aus wie Schildkröten die die Brücke trugen, ein Wegweiser mit der Inschrift „Mocny"deute hinüber und dank meiner Zeit in der Bibliothek hatte ich eine grobe Ahnung dass dies ein Verweis auf eine vergangene Zivilisation war, die andere Flussseite war einmal erschlossen Der Tag verlief ereignislos, im Norden sahen wir lediglich einen beginnendes Sumpfgebiet und hörten ein fernes Surren, Nachtruhe Auch der darauffolgende Tag verlief ohne weitere Vorkommnisse, glücklicherweise, wir fanden lediglich einen verlassenen Rastplatz der halb aufgegessene Fische enthielt und sich an einem nach Norden gehenden Trampelpfad befand, einige Gegenstände die wie von einem Stamm Eingeborener wirkten lagen herum, wir blieben über Nacht Unsere Reise setzte sich fort und wir erreichten langsam fruchtbares Land, uns kamen ein Dutzend Echsenmenschen entgegen, sie schienen uns gegenüber friedlich waren aber verletzt, Gorok suchte direkt das Gespräch, offenbar hatten sie gegen etwas gekämpft dass sie ‚Rote Hand‘ nannten, viel mehr brachten wir nicht in Erfahrung und zogen weiter Schon bald erreichten wir ein Anbaugebiet für Wein, das Farmgebäude sah etwas mitgenommen aus und auf den Reben saßen mannesgroße Heuschrecken, sie fraßen diese, wir erkannten dass die Bauern überfallen worden waren, ihre Leichen befanden sich im Schlafgemach, die Hände des Winzers waren über und über mit Traubensaft, der lila-rötliche Ton war doch nicht etwa was die Echsenmenschen als ‚Rote Hand‘ bezeichneten? Waren sie verantwortlich für dies und wenn ja wieso? Sie machten keinen aggressiven Eindruck auf uns Wir blieben im angrenzenden Lagerhaus, dort fanden sich einige Fässer mit wohl bekanntem Wein aus der Region, draußen fraßen die Heuschrecken weiter während wir im Inneren die Nachtruhe einläuteten Der nächste Morgen brach herein und wir zogen weiter, bald schon kamen wir an das nächste Gehöft, eine Gruppe von Menschen brach aus einem Gebäude hervor und rannte mit gezogenen Waffen auf uns zu, wir versuchten klarzumachen dasss wir nichts böses im Schilde führten, so hielten sie ein Ein Mann trat hervor und stellte sich als Thrant of Vestland vor, seines Zeichens Priester der Hextor, er und seine Leute hatten jeweils eine Hand mit roter Farbe bemalt, sie nannten sich REDS (Road’s End Defense Service) unsere Vermutung bestätigte er dann auch sogleich im Gespräch Er erzählte dass sie hier seien die Bauern vor den unprovozierten Angriffen der Echsenmenschen zu schützen, es wurde vermutet dass es wegen der größeren Ausbreitung der Farmer in Richtung Sumpfland sein mochte, auch wenn die Echsenmenschen eigentlich kein Interesse an den Ländereien außerhalb des Sumpfes haben, auch die Heuschreckenplage war aussergewöhnlich, die sollten eigentlich nicht hier sein sondern am Sumpf Vielleicht mochten wir ja helfen, so empfahl er uns mit dem Bürgermeister von Road’s End zu sprechen, wir gingen weiter Richtung Stadt, auf dem Weg kamen wir an immer mehr und mehr Farmen vorbei In Road’s End angekommen fiel direkt ins Auge wie gut die Stadt aussah, viele Gebäude waren relativ neuwertig und hier schien sich viel um Handel zu drehen, ein freundlicher Bewohner deutete uns den Weg zur Taverne Hier lernten wir Lirk kennen, ein freundlicher und offener Halbling der die Taverne leitete, wir erfuhren dass Bauern aus den Aussenbezirken hier Unterschlupf fanden, aber auch Reisende blieben übermäßig lange, dies lag daran weil die Schiffe Richtung Ailamere nicht fuhren, die Hextor hatten zu viel Wachpersonal eingefordert um gegen die Echsenmenschen vorzugehen bzw. zu schützen und so blieben die Schiffe ohne Verteidigung, ein gefundenes Fressen für Piraten Wir blieben über Nacht Nach dem Frühstück suchten wir Bürgermeister Demarcia auf, nun lag es in unserem Interesse die Situation vor Ort zu klären um nach Ailamere gelangen zu können Er zeigte sich unzufrieden über das Eingreifen der Hextor, sie agierten aus eigenem Antrieb - er hatte dies nicht gewollt, die Dawn Sea Piraten griffen nun vermehrt Schiffe an, ohne den Handel würde es der Stadt bald schlecht gehen, wir boten an zu versuchen die Probleme mit den Echsenmenschen zu bereinigen, er schien dankbar Wir besorgten uns einige Leihpferde und ritten wieder Richtung Sumpf, auf dem Weg machten wir einen Stopp bei den Hextor, es kam der Verdacht auf dass sie eventuell etwas mit alledem zu tun haben könnten und vielleicht würde sich in einem erneuten Gespräch etwas aufklären Thrant war freundlich wie zuvor und berichtete nur allzu gerne, er sagte uns wo genau wir die Heuschreckenhügel finden würden, erwähnte den Pfad Richtung Norden in den Sumpf hinein den wir am rudimentären Rastplatz vor ein paar Tagen sahen, aber es schien nicht so als gäbe es eine direkte Verbindung zu ihnen und den Vorkommnissen, ihren Aussenposten in Road’s End gab es schon deutlich länger Wir ritten Richtung des Rastplatzes der Echsenmenschen, dort war aber niemand, wir entschieden uns aber über Nacht zu bleiben um gegebenenfalls jemanden anzutreffen mit dem wir reden konnten Alles was wir aber antrafen waren in der Nacht näher kommende Heuschrecken, einige erlegte Gorok aber es kamen stets Neue, so verlagerten wir unser Nachtlager ein Stück und legten uns nieder Am Folgetag suchten wir einen der Heuschreckenhügel auf die uns Thrant genannt hatte, ziemlich große kuppelartige Konstrukte in die kein Sonnenlicht drang, im Inneren wuchsen große Pilze, ein wenig Wasser war am Boden in Bewegung Als ich ein wenig Licht riskierte fingen die Pilze an grässlich zu kreischen, einige Heuschrecken fielen von der Decke, offenbar verharrten sie dort oben, eine Fand Gorok zum Anbeißen, eine vergriff sich an den Pilzen Aus der Tiefe vernahmen wir dann plötzlich ein lautes Geräusch, ähnlich einem Frosch, aber dieser hier musste der Lautstärke nach deutlich größer sein Für den Moment hielten wir es für besser hier keine weitere Unruhe zu stiften, die Echsenmenschen konnten uns vielleicht mehr erzählen, so machten wir uns wieder auf den Weg in ihre Richtung]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-55.html</link>
			<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 50</title>
			<description><![CDATA[Leeroy und Gorok schienen es nicht eilig zu haben, aber nachdem ich endlich etwas Ruhe fand umfing mich Angst. Die Gedanken kreisten um das was Al’chara mir offenbart hatte. Ich konnte nicht warten, wir mussten Belaxarim ausfindig machen. Die gesammelten Informationen hatten nur noch mehr Fragen aufgeworfen und nicht zuletzt war nicht einzuschätzen was Tamarax’ Geist in mir anrichten würde - oder schon angerichtet hatte. So überzeugte ich die anderen von einer schnellen Abreise, sie waren nur wenig glücklich darüber und verstanden meine Eile auch nicht zumal ich ihnen auch nicht den wahren Grund dafür genannt hatte Gorok hatte mit Garret verhandelt und sorgte dafür dass wir Pferde erhielten, so brachen wir auf In den Aussenbereichen um die Stadt trafen wir auf Bauern und ihren Hund der mit etwas zu spielen schien, es stellte sich als Ungol heraus, ich hatte nur wenig Nerv mich derzeit mit ihnen auseinanderzusetzen und verscheuchte sie Wir reisten weiter ohne Schwierigkeiten in Richtung Ailamere, Nachtlager, ich versuchte in der Nacht zu meditieren wie es mir mein Vater einst beibrachte um eventuell einen Zugang zu Tamarax zu erlangen - ohne Erfolg Am nächsten Tag passierte auch nicht viel, wir erreichten ein kleines Flussdreieck an dem eine alte Verteidigungsanlage oder Zollposten stand, hier schlugen wir unser Nachtlager auf, erneut probierte ich zu meditieren diesmal jedoch brachte ich Abstand zwischen mich und das Amulett, bis auf Kopfschmerzen brachte es mir nichts ein Je weiter wir reisten desto mehr veränderte sich die Landschaft, die Pflanzenwelt veränderte sich merklich, im Westen lag das Basaltgebirge, ein Weg splittete sich Richtung eines Ortes/Ladens/Person namens Mikimoto, eine kleine Perle lag auf dem Weg dorthin Die anderen waren verständlich neugierig aber ich mahnte zur Eile, später erreichten wir ein potentielles Nachtlager, ich nutzte die Gelegenheit diesen aus Ailamere stammenden Ralkarion über das Buch dass mir Garret gab zu kontaktieren um Informationen über unseren Reiseweg zu erhalten Er antwortete knapp und warnte uns vor den Schemen auf der anderen Seite des Flusses an dem wir gerade entlang reisten, auch erzählte er von Ruinen auf der anderen Seite, doch beides hatte er umgangen, wäre wohl auch ein guter Tipp für uns Nachtlager, ich versuchte erneut zu meditieren, irgendwann musste es doch Erfolg haben, noch mehr Abstand und mehr Mühe … aber nichts half, eine kleine Schildkröte löste den von Leeroy gesetzten Alarm aus, ich versuchte sie wegzutragen doch sie schrie erstaunlich laut und panisch, dann erhob sich etwas im Nebel und es schien in unsere Richtung zu kommen, nebst der unkenntlichen gigantischen Form sahen wir auch zwei helle Lichter in einiger Höhe Sofort packten wir alles zusammen und verschwanden, wir setzten unsere Nachtruhe an anderer Stelle fort Die Reise setzte sich fort, am Flussufer sahen Leeroy und Gorok eine alte Hausruine die auf einer kleinen Insel zu stehen schien, sie fanden es eine gute Idee nach etwas Brauchbarem Ausschau zu halten, ich wartete mit den Pferden am Ufer Aus der Entfernung sah ich nicht viel, dann auf einmal aber wurde klar dass sich das Haus vom Ufer zu entfernen schien, auch der Weg über den sie einst gekommen waren war verschwunden, etwas riesiges war unter ihren Füßen und es machte den Anschein zu leben Beide sprangen und versuchten herüber zu schwimmen, doch das Ungetüm unter ihnen hatte sie bemerkt und folgte, es dauerte nicht lange bis sie an Land waren und wir das Ding sehen konnten, eine immense schildkrötenhafte Kreatur griff uns an Meine Versuche sie anzugreifen hatten keine Wirkung, ihr Angriff dafür umso mehr, ich wurde schwer verletzt und die Pferde starben sofort, Gorok war inzwischen auch schwer verletzt worden Als ich mich aufzurichten versuchte stellte ich fest dass ich mich nicht auf dem Grund befand, ich schwebte, hatte Krallen und Flügel, meine Verwirrung stieg, die Panik des Kampfes vermischte sich mit der Panik um meine offensichtliche Transformation - oder Halluzinierte ich? Leeroy und Gorok rannten wie die Teufel und diese „Schildkröte“ schien das Tempo an Land nicht halten zu können, nach einiger Zeit gab sie auf, ich schloss zu den anderen auf In meiner aktuellen Form erkannten sie mich jedoch nicht, Gorok hielt schon einen Angriff parat das sah ich in seinen Augen, ich sprach aber sie gaben keinerlei Reaktion zu dem gesagten, aber sprachen von Tamarax? Verzweifelt versuchte ich auf magischem Weg Leeroy zu kontaktieren und ihm zu berichten was passiert war, dies funktionierte, was immer ich mit meiner Stimme sagen wollte wurde wohl negiert, stattdessen hörten sie nur „Ich bin Tamarax“ Die Verwandlung löste sich und ich kehrte in meine eigene Gestalt zurück, wir alle waren schwer angeschlagen und nun gab es zurecht offene Fragen in der Gruppe Wir errichteten unser Lager und ich begann sie darüber zu informieren was mir widerfahren war und erklärte die mir bisher bekannten Zusammenhänge, dies alles war zu viel für mich alleine …]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-50.html</link>
			<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 49 - Part 1</title>
			<description><![CDATA[Die Versammlung löste sich auf, einer nach dem Anderen verlies den Compound, ich folgte Al'chara hinaus um mit ihr zu sprechen Sie war sichtlich unzufrieden und ich fürchtete schon dass sie mich abweisen würde, doch das geschah nicht, ich bat um ein Gespräch unter vier Augen, so zogen wir uns ins Gästehaus des Compounds zurück Ich schilderte meine Situation und bat um Antworten, was konnte sie mir zu meiner VErgangenheit sagen, zu den Drachen in meinem Leben, welche Hilfe vermochte sie zu bieten? Ein Bluttest bestätigte was Tundra bereits gesagt hatte, es gab eine Verbindung zu Drachen - ohne Frage, um mehr sagen zu können müsste sie aber meinen Anhänger untersuchen, sie schien eine Vermutung zu haben Sie erhielt ihn und schickte mich mit der Anweisung fort dem Koch einen Essensauftrag zu übermitteln Leeroy wartete ausserhalb des Gästehauses, ich weihte ihn ein, währenddessen waren Garret und Co. anderweitig im Compound zugange Nachdem wir den Koch informiert hatten gingen wir zurück in den Speisesaal, hier waren Garret, Ava und Arem gerade dabei mit Pashar über Essenslieferungen zu verhandeln Das Thema war mitunter hitzig, es machte den Eindruck als ob sich Garret in der Verhandlung verrennen würde, aber ich konnte nur wenig beitragen da mir die Leute und die Situation größenteils unbekannt waren Ein weiteres Thema war der Wiederaufbau der Stadt, dieser Horatio liefert hier wohl das Holz, hatte aber auch einen Einfall um an Stein zu gelangen, offenbar hatten die Orks im Norden reichlich davon Die Mumie sprach sich dagegen ausschließlich für seine eigenen Belange aus, ein Turm aus Holz sollte auf dem Marktplatz errichtet werden um an irgendwelche Teleportvorrichtungen zu gelangen Nebenher wurde Gereon wieder für die Verwaltung eingesetzt, eine FInanzprüfung sollte erfolgen und die Steuern wieder angefangen einzutreiben damit die Aufbaumaßnahmen auf lange Sicht auch finanziert werden könnten Nachdem auch dies abgeschlossen war besprachen unsere zwei Gruppen relevante Themen der leltzten Zeit und das weitere Vorgehen, auch übergab mir Garret ein magisches Buch damit wir nach unserer Abreise weiterhin in Kontakt bleiben könnten Der Tag war lang gewesen, der Abend brach herein und wir begaben uns zur Nachtruhe Meine Nacht hingegen war der Horror, wann immer ich kurz vor dem Einschlafen war schreckte ich hellwach hoch, an Schlaf war nicht zu denken, warum war mir auch unklar Recht früh am Morgen schlich ich durch die Gänge im Compound und begegnete zufällig Ava, sie sah sofort das etwas nicht stimmte, so schilderte ich ihr die Umstände der vergangenen Nacht Sie schlug vor mich einaml zu untersuchen, fand aber nicht aussergewöhnliches, danach meinte sie dass Arem vielleicht mehr Erfolg haben könnte da auch er medizinisch bewandert war, aber alles was er sagte war dass meine Haut sich merkwürdig hart anfühlen würde Mit der Erkrankung und dem Tod von Yonci im Hinterkopf schwante mir nichts gutes, gab es etwas dass Personen mit Drachenblut umbrachte? So entschied ich zurück zu Al'chara zu gehen, sie vermochte ggbfs herauszufinden was mir fehlte Zufrieden über meinen frühen Besuch war sie allerdings nicht, doch gewährte sie Einlass, offenbar hatte sie die Nacht primär mit dem analysieren des Drachenklauenanhängers zu verbracht und war ihrerseits erschöpft Als sie von den Symptomen hörte war sie wenig überrascht, wie es aussah war die Klaue - wie sie sich ausdrückte - von meiner "Schwester", durch Blutmagie war das Bewustsein eines Drachenjünglings in mich übertragen worden Wir teilten uns fortan diesen Körper und die Klaue war wie es ausah Bestandteil des Ganzen, ohne ihre Präsenz gewann das andere Bewustsein an Stärke und drohte mich zu verdrängen, daher die Schlaflosigkeit Ihre Informationen waren erstaunlich detailreich, Tamarax hieß das Drachenjunge und die Mutter schien wohl Belaxarim zu sein, was für ein Zufall, mein Impuls sie aufzusuchen war daher von Anfang an sinnvoll, oder sogar erwzungen? Wieso und wer aber für diese Situation wirklich verantwortlich war wusste Al'chara nicht, nur eines war klar und das war wie angewidert sie von dem Gebrauch von Blutmagie war, dies war etwas dass besonders Shadar Logoth zu seinem Vorteil nutzte Sie wirkte nun etwas ambivalent gegenüber mir, das konnte ihr wohl niemand übel nehmen Ava war dankbarer weise die ganze Zeit bei mir gewesen, doch nachdem wir Al'chara verlassen hatten wollte ich erstmal etwas Ruhe, so trennten sich unsere Wege für den Moment   Nachher: [siehe Part 2 - Arem]]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-layara/Sitzung-49-part-1.html</link>
			<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
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