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		<title>TableTopTreff Hannover e. V.: Tagebuch: Harkis</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2026 07:10:28 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 41</title>
			<description><![CDATA[Spät in der Nacht kehren wir zum Lurker’s zurück, erschöpft, aber erfolgreich: Der Tunnel steht kurz vor dem Durchbruch und die Revolution kann beginnen. Es bleibt also nur noch, sich gründlich auszuruhen. Viel zu früh am nächsten Morgen holt uns Berch zu unserem Termin mit Lafayette ab. Auf der Straße beobachtet uns eines von Marcos Kindern. Nach der gestrigen Begegnung habe ich kein Interesse daran, dass er mehr von unserer Operation erfährt als nötig und ich fauche es an, zu verschwinden, doch Suna geht dazwischen. Offenbar hat sie Gefallen an diesem Kind gefunden. Nun, das Kind geht trotzdem, soweit, so gut. Bei Lafyette erklärt er uns, wie der Deal mit den Hextor zustande kam: Offenbar ist in der Nähe von Scourgefaust ein Monster aufgetaucht, gegen das sie Verbündete benötigen könnten. Er ist sich bewusst, dass die Hextor in Zoica Probleme machen könnten, blablabla. Ich heuchle Interesse, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen und Lafayette auf unsere Seite zu halten. Suna hat indessen nur Augen für das Pantherbaby in der Ecke, auch nach wiederholtem Auffordern von Lafayette geht sie dorthin, woraufhin er ein Gefäß mit Flüssigkeit wirft und Suna am Boden anklebt. Ich überlege, ob ich einschreiten soll, doch auch eine Imperial Nightingale muss ihren Platz kennen und so unterstütze ich Lafayette in seinem Handeln, was Suna natürlich nicht passt. Anschließend gehen wir zu Chrylax Haus, um den Plan ein letztes Mal durchzugehen, beispielsweise wird die Frage geklärt, wie Chrylax und Melody unauffällig zum Tunnel gebracht werden können… eine große, wandelnde Leiche ist sicher nicht gerade unauffällig, von Melody ganz zu schweigen, was immer sie ist. Währenddessen liefert Suna sich ein Wettschießen mit Joni um einen goldenen Armreif. Tatsächlich gewinnt sie, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob das an Sunas Können liegt oder ob der Elf sie gewinnen ließ. Ganz unfähig ist Suna mit dem Bogen aber ganz ohne Frage nicht, beeindruckend. Derrin ist derweil dermaßen aufgedreht, dass ich befürchte, dass er ohne uns loslegt. Doch es hilft nichts: Berch hat uns derart früh geweckt, dass wir definitiv noch etas ausruhen sollten und so gehen wir zurück zum Lurker’s, um genau das zu tun. Anschließend kehren wir aber sofort zurück, um sicherzugehen, dass Derrins überschäumender Enthusiasmus nichts ruiniert. Auf dem Weg werden wir schon wieder von dem Mädchen beschattet… das kann ich jetzt nicht brauchen und ich verscheuche sie. Suna ärgert sich, aber sie muss lernen, dass es Momente gibt, in denen man nur die Leute um sich haben darf, die man dazu ausgewählt hat. Bei Chrylax angekommen bestätigen sich meine Befürchtungen: Derrin und Joni sind bereits losgezogen. Ich verfluche die beiden. Ich bin froh, dass wir ihre Hilfe haben, aber wenn sie die Befreiung von Lord Sardak vereiteln, dann Gnade ihnen vor den Göttern. In großer Hast bugsieren wir Melody und Chrylax in die Kutsche und machen uns auf den Weg zum verabredeten Einstieg. Da es deutlich früher ist als geplant ist sind natürlich noch viele Leute auf der Straße. Ich bitte Suna, ihre Talente zu nutzen und die Leute zu unterhalten, bevor sie nachkommt, was sie mit Freuden und ausgesprochen gut tut. Ich glaube, wir schaffen es tatsächlich, unbemerkt in der Kanalisation zu verschwinden. Kein Ort für Melody, die ständig in den Netzen hängenbleibt, aber Chrylax scheint sich hier wohl zu fühlen, während er links und rechts Spinnen in Brand setzt, die uns daraufhin in Ruhe lassen. Beim Tunnel angekommen sehe ich zu meiner Erleichterung, dass Derrin und Joni dort warten und nicht schon losgestürmt sind. Ich sehe wenig Sinn darin, sie jetzt noch für ihr Aufbrechen zu beschimpfen und erinnere sie stattdessen nochmal an den Plan: Erst die Kerker, dann der Rest. Dann ist es soweit: Derrin macht den Durchbruch und ich sende einen Blitz aus. Gleichzeitig stürmen wir aus dem Tunnel, Garret voran. Offenbar beschäftigt Cuu Wachen mit hervorragenden Reflexen oder er war vorgewarnt worden, jedenfalls werden wir sofort unter Beschuss genommen, sowohl von Wachen im Turm als auch von dem komischen Vieh vom Goblinfort und sein neues Spielzeug, ein Drachenwelpe? Ich bekomme keine gute Sicht… Joni und Derrin drehen sofort bei und nehmen sich den Turm vor. Verdammt, die hätte ich im Kerker gebraucht. Nun, es muss auch ohne gehen. Wie durch ein Wunder erreichen wir das Tor des Compounds unverletzt, wo Tuntun uns bereits die Tür aufhält. Wenigstens der Teil des Plans läuft wie geschmiert und wir treffen uns mit den Ogern in der Halle. Vier. Weniger als erhofft, aber immerhin. Bevor Garret Gelegenheit hat, irgendetwas zu tun oder zu sagen, was den Plan noch weiter schiefgehen lässt, weise ich sie an, die Tür zu halten, während einer von uns als Kompensation für Derrin und Joni mit in den Kerker kommt. Allerdings ist dieser nur schwach besetzt. Hatte Cuu nicht damit gerechnet? Sei es drum, die eine Wache auf der unteren Ebene verliert schnell ihr Leben und ihren Schlüssel. Den Schlüssel gebe ich Suna und weise sie an, die Gefangenen auf dieser Ebene zu befreien, in der Hoffnung, sie aus den schlimmsten Kampfhandlungen herauszuhalten. Ich weiß noch zu gut, welche Monstrosität sich das letzte Mal in der unteren Ebene herumtrieb. Und tatsächlich: Grizzla erwartet uns bereits, und sie hat Verstärkung dabei: Ein schwarzer Drachengeborener. Nach einem erbitterten Kampf schaffen wir es unter großen Bemühungen, beide zu töten, aber der Kampf fordert Tribut: Der Oger Titch hatte nicht die geringste Chance gehabt und liegt erschlagen am Boden. Glücklicherweise bleibt Suna nahezu unverletzt und feiert den Sieg, indem sie den an der Wand angeketteten Mann verarztet. Ich lasse sie. Jeder Befreite ist ein Schild mehr zwischen uns und Cuu’s Getreuen. Wir suchen den Schlüssel für die Zellen und Garret findet ihn schließlich. Ich bin so kurz vor dem Ziel meiner Bemühungen! Ich schnappe mir den Schlüssel und befreie Ssai Sardak aus seiner Zelle. Er zeigt sich dankbar und ich fühle mich geehrt ob seines Lobes, auch wenn ich ihm berichte, dass wir noch nicht in Sicherheit sind und der Kampf noch tobt. Wir befreien die anderen Gefangenen, Yonci und Al'chara, die offenbar von großer Wichtigkeit sind, jedenfalls behandelt sie Lord Sardak so. Um die Ecke sehe ich gerade noch, wie Garret sich bemüht, die Axt des Drachengeborenen in den magischen Sack zu stecken. Was will er damit? Ich halte ihn davon ab, bevor Lord Sardak ihm die Axt abnimmt und ihn zum Dank den Kopf tätschelt. Garret scheint eher verwirrt als geehrt. Auf dem Weg nach oben fragt mich Lord Sardak sowohl zu Leichen als auch zu Lebenden immer wieder, ob es sich um Freund oder Feind handelt, bei jedem Feind nimmt er die Axt und spaltet den Schädel. Ich gehe zunächst von Rache aus, doch das Vorgehen ist so methodisch, dass ich mich frage, ob vielleicht mehr dahinter steckt. Oben in der Halle ist der Kampf noch im Gange, doch scheint weitestgehend unter Kontrolle, sofern dieser Begriff derzeit verwendet werden darf. Einige Gefangene haben offenbar das Zeitliche gesegnet, doch Chrylax steht noch und feuert kontinuierlich Feuerblitze in Richtung obere Ebene. Lord Sardak verliert wenig Zeit und türmt die Leichen zu einer Barrikade auf, hinter der er Yonci und Al’chara versteckt, dann stellt er sich schützend vor sie. In der Tat, sehr wichtige Leute, ohne Frage. Etwas überraschend ist seine Anweisung, sich nun um Cuu zu kümmern, doch immerhin war er verantwortlich für Lord Sardaks Gefangenschaft und hatte sich den Tod schon damit redlich verdient. Ich hatte dennoch gehofft, bereits jetzt in der Deckung des allgemeinen Chaos die Stadt verlassen zu können, aber genauso gut konnte ich Cuu seiner gerechten Strafe zuführen. Wir gehen also nach oben in die Richtung, in die Chrylax die Feuerblitze schießt. Hinter der Tür verbirgt sich ein Arboretum, in der eine sehr verängstigte Dryade lebt. Instinktartig will ich sie angreifen, kann mich aber gerade noch so zurückhalten. Eine gute Entscheidung, da sie uns darauf hinweist, dass die Früchte hier unsere Kräfte wiederherstellen können - das haben wir bitter nötig und es dürfte unsere Erfolgsaussichten steigern. Sie tut dies zwar unter der Bedingung, dass wir Cuu nicht töten, aber ich fühle mich an dieses Versprechen ehrlich gesagt nicht gebunden. Suna hingegen ist ganz hin und weg von der Frau. Als wir aus dem Arboretum kommen, ist direkt gegenüber eine Tür mit einem Drachenkopf daran - ist hier möglicherweise Cuus Unterkunft? Ich untersuche die Tür und sage Garret und Suna, das sie Ausschau nach weiteren Gefahren halten sollen. Immerhin rennt dieses komische Vieh hier noch herum und wo es ist, ist wahrscheinlich auch das Elefantenwesen nicht weit, das Suna gestern noch auf dem Marktplatz gesehen hatte. Ich entdecke, dass man den Knauf der Tür entfernen kann - ein Schlüssel? Plötzlich höre ich Schritte. Ich drehe mich um und tatsächlich: Dort stehen die beiden übrigen Söldner und dieses seltsam kleine Drachenvieh. Offenbar haben Garret und Suna nicht besonders gut aufgepasst. Verflucht! Die beiden greifen mich an, doch nicht nur greifen Garret und Suna aus dem Gang nebenan an, auch Joni und Derrin lassen sich endlich blicken und setzen den beiden zu. Es entbrennt ein weitere harter Kampf. Ich bin gefangen zwischen den Gegnern und der Tür, deren Knauf nun ständig Feuer speit. Mein Trick, sich im Arboretum zu verstecken und aus der Deckung heraus zuzuschlagen klappt nur zweimal, dann ist die Tür plötzlich verschlossen und ich bin dem Elefenatenwesen und dem Feuerknauf mehr oder weniger ausgeliefert. Beide setzen mir schwer zu, doch ich halte mich auf den Beinen - anders als Garret, der kurz darauf in die Knie geht. Derrin hingegen schafft es, den Elefanten zu töten, doch da dieser einfach stehen bleibt, hackt er weiter auf ihn ein, jegliche Zurufe überhörend. Schließich ist es Suna, die den Tag rettet und das Magiervieh tötet. Ich kratze Garret vom Boden auf - Cuu wartete noch, er hatte noch eine Rolle zu spielen. Außerdem hatte er sich bereits um das Sardak-Imperium verdient gemacht und verdiente es daher, die Sache zu überleben, ungewollt oder nicht. In unserer aktuellen Verfassung ist es jedoch wenig ratsam, weiterzumachen und so gehen wir erstmal in die Halle zurück, um dort nach dem rechten zu sehen. Wie sich herausstellt, sind die Kampfhandlungen vor dem Compound vorbei. Die Hextor haben ihr Wort gehalten und sind beim Anblick des Blitzes zu Hilfe geeilt. Allerdings hat der Sieg einen hohen Blutzoll gefordert, von den ursprünglich 12 Männern sind der Echse nur noch drei geblieben. Wahrscheinlich hält nur das Carook davon ab, auf Chrylax loszugehen - der Untote ist eine Beleidigung seines Glaubens. Unter anderen Umständen hätte ich nur zu gerne mit angesehen, wie Chrylax die Echse röstet, doch unter den aktuellen Bedingungen war ich dankbar über diesen Waffenstillstand. Auf unser Hilfegesuch antworten Ssai und Chrylax, indem sie mit uns kommen. Vor der Tür angekommen, versucht es Chrylax mit ein paar Zaubern, die jedoch keine Wirkung zeigen. Plötzlich hören wir eine Stimme - offenbar Cuu - aus dem Knauf sprechen. Für jemanden ohne Untergebene scheint er sehr siegessicher. Dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter - er beginnt, Shadar Logoth zu beschwören. Wie das funktionieren soll, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es dies unbedingt zu verhindern gilt - Eile ist geboten! Ich springe vor und drücke dem Drachenkopf an der Tür den Knauf wieder in den Mund, während Lord Sardak die Tür mit einigen kräftigen Schlägen mit der Axt zum zerbersten bringt. Wir stürmen in die Gemächer von Cuu und ich hoffe, dass es nocht nicht zu spät ist. Besonders eilig hat es natürlich Garret, der allen voran stürmt und um eine Ecke verschwindet. Dann erfolgt eine gewaltige Explosion. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass ich wieder zu Bewusstsein komme, während Suna sich über mich beugt und mir aufhilft. Neben uns wartet Lord Sardak, der einen mal wieder bewusstlosen Garret über der Schulter trägt. Gemeinsam mit den anderen verlassen wir den übel zugerichteten und brennenden Compound. Cuu ist tot, daran besteht kein Zweifel. Die Revolution ist gegen alle Umstände irgendwie geglückt und der einsetzende Regen wird möglicherweise die Flammen des Compounds bald löschen. Doch all das ist nicht mehr mein Problem. Nachdem Lord Sardak Garret abgesetzt hat und ich ihn mit einem weiteren Heilzauber, den er sich wirklich verdient hat, wieder auf die Beine gebracht habe, wende ich mich an Lord Sardak und kann endlich die Worte sprechen, auf die ich so lange hingearbeitet habe: „Lord Sardak, euer Volk und die Wüste braucht euch. Lasst uns gehen.” Sardak nickt majestätisch: „In die Wüste.” Und wir drehen uns um. Suna scheint ein wenig zwischen Garret und mir hin- und hergerissen. Offenbar hat sie den Austausch nicht mitbekommen und fragt, ob wir in die Sardakwüste gehen. Ich nicke und bedeute ihr zu kommen. Nachdem sie dem offenbar sehr verdutzten und schwer verletzten Garret ein Ei übergeben hat, kommt auch sie nach. Gemeinsam machen sich Lord Sardak, ich und Suna auf in Richtung Sardakwüste, zu einer hoffentlich glorreichen Wiederauferstehung des Volkes der Yuan-ti.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-41-203.html</link>
			<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 40</title>
			<description><![CDATA[Als ich Abends aufs Zimmer gehe, sitzt dort ein Junge, der uns mitteilt, dass Marco uns sehen will. Müde stimme ich zu, dann legen wir uns schlafen. Erst am Morgen fällt uns auf, dass niemand den Jungen gefragt hat, wo wir uns eigentlich mit Marco treffen wollen, aber irgendwie bezweifle ich, dass es daran scheitern wird. Dennoch machen wir uns aus Mangel an Informationen erstmal zu Lafayette auf, um vom Zusammentreffen mit Amastacia zu berichten. Doch uns wird berichtet, dass Lafayette derzeit auf Reisen ist, aber bald zurück erwartet wird, so dass wir immerhin mit Berch einen Termin ausmachen können. Garret hat sehr zu meiner Freude große Eile damit, die Revolution zu beginnen, so dass unser nächster Stopp Chrylax Haus ist, um mit Derrin zu sprechen. Dieser war nicht ganz untätig und hat Joni, Chrylax und Melody für „unsere” Sache gewinnen können. Während mir dieser Elf Joni zu bekifft erscheint um nützlich zu sein und ich Melodys Fähigkeiten zwar nicht einschätzen kann, aber nicht viel darauf gebe, ist der Gewinn von Chrylax ein enormer Schub, der mich sehr optimistisch stimmt. Suna hingegen ist sehr eingeschüchtert von Chrylax, aber sehr angetan von Melody, die wir hinter dem Haus treffen. Offenbar teilt Melody Sunas Vorliebe für Musik und bringt ihr ein neues Lied bei. Einen passenden Namen hat sie also. Derrin und Joni berichten uns derweil, dass sie begonnen haben, einen Tunnel in den Compound zu graben, der uns erlaubt, die äußeren Verteidigungsanlagen zu umgehen. Um das Ganze zu beschleunigen, stimmen wir zu, dabei zu helfen und verabreden uns für den Abend. Besonders amüsant finde ich außerdem, dass Garret voller Überzeugung von „seinem” Plan, zuerst die Gefangenen zu befreien, erzählt. Der Halbling ist doch das perfekte Werkzeug. Nun steht endlich Marco auf dem Programm. Da er sich noch nicht selbst gemeldet hat, schnappen wir uns einen seiner kleinen Spione und fragten ihn nach Marcos Aufenthaltsort. Er ist derzeit in der „Bastille”, ein recht exklusiver Club - interessant, Marco hat wirklich Kontakte in allen Schichten. Wir finden ihn über ein Schachbrett gebeugt, dass verschiedene Adelshäuser von Zoica repräsentierte. Suna findet das offenbar sehr spannend und zeichnet sich das Abzeichen eines der Häuser auf ihre Flügel. Sie ist ein wenig wie ein kleines Kind… gut, dass ich sie gefunden habe, bevor die Riesen sonstwas mit ihr angestellt hätten. Das Gespräch mit Marco verläuft jedoch eher enttäuschend. Wie immer fragt er uns nach Informationen und macht deutlich, dass er von der Revolution weiß und sie nicht gutheißt. Gleichzeitig wird er sich aber nicht einmischen, aber darauf achten, dass auch danach das Beste für die Menschen von Zoica getan wird. Das ist wohl als kaum verhohlene Warnung Richtung Garret zu verstehen - mich interessierte das danach eher weniger. Schon lange habe ich beschlossen, dass ich nach der Befreiung von Lord Sardak mit ihm in die Wüste zurückkehren werde, um ihn beim Wiederaufbau des Sardakimperiums zu unterstützen. Immerhin macht Marco auch klar, dass er uns zwar nicht unterstützt, aber sich auch nicht in eine andere Richtung einmischen wird, so dass er keine Bedrohung darstellt. Wo wir ohnehin schon dort sind, gehen wir auch gleich bei Tuntun vorbei um von den Ogerkindern zu berichten und den Beweis zu übergeben. Ich lasse dabei natürlich aus, dass eines der Kinder pulverisiert wurde und glücklicherweise hat Garret genug Verstand, mir nicht zu widersprechen. Der Oger möchte daraufhin am liebsten sofort losschlagen, doch wir überzeugen ihn, zu warten, bis in zwei Tagen ein Blitz am Himmel erscheint - das Zeichen für den Start. Hoffentlich spielt das Wetter mit… Wir überzeugen Tuntun noch, möglichst Leute am Kerker zu stationieren. Wie einfach das alles geworden ist, seit Ralkarion nicht mehr quer schießt… Vor unserer Nachtschicht zum Tunnelgraben kehren wir noch einmal ins Lurker’s zurück. Auf dem Marktplatz gibt es noch eine böse Überraschung: Wir entdecken die hünenhafte Gestalt des Elefenatenviehs vom Goblinfort. Ungünstig, es stand zu vermuten, dass diese zum Schutze Cuus angeheuert waren. Ich kann Suna gerade noch davon abhalten, es auf uns aufmerksam zu machen. Im Lurker’s wartet noch eine Überraschung auf uns, diesmal jedoch deutlich positiver, wenn auch nicht angenehm. Während Suna sofort wieder auf die Bühne springt und die Leute unterhält begrüßt uns Lafayette, der wieder zurück ist - in Begleitung dieser Echse Carook, der mittlerweile offenbar im Rang aufgestiegen ist, seiner Kleidung nach zu urteilen. Lafayette ist offenbar bestens in die Pläne zur Revolution eingeweiht und bittet uns um ein Gespräch unter acht Augen. Wir willigen ein und gehen auf unser Zimmer, wo Er eröffnet uns, dass er mit den Hextor verhandelt habe, die bereit seien, die Revolution unter der Gegenleistung, eine Kirche in Zoica errichten zu dürfen, zu unterstützen. Angesichts der Kampfkraft der Hextor warte ich Garrets Entscheidung gar nicht erst ab, sondern willige sofort ein und erhalte dafür ein Zeichen auf meiner Handfläche. Zu meiner Überraschung stellte auch Garret keine weiteren Fragen. Offenbar dachte er nur noch an seine Revolution. Möglicherweise hätte mich das nicht überraschen sollen, doch es wunderte doch, dass er so wenig über das danach nachdachte. Allerdings würde ich den Teufel tun, ihm das zu sagen. Etwa eine Stunde später machen wir uns auf den Weg in die Kanalisation, um dort am Tunnel weiterzugraben. Der Weg dorthin ist nicht ungefährlich, wir werden immer wieder von Spinnen angegriffen, doch können sie in die Flucht schlagen. Suna ruht sich ein wenig im Gang aus, während wir mit der Arbeit beginnen und gute Fortschritte machen.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-40-202.html</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jul 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 39</title>
			<description><![CDATA[Es stellte sich heraus, dass der Riese schon ziemlich angeschlagen war, ein Spruch von mir und er lag tot am Boden. Die Spinnen schienen darüber tatsächlich enttäuscht, aber das war mir erstmal egal. Stattdessen sprintete ich zum Käfig und machte mich daran, die Nightingale zu befreien. In der Tat verstand sie, was ich ihr in der Sprache meines Volkes mitteilte. Und wenngleich ihr Wortschatz offenbar sehr begrenzt schien, stellte sie sich als „Suna” vor. Nun denn Suna, tatsächlich freue ich mich, dich kennenzulernen. Ein Stück Heimat. Garret hatte inzwischen die Spinnen in Schach halten müssen. Ein kurzer Austausch ergab, dass diese den Riesen wohl als Frühstück verstanden hatten, jetzt aber kein totes Fleisch mochten. Wählerische Esser. Ein Ausweg aus dieser vertrackten Lage bietet sich nicht sofort, doch schließlich kann ich Sunas Äußerungen entziffern: In einer Höhle in der Nähe gäbe es noch zwei Riesen. Allerdings haben die Spinnen keinen Bedarf, dort jagen zu gehen und sehen uns dort in der Verantwortung. Da die Riesen offenbar für die Entführung und das Einsperren einer Imperial Nightingale verantwortlich sind, würde ich sie nur zu gern in die Fänge der Spinnen locken und so stimme ich zu. Suna führt uns zu der Höhle. Mir ist klar, dass wir es mit 2 Riesen nicht aufnehmen können und so ist der Plan erstmal, die Höhle auszukundschaften und die Riesen dann wenn möglich zu den Spinnen zu locken. Doch wann hätten unsere Pläne jemals funktioniert? Tatsächlich begegnen wir den Riesen in der Höhle, die glücklicherweise recht gesprächig sind. Unter dem Vorwand, ein Handelsangebot zu haben (offenbar verkaufen sie Pilze) verwickle ich sie in ein Gespräch. Dabei kam auch heraus, dass Cuu sie und ihren Kumpanen offenbar zum Schutz angeheuert hatte. Eile war also geboten, bevor Cuu noch mehr Unterstützung bekam. Das Gespräch geht schief, als die Riesen fordern, dass Suna wieder zurück in den Käfig soll. Auch wenn ich sofort unmissverständlich klar mache, dass dies nicht zur Debatte steht, erschreckt sich Suna und läuft davon - in die Höhle hinein! Nicht gut. Ich laufe ihr hinterher, wer weiß, was sie dort erwartet? Einer der Riesen schlägt reflexartig nach mir, es scheint aber mehr ein Instinkt als ein Angriff zu sein und ich ignoriere es einfach. Aus den Augenwinkeln bemerke ich jedoch, dass Garret die Situation offenbar anders bewertet und beginnt, auf das Bein des anderen Riesen einzuprügeln, bevor er uns hinterherläuft. Oh verflucht sei dieser Halbling, warum konnte ich an keinen Revolutionär mit Grips geraten? Wobei… wie sich bei Ralkarion herausgestellt hatte, konnte Grips für meine Pläne auch abträglich sein. Wie dem auch sei, damit war Diplomatie ausgeschlossen. Glücklicherweise kamen wir sofort an ein kleines Flüsschen und selbst wenn er Richtung Ausgang mit einem Gitter abgesperrt war, war dahinter ein weiterer Raum zu erkennen - offenbar gab es also einen zweiten Ausgang. Um den Fluss herum wuchsen gigantische Pilze, die diverse Auswirkungen auf uns hatten, wenn wir sie berührten, oftmals aber gar nicht mal schlechte. Ich tat mein bestes, um die Riesen davon abzuhalten, Suna zu erreichen, doch das war nicht leicht. Nennenswerte Erfolge hatte ich erst, als ich mich (natürlich als Schlange) als Türriegel versuchte und die Tür damit dem Ansturm der Riesen einige Zeit standhielt. Suna war weit entfernt und auch Garret hatte mein „Lauf!” offenbar auf sich bezogen. Mittlerweile schon übel zugerichtet gab auch ich Fersengeld. Einer der Riesen hatte aber dummerweise die Intelligenz besessen, am Gitter zu lauern. Als ich im Raum auf der anderen Seite ankam, bemerkte ich drei Dinge. Erstens: Der Ausgang war der Fluss selbst - und ich konnte nicht schwimmen. Zweitens: Den Riesen am Gitter, der nicht aussah, als wäre er zu Scherzen aufgelegt. Drittens: Den zweiten Riesen, der meine aussichtslose Situation keulenschwingend untermalte. Ich versuchte mich wieder zu verwandeln, doch in meiner geschwächten Form gelang es mir nicht. Als letzten Ausweg ergab ich mich in mein Schicksal und stürzte mich in den Fluss, darauf hoffend, dass die anderen am anderen Ende der Höhle in Sicherheit warteten und mich herausziehen könnten. Zu meinem gewaltigen Glück war dies der Fall. Garret bedankte sich für die Rettung. Es lag mir auf der Zunge zu sagen, dass ich es für Suna und nicht für ihn getan hatte, doch biss mir im letzten Moment auf die Zunge. Es konnte nicht schaden, wenn der Halbling sich mir gegenüber schuldig fühlte. Als ich mich aufgerichtet hatte und umdrehte, verflog meine vorübergehende Erleichterung fast sofort, als ein immerhin angeschlagener Riese aus der Höhle trat. Mit letzter Kraft und Verzweiflung ließ ich eine Flamme in meiner Hand aufleuchten, um wenigstens noch ein bisschen Gegenwehr zu leisten. Doch der Riese selbst schien ebenfalls nicht mehr sehr erpicht auf eine weitere Auseinandersetzung und so siegte der Überlebensinstinkt und ich folgte den anderen auf der Flucht in den Wald, auf der uns die Riesen glücklicherweise nicht verfolgten. Die Spinnen waren von diesem Ausgang natürlich nicht begeistert, aber unter Opferung eines Pferdes konnten wir sie wenigstens überzeugen, uns unbehelligt durch die Berge passieren zu lassen. Wir kehrten zur Kutsche zurück und ich fiel endlich in einen tiefen Schlaf. Unsere Reise nach Zoica verlief darüber hinaus glücklicherweise ereignislos, wenn man mal von der Ankunft selbst absieht. Wie üblich werden wir vor der Stadt zum Bezahlen der Steuer angehalten, was wir mittlerweile ohne zu murren tun. Suna freut sich sehr über den Beweisstempel. Dann fallen mir die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auf und darauf angesprochen erklärt die Wache, dass es wohl ein Problem mit Terroristen gegeben hätte. Derrin war wohl nicht ganz inaktiv gewesen, nachdem ihn Gorok letztes Mal zu Aktionen ermutigt hatte. Suna scheint diese Verbindungen aus den gehörten Gesprächen der letzten Tage ebenfalls zu ziehen und bringt uns in Schwierigkeiten - sie schaut die Wache an und wiederholt nickend „Terroristen”. Glücklicherweise hält die Wache das Geplapper eines Vogels für unbedeutend, das hätte uns sonst ernsthaft gefährden können. Ich muss Suna dringend beibringen, wann man ruhig sein muss. Wir uns erstmal auf den Weg zum Lurker’s, um uns nach den Strapazen der letzten Tage etwas auszuruhen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Suna scheint es dort sehr zu gefallen, sie hüpft sofort auf die Bühne und beginnt zu singen. Ich bin im ersten Moment etwas angespannt, doch den Gästen scheint es zu gefallen und so entspanne ich mich und beginne damit, mich mental auf den anstehenden Triumph der nächsten Tage vorzubereiten. Gleichzeitig sähe ich in Garret die Idee, dass das erste Ziel beim Angriff der Kerker sein sollte, damit uns die dort Gefangenen danach unterstützen können. Meine wahre Motivation lasse ich natürlich geheim.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-39-201.html</link>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 38</title>
			<description><![CDATA[Unglücklicherweise müssen wir hier noch die Nacht verbringen. Ich weigere mich jedoch, auch nur eine Minute länger unter diesem Dach zu verbringen und schlafe lieber draußen. Unterwegs auf der Suche stelle ich fest, dass unter Aamstacias Haus eine Höhle ist. Am Eingang werde ich gleich von einem der Scheusale Aamstacias empfangen. Es ist zwar nicht offen aggressiv, folgt mir jedoch in einiger Entfernung, ich behalte es sicherheitshalber im Auge, will aber trotzdem sehen, was Amastacia hier unten wohl so treibt. Und es ist genauso schlimm, wie ich dachte. Nicht nur, dass mir ein übler Gestank entgegenschlägt, nein, an allen Ecken und Enden liegen Körperteile und halbfertige, absurde Körper sowie Flüssigkeiten, bei denen ich nichtmal wissen will, woraus die gemacht sind. Und ich hab wirklich keinen schwachen Magen. Die Kreatur bleibt am Eingang stehen, sie wirkt aus irgendeinem Grund etwas verwirrt. Dennoch: All dies übersteigt meine Erfahrung und meinen Verstand. Ich nahm mir vor, den anderen davon zu berichten und zu zeigen, insbesondere Ralkarion. Mal sehen, was er dann von unserer „Gastgeberin” halten würde. Doch als ich ins Haus gehe, um Ralkarion nach unten zu nehmen, ist dieser sichtlich ungehalten. Gut, es ist etwas früh, aber er ist doch sonst so versessen darauf, alles zu erfahren… merkwürdig. Als ich Amastacia damit konfrontiere, ist sie sogar stolz auf ihr „Labor”, jedoch verwundert, dass ich keinen Schaden genommen habe - die Gase dort sind offenbar tödlich. Das wusste ich zwar nicht, doch aus irgendeinem Grund glaubt Ralkarion jetzt, ich hätte versucht, ihn zu beseitigen. Das entspricht zwar in keinster Weise der Wahrheit, doch wenig später wünsche ich mir fast, es wäre so gewesen. Doch zuerst erwartete Amastacia wohl noch weitere Gäste, jedenfalls klopfte es. Amastacia lässt uns am Frühstückstisch sitzen und geht, um sie zu empfangen. Da ich dieser Katze keinen Meter weit traue, gehe ich hinterher und lausche an der Tür. Ich bekomme gerade noch mit, dass wohl zwei Frauen und ein Mann Amastacia begrüßen, da knallt mir einer ihrer Diener die Tür ins Gesicht und ich gehe zu Boden. Das hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Und alles, worüber Ralkarion sich beschwert ist, dass sein Tee verschüttet wurde, ich hätte ja nicht lauschen müssen. Woher kommt nur plötzlich sein Vertrauen in diese… Person? Ausgerechnet Amastacia scheint mir die Lauscherei aber nicht krumm zu nehmen und stellt uns die Gäste als Familie vor. Dann entschuldigt sie sich, sie müsse nun der Tochter helfen und impliziert dabei deutlich, dass deren Großmutter als Teilelager herhalten muss. Diese ewige Unfähigkeit von Menschen, ihr Schicksal zu akzeptieren! Wenn die Tochter todkrank ist, dann soll es halt so sein. Kein Grund, die Großmutter auszuschlachten. Bah! Amastacias Arbeit unten hat auch Auswirkungen auf uns oben im Haus. Schmerzhafte, elektrische Auswirkungen, doch Ralkarion scheint immer noch von der Güte Amastacias überzeugt. Unfassbar. Ich bringe bei der Gelegenheit vor, dass ich intendiere, nach diesem Auftrag beabsichtige, nach Zoica zurückzukehren um zu tuen, weshalb ich das Ganze überhaupt mitgemacht habe. Und schon wieder schießt Ralkarion quer, indem er die ganze Planung in Frage stellt. Das Problem dabei ist: In Bezug auf Zoica hat er recht, der aktuelle Plan lässt mit Blick auf die Zukunft doch enorm viele Fragen offen. Und das mir das egal ist, sollte ich möglicherweise nicht so offen sagen. Viel schlimmer ist jedoch, dass Garret sich davon beeinflussen zu lassen scheint. Und so tue ich das einzige, was mir einfällt: Ich beschwöre das Bild von Ralkarions Wutausbruch vor ein paar Wochen gegenüber Garret herauf und lasse einen gewaltigen Sturm auf ihn los, wie er viel zu vorsichtig sei, dass uns die Zeit davonlaufe, dass ein Risiko immer bestehen würde und wir nie zu etwas kommen würden, wenn wir alle unsere Risiken abdecken. Dann stürme ich davon und hoffe, das der eigentliche Adressat der Rede, Garret, wieder auf Kurs gebracht wurde. Da ich schlecht zurück kann, mache ich mich zu Fuß auf den Weg, diesen verfluchten Ort zu verlassen. Unterwegs holen mich die anderen mit der Kutsche ein und mit einiger Befriedigung höre ich, dass es nun tatsächlich zurück nach Zoica geht. Äußerlich nehme ich die Nachricht eher stoisch auf, innerlich jubiliere ich. Hat mir der Umgang mit so vielen verschiedenen Wesen in den letzten Monaten also doch etwas gelehrt. Dummerweise sind meine Probleme damit noch nicht am Ende. Zurück in Kettlehall fällt uns sofort das Fehlen des Riesen auf und auf Nachfrage erzählt man uns, dass er mit den Ogerkindern auf Trainingsmission gegen die Grottenschrate gezogen ist. Bitte was? Das war nicht abgesprochen! Er sollte auf sie aufpassen, nicht sie in Gefahr bringen! Das konnte unsere Pläne in Zoica ernsthaft gefährden. Und wieder einmal stellt sich Ralkarion quer und salbadert etwas von wegen „Ein Riese und 13 Ogerkinder gegen Grottenschrate, was solle da schon passieren?”. Manchmal, zugegeben sehr selten, frage ich mich, ob er sich eigentlich selber reden hört. Doch auch diesmal kann ich ihn unter tatkräftiger „Mithilfe” von Garret überzeugen und wir ziehen den Ogerkindern hinterher, die glücklicherweise nicht schwer zu verfolgen sind. Wir finden sie etwa einen Tag später bei den Ausläufern der Stadt der Grottenschrate, Azoicstrum. Ein Ogerkind ist bereits verletzt, was mich in meiner Entscheidung bestätigt. Außerdem ist auch ein Halbling namens Fling dabei, der offenbar gut mit Ralkarion kann und diesen in ein Gespräch verwickelt. Unsere Versuche, Bolg Mor zur Umkehr aufzufordern, bleibt indessen erfolglos - unbedingt will er mit den Ogerkindern Azoicstrum auskundschaften und ihnen das beibringen. Ich füge mich in mein Schicksal, auch die anderen begleiten die Gruppe weiter, um Schlimmeres zu verhindern. Statt dann aber erstmal selbst vorzumachen, wie man auskundschaftet, schickt er sofort ein Kind vor. Ralkarion folgt unsichtbar, offenbar fürchtet sogar er mittlerweile um die Sicherheit der Ogerkinder. Doch es ist zu spät: Einer der Grottenschrat-Wächter schlägt auf eine Art großen Gong - und das Ogerkind zerplatzt förmlich in alle Einzelteile! Verdammt! Hoffentlich war das nicht Tuntuns Sohn, alles andere würde sich irgendwie ausgleichen lassen. Für mich steht sofort fest, dass die Oger hiervon nicht erfahren dürfen und hoffe, dass auch die anderen da mitspielen, habe aber wenig Hoffnung. Mir bleibt also nur, zu beten… Immerhin lässt sich jetzt endlich der geschockte Bolg Mor zur Rückkehr bewegen und so kehren wir mit einem Ogerkind weniger im Schlepptau zurück nach Kettlehall. Wenigstens etwas. Dort angekommen, bitten wir die Ogerkinder noch um einen Beweis für ihre Eltern, dass sie am Leben und frei sind und erhalten ihn von Tuntuns Sohn. Den Göttern sei Dank, er war nicht der Getötete. Als wir uns damit am nächsten Morgen in Richtung Zoica aufmachen, eröffnet uns Ralkarion, dass er mit „unserem” Plan nichts zu tun haben möchte und in Kettlehall bleibt. Ich will ehrlich sein: Er wäre bei dem Vorhaben ausgesprochen hilfreich gewesen, doch sein Verhalten und scharfe Analysefähigkeit der letzten Wochen war immer wieder ein Problem für mich gewesen, also ist dies wohl die beste Lösung. Noch dazu nötigt mir sein Überlebenswille doch ein gehöriges Quäntchen Respekt ab und so verabschiede ich mich mit em ehrlichsten Kompliment, dass ich ihm machen kann: Er sei nützlich gewesen. Interessanterweise fällt auch Garrets Verabschiedung nur mäßig enthusiastisch aus - offenbar habe ich den Halbling mittlerweile völlig in meiner Tasche. Gut. Wir machen uns auf den Weg nach Zoica, doch werden kurz vor dem Gebirge von Kampfeslärm und Geschrei abgelenkt. In Sicht kommt ein Riese, der von den Spinnen angegriffen wird und im Gegenzug auf diese einschlägt. Doch was unendlich wichtiger ist: Er schlägt mit einem Käfig auf die Spinnen ein, in denen eine Imperial Nightingale sitzt - eine Spezies von Vogel, die in höheren Kreisen der Yuan-Ti aufgrund ihres Gesangs sehr beliebt war. Ist dies ein gutes Zeichen? Ohne auf Garret zu warten, gehe ich sofort zum Angriff auf den Riesen über, um ihn für diesen Frevel zu strafen…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-38-198.html</link>
			<pubDate>Wed, 03 Jul 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 37</title>
			<description><![CDATA[Doch zuerst bestand Ralkarion hartnäckig darauf, Nr. 28 zu befreien. Wie gesagt sah ich mich nicht verpflichtet und hätte ihn lieber dort gelassen, wo er war, doch der Tiefling ließ sich nicht davon abbringen. Jedoch war der Trip vergeudete Zeit: Es stellte sich heraus, dass er offenbar alleine ausgebrochen war. Was jedoch interessanter war, dass wir auf dem Weg nach draußen in eine Kammer mit sechs alten Männern stolperten, die ganz offenbar magisch begabt waren, denn innerhalb von Sekunden waren sie einfach verschwunden. Mysteriös, doch irrelevant, so hoffte ich. Es gab schon genug Faktoren in meinem Vorhaben, da brauchte ich nicht noch weitere Komplikationen. So oder so ging es weiter nach Boulderbane - ein Ort, der meine schlimsten Erwartungen bestätigte. Schon die Umgebung verhieß in düsteren Nebel gehüllt nichts Gutes, dann liefen dort anscheinend ausschließlich diese Scheusale herum, deren bloße Existenz eine Beleidigung war. Es kostete mich alle Selbstbeherrschung, nicht auf der Stelle umzudrehen - eine Kampf anzuzetteln, hätte hier Selbstmord bedeutet und dafür stand zuviel auf dem Spiel. Irgendwann kamen wir an ein Haus, das in dieser Umgehbung passender kaum hätte sein können: Windschief und auf einer Klippe. Auf ein Klopfen antwortete niemand, doch statt umzudrehen spazierte Garret einfach hinein, sehr zu meinem Missfallen. Der Besitzerin, die uns dort empfing, ging es sehr ähnlich. Immerhin, dann beruhte meine Ablehnung auf Gegenseitigkeit. Das erste, was sie dann auch tat, war, den Speaker Staff zu zerbrechen und einen leuchtenden Kristall zu entnehmen, in dem offenbar Seelen gefange waren. Hätte sie diese nun freigelassen und ihrer natürlichen Bestimmung zugeführt, hätte das vielleicht zu einer Sympathiehebung geführt - stattdessen hatte sie vor, diese in weitere Scheußlichkeiten einzusperren. Im Gegenzug erhielten wir einen Beutel, der innen größer war als außen, Informationen zu Lafayettes Karte sowie einige andere Informationen, die für mich aber alle nicht von Bedeutung waren. Viel zu abgelenkt war ich von der furchtbaren Umgebung, ich bekam lediglich mit, dass Amastacia in Wirklichkeit eine magisch begabte Katze war, die diesen Körper nur für Besucher benutzte - auch Katzen sind nicht immer vertrauenswürdig. Das sie die Konstrukte offenbar auch auf Auftrag herstellte - es gab wirklich ekelhafte Wesen auf der Welt. Dummerweise verriet ich ihr in diesem Zusammenhang den Fundort des Drachen von vor ein paar Wochen. Ich hätte mir am liebsten auf die Zunge gebissen. Außerdem schien der Nebel wohl kein natürlicher zu sein, sondern aus einem Portal zu kommen - oh Wunder, bis auf das Portal hätte ich ihnen das auch sagen können. Es wurde wirklich Zeit, dass ich hier wegkam.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-37-197.html</link>
			<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 36</title>
			<description><![CDATA[Der Rest der Reise verlief glücklicherweise mit deutlich weniger Zwischenfällen. Die einzige Begegnung unterwegs war mit einer Zwergenhändlerin, die uns verschiedene „magische” Gegenstände anbot. Ralkarion begann sofort zu grinsen, bei mir fiel der Groschen erst, als sie und einen Ring anbot, der dem Träger bei Berührung vor Feuer warnen würde. „Magische” Gegenstände, in der Tat… Garret hingegen schien nichts zu ahnen und er erstand für ein erkleckliches Sümmchen Gold (75!) zwei Ringe. Insgeheim freute ich mich auf den Moment, an dem auch bei ihm der Groschen fallen würde. Bei der Transaktion verlor die Zwergin einige Karten, die ihr tatsächlich wichtig schienen. Ich war mir allerdings nicht sicher, schließlich hatte sie bereits vorher schon hervorragend geschauspielert. Daher versuchte ich lieber, mir eine der Schriftrollen heimlich anzueignen, was mir auch gelang. Hätte die Zwergin sicher nicht anders gemacht. Ralkarion schien hingegen so interessiert an den Karten, dass er plötzlich ebenfalls bereit war, eine enorme Summe an Gold zu investieren. War gespannt, wie das ausgehen würde. Alles in allem jedenfalls ein sehr erfolgreiches Zusammentreffen für die geschäftstüchtige Händlerin, ich konnte nicht umhin, ihre Fähigkeit zu bewundern, selbst solche zum Kauf zu bewegen, die ihr Schauspiel längst durchschaut hatten. Vielleicht bot sich ja doch noch eine Chance, Ralkarion auf meine Seite zu ziehen. In Kettlehall angekommen zeigte sich der Anführer, Ramsay, recht entgegenkommend und erklärte sich bereit, die Ogerkinder aufzunehmen (wenn auch zögernd aufgrund der Mengen an Essen, die aufgebracht werden musste) und übergab uns als Belohnung von den beiden Halblingen, die unseren Wagen entführt hatten, den Schlüssel zu einer alten Taverne „The Old Cat”. Zweiteres war mir zwar eher unwichtig, aber zumindest die Ogerkinder waren in Sicherheit - das war entscheidend. Garret hingegen bekam sofort Träume von einer Außenstelle und Expansion des Lurker’s mit ihm als Teilhaber. Warum ließ er sich nur immer so leicht von unwichtigen Dingen ablenken? Sein Enthusiasmus bekam einen gehörigen Dämpfer, als sich herausstellte, dass die Taverne ihren aktuellen Namen wohl von der "Inhaberin" hatte - einer alten Katze, die mir erklärte, dass dies hier ihr zu Hause sei und wir im besten Fall geduldete Gäste. Katzen halt. Wie sich aber herausstellte, schob Garret neben seinem brennenden Hass für Goblins auch brennenden Hass auf Katzen, doch seine Versuche, sie zu fangen, verliefen erfolglos. Umgekehrt schaffte es die Katze mittels Urin, Garrets Nacht zur Hölle zu machen. Ich gebe zu, als ich die Katze nachts aus meinem Bett in die Küche schickte, hatte ich wohl übersehen, dass Garret dort schlief und wie nachtragend Katzen sein können. Am nächsten Tag begannen wir, uns ernsthaft mit der Essensfrage für Kettlehall und die Ogerkinder auseinanderzusetzen. Offenbar gab es im Osten einen bösen Riesen namens Bolg Mor, der einen Topf besaß, mit dem man unbegrenzt Essen herbeizaubern konnte. Aber was ist schon „böse”? Auch wenn ich gerne schnell nach Zoica zurückgekehrt wäre, sah ich doch ein, dass dieses Problem zuerst gelöst werden musste. Den Ogern zu sagen, dass ihre Kinder Hunger litten (und etwas in der Art würden Ralkarion und Garret sicher nicht verschweigen) war nicht geeignet, sie uns gewogen zu stimmen. Dafür sprach jedoch, dass der Zwerg erklärte, er würde als Bewacher bei den Ogerkindern zu bleiben und jede Minute, die ich nicht in seiner Gesellschaft verbringen musste, war mir recht. Außerdem war es kein langer Umweg, schon nach 1 1/2 Tagen erreichten wir den Hort des Riesen, über dem netterweise eine Warnung stand, nicht einzutreten. Natürlich wurde diese geflissentlich ignoriert, wir mussten an den Kessel kommen. Irgendwann standen wir vor einer großen Tür, die sich nicht öffnen ließ und hörten das Knurren eines Hundes - es war also offenbar jemand zu Hause. Der Vorsicht halber zog Ralkarion, die Gaswolke, los, um sich umzusehen kurze Zeit später wurde die Tür geöffnet und er ließ uns in eine Art Küche. Den Riesen habe er zwar nicht gesehen, aber… da stand dieser auch schon hinter uns, fragte uns was wir hier zu suchen hatten klatschte uns erstmal an die Wand. Es gelang uns jedoch, die Situation zu entschärfen und eine Offerte zu unterbreiten: Der Topf konnte offenbar nur rohes Fleisch produzieren. Im Austausch dafür, dass er den Topf Kettlehall zur Verfügung stellte, würden die Halblinge das Essen für ihn kochen und verfeinern. Eine Demonstration Garrets überzeugte ihn, kochen konnte der Halbling tatsächlich hervorragend. Einzige weitere Bedingung war, dass er weiterhin seinen speziellen Tee geliefert bekam. Bolg Mor hatte inzwischen auch seinen Hund hinzu geholt, ein wirklich prächtiges Tier mit 2 Köpfen. Ich plauderte ein wenig mit ihm. Wie jeder gute Wachhund war er erstmal darauf versessen, uns Eindringlinge zu fressen, doch ich konnte ihn davon überzeugen, dass das Essen von Garret wesentlich besser schmeckte. Zudem brachte ich ihn dazu, sich selbst den Namen Essmehr zu geben. Kreativ. Nun, er hatte andere Qualitäten. In der guten Stimmung ließen wir uns dazu verleiten, uns von Bolg Mor den Rest der Höhle zeigen zu lassen. Wie sich herausstellte, gab es noch weitere Bewohner in der Höhle, ein wirklich widernatürliches Wesen, dass sich selbst „Nr. 28” nannte und in mir sofort Abscheu erregte. Glücklicherweise wurde es dort wohl auf magische Weise festgehalten - solche Wesen haben in der natürlichen Welt nichts verloren. Offenbar war er von einer Amastacia erschaffen worden - war das nicht die Kreatur, von der Lafayette in seinem Auftrag gesprochen hatte? Schien keine Person zu sein, auf deren Bekanntschaft ich gesteigerten Wert legte. Ralkarion war aus irgendeinem Grund jedoch ganz versessen darauf, ihn auf dem Weg dorthin freizulassen.Warum entdeckte der blöde Kerl ausgerechnet jetzt seine altruistische Ader? Am nächsten Tag machten wir uns zur Abreise bereit, doch als wir mit Essmehr und Bolg Mor aus der Höhle kamen, waren unsere Pferde über den Anblick entsetzt. Eines floh sofort, das andere konnte ich durch viel gutes Zureden noch beruhigen. Ich unterstützte es beim Ziehen des Wagens, bis wir das entlaufene Pferd wieder eingefangen hatten. Unsere Ankunft in Kettlehall verursachte einiges an Aufsehen. Insbesondere bei der Köchin, bei der die Ankündigung, sie müsse ab jetzt für den Riesen kochen, doch eher geringe Begeisterung auslöste. Ramsay war nicht gekommen, wie sich herausstellte, saß er gerade mit einem seiner Widersacher in der kommenden Wahl zusammen und stritt sich. Es wurde daher ausgemacht, alles weitere am Folgetag auszuhandeln.  Ich persönlich wäre gerne sofort nach Zoica zurückgekehrt, doch Ralkarion und Garret sahen sich noch an ihren Auftrag für Lafayette gebunden, den Speaker Staff zu Amastacia zu bringen. Nach dem, was wir über diese Person bisher erfahren hatten, wäre es mir lieber gewesen, dass nicht zu tun, doch sie ließen sich nicht umstimmen. Dennoch schwor ich mir, dass dies die letzte Ablenkung werden würde. Zoica und mit der Stadt das Schicksal meines Volkes wartete nicht ewig. Am Folgetag sollte aber erstmal das Verhältnis zwischen Kettlehall und Bolg Mor schriftlich festgehalten werden. Da der Riese ein wenig zu groß für die Stadt selbst war, trafen wir uns außerhalb. Die Verhandlungen waren zur Abwechslung einmal ausgesprochen einvernehmlich und selbst für uns sprang noch etwas heraus: Neben etwas Gold auch eine Kutsche und ein Fernglas. Sehr nützlich. Dann machten wir uns auf nach Boulderbane zu Amastacia und der hoffentlich letzten Ablenkung…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-36-196.html</link>
			<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 34</title>
			<description><![CDATA[Wir nutzten die Gelegenheit für eine kurze Pause und die Ogerkinder über ihre Situation aufzuklären. Zwar geht es ihnen hier nicht schlecht, doch der Gedanke daran, zu ihren Eltern zurückzukehren, ist ein guter Motivator. Erstmal wollen wir jedoch für einen sicheren Abzug sorgen und dafür mit dem Anführer der Goblins verhandeln. Unglücklicherweise sind die Goblins mittlerweile auf den Gedanken gekommen, dass eine Gruppe aus vier Leuten, die mordend durch das Fort zieht, kurz nachdem zwei von Cuu angeheuerte Söldner durch das Fort gezogen sind, wohl doch keine Abgesandten sein können und haben die Gitter an der Brücke geschlossen. Kein Problem - ich erhitze das Metall der Gitterstäbe und der Zwerg haut sie mit seiner nicht unerheblichen Kraft aus ihrem Fundament. Zwar werden wir währenddessen wieder beschossen, doch es ist nur ein einziger, nicht besonders guter Schütze, den ich nach Überwindung der Brücke in Schlangenform kurzerhand erwürge. Auch die Tür dahinter gibt schnell nach und ich eile weiter zum Thronsaal. Die anderen bleiben zurück, ich höre so etwas wie Kampfeslärm, aber damit werden die schon fertig. Im Thronsaal selbst gibt es nur noch eine Falle, doch nachdem der bedienende Goblin das Zeitliche gesegnet hat, gibt es dort nur noch den Anführer, ein ziemlich fettes Exemplar. Doch wie vom Anführer dieses Forts zu erwarten, ist er nicht dumm und ergibt sich. Wie praktisch, wo wir doch einige Fragen an ihn haben. Die anderen sind mittlerweile ebenfalls nachgekommen. Endlich läuft es mal so, wie es sollte, doch ich hatte meine Rechnung ohne den Zwerg gemacht. Dessen Axt dampfte und schien in der Auflösung begriffen, woraufhin der Goblinanführer seine Hilfe anbot. Nachdem Tortas zustimmte, stand der Goblin auf und pinkelte auf die Axt, die daraufhin aufhörte zu dampfen. Ganz offensichtlich hatte der Goblin Wort gehalten, doch alles, was der Zwerg sah, war das jemand auf seine ach-so-heilige- Axt pinkelte, mit der er daraufhin den Goblin spaltete und unseren Plan völlig zunichte machte. Jetzt reichte es mir endgültig und ich verpasste dem Zwerg einen derart wuchtigen Schwanzhieb, dass er aus den Latschen kippte. Das war mir aktuell egal - dieser Typ machte mehr Schwierigkeiten, als er löste. Garret kümmerte sich um den Zwerg, während Ralkarion und ich den Rest des Forts durchsuchten in der Hoffnung, doch noch an verwertbare Informationen über Cuu und Zoica zu kommen (also, ich zumindestens). Das fanden wir zwar nicht, dafür aber eine enorme Menge an Gold. Immerhin war nun auch der Weg frei. Da wir nicht genügend Vorräte hatten, um die Goblinkinder bis nach Zoica zu bringen und dies ohnehin nicht die klügste Idee schien, wurde beschlossen, sie erstmal nach Kettlehall zu bringen und von dort aus das weitere Vorgehen zu besprechen. Die an sich kurze Reise war auch so schon schwer genug, da wir unterwegs nicht nur wieder Grottenschrate trafen, die sich glücklicherweise wieder friedlich überzeugen ließen, sondern auch von einem Rudel Löwen angegriffen wurden. Das wäre an sich kein großes Problem gewesen, doch Garret hatte sich mit einem der Ogerkinder angefreundet und ihm das Kämpfen gezeigt, woraufhin dieser fröhlich mitmischte und fast gestorben wäre. Was das für die Unterstützung der Oger bei der Revolution in Zoica bedeutet hätte, mochte ich mir nicht ausmalen. ]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-34-195.html</link>
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 33</title>
			<description><![CDATA[Oh, wie man sich irren kann. Erstens: Der Wagen ist weg. Im selben Moment, indem Garret sich entschloss, die beiden Halblinge allein zu alssen, hatten sich diese beiden entschlossen, das Weite zu suchen. Gar nicht mal unverständlich, aber nun war unser Transportmittel verschwunden. Alles, was aber den Zwerg interessierte, war, dass seine Ausrüstung weg war, wie immer fehlte ihm der Blick für das große Ganze… er packte Garret am Kragen und schleifte ihn auf eine von vornherein zum Scheitern verfolgte Verfolgungsjagd des Wagens. Der Tiefling und ich behielten einen kühleren Kopf und untersuchten erstmal die Umgebung und tatsächlich hatten die Halblinge unsere Ausrüstung, auch die von Tortas, in der Nähe versteckt. Daher schulterten wir die Sachen, so gut es ging und verfolgten die beiden Wahnsinnigen. Das gelang uns nach einiger Zeit, doch schon gab es den nächsten Streit. Offenbar hatte Ralkarion endgültig genug von Garrets Eskapaden und schlug ihm einen Vorwurf nach dem nächsten um die Ohren. Das hätte interessant sein können - einen solchen Wutausbruch hatte ich bisher noch nicht erlebt. Allerdings wurde im Verlauf von Ralkarions Ausbruch, der Garret wohl zum ersten Mal in seinem Leben sprachlos machte, auch mehr als deutlich, dass er keinerlei Absichten hatte, die Revolution zu unterstützen. Das war ein Problem, er könnte dabei sehr nützlich sein. Esse einen Apfel. Um die Gemüter abzukühlen, schlugen wir erstmal unser Lager auf und beschlossen, erst am nächsten Tag zum Fort zu gehen. Auf dem Weg dorthin kann Ralkarion glücklicherweise eine Brieftaube aus dem Goblindorf abfangen, diese hätte das Fort vor unserem Kommen gewarnt und alles sehr viel schwerer gemacht. Wie gesagt: Der Kerl war nützlich. Als das Fort in Sicht kam, wurde klar, dass diese Goblins wirklich nicht dumm waren: Das Fort war in ein natürliches Felsmassiv eingelassen. Eine kurze Erkundung meinerseits machte klar, dass außer dem gut einsehbaren Weg keine Möglichkeit gibt, sich dem Fort zu nähern. Militärisch geschickt geplant, es hätte meinen Meistern aus der Kindheit gefallen. Zur selben Zeit entdecken wir zwei Gestalten, ein Goblin mit einem… Elefanten? Sie nähern sich dem Fort und sehen nicht unbedingt freundlich aus. Um herauszufinden, was sie wollen, gehe ich auf sie zu, während die anderen sich verstecken - sie waren schließlich in ihrer wahren Gestalt im Goblindorf und waren sicherlich bekannt. Zeit, meine neuen Schauspielkünste, die ich in den letztem Monat erworben hatte, auf die Probe zu stellen. Ich gebe mich als ahnungsloser Wanderer, leider sind die beiden nicht besonders gesprächig und eher aggressiv. Immerhin kann ich herausfinden, dass die beiden wohl Söldner sind und wir steckbrieflich gesucht werden. Kurz spiele ich mit dem Gedanken, einen Hinterhalt vorzubereiten und die beiden anzugreifen, wenn sie wieder aus dem Fort herauskommen, aber es sind zu viele Unbekannte im Spiel. Daher entschließen wir uns, einfach zu warten und es dann erstmal auf dem diplomatischen Weg zu versuchen. Als die beiden wieder außer Sichtweite sind, marschiere ich mit erhobenen Armen den Weg zum Fort hoch, die anderen folgen mir getarnt. Leider scheinen die Goblins nicht in der Stimmung dafür zu sein - erst werde ich beschossen, dann Steine auf mich herabgeschleudert. Jetzt reicht es - sie hatten ihre Chance, dann halt auf die harte Tour. Aber warum sollte ich dabei nicht meinen Spaß haben? Ich verwandele mich also wieder in die Schlange und schlängle zum ersten Tor, um dort Deckung vor den Geschossen zu suchen. Die anderen folgen kurz darauf. Ein Geräusch lässt uns aufschauen: Die Decke öffnet sich einen Spalt breit. Ich habe meine Ausbildung in der Kriegskunst zwar nie beendet, doch ich wusste, dass das nichts Gutes heißen konnte. Glücklicherweise unterschätzten die Goblins die Fähigkeiten einer Schlange und so quetsche ich mich durch den Spalt nach oben. Ein Goblin erschrickt sich so sehr, dass er sich mit seinem eigenen siedenden Öl tötet, dass sie auf uns gießen wollten, einen anderen erledige ich noch und den dritten bringt Ralkarion um, der mir als Gaswolke nachgekommen war. Im Raum unter uns kämpfen Tortas und Garret mit ein paar Spinnen, die draußen freigelassen wurden und uns nachkommen. Nach kurzer Verständigung nutzen Ralkarion und ich das Öl, um uns dieses Problems zu entledigen. Es gibt endlich eine kurze Atempause. Wir untersuchen den Raum unter uns und der Zwerg findet eine geheime Tür. Als er sie öffnet, strömt von dort ein Gas aus, dass mir zwar nichts ausmacht, aber den anderen möglicherweise zu schaffen machen wird. Wie fast schon erwartet stürmen der Zwerg und Garret dennoch vor, diese lebensmüden Tölpel. Ich untersuche kurz den Gang und finde ein paar Masken, die beim Atmen helfen könnten. Um die Ecke klingt schon wieder Kampfeslärm, offenbar konnten Tortas und Garret es nicht abwarten. Nach kurzem überlegen nehme ich dennoch drei Masken mit, gehe aber erstmal vor die Tür, um dem Tiefling seine zu geben. Dann folgen wir Garret und Tortas, die in einem Berg von Goblins stehen und sichtlich angeschlagen von dem Gas sind. Mir wird einmal mehr bewusst, dass „Held” oftmals nur ein anderes Wort für „Trottel” ist. Ich gebe ihnen ihre Masken. Statt jetzt erstmal vorsichtig weiterzugehen, marschiert der Zwerg direkt weiter und fällt in eine Fallgrube. Fast schon amüsant, wie dieser Kerl sich immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Während Ralkarion sich darum kümmert, bringe ich mit einer gezielten Flamme einen Goblinbogenschützen zum Schweigen zu bringen, der auf diese Gelegenheit zum Angriff gewartet hatte. Immerhin sehen nun auch Tortas und Garret ein, dass ein vorsichtigeres Vorgehen angebracht ist und so lösen wir keine weitere Falle aus. Der Gang verläuft augenscheinlich im Nichts, doch mit unserer Vorerfahrung fällt es Tortas leicht, auch hier die verborgene Tür zu finden. Wir kommen in einen kleinen Raum, der zu einer anderen Tür führt, hinter der Geräusche zu hören sind. Daher bereiten ich, Ralkarion und Garret kurzentschlossen Sprüche und Wurfwaffen vor, die wir alle losloassen, als Tortas die Tür öffnet. Alle treffen - eine Puppe, die völlig zerfetzt wird. Offensichtlich läuft das unter Goblinhumor. Nicht dumm, so hätten sie uns dazu bringen können, eine Menge Energie zu verbraten. Im Raum angekommen, meldet sich plötzlich eine Stimme hinter einer Schießscharte, dass wir uns ergeben sollten. Mir geht es zwar noch ziemlich gut, aber die anderen wirken doch schon sehr angeschlagen und so wird ein anderer Weg gewählt: Ralkarion beschwert sich geistesgegenwärtig darüber, wie die Goblins denn die Abgesandten Cuus - uns - behandeln würden. Das verunsichert unseren Gegenüber merklich, doch ein Rest von Misstrauen lässt ihn nach dem Passwort fragen. Ich weiß, das jedes Zögern dieses Misstrauen nur weiter verstärken würde und nenne die erste logische Möglichkeit: „Shadar Logoth”. Glückstreffer - so geschickt die Goblins beim Errichten des Forts waren, so unkreativ waren sie wohl bei der Wahl ihrer Passwörter. Der Goblin akzeptiert uns und fragt, was wir als Abgesandte Cuus denn hier wollen. Ralkarion improvisiert weiter und sagt, dass Cuu einen Beweis für die Sicherheit der Ogerkinder haben wolle. Geschickt, denn so werden wir über eine Brücke zu den Ogerkindern gebracht, die hier zwar gefangen sind, aber offensichtlich ganz gut behandelt werden. Für unseren Rückweg ebenfalls wichtig: Es scheint nicht mehr viele Goblins hier zu geben. Eine nützliche Information, falls uns die Goblins auf die Schliche kommen sollten…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-33-194.html</link>
			<pubDate>Tue, 21 May 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 30</title>
			<description><![CDATA[Nachdem Gorok auch nach längerer Zeit nicht zurückkommt, beschließen wir, ohne ihn weiterzuziehen. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Immerhin ist jetzt Ralkarions Neugier befriedigt und wir können uns endlich wieder dem eigentlich wichtigem Auftrag zuwenden, der Befreiung der Ogerkinder und damit verbunden die Erhöhung der Chancen auf eine Befreiung von Ssai Sardak. Es stellt sich heraus, dass wir gar nicht so weit entfernt sind und an einem recht merkwürdigen Wald aus Pilzen entdecken wir eindeutige Spuren von Goblins und folgen diesen. Tatsächlich gibt es hier wohl viele Goblins, denn schon nach kurzem kommen wir an einen Wegweiser zu einem Goblindorf sowie zu einem Fort. Da wir nicht unbedingt mit einem freundlichen Empfang rechnen können, beschließen wir, es erstmal im weniger befestigten Dorf zu versuchen. Nach einem vorsichtigen Empfang kommt tatsächlich so etwas wie ein Gespräch zustande. Es stellt sich heraus, dass zwar die Ogerkinder nicht hier sind, aber sie einige Halblinge aus Kettlehall hier gefangen halten. Garret, der offensichtlich aus irgendwelchen Gründen einen brennenden Hass auf Goblins schiebt, will diese natürlich befreien. Ich befürchte schon einen Kampf gegen die Überzahl an Goblins, doch es kommt zu einem für mich deutlich befriedigenderen Ergebnis: Das Halblingspaar wird uns mitgegeben - und als Austausch behalten die Goblins den Zwerg als künftige Nahrungsquelle. Gar nicht mal schlecht, so viel Pragmatismus hatte ich ihnen gar nicht zugetraut. Allerdings hatten die anderen wohl nur vorgeschoben, Tortas auszuliefern. Während die Sache für mich damit eigentlich erledigt gewesen wäre, planen die anderen beiden bereits seine Befreiung in der Nacht. Seufz. Nun ja, ich muss zugeben, diese Reise ist recht gefährlich und der Zwerg hatte als lebendes Schutzschild seine Verwendung. Da Garret in Bezug auf Goblins nicht zu trauen war, wurde beschlossen, dass er bei den aufgewühlten Halblingen blieb, während Ralkarion und ich das Lager der Goblins in der Nacht infiltrieren würden. In der Theorie ein durchaus guter Plan, lief dummerweise alles schief. Es begann damit, dass einer der Goblinwächter mich als Eichhörnchen entdeckte. Ich zögerte leider einen Moment zu lange und musste daher mein Heil im Angriff versuchen. Goblins waren ja nicht für ihren Mut bekannt, vielleicht ließ er sich so in die Flucht schlagen? Leider funktionierte das nicht und nach einem Treffer stand ich in meiner wahren Gestalt da. Mich meinem Schicksal ergebend probierte ich etwas, was ich schon lange versuchen wollte: Ich verwandelte mich in eine Schlange - und es funktionierte! Ein erhabenes Gefühl, und in meiner neuen Gestalt machte ich dem Goblin schnell den Garaus. Ein Blick in die Runde offenbarte jedoch, dass der Plan gründlich den Bach runter gegangen war. Die Goblins waren alarmiert worden - nicht zuletzt dadurch, dass Garret uns offenbar nachgeschlichen war und eine Wache ermordet hatte. Ralkarion war bereits mit Siebenmeilenstiefeln auf dem Rückzug, Tortas hatte sich aus dem Käfig befreien können und schickte sich an, seinen zweiten Goblin zu erwürgen. Narr! Ralkarion hatte den richtigen Instinkt gehabt - in dieser Situation gab es keine andere Option als den Rückzug anzutreten. Ich mache mich aus dem Staub, da immer mehr Goblins auftauchen. Immerhin hat Tortas das jetzt auch erkannt und macht sich ebenfalls davon. Unterwegs schnappe ich noch den bewusstlosen Körper von Garret und schleife ihn mit. Eigentlich hätte er es ja nicht anders verdient, aber ich brauche ihn noch - ohne ihn stirbt auch die Idee der Revolution von Zoica und damit meine Chance, Lord Sardak zu befreien. Schwer angeschlagen entkommen wir und machen uns auf den Rückweg zum Wagen. Schlimmer kann es jetzt ja nicht mehr kommen…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-30-193.html</link>
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title>Sitzung 28</title>
			<description><![CDATA[Dieser Zwerg geht mir auf die Nerven. Schlimm genug, dass diese Echse dabei ist, aber der hat wenigstens nützliche Eigenschaften, zum Beispiel zeigte er uns, dass man sich gegen den Harpiengesang schützen kann, indem man sich etwas in die Ohren stopft. Aber nein, das hat dieser Tortas natürlich nicht nötig. Und dann werde ich noch fast getötet bei dem Versuch, ihn davon abzuhalten, sich in eine Schlucht zu stürzen. Warum tue ich das eigentlich? Nächstes mal soll er doch springen. Nach einigen zurückgeschlagenen Angriffen sind die Harpien verhandlungsbereit und bieten uns an, uns gegen ein Pferd in Ruhe zu lassen. Das kommt aber natürlich nicht in Frage, wir haben ohnehin nur noch 2 davon. Glücklicherweise scheinen die Harpien auch so genug zu haben und wir erreichen die Ausläufer ihres Einflussgebiets ohne weitere Mühen. In der Ferne ist das Observatorium, zu dem der Dämonische so gerne wollte, zu sehen, doch der Weg wird für die Pferde immer schwieriger. Kurzentschlossen helfe ich ihnen aus. Zum Observatorium selbst können sie aber nicht mit, da dieses auf einer steilen Klippe steht. Kurz entschlossen verwandle ich mich in einen Panther und mache mich an den Aufstieg. Auch die anderen beginnen zu klettern, aber deutlich langsamer. Ganz besonders Ralkarion lässt sich Zeit. Auf halbem Weg geschieht etwas Unerwartetes: Ein Stein wird von oben geschleudert und wirft mich ab - glücklicherweise war ich noch nicht hoch genug, um ernsthaft Schaden zu nehmen. Erst benommen, dann wütend mache ich mich an den erneuten Aufstieg und überhole dabei sogar Ralkarion nochmal - der Kerl ist wirklich langsam. Oben stelle ich mit Unterstützung von Garret und dem Zwerg Tortas (Gorok war bei den Pferden geblieben, um diese zu bewachen) den Schuldigen, einen zweiköpfigen Ettin. Zu meine großen Befriedigung bleibt sein Verbrechen nicht ungesühnt. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Und sogar der Zwerg war nützlich. Was dem Fass fast den Boden ausschlug, war, dass Ralkarion endlich nachgeklettert kam und sich lauthals über fehlende Hilfe beschwert, meinen Absturz und die Leiche des riesenhaften Ettins offenbar völlig ignorierend. Ich verliere kurz die Beherrschung und verpasse ihm eine Ohrfeige, damit hat sich das Thema aber auch. Wie sich herausstellt, ist das Observatorium geradezu verseucht von Orogs und Ettins, von denen uns einer direkt am Eingang erwartet. Nach einem harten Kampf besinne ich mich auf mein Erbe und bespucke ihn mit Gift, was er nicht verträgt und mir unter der Gruppe den Spitznamen „Deathspitter” einbringt. Damit kann ich leben… Die weiteren Begegnungen mit den deutlich schwächlicheren Orogs verlaufen zwar durchaus herausfordernd, aber insgesamt doch deutlich ungefährlicher. Der Anführer der Orogs ist offenbar magisch begabt und fordert uns permanent auf, ihn anzugreifen. Na sicher. Prima Idee, einen vorbereiteten Gegner anzugreifen und all die leichte Beute herum zu ignorieren. Ich zünde stattdessen seinen Tisch an, auf dem er steht. Daraufhin hüllt er sich in eine tiefe Schwärze und ist plötzlich verschwunden. Seltsam… ob er wohl doch geblufft hat? Sowas zu lesen, ist halt doch immer sehr schwierig. Immerhin werde ich kurz darauf von dem Anblick des Zwerges belohnt, der von einem Baumstamm getroffen die Treppe heruntersegelt und dort erstmal liegen bleibt. Amüsant, das entschädigt mich direkt für die letzten paar Tage. Dennoch muss ich zugeben, dass der halbe Meter sich als recht nützlich erwiesen hat, und so kratze ich ihn wieder auf. Nachdem wir den Bediener der Falle beseitigt haben machen wir uns auf weitere Angriffe gefasst, doch offenbar waren alle beseitigt worden. Beim weiteren durchsuchen des Turms treffen wir auf ein merkwürdiges, geflügeltes Wesen mit Ziegenbeinen, die sich als Melody vorstellt. Offenbar wurde sie hier gefangen gehalten und als Sängerin eingesetzt. Der Tiefling ist auffallend freundlich zu ihr und wird dafür mit der Information zu seinem gesuchten Portal belohnt - interessante Taktik. Ich schaue derweil gelangweilt aus dem Fenster und werde dort mit einem interessanten Ausblick konfrontiert: Ein weit entfernter Wald, über den irgendwelche Dinge geschleudert werden wie von einem gigantischen  Katapult. Es sind bereits mehrere Lichtungen geschlagen, doch weitaus verblüffender ist, dass sich der Wald selbst zu bewegen scheint. Sehr interessant, doch derzeit nicht wichtig - meine Priorität ist eine andere. Ralkarion hat indessen herausgefunden, wie man das Portal aktiviert und schickt Melody darüber nach Zoica zurück. Dann machen wir uns wieder auf den Rückweg zur Kutsche. Dort angekommen, erfahren wir auch das Schicksal des Magiers: Offenbar ist er tatsächlich nicht so stark gewesen, wie wir dachten und ist schlichtweg abgehauen. Und unser Wächter hatte natürlich überhaupt keinen Verdacht geschöpft, als ein Orog panisch aus der Richtung gelaufen kommt, in die seine Gefährten gezogen waren. Unglücklicherweise nimmt Gorok das sehr persönlich und stürmt ihm hinterher. Verflucht, der Halbork war mir mit seiner Begeisterung für Revolutionen wesentlich lieber als dieser Zwerg. Der bot zwar ein gutes lebendes Schutzschild, aber war in keinster Weise einzuschätzen. Nun ja, man muss damit arbeiten, was man hat…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-28-192.html</link>
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 25</title>
			<description><![CDATA[Eile war also geboten, doch wir hatten 2 Pferde verloren. Als Notlösung einigten wir uns darauf, dass Ralkarion auf meinem Hyänenrücken reiten würde, während die Echse sein Pferd bekam. Entwürdigend, aber pragmatisch, wir mussten schnell weiter, bevor die geflohene Spinne Verstärkung rief. Der Plan ging auf und wir konnten das Gebirge unbehelligt durchqueren. In der darauf folgenden Nachtruhe machte der Tiefling eine Entdeckung bezüglich eines Portals nach Zoica in der Nähe. Ich hätte das gerne ignoriert, meine Prioritäten lagen nicht in der Entdeckung von schnellen Reisemöglichkeiten. Doch ich wurde überstimmt und ich brauchte sie, also machte ich gute Miene zum bösen Spiel. Der nächste Tag auf Reisen verlief recht ereignislos, wenn man von 2 Grottenschraten als Brückenwächtern absah, die sich für 2 Silber überzeugen ließen, uns ohne Kampf passieren zu lassen. Der Selbsterhaltungstrieb ist halt ebenso mächtig wie Gier. In der Nacht bot sich jedoch ein deutlich interessanteres Spektakel, dass ich so nur aus Geschichten kannte: 2 Drachen, die hoch in der Luft miteinander kämpften. Nach kurzer Zeit gab es jedoch einen eindeutigen Sieger, während der andere offenbar tödlich getroffen abstürzte. Den darauf folgenden Säureregen konnte ich glücklicherweise mit einer aus Wind geschaffenen Wand abhalten. Gleichzeitig stand fest, dass wir uns die Absturzstelle einmal genauer ansehen würden. Drachen waren mächtige Wesen, auch aus ihren Leichen ließ sich sicher einiger Nutzen ziehen. Als wir die Absturzstelle am nächsten Tag erreichten, stellte sich jedoch heraus, dass daraus nichts werden würde: Die Leiche des Drachen bestand fast nur noch aus verkohlten Schuppen und Knochen und brannte noch immer. Allerdings trafen wir dort auch einen Ziegenmenschen namens Harrington - ob er wohl auch auf die Drachenleiche aus gewesen war? Er lud uns in seine Kutsche ein, die allerdings enorm geräumig war. Doch unser Besuch war nur von kurzer Dauer - offenbar gehörte der Ziegenmensch zu den militanten Vegetariern. Als sich Gorok, Garret und ich als Fleischesser zu erkennen gaben, warf er uns sofort raus. Der Tiefling ärgerte sich aus irgendeinem Grund sehr darüber, mir war es aber eigentlich egal - so würde es wenigstens schnell mit der Reise weitergehen. Unter einigen Anstrengungen gelang es Gorok und Ralkarion noch, ein paar Stücke von Drachenknochen einzustecken. Gut. Wie gesagt, das könnte nützlich werden. Dann ging es weiter. Kurz darauf kamen wir an einer kleinen Jägerhütte vorbei, von der aus sich in kurzer Entfernung eine regelrechte Stadt sehen ließ. Ein Halbling, der uns über den Weg lief, stellte uns diese Stadt als Kettlehall vor. Die anderen waren offenbar darauf erpicht, dort vorbeizugehen. Oh, was soll’s. Ein weitere Umweg würde auch nichts mehr ändern und wer weiß, wozu es gut war…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-25-191.html</link>
			<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 24</title>
			<description><![CDATA[Ich wäre ja schlicht eingedrungen, aber Ralkarion bestand darauf, zu klingeln. Nun gut, sei’s drum. Ein Bediensteter öffnete uns und ich überließ Ralkarion das Reden. Dessen Geschichte einer Handelsofferte nahm man uns aber nicht ab - was mich ehrlich gesagt nicht wenig wunderte. Ein Dämonischer und ein Mensch in recht… beanspruchten Klamotten, die ein Handelsangebot an die Dacras haben, na sicher. Interessant war aber, dass sie uns an Gereon vermittelten, einen Bediensteten von Lord Sardaks Gefängniswärter und derzeitiger Herrscher Cuu. Als wir uns auf den Rückweg machten, trafen wir auf die anderen, die herausgefunden hatten, dass die Oger offenbar unfreiwillig Dienst schoben. Wir kamen darin überein, die Details in der Zesty Clam zu besprechen, die mittlerweile in das „Lurker’s” umbenannt worden war. Mir fiel sofort der ungewöhnlich wirkende neue Gast auf. Als er nicht reagierte, zog ich die Kapuze zurück - doch es war nur ein Besen. Die anderen fanden das offenbar lustig, mir jedoch war nicht ganz klar, was so lustig an einem verkleideten Besen war. Großen Humor hatte man mir aber auch noch nie vorwerfen können. Wir besprachen uns auf dem Zimmer, den Göttern sei Dank blieb die Echse draußen. Wir berichteten von unseren Funden, Garret und Gorok von ihren: Cuu hielt die Kinder der Oger gefangen, um sie zu seinen Diensten zu fangen. Ein cleverer Kerl, dieser Cuu, doch die Situation barg auch Potential für mich und für Garrets Revolution, da die Oger diese unterstützen und damit unwissentlich ihren Teil zur Auferstehung des Sardak-Imperiums beitragen würden. Auch Gorok schien Feuer und Flamme für Garrets… nun ja, nennen wir es mal „Plan” zu sein. Gut. Nur Ralkarion war mehr als skeptisch. Das wunderte mich nicht einmal, aber ich machte mir eine geistige Notiz. Irgendwie musste der Tiefling überzeugt werden, er wäre sehr hilfreich. Garret berichtete von einem Goblinstamm im Norden, auf den noch dazu ein Kopfgeld ausgesetzt war. Immerhin eine Spur. Es erschien mir zwar unwahrscheinlich, dass Cuu ein Kopfgeld auf die eigenen Wächter aussetzte, aber vielleicht hätten diese Goblins eine Ahnung, welche Goblins die Kinder tatsächlich gefangen hielten. Glücklicherweise konnten wir uns diesen Umweg sparen, denn beim Streifzug durch Zoica, um unsere Abreise vorzubereiten, trafen wir auf Marco. Dieser schuldete mir noch einen Gefallen und ließ uns daher wissen, dass der verantwortliche Goblinstamm im Süden zu finden war. Ein ausgesprochen nützlicher Mann! Und so machten wir uns am nächsten Tag nach Süden auf. Der erste Tag verlief weitestgehend ereignislos, bis wir abends an einen Bauernhof kamen. Ein Bauernhof, der frei von Leben schien… Eine Untersuchung der Scheune gab die Antwort: Riesige Spinnen hatten sich hier eingenistet. Doch keine normalen - zum einen war sie ungewöhnlich aggressiv, zum anderen besaß sie so etwas wie Intelligenz und sprach Infernal. Sie griff uns an - das heißt, sie griff alle anderen an, bis ich mich verwandelte, erst dann griff sie auch mich an. Interessant. Allerdings dauerte der Kampf nur kurze Zeit, nachdem Ralkarion die Spinne mit einem  magischen Spruch platzen ließ. Ralkarion wurde dabei allerdings selbst über und über mit Spinnengedärmen überschüttet. Annehmend, dass dies eine sogenannte komische Situation war, lachte ich, wie ich es gelernt hatte, doch Ralkarion fand das offenbar gar nicht witzig und drückte meine Schnauze überraschend in einen Kothaufen der Spinne. Unverschämter Kerl! Zufällig stieß ich dort auf einen Knochen, den ich ihm umgehend an den Kopf spuckte. Was bildete der Kerl sich auch immer ein! Eine nähere Inspektion ergab dann, dass wir wohl die ehemaligen Bewohner gefunden hatten, wobei wir auch die lediglich paralysierte Bauersfrau fanden. Auf die Frage nach ihrem Mann zeigte ich ihr den Knochen als Beweis für seinen Tod, woraufhin sie aus irgendeinem Grund regelrecht hysterisch wurde. Als hätte sie sich nicht denken können, was mit ihm passiert war. Bah. Menschen… Am nächsten Morgen zogen wir weiter, die Bauersfrau wollte nach Zoica zurückkehren. Das interessierte mich nicht weiter, aber Ralkarion bestand darauf, ihr eine von unseren wertvollen Rationen mitzugeben. Manchmal hatte sogar Garret mehr Verstand als dieser Tiefling, aber er ließ sich nicht abhalten. Einen halben Tag später erreichten wir das Gebirge. Was sich dort wie ein Tor ausnahm mit 2 Steinhaufen rechts und links entpuppte sich leider als besonders unangenehme Version der bekannten Spinnen, die sich über ein klebriges Sekret mit den Steinen verbanden und diese als Rüstung benutzen. Dem Angriff fiel mein Pferd sofort zum Opfer, wenig später auch das der Echse. Bei der Verteidigung machte ich zugegeben keine gute Figur… um das klebrige Sekret wissend, biss ich trotzdem zu und blieb hängen. Dumm von mir. Von Gorok und Garret war das ja zu erwarten und geschah natürlich auch, aber mich hatte ich für schlauer gehalten. Unschön. Nichtsdestotrotz gelang es uns, eine Spinne zu töten und die andere in die Flucht zu schlagen. Blieb zu hoffen, dass sie nicht die anderen alarmierte…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-24-190.html</link>
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 22</title>
			<description><![CDATA[Nach dem Schauspiel wurden wir und die anderen von Wachen in die Eingangshalle geführt und dort festgehalten bis "die Lage sich beruhigt hätte". Die Lage? Was ging dort vor? Nun gut, wenn wir ohnehin hier festsaßen, konnte ich auch einem immer dringlicher werdenden Bedürfnis nachgehen… ich bat Garret flüsternd darum, für eine Ablenkung zu sorgen. Das konnte er schließlich mit am Besten. Als alle abgelenkt waren, schlüpfte ich durch die Tür, die mich so magisch angezogen hatte. Dahinter war ein sehr kleiner Raum, der glücklicherweise leer war und eine weitere Tür. Ich schaute mich kurz um, dann erhitzte ich das Türschloss, bis es sich soweit verformte, dass eine Spinne zum Beispiel dort hindurch passen würde. Dann verwandelte ich mich und schlüpfte durch die Lücke. Es stellte sich heraus, dass ich hier in den Kerker geraten war, der von Ogern bewacht wurde. Vorsicht war also geboten. Auf der ersten Ebene waren eine Menge Leute inhaftiert. Genau genommen sahen die gar nicht so sehr nach Verbrechern aus. Ich war etwas überrascht, auch dieses Drachenblut zu sehen - ich glaube, sie hieß Kryla? - offenbar wurden hier auch Leute eingesperrt, die einfach nur ihre Schulden nicht zahlten. Egal. Uninteressant. Mich zog es unaufhaltsam weiter nach unten. Die untere Ebene war bedeutend kleiner und wurde neben einem Oger von einer weiteren, sehr unangenehm aussehenden Gestalt bewacht, die gerade mit Folterungen beschäftigt war. Ich spürte, dass ich der Quelle meiner Unruhe immer näher kam und spähte in die Zellen. Eine alte Frau… hmm, nein. In der anderen Zelle ebenfalls eine Frau. Interessanterweise identifizierte sie mich fast sofort als verwandelten Druiden und bat mich, sie herauszuholen oder ihre Kinder zu retten. Na ja, wenn sich die Gelegenheit bot, warum nicht… aber dafür würde ich jetzt sicher nicht mein Leben auf das Spiel setzen. Dann kam ich zur letzten Zelle und schlagartig war klar, dass sich nun wirklich alles ändern würde: In der Zelle war ein Yuan-Ti, ein angehöriger meines Volkes eingesperrt. Und zwar nicht nur ein unwichtiges Pureblood wie ich, sondern eine voll ausgewachsene Abomination! Ich kroch in die Zelle, verwandelte mich und stellte mich als Harkis vor. Darauf folgte die nächste Offenbarung: Der Yuan-Ti stellte sich als Ssai Sardak vor! Sardak! Ein Angehöriger der Herrscherfamilie oder sogar der Herrscher! Ich konnte mein Glück kaum fassen, dies war mehr, als ich je erwartet hätte. Ich kramte in meinem Gedächtnis nach dem richtigen Protokoll. Dann ging ich vor ihm in Ehrerbietung auf die Knie und schwor ihm meine Treue. Das schien ihm zu gefallen und er erzählte mir, dass er von Cuu unter Vorwänden nach Zoica gelockt und dann verraten und eingesperrt worden war. Sein Befehl brachte mich allerdings in Schwierigkeiten: Ich sollte ihn mit meiner Armee befreien. So musste ich ihm eröffnen, dass ich alleine war und keine Armee mitgebracht hatte, doch ich würde natürlich versuchen, ihn zu befreien - auch wenn dies möglicherweise meinen Tod bedeuten würde. Ssai stellte die beste Hoffnung für mein Volk dar. Natürlich würde ich mich nicht sinnlos opfern, das stand fest. In meinem Eifer versuchte ich als Spinne sofort, den Schlüssel von der Wand hinter dem Oger zu stehlen. Zwar gelang dies, doch leider machte ich dabei so viel Lärm, dass mir der Oger hinterherlief. Zwar wirkte er nicht aggressiv und bot mir sogar Fleisch an (eine merkwürdige Reaktion!), aber so konnte ich natürlich keinen Gefangenen befreien. Ich schoss ihm Spinnennetze in die Augen, aber dass schien ihn nicht davon abzuhalten, mir zu folgen. Auf Höhe der Zelle der Frau, die mich als Druide identifiziert hatte, musste ich mir schließlich eingestehen, dass ich in meiner Euphorie dieses Unternehmen von Beginn an nicht durchdacht hatte. Nicht nur, dass ich ihn ohnehin nicht befreien können würde, solange mir der Oger auf den Fersen war - mir fiel jetzt, klar denkend, auch die Idiotie des gesamten Planes auf. Was hatte ich denn erwartet, wenn ich meinen Herrn befreit hatte? Das wir einfach hier herausspazieren würden? Viel wahrscheinlicher war es, dass die Wachen meinen unbewaffneten Herrn erschlagen würden und mich gleich dazu. Nein, das war keine Option. So ließ ich den Schlüssel schweren Herzens fallen und machte mich aus dem Staub, nahm mir aber vor, Ssai Sardak sobald wie möglich eine Nachricht zukommen und ihn wissen zu lassen, dass ich ihn nicht verraten hatte. Auf dem Weg zurück zur Taverne erwuchs ein Plan heran: Ich würde Garrets hirnverbrannte Revolution unterstützen und sogar vorantreiben, um dann das Chaos dafür zu nutzen, meinen Herrn aus dem Gefängnis zu befreien. Allerdings müsste ich dazu einige Informationen an meine Begleiter preisgeben die ich gerne noch zurückgehalten hätte, doch das Risiko musste ich eingehen. Über mein wahres Ziel würde ich sie aber im Dunkeln lassen - ich bezweifelte, dass sie dieselbe Loyalität aufbrachten wie ich. In der Taverne angekommen, warteten wir auf Ralkarion, der in Begleitung einer jungen Frau kam. Nach einer erfolgreichen Ablenkung von Carook, in Zuge derer wir ihm glaubhaft machten, jetzt schlafen zu gehen, trafen wir uns auf dem Zimmer von Garret. Auch Gorok war dabei, da er offenbar in die Pläne eingeweiht gewesen war und somit auch mit "drinhing" wie sich Ralkarion auszudrücken pflegte. Bevor er jedoch weitersprechen konnte, begann ich, meinen Plan in Gang zu setzen. Ich erzählte ihnen von meinem Ausflug und davon, dass im Kerker ein Anführer meines Volkes gefangen wurde - gemeinsam mit anderen Unschuldigen. Sprach davon, dass ich ihm zur Treue verpflichtet war und zurück müsse - ohne meinen Zeitplan zu offenbaren und ich ließ mich "überzeugen", dass dies jetzt sinnlos wäre, weil ich dabei nur sterben würde. Schließlich schwor ich Garret meine Unterstützung für die Revolution, weil Cuu mein Volk verraten hatte - ohne ihn darüber aufzuklären, wie wenig es mir bedeutete, was danach oder sogar währenddessen geschehen würde. Wenn ich es richtig las, hatten zumindest Gorok und Garret mir meine kleine Theateraufführung abgekauft. Bei Ralkarion war ich mir nicht sicher, naturgemäß war er etwas misstrauischer. Das würde schwieriger werden, aber hatte auch Zeit. Daran anschließend stellte sich die Begleitung von Ralkarion als Posetine Dacra vor, eine Nachfahrin der ehemaligen Herrscherfamilie. Sie wusste allerdings nur wenig über die Vorgänge in der Stadt, da sie ihr ganzes Leben bei Cuu aufgewachsen war. Sie bestätigte auch, was wir uns vorher bereits zusammen gereimt hatten: Das der Kobold tatsächlich Cuu war. Insgesamt warf dieses Gespräch für die Gruppe mehr Fragen auf, als das sie beantwortete und die es zu klären galt. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit musste aber alles andere erstmal warten. Posetine wurde mit Gorok zu Derrin geschickt, wo sie sicherer sein sollte. Mit dem Vorhaben, am nächsten Tag einigen der neuen Fragen auf den Grund zu gehen, gingen wir schlafen. Am nächsten Morgen wartete eine kleine, unangenehme Überraschung auf mich: In der Schankstube saß Tarovo. Glücklicherweise wartete er dort nur auf seine Bezahlung, die schnell ankam. Daraufhin zahlte er uns unseren Anteil und verabschiedete sich wortreich. Endlich war ich diesen Kerl los. Gorok war ebenfalls da und hatte sich offenbar entschlossen, sich uns anzuschließen. Ralkarion lenkte zu meinem Vergnügen Carook damit ab, seine Rüstung zu beschmutzen. Als der Echsenmensch nach oben verschwunden war, besprachen wir schnell den Plan für heute: Gorok und Garret würden Carook in den Compound mitnehmen und näheres über die Oger und ihre Situation in Erfahrung bringen, während ich und Ralkarion bei Lafayette nach Informationen über die Dacras suchen würden. Leider war das Glück zunächst nicht mit uns: Es gab zwar einen Angestellten auf Lafayettes Hof, doch weder wollte er uns hereinlassen noch gab es Termine, die angemessen erschienen. Glücklicherweise bog wenig später Derrin um die Ecke. Wie sich herausstellte, hatte der Zwerg einen Termin mit Lafayette und so ergriffen wir die Gelegenheit, ihn dabei zu begleiten. Die Vermutung lag nahe, dass unsere Anliegen nicht unähnlich waren. Tatsächlich hatte Lafayette nichts dagegen und hörte unserem Bericht zu. Er schien allerdings wenig begeistert auf die Nachricht von Posetine Dacra zu reagieren - zunächst zweifelte er daran, dass sie wirklich eine Dacra wäre, dann warnte er uns davor, dass dies die Stadt destabilisieren würde. Immerhin erbot er sich, Posetine in seinem Haus sicher unterzubringen und nahm uns damit ein Problem ab. Außerdem erfuhren wir, dass das Anwesen der Dacras direkt nebenan lag, dort aber schon lange niemand mehr gesehen wurde. Wir verabschiedeten uns - das heißt, Ralkarion blieb noch kurz zurück, er wollte noch etwas mit Lafyette besprechen. Ich wartete also draußen auf ihn. Als er herauskam, machten wir uns auf den Weg zu dem Anwesen der Dacras um dort hoffentlich mehr herauszufinden.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-22-135.html</link>
			<pubDate>Fri, 22 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>Sitzung 20</title>
			<description><![CDATA[Oh, wie ich mich getäuscht hatte! Bereits kurz nach dem Eintreten wurde klar, dass ich Tarovo nicht mochte. Wo Carook ein strunzdummes Sicherheitsrisiko war, war dieser Mensch kaum leichter zu ertragen. Ständig kam ein ganzer Wortschwall aus seinem Mund, jeder noch so kleine magische Effekt versetzte ihn in eine Entzückung, dass man meinen könnte, er wäre gerade für das Aufstiegsritual erwählt worden. Zu allem Überfluss schien er gar nicht wahrzunehmen, wie sehr ich ihn verabscheute und war nur um so verzückter. Ich machte also gute Miene zum bösen Spiel. Immerhin beschränkte sich meine Rolle in dem Stück lediglich auf die Erzeugung einiger Effekte, die Spielerei und das Vorlesen blieben Garret und Tarovo überlassen. Gut so. Wenn ich ehrlich bin, bezweifle ich, dass ich ein guter Schauspieler wäre, ganz gleich was dieser überkandidelte Typ im Nachthemd vor sich hin trällerte. Einziger Lichtblick war der zweite Teilnehmer der Theatergruppe, ein gewaltiger Halbork namens Gorok. Im Gegensatz zu Tarovo schien er erstaunlich geerdet und ruhig, ein angenehmer Gegensatz dazu. Das Üben des Theaterstücks wurde dadurch deutlich erträglicher, dennoch kehrte ich abends ziemlich genervt in die Taverne zurück und war froh, dass es vorbei war. Lange würde ich solche Pläne aber nicht mehr mitmachen. Abends nutzten wir eine kurze Abwesenheit Carooks, um letzte Details des Plans zu besprechen: Garret und ich würden uns um das Stück kümmern, Ralkarion würde unsichtbar das Anwesen erkunden. Mit diesem Plan machten wir uns am nächsten Tag auf zu Cuus Compound, immer angetrieben vom sichtlich nervösen Tarovo. Auf dem Weg dorthin lernte ich zum ersten Mal den geheimnisvollen Marco kennen, der uns ständig mit den Kindern nachspionierte. Bisher kannte ich ihn ja nur aus Erzählungen. Er stand in einer Menge Vögel, die sich als Illusion herausstellten, nachdem Ralkarion irritierenderweise versucht hatte, sie mit lauter Stimme zu erschrecken. Daher erfuhr ich, dass die Abwesenheit von Tieren in Zoica wohl auch für eine Stadt etwas ungewöhnliches war. Ich blieb noch einen Moment zurück und sprach ihn an. Ein Mann mit solch einem Fundus an Informationen könnte sich eventuell als nützlich erweisen. Doch leider blieb er in seinen Aussagen sehr vage. Im Gegenzug bekam er von mir einige Informationen, die ich als eher banal einstufte, ihm offenbar aber halfen - er versprach mir, dafür einen Gefallen zu schulden. Nicht ungelegen, das konnte hilfreich sein. Auf dem Weg zur Bühne fiel mir in der Eingangshalle der Burg eine Tür auf. Eigentlich war daran nichts Ungewöhnliches, aber irgendwas daran zog mich an… Leider würde das bis nach dem Stück warten müssen. Nach einer letzten Probe füllte sich der Theatersaal langsam. Größtenteils Stadtwachen. Nichts besonderes. Doch ein Besucher wirkte dann doch recht interessant: Ein Kobold! Das an sich war sicher schon ungewöhnlich genug, ich kannte Kobolde nur als in Schwärmen auftretendes Gesocks, dass vor allem nachts unterwegs war. Dieser hier war jedoch nicht nur allein am Tag aktiv, sondern trug dazu auch noch sehr aufwändig geschneiderte Kleidung, gehörte somit wohl zur oberen Schicht von Zoica. Einige Kommentare meiner Begleiter ließen schließlich darauf schließen: dieser Kobold war niemand geringeres als Cuu selbst! Ein Kobold als Chef der Stadt - um das zu schaffen, musste er entweder von herausragender Intelligenz sein oder mächtige Unterstützer haben. So oder so sollte man ihn vermutlich nicht unterschätzen. Derweil nahm der Sog in Richtung der Tür beständig zu und beschrie mich förmlich, das Stück im Stich zu lassen und nachzusehen. Doch das war nicht der Plan, es musste warten. Das Stück begann also. Nach den ersten Zeilen schlich sich Ralkarion unsichtbar und von mir zusätzlich magisch unterstützt hinaus. Draußen gab es derweil offenbar doch etwas, was Tarovo nervös machen konnte, denn seine ersten Zeilen kamen deutlich holpriger über die Lippen als sonst. Nicht ohne Schadenfreude bemerkte ich durch den Spalt im Vorhang, dass sich einige Schweißperlen auf seiner Stirn bildeten. Das gönnte ich diesem aufgeblasenen Laffen. Nichtsdestotrotz verlief das Stück recht gut, soweit ich das erkennen konnte. Ich war nicht so recht bei der Sache, ein Teil meiner Gedanken kreiste immer wieder um diese Tür. Als der Teil kam, an dem normalerweise Ralkarion das Metallschaf über die Bühne getragen hatte, warf ich es eher lustlos auf die Bühne. Keine Lust auf Rampenlicht. Seltsamerweise schien dies das Publikum sehr zu erheitern. Wenig erheiternd war jedoch, als gegen Ende des Stückes der gewaltige Halbork Landerson in den Saal stürmte und nach Aufmerksamkeit brüllte - doch da hatte er die Rechnung ohne Tarovo gemacht. Für den Schauspieler war dies offenbar der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Von seiner Kanzel brüllte er Landerson und das Publikum an, was sie denn für verfluchte Kunstbanausen seien und dass sie ihn doch verdammt nochmal das Stück zu Ende bringen sollten. Und tatsächlich: Landerson wirkte tatsächlich ziemlich eingeschüchtert (!), setzte sich hin und wartete brav das Ende des Stückes ab. Ich konnte nicht umhin, dem Schauspieler Respekt zu zollen. Gleichzeitig fragte ich mich jedoch, ob die Unterbrechung eventuell etwas mit dem nicht genehmigten Ausflug unseres Tieflings zu tun hatte. Ich schwor, wenn wir hier sterben würden, weil er sich erwischen hätte lassen, würde ich ihm vorher den Hals umdrehen…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-20-134.html</link>
			<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>Sitzung 18</title>
			<description><![CDATA[Wir kehrten zurück in die Zesty Clam und besprachen unsere weiteren Schritte. Ralkarion schien etwas nervös und wollte ständig, dass wir uns auf dem Zimmer weiter besprechen. Wir gaben ihm letzten Endes nach. Kein Wunder, dass er auf das Zimmer wollte: Er äußerte den Wunsch, den Speaker Staff zu behalten, er sei schließlich ein mächtiger magischer Gegenstand! Nicht, dass der Gedanke nicht seinen Reiz hätte, aber damit würden wir uns möglicherweise Lafayette zum Feind machen - nicht die beste Idee. Mit vereinten Kräften konnten Garret und ich ihn letzten Endes vom Gegenteil überzeugen. Allerdings hatte Ralkarion auch die durchaus gute Idee, zunächst einmal mehr über Lafayette in Erfahrung zu bringen. Natürlich wurde dazu wieder ich ausgewählt. Ralkarion erbot sich, mich unsichtbar zu machen, um unbemerkt zum Anwesen zu kommen. Ein guter Plan, der früh am Morgen umgesetzt werden sollte. So klopfte ich um 5 Uhr an seiner Tür, doch obwohl dies abgesprochen war, schien er mal wieder schlecht gelaunt und nahm sich eine Menge Zeit für den Zauber. Diese verdammten Stimmungsschwankungen wurden langsam lästig. Glücklicherweise wurde er fertig, bevor der mittlerweile Wache Carook aus seinem Zimmer kam. Das hätte noch gefehlt, dass diese Echse mitkäme. Leider verlief die Erkundungsmission erfolglos. Ein Gespräch mit Bing, Lafayettes Jaguar, brachte nichts wissenswerte zu Tage und im Anwesen war ebenfalls nichts Auffälliges zu entdecken, zumal ich sein Büro leider nicht wiederfand. Schlecht gelaunt kehrte ich in die Taverne zurück, wo die anderen beim Frühstück saßen und bestellte mir mein Eigenes. Doch auch das verlief nicht störungsfrei, aus dem Nebenraum erklangen permanent dumpfe Schreie, die mir meine letzten Nerven raubten. Darauf aufmerksam gemacht, stürmten meine Begleiter nach nebenan, um sich darum zu kümmern. Sie waren halt doch zu etwas nutze, jedenfalls verstummten die Schreie kurz darauf und ich hatte endlich etwas Ruhe. Wie sich herausstellen sollte, nur die Ruhe vor dem Sturm. Im Anschluss gingen wir zu Lafayette. Widerwillig hatte Ralkarion sich davon überzeugen lassen, ihm den Stab zu überlassen. Erstaunlicherweise war Lafayette auch nicht davon beeindruckt, dass die Hextor keine Artefakte verkaufen wollten, im Gegenteil schien ihn das eher zu erheitern. Seltsamer Mensch. Jedenfalls gab er uns daraufhin den Auftrag, den Stab nach Boulderbane im Süden zu bringen, wo die eigentliche Auftraggeberin namens "Amastacia" saß. Wir sollten die Beschützer nicht angreifen - ein seltsamer Ratschlag, warum sollte man sofort Wachen angreifen? Wie gesagt: Ein seltsamer Mensch. Garret befragte ihn indes zu einer Person namens Derrin. Es stellte sich heraus, dass Garret hier offenbar eine Revolution planten und Derrin eine wichtige Person dafür war. Und Lafayette hatte sich diesem Wahnsinn offenbar angeschlossen und war erstaunlich gut informiert. Wo war ich hier bloß reingeraten??? Nicht, dass ich Zoica besonders mochte, aber hier eine gewaltvolle Revolution loszutreten erschien mir mehr selbstmörderisch denn sonst etwas. Der Freedom Fighter Squad, wie sie sich nannten, waren im Haus des Professors untergebracht, den ich anfangs bereits kurz kennen gelernt hatte. Garret drängte darauf, dorthin zu gehen, allerdings müsste sich jemand um Carook kümmern, der nicht mit konnte. Mir schwante bereits Übles und natürlich: Diese Aufgabe kam mal wieder mir zu. Ein ganzer Tag mit dem Echsenmensch, was für eine Aussicht. Zunächst versuchte ich schlicht, ihn im Gewirr abzuschütteln, aber er konnte sich in einer Stadt deutlich besser orientieren als ich. Außerdem hatte er dummerweise kein Problem damit, Leute einfach umzurennen oder brutal aus dem Weg zu schubsen. Und so fügte ich mich in mein Schicksal und versuchte im Gegenzug, Carook seines zur Hölle zu machen. Uns war bereits aufgefallen, dass er viel Wert auf die Sauberkeit seiner Rüstung legte und so ließ ich, während ich mir ein genaueres Bild von Zoica machte, ständig diverse Pflanzen darauf wachsen, was die Echse sichtlich ärgerte. Immerhin etwas. Dennoch, der Nachmittag konnte gar nicht schnell genug kommen. Als meine Begleiter endlich zurück kamen, verspührte ich so etwas wie Erleichterung, allerdings überlagert von einer unglaublichen schlechten Laune. Zu allem Überfluss erfuhr ich dann auch noch, dass die beiden sich von einer Schauspieltruppe hatten anheuern lassen und mich gleich zwangsverpflichtet hatten. Was bildeten die sich eigentlich ein! Aber mir blieb keine Wahl und immerhin sorgte Ralkarion ein wenig für Erheiterung, als er Carooks Rüstung beschmutzte, dem offenbar auch die Nerven durchgingen: Er nahm seinen Kriegshammer und schlug den Tisch einfach in zwei. Wenn er damit Mitleid heischen wollte, von mir würde er sicher keines bekommen. Als Carook verschwunden war, trat der Wirt an uns heran und fragte, ob Carook nicht anderswo untergebracht werden könnte. Oh, nicht s lieber als das! Wir gingen nach oben um Carook mit den neuen Realitäten zu konfrontieren, doch als Reaktion holte dieser lediglich einen Diamanten aus seinem Beutel und gab ihn Lurk - woraufhin dieser plötzlich ganz erpicht schien, Carook dazubehalten. Heute war wirklich nicht mein Tag… Immerhin stieg Ralkarion ein wenig in meinem Ansehen, als er sich bereit erklärte, die Echse ein wenig auszuführen, damit Garret und ich uns austauschen konnten. Ein Nachmittag ohne die Echse - Gott sei Dank! Garret wies mich unterdessen in den Plan ein. Offenbar hatte er dem Schauspiel zugestimmt, damit wir währenddessen den Compound von Cuu, dem Herrscher von Zoica, für die kommende Revolution ausspionieren konnten. Auch wenn ich nach wie vor wenig von der Revolution hielt: Nach dem heutigen Tag hätte ich kein Problem damit, diese Stadt brennen zu sehen. Ich willigte ein, am nächsten Tag mit Garret zu diesem Derrin und dem Chef der Schauspieltruppe Tarovo zu gehen - nicht zuletzt, weil dies bedeutete, dass ich einen weiteren Vormittag ohne Carook vor mir hatte. Der morgige Tag versprach dadurch um einiges besser zu werden, als der heutige.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-18-133.html</link>
			<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 16</title>
			<description><![CDATA[Von Wendall erfuhren wir, dass der Speaker Staff tatsächlich im Dorf war. Oder besser gesagt: Ich erfuhr es von den anderen, denn ich verstand kein Wort von dem, was der Troll vor sich hin brüllte. Wir erfuhren auch, dass dort ein Ungeheuer namens "Die Geißel" hauste. Ungünstig. Das würde die Sache erschweren. Bevor wir weitere Entscheidungen trafen, beschlossen wir, erst einmal das Dorf auszukundschaften. Ich als Spinne, Garret als Busch. Allerdings war dieser Ausflug nicht von Erfolg gekrönt: Garret kam nicht durch den Zaun und ich wurde beinahe von einem Huhn verspeist. Wie erniedrigend. Der kurze Blick ließ zwar vermuten, dass nicht all zu viel los war und auch vom Ungeheuer war nichts zu sehen. Dennoch beschlossen wir sicherheitshalber, einen Weg ohne Gewalt einzuschlagen. Gut, dass die Überlebensinstinkte des Tieflings gut ausgeprägt sind. Garret war ebenfalls einverstanden, denn er durfte seine Kochkünste ausprobieren. Während er ankündigte, sich um den Fisch zu kümmern, ging ich los, um ein paar Kräuter dafür zu suchen. Die gab es hier in Hülle und Fülle. Kochen kann der Halbling übrigens… was er dann für die Trolle zubereitete, roch wirklich gut. Anfangs lief der Plan recht gut, womit ich meine, dass niemand versuchte, uns umzubringen. Allerdings verstand ich kein Wort und offenbar ging es den anderen genauso. Ein heilloses Durcheinander. Sehr nervig, bis jemand den Speaker Staff in die Hand nahm, und es mit einem Schlag ruhig wurde. Völlig ruhig, nicht mal der Hauch eines Flüsterns war zu hören. Nachdem sich das Durcheinander also gelegt hatte, wurde der Stab ins Zelt gebracht und Ralkarion sorgte mit Magie dafür, dass er die Trolle verstand. Garret irgendwie auch, so dass nur ich nichts verstand. Garret nutzte die Ablenkung der Gespräche für einen erfolglosen Versuch, den Stab zu stehlen, während ich draußen erfuhr, dass die Geißel niemand anderes als der Hahn war, der mich bei der gescheiterten Erkundungsmission fast verspeist hatte. Augenblick… wenn die Geißel der Hahn war und der Hahn immer auf dem Speaker Staff schlief und das wiederum der Grund war, dass der Speaker Staff im Dorf bleiben musste… ich versuchte, den Hahn davon zu überzeugen, dass er auch einen anderen Stab haben könnte. Leider zeigte sich die Geißel wenig kooperativ. Sei es drum, wer braucht schon die Einwilligung von jemandem, den niemand sonst versteht. Wir versuchten also dennoch, den Häuptling von der Notwendigkeit eines neuen Stabes für den Hahn zu überzeugen. Leider glaubte uns der Ignorant nicht, dass wir mit dem Hahn sprechen konnten. Irgendwas lief dann ganz furchtbar schief und die Situation eskalierte. Der Häuptling brüllte plötzlich, dass er sich das nicht bieten lasse und verpasste dem Hahn einen gewaltigen Tritt. Wie sich herausstellte, ein großer Fehler: Nach einem kurzen Kampf verpasste ihm der Hahn einen Feuerstoß direkt in den Mund, was den Häuptling einfach explodieren ließ. Beeindruckend - das konnten wir für uns nutzen. Denn die Trolle zweifelten jetzt nicht mehr daran, dass der Hahn einen neuen Stab wollte, wie wir gesagt hatten und waren bereit, uns den Stab zu überlassen. Garret lenkte die Geißel mit einer unfassbar attraktiven Illusion einer Henne ab und wir verschwanden mit dem Stab aus dem Dorf. Natürlich war uns klar, dass dies nur eine temporäre Lösung war und die Trolle früher oder später darauf kommen würden, was passiert war und uns folgen würden. Das heißt, fast allen: Der idiotische Tiefling hatte so viel Spaß an unserem neuen Spielzeug, dass er den Stab permanent berührte und uns so am Sprechen hinderte. Damit hinderte er mich auch daran, Water Walking zu wirken. Nachdem es Garret und mir mittels Schrift gelungen war, Ralkarion von der Dringlichkeit unserer Lage (in der Entfernung wurde es bereits laut) zu überzeugen, kam er glücklicherweise zur Vernunft und wir entschwanden über den Fluß - ich als Hyäne mit Ralkarion auf dem Rücken, Carook auf der Scheibe und Garret war ohnehin erstaunlich schnell zu Fuß, besonders für seine Größe. Die Rückreise verlief abgesehen von einem kurzen Zusammentreffen Garrets mit den Gedanken kontrollierenden Pflanzen und damit verbundenen erneuten Verbrennung seiner Augenbrauen ereignislos. Ich war ein wenig enttäuscht, dass ich in meinem eigenen Vorhaben nicht weiter gekommen war, aber ich hatte nie erwartet, so schnell fündig zu werden. Doch die Ruhe währte nicht lange: als wir am Sanctuary ankamen, ging einiges schief. Zugegeben, ich hatte mich hier schon das letzte Mal nicht wohlgefühlt, aber zumindest gab es die Möglichkeit, sich hier einmal richtig von den Strapazen der Reise zu erholen. Als sie jedoch Carook sahen, verbarrikadierten sie sich plötzlich im Gasthaus und wiesen uns an, weiter zu fahren. Eine Gestaltwandlung und ein Gespräch später stellte sich heraus, dass die Elfen wohl starke Verluste durch die Hextor erlitten hatten. Dieser Kerl ging mir immer mehr auf die Nerven. Und ausgerechnet mir fiel die Aufgabe zu, mit Carook weiterzugehen und auf ihn aufzupassen. Brilliant. Da wäre ich fast noch lieber bei den Elfen geblieben. Garret und Ralkarion blieben zurück, um mit Edria zu sprechen, offenbar hatte Ralkarion etwas mit ihrer Nichte zu besprechen. Der Probleme nicht genug, überfiel Carook und mich wenig später dieses Einhorn. Genau genommen stürmte es auf Carook zu, mit eindeutigen Absichten. Was für eine Situation: Ich hätte ja nichts dagegen, wenn das Einhorn dieses laufende Reisehindernis einfach aufgespießt hätte, aber das würden uns die Hextor wohl übel nehmen. Aber mich in ihrem Wald gegen die Elfen zu stellen, erschien ebenfalls selbstmörderisch. Ich stellte also eine Windwand zwischen beide auf und beschwor das Einhorn, umzudrehen. Glücklicherweise gelang dies, aber spätestens jetzt schwor ich mir, Carooks Zeit bei uns so unangenehm wie möglich zu gestalten. Für den Rest der Reise hatte er praktisch ständig eine blitzende Gewitterwolke über sich, wie… unschön für eine Plattenträger. Wenig später erschienen Ralkarion und Garret und teilten uns mit, dass wir hier nicht mehr willkommen waren und möglichst schnell aus dem Wald heraus sollten. Wenig überraschend. Das einzig Gute war, dass die Elfen offenbar ebenfalls darauf erpicht waren, dem Hextor den Abschied leicht zu machen - so wurde er mit einem gespannten Seil von seiner Scheibe geschmissen, wachte morgens umringt von Pfeilen auf oder sogar neben einem Grabstein mit seinem Namen. Ausgesprochen Amüsant. So kamen wir nach wenigen Tagen in Sichtweite dieses Ortes, von dem ich noch nicht wusste, was ich von ihm halten sollte: Zoica…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-16-132.html</link>
			<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 15</title>
			<description><![CDATA[Die Rüstung Mundos wurde höchst respektvoll hinaus eskortiert. Nachdem wir das Geschehene in Tundrins Büro erklärt hatten, dankte er uns und stellte uns zur Belohnung ein Papier für eine Art Lebensschuld aus. Dann blieb mir fast die Spucke weg: Außerdem sollte Carook zur Strafe dafür, dass er den Tempel nicht beschützen konnte, einen Monat bei uns bleiben. Einen Monat mit diesem Echsenmenschen? Wer wurde hier bestraft. Doch ich hielt mich weiterhin zurück. Wenigstens waren nun auch meine Begleiter dafür, den Ort möglichst schnell zu verlassen und in Richtung Sumpfland zu gehen, wo wir den zweiten Auftrag, den Speaker Staff von den Trollen zu holen, zu erledigen hatten. Reiselustig, die beiden. Sehr gut, dass passte mir hervorragend in den Kram. Meine Ablehnung gegenüber Carook wurde nicht besser dadurch, dass er sich im Sumpfland bereits als enormes Hindernis erwies: Selbst dort nahm er seine Rüstung nicht ab und sank ständig ein. Minderbemittelter Idiot! Während wir langsamer als gedacht vorankamen, hörten wir plötzlich ein furchtbares Geräusch. Um keine unangenehme Überraschung zu erleben, ging ich als Spinne voran, um auszukundschaften, was uns erwartete. Das Bild, dass sich mir bot, war zwar kein schönes, aber auch kein bedrohliches: Dort saß ein alter Mann in einer Badewanne und "sang", umringt von einigen kreischenden Pilzwesen. Nachdem die anderen nachgekommen waren, gingen wir zu ihm. Er hielt uns zuerst für Attentäter - schien also keine Ahnung davon zu haben, wie sich Attentäter verhalten. Nach etwas Überzeugungsarbeit stellte er sich als Katan aus Ailamere vor und lud uns ein, über Nacht bei ihm zu bleiben. Die Pilze boten wenig später wieder ein seltsames Schauspiel, als sie sich um den alten Mensch scharten und ihn dazu nötigten, eine Zigarre mit einem interessanten Geruch anzuzünden. Dieser schien eine beruhigende Wirkung auf die Pilze zu haben, auf Nachfrage erzählten sie mir aber, dass diese die Mücken fern hielten. Das war wohl das summen von vorher. Dennoch: Pilze, die sich vor Mücken fürchteten… seltsam. Ebenfalls seltsam: Auch dieser Mann wusste offenbar, was ich war. Das nährte in mir die Hoffnung, hier vielleicht auf Angehörige meines Volkes zu treffen - wie sonst hätte er mich identifizieren sollen? Ich war in meiner Tarnung schließlich sehr vorsichtig. Glücklicherweise verriet er mich nicht, wie es Edria fast getan hätte. Der nächste Morgen begann nicht minder seltsam: Auf dem Weg zum Fische fangen wurden wir von einem völlig unterernährten Riesenkrokodil angegriffen, dass Ralkarion in einem Biss ausschaltete. Wir konnten es in die Flucht schlagen und den Tiefling stabilisieren, aber dennoch - irgendwas war hier seltsam. Wie konnte ein derart majestätisches Raubtier, dass nicht viele Feinde haben dürfte, in einem Sumpf derart unterernährt sein. Der alte Mann erzählte uns, dass es in letzter Zeit kaum noch Tiere zu sehen gäbe. Und damit nicht genug: als wir unseren Fang aus dem Boot holen wollten, stellten wir fest, dass einige Fische verschwunden waren. Ein weiteres Mysterium, doch für eine spätere Zeit. Zuerst einmal musste mit den Trollen verhandelt werden. Katan erwies sich ein weiteres Mal als nützlich, als er uns von einem Troll namens Wendall erzählte, der Fremde nicht sofort angriff, wie die anderen Trolle es offenbar taten. Nach dem Frühstück gingen wir in die angegebene Richtung. Der Tiefling zauberte eine Art Scheibe herbei, auf der Carook mit kam. So kamen wir immerhin schneller voran, aber ich hätte es trotzdem vorgezogen, wenn der Echsenmensch zurückgeblieben wäre. Leider stand dies nicht zur Debatte. Nach einiger Zeit sahen wir am Wegesrand zwei Leichen. Eine nähere Autopsie meinerseits ergab, dass sich ein Organismus namens Mush Creeper in ihren Köpfen eingenistet hatte und sie getötet hatte. Eine faszinierende Pflanze, die ofenbar auch über eine rudimentäre Intelligent besaß. Ich nahm eine Kapsel in einem Gefäß mit, die ich später studieren könnte. Jetzt blieb mir dazu keine Zeit, dazu geschah zu viel auf einmal: Erst wollte Garret die Leichen verbrennen. Ralkarion steckte ihm dazu eine Fackel an, woraufhin sich das Sumpfgas entzüdete und explodierte. Glücklicherweise kam ich mit ein paar versenkten Haaren davon. Und als nächstes stakte der Halbling mit seinem Stab im Wasser herum und scheuchte damit die Mücken auf. Nur dass es sehr große, fleischfressende Mücken waren. Damit wäre dieses Rätsel gelöst gewesen… zu allem Überfluss tauschte mittendrin auch noch ein gewaltiges Sumpfmonster auf und ich glaubte schon alles verloren. Doch schien sich Ralkarion blendend mit ihm zu verstehen: Nach einer kurzen Unterredung konnte er das Sumpfmonster überreden, seinen offensichtlichen Einfluss auf die Mücken dazu zu nutzen, sich ins Wasser zu stürzen und dort zu ertränken. Bewundernswert effizient. Der Tiefling beließ es nicht dabei und bat das Sumpfmonster, uns zu einer Insel in einem See zu bringen. Er erklärte uns, dass dort der Grund zu liegen schien, dass die Mücken so groß geworden waren. Es schien also in unserem eigenen Interesse zu liegen, dort nachzusehen. Die Insel stellte sich als sehr kleine, von Gedanken kontrollierenden Pflanzen bewachsene Insel heraus. Ralkarion machte einige Phiolen aus. Die erste, die er sich mit einer Art magischen Hand herausholte, stellte sich aber als so brüchig aus, dass sie zerbrach und die zweite Explosion des Tages auslöste. Und als wäre das nicht genug, waren die Pflanzen mittlerweile unbemerkt an uns herangekommen. Sie bliesen Ralkarion eine Portion Sporen ins Gesicht, der daraufhin völlig willenlos zu werden schien und ins Feld rannte. All unsere Versuche, ihn aufzuwecken, blieben erfolglos, bis Carook in das Feld rannte, Ralkarion heraustrug und ihm mit behandschuhter Hand eine verpasste, wobei der Tiefling einen Zahn verlor. Natürlich hatte er nichts besseres zu tun, als seinem Zahn nachzutauchen. Ein sinnloses Unterfangen, dass dazu führte, dass ich ihm einige Blutegel von der Haut brennen musste. Gefangen zwischen Blutegeln und Pflanzen blieb uns nichts anderes übrig, über Bog den Rückzug anzutreten und zu hoffen, dass was immer die Mücken so veränderte seine Wirksamkeit verloren hatte. Das Sumpfmonster brachte uns zurück zu Katan, denn es war nicht mehr daran zu denken, heute noch zu den Trollen zu reisen. Abends saßen wir noch um das Lagerfeuer und nachdem meine Begleiter einiges von sich erzählt hatten, entschied ich, dass auch ich einen Teil meiner Geschichte preisgeben könnte. Und so erzählte ich ihnen von meiner Kindheit in der Wüste und in Coalroth. Das schien bei ihnen Sympathien zu wecken. Sehr gut. Am nächsten Morgen zogen wir erneut los, diesmal ohne unliebsame Unterbrechungen, bis wir an einen Fluss kamen, hinter dem das Trolldorf liegen musste. Der Einfachheit halber wirkte ich Water Walking und wir überquerten fußläufig den Fluss. Zu meiner tiefen Befriedigung schien das Carook große Angst zu machen. Nach nur fünf Minuten hörten wir wieder Gesang, der sich diesmal aber als zu einem Troll gehörig ausmachten. Instinktiv tarnte sich der Halbling wieder als Busch. Ein Busch mitten auf dem Wasser. Nun ja, der Hellste war er nicht, seine Qualitäten lagen definitiv in anderen Bereichen. Glücklicherweise stellte sich der Troll als Wendall heraus, der recht umgänglich erschien. Sagte Ralkarion, denn ich verstand leider kein Wort. Gemeinsam mit ihm gingen wir ans Ufer.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-15-131.html</link>
			<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 13</title>
			<description><![CDATA[Das erste, womit Scourgefaust grüßte, war ein nahezu endloses Feld mit gepfählten Leichen. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass die Hextor jeden Verbrecher pfählten und als Abschreckung hier draußen aufstellten. Er hielt das für eine übertrieben drastische Maßnahme, ich kam allerdings nicht umhin, die Effizienz zu bewundern - die Toten zu benutzen, um die Lebenden gesetzestreu zu halten, nicht die sinnloseste Politik. Im Anschluss daran kamen wir an einigen Grabsteinen vorbei. Dies stellte wohl die normale Form des Umgangs mit dem Tod da. Nun gut, irgendwohin musste man ja mit den Leichen und als gesetzestreuer Bürger wäre man wohl keine gute Abschreckung. Nachdem wir auch den Friedhof hinter uns gelassen hatten, erblickten wir Scourgefaust. Ich hatte wieder eine Stadt wie Zoica erwartet, doch Scourgefaust schien mehr eine Festung zu sein. Eine beeindruckende Festung noch dazu, die zu stürmen sicher eine interessante Herausforderung gewesen wäre. Doch dieses Leben lag lange, lange hinter mir. Meine Begleiter schärften mir noch ein, mich zu beherrschen und nichts Unbedachtes zu sagen. Oh bitte, ich besaß mehr Selbstbeherrschung als beide zusammen. Dennoch fing ich den einen oder anderen merkwürdigen Blick auf. Am Tempel angekommen, wurden wir von einer jungen Soldatin ins Innere geführt. Ein interessanter Ort, leider wurden alle Erkundungsversuche von einem weiteren Wächter unterbunden. Ich besah ihn etwas genauer und identifizierte ihn als Echsenmensch, eine dieser minderwertigen Verwandten meiner Spezies. Das ausgerechnet er mich davon abhielt, mich hier umzusehen, gefiel mir gar nicht, aber ich hatte die Warnungen meiner Begleiter noch im Ohr. Glücklicherweise blieb er zurück, als wir in die Kammer eines gewissen Tundrin geführt wurden, der hier wohl der Anführer war und für den wir die Botschaft von Lafayette überbringen sollten. Meine Begleiter schienen sehr nervös. Vermutlich, weil sie ihm auch noch vom Tod eines seiner Leute berichten mussten. Verständlich. Dennoch war es die Nachricht von Lafayette, die Tundrin zum toben brachte, während die Nachricht vom "ehrenvollen" Tod seines Soldaten offenbar eher milde zu stimmen schien. Meiner Meinung nach ist dieses ganze Konzept von Ehre eher Blödsinn, tot ist tot. Aber ich hatte das Verhalten hier ausreichend studiert, um zu ahnen, dass dies nicht der Ort für solche Anmerkungen war. Als "Belohnung" durften wir uns ihr Heiligtum ansehen, auch wenn ich lieber möglichst schnell weitergezogen wäre. Hier gab es nichts von Interesse für mich. Und als wäre das nicht genug, wurde uns ausgerechnet der stumme Wächter zugeteilt und als Carook vorgestellt. Doch ich machte gute Miene zum bösen Spiel, es gab keinen Grund, diese Leute gegen mich aufzubringen. Zentrales Ausstellungsstück des Heiligtums war eine gewaltige Rüstung, die dort aufgebahrt war und offenbar einem gewissen Mundo gehört hatte. Auf dem Weg nach draußen hörten wir plötzlich Geräusche aus einer anderen Tür. Und das war der Moment, in dem es interessant wurde. Aus der Tür kam ein Monstrum, vier Arme und… untot! Ich hasse Untote. Der Tod erfüllt eine wichtige Aufgabe, Wiederbelebung jeder Art war einfach nur unnatürlich. Ich verwandelte mich in eine Hyäne und griff an, Garret und sogar der Echsenmensch unterstützten mich dabei. Nur Ralkarion presste sich stattdessen lieber gegen die Tür. Feigling. Doch auch unsere vereinten Angriffe hatten keinen spürbaren Effekt, im Gegenteil wurden wir zurückgedrängt, bis wir vor der Rüstung standen. Dort fiel Garret plötzlich irgendetwas auf und er schlug wild in die Luft - und traf offenbar etwas, denn eine helle Frauenstimme schrie auf und kurz darauf stand dort eine Frau, die anscheinend Zauberformeln sprach. Hmm, der Halbling schien nützliche Fähigkeiten zu haben. Doch es war zu spät - wenige Sekunden später erhob sich ein Licht von der Rüstung und dann erhob sich die Rüstung selbst. Carook vergaß sofort alles um sich herum und kniete nieder, als würde er einem Anführer gegenüberstehen. Immerhin hatten die untote Scheußlichkeit und die Frau jedes Interesse an uns verloren und entschwanden Richtung der Tür. Ich blieb verwirrt sitzen, wo ich war. Wenig später stürmten eine Einheit von Soldaten, an der Spitze Tundrin herein.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-13-130.html</link>
			<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>Sitzung 11</title>
			<description><![CDATA[Mein Schädel! Von wegen "tiefe Taschen"… das Drachenblut hatte offenbar nicht zahlen können und war von den Stadtwachen abgeholt worden. Soweit, so gut, sollten sie doch, ich weine ihr keine Träne nach. Aber aus unerfindlichen Gründen hielten die Wachen mich wohl für einen Komplizen und setzten mich ebenfalls außer Gefecht. Zumindest hatten sie noch genügend Verstand, mich festzusetzen. Umso besser, dass die Gruppe sich für die Abreise bereit machte. Diese Stadt behagte mir gar nicht. Es wurde Zeit, wieder weiten Himmel über dem Kopf zu haben. Nachdem die letzten Vorbereitungen getroffen waren, holte uns ein fahrender Händler namens Bedwyr ab, der uns nach Scourgefaust bringen sollte. Sehr zu meinem Leidwesen hatte er einen ausgesprochen vorlauten Jungen, Parwick, bei sich, der mich die ganze Zeit mit Fragen nervte. Selbst ein zur Schau gestelltes stoisches Äußeres konnte ihn nicht davon abhalten. Nach einigen Tagen gelangten wir an die Außenbezirke des Elfenwaldes Sylvanar. Wir waren zuvor von einer Gruppe fahrender Händler gewarnt worden, dass die Elfen den Weg bewachen würden und es nicht duldeten, dass jemand in ihren Wald eindrang. Zu unserem Glück schienen die Wachposten der Elfen zu schlafen: Ein leider erfolgloser Jagdversuch meinerseits wurde nicht bemerkt. Ralkarion schwor, er hätte Wachen bemerkt, was ihn aber nicht davon abhielt, sich zwischendurch in den Wald zu schlagen und Pferdespuren nachzugehen. Als er zurückkam, erzählte er uns etwas von einem Einhorn, dass er gesehen hätte. Na sicher. Vermutlich wollte er einfach nur nicht zugeben, dass er einem Gespenst nachgejagt war, ich hätte es nicht anders gemacht. Jedenfalls: Die Wachen der Elfen schienen zu schlafen. Meine erste Elfin sah ich erst nachdem wir etwa halb durch den Wald waren und an einen Ort, den Bedwyr "Sanctuary" nannte. Mir erschien sie etwas suspekt - die Erzählungen, die ich gehört hatte, sprachen von wunderschönen Wesen, diese hier erschien etwas… holzig, es gab kein besseres Wort dafür. Mein ungutes Gefühl bestätigte sich nur, als sie mich bei der Begrüßung beinahe als Yuan-Ti enttarnt hätte. Dafür war es noch viel zu früh, ich wusste noch nicht, ob ich Ralkarion und Garret trauen konnte. Nach dieser Begegnung war mir die Lust auf eine Unterhaltung jedenfalls gründlich vergangen und ich zog mich auf mein Zimmer zurück. Als ich etwas später in die Schankstube zurückkam, um mein Abendessen einzunehmen, saß dort nur Ralkarion. Auf meine Frage, wo Garret sei, wurde sein Grinsen nur noch breiter und er erklärte mir, dass Garret mit der alten Elfe Sex hätte. Offenbar scheint der Reproduktionsakt eine Quelle großer Belustigung zu sein, denn auch als Garret zurück kam und von seinem Abend berichtete, hielt sich Ralkarions Grinsen. Ich versuchte mich an einer Imitation, aber das schien nicht den gewünschten Effekt zu haben. Gleichzeitig erzählte mir Ralkarion von etwas, das sich "Sarkasmus" nannte. Ein kompliziertes Konzept. Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise auf mein Drängen früh fort. Der Rest der Reise verlief ereignislos, bis wir aus dem Wald herauskamen und einige Tage später an den Außenbezirken Scourgefausts ankamen…]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-11-129.html</link>
			<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<title>Sitzung 9</title>
			<description><![CDATA[Mein erster Tag auf Reisen. Als ich heute aufwachte, war von meinem Mentor Jeddek keine Spur zu sehen. Vermutlich seine Art, mir zu sagen, dass ich mich auf den Weg machen sollte. Nun gut. Es ergäbe auch keinen Sinn, noch lange zu warten… der alte Mann war nützlich, aber mittlerweile kann ich ebenso gut in der Wüste überleben wie er. Es ist erstaunlich, was die Natur alles für dich tun kann, wenn man nur hinhört und hinsieht. Ich schulterte meinen Rucksack, kramte meine Habseligkeiten zusammen und begab mich auf den Weg. Da ich ernsthaft bezweifelte, dass ich in Richtung Caer Aeslyn mit meiner Suche Erfolg haben würde, begab ich mich stattdessen in die Gegenrichtung nach Südosten. Nach einer Weile sah ich in einiger Entfernung Ruinen auftauchen. Einer Eingebung folgend, hielt ich darauf zu. Schon aus einiger Entfernung roch ich den Gestank von Blut und verrottenden Körpern in der Sonne. Die Wüste schien weitere Opfer gefunden zu haben. Wer sie nicht respektiert, dem erweist sie keine Gnade. Plötzlich hörte ich ein Geräusch. Ein Geräusch, das sagte mir mein Instinkt, dass nahelegte, sich zu verstecken. Aus meinem Versteck sah ich, wie eine seltsam bleiche Elfe auf das Dutzend Leichen zuging - die sich daraufhin erhoben und mit ihr fortgingen! Welch ein widerwärtiger Affront! Doch allein war ich machtlos und konnte dem Treiben nur zusehen. Als ich sicher war, dass die Untoten fort waren, wollte ich meinen Weg fortsetzen, als ich erneut Geräusche hörte - diesmal von Stimmen. Vier Gestalten stiegen aus einem Loch und begannen sich lautstark zu streiten. Idioten! Sie würden die Untoten noch zurückbringen, bevor ich mich aus dem Staub machen konnte. Ich erhob mich und ging auf die Gruppe zu, die nicht besonders erfreut schienen, mich zu sehen und ihre Waffen auf mich richteten. Gut. Sie hatten ihre Umwelt offenbar nicht völlig vergessen. Und sie hatten aufgehört zu streiten. Vielleicht würden sie ja doch am Leben bleiben. So wies ich sie auf die Untoten in der Nähe hin und setzte meinen Weg fort. Zu meinem großen Erstaunen folgten sie mir. Im ersten Moment hatte ich wenig Bedarf, mit einer Horde lärmender Trottel durch die Gegend zu ziehen, doch dann kam mir ein Gedanke: Ich würde auf meiner Reise häufig durch Städte müssen. Interaktion mit Menschen, Halblingen und so weiter gehörte nicht unbedingt zu meinen Stärken, wie ich als Kind erfahren musste. Vielleicht konnte mir diese Ansammlung dabei nützlich sein? Ich beschloss, sie erstmal bei mir zu behalten. Glücklicherweise wollten sie offenbar in dieselbe Richtung wie ich, in der eine Stadt namens "Zoica" liegen sollte. In den folgenden Tagen stellte ich fest, dass meine erste Einschätzung zumindest teilweise falsch gewesen war: Sie waren zumindest nicht komplett hilflos in der Wildnis und der Halbling, Garret, konnte wirklich hervorragend kochen. Nach einigen Tagen erreichten wir Zoica. Auf dem Weg wurden wir von einer Stadtwache aufgehalten um eine "Steuer" von einem Silberling zu entrichten. Ein geringer Preis dafür, nicht schon wieder mit Waffengewalt aus einer Stadt gejagt zu werden und ich zahlte. Meine Begleiter zierten sich wesentlich mehr. Seltsam… so viel Lebenszeit mit dem Streiten um einen Silberling zu verschwenden. In der Stadt angekommen, löste sich die Gruppe auf und ich entschied mich mit dem Tiefling zu gehen. Wie die Menschen von Zoica wohl auf einen Dämonischen reagieren würden? Jedoch schien der Anblick nichts Besonderes zu sein. Ralkarion, wie der Tiefling hieß, übergab lediglich einen Gegenstand und wurde bezahlt und wurde zu einem "Lafayette" geschickt, der sich wohl beim Marktplatz herumtreiben sollte. Garret hatte sich mittlerweile wieder hinzugesellt und auch das Drachenblut stieß just in dem Moment hinzu, in dem wir auf den besagten Lafayette trafen. Dieser nahm uns mit zu einer "Auktion", offenbar etwas völlig normales im Stadtleben, bei dem Gegenstände verkauft wurden. Nicht uninteressant und eine gute Gelegenheit, etwas über Umgangsformen zu lernen. Ich gebe zu, dass ich mich diesbezüglich bisher nicht mit Ruhm bekleckert hatte, aber zumindest versuchte diesmal niemand mich aufzuspießen. Beim Eintreten erhielten wir alle einen seltsamen Zettel. Da die anderen einen nahmen, tat ich es ihnen gleich. Gleich darauf sahen sie mich sehr seltsam an, als ich eine Auktionsnummer forderte. Man erklärte mir, dass ich mit dem Zettel schon eine hätte. Aha. So gab ich meine zweite Nummer einem kleinen Mädchen, dass offenbar keine hatte. Sie zu behalten erschien mir nicht länger sinnvoll. Um es kurz zu machen: Auktionen sind nicht mein Fall. Viele Menschen, der Gestank, die Lautstärke… gut, dass sie nicht allzu lang dauerte. Einzig interessant war, dass das Drachenblut offenbar erstaunlich tiefe Taschen hat und wirklich viel Geld für augenscheinlich völlig nutzlose Gegenstände ausgab. Der wesentlich spannendere Teil kam aber danach, als dieser Lafayette uns eine Karte übergab, die offenbar großen Wert besaß. Jedenfalls hatte er dafür 750 Gold ausgegeben. Ich merkte, dass meine Begleiter sich offenbar etwas anderes erhofft hatten. Ihr Pech. Im nächsten Moment horchte ich jedoch auf: Wir bekamen einen Auftrag angeboten, der uns in weitere, entlegene Winkel führen würde: Einen Brief in Scourgefaust abliefern und einen Stab von einem Trollstamm südlich davon zu besorgen. Diese Gruppe kam offenbar herum… wie praktisch. Ich beschloss, fürs Erste bei ihnen zu bleiben.]]></description>
			<link>https://tabletoptreff-hannover.de/index.php/Dungeons-and-dragons/Logothil/Tagebucher/Tagebuch-harkis/Sitzung-9-128.html</link>
			<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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